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Thema

Wissenschaft

Wissenschaftsprogramm geht online

Die Volkshochschule bleibt im Advent digital aktiv: Im Wissenschaftsprogramm lädt sie am 10. Dezember von 19.30 bis 21 Uhr zum Online-Vortrag „Das Zeitalter des Glaubens“ mit Jan Assmann, Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz sowie ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ein.

Großforschungszentren sollen Wissenschaftsstandort Deutschland und Kohlereviere in die Zukunft führen

In Sachsen werden in den nächsten Jahren zwei neue Großforschungszentren entstehen. Mit „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ starten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Freistaat Sachsen einen Wettbewerb für die inhaltliche Ausrichtung und den Aufbau der Zentren. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Michael Kretschmer, und der sächsische Wissenschaftsminister, Sebastian Gemkow, haben den Ideenwettbewerb am heutigen Dienstag gestartet.

Zumutungen: Wie lebt man eigentlich in einer Gesellschaft, in der es keine „ewigen Wahrheiten“ mehr gibt?

Die moderne Welt ist eine Zumutung. Keine Frage. Sie überfordert viele Menschen, gibt ihnen das Gefühl, nicht mehr durchzublicken. Das Bombardement mit völlig unsortierten Nachrichten aus den „sozialen Netzwerken“ tut ein übriges. Aber Peter Strohschneider beschäftigt sich einmal nicht mit Verschwörungstheorien an sich und den Wirkungen der Filterblasen, sondern mit den tatsächlichen Zumutungen in einer Welt, in der niemand die Wahrheit für sich gepachtet hat.

Sächsische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für exzellente Forschung ausgezeichnet

Bei der jüngsten Ausschreibung des Europäischen Forschungsrates für sogenannte Starting Grants waren dieses Mal auch drei in Sachsen forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich.

Sächsische Forscher arbeiten an und profitieren von neuen Wissenschaftsdatenbanken

Wissenschaftliche Forschungen überall in Deutschland sind Antrieb für die gesellschaftliche und technologische Weiterentwicklung. Die Ergebnisse von Studien bilden oftmals die Grundlage für weitergehende Forschungen, allerdings ist der Zugang zu diesen Daten heute noch erschwert. Es gibt keine einheitliche digitale Archivstruktur mit einfachem Zugriff für Forscher. Bund und Länder hatten sich deshalb darauf verständigt eine Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI) zu schaffen.

Wissenschaftler warnen vor zunehmenden Schäden durch gebietsfremde invasive Arten

In einer eben erschienenen internationalen Studie warnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter auch Prof. Ingolf Kühn vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), vor den zunehmenden negativen Auswirkungen gebietsfremder invasiver Tier- und Pflanzenarten auf die biologische Vielfalt und die Leistungen der Ökosysteme. Vor allem eine verbesserte internationale Zusammenarbeit sei notwendig, um die Einbringung weiterer Arten zu verhindern, neue Vorkommen zu ermitteln und vorhandene zu kontrollieren.

Sprachwissenschaftler in Wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Deutsche Sprache berufen

Der Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Christian Fandrych vom Herder-Institut der Universität Leipzig ist in den Wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim berufen worden. Das IDS ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache in Gegenwart und neuerer Geschichte.

Erste Professoren an die Stiftungsfakultät „Digitale Transformation“ der HTWK Leipzig berufen

Die Stiftungsfakultät „Digitale Transformation“ (DIT) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wird zum 1. Oktober 2019 offiziell auf Beschluss des Rektorats gegründet. Zeitgleich nehmen die ersten drei Professoren ihre Arbeit an der Hochschule auf. Die Stiftungsfakultät ist ein bundesweit einmaliges Projekt an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

„Chance for Science“ veröffentlicht Lehrvideos für geflüchtete Wissenschaftler

Die von der Leipziger Universitätsprofessorin Carmen Bachmann ins Leben gerufene Initiative „Chance for Science“ hat jetzt Lehrvideos veröffentlicht, die geflüchteten Wissenschaftlern den beruflichen Neubeginn sowie die Vernetzung mit Kollegen erleichtern sollen. Die insgesamt elf Kurzfilme, die auch auf dem Youtube-Kanal der Universität Leipzig zu finden und mit Unterstützung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft entstanden sind, informieren unter anderem über Spezifika der deutschen Hochschullandschaft, das Leben auf dem Campus sowie die Anerkennung von akademischen Titeln. Unter „Career Development“ wird Hilfestellung zu Bewerbungsanforderungen und prozessen gegeben.

Leipziger Wissenschaftspreis 2019 zweifach vergeben

Mit einem Festakt im Alten Rathaus zu Leipzig ist gestern der diesjährige, mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Leipziger Wissenschaftspreis verliehen worden. Die doppelte Auszeichnung ging an zwei Preisträger: Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Professorin für Anorganische Chemie an der Universität Leipzig, und Prof. Dr. Frank-Dieter Kopinke, Leiter des Departments Technische Umweltchemie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

Drei UFZler unter den einflussreichsten Wissenschaftlern weltweit

Im jährlichen Wissenschaftsranking der einflussreichsten Forscher ihres Fachgebietes (Highly Cited Researchers, Clarivate Analytics) sind mit Prof. Josef Settele, Prof. Ingolf Kühn und Prof. Stan W. Harpole drei Wissenschaftler des UFZ vertreten.

Wissenschaft zum Anfassen: Informationstour „Erfahrbares Lernen“ an der HTWK Leipzig

Das weltweite Wissen wächst immer schneller, Lerninhalte in Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten werden zunehmend komplexer. Eine Antwort auf diese Herausforderung sind digitale Lernsysteme. Sie sollen uns helfen, Lernen intuitiver und zugleich orts- und zeitunabhängig zu gestalten.

Die Parteien und die Wissenschaft: Ein Blick auf die Forderungen von Union, SPD, Linken, Grünen, FDP und AfD

LZ/Ausgabe 47Nimmt man das TV-Duell zwischen Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) als Maßstab, gehören Hochschule, Forschung und Wissenschaft nicht zu den wichtigen Themen – allenfalls in der Frage, welche Rolle Geflüchtete darin spielen sollten. Dennoch haben die Themen im Wahlkampf eine Bedeutung – bei manchen Parteien sogar die höchste. Es folgt ein Blick in die Wahlprogramme und auf potentielle Forschungsminister.

Donnerstagsdiskurs der Uni Leipzig widmet sich Wissenschaftsfreiheit und Zivilklausel

Im Rahmen des unregelmäßig stattfindenden „Donnerstagsdiskurses“ an der Universität Leipzig haben vier Wissenschaftler über die Freiheit der Forschung in Deutschland diskutiert. Ein Schwerpunkt war dabei unter anderem die sogenannte Zivilklausel, die Forschung zu militärischen Zwecken verbieten soll. Die aktuellen Gefahren für Forschung und Wissenschaftler in anderen Ländern spielten entgegen der Ankündigung keine nennenswerte Rolle.

Fakten, Fakten, Fakten: 1.000 Menschen beteiligen sich am „March for Science“

Seit Anfang des Jahres haben Organisationen weltweit zum „March for Science“ aufgerufen. Ausgangspunkt war zunächst die Wahl des Klimawandel-Skeptikers Donald Trump zum US-Präsidenten, doch auch der generelle Vertrauensverlust in Wissenschaft und Fakten spielte eine zunehmende Rolle. In Leipzig beteiligten sich am Samstag etwa 1.000 Menschen an der Demonstration. Redner thematisierten unter anderem den Masernausbruch und die Hetze gegen Geflüchtete.

Wissenschaft ist keine Glaubenssache und Fausts Dilemma ist der Horror unserer Zeit

Das Thema liegt so rum in der Weltgeschichte. Man stolpert drüber. Manchmal steckt es die Reinemachefrau hinter den Vorhang, damit es keiner sieht. Denn die Herren im Nobelkabinett sind ja wieder damit beschäftigt, die Religion als Glücksbringer für eine heilsame Zukunft anzupreisen. Glaube siegt, oder so ähnlich. Aber selbst Dichter wissen es besser.

Koalition stockt Etat für Wissenschaft und Forschung um 24,5 Mio. Euro auf

Der Wissenschaftsausschuss des Landtages hat in seiner heutigen Sitzung die Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen zum Haushaltsentwurf der Staatsregierung beschlossen. Dazu erklären die wissenschaftspolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen, Aline Fiedler (CDU) und Holger Mann (SPD): Insgesamt stocken die Koalitionsfraktionen den Wissenschaftsetat um rund 24,5 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre auf.

Ein philosophischer Essay über den schöpferischen Moment der Erkenntnis und die Gretchenfrage der modernen Technologien

Das Buch ist eine kleine Überraschung. Und es ist eigentlich auch keine EAGLE-Starthilfe, wie es die anderen Starthilfen aus dem Leipziger Verlag sind: Einstiegshelfer in wichtige Grundlagenfächer. Auch nicht in die angewandte Mathematik, auch wenn es so draufsteht. Tatsächlich ist es eine Starthilfe ganz anderer Art: eine philosophische, die dafür plädiert, auch in heutigen Zeiten wieder den eigenen Kopf zum Denken zu nutzen.

Auf dem Weg zu Erkenntnissen: 5. Lange Nacht der Wissenschaften mit umfangreichen Angeboten

„Leibniz hielt die Wege der Erkenntnis für interessanter als die Erkenntnis selbst. Die Lange Nacht der Wissenschaften bietet zahlreiche Möglichkeiten, Erfindungen zu entdecken, ungewohnten Gedanken zu begegnen und ungeahntes Wissen zu erschließen“, so Dr. Skadi Jennicke, Beigeordnete und Bürgermeisterin für Kultur. Und eine bessere Gelegenheit gibt es so schnell nicht wieder. Mehr als 70 Einrichtungen öffnen am 24. Juni von 18 bis 24 Uhr ihre Türen für 318 Veranstaltungen und laden ein in Hörsäle und Bibliotheken, in Labore und OP-Säle, in Ställe und Gärten – in nichtöffentliche Räume, die der Forschung und Lehre vorbehalten sind und in bekannte Räume, die an diesem Abend Ungewöhnliches bieten.

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