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Vogelgrippe

Köpping: Tierhalter müssen sich jetzt an Vorschriften halten, um Ausbreitung der Vogelpest zu verhindern

In Sachsen wurde ein erster Fall von hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI, „Geflügelpest“) in einem Geflügelbestand bestätigt. Bei einer Probe eines kranken Tieres aus einem Betrieb im Landkreis Leipzig ermittelte die Laboruntersuchung der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen ein positives Ergebnis. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesinstitut für Tiergesundheit, hat den Fall heute amtlich bestätigt.

Geflügelpest bei toter Wildente am Torgauer Elbufer festgestellt

Bei einer am Torgauer Elbufer geborgenen, toten Wildente hat sich der Verdacht auf eine Infektion mit dem Geflügelpestvirus H5N8 bestätigt. Das teilte das Friedrich-Loeffler-Institut nach Untersuchung des Tierkörpers heute (19.11.20) dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Nordsachsen mit. Dabei handelt es sich um die erste amtliche Feststellung der Wildvogelgeflügelpest in Nordsachsen in diesem Jahr.

Geflügelpest-Epidemie: Tierseuchenkrisenplan angepasst

Die Stadt Leipzig hat heute die Bilanz zur lokalen Bewältigung des größten Tierseuchengeschehens bei Geflügel und Vögeln der vergangenen Jahrzehnte in Europa vorgestellt. Darüber hinaus wurde über die Neufassung des Tierseuchenkrisenplans informiert.

Grüne ärgern sich über windelweichen Antrag der CDU/SPD-Koalition zur Stallpflicht für Geflügel

Man hat es schon fast vergessen, wie sächsische Kontrollbehörden im vergangenen Herbst und Winter immmerfort neue Sperr- und Beobachtungsbereiche im Zusammenhang mit der Vogelgrippe verordneten. Kaum wurde die eine Region wieder freigegeben, wurde andernorts ein toter Vogel gefunden. Doch am meisten gelitten haben die Geflügelzüchter. Und mit dem nächsten Herbst droht das nächste Chaos.

Geflügelpest: Sperrbezirk im Süden und Südwesten aufgehoben

Der am 3. März gebildete Sperrbezirk mit Hartmannsdorf-Knautnaundorf, Knautkleeberg-Knauthain, Großzschocher, Kleinzschocher, Connewitz, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz-Dösen, Probstheida, Meusdorf und Liebertwolkwitz wird zum 25. März aufgehoben.

Sachsen hebt allgemeine Stallpflicht für Geflügel auf

Auf Freilandeier aus Sachsen müssen Verbraucher in Kürze nicht mehr verzichten. Der Freistaat Sachsen hob am 20. März 2017 die allgemeine Stallpflicht für Geflügel auf. „Behördlich angeordnete Maßnahmen, die aufgrund der grassierenden Geflügelgrippe angeordnet wurden, gelten nur noch in den bestehenden Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten“, informiert Dr. Birgit Brendel, Verbraucherzentrale Sachsen.

Janina Pfau: Übertriebene Stallpflicht für Geflügel aufgehoben – Linker Antrag erfolgreich

Wie das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz heute mitteilt, wird die Landesdirektion mit Wirkung zum 20. März die allgemeine Stallpflicht in Sachsen aufheben. Janina Pfau, Sprecherin der Linksfraktion für Verbraucherschutz, freut sich sehr darüber: „Eine dauerhafte Stallhaltung widerspricht den Erfordernissen des Tierschutzes. Erst vor zwei Tagen hatte die Linksfraktion deshalb beantragt (Drucksache 6/8885), die überzogene landesweite Stallpflicht sofort in eine risikoorientierte Stallpflicht (1 km rund um Fundorte der durch die Geflügelpest umgekommenen Wildvögel, Beobachtungsradius 3 km) umzuwandeln. Die Ministerin begründet die heutige Entscheidung damit, dass sich die Lage entspannt habe und immer weniger infizierte Wildtiere gefunden werden.“

Pfau/Kagelmann (Linke): Übertriebene Stallpflicht für Geflügel lockern

Die Linke fordert in dem Antrag zum Schutz vor Geflügelpest (Parlaments-Drucksache 6/8885), dass die landesweite Stallpflicht sofort in eine risikoorientierte Stallpflicht (1 km rund um Fundorte der durch die Geflügelpest umgekommenen Wildvögel) und 3 km Beobachtungsradius umgewandelt wird. Zugleich soll die geltende Risikoeinschätzung überprüft werden. Dazu erklärt Janina Pfau, Sprecherin für Verbraucherschutz der Fraktion Die Linke: „Schon knapp vier Monate gilt in Sachsen die Stallpflicht. Eine dauerhafte Stallhaltung ist aber insbesondere für Rassegeflügel gesundheitsgefährdend und widerspricht dem Tierschutz, da eine artgerecht Bewegung nicht mehr gewährleistet werden kann. Für die Tiere bedeutet eine reine Stallhaltung extremer Stress. Dieser führt zu unnormalen Verhaltensweisen was u.a. auch zu einer Veränderung der Federstruktur, Federpicken oder sogar zum Tod führen kann. Zusätzlich ist die Nachzucht gefährdet.“

Geflügelpest: Weiterer Befund erfordert längere Maßnahmen

Die Maßnahmen für das als Beobachtungsgebiet geltende Stadtgebiet Leipzig werden um weitere 30 Tage verlängert. Grund ist ein amtlich festgestellter Ausbruch der Geflügelpest bei einem Wildvogel in Markkleeberg (Landkreis Leipzig) am 13. März. Darüber hinaus bleibt der am 24. Februar gebildete Sperrbezirk für die Leipziger Stadtteile Zentrum, Südvorstadt, Schleußig, Plagwitz, Lindenau und Leutzsch noch bis 17. März bestehen.

Geflügelpest: Beobachtungsgebiet für Nutzgeflügel aufgehoben

Das aufgrund des Ausbruchs von Geflügelpest bei Nutzgeflügel seit dem 2. Februar 2017 bestehende Beobachtungsgebiet im Leipziger Norden wird aufgehoben. In den Stadtteilen Lützschena-Stahmeln, Wahren, Lindenthal, Wiederitzsch, Möckern, Gohlis, Eutritzsch, Seehausen, Mockau, Plaußig-Portitz, Thekla und Schönefeld-Abtnaundorf musste bis zum heutigen Tag jedes in Haltung verendete Geflügel gemeldet werden. Diese besonders scharfe Regelung gilt nun nicht mehr.

Weitere Geflügelpestbefunde bei Wildvögeln im Landkreis Leipzig in Markkleeberg und in Markranstädt

Aufgrund von amtlich festgestellten Ausbrüchen der Geflügelpest bei Wildvögeln im Landkreis Leipzig in Markkleeberg und in Markranstädt am 3. März 2017 wird in den Leipziger Stadtteilen Hartmanns-dorf-Knautnaundorf, Knautkleeberg-Knauthain, Großzschocher, Kleinzschocher, Connewitz, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz-Dösen, Probstheida, Meusdorf und Liebertwolkwitz für die Dauer von 21 Tagen ab dem 3. März ein Sperrbezirk gebildet.

Kampf gegen Geflügelpest mit Augenmaß: Die Kirche muss im Dorf und der Hahn auf dem Mist bleiben

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus. In Sachsen gilt seit November 2016 eine landesweite Stallpflicht. Dabei sind die regionalen Auswirkungen der Krankheit aber sehr unterschiedlich. Dazu sagt der CDU-Agrarpolitiker Andreas Heinz: „Die Auflagen zur Bekämpfung der Geflügelpest sind gerade für kleine Landwirtschaftsbetriebe und die zahlreichen Rassegeflügelzüchter in Sachsen eine große Herausforderung. Ich fordere von den zuständigen Behörden deshalb Ausnahmegenehmigungen mit finanziell und logistisch zumutbaren Auflagen. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt werden.“ Im Ernstfall betrifft das auch die Keulung der Tiere – hier sollte geprüft werden, ob eine zentrale Vorgehensweise im Seuchenfall nicht sinnvoller wäre.

