Artikel zum Schlagwort Presserat

Der Deutsche Presserat hat zwischen dem 8. und 10. September insgesamt 12 Rügen ausgesprochen

Rügen für Bericht über Corona-Studie, wegen Verletzungen des Opferschutzes und Schleichwerbung

Foto: Ralf Julke

Rüge für Bericht über angeblich „grob falsche“ Corona-Studie: In dem BILD-Artikel „Fragwürdige Methoden: Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch“ erkannte der Beschwerdeausschuss mehrere schwere Verstöße gegen die journalistische Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex. Nach Auffassung der Mitglieder ist die Formulierung, die Studie sei „grob falsch“, von den zitierten Expertenmeinungen im Text nicht gedeckt. Weiterlesen

Presserat rügt Bericht über „Schwertmord“, Herkunft des Täters vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden

Der Deutsche Presserat hat auf seinen aktuellen Sitzungen 13 Rügen ausgesprochen – u.a. wegen Verletzungen des Opferschutzes und der Sorgfaltspflicht. Die Nationalität des Täters vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden. Beschwerden über Berichte zum „Schweinefleisch-Verbot“ in Kitas wies der Presserat als unbegründet zurück. Weiterlesen

Presserat erteilt Leipziger Volkszeitung einen Hinweis

Herr Tappert und die AfD

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LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelDer Deutsche Presserat hat der Leipziger Volkszeitung im Juni einen Hinweis wegen Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht erteilt. Anlass war ein Bericht über Fachkräftemangel im Friseurgewerbe. Weiterlesen

Verletzungen des Persönlichkeits- und Opferschutzes besonders oft sanktioniert

Jahresbericht 2018: Beschwerden auf dem zweithöchsten Stand in der Geschichte des Presserats

Foto: Ralf Julke

Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2.038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse. Dies ist der zweithöchste Stand in der Geschichte des Presserats nach dem Rekordjahr 2015 mit 2.358 Beschwerden. Weiterlesen

Schleichwerbung wird besonders oft sanktioniert +++ Richtlinie 12.1 weiter in der Diskussion

Deutscher Presserat zieht Bilanz: Weniger Rügen als 2016

Der Deutsche Presserat hat in Berlin seinen Jahresbericht vorgestellt. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ist weiter gefragt, auch wenn die Zahl der Beschwerden leicht zurückgegangen ist: 1.788 Leserinnen und Leser wandten sich im vergangenen Jahr an den Presserat. 2016 gab es noch 1.851 Beschwerden. Weiterlesen

Presserat: Zeitungen tragen Verantwortung für Nutzerbeiträge

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Beschwerdeausschuss-Sitzungen am 5., 6. und 7. Dezember 2017 wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex vier öffentliche Rügen ausgesprochen. Dabei geht es unter anderem um die Verantwortung von Medien für Beiträge von Nutzern im Netz, getarnte Werbung und eine Journalistin, die über den eigenen Ehemann politische Berichterstattung praktizierte. Weiterlesen

Rügenabdruck an Online-Erfordernisse angepasst

Deutscher Presserat konkretisiert Beschwerdeordnung

Der Presserat hat seine Anforderungen hinsichtlich des Abdrucks von Rügen in Online-Medien konkretisiert. Künftig ist vorgesehen, dass Redaktionen ihre Leser 30 Tage lang über die Rüge in ihrem Internetangebot informieren. Damit passt der Presserat seine Beschwerdeordnung den online-spezifischen Gegebenheiten an. Diese neue Regelung ist festgehalten in § 15 Absatz 2 der Beschwerdeordnung (Verpflichtung zur Rügenveröffentlichung). Weiterlesen

Presserat spricht elf Rügen aus

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Beschwerdeausschuss-Sitzungen am 8., 9. und 10. März 2016 wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex insgesamt 11 öffentliche Rügen ausgesprochen. Prominente Themen in den Sitzungen waren diesmal die Berichterstattung über die Silvester-Übergriffe von Köln, über das Paris-Attentat sowie über das Zugunglück in Bad Aibling. Weiterlesen

Presserat bewertet Beschwerden zu Foto als unbegründet

Totes Flüchtlingskind am Strand ein Dokument der Zeitgeschichte

Der Presserat hat auf der Sitzung des Beschwerdeausschusses 1 am 02.12.2015 wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex neun öffentliche Rügen ausgesprochen. Als Dokument der Zeitgeschichte bewertete der Ausschuss die Fotos des ertrunkenen Jungen, dessen Leichnam an einem Strand in Bodrum gefunden worden war. Es lagen 19 Beschwerden gegen diverse Zeitungen/Zeitschriften vor, die den Jungen in ihren Print- und Onlineausgaben gezeigt hatten. Alle Beschwerden erachtete der Ausschuss als unbegründet. Weiterlesen