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Glyphosat

Ein Kommentar: Umweltinstitut München kritisiert das „Insektenschutzpaket“ der Bundesregierung

Im Februar kündigte die Bundesregierung vollmundig ein Insektenschutzgesetz an, das eigentlich nur eine „Änderung in der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundesnaturschutzgesetz“ ist. Aber nicht einmal das ist eine gute Botschaft für die Insekten, stellt das Umweltinstitut München fest. Denn Glyphosat und andere Insektenvernichter bleiben auch nach 2024 im Einsatz. Das Insektensterben geht also weiter, wenn es nach dieser Bundesregierung geht.

Ein Richtungswechsel beim Pestizideinsatz in der deutschen Landwirtschaft ist noch nicht zu sehen

Es ist ja nicht nur Südtirol, wo über den massenhaften Einsatz von Pflanzenschutzmitteln diskutiert wird und wo jetzt die Agrarlobby versucht, den Autor des Buches „Das Wunder von Mals“ wegen Rufmord ins Gefängnis zu bringen. Das Thema betrifft die komplette europäische Landwirtschaft, die von riesigen Monokulturen dominiert wird, die ohne den Einsatz von Pestiziden gar nicht mehr funktionieren würden. Da hätten wir schon gern erfahren, wie viele Tonnen Pflanzenschutzmittel zum Beispiel auch in Sachsen jedes Jahr ausgebracht werden.

Selbst im Leipziger Stadtgebiet sind Pestizidrückstände aus der Landwirtschaft nachweisbar

Pestizide verbreiten sich in ganz Deutschland kilometerweit durch die Luft. Dies belegt die bislang umfassendste bundesweit durchgeführte Studie zur Pestizid-Belastung der Luft, die das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und das Umweltinstitut München in Auftrag gegeben haben. Die Ergebnisse der Messungen an insgesamt 163 Standorten in ganz Deutschland zwischen 2014 und 2019 wurden am Dienstag, 29. September, in Berlin veröffentlicht.

Gift in der Nase, Glyphosat im Urin: Wie der Protest einer Bürgerinitiative für giftfreie Landwirtschaft reifte

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelNur wenige Wissende finden Klein Jasedow auf der Landkarte. Dennoch hat dieses kleine Dorf kurz vor Usedom etwas hervorgebracht, was deutschlandweit ein Begriff ist: die Kampagne „Ackergifte? Nein danke!“. Wie aus ein paar vermeintlich lokalen Pestizid-Unfällen eine Bürgerinitiative mit überregionaler Bedeutung erwuchs, hat einen Hauch Hollywoodreife. Und vielleicht gibt es auch noch ein Happy End.

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordert: Bayer muss Gentechnik-Produkte vom Markt nehmen

Es war schon 2016 unverständlich, warum der Bayer-Konzern sich so darauf versteifte, das skandalgebeutelte us-amerikanische Unternehmen Monsanto zu kaufen mitsamt seinen vielen Gerichtsprozessen und dem mehr als suspekten Geschäftsmodell rund um gentechnikverändertes Saatgut und Umweltgifte wie Glyphosat. 2018 kaufte Bayer den Skandalkonzern trotzdem für 66 Milliarden Dollar, ließ den Namen Monsanto verschwinden, setzt aber das umstrittene Geschäft fort. Mit akuten Gefahren für Landwirtschaft und Artenvielfalt, kritisiert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Bayer muss Verantwortung übernehmen

"Bäuerinnen und Bauern beobachten sehr aufmerksam die Glyphosat-Gerichtsverfahren in den USA gegen Bayer und Monsanto. Demnach hat Roundup wesentlich zur Entstehung des Lymphdrüsenkrebses des Klägers beigetragen und der Konzern Monsanto – jetzt Bayer – wird zur Verantwortung gezogen."

