Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Die hohe Kunst des Zeichenstifts

Fabian Lehnerts Ausstellung „Jalan, jalan“ lädt zum Spazierengehen mit wachen Augen ein

Foto: Patrice Kunte

Nicht nur Klara Meinhardts Ausstellung „Ritual“ wird ab Samstag, 22. Januar, in der Josef Filipp Galerie in der Spinnerei zu sehen sein. Auch der Zeichner Fabian Lehnert bekommt seine Schau. Ein junger Künstler, der deshalb auffällt, weil er zeichnet, wo andere den großen Pinsel schwingen: Er gibt seine Zeichenkunst im XXL-Format. Anmelden und weiterlesen.

Träumst du?

Buchhandlung Wörtersee lädt ein zur Ausstellung und Lesung mit Kinderbuchautorin Miriam Zedelius

Grafik: Miriam Zedelius

Am Samstag, 22. April, ist wieder einmal Karli-Beben auf der KarLi. Sehr partymäßig im oberen Teil. Aber es geht auch beschaulicher, so wie in der Buchhandlung „Wörtersee“ im Peterssteinweg. Die lädt an diesem Tag nämlich zu einer Ausstellung mit Grafiken der Leipziger Illustratorin und Autorin Miriam Zedelius ein. Anmelden und weiterlesen.

Galerie Reiter zeigt Neeb-Ausstellung

Das künstlerische Spiel mit den Abgründen der Manipulation

Foto: Galerie Reiter

Der Frühjahrsrundgang der Spinnerei-Galerien kommt. Und so mancher Kunstliebhaber holt jetzt seinen Sparstrumpf heraus und schaut, ob er sich in diesem Frühjahr wieder etwas Spektakuläres leisten kann. Wer sich warmlaufen möchte, kann schon am Samstag, 22. April, in die Galerie Reiter spazieren. Die eröffnet die Sebastian-Neeb-Ausstellung „You won’t believe what happens next – Manipulation durch Entertainment II“. Anmelden und weiterlesen.

Wo bleiben die Rituale in unserer hochtechnisierten Welt?

Ausstellungseröffnung für Klara Meinhardt in der Josef Filipp Galerie

Foto: Galerie Josef Filipp

Rituale – da denkt man an längst vergangene Gesellschaften und ihre religiösen Kulte, an indigene Völker und tanzende Schamanen. Aber ist uns das alles wirklich so fremd? Oder reizt es uns, selbst in unserer hochtechnisierten Kultur, noch immer, die Umwelt zu beleben, zu mythisieren, so richtig aufzupeppen? So, wie es Klara Meinhardt in der Ausstellung „Ritual“ tut, die am 22. April eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

Neues „Luther-Zimmer“ im Alten Rathaus eröffnet

Wie die Leipziger Disputation die Messestadt 1519 zum Mittelpunkt der Reformation machte

Foto: Ralf Julke

Im Oktober jährt sich der 500. Jahrestag des Thesenanschlags zu Wittenberg zum 500. Mal. Eine gute Gelegenheit, so fand man im Stadtgeschichtlichen Museum, gleich mal die eigene historische Ausstellung im Alten Rathaus umzubauen. Nicht gleich alles auf einmal. Ist ja Luther-Jahr. Also wurde erst einmal das Luther-Zimmer völlig umgekrempelt. Und Museumsdirektor Volker Rodekamp rückt Leipzigs Rolle in der Reformation mal ein bisschen zurecht. Anmelden und weiterlesen.

Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag

Galerie Schwind zeigt Wolfgang Mattheuers Bilder aus einer dunklen Zeit

Foto: Galerie Schwind

Gerade kam er uns wieder unter, als SPD-Bundestagskandidat Jens Katzek vorschlug, die Freiheitsstatue von New York in Leipzig als Freiheitsdenkmal zu duplizieren. Dabei bietet sich die Freiheit, die Wolfgang Mattheuer 1974 in seinem Bild „Hinter sieben Bergen“ malte, viel eher an als Symbol der Friedlichen Revolution. Und nun wird Mattheuer auch noch 90. Das gibt gleich eine Geburtstagsausstellung. Anmelden und weiterlesen.

Neue Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum

Wie wir unsere Geschichte inszenieren und Inszenierungen Geschichte machen

Foto: Ralf Julke

Der Titel ist herrlich. So schön hintersinnig: „Inszeniert. Deutsche Geschichte im Spielfilm“. Das ganze 20. Jahrhundert steckt darin. Denn wir leben in einer Zeit, in der wir unsere Geschichte vor allem als mediale Inszenierung erleben: im Fernsehen und im Kino. Und Manche halten das dann sogar für die reale Geschichte. Und sie ahnen nicht mal, wie die Inszenierungen unsere Vorstellung vom Gewesenen verändern. Anmelden und weiterlesen.

Fenster zur Welt

Schaufensterausstellung der Buchwissenschaft widmet sich zur Buchmesse dem Verlag Volk und Welt

Foto: Ralf Julke

Es gibt sie noch, die Leipziger Buchwissenschaftler, auch wenn sie eher im Stillen vor sich hin arbeiten und Bücherwelten erforschen. Dazu gehören auch die Bücherwelten aus DDR-Verlagen. Sie sind nicht vergessen, auch wenn die Namen der Verlage oft genug verschwunden sind und damit oft auch ihr unverwechselbares Verlagsprofil. Selbst ein Verlag wie der 1947 gegründete Verlag Volk und Welt war unverwechselbar. Anmelden und weiterlesen.

Besucherbefragung in Leipziger Museen

Besucher sind höchst zufrieden mit den Ausstellungen, ärgern sich aber über fehlende Hinweisschilder

Foto: Ralf Julke

Da waren sichtlich auch die Museumsdirektoren Hans-Werner Schmidt und Volker Rodekamp stolz, als am Feitag, 17. März, die erste Besucherbefragung in den Leipziger städtischen Museen vorgestellt wurde. Die Mitarbeiter des Amtes für Statistik und Wahlen hatten vom 2. August bis zu 30. November insgesamt 1.099 Besucher von acht städtischen Museen befragt. Gleich nach dem Museumsbesuch, wenn der Eindruck noch frisch war. Anmelden und weiterlesen.

Erst gucken, dann selbst den Preis bestimmen

Im Herbst wird Leipzig erstmals drei „Zahle so viel du willst“-Museumstage anbieten

Foto: Ralf Julke

Das kann spannend werden: Im Herbst wird Leipzig zum ersten Mal drei „Zahle so viel du willst“-Tage durchführen. Als Pilotprojekt, wie Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke betont. In New York funktioniert das schon. Ob die Idee auch bei den Leipzigern zündet, muss man erst einmal herausbekommen. Anmelden und weiterlesen.

Neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina ab 10. März

Wie Buchillustrationen die Weltwahrnehmung in der Reformationszeit veränderten

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Natürlich kann man in der Buchstadt Leipzig kein Lutherjahr begehen, ohne auf die Rolle des Buches in Luthers Wirken einzugehen. Und genau das tut ab Freitag, 10. März, eine Bibliothek, wo man weiß, worum es geht und über die richtigen Bestände dazu verfügt. Die Universitätsbibliothek lädt ein zur Ausstellungseröffnung „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“. Anmelden und weiterlesen.

Eine expressive Begegnung mit Rilke

Alexander Königs Ausstellung „Stundenbuch“ wird am Samstag in der Josef Filipp Galerie eröffnet

Copyright: Josef Filipp Galerie GmbH & Co KG

Auf einmal ist wieder große Malerei angesagt. Zumindest in Galerien wie der Josef Filipp Galerie in der Spinnerei. Am Samstag, 4. März, lädt sie ein zur Ausstellungseröffnung mit Bildern von Alexander König. „Stundenbuch“ hat der in Trier geborene Künstler seine Ausstellung betitelt, der seit 1996 in Leipzig lebt, studiert und malt. Aber warum „Stundenbuch“? Anmelden und weiterlesen.

Die verschollene Utopie

Eine Ausstellung beschäftigt sich mit den Träumen des einstigen Leipziger Studenten Christian Gottlieb Priber

Foto: Halle 14, Claus Bach

Nicht nur das 21. Jahrhundert ist eine Zeit, in der Träume vom Paradies scheitern, weil sie gegen die Raffgier der Zeitgenossen verstoßen. Denn Utopien haben zumeist den Kern, dass sie der Gier und der Rücksichtslosigkeit keinen Platz einräumen. Da wird der Träumer schnell zum Staatsfeind Nr. 1. So geschehen einst einem Sachsen, den nun eine künstlerische Auseinandersetzung würdigt: Christian Gottlieb Priber. Anmelden und weiterlesen.

