Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



OBM-Kandidat Burkhard Jung antwortet auf Leserfragen: Allgemeines Verkehrsgeschehen

Redaktion
Verkehr - ein weites Feld. Zu Fuß, mit Rad, im Automobil und in der Luft. Leipzig hat aufgrund des eigenen Wachstums mit allen Fragen parallel zu tun. Finanzierungen und Schwerpunktsetzungen in diesen Bereichen interessieren deshalb nicht wenige Leipziger. Ob Kosten für den ÖPNV, Fluglärmbelastungen, Instandhaltungen der Fahrbahnen, Parkplätze und die Harmonisierung aller Fortbewegungsarten. Einige Fragen und Antworten aus diesem Themenfeld des/der jeweiligen Kandidaten/Kandidatin dazu finden Sie hier.


Luft/Lärm/Flugverkehr

Welche grundsätzliche Position haben Sie zum uneingeschränkten Nachtflug für Fracht und Militär am Flughafen Leipzig/Halle?

Ich stehe ohne Wenn und Aber zur Nachtflugmöglichkeit in Leipzig! Die wirtschaftliche Entwicklung ist vom Flughafen nicht zu trennen.

Werden Sie sich für ein Nachtflugverbot für Leipzig einsetzen?


Nein.

In Leipzig sind relativ viele Menschen Straßen-Verkehrslärm ausgesetzt, der die Immissionsgrenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16. BimSchV) deutlich übersteigt. Im Entwurf des Lärmaktionsplanes der Stadt Leipzig wird bei Überschreitung der Auslösewerte (70 dB (A) tags und 60 dB (A) nachts) sofortiger Handlungsbedarf festgestellt. Bisher sind nahezu keine kurzfristigen Aktivitäten zur Minderung des Verkehrslärms feststellbar.

Werden Sie sich sich aktiv auch für kurzfristige Lärmschutzmaßnahmen einsetzen? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?

Antwort hierzu folgt noch ...

Das Amt für Umweltschutz hat mit erheblicher Verspätung einen Lärmaktionsplan erarbeitet, das Verkehrs- und Tiefbauamt wehrt sich jedoch gegen die Umsetzung der Maßnahmen. Forderungen aus der Bürgerschaft auf Lärmschutzmaßnahmen werden bisher konsequent abgelehnt.

Wie verhalten Sie sich zu den von der Bürgerschaft geforderten und von der Verwaltung geplanten Lärmschutzmaßnahmen und der Tatsache dass es bisher keine Umsetzungspläne gibt? Unterstützen Sie die Idee, stadtweit Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit (ausgenommen Hauptverkehrsstraßen in begründeten Ausnahmefällen) durchzusetzen, wenn ja, mit welchen Maßnahmen, wenn nein, warum nicht? Würden Sie sich als OBM für eine entschleunigte Verkehrskultur aller Verkehrsarten in Leipzig einsetzen?


Zusammenfassende Antwort: Schritt für Schritt werden wir uns aktiv selbstverständlich um Lärmschutzmaßnahmen kümmern. Der Lärmaktionsplan wird in den nächsten Jahren weiter fortgeschrieben und umgesetzt. Für eine stadtweite Regelung auf Tempo 30 sehe ich keinen Anlass, die durchschnittliche Messgeschwindigkeit bei Kfz liegt in Leipzig zur Zeit bei 36 km/h.

Wenn die bisherigen Maßnahmen des Luftreinhalteplans nicht ausreichen, um die EUGrenzwerte einzuhalten, welche weitergehenden Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickoxiden werden Sie umsetzen? Befürworten Sie die Einführung einer City-Maut für Kfz zur Steuerung des motorisierten Individualverkehrs innerhalb des Mittleren Rings?

In Deutschland ist es nicht möglich, dass Kommunen eine City-Maut erheben.

