Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Keine Extra-Wurst für die "Höfe am Brühl": Stadtverwaltung befürwortet keine Ausnahmegenehmigung für XXL-Werbe-Display

Ralf Julke
Höfe am Brühl, Ecke Hallisches Tor.
Höfe am Brühl, Ecke Hallisches Tor.
Foto: Ralf Julke
Im September eröffneten die "Höfe am Brühl". Doch schon vor Eröffnung deutete sich an, dass nicht alles so sein würde, wie zuvor mit der Stadt abgesprochen. Am 18. Juli gab die CDU-Fraktion einen Antrag ins Verfahren, frisch betitelt: "Modernisierung der rechtlichen Grundlagen zur Werbung in Leipzigs Innenstadt". Dabei ging es nur um ein riesiges Werbedisplay, das die LVZ mit dem Center zusammen am Hallischen Tor betreiben will.


Es kam in den Architekturentwürfen nicht vor. Wäre auch nicht genehmigungsfähig gewesen, denn es verstößt gegen die geltende Werbesatzung der Stadt, die 1993 rechtsverbindlich eingeführt wurde. Das ist schon ganz schön lange her, scheint es. Aber nicht nur die Stadtverwaltung hat den Eindruck, dass man damals die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt hat und in der Leipziger City eine Werbeflut, wie sie andere Innenstädte insbesondere in Westdeutschland überschwemmt hat, verhindert hat. Vieles, was in der ersten Sitzungsperiode des Leipziger Stadtrates beschlossen wurde, baut ja nicht auf hübschen Einfällen in Hinterzimmern auf. Mit Hinrich Lehmann-Grube, der seine Verwaltungskarriere in Hannover gemacht hatte, hatte man auch einen Mann, der die ganzen Grabenkämpfe um eine moderne Großstadt schon kannte. Und der auch wusste, dass ein paar klare Regeln, an die sich alle halten müssen, sogar positive Effekte haben. Eben auch für eine Innenstadt, die nicht nur von Touristen als Erlebnis und tolle Kulisse erlebt wird.

Aber mit mfi, einem der größten Erbauer von Einkaufs-Centern in Deutschland, drängte unübersehbar die Philosophie amerikanischer Einkaufs-Malls in die Stadt. Die Leipziger kennen es vom Saalepark, der mittlerweile "nova eventis" heißt, das Paunsdorf Center war die erste Mall auf städtischem Grund - mfi baut es gerade für Millionen Euro um zu einer noch schlüssigeren Variante einer komplett auf sich selbst orientierten Mall.

Und was mfi 2008 als künftige "Höfe am Brühl" vorstellte, hatte mit Höfen auch im Leipziger Sinn nichts mehr zu tun. Es war von Anfang an der Ansatz, die Mall-Idee, die einst für Einkaufs-Center in der US-amerikanischen Provinz erfunden wurde, mitten in der City zu platzieren. Übrigens ein Trend, der mittlerweile in ganz Deutschland zu beobachten ist. Die Ursache ist simpel: Mit den demografischen Veränderungen und den kommenden Veränderungen auch in der Mobilität (steigender Ölpreis) verlieren die rein auf Autokunden getrimmten Center und Malls im ländlichen Raum perspektivisch ihre Kundschaft.

Während die großen Metropolstädte, zu denen auch Dresden und Leipzig gehören, nicht nur Zuwanderung verzeichnen, sondern auch in der zentralen Anbindung für das Käuferverhalten in der Region immer stärker werden.

Es wird umverteilt. Und da wollen alle mit dabei sein, wenn es um das Geld der Konsumenten geht. Auch die LVZ. Die Leipziger Tageszeitung hat schon frühzeitig mit dem Centermanagement der "Höfe am Brühl" einen Deal ausgehandelt, der darauf hinaus läuft, die geplante Riesen-Werbetafel mit Blickrichtung Gerberstraße mit Inhalten zu bestücken. Ein Deal zu beiderseitigem Vorteil. Die einen bekommen Anteil am dort laufenden Werbebudget, die anderen bekommen einen medialen Fürsprecher in der Stadt, der seine Fäden zieht, um die blinkernde Werbetafel im XXL-Format zu ermöglichen.

Die Fläche für den LED-Screen wurde in der Fassade der "Höfe am Brühl" gleich frei gelassen.
Die Fläche für den LED-Screen wurde in der Fassade der "Höfe am Brühl" gleich frei gelassen.
Foto: Ralf Julke

So geschehen via CDU-Fraktion, die den Antrag stellte, der ein doppelter war.

"1. Die ganzjährige Nutzung der geplanten Screen-Werbeanlage 'Höfe am Brühl'/Am Hallischen Tor wird zugelassen." und "2. Die Verwaltung erarbeitet eine Werbesatzung für die Leipziger Innenstadt. Diese ersetzt die §§ 10 und 11 der seit 1991 geltenden Gestaltungssatzung für die Innenstadt."

Der Punkt 1 bezieht sich auf ein Zugeständnis, das OBM Burkhard Jung der Centerleitung von mfi schon im Vorfeld gemacht hatte: Er hatte zugestanden, dass entweder ein Display oder entsprechende Blow-up-Transparente im XXL-Format zu besonderen Werbeaktionen maximal 12 Wochen im Jahr aufgehängt / zu sehen sein dürften.

Die Einschränkungen, die er auch mit diesem Zugeständnis verbunden hatte, hat die Verwaltung jetzt in einer Stellungnahme zum CDU-Antrag formuliert. Im Zugeständnis war nämlich nichts von einem flackernden Informations- und Werbe-Angebot angedacht. Da ging es um eine ruhige Werbung. Anderes kommt, so der Standpunkt der Verwaltung, schon rechtlich nicht in Betracht.

Schon die Genehmigung für ein Blow-Up oder LED-Screen befristet für höchstens 12 Wochen insgesamt pro Jahr für regelmäßig stattfindende Saison-, Räumungs- oder Jubiläumsverkäufe, für Geschäftseröffnungen sowie für Veranstaltungen kultureller Art ist eine Ausnahme, betont die Verwaltungsspitze. "Eine Befreiung von den textlichen Festsetzungen TF 9.5 des Bebauungsplanes Nr. 45.5 – 1. Änderung für eine ganzjährige Nutzung der geplanten Screen-Werbeanlage ist städtebaulich nicht vertretbar, da ein ohne zeitliche Begrenzung betriebener LED-Screen eine erhebliche städtebauliche Relevanz besitzt und eine Vorbildwirkung für eine ungewollte städtebauliche Entwicklung erzeugen könnte, die dann nach den geltenden Vorschriften nicht mehr zu verhindern wäre."

Gründe des Allgemeinwohls kämen auch nicht in Betracht. Und eine unbeabsichtigte Härte sei es wohl auch nicht, wenn die "Höfe am Brühl" keine XXL-Werbefläche bekämen.

"Der geplante LED-Screen im Dauerbetrieb bestimmt aufgrund seiner Größe und mit seiner Aufmerksamkeit erzeugenden optischen Wirkung (bewegte und leuchtende Bilder) das Ortsbild und stellt damit den bestimmenden Faktor für alle geplanten Werbeanlagen in seinem Einwirkungsbereich dar", stellt die Verwaltung fest. "Darüber hinaus befindet sich der Werbestandort am von insbesondere auch von ortsunkundigen Verkehrsteilnehmern stark befahrenen Knotenpunkt Gerberstraße/Tröndlinring/Am Hallischen Tor/Willy-Brand-Platz, der eine hohe Aufmerksamkeit fordert. Hierbei sind bei einer ganzjährigen Nutzung der LED-Werbeanlage ablenkende Gewöhnungseffekte nicht auszuschließen."

Heißt im Klartext: Die Verwaltung befürchtet - wohl zu recht - dass die blinkernde Werbung eine Reihe von Verkehrsunfällen an einer sehr sensiblen Kreuzung nach sich ziehen wird.

Man wirbt ja nicht, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

Der LED-Screen sendet direkt in die Blickachse Gerberstraße.
Der LED-Screen sendet direkt in die Blickachse Gerberstraße.
Foto: Ralf Julke
Deswegen hatte die CDU-Fraktion als zweiten Punkt die Erneuerung der Werbesatzung beantragt: Wenn man für alle neue Werberegeln schafft, kann ja auch mfi in XXL werben. - Aber das wird weder schnell gehen noch möglicherweise das Ergebnis zeitigen, dass sich die Antragsteller wünschen.

Denn das Planungsdezernat der Stadt schätzt in der Stellungnahme auch ein, dass die keineswegs überholte oder gar unmoderne Werbesatzung von 1993 augenscheinlich gute Effekte für die City gebracht hat.

"Die Möglichkeit zu werben gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen einer funktionierenden Marktwirtschaft; dennoch muss ein Mindestmaß an Regeln vorgegeben sein, um vor unerwünschten Folgen zu schützen", heißt es in der Stellungnahme. "Für eine Stadt wie Leipzig ist es wichtig, Lebensqualität zu vermitteln. Die Attraktivität eines Standortes hängt entscheidend davon ab, wie sich Räume kulturell definieren und im Stadtbild präsentieren. Reizvolle Räume von hohem Gestaltwert und großer Aufenthaltsqualität, gebildet von sorgfältig restaurierten Baudenkmalen und interessanten Neubauten, sind der beste Garant dafür, die Innenstadt als Mittelpunkt des städtischen Lebens mit hohem Wiedererkennungswert zu erhalten. Die spannungsvolle Abfolge von Straßen, Plätzen und Gassen mit ihren Gebäuden machen gleichermaßen für Einheimische wie auch für Besucher den Wiedererkennungswert der Stadt Leipzig aus."

Das war in den letzten 20 Jahren immer Konsens.

"Nach nunmehr fast 20-jähriger Handhabung der Werbevorschriften in den §§ 10 und 11 kann man einschätzen, dass es - ganz im Sinne der Präambel der Satzung - gelungen ist, 'die vorhandenen Werte zu schützen und zugleich eine weitere geordnete Entwicklung des Leipziger Stadtzentrums möglich zu machen'", heißt es weiter in der Stellungnahme. "Der beschrittene Weg hat gezeigt, dass es möglich ist, sowohl die Dominanz der Architektur des Einzelgebäudes zu bewahren, als auch die Interessen der Werbenden zu erfüllen. Diese symbiotische Verbindung von Werbung und Architektur erfreut sich stetiger Wertschätzung von Touristen der Stadt und von Fachkollegen
aus der gesamten Bundesrepublik."

Wer durch Leipzigs Innenstadt läuft, kann das bestätigen. Hier dominiert nicht nur der Kommerz. Hier kommt auch die Architektur zu Geltung. Die Stadt hat - was jeder Tourismusbericht bestätigt - ihr unverwechselbares Flair.

Deswegen - so die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme, werde man eine Novellierung der Werbesatzung auch nicht übers Knie brechen. Fast beiläufig verweist sie auch darauf, dass das Argument der CDU-Fraktion nicht stimmt, man habe auf deren Antrag von 2000 zur Erneuerung der Werbesatzung nicht reagiert. Die jüngste Fassung wurde erst 2009 im Amtsblatt veröffentlicht. Außer der CDU-Fraktion sah kaum eine andere Fraktion die Notwendigkeit, der Werbeflut in der Leipziger City durch neue Paragraphen nun Tür und Tor zu öffnen.

Die Stadtspitze gesteht zu, dass man durchaus auch auf die Veränderung in heutigen Werbeformaten - wie eben großen Displays reagieren könne. Aber sie schlägt zu einer Novellierungs-Debatte der Werbesatzung für die City ein geregeltes Verfahren vor.

Stufe 1: Erfassung des Ist-Zustandes der vorhandenen Werbeanlagen im Leipziger Stadtzentrum

Stufe 2: eine Werkstatt mit Stadträten, Architektenkammer, Stadtforum, Denkmalpflege, IHK, City e.V., Wirtschaftsförderung und Werbewirtschaft im 1. Halbjahr 2013. Diskussionsgrundlage bilden die Vorstellung des Ist-Zustandes sowie Szenarien für die zukünftige Steuerung.

Stufe 3: Erarbeitung der Werbesatzung auf Grundlage der Ergebnisse der Werkstatt im 2. Halbjahr.

Stufe 4: Öffentliche Auslegung und Satzungsbeschluss durch Ratsversammlung Ende 2013.

Vorher müsste freilich die Mehrheit des Stadtrates davon überzeugt werden, dass eine Novellierung der Werbesatzung notwendig ist. Wer freilich Las Vegas in Leipzig haben will, stimmt dann mit "Ja". Wem das Flair dieser Stadt am Herzen liegt, der stimmt dann wohl eher mit "Nein".



Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

Als Finanzrevisor Pfiffig im Interview (4): Warum Berichte nur zum Teil veröffentlicht werden und eine unabhängige Finanzprüfung fehlt

Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig mit seinem Buch.
Alle Jahre erfreuen Rechnungshofberichte aus allen sechzehn Bundesländern die Öffentlichkeit und den Bund der Steuerzahler. Dann hat der wieder schöne saftige Beispiele, mit denen er belegen kann, wie Behörden das Geld der Bürger in teilweise völlig wilde Projekte versenken. Aber irgendwie scheint das niemanden zu jucken, kein Politiker wandert für Verschwendung vor Gericht. Sind die Rechnungshofberichte also nur so eine Art Beruhigungstee? Was sagt Klaus Richard Grün alias Finanzrevisor Pfiffig dazu? mehr…

Fehlstelle im Koalitionsvertrag von CDU und SPD: Grüne fordern ein Ende des "Baum-ab-Gesetzes"

Baumfällungen erlebten 2014 eine Hochkonjunktur.
Die L-IZ hat's im Koalitionsvertrag nicht gefunden, die Grünen nach emsigem Suchen auch nicht: Die Rücknahme des von CDU und FDP verabschiedeten "Baum-ab-Gesetzes" ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD nicht zu finden, obwohl in Sachsens Kommunen längst sichtbar wird, welche Folgen das hat. Jetzt mahnen die Grünen: Sachsen braucht wieder einen besseren Baumschutz. mehr…

Wenn Vattenfall die Kohle verkauft: Sachsen muss den Strukturwandel auf die Tagesordnung setzen

Das Kohlekraftwerk Lippendorf im Leipziger Südraum.
Der am Donnerstag, 30. Oktober, angekündigte Plan des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, einen Verkauf seiner Braunkohlesparte zu prüfen, lässt zumindest bei einigen sächsischen Politikern die Alarmglocken schrillen. Nur in der CDU-Spitze nimmt man die Ankündigung wie eine frohe Botschaft entgegen. Immerhin steht ja die Reise von Ministerpräsident Stanislaw Tillich noch aus, der Ende November die schwedische Regierung besuchen will. mehr…

Hilfe für Kids nach einer Inobhutnahme: Neue Übergangs-WG in Leipzig startet erfolgreich

Das Team Hermann-Liebmann-Straße.
Solide Bilanz nach drei Monaten meldet die Outlaw Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe für ein Projekt im Leipziger Osten. Seit Mitte Juni arbeitet das hoch motivierte Team der neuen Jugend-WG von Outlaw in der Leipziger Hermann-Liebmann-Straße 73. Die Einrichtung hat den Charakter einer Übergangs-WG und kann insgesamt acht Kinder und Jugendliche für die Dauer von sechs Monaten aufnehmen. mehr…

Personalwechsel im Prorektorat: Senat der HTWK Leipzig wählt Thomas Fischer als Nachfolger für Gerhard Hacker

Professor Thomas Fischer.
Thomas Fischer wird neuer Prorektor für Bildung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Der 62-jährige Professor für Produktionsmanagement wurde gestern mit großer Mehrheit vom Senat der Hochschule gewählt. Der gebürtige Chemnitzer lehrt seit August 2001 an der HTWK Leipzig, war zuletzt Dekan der Fakultät Maschinenbau und Energietechnik. mehr…

400.000 Euro für Markkleeberg: Freistaat fördert Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park

Die Brücke über die Pleiße mit Blick zur B2.
Die Stadt Markkleeberg erhält einen Fördermittelbescheid über rund 400.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Förderung bekommt die Stadt für die Sanierung der Brücke über die Pleiße im Agra-Park Markkleeberg. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bereitgestellt. mehr…

Am 2. November: Matinee zu Ehren Gellerts im Gohliser Schlösschen

Werner Marx.
Am Sonntag, 2. November, um 11 Uhr, lädt der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. zu einer Matinee zu Ehren Christian Fürchtegott Gellerts in den Festsaal ein: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) war Mitte des 18. Jahrhunderts der meistgelesene deutsche Schriftsteller. Er verfasste zahlreiche Fabeln, Lustspiele, einen Roman, religiöse und moralische Dichtungen sowie Abhandlungen. mehr…

Wie das junge Leipzig tickt: 35 bunte, kurze Stadtgespräche aus Leipzig

Lene Hoffmann, Volly Tanner: Stadtgespräche aus Leipzig.
Mit seinen Interviews aus der Leipziger Kulturwelt - jetzt hätte ich doch beinah „Szene“ geschrieben - gehört Volly Tanner zu den beliebten Autoren der L-IZ. "Urgestein der Leipziger Literaturszene" nennt ihn der Gmeiner Verlag, der jetzt eine Tannersche Co-Produktion vorgelegt hat: Mit Lene Hoffmann zusammen hat er 35 Leipzigerinnen und Leipziger porträtiert. Ein echtes Leipziger Buch, auch wenn es bei Gmeiner als Serie erscheint. mehr…

L-IZ-Medien-Kompass 30.10.2014: Heiliger Bimbam ohne Pause, der Zauberer Dobrini stolpert und Schäuble hat nicht mehr alle Latten am Zaun

Täglich im Netz unterwegs ...
Immer diese verdammten Schweden. Erst nehmen sie pro Kopf mehr Flüchtlinge als Deutschland auf, verabschieden sich von der sächsischen Braunkohle und nun erkennen sie auch noch Palästina als Staat an. Und all das schadet noch nicht mal ihrem Sozialstaat - was auch immer sie beweisen wollen, es nervt langsam. Vor allem natürlich die arische Königsrasse, die immer dachte, da das Ursprungsland zu haben. Die tobt sich derzeit weiter in Deutschland aus, die Übergriffe auf Asylbewerberheime häufen sich. Was Die Welt nicht abhält, von Aufklärung zu schwadronieren, während ein NTV-Reporter Wolfgang Schäuble attestiert, nicht mehr alle Latten am Zaun zu haben. Der Zauberer Dobrini hat unterdessen den Mauttrick vorgeführt und liegt bereits bäuchlings. mehr…

Schwulen-Komödie "Pride": Mit Bronski Beat und "Bread & Roses" gegen Thatcher

"Solidarity Forever!" In der Kino-Komödie "Pride" trifft die englische Schwulen- und Lesbenbewegung im Sommer 1984 auf stockkonservative Bergarbeiter im Arbeitskampf. Ein erfrischender Comedy-Hit von der Insel. mehr…

Salafisten, Hooligans und Rechtsradikale – da wächst zusammen … Ein Weckruf zum Reformationstag

Der Leipziger Thomaspfarrer i.R. Christian Wolff
Irgendwann im Frühjahr dieses Jahres taucht in den Medien der Name einer neuen Terrorgruppe auf: ISIS, Abkürzung für „Islamischer Staat im Irak und Syrien“. Für den Normalbürger geschieht dies so unvermittelt wie eine Invasion von einem fremden Planeten: eine anscheinend gut organisierte Truppe einer Handvoll Terroristen treibt in den Kriegsgebieten des Nahen Ostens ihr Unwesen. mehr…

Eine neue Tafel für den Brecher: Gedenktafel für Friedrich Nietzsche eingeweiht

Dass es Nietzsche mit alten Tafeln nicht so hatte, kann man in seinem populärsten Werk nachlesen. In „Also sprach Zarathustra“ lässt er seinen persischen Prediger gegen die Guten wettern, die den Schaffenden, der neue Werte auf neue Tafeln schreibt, kreuzigen wollen. Was in diesem „vierten Evangelium“ des studierten Philologen schon anklingt, ist die von Nietzsche angekündigte Umwertung aller Werte, die bisher bestand hatten und über Jahrtausende vor sich hinsedimentierten. Und damit die „Menschen-Zukunft“ verhindern. „Die Guten – die waren immer der Anfang vom Ende. Nun hat er dennoch eine Tafel in Leipzig, wenigstens eine neue. mehr…

Katholikentag 2016 in Leipzig: Aktion zum Reformationstag am Neuen Rathaus

Das neue Rathaus und die Propsteikirche davor
Die Stadtverwaltung ist über das Vorhaben informiert, die Uhr für die Initiatoren läuft. Ein Bürgerbegehren setzt sich für die Rücknahme der Zusage an den Katholikentag ein, diesen mit einer Million Euro aus dem Leipziger Kommunalhaushalt auszustatten. Rund 25.000 Unterstützer-Unterschriften müssen die Mannen und Frauen um Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) nun bis zum 16. Dezember 2014 einwerben. Nun geht’s am 31. Oktober ab 14 Uhr zum Thesenanschlag ans Neue Rathaus. mehr…

Schöner schmausen an der HTWK Leipzig: Mensa Academica eröffnet nach Modernisierung

Die neu gestaltete Mensa Academica.
Das Studentenwerk Leipzig hat die Mensa und Cafeteria Academica wieder in Betrieb genommen – zunächst mit leicht eingeschränktem Angebot. Ab Montag, 3. November, startet das Mensateam dann mit der vollen Angebotspalette und einem für die Mensa neuen Konzept, teilt das Studentenwerk Leipzig mit. mehr…

Polizeibericht: Streit eskaliert, Trickbetrüger unterwegs, Langfinger vorläufig festgenommen

Am vergangenen Dienstagabend eskalierte in der Wurzner Straße ein Streit zwischen drei Männern – Zeugen gesucht +++ Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben +++ Ein Langfinger, der sich an mehreren geparkten Fahrzeugen zu schaffen machte, konnte festgenommen werden. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Nachspiel
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Weltnest
Tüpfelhausen
Hafenbar
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog