Der Schatten über Leipzigs Verwaltung wird größer: Der Sonderprüfbericht über die sogenannten herrenlosen Häuser zeigt deutlich, welches Fehlverhalten im Rechtsamt seit über 15 Jahren alltägliche Praxis war. Getreu nach dem Motto „Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts“ weist die Verwaltungsspitze aber die Vorwürfe von sich, bereits durch frühere Berichte den Missstand erkannt haben zu können. Aber das ist ja auch logisch, wenn die Berichte ungelesen beiseite gelegt werden. mehr…
Beim 15. „Courage zeigen“ Open Air zeigte sich, dass der Umzug in die Stadt eine richtige Überlegung war. Schon ab 18 Uhr war der Marktplatz gut gefüllt. Auffällig war der viel höhere Familienanteil als in den Vorjahren an der Alten Messe. Das könnte natürlich auch am breiter gestreuten Fankreis der Gäste-Band Silly gelegen haben. mehr…
Seit dem 8. November 2010 ist Oberbürgermeister Burkhard Jung für die Oper, das Gewandhaus, Centraltheater, Theater der Jungen Welt und die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ zuständig. Wegen Vertrauensverlust hatte er seinem Kulturdezernenten die Verantwortung über die städtischen Kultureinrichtungen genommen. Und solange Jung OBM ist, wird das Amt ein geteiltes bleiben, bringt er im langen Interview mit der L-IZ.de auf den Punkt. mehr…
Im Sommer vergangenen Jahres kam die systematische Schlamperei im Rechtsamt zum Thema herrenlose Grundstücke ans Tageslicht. Fast 20 Jahre lang haben hier drei Mitarbeiter nicht sauber gearbeitet – die sind inzwischen beurlaubt. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung kann sich auch nicht erklären, wie das passieren konnte: „Gottlob, das einzig Gute: Es ist bis jetzt keine Korruption feststellbar.“ mehr…
Die Stadt Leipzig hat zum 1. Januar 2012 ein neues Haushaltsrechnungssystem eingeführt. Die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik (doppelte Buchführung in Konten) ist vor allem ein riesiger technischer Aufwand. Bis Juni muss die Eröffnungsbilanz stehen. Deshalb hat Oberbürgermeister Burkhard Jung die Ämterbudgetierung, die eigentlich der Entscheidungsmacht des Stadtrates obliegt, in seine Zuständigkeit geholt. mehr…
Die Neuausrichtung der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) ist eines der großen Themen, mit dem sich Oberbürgermeister Burkhard Jung seit Beginn seiner Amtszeit auseinandersetzen muss. In dieser Sache wurde viel diskutiert, protestiert und demonstriert. mehr…
Ein Kulturbürgermeister ohne Zuständigkeit für die sogenannte Hochkultur, das gibt es wohl nur in Leipzig. Und das bleibt auch erst einmal so. Der entmachtete Michael Faber hat zwar Interesse, diesen Bereich wieder in seinen Händen zu wissen. Aber wie heißt es so schön: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - in diesem Fall in Fabers Gestalt. mehr…
Mit der Vorlage „15. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung“ ist der Umstellung von kameralistischer zur doppischen Haushaltsführung Rechnung getragen worden. In der Doppik gibt es keinen Vermögens- oder Verwaltungshaushalt mehr, die heißen nun Investitions- und Ergebnishaushalt. Mehrheitlich haben die Leipziger Ratsmitglieder am Mittwoch, 29. Februar, unter anderem der Anpassung dieser Begrifflichkeiten zugestimmt. mehr…
Raimund Otto ist seit 2005 kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig. Er ist in die Verkaufsprozesse um HL komm und perdata eingebunden, allerdings führt er die Verhandlungen nicht. Die obliegen der LVV, der Muttergesellschaft. Was er zu den geplanten Vorhaben sagt und wie sich die Verkäufe konkret auf die Stadtwerke auswirken, hat er im Interview mit der Leipziger Internetzeitung erzählt. mehr…