Ruhender Verkehr

Die Zahl der Privat-PKW hat in den letzten 20 Jahren in Leipzig massiv zugenommen. Vor allem die gründerzeitlichen Viertel können diese PKW-Massen nicht aufnehmen, seit Jahren wird daher das Falsch-Parken von Kfz am Fahrbahnrand, auf Radwegen und Gehwegen toleriert. Da Gehwege nicht für Fahrzeuge konzipiert sind, entstehen dadurch kontinuierlich Schäden an der Bausubstanz, die sich mittlerweile auf Millionenhöhe summieren. Zudem steigt die Gefährdung und der Frust der anderen Verkehrsteilnehmer/innen.

Wo sollen die Kfz in Zukunft parken und wie lösen Sie das Problem des weitverbreiteten Falsch-Parkens in den Wohngebieten?


Durch die Stärkung des Umweltverbundes und Einrichtung von Mobilitätsstationen und die damit verstärkte Nutzung des Carsharings will ich die Situation weiter entspannen. Gerade in unseren Gründerzeitlichen Wohnvierteln ist der öffentliche Raum knapp, so dass sich hier eine Parkraumbewirtschaftung anbietet. Weiteres Falsch-Parken wird als Ordnungswidrigkeit behandelt und entsprechend geahndet.

Ist es Aufgabe der Stadt, ausreichend Parkplätze anzubieten oder sehen Sie Potential in der Reprivatisierung von Stellplätzen?

Auch für Kommunen und Gemeinden gilt die sächsische Bauordnung, die den Umgang und die Schaffung von Stellplätzen regelt. Im Nutzungsfall ist es Aufgabe der Pkw-Fahrer, sich um einen rechtmäßigen Stellplatz zu kümmern. In manchen Fällen ist es jedoch von öffentlichem Interesse Stellplätze, wie z.B. an medizinischen Einrichtungen, vorzuhalten. Private Pkw-Stellflächen gibt es im öffentlichen Raum nicht. Ausnahme: Behindertenparkplätze mit Parkschein.

Werden Sie sich dafür einsetzen, die geltende Rechtslage in Bezug auf Parkverbote stärker als bisher durchzusetzen? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?

Dort wo kontrolliert wird, wird die geltende Rechtslage überprüft und bei Zuwiderhandeln geahndet, aber bitte mit Fingerspitzengefühl.

Werden Sie Gehwegparker an den Kosten der Wiederherstellung der Gehwege beteiligen?

Hierzu müsste nachgewiesen werden, dass ein Schaden durch einen bestimmten Gehwegparker verursacht wurde. Wenn überhaupt, dann ist dies nur über die geahndeten Ordnungswidrigkeiten möglich.

Wie sehen Sie die gegenwärtigen Möglichkeiten zum Fahrradparken im Stadtgebiet außerhalb der wichtigen Zielorte und Zentren? Was soll sich in der Hinsicht in den nächsten 7 Jahren ändern? Warum? Befürworten Sie die dauerhafte Einrichtung von Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Straßenraum? Falls Ja: Wie und in welchem Umfang werden Sie dies ggf. umsetzen? Wenn Sie die Wahl haben, würden Sie lieber einen Kfz-Parkplatz einrichten oder 5 Fahrradbügel aufstellen? Wieviel Prozent der Einnahmen, die die Stadt Leipzig aus der sog. Stellplatzablöse erzielt, werden Sie zur Verbesserung des ÖPNV sowie des Rad- und Fußverkehrs einsetzen? Werden Sie die Parkgebühren im öffentlichen Raum im Zentrum weiter erhöhen? Sollte es Ihrer Meinung nach eine Ausweitung des Anwohnerparkens geben?

Zusammenfassenden Antwort: Die steigende Fahrradnutzung stellt auch zunehmend die Frage des Fahrradparkens. Die Stadt Leipzig reagiert mit einem Fahrradbügelprogramm, um Fahrräder sicher abstellen zu können. Dies zeigen auch jüngste Maßnahmen wie beispielsweise auf der Bornaischen Straße . Darüber hinaus können natürliche und juristische Personen durch einen abgestimmten Verwaltungsprozess für 160€ Fahrradbügel spenden, zahlreiche Ladenbesitzer haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht.

