2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Thema

JVA

Neue Sporthalle für Justizvollzugsanstalt Torgau

Auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt (JVA) Torgau ist eine neue Sporthalle entstanden. Im August 2018 war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Nun wurde der Neubau mit einer Nutzfläche von 1.000 Quadratmetern in Betrieb genommen.

Baustart für Rohbau der JVA Zwickau

Trotz Corona-Pandemie gehen die Bauarbeiten an der zukünftigen Justizvollzugsanstalt Zwickau voran. Auf der heutigen Sitzung der Baukommission der beteiligten Freistaaten Thüringen und Sachsen wurde der aktuelle Projektstatus ausgetauscht.

Gefangenenbesuche per Videotelefonie

Angesichts der geltenden Besuchseinschränkungen im sächsischen Justizvollzug sind seit gestern virtuelle Besuche per Videotelefonie in allen Anstalten möglich. Verteilt auf zehn Justizvollzugsanstalten wurden 33 Videobesuchsplätze eingerichtet. Justizvollzugsbedienstete stellen dabei von einem Notebook aus eine Internetverbindung her. Gefangene können dann über einen zusätzlichen Monitor mit integrierter Webcam und Headset eine Videoverbindung nutzen. Das zur Verbindung notwendige Notebook ist dabei nur für Justizvollzugsbedienstete zugänglich und bedienbar.

Corona-Pandemie: Justizvollzug näht Schutzmasken

Heute hat Justizministerin Katja Meier die Näherei der Justizvollzugsanstalt Chemnitz besucht und allen Bediensteten und Gefangenen ihren Dank für die Herstellung von Schutzmasken ausgesprochen. In den Arbeitsbetrieben der Justizvollzugsanstalten Chemnitz und Torgau werden durch Gefangene unter Anleitung von Bediensteten Schutzmasken für das Deutsche Rote Kreuz, das Polizeiverwaltungsamt und für den eigenen Bedarf der sächsischen Justizvollzugsanstalten genäht.

Erfolgreiche Bilanz bei Schulabschlüssen und Ausbildungsmaßnahmen in den sächsischen JVA

Auch im Jahr 2017 haben viele Gefangene die Chance genutzt, eine schulische oder eine berufliche Qualifizierung während der Haft zu erwerben. Im Schuljahr 2017/18 konnten insgesamt 69 Gefangene einen Schulabschluss erreichen.

Ein Kinderbuch, das einfühlsam erzählt, wie es wirklich hinter Gittern ist

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 54Manchmal ist es ganz gut, wenn Profis wie Susanne Jacob wissen, was für ein Buch eigentlich fehlt in den Kinderbuchabteilungen. Sie ist Gefängnispsychologin und weiß nicht nur, mit welchen psychischen Problemen die Inhaftierten zu kämpfen haben. Denn wenn jemand in den Knast wandert, dann hat er meist auch Familie und Kinder. Und die Kinder leiden natürlich darunter, wenn Papa „in den Bau muss“. Sie werden mitbestraft.

Anpassung der Telefonkosten im sächsischen Strafvollzug

Während die Telefonie draußen mehrheitlich mittels Flatrates abgerechnet wird, werden in Haftanstalten noch immer hohe Gebühren für Telefonie verlangt. Ein Gefangener einer JVA in Schleswig Holstein beantragte erfolglos die Anpassung des Tarifes und beschritt, ebenso erfolglos den Rechtsweg. Mit Beschluss vom 08.11.2017 erkannte das Bundesverfassungsgericht, als letzte Instanz, in der Rüge eine Verletzung des Grundrechts auf Resozialisierung aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs 1 Grundgesetz.

Klaus Bartl (Linke): Personalnotstand in Sachsens Haftanstalten gefährdet Resozialisierung und Sicherheit

Die Linksfraktion hat jetzt den Antrag „Personalsituation in den sächsischen Justizvollzugsanstalten umgehend stabilisieren, nachhaltige bedarfsgerechte Personalausstattung sichern – Verwirklichung des gesetzlichen Resozialisierungsauftrages garantieren (Parlaments-Drucksache 6/10033) eingebracht. Dazu erklärt Klaus Bartl, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Die personelle Situation bei den Bediensteten in den sächsischen Justizvollzugsanstalten ist immer angespannter – als Folge wird um der Aufrechterhaltung der Sicherheit willen an der Resozialisierung gespart. Das aber dürfte für die ganze Gesellschaft langfristig fatale Folge haben. Deshalb erwarten wir jetzt eine schonungslose Bestandsaufnahme der Lage einschließlich aller kritischen Vorkommnisse in den Haftanstalten.“

Justizminister Gemkow dankt den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Betreuern des sächsischen Justizvollzugs

Justizminister Sebastian Gemkow hat heute die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Betreuer des sächsischen Justizvollzugs sowie Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder der Vereine der freien Straffälligenhilfe zu einer Dankveranstaltung im Staatsministerium der Justiz empfangen.

Schulabschlüsse hinter Gittern

Im Schuljahr 2016/17 haben sich insgesamt 98 Gefangene den Abschlussprüfungen gestellt, unter ihnen 46 Jugendliche der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen. Dabei haben 12 Gefangene den Hauptschulabschluss erhalten, 24 Jugendstrafgefangene konnten den qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichen und 18 Jugendliche haben den Realschulabschluss bestanden. 26 Gefangenen wurde der Hauptschulabschluss aufgrund des Bestehens eines Berufsvorbereitenden Jahres zuerkannt.

Suizidpräventionspreis für die Landesarbeitsgruppe „Suizidprävention im Justizvollzug“

Die sächsische Landesarbeitsgruppe „Suizidprävention im Justizvollzug“ erhält heute im Justizministerium für die Ausstellung „(Aus)-Wege?! – Suizide und Suizidprävention im Justizvollzug” den Suizidpräventionspreis, der seit 2012 von der Bundesarbeitsgruppe „Suizidprävention im Justizvollzug” an herausragende Präventionsprojekte verliehen wird.

Sächsische Gefängnisse sind schon seit Jahren bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet

Nicht nur beim Justizpersonal hat Sachsen ein Problem. Auch die Haftanstalten sind voll. Rappelvoll. Darüber berichtete am 7. März das „Neue Deutschland“. Eher beiläufig, denn man hatte wieder nach dem Justizpersonal gefragt. Doch in der Antwort des Sächsischen Justizministeriums gab es dann auch noch die Nachricht, die die beiden Landtagsabgeordneten der Linken, Klaus Bartl und Enrico Stange, verblüffte.

Suizid in JVA Dresden: GG/BO spricht von chaotischen Zuständen

Am 24.02.2017 ereignete sich in der JVA-Dresden ein weiterer Suizid. David Scholz, Sprecher der GG/BO Sektion Dresden, bezeichnet dies als weiteren tragischen Höhepunkt der chaotischen Verhältnisse in sächsischen Justizvollzugsanstalten. Obwohl das Justizministerium in einer Pressemitteilung in der 6. KW mitteilte, dass Personal aus anderen Anstalten eingesetzt werden und Vertragsärzte zur Verfügung stehen, sei nach wie vor keine medizinische Betreuung in der JVA-Dresden gewährleistet.

Bedrohliche Personalnot in der JVA Zeithain

Im Zeithainer Gefängnis herrscht große Personalnot. Die JVA verfügt über 4 Stationen, die bei Regelbetrieb mit 2 BeamtInnen pro Station besetzt sein sollten. Der Betrieb wird, zulasten der Bediensteten, jedoch schon länger mit einer BeamtIn pro Station notdürftig aufrechterhalten.

Akuter Personalnotstand in der JVA Dresden

Auf die aktuellen Berichte über die akute erhebliche Personalnot im medizinischen und psychologischen Bereich der JVA Dresden reagiert Katja Meier, rechtspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im sächsischen Landtag äußerst besorgt: „In der JVA Dresden ist die medizinische und psychologische Betreuung der Gefangenen seit über einer Woche nicht gewährleistet. Diese Zustände können weder den Gefangenen noch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter zugemutet werden. Im Bereich des Allgemeinen Vollzugsdienstes verschärft sich der Personalnotstand in alle Anstalten derzeit durch grippebedingte Krankheitsausfälle und die Winterferienzeit noch zusätzlich.“

Personal in sächsischen JVAs soll endlich wieder etwas aufgestockt werden

Der Fall Al-Bakr hat im vergangenen Jahr gleich mehrfach ans Licht der Öffentlichkeit gebracht, wohin die letzten Jahre gnadenlosen Sparens den Freistaat und seine Behörden gebracht haben. Dass auch im Justizvollzugsdienst hunderte Mitarbeiter fehlen, ist nicht neu. Nur konnte die Staatsregierung bis zum Herbst so tun, dass das kein Problem sei. Seitdem ploppen die Skandalgeschichten in den Medien auf.

JuliA: Arbeitszustand in sächsischen Justizvollzugsanstalten untragbar

Die Jungliberale Aktion Sachsen sieht die gesetzlich angestrebten Ziele des Justizvollzugs in Sachsen in Gefahr. Der Sächsische Landtag wird heute über einen Antrag der Grünen zur Einsetzung einer Fachkommission zur Personalbedarfsberechnung beraten.

Weihnachtsgeschenke – Made in Justizvollzugsanstalt

Räuchermänner, Holzspielzeug, Stollenbretter und Schwibbögen – das hört sich nach traditioneller weihnachtlicher Volkskunst, nach künstlerischer Handarbeit an. Doch unsere Volkskunstprodukte erhalten eine ganz besondere Note, weil sie von Gefangenen in den sächsischen Justizvollzugsanstalten hergestellt werden. Seit 2006 werden diese und noch viele weitere Produkte im Rahmen der Weihnachtsbasare im Sächsischen Staatsministerium der Justiz sowie im Sächsischen Staatsministerium des Innern zum Verkauf angeboten. Am Vormittag eröffnete die Staatssekretärin der Justiz Andrea Franke diesen Weihnachtsmarkt der besonderen Art.

Auch im Justizvollzugsdienst und an den Gerichten wird der geplante Stellenzuwachs der sächsischen Regierung nicht ausreichen

Erstaunlich las sich am Dienstag, 1. November, auch dieser Satz in der LVZ: „Sachsen hat gefährliche Personallücken in der Justiz“. Eine Feststellung, die ein wenig spät kommt, aber den offensichtlichen Kurswechsel in der Landespolitik recht deutlich macht. Die Warnungen, dass die Personalkürzungen auch Recht und Ordnung im Freistaat gefährden, gibt es seit Jahren. Aber die kamen eben aus der Opposition.

Grüne beantragen die Einstellung von 200 zusätzlichen Bediensteten im sächsischen Strafvollzug

Das Drama um die Selbsttötung von Jaber Al-Bakr hat eines jener Problemfelder der sächsischen Politik an die Oberfläche gespült, das bislang im Schatten der Personalprobleme bei Polizei und Lehrern stand: Auch die Justiz samt Justizvollzug ist nach all den Kürzungsrunden heillos unterbesetzt. Einen dringenden Richtungswechsel mahnen jetzt die Grünen an, denen das Thema überhaupt nicht neu ist.

Aktuell auf LZ

- Advertisement -