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Verkehrskonzept

Die Weichenstellungen zu Leipzigs Verkehrsinvestitionen gehören in den Stadtrat

Am 10. Januar schrieben die Präsidenten von IHK, Handwerkskammer und Ingenieurskammer einen Offenen Brief an OBM Burkhard Jung, mit dem sie noch einmal ihre Position in der Verkehrspolitik deutlich machten. Aber Verkehrspolitik ist nicht nur OBM-Sache. Daran erinnern jetzt Linke und SPD. Auch Verkehrspolitik ist ein demokratisch ausgehandelter Kompromiss. Und Burkhard Jung kann den Stadtentwicklungsplan „Verkehr“ auch nicht einfach kassieren. Der ist vom Stadtrat beschlossen.

Vier neue Verkehrsplaner sind noch keine Stabsstelle, Linke fordert einen zeitweiligen Ausschuss Mobilität

Muss Leipzigs OBM tatsächlich zum Jagen getragen werden? Jedenfalls hat Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, so ein Gefühl beim Thema Leipziger Verkehrsplanung. Denn der Bedarf an Verkehrsplanern für die Stadt kam ja nicht erst mit dem SPD-Antrag. Der steckte schon 2016 in einem Antrag der Linksfraktion.

Endlich steigt Leipzig wieder in die strategische Verkehrsplanung ein

Man durfte durchaus schon so eine Ahnung haben, dass die permanenten Sparhaushalte, zu denen Leipzig seit 2004 verdonnert war, auch fatale Folgen für die Verkehrsplanung hatten. Eine Ahnung, die sich jetzt – gerade nach der aufgewühlten Diskussion um Leipzigs Mobilitätsszenarien – bestätigt hat. Oberbürgermeister Burkhard Jung will nun extra eine neue Stabstelle für Verkehrsplanungen im Verkehrs- und Tiefbauamt schaffen.

Die Verkehrsstudie der IHK bestätigt die Leipziger Verkehrspolitik und fordert mehr Umweltverbund

Solange ein polternder Handwerkskammerpräsident immer wieder Bestätigung aus den konservativen Zeitungen der Stadt bekommt, wird er wohl das Gefühl nicht los, dass er mit seiner Demolition-Tour Erfolg hat. Er will ja nicht nur Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau aus dem Amt drängen, er will auch die Leipziger Verkehrspolitik zurückdrehen in eine Zeit, von der er glaubt, dass sie für die Wirtschaft besser war.

Die jüngsten Stadtteile in Leipzig sind auch am besten mit dem ÖPNV erschlossen

Für FreikäuferManchmal hat man das Gefühl, Politiker haben gravierende Probleme, das Funktionieren moderner Gesellschaften in ihrer Komplexität zu erfassen. Kaum stecken die Diesel-Autobauer wegen Schummelei allesamt in der Klemme, wird emsig die Zukunftstechnologie Diesel beschworen. Weil tausende Arbeitsplätze dran hängen, wie auch Verkehrsminister Martin Dulig am 30. August beschwor. Aber was hat das eigentlich mit der Zukunft der Städte zu tun?

Große Straßenbauprojekte drohen die knappen Gelder für ÖPNV-Investitionen zu verschlingen

Wo liegt die Lösung für die Leipziger Verkehrsprobleme der Zukunft? Für das Bündnis „Mobilität Leipzig 700 plus“, das seinen Aktionsplan in der vergangenen Woche vorstellte, liegt die Lösung im Ausbau des Ring- und Tangentensystems. Klingt logisch. Gerade dann, wenn man den Wirtschaftsverkehr am Rollen halten möchte. Aber tatsächlich geht es um zwei völlig unterschiedliche Lösungsmodelle für eine mobile Großstadt der Zukunft. Und damit um knappe Fördermittel. Und um die richtige, weil nachhaltige Lösung.

Der Aktionsplan Mobilität Leipzig 700plus vergrößert die Leipziger Verkehrsprobleme

Der von der Wirtschaftsinitiative „Mobilität Leipzig 700plus“ am 24.08.2017 vorgestellte Aktionsplan zur Mobilität in Leipzig ist zu großen Teilen ein Rückfall auf Verkehrskonzepte der Vergangenheit. „Die Forderung nach dem Ausbau des Ring- und Tangentensystems im Stile der 1960er Jahre führt geradewegs in die Staufallen, die es für Leipzig zu vermeiden gilt“, stellt Dr. Christoph Waack, Vorsitzender des ADFC Leipzig, fest.

Leipzig muss jetzt die Verkehrsstrukturen für eine 700.000-Einwohner-Stadt schaffen

Für FreikäuferAm Donnerstag, 24. August, meldete sich jetzt auch die Leipziger Wirtschaft zu Wort und zeichnete ihre Vision, was das Leipzig des Jahres 2030 betrifft, wenn hier möglicherweise 700.000 Menschen wohnen und zur Arbeit fahren wollen. „Mobilität 700plus“ nennen die Wirtschaftskammern, die Ingenieurkammer und der Unternehmerverband ihr Papier, mit dem sie jetzt Druck machen wollen auf Verwaltung und Stadtrat.

Für verbessertes Mobilitätsmanagement: Stadt beteiligt sich an EU-Projekt DEMO-EC

Die Verwaltungsspitze befürwortet Leipzigs Beteiligung an dem EU-Projekt DEMO-EC mit Partnern in Italien, Polen, Slowenien, Spanien und Tschechien. Die Stadt würde sich mit der Erarbeitung von Strategien und Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbundes und der Aufstellung eines Verkehrskonzeptes „erweiterte Innenstadt Leipzig“ einbringen. Noch im Juni entscheidet die Ratsversammlung über die Teilnahme. Das Projekt läuft bis 2021, das Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Für Leipzig ist eine Fördersumme von etwa 204.000 Euro beantragt bei einem Eigenanteil von 36.000 Euro.

Jetzt könnte Leipzigs Wirtschaft dem ÖPNV unter die Arme greifen

Am Donnerstag, 23. März, hat die IHK zu Leipzig wieder ein paar Daten aus ihrer Verkehrsstudie bekannt gemacht und daraus eine lange Forderungsliste für die Stadt abgeleitet, die vor allem Investitionen in neue Straßen bedeutet. Doch dieselben Daten können auch zu völlig anderen Erkenntnissen und Lösungen führen, stellt Franziska Riekewald, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat, fest.

Wie sieht das Verkehrssystem einer kompakten europäischen Stadt der Zukunft aus?

Wie fließt zusammen, was zusammengehört? Das ist die Frage, mit der sich die Verkehrsplaner großer Städte heute zwingend beschäftigen müssen. Sonst ersticken die Städte im Verkehr. Seit der Diskussion um den City-Ring liegt das Thema auch in Leipzig wieder auf dem Tisch. Und unübersehbar steuert alles wieder auf eine Kollision der Unvereinbarkeiten zu. Weil eins unübersehbar fehlt: eine echte Vision.

Kann man den Kraftverkehr vorm Hauptbahnhof komplett unter die Erde verlegen?

Nicht kleckern, klotzen. Mit ihrem Vorschlag, am Hauptbahnhof eine Troglösung für den Kfz-Verkehr zu bauen, hat die CDU-Fraktion im Stadtrat eine durchaus rege Diskussion darüber angeregt, wie man die Verkehrsprobleme auf dem Innenstadtring angehen könnte. Die Bandbreite der Vorschläge ist durchaus spannend für die Stadtpolitik. Die CDU setzt jetzt noch eins drauf: Warum nicht den ganzen Kfz-Verkehr vorm Hauptbahnhof unter die Erde stecken?

Leipzigs Verwaltung plädiert für ein nachhaltiges Mobilitätskonzept für das gesamte Tangentenviereck

Am Mittwoch, 1. März, brachte CDU-Stadtrat Frank Tornau die Troglösung am Hauptbahnhof wieder in Erinnerung. Die CDU hatte im Dezember 2016 beantragt, eine Tieferlegung des Autoverkehrs vor dem Hauptbahnhof mittels einer Troglösung zu prüfen. Und die Stadt prüft. Irgendwie liegt ein positiver Verwaltungsstandpunkt zum CDU-Antrag vor, meinte Tornau. Den haben wir uns auch gleich mal angeschaut.