Alles fiebert dem 25. Januar entgegen, dem Tag der nächsten Ratsversammlung. Da steht die komplexe Vorlage zur Neuausrichtung des LVV-Konzerns auf dem Plan. Keine leichte Entscheidung für die Leipziger Stadträte – eine Entscheidung „zwischen Pest und Cholera“, wie es LVV-Chef Josef Rahmen im Audio-Interview mit der L-IZ.de treffend bezeichnet. mehr…
Die Belegschaft von Stadtwerke, Wasserwerke und Verkehrsbetriebe wehren sich weiter gegen die geplante Neuausrichtung des Mutterkonzerns LVV. Um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, haben sich am Mittwoch, 11. Januar, rund 1.500 der insgesamt 5.000 Mitarbeiter zu einer Betriebsversammlung im Gewandhaus getroffen. mehr…
Die Vorlage zur Umstrukturierung der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) ist am 15. Dezember dem Verwaltungsausschuss und danach der Presse vorgestellt worden. Der Plan enthält sechs Punkte, bei dem es auch um die Teilverkäufe von HL komm und Perdata geht. Die LVV-Enkel sollen demnach komplett aus der kommunalen Hand gegeben werden. Darüber wird die Leipziger Ratsversammlung in der Januar-Sitzung abstimmen müssen. mehr…
Am 15. Dezember war es endlich soweit: Der städtische Haushalt für 2012 ist von der Ratsversammlung mit großer Mehrheit zügig und mit wenig Diskussion beschlossen worden. Der Haushalt ist ausgeglichen und „solide aufgestellt“, sagte Finanzbürgermeister Torsten Bonew nach der Sitzung im Interview mit L-IZ.de. mehr…
Am Freitag, 2. Dezember, war Josef Hader in der Schaubühne Lindenfels zu Gast. Viele fragen sich jetzt bestimmt: „Wer?“ – diese Frage sollte man aber besser nicht stellen, wenn man wie Hader mit dem Teufel das „Steinscheißer Karl-Spiel“ spielt. „Wer?“ Ach Leute, diese Frage ist tabu, sonst werdet ihr „g´schoss´n“. mehr…
Das Werk ist vollbracht: Das 130-Seiten starke Buch „8 km² Integration- der Leipziger Westen aus interkultureller Frauensicht“ ist druckreif. 21x21 cm ist es groß und enthält neben den persönlichen Geschichten zum Beispiel über das Ankommen und Hierbleiben, dem Finden der kulturellen Identität auch allerhand Tipps und Tricks von Migranten für Migranten. mehr…
BMW ist nicht der erste, aber auch nicht der letzte Autobauer, der die zukunftsweisende Technologie in seine Angebotspalette aufnehmen wird: Ab 2013 sollen die elektrisch angetriebenen Serienautos der BMW i-Reihe vom Band laufen. Das Leipziger Werk wird dafür seit Frühjahr ausgebaut. Am Mittwoch, 26. Oktober, wurde stellvertretend für alle noch folgenden Gebäudekomplexe ein Richtfest gefeiert. mehr…
Das Gerangel um die Umbenennung des Wilhelm-Leuschner-Platzes in Platz der Friedlichen Revolution findet kein Ende. Die Fraktionen des Leipziger Stadtrats sind sich zwar einig und begrüßen die Präzisierungspläne der Stadtverwaltung, die sich nun für einen Erhalt des alten Namens ausgesprochen hat. Welcher Teil genau dann schlussendlich so heißen wird, bleibe weiter offen – so die Kritik. mehr…
Cluster? Nein, das sind keine Frühstücksflocken. Das ist ein Begriff aus der Wirtschaft. Und um den ging es am Mittwoch, 12. Oktober, in der Ratsversammlung. Besser gesagt, um die Strategie, wie diese Cluster gefördert werden sollen. Die Hauptvorlage ist mit großer Mehrheit bei nur einer Gegenstimme abgesegnet worden. mehr…
Das Modellprojekt „Mobile Streetwork“ unter der Trägerschaft des Suchtzentrums Leipzig kostet jährlich 85.000 Euro und wird noch mit EU-Mitteln (EFRE) gefördert, die aber zum Ende Mai 2012 auslaufen. Deshalb sollte es eigentlich in ein ständiges Projekt umgewandelt werden. Das haben sich zumindest die Grünen gewünscht, als sie am Mittwoch, 12. Oktober, einen Antrag in die Ratsversammlung eingebracht haben. mehr…
Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen wollen mehr Erläuterungsmarterial zum Haushaltsplanentwurf 2012 veröffentlichen. Das soll zum besseren Verständnis beitragen, damit sich die Leipziger auch adäquat an der Haushaltsplanung beteiligen können. mehr…