Weitere Geflügelpestbefunde bei Wildvögeln am Cospudener See, am Störmthaler See und am Elsterflutbecken

Aufgrund der heute, 24. Februar, getroffenen amtlichen Feststellung des Ausbruches der Geflügelpest bei einer Wildgans wird ein Sperrbezirk für die Dauer von 21 Tagen in den Stadtteilen Leipzig-Zentrum, Südvorstadt, Schleußig, Plagwitz, Lindenau und Leutzsch errichtet. Das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt weist nachdrücklich darauf hin, dass weder verendete noch lebende Wildvögel vom Fundort weggebracht werden dürfen. In jedem Fall ist das Amt zu informieren, wenn tote oder kranke Wasservögel, Watvögel oder Raubvögel gefunden werden.

Geflügelpest: Sperrbezirk im Süden und Südwesten verlängert

Aufgrund weiterer amtlicher Feststellungen des Ausbruches der Geflügelpest am 14. Februar 2017 bei Wildvögeln am Cospudener See werden die Maßnahmen für den am 7. Februar errichteten Sperrbezirk um den Cospudener See erneut um mindestens 21 Tage ab dem 14. Februar verlängert.

Geflügelpest- Ausbruch Cospudener See: Laufzeiten der Restiktionsgebiete verlängern sich

Durch die Neufunde von drei Wildvögeln am Cospudener See (2 Reiherenten, 1 Bussard), bei denen die Geflügelpest amtlich festgestellt wurde, verlängern sich die Laufzeiten für den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet. An den Ausdehnungen der Restriktionszonen ändert sich nichts.

Geflügelpest: Sperrbezirk im Süden und Südwesten verlängert

Aufgrund weiterer amtlicher Feststellungen des Ausbruches der Geflügelpest am 10. Februar 2017 bei Wildenten und einem Raubvogel in der Stadt Leipzig am Cospudener See werden die Maßnahmen für den am 7. Februar errichteten Sperrbezirk in den südlichen Stadtteilen um den Cospudener See um voraussichtlich mindestens 21 Tag verlängert. Betroffen sind die Stadtteile Knautkleeberg, Knauthain, Hartmannsdorf-Knautnaundorf, Rehbach, Großzschocher, Kleinzschocher und Connewitz.

Geflügelpest: Neuer Sperrbezirk nach Fund am Cospudener See

Für die Stadtteile Knautkleeberg, Knauthain, Hartmannsdorf-Knautnaundorf, Rehbach, Großzschocher, Kleinzschocher und Connewitz wird per Allgemeinverfügung ein Geflügelpest-Sperrbezirk errichtet. Grundlage ist der amtlich festgestellte Befund bei einem Wildvogel am Cospudener See im Landkreis Leipzig am 7. Februar 2017.

Geflügelpest: Sperrbezirk vom 18. Januar aufgehoben

Der am 18. Januar gebildete Sperrbezirk in den Stadtteilen Leipzig-Zentrum, Südvorstadt, Schleußig, Plagwitz, Lindenau und Leutzsch wird hiermit aufgehoben. Die für das Beobachtungsgebiet (gesamtes Stadtgebiet Leipzig) geltenden Maßnahmen bleiben weiterhin in Kraft. Ebenso gilt nach wie vor die Aufstallungspflicht für alle gehaltenen Vögel im gesamten Gebiet des Freistaates Sachsen.

Geflügelpest bei Nutzgeflügel im Landkreis Nordsachsen – Stadt richtet neues Beobachtungsgebiet ein

Aufgrund der amtlichen Feststellung des Ausbruches der Geflügelpest in einem Geflügelbestand im Landkreis Nordsachsen am 1. Februar 2017 wird auch in nördlich angrenzenden Ortsteilen der Stadt Leipzig per Allgemeinverfügung ein Geflügelpest-Beobachtungsgebiet eingerichtet.

Kommen die pathogenen Keime in Wirklichkeit aus der industriellen Geflügelwirtschaft? + Video

Ein Verdacht geht um. Und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) macht sie jetzt offiziell zum Thema: Kann es sein, dass die Ursache für die aktuell in Europa grassierende Vogelgrippe nicht die Wildvogelzüge sind, sondern diese Ursache in der hiesigen Massentierhaltung zu suchen ist?

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