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Cröbern

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Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Wettbewerb zur Gestaltung Zentraldeponie Cröbern: Terminverschiebung

Die WEV mbH und der ZAW haben sich dazu entschieden den Termin zur Abgabe der Ideen für den Wettbewerb zur Nachnutzung zu verschieben. „Auf Grund der aktuellen neuen Regeln zur Covid-19-Pandemie haben wir entschlossen den Interessierten weitere 4 Wochen zur Bearbeitung zur Verfügung zu stellen.“ so WEV Geschäftsführer Bernd Beyer.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Neue Landschaft Cröbern – einen Berg gestalten

Auch wenn es noch dauert bis zur Verfüllung der Deponie, machen sich die WEV (Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft) und der ZAW (Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen) bereits heute Gedanken über ihre Nachnutzung. Dafür lobt die WEV nun einen Wettbewerb aus.Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, sowie Vereine, Institutionen oder Bildungseinrichtungen, ihre Konzepte und Ideen zu präsentieren. Einsendeschluss ist der 11.11.2020.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Zentraldeponie Cröbern sucht Ideen für Nachnutzung

Auch wenn es noch dauert bis zur Verfüllung der Deponie, machen sich die WEV (Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft) und der ZAW (Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen) bereits heute Gedanken über ihre Nachnutzung. Dafür lobt die WEV nun einen Wettbewerb aus. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, sowie Vereine, Institutionen oder Bildungseinrichtungen, ihre Konzepte und Ideen zu präsentieren. Einsendeschluss ist der 11.11.2020.

Luftaufnahme der Zentraldeponie Cröbern. Foto: ZAW / WEV

Tage der Industriekultur 2020: Bustour zum Entsorgungsstandort Cröbern

Anfang September finden zum achten Mal die Tage der Industriekultur Leipzig mit Führungen, Rundgängen, Vorträgen und jeder Menge besonderer Einblicke statt. Auch der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) und die Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV) öffnen wieder ihr Werktor. Es gibt noch freie Plätze.

Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage Cröbern. Foto: ZAW

Entsorgungsstandort Cröbern lädt wieder zu Besichtigungen ein

Abstand, Hygiene und weniger Teilnehmer: So sieht es das Konzept des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) vor, mit dem nun wieder einmal im Monat öffentliche Führungen möglich sind. Zwar sind derzeit nicht alle Bereiche der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) und der Waage zugänglich, viel zu sehen gebe es aber dennoch, verspricht ZAW-Geschäftsleiter André Albrecht.

Luftaufnahme der Zentraldeponie Cröbern. Foto: ZAW / WEV

Was passiert auf der Zentraldeponie Cröbern mit dem Sickerwasser?

Auch wenn die Zentraldeponie Cröbern seit der veränderten Abfallrahmensetzung im Jahr 2005 die ursprünglich geplanten 48 Hektar am Störmthaler See nicht in Anspruch nehmen wird, bleiben trotzdem 42 Hektar Deponie, auf die auch Regen fällt und durch die logischerweise auch das Wasser sickert. Dieses Wasser kann logischerweise nicht einfach wieder in Bäche oder Seen fließen. Wie geht der Deponiebetreiber damit um?

André Albrecht, Geschäftsführer ZAW; Bürgermeister Heiko Rosenthal, Aufsichtsratsvorsitzende der WEV, Landrat Henry Graichen, Aufsichtsratsvorsitzender der WEV und Bernd Beyer, Geschäftsführer der WEV. Foto: Landkreis Leipzig

Was passiert mit dem Deponiegas, dem Sickerwasser und den Wertstoffen auf der Deponie Cröbern?

Ist es wirklich so, dass den Leipzigern egal ist, was aus ihrem Müll wird? Oder gar, was da draußen auf der Zentraldeponie Cröbern, wo die Stadt Leipzig und der Landkreis Leipzig ihren Hausmüll abliefern, mit den Lieferungen passiert? Wahrscheinlich doch nicht, auch wenn es nur wenige Leipziger wirklich zu den Tagen der Offenen Tür auf der Zentraldeponie schaffen. Dass Deponiebetreiber und Abfallverband jetzt stärker den Klimaschutz in den Fokus nehmen, dürfte mancher Leipziger doch sehr aufmerksam wahrnehmen.

Zur Zentraldeponie Cröbern einfach nächste Ausfahrt rechts. Foto: Matthias Weidemann

Zschocke fordert Minister zur besseren Überwachung gefährlicher Abfalltransporte in Sachsen auf

Ändern wird man es wohl nicht mehr können. Die Fehler wurden allesamt in den 1990er Jahren gemacht, als die neue Deponie in Cröbern viel zu groß geplant wurde, mit Müllmengen, für die die Bevölkerungszahl sich im Regierungsbezirk Leipzig regelrecht hätte verdoppeln müssen. So ist die Betreibergesellschaft gezwungen, weiter gefährliche Abfälle aus Importmengen anzunehmen. Manchmal fallen einige der Transporteure auf der Autobahn dann negativ auf.

