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Jüdische Woche

Jüdische Woche 2021 beendet – Jüdische Kultur in Leipzig vielseitig und fröhlich

Zum 14. Mal ist in Leipzig - vom 27. Juni bis 4. Juli - die Jüdische Woche Leipzig zelebriert worden: Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher haben die zahlreichen Veranstaltungen vor Ort besucht und weltweit an den Bildschirmen verfolgt. Einmal mehr waren dabei beeindruckend viele künstlerische Facetten zu bestaunen und die Lebendigkeit jüdischer Kultur in Leipzig deutlich zu spüren.

Abschlusskonzert der Jüdischen Woche am 4. Juli vor Publikum

Vielfalt auch unter Pandemiebedingungen – dies verspricht die Jüdische Woche 2021. Im Jubiläumsjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ soll sie nun auch festlich mit Publikum am Sonntag, 4. Juli, um 18 Uhr zu Ende gehen: Erstmalig erklingt ein Abschlusskonzert im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig, das die Vielfalt jüdischer Musik feiert. Es werden romantische Synagogenkompositionen von Louis Lewandowski und vom Leipziger Kantor Samuel Lampel zu Gehör gebracht.

Veranstaltungen zur Jüdischen Woche in Leipzig

Die Volkshochschule Leipzig (VHS) bietet im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig vom 27. Juni bis 4. Juli gesonderte Veranstaltungen an. Das Repertoire reicht dabei von Rundgang und Vortrag bis hin zu Filmvorführung, Ausstellung und Podcast. Mit Ausnahme des Stadtgangs sind alle Angebote kostenfrei.

Das Wochenende, 26./27. Juni 2021: Jüdische Woche, 500 Personen bei LGBTQ*-Demo und Messerangriff auf Sachsenbrücke

Am Sonntag versammelten sich knapp 500 Menschen in der Leipziger Innenstadt bei einer LGBTQ*-Demonstration. Fast zeitgleich startete auf dem Augustusplatz die Jüdische Woche. In Naumburg wurde derweil erneut gegen den Pizza-Lieferdienst Domino's gestreikt. Außerdem: Auf der Sachsenbrücke kam es zu einem Messerangriff auf einen 22-Jährigen. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende des 26. und 27. Juni in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

„Schalom“ – Jüdische Woche in Leipzig 2021

Leipzig feiert vom 27. Juni bis 4. Juli die 14. Jüdische Woche, die alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadt Leipzig gemeinsam mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch Haus e. V. ausgerichtet wird. Bei mehr als 100 Veranstaltungen können die Besucher die Vielfalt jüdischer Kunst und Kultur digital und analog erleben. Am Programm beteiligt sind wieder mehr als 60 Institutionen und Vereine.

Bio, fair, nachhaltig, koscher…? Einladung zum Austausch über Fragen bewusster Ernährung

Alles koscher? Ernährung ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden: Ich bin was ich esse. Dabei sind die Motive etwas zu essen oder Verzicht zu üben ganz verschieden: Religiöse Gebote stehen neben den Heilsversprechen neuer Diäten, Abwägungen von Nachhaltigkeits- und Umweltfragen neben der Freude an Genuss und Erlebnis.

Festliches Abschlusskonzert der Jüdischen Woche im Leipziger Hauptbahnhof

Israelis und Deutsche, Jugendliche und Erwachsene, Laien und Profis gestalten gemeinsam das Abschlusskonzert der Jüdischen Woche. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Böhme wird eines der größten jüdischen Werke für Chor und großes Orchester, das „Avodath Hakodesh“ von Ernest Bloch (1880-1959) am 30. Juni, 17 Uhr, im Leipziger Hauptbahnhof (Osthalle) erklingen.

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erzählt die Geschichte der Familie von Raphael Chamizer aus Leipzig

Die Geschichte einer Stadt erzählt sich über die Menschen, die darin wohnen, ihre Schicksale und Lebenswege. Und dabei geht es nicht nur um die berühmten Bürgermeister, Handelsherren und Musiker. Es geht auch um Menschen wie den Arzt und Künstler Raphael Chamizer. Ihm und seiner Familie ist jetzt eine Ausstellung im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums gewidmet.

Vortrag, Musik und Ausstellung zum Gedenken an Anna Burstein und Halina Neumann

Zwei jüdische Studentinnen aus Osteuropa legten in den 20er Jahren ihr Examen am weltweit renommierten Leipziger Konservatorium ab, wurden Leipzigerinnen mit ihren Familien und gefragte Pianistinnen, die in ungewöhnlicher Art an zwei Flügeln konzertierten bis ihnen die Nazis dieses bereits 1933 untersagten. Halina (Neumann) Schulsinger wurde in das Warschauer Ghetto deportiert, überlebte und immigrierte in die USA. Anna (Burstein) Bieler-Suwalski konnte über Palästina in die USA immigrieren. Beide setzten als Professorinnen ihre gemeinsamen Auftritte fort.