Grüne fordern eine sächsische Ausstiegs-Strategie aus der Glyphosat-Nutzung

Noch einmal wurde der Einsatz des Giftes Glyphosat in der deutschen Landwirtschaft für ein Jahr länger erlaubt. Aber schon der Zeitraum macht deutlich, dass selbst den Verteidigern des flächendeckenden Herbizid-Einsatzes so langsam klar wird, dass man nicht bis in alle Ewigkeit eine Landwirtschaft betreiben kann, die nur noch mit der Chemiekeule funktioniert. Die Grünen hatten ja schon beantragt, in Sachsen den Glyphosat-Einsatz endgültig zu beenden. Ihr Antrag wird am 13. März endlich behandelt.

Kooperationsprojekt soll Nachweis von Glyphosat einfacher machen

Immer wieder sind glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel in den Schlagzeilen, da diese chemische Verbindung als möglicherweise krebserregend diskutiert wird. Der schnelle und möglichst wenig aufwendige Nachweis von Glyphosat ist daher ein wichtiges Thema, dem sich Forscher der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit drei sächsischen Firmen in einem gerade gestarteten Projekt widmen.

Tag des Honigs am 7. Dezember – IG BAU warnt vor Glyphosat

Appetit auf flüssiges Gold: Rund 653 Tonnen Honig aßen die Menschen in Leipzig im vergangenen Jahr – rein statistisch. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Tag des Honigs am 7. Dezember hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Danach lag der Pro-Kopf-Verbrauch mit 1,1 Kilo bei gut zwei Gläsern Honig im Jahr.

Interview Nico DaVinci: „Glyphosat oder das nächste Gift? Wie wäre es mal mit – gar kein Gift?“

LZ/Auszug aus Ausgabe 60VideoSein Name ist nicht „echt“, das Testlabor, mit welchem er arbeitet, der Redaktion bekannt, aber geheim. Seine Initiative hingegen besteht nun aus 18.000 Menschen, ihnen gegenüber steht eine extrem starke Lobby aus Bauernverband, Bayer AG und Monsanto. Seit Jahren läuft Nico DaVincis mittlerweile deutschlandweit größte Selbsttest-Initiative für Glyphosat-Rückstände im Körper. Daraus entstand unter anderem eine Karte im Netz, auf welcher auch Leipzig auftaucht. Über seine Erlebnisse und Daten aus den bisherigen Urintests hat DaVinci mit der LZ gesprochen.

Erste Pub Lecture des BUND Leipzig in der Moritzbastei – Kneipenabend mit Glyphosat im Bier

„Was macht dieses Glyphosat in meinem Bier?“ So lauten der Titel und das Thema einer 30-minütigen „Kneipen Vorlesung“, neu-deutsch „Pub Lecture“, des BUND Leipzig am 19.04.2018 um 20:15 Uhr in der Moritzbastei in Leipzig.

Filmvorführung: „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“

Der Ökolöwe und die Initiative Zukunftsfelder – Agrarforum Leipzig zeigen am 28. Februar um 17 Uhr mit der Kinobar Prager Frühling den Film „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ (2017, 95 min, D).

Linke will den sofortigen Glyphosat-Verzicht in Leipzig

Vielleicht hat die Linksfraktion recht, wenn sie zur Ratsversammlung am 31. Januar einen neuen Antrag ins Verfahren bringt: "Verzicht auf den Einsatz von Glyphosat". Auch wenn einem der Antrag erstaunlich vertraut vorkommt. Hat der Stadtrat genau das nicht schon 2015 beschlossen? Hat er. Leicht entschärft. Die Verwaltung hat sich Zeit ausbedungen, die kommunale Grünpflege auf eine Pflege ohne Pestizideinsatz umzustellen.

