Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche



Anzeige

Perdata-Verkauf: Grüne zweifeln daran, dass die LVV-Konsolidierung so gelingt

Ralf Julke
Sitz der Perdata am Martin-Luther-Ring.
Sitz der Perdata am Martin-Luther-Ring.
Foto: Ralf Julke
Vor einem Jahr, am 9. Februar 2011, stimmten auch die meisten Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen der Vorlage zu, Anteile in Höhe von jeweils 49,9 Prozent der beiden Stadtwerke-Töchter perdata und HL komm zu verkaufen. Als am 25. Januar nun der Komplettverkauf von perdata beschlossen wurde, stimmten sie nicht zu.

Anzeige

"Wir haben deshalb mit dem Stadtratsbeschluss vom 09.02.2011 für uns gewaltige Hürden übersprungen", erklärt Wolfram Leuze, der Fraktionsvorsitzende. "Es ist uns damals nicht leicht gefallen der Einleitung eines Bieterverfahrens zur Veräußerung eines Geschäftsanteils von jeweils 49,9 % an der Perdata GmbH und an der HL-Komm GmbH zuzustimmen."

Doch aus Sicht der Grünen hätte nur der anteilige Verkauf zur Konsolidierung des Mutterkonzerns LVV beigetragen. "Die Privatisierung kommunaler, auch nicht zur Daseinsvorsorge gehörender Unternehmen löst nicht nur hier in Leipzig Ängste aus. Außerdem haben Perdata und HL-Komm eine große Bedeutung besonders für die Stadtwerke. Auf diese Ängste gilt es Rücksicht zu nehmen, deshalb legte unsere Fraktion und Partei entscheidenden Wert darauf bei einem Anteilsverkauf zunächst nur mit einem Teilverkauf von 49,9 % zu prüfen, ob die Zusammenarbeit mit einem neuen Partner funktioniert und um die kommunalen Interessen zu wahren", erklärt Leuze. "Mit dem Beschluss vom 09.02.2011 haben wir klare Grenzen gezogen, dass es zunächst bei einem Anteilsverkauf von 49,9 % bleibt. Mit der Regelung des Beschlusses, nach der den jeweiligen Teilnehmern im Bieterverfahren explizit nicht die Möglichkeit von Nebenangeboten eingeräumt wurde, sondern nur die Gelegenheit zu einem späteren Zeitpunkt mit Zustimmung der Ratsversammlung gegebenenfalls weitere Geschäftsanteile zu erwerben, sollte dies gewährleistet sein."

Das ist der Punkt, über den die Geister sich streiten. Im Stadtratsbeschluss heißt es dazu, dass "den jeweiligen Bietern die Möglichkeit eingeräumt wird, zu einem späteren Zeitpunkt ggf. auch weitere Geschäftsanteile zu erwerben. Im Gegenzug ist den SW-Leipzig ein Vorkaufsrecht für den Fall einzuräumen, dass ein etwaiger Investor zu einem späteren Zeitpunkt sich von Unternehmensanteilen trennen möchte. In beiden Fällen bedarf es im Vorfeld einer entsprechenden gesonderten Zustimmung der Ratsversammlung."

Die LVV-Geschäftsführung hat das als Option betrachtet, nach dem unbefriedigenden Verfahren um den Verkauf von 49,9 Prozent von jedem Unternehmen Separat-Verhandlungen mit Bietern zu führen, die Interesse an bis zu 100 Prozent der Anteile zeigten. Verständlich, dass die Grünen sich jetzt über den Löffel balbiert fühlen, denn eine "entsprechende gesonderte Zustimmung der Ratsversammlung" hat die LVV für diese Verhandlungen nicht eingeholt.