Am 26. Juni: Ein Tanzabend zum Mitsingen und Mittanzen im Ariowitsch-Haus

Die beiden leidenschaftlichen Freizeitmusiker Dr. Andreas Hillmann und Roland Kötteritzsch laden zu einem Abend mit jüdischer Unterhaltungsmusik ein. Der Tanzabend findet am Mittwoch, den 26. Juni um 18 Uhr im Saal des Ariowitsch-Hauses statt.

Werk 2: Veranstaltungen im Rahmen der Jüdischen Woche

Vom 23. Juni bis zum 30. Juni 2019 wird unter dem Motto "L'dor v'dor - Von Generation zu Generation" jüdische Kunst und Kultur in Leipzig für eine Woche intensiv erlebbar sein. Auch im WERK 2 wir es in diesem Rahmen interessante Veranstaltungen geben.

Cineplex Leipzig sagt Schalom! Filme zur Jüdischen Woche im Leipziger Westen

Erstmals beteiligt sich das Cineplex Leipzig an der Jüdischen Woche in Leipzig und lädt vom 24.-26.6. zu drei Filmen, die jüdisches Leben thematisieren, in den Leipziger Westen ein.

Am 25. Juni: Sharon Brauner singt und erzählt mit Chuzpe und Charisma vom Judentum

Im Rahmen der Jüdischen Woche 2019 präsentiert Sharon Brauner ihr Revue-Programm „Solo“ im Leipziger Ariowitsch-Haus. Die Schauspielerin und Sängerin aus Berlin performt Lieder von jüdischen Komponisten und Textern, die zu Welthits wurden. Mit ihrer klugen und witzigen Show nimmt sie jede Berührungsangst.

Von Generation zu Generation – Friedensgebet zur Jüdischen Woche in der Nikolaikirche

Im Rahmen der Jüdischen Woche lädt die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft (JCA) am kommenden Montag, 24. Juni 2019, 17 Uhr, zum Friedensgebet in die Nikolaikirche ein. Es steht unter dem Motto „Von Generation zu Generation“.

Filmprogramm zur Jüdischen Woche vom 24. bis 28. Juni in der Cinémathèque

Was bedeutet es für Holocaust-Überlebende, wenn ihre Enkel nach Deutschland auswandern? Wie ergeht es verwitweten Väter und ihren Kindern in streng jüdisch-orthodoxen Gemeinden, in denen alleinerziehende Männer nicht vorgesehen sind? Wie halten Angehörige der „zweiten Generation“ die Geschichte ihrer Eltern lebendig?

Buchvorstellung »Polens letzte Juden« und der Film »Sterne«

Am Montag, den 24. Juni 2019, 17.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Vandenhoeck & Ruprecht Verlage sowie das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig zu einem Gespräch zwischen dem Historiker David Kowalski und der Slawistin Anna Artwińska ein. Im Mittelpunkt steht die 2018 am Dubnow-Institut entstandene Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968«.

„Schalom“ – Jüdische Woche in Leipzig 2019

Unter dem Motto „L’dor v’dor - Von Generation zu Generation“ feiert Leipzig vom 23. bis 30. Juni die Jüdische Woche, die alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadt Leipzig gemeinsam mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e. V. und der Ephraim Carlebach Stiftung veranstaltet wird. Bei mehr als 100 Veranstaltungen können die Besucher die Vielfalt jüdischer sind wieder mehr als 60 Institutionen und Vereine.

Rund 10.000 Besucher zur Jüdischen Woche 2017

110 Veranstaltungen in einer Woche für rund 10.000 Besucher, über 60 beteiligte Institutionen und Vereine – so zeigte sich die Vielfalt jüdischer Kunst und Kultur in der Jüdischen Woche vom 18. bis 25. Juni. Gemeinsam mit der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und der Ephraim Carlebach Stiftung wirkte die Stadt Leipzig als Veranstalterin. Die Jüdische Woche 2017 war dem 170-jährigen Jubiläum der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig gewidmet.

Ehemalige jüdische Leipziger und Nachfahren besuchen Leipzig

Es ist eine gute, mittlerweile 25-jährige Tradition: Einmal im Jahr lädt die Stadt Leipzig ehemalige jüdische Einwohner und ihre Nachfahren zu einem mehrtägigen Besuch in die Messestadt ein. In diesem Jahr werden vom 18. bis 26. Juni fast 50 Gäste aus Israel, Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Chile und Großbritannien erwartet.

Schulmuseum zeigt zur Jüdischen Woche seltenes Filmmaterial mit Interviews mit ehemaligen jüdischen Leipzigern

Anlässlich der Jüdischen Woche öffnet das Schulmuseum (Goerdelerring 20) am 20. Juni, 17 bis 19 Uhr, seine reiche Sammlung an Interviews mit ehemaligen jüdischen Leipzigerinnen und Leipzigern. In den Zeitzeugengesprächen erinnern sich diese beispielsweise an ihre Schulzeit, an prägende Lehrer, Mitschüler und Erlebnisse vor und nach 1933. Zum Teil noch nie gezeigtes Filmmaterial wird in einem eigens für diesen Anlass produzierten Zusammenschnitt präsentiert.

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