Die Chance für das Hackergenie: Werden die Terroristen mit seiner Mithilfe geschnappt, ist er ein freier Mann. Foto: Universal Pictures
·Kultur·Film & TV

„Blackhat“: Action-Trip in die Abgründe der digital vernetzten Welt

Die Abgründe der digitalen Welt waren in den letzten zwanzig Jahren vielfach Thema von Thrillern und Kriminalfilmen. Zuletzt überraschte im Herbst Baran bo Odar mit der deutschen Produktion "Who Am I", ein rasanter Hacker-Movie über vier Ganoven mit guten PC-Kenntnissen. Michael Mann begnügt sich in seinem Thriller "Blackhat" nicht mit Kleinkriminalität. Beim Altmeister dreht sich der Plot um Cyber-Terroristen, die chinesisches Atomkraftwerk in die Luft jagen.

Bert Hähne vom Geheimtipp-Leipzig.de. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Bert Hähne (Geheimtipp-Leipzig.de): Ich muss bloß aufpassen, dass ich nicht komplett in dieses Hobby abrutsche

So mancher Bembel ist gehoben. So manches Schnattern geschnattert. Freundschaften können lange halten, wenn man sich gegenseitig auch mal Luft gibt. Bert Hähne und Tanner sind solche, die sich Luft lassen. So trifft sich´s seltener, aber gehaltvoll. Manchmal müssen die Informationen auch unters Volk, sinnhaft als Interview über diese Stadt und die Geheimtipperei, einen edlen Blog im Netz der Netze.

Was den Multimillionär John du Pont bewegte, ein Trainingscenter auf seinem Anwesen einzurichten, bleibt im Dunkeln. Foto: Koch Media
·Kultur·Film & TV

Ringer-Drama „Foxcatcher“: Die finstere Seite des Amateursports

Bennett Miller interessiert sich für die Abgründe des (amerikanischen) Hochleistungssports. In "Moneyball" warf der Regisseur einen Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte des Profi-Baseballs. Sein neuer Film "Foxcatcher" porträtiert das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Olympiasieger Mark Schultz und seinem Förderer John du Pont.

Lucas Cranach d.Ä.: Altarentwurf mit vier Heiligenfiguren (1520er Jahre). Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Auch Leipzig bekommt seine Cranach-Ausstellung im Bildermuseum

2015 ist nicht nur Leipzigs großes Jubiläum. Auch einer der ganz großen mitteldeutschen Maler hat runden Geburtstag: Lucas Cranach der Jüngere wird 500 Jahre alt. Und das würdigt nicht nur Sachsen-Anhalt mit einer großen Landesausstellung. Auch das Leipziger Museum der bildenden Künste schaut mal tief in seinen Fundus. Denn hier in Leipzig gibt es eine der größten Cranach-Sammlungen weltweit.

Rembrandt (Umkreis): Der Engel verkündet Manoah und seiner Frau die Geburt eines Sohnes. Maximilian Speck von Sternburg Stiftung. (Detail). Foto: Museum der bildenden Künste
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburg

Manchmal dürfen sich auch Spender beschenken, wenn sie nun schon einmal einen runden Geburtstag haben wie Wolf Dietrich Speck von Sternburg, der nicht nur der Ururenkel eines der berühmtesten Leipziger Kunstsammlers - des Kaufmanns Maximilian Freiherr Speck von Sternburg (1776–1856) - ist, sondern der ganz im Geiste seines Ururopas engagiert für die Leipziger Kunst wirkt. Am 19. Februar eröffnet eine kleine Kabinettausstellung im Bildermuseum zu seinem 80. Geburtstag.

Mariann von der Lesebühne Stubenreim. Foto: Volly Tanner.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Mariann von der Lesebühne Stubenreim

Die literarische Szene Leipzigs ist vielfältig und interessant und überraschend und hin- und herziehend. So kommt es, dass man sich auch füreinander interessiert und miteinander redet. Und man freut sich, sich untereinander zu treffen. Selbst mit Polizeieinsatzfahrzeugen im Rücken. Volly Tanner begegnete Mariann, während eines ganz normalen Leipziger Nachmittags.

Paul Klee: Der Künftige, 1933 (Ausschnitt). Foto: Zentrum Paul Klee, Bern
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum kündigt für März die „absolute“ Paul-Klee-Ausstellung an

Paul Klee (1879–1940) zählt weltweit zu den bedeutendsten Vertretern der Klassischen Moderne. Aber, so betont Schmidt, als er die Klee-Ausstellung in Leipzig für den März ankündigt, der Bursche war auch ein knallharter Geschäftsmann in eigener Sache. Minutiös verwaltete er seine eigenen Arbeiten. Und um Händlern und Sammlern eine Richtschnur zu geben, habe er seine Bilder in verschiedene Klassen gruppiert. Und eine Klasse sollte auf keinen Fall verkauft werden: die Sonderklasse.

