Artikel zum Schlagwort Gewalt

René Hobusch (FDP): Betroffenheitsadressen von Tillich, Ulbig und de Maizière sind reichlich unglaubwürdig

„Vor drei Wochen wurde Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz noch von seinem Parteifreund und Sachsens Innenminister Markus Ulbig zurückgepfiffen, als dieser im Zusammenhang mit geplanten Übergriffen auf Flüchtlingsheime in Sachsen vor einer Pogromstimmung warnte“, kommentiert der Leipziger FDP-Stadtrat René Hobusch die Ereignisse in Clausnitz und Bautzen vom Wochenende. Weiterlesen

Seien wir wachsam!

Gastkommentar von Christian Wolff: Clausnitz – statt Sturm nur ein Säuseln

Foto: Ralf Julke

Eigentlich müsste ein Sturm der Entrüstung durch Deutschland gehen angesichts dessen, was sich im kleinen sächsischen Ort Clausnitz zugetragen hat. Denn das gewaltsame Umzingeln eines Busses mit Geflüchteten ist ein weiterer Höhepunkt von brutalisiertem Hass. Da war aber kein „Mob“ am Werke – das wäre eine Beschönigung des Geschehens. Vielmehr hatten sich ganz normale Bürgerinnen und Bürger zusammengerottet, um die Ankunft der Geflüchteten zu verhindern. Weiterlesen

Jusos Sachsen: Die Bevölkerung braucht ein Zeichen in der Flüchtlingskrise, dass jetzt Schluss ist

Mit Blick auf die Ereignisse in Clausnitz erklärt Katharina Schenk, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen: „Etwas anderes als Ekel kann ich nicht empfinden, wenn ich mir die Videos ansehe, die die Vorkommnisse in Clausnitz bruchstückhaft dokumentieren. Ich vermag mir nicht auszumalen, wie es den Geflüchteten ergangen ist und welche Ängste sie noch ausstehen. Lückenlose Aufklärung zu fordern und den pöbelnden Mob zu verurteilen, würde ausreichen, wenn es sich hier um einen Einzelfall handeln würde.“ Weiterlesen

Neue Gewalt gegen Flüchlinge in Clausnitz

Die „Damit muss Schluss-sein“-Argumentation der sächsischen CDU befeuert die Gewaltattacken der Rechtsradikalen

Foto: Ralf Julke

Das Problem in der aktuellen Flüchtlingsdebatte in der Bundesrepublik ist nicht die AfD, sind auch nicht „besorgten Bürger“, PEGIDA oder NPD. Das eigentliche Problem sind Politiker demokratischer Parteien, die nicht mal mehr begreifen, wie sie mit ihren Forderungen nach Grenzen, Kontrollen und Abschiebungen genau die Simmung erzeugen, auf der die rechtsradikalen Menschenfeinde ihre Aktionen aufbauen. Zum Beispiel ein Frank Kupfer, Fraktionsvorsitzender der CDU in Sachsen. Weiterlesen

Nach den Ereignissen in Connewitz und in der Südvorstadt

Der Stadtrat tagt: Aktuelle Stunde zu politisch motivierten Ausschreitungen in Leipzig + Audio

Foto: L-IZ.de

Knapp zwei Stunden lang äußerten sich Experten und Stadträte zu den Ausschreitungen zwischen Polizei und Linksautonomen am 12. Dezember 2015 sowie dem Angriff von rechten Hooligans auf Connewitz am 11. Januar dieses Jahres. Bestimmend waren dabei die Distanzierung von Gewalt und die Forderung, keine rechtsfreien Räume zuzulassen. Weiterlesen

Mitteldeutsche Neujahrsansprachen

Nur Tillich thematisiert Gewalt gegen Geflüchtete

Foto: Laurence Chaperon

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat Gewalt gegen Geflüchtete zum Thema seiner Neujahrsansprache gemacht – im Gegensatz zu seinen Amtskollegen in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Dies dürfte auch daran liegen, dass Tillichs Bundesland sämtliche Statistiken über flüchtlingsfeindliche Vorfälle im Jahr 2015 mit großem Abstand anführt. Weiterlesen

Dritter Übergriff nach spontanem Öffnen der Polizeiketten

Steffen Juhran (Linke) nach Angriff auf GEPIDA-Demo: „Rechten Terror verurteilen!“

