Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Häuser, Räume, Stimmen und der Verlust von Geschichte in unseren Städten

In Koppelkamms Fotos werden Stadträume als (un-)menschliche Konstruktionen sichtbar

Foto: Stefan Koppelkamm

Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch? Weiterlesen.

Ausstellungseröffnung in Doppelpack

Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf

Foto: Ralf Julke

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren? Weiterlesen.

Grenzen des Verstehens überschreiten

Der Leipziger Maler Bruno Griesel stellt im Weißen Haus in Markkleeberg aus

Foto: Matthias Weidemann

Bruno Griesel ist ein Maler der so viel zitierten Neuen Leipziger Schule, die eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Aus den einstigen Geheimtipps sind längst feste Größen der internationalen Kunstszene geworden. Stars, wie Neo Rauch oder Michael Triegel, verdienen mit ihren Bildern teilweise fünfstellige Summen und sind da, wo viele junge, talentierte Maler vielleicht nie hinkommen werden. Sie waren die Wegbereiter zurück zur gegenständlichen Malerei. Wobei gegenständlich sicherlich mehr zu bedeuten hat, als dass man erkennt, was der Maler abbildet. Anmelden und weiterlesen.

Glaubst du noch oder zweifelst du schon?

Eine große Via-Lewandowsky-Ausstellung eröffnet den Ausstellungsreigen 2016 im Leipziger Bildermuseum

Foto: VG Bild-Kunst Bonn

Das Ausstellungsjahr im Museum der bildenden Künste beginnt am 14. Februar. Dann eröffnet die erste große Ausstellung in diesem Jahr. Sie ist Via Lewandowsky gewidmet, dem Meister der kommunikativen Missverständnisse, wie Dr. Frédéric Bußmann sagt, der diese Ausstellung betreuen wird. Die Leipziger kennen Lewandowsky schon als Meister des goldenen Eis. Anmelden und weiterlesen.

Große Schau für Leipziger Fotografen-Schule und Geburtstagsparty für Gille

2016 wird ein großes Jahr der Fotografie im Leipziger Bildermuseum

Foto: VG Bild-Kunst Bonn

Neues Jahr, neue Bilderfluten. Im Jahr 2015 hat das Leipziger Museum der bildenden Künste richtig geprotzt mit Barock (Bernini), Moderne (Klee) und französischer Romantik (Delaroche & Delacroix). Allein die große Bilderschau der beiden Franzosen hat 35.000 Besucher angelockt. Für ein abgelegenes Plätzchen in der internationalen Kunstwelt wie Leipzig nicht schlecht. Aber was passiert 2016? Läuft alles auf Markus Lüpertz hinaus? - Am Ende schon, sagt der Museumsdirektor. Anmelden und weiterlesen.

KAFKA!

Tanners Interview mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Kai Hofmann im Museum für Druckkunst

Foto: Museum für Druckkunst

Irgendwann kommt jeder empathiefähige Literaturenthusiast auf Kafka. Da führt kein Weg vorbei. Und wer dann Kafka für sich entdeckt, bleibt ein Leben lang an ihm kleben. Im Leipziger Museum für Druckkunst gibt es nun demnächst eine extrem interessante Ausstellung zum Thema - inklusive Zugang für Freunde der Graphic Novels. Tanner fragte nach. Anmelden und weiterlesen.

Axel Helles Bilder aus der Maramureş

Galerie Kontrapost zeigt ab dem 20. Januar Fotos aus einer der abgeschiedensten Landschaften Rumäniens

Foto: Axel Heller

Man kann sie lieben, diese Landschaften am Rande Europas, wo das Leben noch genauso abzulaufen scheint wie vor 100 Jahren. Man kann dort auch noch auf die Suche gehen nach einer Intensität, die die bunten beschleunigten Landschaften des Westens nicht mehr haben. Axel Heller ist mit der Kamera auf diese Suche gegangen. Seit 2005 hat er Maramureş im rumänischen Norden immer wieder besucht. Anmelden und weiterlesen.

Ein Leipziger Kleinod entpuppt sich als etruskische Bronzekunst

Wie aus einem Kunstwerk des Bildermuseums ein neuer Star im Antikenmuseum der Uni Leipzig wurde

Foto: Swen Reichhold

Manchmal bringen Ausstellungen Dinge in Bewegung, mit denen die Planer gar nicht gerechnet haben. Die Wissenschaftler müssen wieder mal in die Archive, filzen die Bestände und kommen ins Stutzen. Zum Beispiel, wenn sie eine kleine alte Statue in die Hand nehmen. "Passt die vielleicht in unsere Bernini-Ausstellung?" - "Das ist doch kein Bernini!" - "Aber was ist es dann?" Anmelden und weiterlesen.

Universitätsbibliothek zeigt mittelalterliche Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften

Die Farbenpracht der Bücher kurz vorm Zeitalter des Buchdrucks in Leipzig

Foto: UB Leipzig

Da bahnt sich etwas an, nämlich noch eine Ausstellung, die den Leipzigern im 1.000. Jahr der Ersterwähnung einen Einblick gibt in ein Stück Stadtgeschichte - in diesem Fall farbenprächtig und ein richtiger Hingucker. Denn die Universitätsbibliothek zeigt ab Freitag ein paar Schätze aus ihrem mittelalterlichen Handschriftenbestand. Anmelden und weiterlesen.

Nach einem Jahr Arbeit

Naturkundemuseum zeigt am Wochenende Sibirischen Tiger

Foto: Alexander Böhm

Nach einjähriger Arbeit zeigt das Naturkundemuseum am kommenden Wochenende seinen Sibirischen Tiger, danach verschwindet er wieder ins Lager. Von 14 bis 16 Uhr steht am Samstag und Sonntag Präparator René Diebitz für Fragen zur Verfügung, zudem wird ein Film gezeigt, der den aufwendigen Prozess zeigt. Unterdessen werden die Pläne über einen neuen Standort des Museums konkreter. Anmelden und weiterlesen.

Der Traum eines ganzen Zeitalters in Stahl, Glas und Beton

Leipzigs Stadtmuseum zeigt zum 100. Geburtstag des Hauptbahnhofs noch eine Studioausstellung mit eindrucksvollen Fotos aus der „Goldenen Zeit“

Foto: Ralf Julke

Das Jahr mit der 1.000-jährigen Erstwähnung Leipzigs geht so langsam zu Ende. Da ging der 100. Geburtstag des Hauptbahnhofs sogar ein wenig unter, auch wenn es am Ende doch noch ein bisschen Blasmusik, Schampus und auch eine kleine Ausstellung gibt. Die wurde am Montag, 30. November, im kleinen Studio des Stadtgeschichtlichen Museums eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

Owen Gump bekommt den Kunstpreis der LVZ 2015

Schwarz-weiße Landschaften einer Welt, in der die wilden Cowboys nie mehr waren als eine Episode

Foto: Ralf Julke

Das Verblüffende an den Kunstpreisen, die die SachsenBank und die LVZ in Leipzig im jährlichen Wechsel vergeben, ist gar nicht mal die Vielfalt künstlerischer Stile, die sie würdigen, sondern das, was man der Kunst der Gegenwart oft gar nicht mehr zutraut: dass die ausgewählten Künstler gesellschaftlich brennende Themen thematisieren. Und vor allem: wie sie es tun. Etwa der Neueste in der Runde: Owen Gump. Anmelden und weiterlesen.

Zuhause ist ein fernes Land

Das Zeitgeschichtliche Forum zeigt die frappierend authentischen Fotografien Gundula Schulze Eldowys

Foto: Ralf Julke

Diese Ausstellung wollte Jürgen Reiche unbedingt als eine der ersten machen, wenn er sein Amt als Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig antritt: "Zuhause ist ein fernes Land". Am Dienstagabend, 25. November, wurde sie offiziell eröffnet. Mit der Fotografin dieser eindrucksvollen Bilder: Gundula Schulze Eldowy. Anmelden und weiterlesen.

"Es soll ja auch Spaß machen"

Tanners Interview mit der Frau hinter dem Label lagqaffe, Elisabeth Wolf

Foto: Volly Tanner

Die Kunst in Leipzig ist ein Pflaster mit vielen Tänzerinnen und Tänzern. Da herauszustechen, seine Arbeiten dem Publikum nicht nur vorzustellen, sondern auch davon leben zu können, ist Arbeit - und eben nicht nur Spaß. Eine, die sich jedoch ihren Spaß erhalten hat ist Elisabeth Wolf. Am 13.11.2015 gibt es eine Vernissage ihrer neuen Ausstellung. Tanner hakte nach. Anmelden und weiterlesen.

Der Leipziger Reclam Verlag zwischen 1945 und 2006

HTWK Leipzig und Verein „Literarisches Museum“ zeigen ab 3. November Reclams Ost-Kosmos

Foto: Ralf Julke

Ab dem 3. November wird in der Hochschulbibliothek der HTWK ein Stück Leipziger Verlagsgeschichte gezeigt. Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein „Literarisches Museum“ zeigt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) dort die Ausstellung „Reclams Kosmos. Zeugnisse eines universalen Programms (Zweiter Teil: Zeitraum von 1945 bis 2006 in Leipzig)“. Anmelden und weiterlesen.

Eine Ausstellung, in der man auch übernachten darf

In Halle 14 eröffnet am Freitag eine multimediale Ausstellung über die mögliche Utopie eines echten Europa

Foto: kunstundhelden - Agentur für neue Kunstkonzepte

Am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr wird in der Halle 14 in der Baumwollspinnerei die Ausstellung „Europa / Eutopia - eine politische Ausstellung von CHTO” eröffnet. CHTO alias Camille de Toledo ist ein französischer Künstler, und was er zeigt, ist ein multimediales Ausstellungsprojekt, das eine positive Utopie von Europa mit der Realität konfrontiert. Anmelden und weiterlesen.

Meisterklasse Architektur

Dortmunder Architekturstudenten zeigen, wie eine Architekturfakultät für die HGB Leipzig aussehen könnte

Foto: Thilo Rohländer

Was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig nun auch noch eine Architekturklasse einführt und dafür ein neues Gebäude braucht? Gleich gegenüber an der Wächterstraße neben der Galerie für Zeitgenössische Kunst? Da ist ja Platz. Eine Idee, die sich für Studierende der TU Dortmund zur praktischen Aufgabe entwickelte. Ab dem 5. November sind die Entwürfe auch in Leipzig zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

Neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum Leipzig

Den Tieren der Leipziger Auenlandschaft einmal ganz nah

Foto: Knut Fischer

Ja, es gibt sie noch: Die Menschen, die die Natur vor unserer Nase nicht einfach nur als Partyraum und Müllkippe betrachten, sondern aufmerksam sind, wenn sie unterwegs sind im Auenwald, an Flüssen und Teichen. Und einige von ihnen nehmen dabei auch ihre Ausrüstung mit und halten im Bild fest, was sie sehen. So wie Knut Fischer, einer der leidenschaftlichsten Naturfotografen in Leipzig. Anmelden und weiterlesen.