Hier noch mit vergilbter Weste: Paul Delaroches "Napoleon I. zu Fontainebleau". Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Napoleon bekommt wieder eine weiße Weste

In Sachen Malerei war es Frankreich, wo vor 180 Jahren die Post abging. Während Deutschland gerade in Nazarenertum und romantischer Landschaftsmalerei abtauchte, malten die Franzosen die Weltgeschichte auf die Leinwand. Und ein Leipziger kaufte, was er nur immer bekommen konnte: der Seidenhändler Adolph Heinrich Schletter. Er war es, der den im Grunde zerstörten Napoleon nach Leipzig holte.

Matias Bechtold: White Star, Silver Shadow und Yellow Cab. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum erlebte 2014 einen Rekord an Schenkungen

Im Dezember feierte das Museum der bildenden Künste das 10-jährige Jubiläum im neuen Haus auf dem Sachsenplatz. Es gab zwar bei den Besucherzahlen keinen neuen Rekord zu vermelden. Um die 100.000 waren es wohl am Jahresende, wie Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt am Dienstag, 27. Januar, erklärte. Dafür halten die Sammler und Kunstliebhaber dem Leipziger Museum die Treue. Und Bernini sorgt für gute Laune im Haus.

Henriette Rutjes „In echt entscheiden wir alles gemeinsam.“ Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Henriette Rutjes (Klanggut-Festival): Uns treibt genau dieses einzigartige Miteinander, welches Musik schaffen kann

Die mit Herz und an den Mechanismen des Turbokapitalismus vorbei organisierten kleinen aber feinen Festivals bereichern Leipzig wie eben auch ihre Organisatoren. Da kommt nicht der große Player mit seinem Team und stülpt über, nein, da wird an der Kultur gestreichelt und geleistet. Das hiesige Klanggut-Festival im UT Connewitz ist solch ein Seelenschmeichler – und Henriette Rutjes, die Volly Tanner beim Schlendern über den Weg lief, ist eine der Fleißmeisen mit Herz und Liebe. Tanner hakte ein und fragte nach.

Werner David: Monopoly. Zeichnung: l.viss
·Kultur·Ausstellungen

1.000 Jahre Leipzig: Werner Davids Ausstellung in der Moritzbastei

Es gibt viel zu sagen zu diesen 1.000 Jahren Leipzig, die in diesem Jahr gefeiert werden. Ernsthaft tun's die einen, pompös die nächsten. Und dann gibt es noch die richtigen Sachsen. Die tun's mit Humor, wohl wissend, dass 1.000 Jahre manchmal viel kürzer sind, als es sich so Mancher gedacht hatte. Und manchmal viel länger. Wie wäre es mit 25 Jahren? Wer bietet mehr? - Einmal verweilen in der Moritzbastei.

Eva Wulsten: Der König, also Kunde, hat die Wahl. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Eva Wulsten (Hostel & Garten Eden)

High-Tech-Hotels sprießen wie kleine Silicon-Valleys aus dem Leipziger Boden. Kein Mensch am Empfang aber Flatrate-Pornokanal und Essen aus der Trendy-Dose. Da gibt es Erdenwesen, die sich willkommen fühlen in diesem Ambiente. Die gehen aber auch zu Mario-Barth-Anhimmelungen. Andere machen es anders! Und machen es mit Freundlichkeit und Charme. Eva Wulsten zum Beispiel – nebst ihren Freundinnen – baut einen Garten Eden für Fremde und Freunde. Und ein Hostel Eden eben auch. Tanner fragte einfach mal nach ...

Dirgent Riccardo Chailly und Julian Rachlin. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhausorchester – Tschaikowski trifft Mahler

Am Freitag standen im "Großen Concert" Werke von Peter Tschaikowski und Gustav Mahler auf dem Programm. Zwei Komponisten, die sich Ende des 19. Jahrhunderts sehr wahrscheinlich in Leipzig begegnet sind. Geigen-Virtuose Julian Rachlin verzückte das Publikum bei seiner Deutung von Tschaikowskis Konzert für Violine und Orchester mit seiner Fingerfertigkeit. Riccardo Chailly begeisterte die Messestädter am Pult mit einer selbstbewussten Interpretation von Mahlers 1. Sinfonie.

Steht täglich wie eine Selbstverständlichkeit auf der Agenda: Auf zum Asylbewerber terrorisieren. Foto: Zorro
·Kultur·Film & TV

Deutsches Kino thematisiert Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August waren die massivsten rassistisch motivierten Angriffe der Wendezeit. Filmemacher Burhan Qurbani hat das Pogrom zwei Jahrzehnte später verfilmt. "Wir sind jung. Wir sind stark" ist eine visuell wie schauspielerisch beeindruckende Produktion über die Perspektivlosigkeit der meist jungen Täter und die Hilflosigkeit von Opfern und Behörden.

Bertha Wehnert-Beckmann in ihrem Atelier mit Hund Pluto, Glasnegativ, um 1870. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs legendärste Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann bekommt eine echte Premieren-Ausstellung

Am Sonntag, 25. Januar, hätte sie Geburtstag: Bertha Wehnert-Beckmann. Es wäre ihr 200. Und Leipzig feiert diesen Tag tatsächlich ganz groß. Mit eigener Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum. Der Titel sagt alles: "Die Fotografin". Sie war die Nummer 1 in Leipzig, die Frau, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Highsociety fotografierte. Und am Sonntag um 11 wird die Ausstellung zu ihrem Geburtstag eröffnet.

·Kultur·Lesungen

Lesung der Unabhängigen Verlage zur Buchmesse 2015: Superverleger soll helfen, die Lesung zu finanzieren

Im März kommt sie wieder - die Leipziger Buchmesse mit dem angehängten Schwesterschiff "Leipzig liest". Und eine der beliebtesten Standards dabei ist jedes Mal die "Lesung der Unabhängigen Verlage". Doch auch beim Leipziger Lesemarathon gilt: Ohne Geld kommt so ein Ding nicht auf die Beine. Und für kleine, unabhängige Verlage ist es besonders schwierig, einen wirkungsvollen Leseauftritt zu organisieren. Deswegen haben sich die Veranstalter der UV-Lesung diesmal eine besondere Aktion einfallen lasen.

·Kultur·Musik

Christian Reif gewinnt Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten

Beim Abschlusskonzert des Operettenworkshops, das am Samstag, 10. Januar, in der ausverkauften Musikalischen Komödie stattfand, wurde der 7. Deutsche Operettenpreis für junge Dirigenten an Christian Reif verliehen. Er konnte beim Konzert vor allem mit seiner Interpretation des "Kaiserwalzers" von Johann Strauss und der Ouvertüre zur "Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán überzeugen.

Miss Astarte. Foto: Astarte privat.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Miss Astarte: Mit der Peitsche in der Hand hat das Eindruck hinterlassen

Zwischen Baum und Borken oder zwischen Tür und Angel - kurze Interviews einzurühren begrenzt auch die Länge der Antworten. Bei Miss Astarte, einem bekannten Gesicht und Körper aus der Fashion-Szene Leipzigs geht es halt nicht entspannt, sind doch viele Acker zu bestellen. Sie selber organisiert 2015 "Schwarzes Leipzig Tanzt Meets Fashion", Grund für Tanner die Ösen zu lösen.

·Kultur·Film & TV

„Frau Müller muss weg!“: Gallige Schulkomödie nimmt Eltern auf’s Korn

Von der "Feuerzangebowle" bis "Bad Teacher": Bissige Schulkomödien sorgen seit Jahrzehnten für volle Kassen. Zuletzt feierte die Regisseurin Bora Dagtekin mit "Fack ju Göhte" einen Publikumshit. Stehen in der Regel aufmüpfige Schüler im Mittelpunkt, nimmt ihr Kollege Sönke Wortmann in der Verfilmung von Lutz Hübners Theaterstück "Frau Müller muss weg!" deren Eltern auf's Korn.

Gellert-Denkmal (Christian Fürchtegott Gellert) im Rosental. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Gellert wird 300 und bekommt ein Audio-Projekt, bei dem jeder mitmachen kann

Hainichen wird diesen Geburtstag bestimmt feiern, Leipzig sollte ihn feiern - trotz allem Brimboriums um das 1.000. Jahr der Ersterwähnung. Denn Christian Fürchtegott Gellert, geboren am 4. Juli 1715 in Hainichen, gehört nun einmal zu den berühmten Leipzigern, auch wenn er in den heutigen Lesebüchern nicht mehr vorkommen mag. 2014 hat sich auch in Leipzig ein Freundeskreis gegründet, der sich um den einst Berühmten kümmert. Und das neue Jahr startet er gleich mit einem Gellert-Audio-Projekt.

·Kultur·Lebensart

Wovon Leipziger träumen: Ein altes Raunen unter Marias Herzen

Ich sitze an meinem Küchentisch. Auf dem Herd das Essen für den heutigen Festtag. Draußen detonieren die Feuerwerkskörper - die Artillerie für den kleinen Mann und die kleine Frau. Auf MDR Figaro überträgt man Beethovens Neunte. Immer wieder rühre ich den Inhalt des Kessels um. Immer wieder stehe ich auf und setzte mich hin. Und immer wieder finde ich mich im Grübeln wieder.

·Kultur·Film & TV

Kriegsdrama „Herz aus Stahl“: Überzeugende Effekte, schwache Figuren

Das amerikanische Kriegs-Epos ist wieder massentauglich. Sei es in der Fantasy-Variante à la "Pacific Rim" oder, wie bei "Herz aus Stahl", in der sich lose an historischen Fakten orientierenden Spielart. Anders als zuletzt in den Kassenschlagern von Kathryn Bigelow ("Zero Dark Thirty"), die auch von der Fachwelt gelobt und prämiert wurden, legt Action-Spezialist David Ayer ("End of Watch") den Fokus in seinem Panzer-Drama weniger auf starke Figuren, sondern auf überzeugende Spezialeffekte.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: 20. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung „Nachbarschaft“ im Museum der Bildenden Künste

Wie "Nachbarschaft" von Kindern und Jugendlichen künstlerisch dargestellt wird, können Besucher ab dem 10. Januar um 11 Uhr bei der Eröffnung der Kinder- und Jugendkunstausstellung im Café des Museums der bildenden Künste in Leipzig sehen. Die Ausstellung zeigt unter anderem Kunstwerke zum Thema "Nachbarschaft" wie "Elefant und Maus", "Meine Familie", "Der O.S.K.A.R. Frosch", "Nachbarn", "Die Druckpresse" oder "Ein Sommerabend im Hof"".

