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Foto: LZ
·Der Tag

Freitag, der 25. Juni 2021: „Compact“-Verhandlung am Landgericht, neues Klimaschutzgesetz, Frauenfestival auf dem Markt und viele freie Impftermine

Nachdem das rechtsextreme „Compact“-Magazin in einem Artikel falsche Behauptungen über das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ verbreitete, folgte heute die Verhandlung zur Unterlassungsklage. Derweil wurde in Berlin ein neues Klimaschutzgesetz beschlossen und in ganz Sachsen sind viele Impftermine frei. Außerdem: Auf dem Marktplatz beginnt heute das Leipziger Frauenfestival mit einem 30-stündigen Happening. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 25. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Die LZ Nr. 92 - mit zwei Äbbeln aus Sachsen. Foto: L-IZ
·Bildung·Medien

Die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“: Die relevanten Themen jenseits der Fußballerhitzung

Da ist es wieder, das nette Deutschlandhütchen. Das ja nicht nur spätbegeisterte Fußballanhänger tragen, sondern bekanntlich auch echauffierte Demonstranten in Dresden. Schwarwel hat es in der Titelkarikatur der neuen „Leipziger Zeitung“ wieder einem feierfreudigen Kartoffelmännlein aufgesetzt, das hocherfreut ist, dass es wieder „relevante Themen“ gibt. Also Fußball und Hitze. Fußball gibt es als relevantes Thema tatsächlich in dieser Ausgabe.

Unterschiedliche Wohnlagen in Leipzig. Karte: Stadt Leipzig, Mietspiegel 2020
·Wirtschaft·Verbraucher

Der Stadtrat tagte: Neuer qualifizierter Mietspiegel für Leipzig beschlossen

Es sind im Grunde seit über fünf Jahren immer dieselben Kämpfe, die da zwischen der Stadt und den Leipziger Hausbesitzern geführt werden. Die Stadt versucht, mit einem qualifizierten Mietspiegel den Mietpreisanstieg einigermaßen im Zaum zu halten. Aber eine Zustimmung zum jeweils aktualisierten Mietspiegel von den Hausbesitzern bekommt sie nicht. Also braucht es, wie schon 2016 und 2018, wieder ein Votum des Stadtrates. Am Mittwoch, 23. Juni, stand die Abstimmung über den leicht verspäteten „Mietspiegel 2020“ auf der Tagesordnung.

Einsam in der digitalen Welt. Foto: L-IZ
·Bildung·Forschung

Forschungsergebnis aus Magdeburg: Digitale Medien befördern Soziale Isolierung und Bereitschaft zu egoistischem Verhalten

Es ist zumindest eine gewagte These, die Forscher/-innen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) da zu belegen versucht haben. Aber eine, die sich durchaus ernsthaft mit den Folgen sozialer Abschottung in der Corona-Zeit beschäftigt. Führt soziale Isolation dazu, dass Menschen auch danach egoistischer handeln? Und ist das Spendenaufkommen ein Maß für solidarisches Handel?

Tom Rodig lässt den Blick in die politische Zukunft der Stadt schweifen. © privat
·Leben·Satire

Rodig reflektiert: Wir für uns

Am Anfang war das Wort. Der Schreiber, der hinter der Maschine sitzt, hackt es in die Tasten, wenn er seinen Wortschatz nur ordentlich geschüttelt hat und eines herausgepurzelt ist, so ein Wort. Wo eins ist, da sind oft noch viele andere.

Kohlrabizirkus Leipzig. Foto: L-IZ.de
·Politik·Brennpunkt

Das könnte Leipzigs Eissportzentrum werden: Stadt will den „Kohlrabizirkus“ für 12,5 Millionen Euro kaufen

Vielleicht klappt es ja, dem „Kohlrabizirkus“, also der 1927/1930 für die Stadt Leipzig gebauten Großmarkthalle, eine Zukunft zu geben, auch wenn sich hier bislang kein Investor fand, der hier eine renditeträchtige Idee umgesetzt hat. Aber möglicherweise traut man Investoren zu viel Phantasie zu, wenn man glaubt, sie wüssten in alten Gebäuden auch mal neue Ideen umzusetzen. Und so kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg am Donnerstag, 24. Juni an, dass Leipzig die Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle.

Die ehemalige Großmarkthalle. Foto: Matthias Weidemann
·Politik·Brennpunkt

Kleine FDP-Diskussion: Frisst der Kohlrabizirkus nur Steuergeld oder ist das ein sinnvoller Kauf für die Stadt?

Kaum hatte die Stadt ein Pressegespräch zum Kohlrabizirkus angekündigt, lieferte sich die Leipziger FDP einen recht seltsamen Säbeltanz, der im Grunde sehr schön zeigte, dass Politik eben doch meist zu komplex ist, um sie in schöne aufsehenerregende Häppchen packen zu können. Am 24. Juni kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg an, dass Leipzig die ehemalige Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle. Ein stolzer Preis. Aber für Leipzigs FDP-Vorsitzende einfach rausgeschmissenes Geld.

·Politik·Leipzig

Kläger und Richter: Wie das „Compact Magazin“ eine Hexenjagd veranstaltet

Wer Gerichtsberichte, Prozessreportagen und Vorberichte zu schweren Straftaten in seriösen Medien genauer verfolgt, kennt das Prozedere. Vor einem Verfahren wird von „Beschuldigten“ gesprochen, ihre Namen werden nicht ausgeschrieben, um ihre Rechte zu wahren und erst bei Prozesseröffnung heißen sie „Angeklagte“. Werden sie hierbei fotografiert, dürfen ihre Gesichter normalerweise nicht gezeigt werden, sie werden verfremdet oder verdeckt.

Lutz Jäncke: Von der Steinzeit ins Internet. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Von der Steinzeit ins Internet: Warum das Internet, wie es heute ist, unser soziales Leben zerstört

Natürlich kann man alles programmieren, was einem als Techniker so einfällt. Man kann auch so tun, als hätte man von Orwells „1984“ oder Samjatins „Wir“ nie etwas gehört. Und die Verlautbarungen aus dem Silicon Valley verblüffen ja immer wieder durch ihre technische Sauberkeit, die jeden Bezug zu Literatur, Kultur und Psychologie vermissen lässt. So gesehen, ist Lutz Jänckes Buch mehr als nur eine Warnung.

Der Stadtrat tagte heute den zweiten Tag in Folge. Foto: LZ
·Der Tag

Donnerstag, der 24. Juni 2021: Überstunden im Stadtrat, Zukunft des Kohlrabizirkus‘ und Fahndung nach Dynamo-Fans

An zwei Tagen hat sich der Leipziger Stadtrat unter anderem mit einem umstrittenen Schulbauprojekt im Süden und Möglichkeiten für legale Open-Air-Partys beschäftigt. Die Stimmung war teils ziemlich aufgeheizt. Außerdem: Die Stadt möchte den Kohlrabizirkus perspektivisch weiterentwickeln und die Polizei fahndet öffentlich nach mutmaßlichen Dynamo-Randalierern. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 24. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Stadtrat
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Leipzig will noch diesen Sommer spontane Open-Air-Partys ermöglichen

Schon seit Jahren gibt es Diskussionen und Vorschläge, ob und wie öffentliche Freiflächen für spontane Partys genutzt werden können. Die Coronakrise hat Aktivitäten im Freien noch einmal stärker in den Fokus gerückt und dabei neben Aspekten wie Ordnung, Umweltschutz und Lärmbelästigung auch den Aspekt Gesundheitsschutz ins Bewusstsein gerufen. Nun hat der Stadtrat am Donnerstag, dem 24. Juni, beschlossen, schnellstmöglich eine Lösung zu suchen – noch bis zum Beginn der Sommerferien.

·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Die Fortsetzung der Juni-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung

Die Juni-Sitzung der Ratsversammlung geht in die Verlängerung. Am Donnerstag, dem 24. Juni, steht unter anderem das seit Jahren umkämpfte Thema der Open-Air-Veranstaltungen auf der Tagesordnung. Ziel ist es, Flächen für legale Freiluft-Partys zu finden. Die jüngsten Vorfälle auf der Sachsenbrücke dürften in der Diskussion eine Rolle spielen. Daneben geht es unter anderem um Solardächer und die „Parkstadt Dösen“. Die LZ wird über wichtige Entscheidungen berichten. Ab circa 16 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.

Die Ausstellung Broken Relations in der HGB-Galerie ist noch bis 29.6. zu sehen. Foto: Anna Sophie Knobloch
·Kultur

Kunst unter pandemischen Bedingungen – Eindrücke von der neuen Ausstellung der Hochschule für Grafik und Buchkunst

Im vergangenen Jahr hat sich das öffentliche Leben stark verändert. Die Pandemie hat den bekannten Alltag auf den Kopf und auf die Probe gestellt. Sie hat aber auch Dinge sichtbar gemacht, die man davor für selbstverständlich gehalten hatte. Infrastrukturen sind eines davon: wenn sie funktionieren, gestalten sie unser Leben aus dem Hintergrund mit, wir nehmen sie kaum bewusst wahr. Erst wenn sie versagen, wird ihre Omnipräsenz deutlich. Auch in der Kunst sind solche Mechanismen und Organisationsstrukturen vorhanden und werden in der aktuellen Ausstellung „Broken relations – Infrastruktur und Unterbrechung“ in der Galerie der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) thematisiert.

Torsten Bonew bei Einbringung der Vorlage. Screenshot: LIfestream, LZ
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagte: Vertrag mit der Rubin 72 GmbH für die geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße scheitert + Video

Das war dann am Mittwoch, 23. Juni, kurz nach 20 Uhr die wohl knappeste Entscheidung, die der Leipziger Stadtrat in letzter Zeit gefällt hat. Mit einer Stimme Mehrheit wurde die Vorlage „Annahme Kaufangebot für eine vierzügige Grundschule mit Zweifeldsporthalle mit der Rubin 72. GmbH“ abgelehnt. Vorhergegangen waren anderthalb Stunden heftige Diskussion, in der es auch sehr persönlich wurde.

Demo-Transparent: Impfstoff für alle. Foto: LZ
·Leben·Gesundheit

Corona-Impfkampagne: Leipzigs Gesundheitsamt liegen nur teilweise Zahlen zu Impfungen in Leipzig vor

Fast 30 Millionen Bundesbürger waren am Mittwoch, 23. Juni, schon vollständig geimpft. Aber wie sieht es eigentlich in Leipzig aus? Das wollte die Linksfraktion mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung erkunden. Immerhin wurde ja am 7. Juni die Impfpriorisierung aufgehoben. Wer will, kann sich jetzt um einen Impftermin bemühen. Das Gesundheitsamt hat die Fragen jetzt beantwortet.

Die ehemalige Kita im Gelände hinter dem Volkshaus. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Neues Quartier in Zentrum-Süd: Hinterm Volkshaus soll „Quartier Neuer Arbeit“ entstehen

Vor einigen Jahren, als Leipzig geradezu verzweifelt nach Bauplätzen für neue Kindertagesstätten suchte, war auch das Areal hinter dem Volkshaus in der Diskussion. Stadt und Stadtrat sahen hier eine gute Gelegenheit, eine alte Kita wieder zum Leben zu erwecken. Doch da hatte man die Pläne ohne die Gewerkschaft gemacht. Deren Immobilienverwaltung hat jetzt eigene Pläne für dieses Areal vorgelegt. Der Stadtrat bekommt jetzt den Bebauungsplan Nr. 388 „Quartier am Volkshaus“ vorgelegt.

·Bildung·Forschung

Eine äußerst beliebte Höhle: Forschende rekonstruieren 300.000 Jahre Besiedlungsgeschichte der Denisova-Höhle

Sie hat den Denisovanern ihren Namen gegeben, weil Erbgut dieser Menschengruppe erstmals in dieser Höhle im Altai gefunden wurde. Aber die Denisovaner waren nicht die einzigen, die in der Höhle ein Obdach fanden, denn auch Neandertaler haben hier ihre Spuren hinterlassen. Und nun taucht sogar der moderne Mensch in den Fundschichten auf, wie die Sedimentuntersuchungen in der Höhle jetzt zeigen.

Der Nikolausaltar zu Oberbobritzsch. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Der Nikolausaltar in Oberbobritzsch: Die erste bildreiche Untersuchung eines 500 Jahre alten prächtigen Altars

Der Nikolausaltar in Oberbobritzsch im Landkreis Mittelsachsen würde zwar in diesem Jahr seinen 500. Geburtstag feiern können. Aber das Buch, das die Hochschule für bildende Künste Dresden hier vorlegt, ist eher ein Auftakt und eine Bestandsaufnahme. Denn 500 Jahre setzen auch einem gut gepflegten Altar zu. Doch schon eine erste Begutachtung durch die Dresdner Restaurierungsfachleute zeigt, dass so ein Alter voller Geschichten steckt.

Stadtrat
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Votum gegen Luftfiltergeräte in Klassenzimmern + Video

Zu den umstrittensten Maßnahmen während der Coronakrise gehörte das Verbot für Schüler/-innen, vor Ort in den Klassen unterrichtet zu werden. Bei hohen Inzidenzwerten fand der Unterricht praktisch komplett zu Hause statt, was sowohl aus sozioökonomischer als auch aus psychologischer Sicht für viele Betroffene ein Problem darstellte. Die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat hatte für die Ratsversammlung am Mittwoch, dem 23. Juni, einen Antrag eingereicht, der darauf abzielte, ähnliches in Zukunft zu vermeiden. Konkret ging es um Luftfiltergeräte in Klassenzimmern.