Mal wieder Giftmüll auf der Autobahn Richtung Cröbern. Quelle: Autobahnpolizei

Bei der Großkontrolle am 9. und 10. April fielen gleich zwei schlampige Asbest-Transporte auf

Als Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) im April die Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke zur wiederholten Auffälligkeit eines Abfalltransporteurs mit Transportgut aus Italien beantwortete, stellte sich heraus, dass dieser nicht nur im März bei einer Kontrolle auffiel, sondern auch im April, bei einer „Schwerverkehrskontrolle ‚Internationale und nationale Abfalltransporte Straße‘“. Es stand im Kleingedruckten und Zschocke fragte natürlich wieder nach.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Am 10. April gab es den nächsten verdächtigen Abfalltransport aus Italien

Je mehr Volkmar Zschocke, abfallpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, nachfragt, umso ausweichender klingen die Antworten des zuständigen Agrarministers. Und umso mehr fühlt man sich an die vielen Müllskandale in den vergangenen Jahren erinnert, bei denen sächsische Kontrollbehörden untätig blieben und das Thema lieber kleingeredet wurde. Zschocke nahm den jüngsten Vorfall vom 25. März zum Anlass, wieder nachzuhaken.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Grüne kritisieren die fehlende Überwachungslust sächsischer Behörden bei Müllimporten

So langsam arbeitet sich der Landtagsabgeordnete der Grünen, Volkmar Zschocke, hinein in das leidige Thema der sächsischen Abfallpolitik. Die eigentlich keine Politik ist, so wie so vieles im Ministerium des Thomas Schmidt (CDU). Man ignoriert die Verstöße, sitzt aus, gestaltet nichts. Und so gelangen weiter hunderttausende Tonnen gefährliche Abfälle über sächsische Autobahnen auf Sachsens Deponien. Besonders viele auf die Zentraldeponie Cröbern.

Zur Zentraldeponie Cröbern einfach nächste Ausfahrt rechts. Foto: Matthias Weidemann

Sachsens Regierung will lieber nichts Genaueres über Abfallimporte auf sächsische Deponien wissen

Seit Jahren machen illegale Abfallimporte, darunter auch gefährlicher Sondermüll, Schlagzeilen in Sachsen. Deponiebetreiber landeten vor Gericht, staatliche Kontrolleure glänzten durch Untätigkeit. Und wer dachte, dass das irgendwann ein Ende gefunden haben könnte, sieht sich eines Besseren belehrt. Sachsens Regierung will gar nicht wissen, wer da was auf sächsische Deponien liefert. Auch das steckt in der Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Volkmar Zschocke.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Wird jetzt wieder tonnenweise AKW-Bauschutt auf sächsische Deponien gekarrt? + Update

Die Kette sächsischer Abfall-Skandale wurde ja nie beendet. Sie wurde nur abmoderiert. Die Opposition biss sich im Landtag die Zähne aus, der damalige Umweltminister wollte keinen Nachweis für die Abfallschlampereien sehen. Also ging das so weiter, werden die sächsischen Deponien auch wieder mit Schutt aus alten Atomkraftwerken befüllt. Auch die Deponie Cröbern im Leipziger Südraum ist wieder dabei.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Gefährliche Müllimporte aus Italien haben sich auf der Deponie Cröbern verdoppelt

Es gab zwar inzwischen einige Prozesse zu den Müllproblemen in Sachsen. Auch die Deponie Cröbern war Thema. Aber Prozesse können die Konstruktionsfehler solcher Deponien nicht beheben. Und die Deponie im Leipziger Südraum wurde viel zu groß konstruiert für die sinkenden Abfallmengen aus der Region. Deswegen wird seit 2016 wieder massenweise gefährlicher Müll aus Italien importiert.

Da steht einer. Foto: Ralf Julke

Kaffee-Anfrage der Grünen führt direkt zur geplanten Bioabfallvergärungsanlage in Cröbern

Das große Problem unserer Gesellschaft ist die Wegschmeißmentalität. So, wie wir mit den immer kurzlebigeren Gütern unserer Konsumwelt umgehen, so gehen wir ja auch mit unseren Mitmenschen um. Deswegen sorgen einige Vorstöße aus dem Jugendbeirat oder – wie in diesem Fall – aus der Grünen-Fraktion auch jedes Mal für einigen Wirbel. Denn das Selbstverständliche ist nicht selbstverständlich. Manchmal sorgt ein stiller Paragraph für Unmöglichkeiten.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Eine Reform der Abfallüberwachung in Sachsen ist überfällig

Ein uralter sächsischer Müllskandal hat am Dienstag, 26. April, zumindest im benachbarten Sachsen-Anhalt noch eine gerichtliche Folge gehabt: Das Landgericht Halle hat den ehemaligen Betriebsleiter der Deponie Cröbern (Landkreis Leipzig) zu drei Jahren Haft verurteilt - wegen Bestechlichkeit sowie Steuerhinterziehung in sieben Fällen. Aber ursächlich ging es seinerzeit um zehntausende Tonnen illegal verschobenen Mülls aus Italien.

Volkmar Zschocke (B90/Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Noch immer kein Prozessbeginn im Fall S.D.R. Biotec in Aussicht

Vor über zwei Jahren wurde Anklage im Fall S.D.R. Biotec in Pohritzsch im Landkreis Nordsachsen erhoben. 2011 hatte die Staatsanwaltschaft zum ersten Mal reagiert auf den Umweltskandal. Auch im Abfall-Untersuchungsausschuss war der Betrieb dieser so genannten "Abfallimmobilisierungsanlage" Thema, die nie so funktionierte, wie sie sollte. Aber wann beginnt eigentlich der Prozess? Das wollte jetzt Volkmar Zschocke, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, gern wissen.

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Die Deponie Cröbern gehört jetzt zu 100 Prozent den Kommunen in Westsachsen

Mit Müllablagern will sich Sita Ost GmbH nicht mehr abgeben. Das steht so schon länger unter den Visionen des Unternehmens zu lesen, das als Tochter des Suez-Konzerns auch in Westsachsen operiert. Jetzt hat die Sita ihr Engagement in der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (WEV) beendet. Das teilte der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) am Montag, 13. Juli, mit.

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