Bei Straßenbaumaßnahmen werden zudem auch immer Fahrradbügel berücksichtigt, dies umfasst auch die Aufstellung von Fahrradbügeln im öffentlichen Verkehrsraum. Im Radverkehrskonzept wurde zudem beschlossen, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten, welches auch den Bedarf an Fahrradstellplätzen außerhalb der Zentren ermittelt.

Bereits heute fließen fast alle Mittel der Stellplatzablöse in die Verbesserung des ÖPNV sowie des Rad- und Fußverkehrs. Darüber hinaus kann es jedoch auch sinnvoll sein, in zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Pkw’s zu investieren, um den Parkdruck in manchen Vierteln zu reduzieren. Hier stellt Anwohnerparken auf Grund der noch zum Teil ungelösten Stellplatzfragen in den Gründerzeitvierteln ein probates Mittel dar.

Die Parkgebühren wurden erst kürzlich durch den Stadtrat neu festgelegt, eine Erhöhung ist daher von meiner Seite nicht geplant.

Fließender Verkehr

Wie soll die Verteilung der Verkehrsarten nach den zurückgelegten Wegen (Modal Split) in Leipzig im Jahr 2020 aussehen? Wie wirken Sie darauf hin?

Die nächste repräsentative Verkehrsbefragung steht 2013 an. Doch bereits heute kann man sehen, das die Nutzung des ÖPNV und des Fahrrades erfreulicherweise zugenommen haben. Seit der Friedlichen Revolution 1989 forciert die sozialdemokratisch geführte Stadtverwaltung eine sukzessive Stärkung des Umweltverbundes.

Diese nachhaltige Politik will ich auch 2013 weiter fortführen und somit die Wohnqualität als auch Aufenthaltsqualität unserer Stadt weiter erhöhen. Die Verkehrsarten des Umweltverbundes spielen dabei eine wichtige Schlüsselrolle.

Je höher der Fußverkehrsanteil, desto lebendiger wirkt eine Stadt. Der Anteil an allen Wegen, die in Leipzig zu Fuß zurückgelegt werden, beträgt nur noch 28 %. Gründe dafür sind neben einer permanenten Benachteiligung des Fußverkehrs z.B. an Ampeln u.a. weite Wege zum Einkaufen, kostenlose Parkplätze vor der Haustür sowie verschmälerte und zugestellte Gehwege. Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, damit das Zufußgehen wieder attraktiver wird? Wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen wollen: Warum nicht?

Im Städtevergleich der Fußverkehrszahlen liegt Leipzig im ersten Drittel und somit deutlich über dem Durchschnitt. Auf Grund der forcierten kompakten Stadt mit ihren Nahversorgungsstrukturen stieg der Anteil der Fußgänger seit den 90iger Jahren wieder kontinuierlich an. Das ist das Ergebnis einer integrierten Stadtentwicklungspolitik.

Werden Sie einen Fußverkehrsbeauftragten ernennen und ein Fußverkehrskonzept für die Stadt Leipzig entwickeln?

Nein, keinen Beauftragten, ja zum Konzept.

In einigen Städten (z.B. Freiburg) gibt es als eine eigene Haushaltsstelle eine "Fußverkehrspauschale", durch welche sich kleinere Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs oder zur Gefahrenabwehr kurzfristig und einfach umsetzen lassen (z.B. ohne dass der Bauausschuss zustimmen muss), wodurch auf viele Anregungen von Bürgern/innen schnell und unbürokratisch reagiert werden kann. Würden Sie als OBM eine "Fußverkehrspauschale" in Leipzig einführen wollen? Welchen jährlichen Betrag pro Einwohner/in halten Sie hierbei für angemessen?

Nein, wir haben noch andere Dringlichkeiten.

