Artikel zum Schlagwort Kurt Masur

Kann eine Dirigentenkarriere in der DDR Schattenseiten haben?

Kurt Masur entzaubert: Roland Meys Streitschrift deutlich erweitert im Buchhandel + Update

Foto:Ralf Julke

Für alle LeserWie umgehen mit dieser DDR-Geschichte? Das ist auch in Leipzig eine Frage. Eine Frage, die auch Roland Mey umtreibt, der 1990 als Stadtrat für die SPD gewählt wurde, im Ruhestand aber überhaupt nicht ruhen will. Und dass der einstige Gewandhauskapellmeister Kurt Masur bis heute immer wieder als Held der Friedlichen Revolution gepriesen wird, findet er inakzeptabel. Seine kleine Broschüre „Kurt Masur entzaubert“ ist im Lauf der Jahre also immer seitenreicher geworden. Weiterlesen

Ein Maestro zwischen Staatsnähe und Heldenverehrung

Die Kontroverse um Kurt Masur am Montag im Deutschlandfunk

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserRoland Mey freut sich ja, wenn seine Kritiken am Leipziger Kapellmeister Kurt Masur auch mal von klassischen Medien aufgenommen werden. So wie am Montag, 18. Februar, ab 20:10 Uhr im „Musikjournal“ des Deutschlandfunks. Ihn ärgert vor allem der Kult um den 2015 verstorbenen langjährigen Gewandhauskapellmeister, der in einigen Kreisen bis heute als der Übervater der Friedlichen Revolution in Leipzig gefeiert wird. Der er nie war. Weiterlesen

Maestro auf dem Wahlzettel

Wie Kurt Masur im Mai 1989 zum Leipziger Stadtverordneten gewählt wurde

Quelle: BStU / Roland Mey

Für alle LeserDass der einstige Leipziger SPD-Stadtrat Roland Mey seine ganz besondere Sicht auf den viel gefeierten einstigen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur hat, haben wir ja an dieser Stelle mehrfach berichtet. Manch Medium hat Kurt Masur ja geradezu zum Bürgerrechtler gemacht. Doch für Mey, der auch fürs Leipziger Bürgerkomitee aktiv war, ist Masur eine zerrissene Gestalt. Seine Streitschrift „Kurt Masur entzaubert“ wird immer dicker. Weiterlesen

Grabstätte Kurt Masurs in Leipzig feierlich eingeweiht

Foto: Gert Mothes

Am Samstag, dem 4.11.2017 wurde die Gestaltung des Grabes von Kurt Masur auf dem Südfriedhof in Leipzig vollendet und in Anwesenheit des Leipziger OBM Burkhard Jung und der Familie Masur eingeweiht. Tomoko Masur, Witwe des 2015 verstorbenen Dirigenten, hat bereits im Januar 2016 den Leipziger Bildhauer Markus Gläser damit beauftragt. Nach dem Wunsch Tomoko Masurs kreierte Markus Gläser ein inniges und das Wesen Kurt Masurs sehr treffendes Relief. Darüber hinaus war es eine wunderbare Zusammenarbeit im schöpferischen Prozess der Gestaltung der gesamten Grabstätte. Weiterlesen

Verkündet, beschlossen, besiegelt

Wie Kurt Masur 1989 seine Ehrenbürgerwürde bekam

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferDie Verehrung von Roland Mey für den langjährigen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur (1927-2015) ist eine besonders innige. Und lange. Gewachsen ist sie mit dem Leipziger Revolutionskult um Kurt Masur, der seit 1990 regelrecht behängt wurde mit Preisen und Ehrungen für den Herbst 1989, in dem er durchaus eine Rolle spielte. Das mit dem Preisbehängen fing schon im Dezember 1989 an. Was Roland Mey seltsam fand. Da hat er nachgefragt. Weiterlesen

Ein Platz für Kurt Masur

Foto: Ralf Julke

Die Erinnerung an Kurt Masur soll fest im Stadtbild verankert sein. Deshalb benennt die Stadt im Jahr seines 90. Geburtstages am 8. September den Platz zwischen Universitätskomplex, Gewandhaus und Moritzbastei offiziell nach dem 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister und Ehrenbürger Leipzigs. Zur Namensgebung um 14 Uhr mit Oberbürgermeister Burkhard Jung, Witwe Tomoko Masur und Gewandhausdirektor Prof. Andreas Schulz sind Leipzigerinnen und Leipziger herzlich eingeladen. Zu Beginn wird Kurt Masur eine Linde in der nahe gelegenen Lennéanlage gewidmet. Die Veranstaltung wird vom Thomanerchor und Musikern des Gewandhausorchesters umrahmt. Weiterlesen

Der Stadtrat tagt: Der Kurt-Masur-Platz in Leipzig kommt

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Tod Kurt Masurs, der am 19. Dezember 2015 mit 88 Jahren in Greenwich (Connecticut, USA) verstarb, bedeutete auch für Leipzig eine Zäsur. Masur hatte die lokale Kulturlandschaft als Gewandhauskapellmeister entscheidend mitgeprägt und auch während der Friedlichen Revolution Bekanntheit erlangt. Nun beschloss der Stadtrat die Umbenennung eines Areals in Kurt-Masur-Platz. Weiterlesen

OB-Dienstberatung beschließt

Leipzig bekommt tatsächlich einen Platz zum Gedächtnis Kurt Masurs

Foto: Ralf Julke

Der Vielgeehrte bekommt seinen Platz: Was die CDU-Fraktion im Stadtrat sich wünschte, wird nun auch so umgesetzt. Ein Platz in der City soll künftig an Gewandhauskapellmeister Kurt Masur erinnern. "Die Verbindungsfläche zwischen Augustusplatz und Universitätsstraße soll künftig Kurt-Masur-Platz heißen und damit den Namen des großen Dirigenten und Leipziger Ehrenbürgers tragen", teilt die Leipziger Verwaltung mit. Weiterlesen

Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs wurde der Komponist Sebastian Pilgrim ausgezeichnet

Kurt-Masur-Förderpreis erstmals in Leipzig verliehen

Foto: Ch. Kern

Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW) wurde am Freitag, den 10. März 2017, in Leipzig erstmals der Kurt-Masur-Förderpreis der Stiftung Internationales Kurt-Masur-Institut (IKMI) verliehen. Tomoko Masur, Präsidentin des IKMI, überreichte die Auszeichnung an den Komponisten Sebastian Pilgrim für sein Werk: „4 Gedichte von Kurt Schwitters“ für Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und Klavier. Uraufgeführt wurde es am Freitagabend vom Ensemble BRuCH, anlässlich des DMW-Preisträgerkonzerts (Kammermusik) in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Weiterlesen

3. Grundschule soll künftig Kurt-Masur-Schule heißen

Foto: L-IZ.de

In der gestrigen Dienstberatung des Oberbürgermeisters wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian beschlossen, die 3. Schule – Grundschule der Stadt Leipzig (Scharnhorststraße 24) ab 1. Juli 2017 in Kurt-Masur-Schule umzubenennen. Die Schule hat einen entsprechenden Antrag auf Schulnamensänderung gestellt. Die Entscheidung steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrates. Weiterlesen

SPD Leipzig zeigt klare Kante

Man kann nicht die halbe Goldschmidtstraße opfern, um Kurt Masur zu ehren

Foto: Ralf Julke

Vorbeugen ist besser, als hinterher mit den Augen zu rollen, befand jetzt der Leipziger Stadtverband der SPD. Dort geht die wohl nur zu berechtigte Angst um, ein Stück der Goldschmidtstraße würde eines Tages unverhofft in Kurt-Masur-Straße umbenannt. Einen offiziellen Vorschlag in dieser Richtung hat Leipzigs Verwaltung zwar noch nicht gemacht. Doch die Gerüchteküche wabert. Weiterlesen

Der Stadtrat tagt: Schneller Kurt-Masur-Platz für Leipzig?

Andrea Niermann (CDU). Foto: Alexander Böhm

Als Kurt Masur am 19. Dezember 2015 mit 88 Jahren in Greenwich (Connecticut, USA) verstarb, ging ohne Zweifel eine Ära zu Ende. Über 27 Jahre lang hatte er als Leipziger Gewandhauskapellmeister die lokale Kulturlandschaft geprägt und auch politisch während der Friedlichen Revolution einige Berühmtheit erlangt. Nun drückte die Leipziger CDU aufs Tempo – nach ihrem Willen sollte bis zu seinem ersten Todestag die Umbenennung einer Straße oder eines Platzes unter Dach und Fach kommen. Bevorzugt wurde das Areal zwischen Gewandhaus, Moritzbastei und Universität. Weiterlesen

Roland Mey lässt nicht locker

Warum Kurt Masur kein Revolutionsheld ist und die Hochschule für Musik ihre Geschichte aufarbeiten muss

Foto: Ralf Julke

Gerade nimmt ja die Kurt-Masur-Gedächtnis-Musik in Leipzig neue Bergschleifen, geht es einigen Akteuren gar nicht schnell genug, den im Dezember 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister irgendwie großartig und dauerhaft zu ehren im Leipziger Stadtraum. Schon seit Jahren geht zumindest Roland Mey dieser Zirkus auf den Keks. Jetzt hat er eine neue Streitschrift veröffentlicht. Weiterlesen

Erst mal die Kulturexperten fragen

Leipzigs Kulturdezernat lehnt Kurt-Masur-Gedächtnisplatz vorerst ab

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist es doch ganz einfach, dachte sich die Leipziger CDU-Fraktion: Im Dezember jährt sich der Todestag von Kurt Masur. Das wäre doch die ideale Gelegenheit, einen Platz nach dem 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister zu benennen. Vorzugweise einen, der quasi direkt vor der Haustür seiner einstigen Wirkungsstätte liegt: den Platz gleich hinterm Gewandhaus. Weiterlesen