Glyphosat-Verlängerung konterkariert Bemühungen in Deutschland und Sachsen für mehr Biodiversität

Die Verlängerung der Zulassung des gesundheitlich bedenklichen Breitbandherbizids Glyphosat ist ein schwarzer Tag für alle, die sich für eine Pestizidreduktion und gegen das Insektensterben in Deutschland einsetzen. Mit seiner Zustimmung zur 5-Jahres-Verlängerung konterkariert Bundesagrarminister Christian Schmidt die Bemühungen vieler Akteure für eine naturverträglichere Landwirtschaft und ignoriert den Bürgerwillen vieler Deutscher.

Guten Appetit

So eine Drehtür hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil gegenüber herkömmlichen Türen. Man kann sich in ihr im Kreis bewegen und verbleiben. Besonders beliebte Varianten sind die, wo man dazu nicht einmal selbst laufen muss. Man wartet einfach ab, bis man selbst bereit ist, aus- und in einen schönen neuen Posten einzusteigen. Ich hätte einen Vorschlag zu dieser Tür und einem Mann, der gerade 500 Millionen Europäer und ne Menge mehr Bienchen unter heimlicher Zustimmung von Mutti weitere 5 Jahre mit einem schönen Pestizid namens Glyphosat versorgt hat: Steigt der feiste Schmidtie demnächst oder später Richtung Chemie- oder Agrarindustrie aus, sollte er vor Gericht gestellt werden. Und Ihr alle gleich mit! Warum? Nun, die Ilse ist sauer, 180 Puls! Wegen Euch!

Grüne: Alleingang von CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt Verlängerung ist ein Affront

„Die deutsche Zustimmung zur verlängerten Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in der EU ist ein Affront“, erklärt Wolfram Günther, agrar- und umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion Sachsen. „Ich finde es unverantwortlich, einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung entgegen dem Willen eines Großteils der Bevölkerung zuzustimmen. Der unglaubliche Alleingang von CSU-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ist ein gefährlicher Kniefall vor der Agrarchemielobby. Es ist Klientelpolitik der allerschlimmsten Sorte.“

Europaparlament fordert Glyphosat-Verbot bis 2022

Das Europäische Parlament hat heute in einer Resolution gefordert, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat komplett zu verbieten. Als Kompromissvorschlag zwischen den verhärteten Fronten sieht der Beschluss Einschränkungen in der Anwendung ab 2018 und ein Totalverbot innerhalb von fünf Jahren vor.

CDU-SPD-Koalition lehnt Einsatzbeschränkung für Glyphosat in Sachsen ab

Was ist da in Dresden am 15. September bei der Entscheidung zum Glyphosat-Antrag von Linken und Grünen tatsächlich passiert? Augenscheinlich sind die beiden Landtagsfraktionen wieder an der Wand abgeprallt, die Sachsens CDU rings um ihre Politik aufgebaut hat. Nur ja nichts regeln, nichts kontrollieren. Und dann, wenn die massiven Umweltschädigungen sichtbar werden, so tun, als hätte man daran nichts ändern können. Wie beim Thema Glyphosat.

Deutsche Zulassungsbehörde schrieb bei der Glyphosat-Bewertung gleich bei Monsanto ab

Am Freitag, 15. September, ging es im Sächsischen Landtag so zu wie üblich: Die Regierungskoalition aus CDU und SPD lehnte den von Linken und Grünen gemeinsam gestellten Antrag zur besseren Kontrolle des Einsatzes des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ab. Was den Regierungsparteien umso leichter fiel, da ja auch die Bundesregierung eher zum Schulterzucken neigt. Doch gerade deren entscheidenstes Institut gerät jetzt ins Zwielicht: als willfähriger Diener des Produzenten Monsanto.

Die Anwendung des Unkrautvernichters Glyphosat wird in Sachsen kaum kontrolliert

Immer dann, wenn es wirklich ernst wird bei der Einschränkung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, wird gemauert, wird auf Zeit gespielt und das Problem kleingeredet. 2015 hatten Linke und Grüne im Sächsischen Landtag beantragt, die Anwendung des Pflanzengifts besser zu überwachen. Ob sie damit Erfolg haben, wird sich am Freitag, 15. September, entscheiden.

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