Antwort zur "Fußverkehrspauschale" selbst folgt noch.

Insbesondere ältere Leipziger/innen benennen Konflikte mit dem Radverkehr als Hauptproblem (48%) bezüglich der Fußweg-Qualitäten, gefolgt von Unebenheiten (16%) und Hindernissen (12%). Gleichzeitig zeichnet sich durch die rasante Zunahme an E-Bikes und Pedelecs und die damit einhergehenden höheren Radfahr-Geschwindigkeiten eine weitere Verschärfung der Problemlage bereits ab. Welche Strategien zur Entflechtung von Rad- und Fußverkehr und zur Sicherung der Verkehrssicherheit würden Sie als OBM verfolgen? Welche Dringlichkeit würden Sie dieser Problematik zuordnen? Was wären anzustrebende "Meilensteine"?

Gehwege sollen den Fußgängern vorbehalten sein, so wie es die StVO fordert. Auf Grund des subjektiven Sicherheitsgefühls weicht mancher Radfahrer offensichtlich lieber auf Gehwege aus, somit können Gefährdungssituationen entstehen. Fahrbahnmarkierungen an besonders stark befahrenen Straßen sind ein gutes Instrument, welches die Stadt Leipzig immer wieder einsetzt, um steuernd einzuwirken und somit Gehwegradeln unattraktiv zu machen.

Darüber hinaus wird das Radverkehrsnetz so konzipiert, dass Ziele nicht mehr über reine Gehwege angesteuert werden müssen.


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

L-IZ-Medien-Kompass 31.10.2014: Täglich von Leipzig aus im Netz unterwegs

Täglich im Netz unterwegs ...
Wenn mal nicht nur Politiker, Journalisten und Experten in einer TV-Sendung sitzen, wird es doch gleich interessanter. So auch bei Maybritt Illner, die am Donnerstag-Abend unter Anwesenheit des wenig humorgeladenen Serdar Somuncu einer Frage nachging, die ein Leser an uns mit folgenden Worten empfahl: „Die Runde kann man sich mal ansehen, und sehen wie einig man sich ist oder auch nicht ...“ Ging natürlich um Hooligans und Salafisten. Auch bei Quer. Die LVZ hatte Geburtstag – es gab Torte und ein Video und der Leipziger Blogger Rudi Homann hat´s übernommen, die Zeitung an ihre Geschichte zu erinnern. Ansonsten ist heute einfach mal Halloween, der Ulkbär hat ja dazu die passenden Netzgames und eine Bischöfin jede Menge Probleme mit dem Süßkramfest. mehr…

DOK 2014: Leipziger Ring für Demokratie geht an „Citizen Four“

Wie immer im fünfjährigen Bestehen war der Leipziger Ring für Demokratie der erste Preis des Festivals. Wegen des Reformationstags am Freitag rückte die Preisverleihung schon auf den Mittwoch vor. Freuen durften sich neben Filmemacherin Laura Poitras auch Produzent Dirk Wilutzki und Cutterin und Produzentin Mathilde Bonnefoy, die der L-IZ beim Empfang noch einiges über den Film um Edward Snowden und seine brisanten Informationen verrieten. mehr…

Wenn ein Bürgermeister in den Auwald fährt: Das Wörtchen "unabdingbar" ersetzt keine nachhaltige Lösung für Leipzigs Auwald

Die Nahle an der Burgaue.
Der Schuss ging nach hinten los. Selbst die "Bild"-Zeitung berichtet nach dem Fahrrad-Termin von Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) am 29. Oktober im Projekt "Lebendige Luppe" von einem "Millionen-Flop". Am Donnerstag, 30. Oktober, versuchte sogar Reiner Engelmann, umweltpolitischer Sprecher der Leipziger Linksfraktion, seinem Bürgermeister zur Seite zu springen: "Forderungen der Naturschutzverbände und der SPD klingen plausibel – verfehlen jedoch den Adressaten." mehr…