·Kultur·Lebensart

2015 – was kommt: Es gibt wieder ein Honky Tonk in Leipzig

Das Honky Tonk Leipzig sucht jetzt wieder junge Musiker in und um Leipzig, die es verstehen, ein Publikum zu begeistern. Am 2. Mai 2015 ist es wieder soweit: Das Leipziger Honky Tonk geht in die nächste Runde und in mehr als 30 Leipziger Lokalitäten werden Honker aus aus der ganzen Region musikalisch verköstigt. Egal ob Rock, Pop, Blues, Rock'n'Roll, leidenschaftlicher Salsa, Reggae oder Folk - fast jedes Genre ist willkommen!

·Kultur·Musik

Am 1. Januar in der Denkmalschmiede Höfgen: Neujahrskonzert mit Ragna Schirmer

Die Neujahrskonzerte der Denkmalschmiede Höfgen haben eine langjährige Tradition. Die Goldbergvariationen mit Ragna Schirmer aller zwei Jahre gehören zweifellos zu den Glanzlichtern der Reihe. Am Donnerstag, 1. Januar, um 17:00 Uhr ist es wieder einmal soweit: Die außergewöhnliche Pianistin wird Bachs Meisterwerk bereits zum 7. Mal in der Denkmalschmiede bei Grimma zur Aufführung bringen.

·Kultur·Lebensart

Was Leipzig ausmacht: Der Bürger erwacht und das NSL macht Crowdfounding

Das Jahr 2014 war von einem Prozess gekennzeichnet, der nicht so trommelnd, laut sondern leise und schleichend verlief. Dass im Rathaus der eigenen Stadt der kleine und in der Landesregierung Sachsens der große Rotstift regiert, ist bekannt, erkannt und mancher fragt schon lange nicht mehr nach einem Sonnenaufgang über dem Neuen Rathaus. Vor allem nicht, wenn es um Kultur und entsprechende Räume dafür geht. Alles was vielleicht soziokulturelle Rendite, aber kaum einem feuchten Bankertraum entspricht, wird durch die Bürger zunehmend selbst finanziert. Nun ein neues Keller-Domizil fürs "Neue Schauspiel" wie Crowdfounding. Doch die Uhr tickt und noch fehlen wichtige Euros.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: Die große Ausstellung zum Leipzig-Jubiläum „1015 – Leipzig von Anfang an“

Am 19. Mai eröffnet im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung "1015 - Leipzig von Anfang an", mit der auch das Stadtmuseum seinen Beitrag leistet zum 1.000. Jahrestag der Ersterwähnung Leipzigs in der Chronik des Thietmar von Merseburg. Der den kleinen Burgward an der Parthe und Pleiße wohl nicht erwähnt hätte, wenn den armen Bischof Eido I. von Meißen (955 - 1015) nicht just bei seiner Durchreise in Leipzig das Schicksal ereilt hätte.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: Sachsen-Anhalt widmet seine Landesausstellung Lucas Cranach dem Jüngeren

"Lucas Cranach der Jüngere - Entdeckung eines Meisters" heißt die Landesausstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2015. Sie widmet sich dem Leben und Werk von Lucas Cranach dem Jüngeren. Sie stellt ihn als facettenreiche Persönlichkeit vor: als umsichtiges Familienoberhaupt, als Stadtkämmerer, klugen Bürgermeister und energischen Unternehmer. Vor allem aber lenkt sie den Blick auf den Künstler Lucas Cranach als fürstlichen Auftragnehmer, als Maler reformatorischer Altäre und Epitaphien, ausgezeichneten Porträtisten und hochbegabten Zeichner.

·Kultur·Lebensart

Schauspiel Leipzig und Kunstsammlungen Chemnitz kooperieren: Halber Eintritt jeweils für „Zeiten des Aufruhrs“ und „Andy Warhol – Death and Disaster“

Anlässlich der jüngsten Inszenierung des Schauspiel Leipzig, "Zeiten des Aufruhrs" nach Richard Yates, und der aktuellen Ausstellung der Kunstsammlungen Chemnitz, "Andy Warhol - Death and Disaster" haben die beiden Häuser erstmals eine Zusammenarbeit beschlossen. Besucher der Chemnitzer Ausstellung erhalten mit ihrer Eintrittskarte 50 Prozent Ermäßigung auf die Leipziger Inszenierung - und umgekehrt.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Blomstedt begeistert mit Mozart und Beethoven

In dieser Woche stehen zwei Klassiker auf dem Programm des Gewandhausorchesters. Beethovens dritte Sinfonie und Mozarts Konzert für Klavier und Orchester in c-Moll sind seit dem frühen 19. Jahrhundert in steter Regelmäßigkeit in der Messestadt zu hören. Ehrendirigent Herbert Blomstedt begeistert das Leipziger Publikum am Donnerstag mit zwei mitreißenden Interpretationen.

·Kultur·Film & TV

Nicht im Kino? Die abgesagte Polit-Satire „The Interview“: Kim Jong Un hört Katy Perry

Ungeheuerliches in Hollywood: Sony Pictures hat beschlossen, die Nordkorea-Komödie "The Interview" wegen Terror-Drohungen nicht wie geplant ab dem 25. Dezember in die US-Kinos zu bringen. Die für Donnerstag geplante Premiere wurde kurzerhand abgesagt. Der neueste Coup von Seth Rogen ("Das ist das Ende") handelt von einem fiktionalen Attentat auf Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. In Deutschland soll der bissige Polit-Klamauk eigentlich ab dem 5. Februar zu sehen sein. Ob der Streifen hierzulande in die Kinos kommt, ist derzeit ungewiss.

Foto: NIMIKE
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Karin Scherpe von Nimike: Es geht nicht darum, die Mode neu zu erfinden

Tanner schnattert ja gern mit Menschen auf den Straßen. Das macht ihn aus, denken Einige. Hin und wieder verschwinden aber die gewohnten Gesprächspartneaxr*innen einfach von heute auf morgen, wie bei der Designerin Karin Scherpe von Nimike. Der Laden auf der Karl Heine Straße war auf einmal einfach weg. Deshalb fragte Volly Tanner mal nach: warum und wer und wie es weitergeht.

·Kultur·Musik

„Leipzignoir 1914“: FZML präsentiert am 17. Dezember gleich vier Uraufführungen

Am Mittwoch, 17. Dezember, präsentiert das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) im UT Connewitz den Konzert- und Hörspielabend "Leipzignoir 1914". Für "Leipzignoir 1914" hat das FZML vier Kompositionsaufträge an die renommierten Komponistinnen und Komponisten Moritz Eggert, Caspar de Gelmini, Annette Schlünz und Fabian Russ vergeben. So entstanden vier kontrastreiche Kompositionen zu einem Hörspieltext des Autors Jan Decker.

Eva-Maria Prell vom Kunst & Kuchen. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Eva-Maria Prell vom Kunst & Kuchen: Es ist nie zu spät, das zu werden, was man sein könnte

Volly Tanner schlenderte so vor sich hin, hatte nichts wirklich Weltbewegendes im Sinn. Da war da doch etwas Warmes an einer Straßenecke. Es duftete und kicherte im Erdgeschoss der Davidstraße 7 - und da der Tanner selber einst in diesem Haus lebte, drückte er einfach mal die Klinke herunter und verschwatzte sich mit Eva-Maria, der Chefin vom Kunst & Kuchen.

·Kultur·Film & TV

Der Hobbit „Die Schlacht der fünf Heere“: Effekte, Effekte, Effekte

Eigentlich kann man den neuseeländischen Überflieger Peter Jackson dafür bemitleiden, dass Hollywood ihn nötigte, den schmalen "Hobbit" in drei überlange Kinoabenteuer zu verpacken. Doch die Flut an CGI-Effekten, mit der der Zuschauer im dritten Teil der Trilogie überschwemmt wird, ist schlicht eine Beleidigung gegenüber J.R.R. Tolkien und dessen Werk.

·Kultur·Ausstellungen

Ab 12. Dezember in der Deutschen Nationalbibliothek: Ausstellung „Kindheit und Jugend im Ersten Weltkrieg“

"Weihnachten sind wir wieder daheim!" Mit diesen und ähnlichen Ausrufen begann im August vor 100 Jahren für viele der Weg an die Front. Doch im Dezember 1914 war diese Zuversicht längst verflogen und ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Im Gegenteil: Im Winter 1914 begann dieser erste industrielle Massenkrieg erst, seine enorme Brutalität und Vernichtungskraft in bis dahin unvorstellbarem Ausmaß zu entwickeln. Thema nun auch für eine Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek, die am 12. Dezember eröffnet wird.

·Kultur·Musik

Wagner mal ohne Bombast und Blech: Ein Wagner-Abend in Graupa mit der Elbland Philharmonie Sachsen

2013 war Wagner-Jahr. Nicht nur in Leipzig. Denn Sachsen hat ja einige Wagner-Orte aufzuweisen. Dazu gehört auch Graupa, wo der jungen Dresdner Kapellmeister einige seiner Urlaubstage verbrachte. Christian Mühne spricht in seinem Beitrag im Buch "Richard Wagner in Mitteldeutschland" von "Seelenlandschaft". Ein guter Grund, dort auch mal Wagner-Musik einzuspielen, dachte sich die Elbland Philharmonie Sachsen. Das Erlebnis gibt es jetzt auf CD.

·Kultur·Ausstellungen

Ausstellungseröffnung in der HGB am 10. Dezember: Michael Schade. Irreguläre und andere Tage

Die in der Ausstellung "Irreguläre und andere Tage" versammelten Bilder von Michael Schade sind zumeist auf Reisen entstanden und von einer subjektiven Herangehensweise an die Realität gekennzeichnet. Auf der Suche nach dem Finden von Bildern konzentrierte sich Michael Schade auf Alltäglichkeiten, die normalerweise unbemerkt bleiben. Ganz gleich in welchem Land oder auf welchem Kontinent er mit seiner Kamera unterwegs war, er richtete seinen Blick auf alltägliche Konstellationen im urbanen Lebensraum, auf Menschen und Situationen, die am Rand der Wahrnehmung liegen, die selten oder nie Beachtung finden.

·Kultur·Ausstellungen

Das Versprechen der Moderne: Kunstpreis der Sachsen Bank für Margret Hoppe und eine Ausstellung ganz ohne Katzen

Seit 2002 wird der Kunstpreis der Sachsen Bank für junge Künstler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im zweijährigen Turnus ausgeschrieben. Die Jury ist mit Vertretern aus allen drei Bundesländern besetzt. Über 80 Bewerbungen gab es in diesem Jahr. Doch auch diesmal ging der Preis an eine Absolventin der Leipziger HGB: die Fotografin Margret Hoppe. Am Freitagabend wurde ihre Ausstellung im Bildermuseum feierlich eröffnet.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Die Suche nach dem besonderen Klangmoment

Osteuropa-Abend im Gewandhaus: Andris Nelsons zählt zu den jüngeren Stars der Dirigenten-Szene. Seit dieser Spielzeit ist der Lette, der schon als Rattle-Nachfolger bei den Berliner Philharmonikern im Gespräch war, für fünf Jahre Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Landsfrau Baiba Skride konzertiert regelmäßig mit international renommierten Orchestern, hat sich aber auch mit Kammermusik einen Namen gemacht. In Leipzig ertönten am Donnerstag Werke von Prokofjew, Strawinsky und Bartók.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Gardiner feiert Brahms

John Eliot Gardiner gilt in der Klassik-Welt als Exot. Man glaubt es kaum: Der Meister Alter Musik, der selbst so nicht betitelt werden möchte, bewirtschaftet neben dem Dirigieren im provinziellen Dorset einen Öko-Bauernhof. Im Gewandhaus haucht der Maestro am Donnerstag Werken von Brahms, Mendelssohn und Schein Leben ein.

Foto: DresselPR
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Victoria Dressel (Yoga in der Boxhalle): Ich habe dich angelacht, und du hast zurückgelacht!

Yoga könnte ein Teil der Lösung sein, schließlich ist es unumstößlich, dass, wer sich in Yoga und Aufmerksamkeit übt, weniger empfänglich ist für hohle Parolen und eingeimpften Dauerhass. Deshalb begab sich Tanner auf die Suche und traf Victoria Dressel, eine, die nicht nur an sich selber lernt, sondern auch weitergibt, was sie stark macht. Hier das Interview.

·Kultur·Ausstellungen

Universitätsbibliothek präsentiert ab dem 27. November eine sehr bürgerliche Ausstellung: Wustmann und andere

Am Donnerstag, 27. November, eröffnet in der Universitätsbibliothek Leipzig die Ausstellung "Wustmann und andere. Bürgerliches Leben in Leipzig im 18. und 19. Jahrhundert". Sie ist bis zum 1. März 2015 zu sehen. - Familie und Freundschaft, Krankheit und Tod, Glaube und Religion - dies sind nur einige Facetten des Alltags bürgerlichen Lebens, die in der Ausstellung in der Bibliotheca Albertina gezeigt wird.

·Kultur·Ausstellungen

Reclams Kosmos in der Hochschulbibliothek: HTWK Leipzig und Verein Literarisches Museum zeigen Ausstellung über Reclam-Verlag bis 1945

Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein "Literarisches Museum" veranstaltet die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ab Donnerstag, 27. November, die Ausstellung "Reclams Kosmos". Zeugnisse eines universalen Programms (Zeitraum: 1828 - 1945)". Die Schau wird 18 Uhr im Foyer der Hochschulbibliothek (Gustav-Freytag-Straße 40) eröffnet, wo sie bis zum 27. Februar2015 zu den normalen Öffnungszeiten (Mo-Fr 9-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr) für jedermann zugänglich ist.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Tosender Beifall für temporeiches „Deutsches Requiem“

Am 18. Februar 1868 brachte das Gewandhausorchester unter Karl Reinecke das "Ein deutsches Requiem" in Leipzig zur Uraufführung. Am Donnerstag stand der Brahms-Klassiker auf dem Spielplan des Gewandhausorchesters. John Eliot Gardiner nähert sich dem Werk ein musikalisches Vorbild des Komponisten, indem er dem Requiem zwei Choräle von Heinrich Schütz (1585 - 1672) voranstellt. Dafür erntet der Präsident des Bach-Archivs tosenden Beifall.

·Kultur·Film & TV

Schwarwels neuer Film „1989. Unsere Heimat …“ oder warum der friedliche Herbst ohne Vorgeschichte keinen Sinn ergibt

Ein Film über 1989 kann doch nur ein Film über die Friedliche Revolution werden, oder? Über Friedensglanz auf den Gesichtern stolzer Revolutionäre, unterlegt mit salbungsvoller Zufriedenheit später Gewinner, die das Ganze am liebsten in ein vergoldetes Denkmal gießen würden. Aber wer am 9. November den neuen Film von Schwarwel im MDR-Programm gesehen hat oder kurz vorher im Zeitgeschichtlichen Forum, der weiß mittlerweile wieder: Vom Ende her erzählt funktioniert diese Geschichte nicht.

·Kultur·Ausstellungen

Schamlos? – Eine kleine, reich bestückte Kabinettausstellung über ein halbes Jahrhundert gelebter Sexualmoral

Es haben sich ja eine Menge Leute viele Köpfe zerbrochen, was sie denn nun zum 25. Jahrestag von Herbst '89 und Maueröffnung alles anstellen. Ausstellungen zu den großen Demos gab es allerorten. Mauerfallspektakel auch. Im Leipziger Zeitgeschichtlichen Forum tauchte da die hübsche Idee auf, die Friedliche Revolution einfach mal mit der Sexuellen Revolution zu konfrontieren. Wo doch nun schon alle über Sex reden.

·Kultur·Lebensart

Video Weltnest.de „Bild & Ton“: Kunst und Kreation in Leipzig – Ein Leben von oder für etwas?

4 Wochen bis zur Ausstellung. Elisabeth Wolf, besser bekannt in der Szene als "lagqaffe", sitzt in der Spinnerei und ist trotz sieben bereits absolvierter Ausstellungen aufgeregt. Marcus Mötz hat sie begleitet und konnte dabei einige Seitenblicke auf Orte und und Aktive einer überaus bunten Leipziger Kunstszenerie erhaschen. Gemeinsam mit lagquaffe on tour und durch die Vorbereitungen begegnet Marcus ein Galerist, der nicht nur glücklich mit der HGB ist, dann geht es in eine Siebdruckwerkstatt und am Ende steht einer von unzähligen Leipziger Abenden rings um Kunstschaffen und die Frage: "Was verkauft?".

·Kultur·Ausstellungen

„Spiegel der Universität“: Eine Uni-Ausstellung widmet sich dem Journalisten Thomas Mayer

Eine neue Ausstellung im Universitätsarchiv Leipzig (Prager Straße 6) würdigt das Lebenswerk des Leipziger Journalisten Thomas Mayer. Die Schau, die am Freitag, 14. November, eröffnet und bis Mitte Februar 2015 zu sehen sein wird, gibt einen Einblick in die zahlreichen Berichte, Reportagen und Interviews, die der einstige Chefreporter der "Leipziger Volkszeitung" vor allem über die Entwicklung der Universität Leipzig über Jahrzehnte hinweg verfasst hat.

·Kultur·Musik

Schola Cantorum: Kinder- und Jugendchor der Stadt Leipzig bekommt ein neues Konzept verpasst

Der Ausbau der musikalischen Angebote und die Weiterentwicklung der Qualität der Ausbildung an der Schola Cantorum Leipzig stehen im Mittelpunkt einer Verwaltungsvorlage, die Oberbürgermeister Burkhard Jung in der vergangenen Woche auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian auf den Weg gebracht hat. Irgendwie hat man sich dabei vom Thomanerchor etwas abgeschaut: Man will intensiver in die musikalische Ausbildung der Kinder einsteigen.

·Kultur·Ausstellungen

Bis 22. November in der HGB Leipzig zu sehen: Die Preisträgerarbeiten des HGB-Studienpreises 2014

Am Freitagabend, 7. November, gab André Soudah, Vorsitzender des HGB-Freundeskreises, die Preisträger des achten "Studienpreises des Freundeskreises der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Sparkasse Leipzig" bekannt. Hanna Stiegeler (Studiengang Fotografie) erhält in diesem Jahr für den 1. Platz 5.000 Euro. Julian Irlinger (Studiengang Malerei/Grafik) und Burkhard Beschow (Medienkunst) & Anne Fellner (Malerei/Grafik) erhalten für den 2. und den 3. Platz jeweils 2.500 Euro Preisgeld.

·Kultur·Ausstellungen

Der Leipziger Bernini-Schatz in einer großen Nicht-Jubiläumsschau: „Bernini. Erfinder des barocken Rom“

Da wirkte selbst Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt fast selig, als er den Journalisten am Freitag, 7. November, die neue Ausstellung "Bernini. Erfinder des barocken Rom" eröffnete. Die große Eröffnungszeremonie fürs Publikum findet im Museum der bildenden Künste am heutigen 8. November um 18 Uhr statt. Es bleibt ein wundersamer Weg, den Bernini nach Leipzig genommen hat.

·Kultur·Film & TV

Weltraum-Epos „Interstellar“: Eine sinnliche Reise in die Tiefen des Wurmlochs

IS-Terror, Ebola-Pandemie, globale Erwärmung. Was tun im Angesicht mit den globalen Krisen, die die Welt bewegen? Im letzten Teil der "Dark Knight"-Trilogie lieferte Regie-Meister Christopher Nolan zuletzt einige bissig-humoreske und bisweilen satirische Lösungsansätze. Sein Weltraum-Epos "Interstellar", das ab Donnerstag in den Kinos läuft, ist dagegen eine narrativ, visuell und schauspielerisch beeindruckende Parabel über das Mensch-Sein.

Innen drinne Fennwelt – Leo Lysdanser!
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Lenore „Leo“ Lysdanser: Schwarzseher hat die Welt ja schon zu Genüge

Es gibt Menschen, die trifft man immer wieder. Leo Lysdanser ist so eine - gesehen auf den Mittelaltermärkten, an den Theken und im Wust der Popkultur, malend, singend, musizierend. Derzeit hängen kleine, wundervoll filigrane Illustrationen der jungen Künstlerin im Helheim - mit (und dies scheint an diesem Ort äußerst eigenwillig) Elfen, Feen und anderen Kleinstwesenheiten. Tanner traf Leo Lysdanser und fragte: Hallo Leo - sag' mal, was bedeutet denn eigentlich Dein Name Lysdanser?

Durch die Zeiten – Heidi Baudrich
·Kultur·Ausstellungen

Tanners Interview mit der Künstlerin Heidi Baudrich: Die Welt braucht Lehrer im Sinne von Vorreitern, die lehren das Eigene zu wagen

Es gibt Läden in Leipzig, von denen wissen nur einige Eingeweihte. Beim "Alabama, Sir" handelt es sich um solch einen Freiraum, der aber auch gern genutzt wird, ohne dass alle Augen darauf fokussiert sind. Nun sollen aber trotzdem Menschen dahin finden - und deshalb interviewte Volly Tanner die beeindruckende Heidi Baudrich, welche ab dem 6. November dort mit Freunden ausstellt. Lest und erfahrt, was es mit dem "Alabama, Sir" auf sich hat, wer solo die Tage und Nächte bespielt und was Heidi zu HGB und Kunstmarkt zu sagen hat.

·Kultur·Musik

Mit Olena Tokar und Hochschulsinfonieorchester: Hochschule für Musik und Theater lädt ein zum Konzert für Felix Mendelssohn Bartholdy

Es ist eine seit Jahren bestehende Tradition, dass das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater ein Konzert im Gewandhaus gibt - und das anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 starb. Zu hören ist selbstverständlich dabei immer ein Werk Mendelssohns.

Die fantastische AnnA. Irgendwie Momo, irgendwie Sonne, irgendwie Zukunft! Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit AnnA Hopperdietz: Ich verstehe mich als Teil der Straße

AnnA Hopperdietz war 2008 Schauspielerin des Jahres an der Neuen Bühne Senftenberg, hatte vorher schon erfolgreich die Ballettschule Isensee Leipzig, die Sportschule Ludwig Jahn Leipzig und in den USA die Highschool besucht. Sie ist bewandert in der Clownerie, der Akrobatik und der Tanzerei - und sie ist die Chefin von "Hilde tanzt" in der Georg Schwarz Straße 20. Tanner traf sie beim Flyerverteilen. Und zerrte sie sofort vor seine Kamera.

·Kultur·Film & TV

Am 5. November im Zeitgeschichtlichen Forum: Leinwand frei für Schwarwels „1989 – Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer“

Manches geht dann doch etwas schneller, als selbst der Künstler dachte. Zum Dok-Film-Festival war Schwarwels neuer Trickfilm "1989 - Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer" schon einmal zu sehen. Und wer's verpasst hat, kann am Mittwoch, 5. November dabei sein. Dann gibt es im Zeitgeschichtlichen Forum die Filmpräsentation mit Rahmenprogramm "Sekt und Soljanka, Kuchen und Muckefuck".

·Kultur·Film & TV

DOK Leipzig: Endlich rosa Elefanten auf einer Rekordveranstaltung & Edward Snowden zu Gast?

Eine Woche DOK-Festival geht nun vorbei, nicht nur für die Macher eine Anstrengung, auch als Journalist kann man sich verausgaben, bis man rosa Elefanten sieht. Wobei diese bei der Veranstaltung "Pink Elephants" dann auch noch Realität wurden. Für Edward Snowden gehalten zu werden, ist dagegen schon seltsam, zumal sich gleich zwei Menschen darin einig waren, die den echten Snowden keine Stunde zuvor auf der Leinwand gesehen hatten. Für die Preisverleihung fehlte schließlich komplett die Energie, der persönliche Akku stand auf "0".

·Kultur·Film & TV

DOK 2014: Leipziger Ring für Demokratie geht an „Citizen Four“

Wie immer im fünfjährigen Bestehen war der Leipziger Ring für Demokratie der erste Preis des Festivals. Wegen des Reformationstags am Freitag rückte die Preisverleihung schon auf den Mittwoch vor. Freuen durften sich neben Filmemacherin Laura Poitras auch Produzent Dirk Wilutzki und Cutterin und Produzentin Mathilde Bonnefoy, die der L-IZ beim Empfang noch einiges über den Film um Edward Snowden und seine brisanten Informationen verrieten.

·Kultur·Ausstellungen

Ein besonderer Beginn für Leipzigs Jubiläumsjahr: Eine Geburtstagsschau für Bertha Wehnert-Beckmann

Noch beherrscht zwar die Ausstellung "Gott mit uns?" den Ausstellungsraum des Stadtgeschichtlichen Museums im Böttchergässchen. Aber der erste Paukenschlag im Leipziger Jubiläumsjahr 2015 kündigt sich schon an. Die erste Ausstellung im neuen Jahr ist einer Leipzigerin gewidmet, die in den vergangenen Jahrzehnten fast vergessen worden wäre. Zu Unrecht, denn mit Bertha Wehnert-Beckmann begann in Leipzig praktisch das fotografische Zeitalter. Und passenderweise hat sie auch noch einen runden Geburtstag.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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