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Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Lesungen, Biografien, Visionen und ein einsamer Reiter

Leipzigs Nacht der Kunst am 5. September 2015 in der Georg-Schumann-Straße

Grafik: NdK Leipzig

Ob Fotografie, Malerei, Grafiken, Textil oder Skulptur, ob Musik, Theater oder Lesungen – den Kunstgattungen sind keine Grenzen gesetzt. Abseits von Museen und Galerien bietet die Nacht der Kunst Gelegenheit zum Spiel mit den Spannungen zwischen Kunst und Raum. Das Spektrum der Standorte reicht vom leerstehenden Laden über Hinterhöfe und Freiflächen bis hin zu Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und Büros. Weiterlesen.

Verwaltung zum Grünen-Antrag zum Panoramabild "Leipzig 1813"

Völkerschlacht-Panorama könnte auch zum Leipziger Jubiläums-Hingucker werden

Foto: Ralf Julke

Das kann man doch nicht einfach abhängen und vernichten, dachten sich die drei Grünen-Stadträte Norman Volger, Nicole Lakowa und Michael Schmidt und stellten im Juni einen Antrag, das eindrucksvolle Asisi-Panorama "Leipzig 1813" zu retten, eine neue Rotunde zu bauen gleich am Völkerschlachtdenkmal und dort dauerhaft zu zeigen, wie Leipzig während der Völkerschlacht aussah. Geht das überhaupt? Anmelden und weiterlesen.

Ausstellung zu Opfern rechter Gewalt

„Die verschwiegenen Toten“ im Conne Island: Demo und Gedenkkongress geplant

Foto: René Loch

Leipzig ist ein Schwerpunkt des Linksextremismus. Das behauptete zumindest kürzlich Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Leipzig ist aber noch viel mehr als das: eine Hauptstadt rechtsextremer Mörder. Acht Fälle mit rassistischen, homophoben oder sozialdarwinistischen Tatmotiven sind laut Initiativkreis Antirassismus seit 1990 für Leipzig dokumentiert. Zudem existieren zwei weitere Verdachtsfälle. Die Ausstellung "Die verschwiegenen Toten", die nun im Conne Island zu sehen ist, informiert über diese Menschen und Hintergründe, aber auch über die Diskrepanz zu den Angaben des sächsischen Innenministeriums, wonach in diesem Zeitraum in Leipzig lediglich vier Personen Opfer von Rechtsextremen wurden. Anmelden und weiterlesen.

Kissing kommt ins Museum

Leipzigs Bildermuseum hat Kissings Gruppenbildnis „Leipziger am Meer“ ankaufen können

Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig

Er war lange Zeit der stillste unter den Leipziger Malern: Erich Kissing, 1943 geboren, im Grunde Teil der 2. Generation jener Leipziger Maler, die man der Leipziger Schule zurechnen kann. Einer der besten Techniker, aber zurückhaltend, was den Weg an die Öffentlichkeit betrifft. Jetzt aber hat das Leipziger Bildermuseum eines seiner markantesten Bilder bekommen. Anmelden und weiterlesen.

Klein, fein und mit Filmkabine

Studio-Ausstellung zu 850 Jahren Leipziger Messen eröffnet heute im Böttchergässchen

Foto: Ralf Julke

Nicht nur das neu gestaltete Kindermuseum des Stadtgeschichtlichen Museums wird am heutigen Dienstag, 28. Juli, eröffnet. Es gibt auch eine neue Ausstellung im Studio des Böttchergässchens. Die Ausstellung zu 850 Jahren Nikolaikirche wird abgelöst durch die Ausstellung "Immer wieder neu. 850 Jahre Leipziger Messen". Um 18 Uhr ist die Eröffnung. Auf den ersten Blick ist es wieder so eine Die-Leipziger-lieben-ihre-Messe-Ausstellung. Anmelden und weiterlesen.

Kinder Machen Messe

Nach drei Jahren Pause öffnet heute das Kindermuseum des Stadtgeschichtlichen Museums mit einem echten Leipzig-Thema

Foto: Ralf Julke

Leipzig hat ab heute wieder zwei Kindermuseen. Das eine heißt Unikatum und lädt seit 2010 in Plagwitz die Kinder der Stadt zum Experimentieren ein. Das andere hieß früher mal Lipsikus (ab heute nicht mehr), lädt aber trotzdem ab 10 Uhr zur großen Eröffnungssause ins Böttchergässchen ein. Eigentlich war das "Lipsikus" auch kein richtiges Museum, gibt Dr. Volker Rodekamp, Leiter des richtigen großen Stadtgeschichtlichen Museums der Stadt Leipzig, zu. Anmelden und weiterlesen.