Sitz der Perdata am Martin-Luther-Ring.
Sitz der Perdata am Martin-Luther-Ring.
Foto: Ralf Julke

"Entgegen diesem Stadtratsbeschluss wurden dann in dem anschließenden Bieterverfahren doch Nebenangebote zum 100 % Erwerb zugelassen", kritisiert Leuze. "Mit dem am vergangenen Mittwoch verabschiedeten Vorschlag 100 % von Perdata zu verkaufen, hat der Oberbürgermeister also bewusst gegen den Stadtratsbeschluss vom 09.02.2011 verstoßen. Der Oberbürgermeister hat damit zum wiederholten Maße gegen Zusagen verstoßen, die er gegenüber der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen gemacht hat und damit das Vertrauen in seine Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit endgültig zerstört."

Das klingt nicht wirklich nach einer fraktionsübergreifenden Abstimmung zu diesem nicht ganz unwichtigen Thema der Stadtpolitik. Das zwangsläufig eingebettet ist in die Gesamt-Konsolidierung der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV). Für sie trägt die Transaktion nicht zur Stärkung der Finanz- und Investitionsfähigkeit der LVV bei.

So fließe der Großteil des Erlöses in die Stadtkasse - stopfe also Löcher im städtischen Haushalt, helfe der LVV aber nicht in den Einstieg in den Schuldenabbau.

Soll für 18 Millionen Euro verkauft werden: die Perdata.
Soll für 18 Millionen Euro verkauft werden: die Perdata.
Foto: Ralf Julke
"Was wird mit der dringend notwendigen Sanierung der Eigenkapitalausstattung? Verschoben auf den Sankt-Nimmerleins-Tag", kritisiert der Grünen-Stadtrat Malte Reupert.

Denn auch das hat die Ratsversammlung im Februar 2011 so beschlossen: "Zum Zwecke einer weiteren Entlastung der LVV wird der Oberbürgermeister beauftragt, nach rechtlicher Prüfung, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten, um das Konsortialdarlehen der LVV i.H.v. 230 Millionen Euro bis spätestens Ende 2011 zur Stadt Leipzig in Gänze oder teilweise umzuschulden und im Gegenzug ein entsprechend nachrangiges verzinsliches Gesellschafterdarlehen an die LVV auszureichen."

Was sie auch nicht sehen, ist eine Reduzierung des strukturellen Ausgabenproblems im Städtischen Haushalt.

"Die Weiterentwicklung der LVV zu einer starken Managementholding", fragt Malte Reupert. "Das dazu eingeholte Gutachten hat die Qualität einer studentischen Seminararbeit. Man könnte den Verdacht haben, die Ergebnisse seien vom Auftraggeber Oberbürgermeister vorgegeben worden. So werden auch zukünftig die Geschäftsführungen von LVV, SWL, KWL und LVB weiter einen Großteil ihrer Arbeitskraft in internen Kompetenzkonflikten verbrauchen. Und die Stadt wird vogelwild auch weiterhin nach Belieben in die LVV hinein regieren."

Das Gutachten wird übrigens im Rathaus als Verschlusssache gehandhabt. Es versucht Einspar- und Synergieeffekte zwischen den drei LVV-Töchtern SWL, KWL und LVB und der Konzernmutter auszuloten. Etwa durch die Zusammenlegung der Rechtsabteilungen, der Abrechnung, der Öffentlichkeitsarbeit und die Abgleichung der IT. Dass die augenscheinlich recht forsch zusammengetragenen Zahlen einen recht erstaunlichen Wert im zweistelligen Millionenbereich ergaben, finden auch einige Stadträte sehr kühn.

Oberbürgermeister Burkhard Jung betonte im Dezember, als er seine Konsolidierungspläne für die LVV vorstellte, dass er maximal 10 Millionen Euro Einsparung für realistisch hält. Und auch nur dann, wenn in den nächsten Jahren in die gemeinsamen Strukturen ein paar Millionen investiert werden. Dass die vom Gutachten angenommene Einsparung von rund 500 Arbeitsplätzen realistisch ist, haben auch Gewerkschaft und APRIL-Netzwerk im Vorfeld schon in Zweifel gezogen.