Leipzig erhebt deutlichen Einspruch gegen Markkleeberger Parkplatz-Pläne

Die kleine Stadt Markkleeberg bringt es tatsächlich fertig, den großen Nachbarn Leipzig so richtig vor den Kopf zu stoßen. Die Parkprobleme in der Nähe des Cospudener Sees waren schon immer Thema zwischen den beiden Anliegerkommunen. Der Parkplatz am Südufer, auf Leipziger Flur, wird zu selten genutzt. Autofahrer parken lieber gleich am Zöbigker Hafen. Und die Stadt Markkleeberg will hier einen neuen Riesenparkplatz schaffen.

Mit Optimierung der Lichtsignalanlagen und dynamischen Anzeigen den Leipziger Verkehr wieder flüssiger machen

Selbst der OBM ist felsenfest davon überzeugt, dass man wieder mehr Fluss und Entspannung in das Leipziger Verkehrsgeschehen bekommt, wenn man nur ein intelligenteres Verkehrsleitsystem installiert. Genau das soll in diesem Jahr passieren: 1,1 Millionen Euro sollen in die Erweiterung des Verkehrsmanagementsystems fließen. Denn eigentlich hat Leipzig schon eins. Man merkt nur manchmal nicht viel davon.

Kolonnadenviertel soll zum Pilotprojekt für Leipziger Nahmobilität werden

Leipzigs Verwaltung tut sich unendlich schwer mit der Entwicklung wirksamer Verkehrskonzepte. Egal ob am Sportforum, in Plagwitz oder in der Westvorstadt. Das Problem ist immer wieder dasselbe: Man versucht ganz amtlich, erst einmal die Probleme des motorisierten Individualverkehrs zu lösen. Und landet jedes Mal in derselben Denkfalle. Auf der Strecke bleiben echte Verkehrsalternativen ohne Auto.

Verkehrkonzept Waldstraßenviertel: „Permanentes Sperrgebiet keine Lösung“

Seit heute ist bekannt: Zwischen 10. und 15. Oktober 2017 wird Helene Fischer insgesamt fünf Konzertabende in der Arena Leipzig geben. Dabei handelt es sich um Dienstag und Mittwoch sowie Freitag, Samstag und Sonntag in der zweiten Herbstferienwoche. „Sofern das Verkehrskonzept der Stadt weiterhin Bestand hat, bedeutet das für die Bewohner im Waldstraßenviertel eine Horrorwoche“, so FDP-Kreisvorsitzender Marcus Viefeld, der selbst von den Einschränkungen betroffen ist. „Erst kommt man nicht mehr heim, weil alles zugestaut ist. Dann muss man mürrischen Securities erklären, dass man in dem Gebiet wohnt. Und später kommen Gäste auch nicht mehr vorgefahren – weil sie eben keinen Hauptwohnsitz im Sperrgebiet haben.“ An einzelnen Tagen sei dies organisierbar. „An fünf von sechs aufeinanderfolgenden Tagen inklusive Wochenende wird das zur Tortur.“

Leipzig ist in der Bundesliga angekommen

Beim Spiel gegen den SV Werder Bremen am 23. Oktober bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe wieder ein erweitertes Angebot an, um Fußballfans bequem und einfach zur Red Bull Arena zu bringen.

Leipzigs Verwaltung hat immer noch kein Verkehrskonzept für Großveranstaltungen im Sportforum

Über ein Jahr wurde seinerzeit im Leipziger Stadtrat über das Verkehrskonzept rund ums Sportforum diskutiert. Dann versank das Thema wieder tief im Schweigen, nachdem der Stadt nichts Besseres eingefallen war, als weitere Parkplätze im Auenbereich anzudenken. Doch mit dem Aufstieg von RB Leipzig in die 1. Bundesliga ist das Thema wieder da. Und nichts ist geklärt.

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