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Artikel aus der Rubrik Engagement

Weltfriedenstag: Zwei Bündnisse treten in Leipzig gegeneinander an

Foto: Alexander Böhm

Frieden wollen sie alle und als irgendwie links verstehen sie sich in der Regel ebenfalls - trotzdem rumort es unter den Friedensbewegten in Leipzig weiter vor sich hin. Dies zeigte sich wieder einmal am Weltfriedenstag, der in Deutschland seit 1966 am 1. September begangen wird. Auf dem Nikolaikirchhof fanden zur selben Zeit zwei konkurrierende Veranstaltungen statt. Weiterlesen.

Maren Müller initiiert Petition "1 % vom 1 %"

In Zeiten der Flüchtlingsnot ist Solidarität gefragt, nicht Gier

Foto: Ralf Julke

In Zeiten, in denen wirklich menschliche Solidarität notwendig ist, erweist sich, wer tatsächlich solidarisch ist und wer nicht. Auf 10 Milliarden Euro werden die Kosten geschätzt, die jetzt notwendig sind, um die Flüchtlinge alle menschenwürdig unterzubringen, die in diesem Jahr in die Bundesrepublik kommen. Geld, das eigentlich da ist. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann mit 20 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen rechnen. Weiterlesen.

Legida-Demo am Montag

Wenn Rassisten in Leipzig Stimmung machen wollen: Beschallt sie mit der Ode an die Freude!

Front Legida. Beeindruckende Banner. Aber nix über uns. Foto: L-IZ.de

Manchmal muss man es einfach aussprechen und auf den Punkt bringen. Was da auf sächsischen Straßen seit einem Jahr rumort, das sind keine "Asylgegner" oder "Islamkritiker", auch wenn einige Mitläufer von Pegida und Legida noch immer glauben, dass man doch nur friedlich seine Meinung kundtut. Was sich da artikuliert sind Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig ist Mitglied im Verein "Charta der Vielfalt"

Grüne fragen mal nach: Hat Leipzigs Verwaltung schon angefangen, sich zu verändern?

Foto: Ralf Julke

Es passt in die Zeit, und die Stadt Leipzig hätte ein richtiges Achtungszeichen setzen können, als die sächsische Regierung den zunehmenden rechtsradikalen Krawallen vor sächsischen Asylbewerberunterkünften immer ratloser gegenüber stand. Mit Blitzlichtgewitter hätte die Stadt ihren Beitritt zur "Charta der Vielfalt" verkünden können. Denn seit August ist Leipzig da Mitglied. Und keiner hat's gemerkt. Anmelden und weiterlesen.

Ernst-Grube-Halle

StuRa-Infoveranstaltung: Die Unterstützung für Geflüchtete nimmt kein Ende

Foto: Alexander Böhm

Eine Informationsveranstaltung in der Universität Leipzig stößt auf großes Interesse. Doch bei aller vorhandenen Hilfsbereitschaft ist weiterhin Geduld gefragt. Unterdessen gibt die Landesdirektion am Abend bekannt, dass 60 Geflüchtete aus dem Zeltlager in Chemnitz in die Sporthalle der HTWK umziehen. Anmelden und weiterlesen.

Fünfsprachig und mit 100 farbigen Punkten

Seit Donnerstag besitzt Leipzig einen „Willkommens-Stadtplan“

Foto: Ralf Julke

Wie findet man sich eigentlich als Neuankömmling in Leipzig zurecht? Wenn man aus einem fernen Land kommt, die Sprache nicht versteht, aber trotzdem hundert Wege zu laufen hat? Seit Donnerstag, 23. Juli, gibt es ein neues Hilfsangebot: den ersten Leipziger "Willkommens-Stadtplan". Dass so etwas fehlte, hatte Nuria Silvestre Fernández vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften e. V. schon seit Jahren in ihrer täglichen Arbeit erfahren. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig bereitet Zukunftsstadt vor

Leipziger sollen mitreden bei einer Vision für eine offene, nachhaltige und wachsende Stadt

Foto: Ralf Julke

Im Mai gab's schon mal einen kurzen Aufreger um das Leipziger Projekt "Zukunftsstadt", als im Aufruf zur kommenden Bürgerbeteiligung auf einmal Pegida und Legida thematisiert wurden, als wenn ausgerechnet dieser Bürgerbrass gegen die kommenden Veränderungen Thema für eine Zukunftsstadt sein würde. Da war schlicht der falsche Text online gegangen. Aber die Bürgerbeteiligung ist natürlich ernst gemeint. Anmelden und weiterlesen.

Grünstreifen an der Josephstraße erhalten

Nachbarschaftsgärtner hoffen auf einen Kompromiss in Lindenau

Foto: Nachbarschaftsgärten e.V.

Wie wichtig Grün in der Stadt ist, das merken die meisten Leipziger erst, wenn es richtig heiß ist und sich Häuser, Straßen und Höfe aufheizen. Bei Straßen, Parks und Plätzen hat die Stadt die Möglichkeit zu gestalten. Aber wie ist das auf privaten Flächen? Da geht es nur, wenn auch Investoren mitspielen und eine scheinbar wilde Idee wie die Nachbarschaftsgärten akzeptieren. Die in Lindenau an der Josephstraße sind vor elf Jahren entstanden. Anmelden und weiterlesen.

Eine echte Leipziger Publikums-AG

Schaubühne Lindenfels kündigt Sanierungen ab August an und die erste Stück-Aktie für Oktober

Foto: Ralf Julke

Es ist doch prima, wenn man auf einer Aktionärsversammlung verkünden kann, dass endlich mal wieder Geld in die Sanierung der Firma gesteckt wird. So geschehen am Dienstag, 14. Juli. Da hatte die gemeinnützige Schaubühne Lindenfels AG zur 10. Hauptversammlung eingeladen. Und kündigte auch gleich mal die - vorübergehende - Schließung des Hauses an. Anmelden und weiterlesen.

Demo des Aktionscamps in Sehlis bei Leipzig organisierte Kundgebung

Samba-Klänge in Leipzig: Mit Trommeln gegen Ausbau der B87

Foto: M. Weidemann

Mit einem Protest gegen die geplante Schnellstraße B87n durch das Landschaftsschutzgebiet Parthenaue nach Leipzig demonstrierten am Dienstag Teilnehmer des Aktionscamps in Sehlis gegen den Ausbau der B87 zwischen Eilenburg und Torgau, der zur Zeit forciert wird. Während der Kundgebung legten die Teilnehmer der Demonstration Wert darauf, dass es auf dem Aktionscamp in Sehlis natürlich um weit mehr als nur eine Straße geht. Anmelden und weiterlesen.

Nach 60 Jahren wieder schön

Staudengarten im Clara-Zetkin-Park komplett saniert und voller neuer Sitzgelegenheiten

Foto: Ralf Julke

Manchmal braucht es ein bisschen Hilfe, damit in Leipzigs Parklandschaft etwas vorangeht. In diesem Fall waren es die großen Regenfälle im Mai 2013, die als Hochwasser durch Leipzig rauschten und links und rechts vom Elsterbecken auch noch ein bisschen was hochdrückten. Dafür bekommt auch Leipzig Hochwasserhilfe. Zwei Projekten im Clara-Zetkin-Park kommt das jetzt zugute. Anmelden und weiterlesen.

Niemand hat es sich verdient als "Deutsche_r" geboren zu werden

Tanners Interview mit Helena und Rowena von der Initiative „Engagiert für Geflüchtete in Leipzig“

Foto: Volly Tanner

Manchmal überkommt den Tanner die Wut. Ganz besonders nach Zusammentreffen mit gefühllosen, angsterfüllten Hiesigen, die unreflektiert und unzivilisiert Dummes krakeelen, Rassistisches von sich palavern und ihrer ekelerregenden Menschenfeindlichkeit freien Lauf lassen. Das geschieht leider derzeit oft. Selbst dann nicht zu verhärten und weiter ein guter Vater mit positiven Ideen zu sein, ist schwierig. Manchmal helfen Begegnungen. Wie hier mit Helena und Rowena. Anmelden und weiterlesen.

Mit Hauruck nach Rostock

Leipzig wagt sich in diesem Jahr in den Wettbewerb um den Titel Hauptstadt des Fairen Handels

Foto: Ralf Julke

Nein, 2013 war es definitiv noch nicht so weit. Damals bekam Leipzig zum zweiten Mal den Titel "Faitrade Town" verliehen, darf ihn bis 2017 tragen. Und erfüllt ihn, so kann man hoffen, auch immer mehr mit Inhalt. „Vor zwei Jahren hatte die Stadt Leipzig den Titel ,Fairtrade Town‘ für weitere vier Jahre verliehen bekommen. Damals haben wir eine Bestandsaufnahme gemacht und festgestellt, dass zu diesem Thema in Leipzig noch viel getan werden kann." Anmelden und weiterlesen.

Impressionen

Eine Global Space Odyssey Leipzig für Flüchtlinge + Audios der Ansprachen & Video

Foto: Michael Freitag

Es ist der Sound heutiger Tage. Er dringt von den Wagen herab und läuft mit den knapp 2.000 Teilnehmern der diesjährigen GSO mit. Leipzig wird gerade von zwei Entwicklungen gleichzeitig erfasst und hat auch die GSO stärker politisiert: Es kommen mehr Flüchtlinge in die weiter wachsende Stadt mit dem allmählich knapper werdenden Wohnraum. Beide Themen sind, wenn nicht direkt, so doch indirekt verbunden. Heute war es an der Zeit, ein paar Lösungen und ebenso Forderungen an Stadt, Land und Bund vorzustellen. Natürlich nicht ganz ohne Party. Die L-IZ hat mal gelauscht, aufgezeichnet, fotografiert und nachgefragt. Anmelden und weiterlesen.

Heftige Proteste vor dem Rathaus

Ist Grünau das Aschenputtel Leipziger Schulpolitik? + Audio

Foto: Matthias Weidemann

Eigentlich bekleckert sich die angeblich so weltoffene Stadt Leipzig nicht wirklich mit Ruhm. Wenn an den Pforten des Rathauses für durchaus berechtigte Anliegen demonstriert wird, zieht man sich in die Räume des Ratsaales zurück, anstatt einmal vor die Menge zu treten, um zu diskutieren. So empfanden es die Schüler, Lehrer und Elternvertreter der Max-Klinger-Schule am Mittwoch, den 8. Juli. Lautstark und bunt wurde hier für die Sanierung des maroden, letzten Gymnasiums in Grünau demonstriert. Einzig Burkhard Jung hatte für einen kurzen Wortwechsel Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Kinderschutzbund wünscht sich ein Lastenfahrrad

Leipziger können mit Crowdfunding helfen, das Leipziger Kinderbüro mobiler zu machen

Foto: Ralf Julke

Wie fängt eigentlich umweltgerechte Mobilität an? Doch eigentlich immer mit dem eigenen Verhalten. So sieht das auch der Leipziger Kinderschutzbund, der seine Aktionen im Leipziger Stadtgebiet künftig nicht mehr mit dem Auto absichern möchte, sondern mit einem Lastenfahrrad. Unter dem Motto „Wer braucht schon Dienstautos, wenn er ein ganzes Lastenfahrrad haben kann?!“ möchte der Leipziger Kinderschutzbund ein ebensolches erwerben. Und die Leipziger können helfen dabei. Anmelden und weiterlesen.

Projekt "Kicking Girls" und ein Lehrerbrief

Integration durch Sport an der Schule am Rabet

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Es entwickelt sich scheinbar gut in der Schule am Rabet. Zumindest erweckt die Veranstaltung den Eindruck. Auch der offene Brief der Lehrer, der den Blick der Medien kritisiert, unterstreicht dies. Die waren reichlich vertreten. Viel Prominenz war auch da zum Aktionstag "Schule, Sport, Integration". Mehr als 60 Prozent der Schüler am Rabet haben einen Migrationshintergrund. Ein guter Ort für "Kicking Girls" und ein guter Ansatz, fanden alle Redner. Anmelden und weiterlesen.

Heute um 10 Uhr auf dem Südfriedhof

Neu gestaltetes Gellert-Grab wird an die Stadt Leipzig übergeben

Foto: Ralf Julke

Und nun aber raus aus den Federn, es ist kein Murmeltiertag. Es schneit auch nicht. Dafür hat einer heute Geburtstag, der zumindest wieder so etwas hat wie eine kleine Fangemeinde: Christian Fürchtegott Gellert. Und wer sich sputet, ist rechtzeitig um 10 Uhr auf dem Südfriedhof. Da wird sein neu gestaltetes Grab feierlich übergeben. Anmelden und weiterlesen.

Anlauf nehmen für die nächste Hürde

10.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren Mitteldeutschland sind jetzt zur Prüfung in Berlin

Foto: Ralf Julke

Nicht locker lassen. Demokratie ist nichts für Kurzstreckensprinter. Für Leute, die schon nach dem ersten Anlauf erschöpft sind, erst recht nicht. Selbst gute Ideen setzen sich selten im ersten Aufbegehren durch. Auch in der Demokratie gibt es Leute, die sich gegen jede Veränderung wehren. Zum Beispiel gegen die Gründung eines schlagkräftigen Bundeslandes Mitteldeutschland. Anmelden und weiterlesen.

Der Bürger, das so gern ignorierte Wesen

Es gibt eine Pflicht zu Information und Transparenz in der Demokratie

Foto: Ralf Julke

Erstaunlich. Man hätte es bei all dem Gezerre um Griechenland beinah vergessen: Es gibt demokratische Spielregeln. Die wollen Politiker und Großprojekte-Unternehmer zwar nicht immer einhalten. Aber das sorgt für Ärger. Denn die Bürger sind mehrheitlich der Meinung, dass sie bitteschön beteiligt werden müssen, wenn die Sache sie direkt betrifft. Und dabei hat das Büro Hitschfeld nicht mal nach der "Charta Leipziger Neuseenland" gefragt. Anmelden und weiterlesen.