Am Abend der wöchentlichen Demonstration der rechtspopulistischen und islamfeindlichen PEGIDA in Dresden kam es zu einem Angriff vermummter gewaltbereiter Teilnehmer auf die Gegendemonstration von GEPIDA, nachdem die Polizei eine Absperrkette am Terrassenufer öffnete. Die Rechten attackierten die Protest-Demonstration augenblicklich mit Steinwürfen von der Brühlschen Terrasse. Weiterlesen

Neonazidemos am 12. Dezember im Leipziger Süden

Eine rechtsextreme Provokation

Foto: Alexander Böhm

In zwei Wochen ist es so weit: Neonazis der Partei „Die Rechte“, der „Offensive für Deutschland“ und von „Thügida“ wollen am 12. Dezember ausgerechnet im linksalternativ geprägten Stadtteil Connewitz aufmarschieren. Die Planungen für den Gegenprotest laufen ebenfalls schon auf Hochtouren. Auf beiden Seiten ist eine überregionale Mobilisierung zu erwarten. Ob der rechtsextreme Sternmarsch überhaupt in gewünschter Form stattfinden kann, ist jedoch noch offen. Weiterlesen

„Schutz vor häuslicher Gewalt“ Thema bei 34. Sicherheitskonferenz

Anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen hat heute der "Schutz vor häuslicher Gewalt und Stalking" im Zentrum der 34. Sicherheitskonferenz des Kommunalen Präventionsrates Leipzig (KPR) im Neuen Rathaus gestanden. "Das hiesige Netzwerk gegen häusliche Gewalt hat Vorzeigecharakter. Innerhalb des ,Leipziger Modells' kooperieren alle wichtigen interdisziplinären Netzwerkpartner dauerhaft und vertrauensvoll zusammen", konstatierte Leipzigs Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Weiterlesen

Erlebnisse von ambulanten PlegemitarbeiterInnen in Leipzig

Gewalt in der Häuslichen Pflege – ein Tabuthema unserer Gesellschaft

Wenn hilfebedürftige Menschen von ihren Angehörigen gepflegt werden, bleibt die Situation nicht immer friedlich. Es ist möglich, dass Angehörige mit der Pflege seelisch und körperlich überfordert sind und in Stresssituation mit verbaler und auch körperlicher Gewalt reagieren. "Natürlich erleben wir auch Fälle von chronifizierter Partnerschaftsgewalt in der Pflege", so die Gewaltschutzmitarbeiterin Gesine Märtens, "und das aufbrechen alter Familienkonflikte zwischen den Generationen. Für keinen dieser Fälle gibt es in Leipzig adäquate Beratungsstrukturen. " Weiterlesen

Demokratie muss man lernen

CDU will ein Aussteigerprogramm für Leipzigs linke Randalierer

Bundesverwaltungsgericht

"Leipzig hat ein massives Problem mit linksextremistisch motivierter Gewalt. Die Gewaltchronik 2015 belegt dies nachdrücklich", findet die CDU-Fraktion und beantragt jetzt im Stadtrat ein "Strategiekonzept gegen linksextremistisch motivierte Gewalt" in Leipzig. Das war in der Stadtratssitzung am 21. Mai schon einmal Thema. Aber der CDU ist das nicht genug. Weiterlesen

Journalist umgeschubst

LEGIDA-Teilnehmer greifen wieder an

Mitten in der Bedrängnis - aus der Gruppe der Legida-Demonstranten löst sich ein Teilnehmer heraus und greift den Fotojournalist an. Foto: L-IZ.de

Wieder haben Teilnehmer der fremdenfeindlichen GIDA-Bewegung Journalisten angegriffen. Am Montagabend bedrängten eine Gruppe von Teilnehmern mehrere Fotojournalisten. Ein circa 50 bis 60-jähriger LEGIDA-Teilnehmer rannte anschließend einen Fotografen um. Ernsthafte Verletzungen zog sich der Journalist nach bisherigen Informationen nicht zu. Weiterlesen

Gewalt und Demonstrationen in Leipzig

Jürgen Kasek (Grüne): „Gewalt ist Teil des Problems und nicht der Lösung!“

Für die Eskalation der Gewalt rund um die Proteste gegen die rechte "Offensive für Deutschland" am vergangenen Samstag in Leipzig, findet der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen, Jürgen Kasek, klare Worte: "Gewalt ist nicht zu rechtfertigen. Es gibt auch keine gute oder schlechte Gewalt. Die Gewalt am Rande der Demonstration hat die übergroße Mehrheit derjenigen in Gefahr gebracht, die friedlich für Weltoffenheit und Toleranz und gegen Rassismus demonstriert haben." Weiterlesen