Ein kolossales Stück Mittelalter mit Bischof, Königspfalz und Zaubersprüchen

Eine Ausstellung lädt ab dem 10. August ein zu 1.000 Jahre Kaiserdom Merseburg

Foto Dr. Wolfgang Kubak, Saale-Unstrut-Tourismus e. V.

Es gibt eine Menge Dinge, die Leipzig und Merseburg gemeinsam haben. Hätte Merseburgs Bischof Thietmar nicht aufgeschrieben, dass der treffliche Meißner Bischof Eid am 20. Dezember 1015 in urbe libzi verstorben sei, Leipzig wäre noch ein paar Jahrzehnte unerwähnt geblieben. Aber das war halt erst im Dezember. Im Mai 1015 hatte Thietmar noch ganz anderes zu tun. Da hat er nämlich den Grundstein für "seine Kirche" gelegt, den heutigen Merseburger Dom. Anmelden und weiterlesen.

Nur noch zwei Monate für Asisis großes Panorama "Leipzig 1813"

Drei Grünen-Stadträte wollen Asisis 1813-Panorama dauerhaft neben dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal platzieren

Foto: Ralf Julke

Da hat er aber was angestellt, dieser Yadegar Asisi, als er 2013 für Leipzig sein gewaltiges Panorama-Bild "Leipzig 1813" schuf. Mit genauem Blick für den historischen Moment hat er die Stadt mitten in den Kämpfen der Völkerschlacht auf 3.500 Quadratmeter erfasst. Der Blick vom Dach der Thomaskirche hat schon Hunderttausende Besucher fasziniert. Aber am 20. September soll erstmal Schluss sein. Anmelden und weiterlesen.

Ein italienischer Rotwein war dann letztendlich der Ideengeber

Tanners Interview mit dem Fotografen Massimo Pulciano

Foto: Volly Tanner

An allen Ecken und Enden wird fotografiert, gleichzeitig versuchen EU-Entscheider die Panoramafreiheit zu kippen und in Potsdam muss sowieso jedes Foto, welches veröffentlicht werden soll, im Vorfeld von einer Jury gegengecheckt werden, ob es ins Image der Stadt passt. Sonst: Sense, Papierkorb, Maulkorb. Da immer noch zu arbeiten, ist fast schon Don-Quichote-Style. Massimo Pulciano tut's trotzdem, nur anders eben. Tanner fragte nach. Anmelden und weiterlesen.

Tag der offenen Tür am 4. Juli im Bundesverwaltungsgericht

Künstler der HGB Leipzig zeigen erstmals Kunst im Haus – zu Gerechtigkeit, Institution und Freiheit

Foto: Ralf Julke

Kunst verstört. Kunst darf verstören. Kunst muss verstören. Wenn man sie immer nur in Galerien zeigt, sehen immer nur dieselben Leute die Kunstwerke. Deswegen gehen auch die Studierenden der HGB Leipzig gern in öffentliche Räume. Am Samstag, 4. Juli, haben sie einen besonders schönen: das Bundesverwaltungsgericht. Und Publikum kommt auch, denn dann ist auch noch Tag der offenen Tür. Anmelden und weiterlesen.

Schalten Sie einfach mal das intellektuelle Navi aus

Eine Ausstellung im Bildermuseum lädt zum fröhlichen Abschweifen durch Fundstücke aus 25 Sammlungen ein

Foto: Ralf Julke

Irgendetwas ist da augenscheinlich passiert - entweder in der Bildungspolitik und ihrem ewigen Herumexperimentieren an den Lehrmethoden. Oder die Informationsüberflutung hat zugeschlagen. Es waren tatsächlich die jüngeren Teilnehmer der Pressekonferenz zur Ausstellung "In guter Nachbarschaft" am Freitagmorgen, die regelrecht verzweifelt waren über das unfassbare Thema. Anmelden und weiterlesen.

Schatzkammer des Bach-Archivs empfängt neuen Gast

Portrait von Johann Sebastian Bach bekommt seinen Platz

Foto: Alexander Böhm

Die Schatzkammer des Bach-Archivs erfreut sich seit Samstag an einem neuen Gast - ein Portrait von Johann Sebastian Bach. Es reiht sich zwischen zwei bereits vorhandenen Bildnissen des Leipziger Komponisten ein. Das Gemälde ist eine Hinterlassenschaft des amerikanischen Musikwissenschaftlers und Archivförders William H. Scheide. Anmelden und weiterlesen.

Eröffnung des Bachfests in der Nikolaikirche

Feierliche Enthüllung des Bach-Portraits von E. G. Haußmann

Foto: Alexander Böhm

265 Jahre hat es gedauert, bis das Bach-Portrait von Elias Gottlob Haußmann an seinen Entstehungsort zurückgekehrt ist. Im Rahmen der Eröffnung des Bachfests wurde es am späten Freitagnachmittag offiziell durch Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Präsidenten des Bach-Archivs John Eliot Gardiner, und den Hinterbliebenen des Spenders William Hurd Scheide enthüllt. In Zukunft wird es seinen Platz im Bach-Archiv finden. Anmelden und weiterlesen.

„die bessere Hälfte – malerinnen aus leipzig “

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig gibt Gelegenheit, den unsichtbaren Teil der „Leipziger Schule“ kennenzulernen

Foto: Kunsthalle der Sparkasse

Die Leipziger Schule ist männlich: Heisig, Mattheuer, Tübke, Gille, Rink ... Ist sie das wirklich? - Kaum ein Kunstkanon macht so sichtbar, wie männliche Sortiermuster funktionieren. Und wer es nicht glaubt, der kann noch bis zum 30. August in die Otto-Schill-Straße 4a pilgern. Da wird die andere Hälfte der Leipziger Schule gezeigt, die unsichtbare, die weibliche. Anmelden und weiterlesen.

Ein Jahrhundert-Experiment

Buch- und Schriftmuseum zeigt am 4. Juni die Ausstellung „SchriftBild. Russische Avantgarde“

Foto: W. Majakowski-Museum, Moskau

Russland war mal ein Avantgarde-Land. Wer's nicht glaubt, der kann sich ab Donnerstag eines Besseren belehren lassen. Dann eröffnet im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig die Ausstellung „SchriftBild. Russische Avantgarde“. So jung war Russland nie wieder. Anmelden und weiterlesen.

Ein neues Stadtmodell für Leipzig

Museumsdirektor plant die Rekonstruktion des mittelalterlichen Leipzig in 3D

Foto: Ralf Julke

Im April konnte Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, das frisch polierte und reparierte Stadtmodell von 1822 wieder der Öffentlichkeit präsentieren. Wer es bestaunen will, findet es in neuer Beleuchtung im Alten Rathaus. Aber so eine Idee bewegt den Museumsdirektor nun seit anderthalb Jahren: Wie wäre es mit einem Modell des ganz alten Leipzig? Oder zwei? Anmelden und weiterlesen.

1015. Leipzig von Anfang an

Große Ausstellung zur frühen Leipziger Stadtgeschichte räumt mit einigen alten Legenden auf

Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen

Es verdichtet sich was. Das große Leipziger Jubiläumsjahr schiebt sich zusammen - und am heutigen Mittwoch, 20. Mai, öffnet im Stadtgeschichtlichen Museum auch die große Ausstellung zum Jubiläum: "1015. Leipzig von Anfang an". Eine Wunschausstellung auch für Museumsdirektor Dr. Volker Rodekamp. Denn die eigentlichen Anfänge Leipzigs liegen tief im Schlamm verborgen. Wortwörtlich. Anmelden und weiterlesen.

Ohne Frauen kein Barock

Neue Kabinettausstellung im Bach-Museum Leipzig kümmert sich mal um die selbstbewussten Frauen der Bach-Zeit

Foto: Bach-Archiv Leipzig

Ohne Frauen geht die ganze Chose nicht. Ging sie nie. Aber wenn es um Geschichtsschreibung ging, dominierten immer die Männer. Tun sie bis heute. Die ganze Anhimmelei von Eisernen Kanzlern, Feldherren und Kaisern ist eine verkappte Macho-Sause. Höchste Zeit, den Stall mal zu entrümpeln und noch deutlicher zu zeigen, welche Rolle Frauen immer gespielt haben in der Geschichte. Nur halt nicht als Kriegstreiberinnen, sondern oft genug als unverzichtbare Musen. Wie in der Bach-Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Zwischen Science-Fiction und Gesellschaftskritik?

Zehn Jahre Spinnerei-Galerien mit Rundgangmarathon

Foto: L-IZ.de)

Kann Kunst nicht einfach nur schön sein? Nicht immer muss Kunst streitbar und umstritten sein. Beim diesjährigen Frühjahrsrundgang der Galerien auf dem Gelände der Alten Baumwollspinnerei wurde klar, dass Kunst durchaus zum Event mutieren darf. Es gibt aber auch Mut zur Meinung. Ein Mammut-Marathon auf eine Party der Farben. Anmelden und weiterlesen.

Sonderausstellung für den Gemmenschatz der Stadt Leipzig

Antikenmuseum präsentiert ab heute kunstvolle Halbedelsteine aus der Antike

Foto: Gerhard Schmidt

Mit einer kleinen, feinen Ausstellung meldet sich das Antikenmuseum der Universität Leipzig zurück ins Bewusstsein der Leipziger. Es befindet sich eigentlich mitten im Herzen der Stadt, in der Alten Nikolaischule, 2. Obergeschoss. Dort wurde am Donnerstag, 30. April, eine besondere Ausstellung zum Leipziger Jubiläumsjahr eröffnet. Sie zeigt den Gemmenschatz der Stadt. Anmelden und weiterlesen.