Gigantismus am Rügener Strand

Projektgalerie des Bundes Bildender Künstler zeigt das Fotoprojekt „Prora“

Copyright: Bund Bildender Künstler Leipzig

Kunst, Zeitgeschichte und kritische Auseinandersetzung mit den monströsen Bauten größenwahnsinniger Ideologien – das geht tatsächlich alles zusammen: in einem Projekt, das ab Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr, im 4D Projektort des BBK LEIPZIG e. V. im Tapetenwerk Leipzig, Haus B (Lützner Straße 91) besichtigt werden kann. Dort ist Vernissage für das Fotoprojekt „Prora“. Anmelden und weiterlesen.

Nolde und die Brücke

Ein knisternder Moment aus der Frühzeit der deutschen Kunst-Avantgarde

Copyright: Nolde Stiftung Seebüll

Deutschland war – auch in den scheinbar so kaisertreuen Jahren kurz vor dem 1. Weltkrieg – ein Land, durch das ein tapferer Wind der Moderne wehte. Künstler trauten sich was. Und zwar nicht nur das Andocken an Kunstströmungen, wie sie in den Nachbarländern längst Fuß gefasst hatten, Einige Künstler trauten sich sogar selbst, richtig mutig Avantgarde zu sein. Das ist bis heute legendenumwoben. Anmelden und weiterlesen.

Jahn-Galerie lädt ein zur Truluv-Ausstellung

Imaginäre Welten an Häusern und Wänden

Foto: Jahn-Galerie

Eigentlich gehören Graffiti ja nach draußen, an Häuser und Wände. Zumindest, wenn das erlaubt ist und die Leute, die sie sehen, damit etwas anfangen können. Was richtig gute Graffiti sind, wissen ja die Leipziger nicht mehr. Wie sie aussehen könnten, das ist ab Freitag, 10. Februar, in der Jahn-Galerie im Tapetenwerk zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

„Elisabeth Voigt. Im Strudel der Zeit“

Endlich eine Würdigung für die Leipziger Malerin, ohne die es die Leipziger Schule nicht gegeben hätte

Foto: Sparkasse Leipzig

Wer die am Donnerstag, 2. Februar, eröffnete Ausstellung in der Kunsthalle der Sparkasse besucht, wird da und dort verblüfft sein: Sieht das nicht aus wie ... ? Erinnert das nicht an ... ? Es ist, als würden die Bilder von Elisabeth Voigt, die hier zu sehen sind, sich in den Arbeiten eines Neo Rauch spiegeln. Aber Neo Rauch stellt hier nicht aus. Und Schüler von Elisabeth Voigt war er auch nicht. Anmelden und weiterlesen.

Wiedereröffnung am Dienstag, 31. Januar

Besseres Licht, neues Design und mehr Gegenwart im Museum Zum Arabischen Coffe Baum

Foto: Stadtgeschichtliches Museum

Da naht ein Jubiläum, ein rundes und dunkles: 2019 feiert das Gasthaus „Zum Arabischen Coffe Baum“ seinen 300. Geburtstag. Was schon ein Alter ist, das auch unter europäischen Kaffeehäusern Eindruck macht. So lange muss man erst einmal durchhalten. Auch als altes Haus. Was in Leipzig etwas leichter war als anderswo. Kaffee ist hier seit 300 Jahren Kultur. Die Ausstellung dazu ist jetzt generalüberholt. Anmelden und weiterlesen.

Die Hybris der Moderne

Yadegar Asisi zeigt ab heute das Riesenpanorama zum Wrack der „Titanic“

Foto: Ralf Julke

Man wird hellhörig, wenn Yadegar Asisi beginnt zu erklären, warum er ausgerechnet jetzt das Wrack der 1912 gesunkenen „Titanic“ in ein riesiges, beeindruckendes Panorama verwandelt hat. Denn der Untertitel, den er Bild und Ausstellung gegeben hat, verrät nicht wirklich, wie ernst dem Künstler das Thema ist: „Die Versprechen der Moderne“. Anmelden und weiterlesen.

Galerie D21 lädt zum siebenten Mal zum nächtlichen Schaufenstergucken

Fünf tschechische KünstlerInnen zeigen in Lindenau ihre Videoarbeiten zur verstörenden Gegenwart

Copyright: D21

Nachts Kunst gucken, wo gibt es denn sowas? In Lindenau. Ab heute. In der Demmeringstraße 21. Um 20 Uhr geht es los. Und wer sich warm anzieht, kann die ganze Nacht – bis zum Morgengrauen – Videoinstallationen betrachten. Die Schaufenster sind groß genug. Da passt viel rein. Anmelden und weiterlesen.