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Thema

Gewalt gegen Frauen

Sarah Buddeberg: Häusliche Gewalt muss besser strafrechtlich verfolgt werden

Statistisch gesehen wird an jedem dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Gestern hörte der Ausschuss für Verfassung und Recht, Demokratie, Europa und Gleichstellung Sachverständige zum Antrag der Linksfraktion „#Keinemehr: Femizide und häusliche Gewalt stoppen. Istanbul-Konvention in Sachsen endlich vollständig umsetzen!“ (Drucksache 7/3817).

Frei leben – ohne Gewalt! Gewalt gegen Frauen* stoppen!

Heute, am 25.11.2020, dem Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ fordern wir wieder ein, was selbstverständlich ist: Frauenrechte sind Menschenrechte. Beate Ehms, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Leipziger Stadtrat und Vorstand des Gleichstellungsbeirats, erklärt: „Die Liste der Verbrechen gegen Frauen und Mädchen ist lang. Ob häusliche und sexualisierte Gewalt, Zwangs- und Frühehen, Genitalverstümmelung, Menschenhandel, – all das gibt es, überall auf der Welt.“

Häusliche Gewalt weiterhin auf hohem Niveau

Mit der Fahnenaktion „Frei leben - ohne Gewalt“ am 25.11.2020 machte die Gleichstellungsbeauftragte, Konstanze Morgenroth, gemeinsam mit Ines Lüpfert, der 2. Beigeordneten des Landkreises und Vertreterinnen des Wegweiser e.V. auf ein problematisches Thema aufmerksam.

Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen – Gleichstellungsministerium in Orange getaucht

Heute wird das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung in Dresden in Orange erstrahlen. Mit der Aktion von 16 bis 21 Uhr beteiligt sich das Ministerium erstmals an der UN-Kampagne „Orange the World“ zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen.

Die Hälfte der Macht den Frauen

Der 25. November ist seit 1981 der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Diese Gewalt ereignet sich weltweit und täglich, vor allem auch im häuslichen Kontext. Im Jahr 2018 wurden in der Bundesrepublik 114.000 Fälle von Gewalt gegen Frauen gemeldet, 2019 waren es 115.000 Fälle. Das Gewaltspektrum umfasst Körperverletzungen und sexuelle Übergriffe, Bedrohungen, Stalking und Tötungen. Jeden dritten Tag ereignet sich in Deutschland ein solches Tötungsdelikt, ein so genannter Femizid, oft eher harmlos als „Beziehungsdrama“ umschrieben.

DGB Sachsen: Keine Gewalt gegen Frauen in Partner- und Arbeitsbeziehungen

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen, Anne Neuendorf: „Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, sie kommt in allen Lebensbereichen und in allen sozialen Schichten vor, körperlich und psychisch. Unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist es, der Gewalt gegen Frauen in allen Formen entgegen zu treten und Frauen dabei zu unterstützen, in einen Umfeld ohne Gewalt leben zu können.“

Kliese: Gewalt gegen Frauen weiter offensiv thematisieren

Hanka Kliese, Sprecherin für Justiz der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Dienstag zum bevorstehenden internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen (25. November): „40 Prozent aller Frauen über 16 Jahren haben schon einmal körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt“, so Hanka Kliese.

Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am morgigen Mittwoch, dem 25. November 2020, wird Landrat Henry Graichen gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreise, Konstanze Morgenroth, um 15 Uhr vor dem Landratsamt in der Stauffenbergstraße 4 in Borna anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen eine Fahne aufziehen. Diese hat den Aufdruck "NEIN zu Gewalt an Frauen. Frei leben - ohne Gewalt“.

Am 25. November leuchtet Leipzig orange und setzt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Geschlechterspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat in Corona-Zeiten weiter zugenommen, auch in Deutschland. Mit Leuchtaktionen in über 100 Städten und Kommunen macht das Frauennetzwerk Zonta am Mittwoch, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, auf diese Menschenrechtsverletzung aufmerksam. Auch in Leipzig.

Frauenmorde und häusliche Gewalt stoppen – Istanbul-Konvention in Sachsen endlich umsetzen

Die Linksfraktion fordert (Drucksache 7/3817) ein noch entschlosseneres Vorgehen gegen häusliche Gewalt und zum Schutz der Opfer. Dazu sagt die Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Gleichstellungspolitik, Sarah Buddeberg: „Sachsen hat bereits einzelne Maßnahmen im Bereich Gewaltschutz angestoßen.“

Auch Frauenhäuser und Fachberatungsstellen von Corona-Krise betroffen

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten.

Buddeberg zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: Wegschauen heißt, Gewalt gegen Frauen zu tolerieren!

Es betrifft statistisch jede vierte Kollegin im Betrieb, jede vierte Nachbarin im Haus und jede vierte Frau in der Warteschlange im Supermarkt: Häusliche Gewalt. Jährlich werden Tausende Frauen in ihrem eigenen Zuhause und von ihren eigenen Partnern und Ex-Partnern verprügelt, vergewaltigt, gewürgt und gedemütigt.

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Über 100.000 Menschen erleben in Deutschland jedes Jahr häusliche Gewalt – etwa 80% davon sind weiblich. Frauen werden verprügelt, vergewaltigt, weit über 100 Frauen jedes Jahr getötet – von ihren Lebenspartnern.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Ab Montag, dem 25. November, dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, zeigt die Stadt Borna wieder Flagge gegen Gewalt an Frauen. Deshalb wird am Rathaus die Fahne der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ gehisst. An diesem Tag finden weltweit Aktionen statt, die gemeinsam zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeglicher Form gegenüber Frauen aufrufen.

Modellprojekt zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Die Ergebnisse eines vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und dem Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration (SMGI) gemeinsam geförderten Modellprojekts wurden gestern einem Fachpublikum in Dresden vorgestellt. Für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der sächsischen Frauenhäuser, Interventions- und Koordinierungsstellen, Täterberatungsstellen und Männerschutzwohnungen hat das Projekt Instrumente zur Bedarfsanalyse und -planung entwickelt.

Friedensgebet: „Gewalt beginnt nicht mit Schlägen“

Schon seit Jahren findet alljährlich am letzten Montag im November in der Nikolaikirche zu Leipzig das Friedensgebet der Frauen statt. Es wird gestaltet u.a. von Künstlerinnen der GEDOK, die sensibilisieren möchten für das schwierige Thema, dass auch heute noch Gewalt gegen Frauen ausgeübt wird.

Terre des Femmes Leipzig lädt zur Vernissage mit Filmvorführung und Vortrag zu Zwangsverheiratung

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt TERRE DES FEMMES zur Vernissage am 23.11.2018 um 19 Uhr. Die Bilder stammen von jungen Künstlerinnen aus einer türkischen Region, in der fast die Hälfte der Mädchen von Zwangsverheiratung betroffen ist.

Sächsischen Frauenwoche − Grüne: Schluss mit den Sonntagsreden

Zur Eröffnung der Sächsischen Frauenwoche des Landesfrauenrats unter dem Motto 'Gewalt beginnt nicht mit Schlägen' erklärt die Landtagsabgeordnete Katja Meier, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: "Ich begrüße ausdrücklich den Wunsch von Staatsministerin Petra Köpping (SPD), mehr Betroffene in die Hilfesysteme zu bringen. Doch Schluss mit den Sonntagsreden! Die Hilfesysteme müssen in ganz Sachsen angemessen ausgebaut und strukturiert sein. Nicht nur die Dunkelziffer der Fälle häuslicher Gewalt ist bedenklich, sondern auch die Zahl der Betroffenen, die nicht die Hilfe bekommen, die sie brauchen."

Frauenrechte und Migration – Dr. Abir Alhai Mawas

Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Nahen Osten im Kontext von Flucht und Krieg Sexualisierte Gewalt wird im bewaffneten Konflikt systematisch als Kriegswaffe eingesetzt.

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