Ein besonderer Beginn für Leipzigs Jubiläumsjahr: Eine Geburtstagsschau für Bertha Wehnert-Beckmann

Der 20jährige Johannes Brahms (1853).
Noch beherrscht zwar die Ausstellung "Gott mit uns?" den Ausstellungsraum des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergässchen. Aber der erste Paukenschlag im Leipziger Jubiläumsjahr 2015 kündigt sich schon an. Die erste Ausstellung im neuen Jahr ist einer Leipzigerin gewidmet, die in den vergangenen Jahrzehnten fast vergessen worden wäre. Zu Unrecht, denn mit Bertha Wehnert-Beckmann begann in Leipzig praktisch das fotografische Zeitalter. Und passenderweise hat sie auch noch einen runden Geburtstag. mehr…

Als Finanzrevisor Pfiffig im Interview (4): Warum Berichte nur zum Teil veröffentlicht werden und eine unabhängige Finanzprüfung fehlt

Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig mit seinem Buch.
Alle Jahre erfreuen Rechnungshofberichte aus allen sechzehn Bundesländern die Öffentlichkeit und den Bund der Steuerzahler. Dann hat der wieder schöne saftige Beispiele, mit denen er belegen kann, wie Behörden das Geld der Bürger in teilweise völlig wilde Projekte versenken. Aber irgendwie scheint das niemanden zu jucken, kein Politiker wandert für Verschwendung vor Gericht. Sind die Rechnungshofberichte also nur so eine Art Beruhigungstee? Was sagt Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig dazu? mehr…

Fehlstelle im Koalitionsvertrag von CDU und SPD: Grüne fordern ein Ende des "Baum-ab-Gesetzes"

Baumfällungen erlebten 2014 eine Hochkonjunktur.
Die L-IZ hat's im Koalitionsvertrag nicht gefunden, die Grünen nach emsigem Suchen auch nicht: Die Rücknahme des von CDU und FDP verabschiedeten "Baum-ab-Gesetzes" ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD nicht zu finden, obwohl in Sachsens Kommunen längst sichtbar wird, welche Folgen das hat. Jetzt mahnen die Grünen: Sachsen braucht wieder einen besseren Baumschutz. mehr…

Wenn Vattenfall die Kohle verkauft: Sachsen muss den Strukturwandel auf die Tagesordnung setzen

Das Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum.
Der am Donnerstag, 30. Oktober, angekündigte Plan des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, einen Verkauf seiner Braunkohlesparte zu prüfen, lässt zumindest bei einigen sächsischen Politikern die Alarmglocken schrillen. Nur in der CDU-Spitze nimmt man die Ankündigung wie eine frohe Botschaft entgegen. Immerhin steht ja die Reise von Ministerpräsident Stanislaw Tillich noch aus, der Ende November die schwedische Regierung besuchen will. mehr…

Hilfe für Kids nach einer Inobhutnahme: Neue Übergangs-WG in Leipzig startet erfolgreich

Das Team Hermann-Liebmann-Straße.
Solide Bilanz nach drei Monaten meldet die Outlaw Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe für ein Projekt im Leipziger Osten. Seit Mitte Juni arbeitet das hoch motivierte Team der neuen Jugend-WG von Outlaw in der Leipziger Hermann-Liebmann-Straße 73. Die Einrichtung hat den Charakter einer Übergangs-WG und kann insgesamt acht Kinder und Jugendliche für die Dauer von sechs Monaten aufnehmen. mehr…

Personalwechsel im Prorektorat: Senat der HTWK Leipzig wählt Thomas Fischer als Nachfolger für Gerhard Hacker

Professor Thomas Fischer.
Thomas Fischer wird neuer Prorektor für Bildung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Der 62-jährige Professor für Produktionsmanagement wurde gestern mit großer Mehrheit vom Senat der Hochschule gewählt. Der gebürtige Chemnitzer lehrt seit August 2001 an der HTWK Leipzig, war zuletzt Dekan der Fakultät Maschinenbau und Energietechnik. mehr…