"Unter diesen Umständen wird der 100-prozentige Verkauf von Perdata für die LVV eindeutig mehr Nachteile als Vorteile bringen", sagt Reupert. "Die LVV und ihre mehr als 5.000 Mitarbeiter werden noch stärker an der Last zu tragen haben, die ihr die Verwaltung und der Stadtrat seit Jahren aufbürdet, weil sie das Kapital, was Stadtwerke, Wasserwerke und Verkehrsbetriebe dringend zu ihrer eigenen Entwicklung brauchen, zum Stopfen eigener Haushaltslöcher nutzt. Unsere Fraktion hat in den letzten Monaten in intensiver Arbeit ein Konzept für eine nachhaltige Sanierung der LVV und verbesserte Rahmenbedingungen erarbeitet, wir werden dieses Ziel weiter mit allem Nachdruck verfolgen."

Aber weil die Bertelsmann-Tocher arvato sich in Leipzig Großes vorgenommen hat, sagt Reupert auch: "Davon unbenommen heißen wir das Engagement der Bertelsmanntochter arvato in Leipzig herzlich willkommen und hoffen auf eine Ausweitung des Engagements von Bertelsmann in Leipzig mit neuen, hochqualifizierten Arbeitsplätzen."


Funktionen

del.icio.us Mister Wong Technorati Blogmarks Yahoo! My Web Google Bookmarks



Weitere aktuelle Nachrichten der L-IZ.

CZ Jena vs. RB Leipzig 4:5 – Sommerfußball im Paradies

Kutschke im Kopfballduell mit Jenas Keeper Berbig.
RB Leipzig bleibt diese Saison weiter ungeschlagen. Der Regionalliga-Meister schlug am Sonntag den Tabellenzweiten Carl Zeiss Jena mit 5:4 (3:2). Für die Bullen trafen Kammlott (5., 35.), Schulz (24.), Rockenbach (74.) und Morys (81.). In der Relegation fordern die Leipziger die Sportfreunde Lotte heraus, die ebenfalls am Sonntag mit einem Sieg die West-Meisterschaft klar machten. mehr…

Onliner in Sachsen: 72,8 Prozent haben einen Internetzugang, 56,7 Prozent mit Breitband

Internetabstinenz ist nur noch ein Seniorenthema.
Am Freitag, 17. Mai, war Weltfernmeldetag. Das Statistische Landesamt Sachsens fühlte sich deshalb bemüßigt, mal ein paar Zahlen zu den DSL-Anschlüssen in Sachsen zu veröffentlichen. Ist ja immerhin Streitthema, seit die Telekom beschlossen hat, das Datenbudget der Breitband-Kunden zu drosseln und für Mehrbedarf zur Kasse zu bitten. Aber in Sachsen ist das Thema auch deshalb brisant, weil weder alle Haushalte mit DSL - noch überhaupt mit einem Internetzugang - ausgerüstet sind. mehr…

Tunnelblick - Schlaglichter auf ein Milliarden-Projekt (21): Fernweh nach dem Fernzug

Der Traum von Fernzügen in City-Tunnel bleibt wohl ein Traum.
Die Gretchenfrage der gesamten City-Tunnel-Inszenierung lautet: "Wie hältst Du es mit dem Fernzug?" Der Wunsch nach erhellender Auskunft geht an die Deutsche Bahn, und er wird - je nach Geschäftsbereich und Stimmungslage - mehr oder weniger verschämt beschieden. Meistens mit einem faszinierend eindeutigen "Vielleicht." mehr…

Ärger um den Floßgraben: Die erste Ausnahmegenehmigung ist erteilt

Das Rana-Boot kann mit Ausnahmegenehmigung durch den Floßgraben.
So kurz vor der Neuwahl des Umweltbürgermeisters in der Stadtratssitzung am 10. Juli gibt es noch einmal richtig Ärger für Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke). Ein kleiner Vogel ist nicht schuld daran, auch wenn er Eisvogel heißt. Er wurde im Frühjahr 2013 endlich wieder im Floßgraben gesichtet, nachdem er von Ausbauarbeiten und erstem Bootsverkehr massiv gestört wurde. Nun ist er wieder da. Der Bootsverkehr wurde gedrosselt. mehr…

"Touristische Potenzialanalyse" zum Elster-Saale-Kanal (4): Erst der Kanal - dann 3.700 neue Motorbootbesitzer

Kanalstück am Lindenauer Hafen.
Man will mit der dem Leipziger Stadtrat präsentierten Variante des Elster-Saale-Kanals mit aller Macht ein touristisches Projekt aus dem Boden stampfen, für das es nicht mal einen Nutzungsdruck gibt. Die Autoren der "Touristischen Potenzialanalyse" versuchen einfach hochzurechnen, wieviele Männer in der Region nach dem Bau des Kanals vielleicht geneigt wären, sich ein Motorboot zuzulegen. mehr…

Lübars vs. Lok-Frauen 5:2 - Neun unglaubliche Minuten

Erika Szuh, 1.FC Lok Leipzig.
Am Tag des Eurovision Song Contest bekamen die Lok-Frauen für ihre Darbietung beim 1.FC Lübars null Punkte. Zwar saßen Haar und Kostüm perfekt, doch verdarb eine kurzzeitige Disharmonie schon in der ersten Strophe die gesamte Performance. Nur 9 (neun!) Minuten reichten aus, um sich durch 4 (vier!) Gegentore bereits zur Halbzeitpause den Tag nachhaltig verderben zu lassen. mehr…

"Touristische Potenzialanalyse" zum Elster-Saale-Kanal (3): Eine kleinere Variante würde nicht mal ein Drittel kosten

Der Elster-Saale-Kanal bei Dölzig.
Mancher Teilnehmer der Diskussion um das Projekt "Elster-Saale-Kanal" verfolgt schon mit Verwunderung den Vorgang, dass dem Stadtrat von Leipzig am 15. Mai lediglich eine einzige, und zwar die teuerste Variante zum Abnicken vorgelegt werden sollte. Das haben die Grünen erst mal verhindert und eine Verschiebung der Abstimmung auf die Ratsversammlung am 19. Juni beantragt. mehr…

SPD-Fraktion fordert: Der Schulsozialarbeit dauerhaft eine Zukunft geben

Ute Köhler-Siegel.
Allein über das Bildungs- und Teilhabepaket werden in Leipzig aktuell an 16 Schulen Schulsozialarbeit finanziert. Die erfolgreiche Förderung zusätzlicher Schulsozialarbeit aus den Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets droht am 31. Dezember 2013 auszulaufen. Auch das Förderprogramm "Chancengerechte Bildung des Freistaates Sachsen", worüber 1,6 Schulsozialarbeiterstellen an der Nachbarschaftsschule finanziert werden, läuft voraussichtlich Anfang 2014 aus. mehr…

Am 21. Mai: Nächster Rundgang der Baustil-Reihe zum Sanierungsgebiet Stötteritz

Herrenhaus Stötteritz
Die neue Rundgangreihe zu „Sanierungs- und Fördergebiete“ in der zwischen April und Mai 2013 mehrere Rundgänge zu verschiedenen Themen angeboten werden, geht weiter. Der nächste Rundgang findet am Dienstag, 21. Mai, um 17:30 Uhr vor der Marienkirche, Oberdorfstraße Ecke Lochmannstraße, statt. Es handelt sich um einen Rundgang durch das Sanierungsgebiet Stötteritz, mit Standpunkten an der Marienkirche, dem Gutshof und Herrenhaus. mehr…

Vielfalt internationaler Kochkunst genießen: Kochkurs jeden Mittwoch im Familiencafé Yellow

Vielfalt internationaler Kochkunst genießen
Das Familiencafé Yellow möchte unbekannte Lebensmittel vorstellen. Im Kochkurs werden deshalb Rezepte aus der ganzen Welt ausprobiert. Gerichte aus Mexiko, Italien, Indien, Österreich und dem Orient standen bereits auf Speisezettel im Kochkurs. Bei der Zubereitung tragen wir unserem einheimischen Gaumen Rechnung. Das bedeutet, die Speisen werden nicht zu scharf und auch nicht mit zu viel Knoblauch zubereitet. mehr…

Am 7. Juni in der Villa Thomana: Konzert mit dem Ensemble Fimmadur

Ensemble Fimmadur
Das Ensemble Fimmadur, eine junge Vokal-Formation aus aktiven und ehemaligen Thomanern, lädt am Freitag, 7. Juni zu einem Konzert in die Villa Thomana, Sebastian-Bach-Straße 3. Beginn ist 19:30 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich (10,00 Euro; 8,00/5,00 Euro ermäßigt). Unter dem Titel „Porträt“ veröffentlichten die fünf aktiven und ehemaligen Thomaner im Dezember 2012 ihre erste CD. mehr…

Deutscher Mühlentag 2013: Auch zwei Leipziger Mühlen laden ein

Wassermühle Dölitz.
Am Pfingstmontag, 20. Mai, veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalvereinen den diesjährigen Deutschen Mühlentag. Die zentrale und offizielle Auftaktveranstaltung des diesjährigen Deutschen Mühlentages findet an der Windmühle Johanna im Hamburg Wilhelmsburg statt. Schirmherr der Veranstaltung ist der dortige Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz. mehr…

Am 25. Mai: Bildungsmesse im "Andersen Nexö"

Die Bildungsmesse Leipzig Südost denkt weiter: Eingebettet in die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Sozialdemokratie im Mai 2013 in Leipzig findet am Samstag, 25. Mai, in deren Gründungsstadt eine Bildungsmesse statt. - Wie entwickelt sich Bildung nach dem 150. Jahrestag der Sozialdemokratie in Stadtteilen und ihren Strukturen weiter? mehr…

Am 24. Mai: Erste Lesung der Autorengruppe by Chance

"Leipzig liest" war die Devise der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr. Wir Leipziger lesen nicht nur zur Buchmesse. Wir lesen immer, meint die Autorengruppe by Chance. Wo: auf dem Sofa. Im Grünen. Im Bett. In der Badewanne. In Gaststätten. Überall. Und wir lesen im Leipziger Osten. Wir, das sind Leute, die sich zufällig getroffen haben. Deshalb nennen wir uns „by Chance“. mehr…

Verführung: Ein Briefroman im Chaos der modernen Irrungen, Wirrungen und Anspruchs-Regeln

Ines Groß: Verführung.
Briefromane sind selten geworden. Sie waren mal richtig Mode. Der berühmteste hat das 18. Jahrhundert in helle Aufregung versetzt: Goethes "Leiden des jungen Werther". Mittlerweile sind die Nachrufe auf den geschriebenen Brief ja Legion. Man schreibt keine Briefe mehr. Man mailt und simst und twittert. Liebe im 140-Zeichen-Modus. Oder man ruft an. Aber so ein echter Briefroman ist das, was Ines Groß hier vorlegt, auch nicht. mehr…

Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen) Zur Hauptnavigation Zur Suche


Die L-IZ-Suche.
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Tagesansicht: heute | gestern | vorgestern
Anzeigen.
Video vom Flashmob am 16. April auf dem
Leipziger Hauptbahnhof:
Veranstaltungshinweise der IHK Leipzig

Veranstaltungshinweise:

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
Zur Website der IHK Leipzig
Zuletzt auf L-IZ.de veröffentlicht.
Alle Artikel von heute in der Tagesansicht.
Anzeigen.
Größter Indoor-Spielplatz in Mitteldeutschland
Zur Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

VERKEHRSMELDUNGEN:

NACHRICHTEN:

SCHNELLER SERVICE:

Student Leipzig - Wir brennen für Hochschul-News
Gewinnspiele & Aktionen.
Bücher:
Leipziger Leselust ... seit 2004 bespricht die L-IZ regelmäßig die neuesten Bücher aus Leipzig.
Unser Senf
Nachrichten aus Thüringen.
Unser Partner in Thüringen: Jenapolis.de Unser Partner in Thüringen: Jenapolis.de
Aktuelle Dossiers.
Anzeigen.
Link-Tipps.
Forum Café LE
Bildblog
Aktion Deutschland hilft