Westlich von Leipzig im Jahre 1886

Zügellose Prügeleien in Plagwitz und Lindenau: Die Leipziger Zeitreise geht weiter (4)

Übersichtskarte über die Dörfer westlich von Leipzig 1880. Quelle: Stadtarchiv

LeserclubMan muss unterscheiden zwischen Gewalt und Gewalt: Wenn sich im Felsenkeller Plagwitz jeden Sonnabend Menschen zum Ringkampf gegenüberstehen, ist das freiwillig. Wenn aber ein Handwerksmeister seinen Lehrling mit dem Hammerstiele verdrischt, nachdem ihm ... ach lesen Sie selbst. Gewalt ist eben nicht gleich Gewalt. Der Turnverein Plagwitz will jedenfalls eine neue Halle bauen, aber die Mitgliederzahlen steigen so rasant, dass die geplante Halle nicht mehr ausreichen wird. Es wächst eben alles. Ach ja, hat jemand den Laternenanzünder Luft gesehen? Weiterlesen

Wie der Gewalt begegnen?

Gastkommentar von Christian Wolff: Charleston – Wir können viel lernen

Foto: Alexander Böhm

Gewalt - niemand möchte ihr ausgesetzt sein - doch kaum einer will auf sie verzichten. Darum ist sie alltäglich. Auch in unserer Stadt. Kaum hatte sich die Erregung über die Zerstörungsschneise gelegt, die sogenannte Linksautonome Anfang Juni nicht zum ersten Mal in Leipzig geschlagen hatten, randalierten an einem Wochenende Fußballfans von Lok Leipzig mit ungeheurer Brutalität in Erfurt, räumten Jugendliche, die sich vor einem Unwetter Schutz suchend in einen Getränkemarkt geflüchtet hatten, diesen in kurzer Zeit aus und geriet ein vermeintlicher Junggesellenabschied völlig aus dem Ruder. Weiterlesen

Homann: Schutz der Unterkünfte muss verbessert werden

SPD-Fraktion fordert Anti-Gewalt-Gipfel zu ausländerfeindlichen Übergriffen

"Es ist beschämend, dass Menschen, die hier Zuflucht vor Krieg und Gewalt suchen, Angst vor Gewalt haben müssen", kommentiert Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für demokratische Kultur der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, die steigende Zahl der Straftaten gegen Asylunterkünfte in Sachsen. "Die gesamte Gesellschaft und vor allem die Sicherheitsbehörden sind gefordert, alles zu tun, ausländerfeindliche Übergriffe, Anschläge und Pogrome zu verhindern." Weiterlesen

Aufruf zu Gewalt: Grüne Jugend und Jusos weisen Anschuldigungen entschieden zurück!

Die Grüne Jugend und die Jungsozialist_innen in SPD (Jusos) Sachsen sind aufgrund der Anschuldigungen von Herrn Wurlitzer, Mitglied der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, empört. "Wir distanzieren uns entschieden von Gewalt als politisches Mittel. Die Behauptungen von Herrn Wurlitzer entbehren jedweder Tatsache", so Martin Oehmichen Kreisrat und Mitglied der Grünen Jugend Meißen. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Politik oder Randale

Foto: L-IZ.de

Da ziehen am Freitagabend der vergangenen Woche 100-150 Menschen randalierend durch Leipzig und hinterlassen Spuren wilder Gewaltexzesse - nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Die mitgeführten Parolen lassen den Schluss zu, dass es sich bei den Gewalttätern um linksradikal eingestellte Menschen handelt. Was allerdings an Überfällen auf Polizeistationen, an Steinwürfen auf Menschen, an brennenden Barrikaden "links", geschweige denn politisch sein soll, bleibt einem verschlossen. Weiterlesen

Breiter Schulterschluss nötig

Albrecht Pallas (SPD): Sachsen darf kein Land für politisch motivierte Gewalttäter sein

"Sachsen darf kein Land für politisch motivierte Gewalttäter sein. Die Vorgänge in Leipzig erfordern unsere volle Aufmerksamkeit und auch die Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden", erklärte Albrecht Pallas am Donnerstag im Landtag. "Alle staatlichen Ebenen müssen an der Lösung des Problems mitarbeiten - Staatsregierung, Parlament und die Stadt Leipzig", warb Pallas für einen breiten Schulterschluss ohne Schuldzuweisungen. Weiterlesen