400.000 Euro für Markkleeberg: Freistaat fördert Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park

Die Brücke über die Pleiße mit Blick zur B2.
Die Stadt Markkleeberg erhält einen Fördermittelbescheid über rund 400.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Förderung bekommt die Stadt für die Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park Markkleeberg. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bereitgestellt. mehr…

Am 2. November: Matinee zu Ehren Gellerts im Gohliser Schlösschen

Werner Marx.
Am Sonntag, 2. November, um 11 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. zu einer Matinee zu Ehren Christian Fürchtegott Gellerts in den Festsaal ein: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) war Mitte des 18. Jahrhunderts der meistgelesene deutsche Schriftsteller. Er verfasste zahlreiche Fabeln, Lustspiele, einen Roman, religiöse und moralische Dichtungen sowie Abhandlungen. mehr…

Wie das junge Leipzig tickt: 35 bunte, kurze Stadtgespräche aus Leipzig

Lene Hoffmann, Volly Tanner: Stadtgespräche aus Leipzig.
Mit seinen Interviews aus der Leipziger Kulturwelt - jetzt hätte ich doch beinah „Szene“ geschrieben - gehört Volly Tanner zu den beliebten Autoren der L-IZ. "Urgestein der Leipziger Literaturszene" nennt ihn der Gmeiner Verlag, der jetzt eine Tannersche Co-Produktion vorgelegt hat: Mit Lene Hoffmann zusammen hat er 35 Leipzigerinnen und Leipziger porträtiert. Ein echtes Leipziger Buch, auch wenn es bei Gmeiner als Serie erscheint. mehr…

Holger Mann (SPD): Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz - Planungssicherheit für Sachsens Hochschulen

„Die Bildungs- und Wissenschaftsminister von Bund und Ländern haben heute den Weg für eine nachhaltige Förderung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen geebnet. Dieses Bekenntnis zur weiteren Stärkung der Wissenschaft in ihrer ganzen Breite ist ein gutes Signal für Sachsen“ erklärt Holger Mann. „Besonders begrüßen wir, dass mit der Zustimmung zur dritten Phase des Hochschulpaktes die Bund-Länder-Finanzierung für Studienplätze bis 2020 gesichert wird. Damit kann der Freistaat Sachsen die konstant hohe Studienplatzzahl gewährleisten.“ mehr…

L-IZ-Medien-Kompass 30.10.2014: Heiliger Bimbam ohne Pause, der Zauberer Dobrini stolpert und Schäuble hat nicht mehr alle Latten am Zaun

Täglich im Netz unterwegs ...
Immer diese verdammten Schweden. Erst nehmen sie pro Kopf mehr Flüchtlinge als Deutschland auf, verabschieden sich von der sächsischen Braunkohle und nun erkennen sie auch noch Palästina als Staat an. Und all das schadet noch nicht mal ihrem Sozialstaat - was auch immer sie beweisen wollen, es nervt langsam. Vor allem natürlich die arische Königsrasse, die immer dachte, da das Ursprungsland zu haben. Die tobt sich derzeit weiter in Deutschland aus, die Übergriffe auf Asylbewerberheime häufen sich. Was Die Welt nicht abhält, von Aufklärung zu schwadronieren, während ein NTV-Reporter Wolfgang Schäuble attestiert, nicht mehr alle Latten am Zaun zu haben. Der Zauberer Dobrini hat unterdessen den Mauttrick vorgeführt und liegt bereits bäuchlings. mehr…

Schwulen-Komödie "Pride": Mit Bronski Beat und "Bread & Roses" gegen Thatcher

"Solidarity Forever!" In der Kino-Komödie "Pride" trifft die englische Schwulen- und Lesbenbewegung im Sommer 1984 auf stockkonservative Bergarbeiter im Arbeitskampf. Ein erfrischender Comedy-Hit von der Insel. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Nachspiel
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog