Karikatur

Leben·Satire

#BoycottQatar2022

Hansi Flick wirkt zufrieden, jaja, gegen Spanien machen wir es dann besser, klopft dem Schweini noch mal aufs Bauchi, Mic-Drop, Zack, Abgang. Das hätten jetzt die wenigsten erwartet, 1:2 gegen Japan. Eine Fußballnation, wo man noch vor ein paar Jahrzehnten die Ledernille eher mit dem Katana zerfetzt, als über einen Rasenplatz getreten hat. Nein, kein […]

Leben·Satire

Die vierte Jahreszeit

Die wichtigste Nachricht der letzten Tage ist: Es wird kälter. Der Erderwärmung zum Trotze bricht endlich auch der wärmste Oktober seit der Temperaturmessung langsam, aber sauber in sich zusammen und sogar Regen soll es mal wieder gegeben haben. Da wir aber in Zeiten der Multikrisen leben, steigen damit natürlich die Energiekosten als andere Angst in […]

Leben·Satire

Hirnschmelze

Na, glauben Sie auch, dass es die Amis waren, die Nordstream 2 in einer Nacht- und Unterwasseraktion zerballert haben? Oder wundert Sie schon diese Frage, weil es für Sie eher Ausdruck russischer Wertarbeit ist, wenn ein Rohr voller Gas im Meer platzt? Plappern Sie auch solche Sätze, wie „im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst!“, wenn […]

Schwarwel: Mein Leben ohne Corona. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Mein Leben ohne Corona: Was sonst noch so abseits des Kreuz-und-quer-Denker-Theaters passierte

Auch ohne Corona waren die beiden letzten Jahre verrückt. Man vergisst es nur zu schnell, denn ein närrisches Ereignis folgt dem anderen. Unsere Medienwelt ist ein Zirkus. Und nur allzu viele Leute tun alles dafür, um in der Clownsrolle auf offener Bühne ihre Show abzuziehen. Schwarwels zweiter Karikaturen-Band zur Corona-Zeit zeigt, was wir alles schon wieder vergessen haben. Und wir haben uns aufgeregt über all diese Clowns.

Schwarwel: Mein Leben mit Corona. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Mein Leben mit Corona: Die frappierenden Karikaturen aus fast zwei Jahren Pandemie und Querdenkerei

Gleich zwei Bände mit Karikaturen hat Schwarwel diesmal gleichzeitig veröffentlicht. Zwei Bände, die zeigen, wie zweigeteilt unser Leben seit zwei Jahren verläuft. In der einen Hälfte spielen das Coronavirus und dessen Leugner die Hauptrollen. In der zweiten geht das verrückte Leben weiter, wie wir es vorher schon kannten. Und nicht nur Schwarwel fühlt sich wie in einer Zeitschleife gefangen. Die Leser dieses Bändchens werden es genauso fühlen.

Thomas Mayer: Friedel Stern. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Friedel Stern: Thomas Mayer würdigt noch einmal die berühmte, in Leipzig geborene Karikaturistin

Wenn einer ein richtiger Journalist ist, dann geht er nach seiner beruflichen Karriere nicht einfach aufs Altenteil und versumpft dann geistig. Denn eigentlich wird man Journalist, weil man von Natur aus neugierig ist und Geschichten erfahren will. Thomas Mayer war von 1991 bis 2012 Chefreporter der LVZ und hat natürlich Geschichten gesucht und gefunden. Und seitdem erscheinen seine gefundenen Geschichten auch in Buchform. Das jüngste ist dieses Buch über Friedel Stern.

Schwarwel: Nach mir die Sintflut! Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Nach mir die Sintflut! Schwarwels Cartoons zum Irrsinn des vergangenen Jahres in einem Band

Schwarwels Bücher sollte es eigentlich in der Apotheke geben. Als Ernüchterungsmittel für die immer mehr werdenden Menschen, die mit ihren Stressapparaten in der Hand immer hilfloser, panischer und närrischer werden. Für Politiker sowieso. All die Menschen, die in ihren Blasen leben und gar nicht mehr merken, dass das Chaos in ihrer Blase ihr eigenes Chaos ist, selbst erzeugt, der Spuk in ihrem eigenen Kopf. Kluge Ärzte verschreiben Schwarwel: mindestens 1 x täglich auf nüchternen Magen.

Schwarwel: Die Demokratie den Demokraten! Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Schwarwels neuer Karikaturen-Band: Die Demokratie den Demokraten!

Das Jahr ist rum. Und wieder hat Leipzigs emsigster Karikaturist Schwarwel jeden Tag gezeichnet, jeden Tag die Weltereignisse in ein Bild komprimiert. Und es ging ihm nicht allein so, dass er an manchen Tagen nur noch so ein Gefühl wie Blutwurst und Sauerkraut hatte, so ein deutsches Eintopfgefühl, weil sich deutsche Politikdarsteller nur noch in nationaler Krachlederpose inszenierten. So viele Witze kann man ja gar nicht zeichnen über diese besorgten Deutschhütchenträger. Oder?

Abschied. Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Die Wände ist nah!

Seien Sie ehrlich! Sie mussten heute sofort an das Gebrüll der vergangenen drei Jahre denken, oder? Dieses „Märgäl muss wägg! Märgäl muss wägg!“. So niedlich … na, zuckt es in den Händen oder klatscht da schon jemand? Nun ist endlich einmal Mitleid angebracht. Nein, nicht mit Muddi. Die „ewige Kanzlerin“ ahnte schon 2017 um ihre letzten Handlungen und den nötigen Übergang in der vierten Periode. Und das alles wird sich noch ziehen, sie verteilt jetzt die ersten Häppchen. Es geht hier um die armen Schweine da in Dresden, Cottbus und Chemnitz. Ja, um dich und das Schild in deiner Hand.

Schwarwel: Das Unbuch des Jahres. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Schwarwel zieht eine bittere Bilanz für das Jahr der erfolgreichen Größenwahnsinnigen und Tabu-Brecher

Man merkt es Schwarwels neuem Buch mit politischen Karikaturen aus einem irre gewordenen Jahr an: Er ist mit dieser Entwicklung unglücklich. Es macht ihn ratlos, wie erwachsene Menschen mit Schulabschluss und Lebenserfahrung so viele schreckliche und sichtlich durchgeknallte Politiker in Spitzenämter und Parlamente wählen können. Die ganze Welt starrt ja wie gebannt auf das Monster im Weißen Haus: Welches Unheil richtet es morgen an?

Schwarwel: Die Alternative zu Fakten. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Schwarwels neuer Karikaturenband „Die Alternative zu Fakten“

Es ist nicht nur ein neues Buch für Freunde des echten Schwarwel-Stils. Es ist auch nicht nur ein Schnelldurchlauf durch den Wahnsinn der Jahre 2016/2017. Es ist – wie auch schon die fünf vorhergehenden Karikaturenbände des Leipziger Zeichners – ein dickes, fettes Obacht-Schild. Denn der Rinderwahnsinn der Zeit hat eine Menge mit der Quotenhatz moderner Medien zu tun. Man kann ihr nicht entkommen.

Erich Ohser alias e. o. plauen: Die Werkausgabe. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Zum ersten Mal würdigt eine opulente Werkausgabe den Künstler Erich Ohser, den fast jeder als e. o. plauen kennt

Nein, ein runder Geburtstag ist nicht der Grund für dieses dicke Buch, das sich nicht nur Freunde der „Vater und Sohn“-Geschichten mit Freude ins Regal stellen werden. Manche werden durch das Buch erstmals erfahren, dass hinter dem Pseudonym e. o. plauen ein Mann namens Erich Ohser steckt. Und dessen Karriere begann – natürlich, wo sonst? – in Leipzig. In einer Zeit, als hier noch Karrieren starteten.

Max Rademann: Der barbarische Kalender. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Der erste Abreißkalender über und für echte Barbaren

Wie fühlt man sich eigentlich als Musiker, DJ, Filmemacher, Bücherschreiber und Zeichner in Dresden in dieser Zeit? Dieser Stadt kurz vor der wilden Sächsischen Schweiz, die nun seit zwei Jahren fast nur noch mit grimmig wallenden Protestbürgern und einer ratlosen Regierungsgarde in den Medien präsent ist? Kann es sein, dass man sich da so richtig barbarisch fühlt? Regelrecht unter die Barbaren geraten?

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

The german death’s head

Ist es schon vorbei? Hab ich was verpasst? Och Menno! Immer wieder komm ich zu spät im Leben. War jetzt schon Tag der Einfachheit oder kommt der noch? Bis eben saß ich bei meinem Nachbarn Kamal und hab mit dem Kleinsten die Zahlen von fünf bis zehn geübt. Nach dem Job natürlich, man lebt ja nicht von Liebe allein. War aber auch für ihn nicht leicht, aber wir haben es geschafft. Trotz „Sprachbarriere“ – so von Deutschland nach Syrien. Yandra lernt schnell. Und nun schau ich zum Einschlafen die ganze Zeit „Tag der Deutschen“-Fernsehen im Netz. Eierlikör dabei, aber nur zwei!

Nach Brexit nun der Lexit! Auf gehts! Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Der #Lexit kommt!

Es ist soweit, Brüder und Schwestern des Ostens. Leipzig stimmt ab, die Vorbereitungen laufen, die sozialen Netzwerke formieren sich. In oder Out ist die Frage. Wir wollen raus aus der EU! Natürlich nur, um endlich mal die Regeln für unsere schöne Stadt allein verhandeln zu können. „Mehr Basis, alle Macht den Kommunen, Rassisten raus!“ unser Schlachtruf – die stolze Bürgerstadt bricht auf. Denn wir haben eine Menge zu bieten und werden uns gleichzeitig mit London zur neuen Regional-EU zusammenschließen. Der gemeinsame Hashtag #Lexit verbreitet sich rasant, weitere Städte folgen. Ein paar saftige Abwertungen und Schuldzuweisungen gegen andere haben wir auch schon!

Karikatur: Schwarwel
Leben·Gesellschaft

Gastmanns Kolumne: An der Tanke des Denkens

Kürzlich traf ich mich mit einem netten Mann, den ich unter anderem deshalb so mag, weil man mit ihm aufs Unterhaltsamste albern sein kann. So war es auch diesmal: Tiefschürfende Gedanken machten halt auf brachialen Gemeinplätzen, Neologismen ergaben sich im bunten Reigen fröhlicher, schier unmöglicher Visionen, Bibelzitate ergossen sich unverschämt passend in eine Geschäftsgründer-Idee. Mit einem Satz: Ich war glücklich.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Was die Männer nur immer haben!

Böhmermann hier, Böhmermann da, jetzt wird er auch noch bedroht? Gehört das noch zur Show oder geht es tatsächlich um ein Staatsoberhaupt mit einem - eventuell, mutmaßlich, vielleicht, volksmundlich (für Anwälte) - sehr, sehr, sehr großen Auto? Da stellt dieser notorische Antispaß und 1.800-fache Gerichtshansel doch tatsächlich eine persönliche Strafanzeige und fordert „seine“ Freunde in Deutschland zum Protest auf? Ergebnis: Personenschutz und Sendeschluss. Das nennt man doch mal eine Kanone auf einen Spatzen richten. Sind ihm tatsächlich schon die eigenen Journalisten ausgegangen, die er noch verknacken, drangsalieren und bedrohen kann?

Schwarwel: Das Maximum der Menschlichkeit. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Wie viel Menschlichkeit darf’s denn sein, meine Herren und Damen Obergrenzer?

Nur nicht aufgeben, auch wenn die Welt augenscheinlich mal wieder in Dummheit zu ersaufen droht. Da geht es dem Zeichner Schwarwel nicht anders als all jenen, die nun seit mehr als einem Jahr dem zunehmenden Panikgetrommel der Herzlosen zuschauen, die Europa wieder in einen Kontinent der Mauern, Zäune und Stacheldrähte verwandeln wollen. Gegen die aufschäumende Dummheit hilft nur eins: scharfe Federstriche.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Das böse Ü

Hier. Ähm. Gewalt! Polizei! 110, Hilfe! Also hör mal Du Lutscher, bin ja jetzt da. Es gibt aktuell folgende Probleme: Überstunden, Überforderung, Überalterung und vor allem! Über so einem Kasperkram lass ich doch nicht auch noch meine Alte mit dem Nachbarn pimpern, nur weil's mal wieder heißt – der kommt später. Apropos „später“ …

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Inshallah

Ich hab´s jetzt nicht so mit dem ganzen Schießen und diesem andauernden Radau auf der Welt. Eigentlich gar nicht. Aber jetzt muss doch mal endlich hingelangt werden – aber so richtig, total und mit Verstand! Die NATO erklärt sich solidarisch mit Russland und wir machen den IS-Unterstützer Türkei platt! Auf an den Bosporus mit … na gut, gern auch zu Fuß! Und dann wird die Zuwanderung selbst geregelt! Oder doch lieber schnell die Ostukraine kassieren, jetzt, wo sie nachts gerade nicht viel sehen? Egal – irgendwas muss doch jetzt passieren. Na, wollt Ihr wieder den totalen Krieg? Inshallah und Gott mit uns.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Terror in Deutschland: Verhaftungswelle droht

Alles schaut auf Paris, trauert und ist entsetzt. Dabei wurde in den letzten Stunden eine Meldung kaum wahrgenommen, die in Sachsen und ganz Deutschland für ebenso viel Wirbel und zudem ruhigere Montage in Dresden und Leipzig sorgen könnte. Wie der sächsische Verfassungsschutz bereits gestern mitteilte, wurden alle Pegida- und Legida-Teilnehmer vorsorglich erfasst und sollen in den kommenden zwei Tagen verhaftet werden. Es sei ein Verfahren, wie einst in Abu Ghraib und Guantanamo Bay. Titel der Aktion sei "Big Reinhole 2". Die deutschen Behörden haben unterdessen auch den bayrischen Minister Markus Söder ins Visier genommen.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Noch ein Stück, Angela?

Da baust Du nun seit Jahren an meiner Depression, nahmst mir jede Hoffnung, dass in Deutschland aus einem armen Menschen noch jemand wird, der nicht durchs Nadelöhr passt oder auf keinen Fall in den Himmel kommt. Du hast mich da gehalten, wo ich hingehörte – im Staub, zu Deinen Füßen, als Kind einer machtvollen Mutter. Und nun ist „Kanzlerdämmerung“? Noch in den Schatten gestellt zudem, denn eigentlich haben wir ja „Kaiserdämmerung“. Apropos, könntet Ihr Euch diesbezüglich zukünftig bitte besser absprechen? Kann ja nicht jeder ständig superwichtig sein hier. Man hat schließlich noch einen Alltag zu bewältigen zwischen all den verlassenen Thronen.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: NSA, BND – olé olé

Du sach mal – hast Du diesen seltsamen Satz noch präsent? Welchen? Na da war doch was – hier irgendwas mit deutschem Volk und einen Dachschaden verhindern. Nein, nicht Dachschaden – das war was anderes … Verdammt dreimal hast Du das nun runtergebetet. Egal, das Dach jedenfalls bleibt heil. Basta. Schön Angela. Und wir dachten schon die Batterie ist runter. Roll schon mal los. Softwarecheck: haste die Liste dabei? Krrrrfffftttttüüüüüüt. Liebe Ausschussmitglieder, Ihre Fragen bitte.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Bachmann zahlt den Rest

Ich finde das klasse, was die Griechen da machen. Durchgeknallt, aber klasse. Ne Forderung nach deutschen Reparationszahlungen, wie sie blöder nicht sein kann, in den Raum stellen, um endlich einen Aufschub beim Kassemachen der Banken auf ihre Kappe hinzukriegen. Cleverer Schachzug und er gelingt gerade, die ersten Rückzieher kommen schon. Jemand Anderer ist da noch auf dem Weg und übt. „Viehzeug-Bachmann“ ist zurück und versucht´s ähnlich. Was gegen Muslime faseln, obwohl´s um soziale Fragen geht. Versteht nur keiner.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: PEGIweg

Zuerst einmal muss ich der Kathrin und dem Lutz aus der Weltstadt Coswig bei Dresden danken. Aus ganzem Herzen. Für die vielen schönen Stunden, die ich in den letzten drei Monaten erleben durfte. Eben noch bei Jauch beim beidhändig rechts vorgetragenen Gauland-Tennis, dann schon wieder auf der Bühne beim Zettel vorlesen und schwupps kurz bei der AfD vorbei. Und nun gehts wieder nach Hause zu Herd und Kindern.

Karikatur: Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Heil Dir im Siegerkranz

Da steht sie nun, die Wacht am Rhein und fragt sich, ob die Burka oder der Hitlergruß schlimm sei. Oder Pegida als solches. Das mit dem Vollschleier hat sie schon länger im Programm, halbseidene Führerpersonen ist Neuland. Und da werden gewisse Kontinuitäten wohl nie sterben. Immer wenn der Frack saust, kippt das scheinheilige Deutsche Untertanenvolk nach Rechts weg. Julia nicht, die stand da schon immer und hielt Wache, dass sich niemand an der CDU vorbeidrücken konnte. Und dann dieses fast epische Satzkonstrukt.

Werner David: Monopoly. Zeichnung: l.viss
Kultur·Ausstellungen

1.000 Jahre Leipzig: Werner Davids Ausstellung in der Moritzbastei

Es gibt viel zu sagen zu diesen 1.000 Jahren Leipzig, die in diesem Jahr gefeiert werden. Ernsthaft tun's die einen, pompös die nächsten. Und dann gibt es noch die richtigen Sachsen. Die tun's mit Humor, wohl wissend, dass 1.000 Jahre manchmal viel kürzer sind, als es sich so Mancher gedacht hatte. Und manchmal viel länger. Wie wäre es mit 25 Jahren? Wer bietet mehr? - Einmal verweilen in der Moritzbastei.

© Schwarwel
Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Pegida, Hogesa – Hoppsassa!

Legida, Pegida, Hogesa - alle antreten! Und Hoppsassa! Bin ja seit dem ersten Tag in Köln dabei, dass war ja wenigstens noch Rummelbums mit Anfassen. Und jetzt? Da steht man da in Dresden, in der Phalanx kampfbereiter Greise und schlecht integrierter Dorf-Hools von Dynamo bis Lok und fragt sich eigentlich nur - keine Mistgabeln, keine Steine und dann auch noch längst bekanntes Blubb im Spinat? Und niemand fasst einen an?

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Wo bleibt mein Krieg?

Ich gebe zu, ich musste es dreimal lesen. Und selbst dann blieb der Groschen noch auf halber Höhe stecken. Die Ukraine darf nicht in die NATO, ja noch nicht mal so richtig in die EU? Hat Steinmeier gesagt? Ja kennt denn dieser Crétin seinen Platz nicht? Ist ihm der heilige Geist der Weihnacht verfrüht in die rostige Birne gefahren? Oder steht einfach nur der Winter vor der Tür, eine Zeit, wo man bekanntlich besser nicht vor Stalingrad steht? Bis heute dachte ich noch, wir marschieren fröhlich durch bis Wladiwostok und singen Bums-Fallera? So mit Blaskapelle und BoWu auf der Faust.

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: HoGeSa-Krieg in Hannover – Der Liveticker

Da war doch noch sooo schön Singen in Köln, von geschächteten Tieren und Muslimen, die verlieren. Überhaupt gehört zu so einem richtigen Innenstadtkrieg mit Leute anpöbeln doch ne zünftige Musike? Und nun darf die Lieblings-Kapelle aller Freunde der Gewalt in Hannover nicht spielen. Zeit für kreative Ideen und einem Gipfeltreffen des Widerstandes von gestern und heute mit vereinten Kräften. Hier schon mal der aufregende Ablauf für den Krieg am 15. November in der einzigen Stadt, wo man hochdeutsch spricht, vorab. Damit man nachher sagen kann, man hat auf der rechten Seite gestanden.

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Hol mal Bier Mann!

Da saß er also, hergelockt, die Gitarre vor dem Bauch und mit dem Rücken zum heutigen Drachen. Um ihm ein Hohelied zu singen. Und wandte sich dabei von seiner hämisch johlenden Brut im rechten Spektrum des Bundestages ab, um endlich mit seinen Schmerzen auf der Herzseite abzurechnen. Ob der graue Wolf einfach zu oft über die Grenze musste, um heute zu wissen, wo oben und unten und was reaktionär ist? Doch das Motto für die 30-jährige Mauerfallfeier bereits klar. "Hol mal Bier Mann!"

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Hängt Weselsky auf!

Das geht ja mal gar nicht - die streiken! Schon wieder! Weil sie es können. Aber das auch noch am Wochenende und am 9. November!! Vielleicht das beste Datum überhaupt? Den ruf ich jetzt an und geig ihm die Meinung! Welche denn und von wem hast Du sie? Vielleicht fahr ich auch mal bei seiner Familie lang und dann setzt es was! Mal schauen, ob das der Stau nicht verhindert? Mit dem Auto natürlich oder im Fernbus! Ja, ja, zum Verschieben war keine Zeit und Telefone werden noch erfunden. Rauf und dran - hängt den Mann!

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: Rezessive Kinder

Wann darf man eigentlich das Wort Finanzgenozid benutzen? Wenn die Kinder auf der Straße liegen und die kleinen Äuglein gen Himmel leiern? Oder wenn sie - überlebt und doch irgendwie gewachsen - losschlagen und die ums Eck bringen, die sie haben einst liegenlassen? Das ist doch Darwin oder? Die Zahl der in Armut lebenden Kinder in den 41 reichsten Industrieländern sei seit 2008 um 2,6 Millionen auf 76,5 Millionen angestiegen, heißt es in der Studie "Kinder der Rezession". Ja was ist denn da los!?

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Leben·Satire

Schwarwels Fenster zur Welt: 1, 2, 3 – Weltkrieg ohne Deutsche?

Da will der Deutsche endlich nach zähem Warten wieder aktiv mitmischen bei dem ganzen Mordsgeraffel auf der Welt. Und kann einfach nicht. Marine-Hubschrauber ohne Risse stehen trotz Korruption eher in Moskau rum, sodass die ehemaligen Fischer am Horn von Afrika die Tage kurzfristig aus der Jagdliste der Germanen streichen mussten. Und die Nachschuborganisation Richtung Nord-Irak erinnert an den Winter 1943 vor Stalingrad. Der neue deutsche Pazifismus ist da - Totalversagen ganz ohne Feindkontakt und unter höchstem Geldeinsatz.

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