Artikel zum Schlagwort Jüdische Woche

Festliches Abschlusskonzert der Jüdischen Woche im Leipziger Hauptbahnhof

Foto: Matthias Weidemann

Israelis und Deutsche, Jugendliche und Erwachsene, Laien und Profis gestalten gemeinsam das Abschlusskonzert der Jüdischen Woche. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Böhme wird eines der größten jüdischen Werke für Chor und großes Orchester, das „Avodath Hakodesh“ von Ernest Bloch (1880-1959) am 30. Juni, 17 Uhr, im Leipziger Hauptbahnhof (Osthalle) erklingen. Weiterlesen

Zur Jüdischen Woche: L’dor v‘dor – Von Generation zu Generation

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erzählt die Geschichte der Familie von Raphael Chamizer aus Leipzig

Foto: privat

Für alle LeserDie Geschichte einer Stadt erzählt sich über die Menschen, die darin wohnen, ihre Schicksale und Lebenswege. Und dabei geht es nicht nur um die berühmten Bürgermeister, Handelsherren und Musiker. Es geht auch um Menschen wie den Arzt und Künstler Raphael Chamizer. Ihm und seiner Familie ist jetzt eine Ausstellung im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums gewidmet. Weiterlesen

2 Pianos - Auf den Spuren ehemaliger Leipziger Musikerinnen

Vortrag, Musik und Ausstellung zum Gedenken an Anna Burstein und Halina Neumann

Quelle: Synagoge und Begegnungszentrum e.V.

Zwei jüdische Studentinnen aus Osteuropa legten in den 20er Jahren ihr Examen am weltweit renommierten Leipziger Konservatorium ab, wurden Leipzigerinnen mit ihren Familien und gefragte Pianistinnen, die in ungewöhnlicher Art an zwei Flügeln konzertierten bis ihnen die Nazis dieses bereits 1933 untersagten. Halina (Neumann) Schulsinger wurde in das Warschauer Ghetto deportiert, überlebte und immigrierte in die USA. Anna (Burstein) Bieler-Suwalski konnte über Palästina in die USA immigrieren. Beide setzten als Professorinnen ihre gemeinsamen Auftritte fort. Weiterlesen

„L‘dor v’dor – Von Generation zu Generation“

Filmprogramm zur Jüdischen Woche vom 24. bis 28. Juni in der Cinémathèque

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Was bedeutet es für Holocaust-Überlebende, wenn ihre Enkel nach Deutschland auswandern? Wie ergeht es verwitweten Väter und ihren Kindern in streng jüdisch-orthodoxen Gemeinden, in denen alleinerziehende Männer nicht vorgesehen sind? Wie halten Angehörige der „zweiten Generation“ die Geschichte ihrer Eltern lebendig? Weiterlesen

Veranstaltungen des Dubnow-Instituts im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig

Buchvorstellung »Polens letzte Juden« und der Film »Sterne«

Foto: L-IZ

Am Montag, den 24. Juni 2019, 17.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Vandenhoeck & Ruprecht Verlage sowie das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig zu einem Gespräch zwischen dem Historiker David Kowalski und der Slawistin Anna Artwińska ein. Im Mittelpunkt steht die 2018 am Dubnow-Institut entstandene Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968«. Weiterlesen

„Schalom“ – Jüdische Woche in Leipzig 2019

© S.Hauptmann

Unter dem Motto „L’dor v’dor - Von Generation zu Generation“ feiert Leipzig vom 23. bis 30. Juni die Jüdische Woche, die alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadt Leipzig gemeinsam mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e. V. und der Ephraim Carlebach Stiftung veranstaltet wird. Bei mehr als 100 Veranstaltungen können die Besucher die Vielfalt jüdischer sind wieder mehr als 60 Institutionen und Vereine. Weiterlesen

Rund 10.000 Besucher zur Jüdischen Woche 2017

Foto: Tom Schulze

110 Veranstaltungen in einer Woche für rund 10.000 Besucher, über 60 beteiligte Institutionen und Vereine – so zeigte sich die Vielfalt jüdischer Kunst und Kultur in der Jüdischen Woche vom 18. bis 25. Juni. Gemeinsam mit der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und der Ephraim Carlebach Stiftung wirkte die Stadt Leipzig als Veranstalterin. Die Jüdische Woche 2017 war dem 170-jährigen Jubiläum der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig gewidmet. Weiterlesen

Schulmuseum zeigt zur Jüdischen Woche seltenes Filmmaterial mit Interviews mit ehemaligen jüdischen Leipzigern

Foto: L-IZ.de

Anlässlich der Jüdischen Woche öffnet das Schulmuseum (Goerdelerring 20) am 20. Juni, 17 bis 19 Uhr, seine reiche Sammlung an Interviews mit ehemaligen jüdischen Leipzigerinnen und Leipzigern. In den Zeitzeugengesprächen erinnern sich diese beispielsweise an ihre Schulzeit, an prägende Lehrer, Mitschüler und Erlebnisse vor und nach 1933. Zum Teil noch nie gezeigtes Filmmaterial wird in einem eigens für diesen Anlass produzierten Zusammenschnitt präsentiert. Weiterlesen

„Schalom“ – Jüdische Woche in Leipzig 2017

Foto: Anne Hornemann

Bereits zum 12. Mal feiert Leipzig während der Jüdischen Woche vom 18. bis 25. Juni die Vielfalt jüdischer Kunst und Kultur. In diesem Jahr sind mehr als 60 Institutionen und Vereine am Programm beteiligt, über 110 Veranstaltungen stehen zur Auswahl. Veranstalterin ist die Stadt Leipzig gemeinsam mit der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und der Ephraim Carlebach Stiftung. Weiterlesen

Ein Konzert im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 2017

Am 24. Juni im Horns Erben: LADY Margarita – „Bei mir bist scheen!“

Foto: PR

Die griechisch-polnische Sängerin Margarita Tsoukarelas präsentiert auf sympathische und unterhaltsame Weise Chansons, Jazz, Swing sowie Klezmer aus den Salons und Kabaretts der Zwanziger- bis Fünfzigerjahre. Sie interpretiert u. a. Stücke der Andrews Sisters, der Barry Sisters, von Cole Porter und Kurt Weill sowie hebräische und mediterrane Melodien. Weiterlesen

Ein Parkplatz an historischem Ort

Jüdische Sportgeschichte planiert: Bar Kochba – Denkmal unter Schutt beerdigt

Foto: Privat

Dass die Bauaktion auf dem Platz an der Dübener Landstraße ein Nachspiel haben wird, ist bereits klar. Seit zwei Wochen begradigen Baumaschinen den Sportplatz des ehemaligen jüdischen Fußballclubs Bar Kochba in Leipzig. Das kleine Denkmal am Rande ist nicht mehr zu sehen, Schutt und Geröll wurden einfach drüber gekippt. Offenbar soll hier, wo ein gehöriges Stück Leipziger Fußballtradition zu Hause war, zukünftig ein Parkplatz für das nahe liegende VW-Autohaus entstehen. Dabei waren offenbar Denkmal und eine kleine Mauer mit einem eingelassenen Davidstern ebenso egal, wie die Geschichte des Ortes an sich. Weiterlesen

Fragen und Antworten zum Judentum

Rabbiner Zsolt Balla im Zeitzeugengespräch

Foto: Alexander Böhm

Was macht eigentlich ein Rabbiner? Was bedeutet Orthodoxie? Auf verschiede Fragen gegenüber dem Judentum ging am Freitagmittag der Rabbiner Zsolt Balla in der Stadtbibliothek in einem Zeitzeugengespräch im Rahmen der Jüdischen Woche ein. Balla zeigte dabei auf, dass Tradition und Moderne im Judentum sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern in Leipzig zusammen möglich sind. Weiterlesen

Zahlreiche Veranstaltungen laden ein

Leipzig startet in die Jüdische Woche

Foto: Alexander Böhm

Zum elften Mal begeht Leipzig die Jüdische Woche. Am Sonntag wurde sie unter anderem durch Oberbürgermeister Burkhard Jung und dem Vorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig (IRG), Küf Kaufmann in der Stadtbibliothek eröffnet. Im Anschluss der Veranstaltung wurde ebenfalls die Ausstellung „In unserer Mitte“ für die Öffentlichkeit freigegeben, die Aspekte jüdischen Lebens in Leipzig zeigt. Sie ist noch bis Anfang September zu besichtigen. Weiterlesen