Stadtrat
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Mehr Sensibilität für Geschlechtervielfalt an Schulen + Video

Dass sich viele Menschen nicht als Mann oder als Frau identifizieren, nach der Geburt nicht eindeutig zugewiesen wurden oder auch trans sind, kommt mittlerweile immer stärker im Bewusstsein der Gesellschaft an – vor allem, wenn es um prominente Menschen geht, die sich „outen“. Aber auch für Kinder spielen solche Themen schon eine große Rolle. Ein Antrag des Jugendparlaments für die Ratsversammlung am Mittwoch, dem 23. Juni, hat genau diese Menschen in den Blick genommen.

Denkmalgeschützter Gebäudebestand im Schlobachshof. Foto: Schlobachshof e.V.
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagt: Schlobachshof – Erste Schritte für ein Umweltbildungszentrum mitten im Auwald

Am heutigen Mittwoch kam endlich auch die Petition des Vereins Schlobachshof zur Abstimmung in den Stadtrat – nicht in der ursprünglichen Form. Denn der Petitionsausschuss hat sich dazu intensiv noch einmal mit Verwaltung, Ortschaftsräten und Verein ausgetauscht. Was dann auch bedeutete, dass auch nicht der Verwaltungsstandpunkt mit seinen vorsichtigen Ablehnungen zu den Träumen des Schlobachshof e. V. übernommen wurde, sondern – wie Jürgen Kasek für die Grünen betonte – ein richtiger Kompromissvorschlag.

Ratsversammlung im Neuen Ratssaal. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Die Juni-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung

Stadtrat is coming home: Nach monatelangen Online-Sitzungen und einer vorübergehenden Rückkehr in die Kongresshalle am Zoo geht’s heute zurück ins Neue Rathaus. In Anbetracht steigender Impfquoten und einer aktuellen Inzidenz von 3,5 erscheint das Risiko für die Stadträt/-innen tatsächlich überschaubar. Die Tagesordnung ist wieder ordentlich gefüllt und beinhaltet einige kontroverse Themen. Die LZ wird über wichtige Entscheidungen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.

Die Fluggesellschaft Volga Dnjepr mit den großen Lastenfliegern am Flughafen Leipzig. Foto: LZ
·Politik·Leipzig

Leipzig bleibt friedlich: Stadtrat stimmt für zurückhaltende Verwaltungshaltung zu Transportflügen am Flughafen + Video

In der Ratsversammlung am Mittwoch, 23. Juni, stand auch der Antrag der Linksfraktion „Frieden ist Verantwortung aller – gegen jede militärische Ansiedlung in unserer Stadt“ auf der Tagesordnung, in der es eigentlich um die militärische Nutzung des Flughafens Leipzig/Halle ging. Ein Thema für FDP-Stadtrat Sven Morlok, der im Antragstitel schon die Forderung „Bundeswehr raus aus Leipzig!“ schimmern sah.

MIBRAG-Tagebau Peres bei Lippendorf. Foto: Michael Freitag
·Politik·Sachsen

Kohleausstieg: Können Sachsens Kommunen nur noch über die Hälfte der Mittel verfügen?

Am Ende findet auch der Ausstieg aus der Kohle in Deutschland genau so statt, wie es die Bewohner/-innen der Kohlereviere eh schon kennen: Staatliche Instanzen entscheiden zum größten Teil allein, was von dem Geld gebaut wird. Der Beteiligungsprozess wird wieder etwas enger gefahren. Auch wenn dabei so ein wichtiges Strukturprojekt wie die Elektrifizierung der Strecke Leipzig-Chemnitz schon mal gesetzt sein sollte.

Umzug - hier freilich mal ein amtlicher. Foto: Ralf Julke
·Politik·Kassensturz

Bevölkerung im Freistaat Sachsen schrumpfte 2020 wieder, Leipzig wuchs weiter

Während das Leipziger Melderegister inzwischen 605.000 gemeldete Einwohner/-innen für Leipzig verzeichnet, schrammt die Stadt in der amtlichen Bevölkerungszählung des Freistaats noch an der 600.000er-Marke vorbei. 597.493 amtliche Einwohner/-innen verbucht das Landesamt für Statistik für Leipzig am 31. Dezember 2020. Und damit hatte die Stadt trotzdem wieder das höchste Einwohnerwachstum im Freistaat. Der freilich schrumpfte.

Das Team der Klmawette. Foto: Die Klimawette
·Politik·Engagement

Wer spart am meisten CO2 ein? Klimawette macht am Neuen Rathaus Station und lädt die Leipziger/-innen zum Mitmachen ein

Die bundesweite Mitmachaktion „Die Klimawette“ radelt 100 Tage und über 6.000 km für mehr Klimaschutz quer durch Deutschland. Unter dem Motto „Kickt die Tonne!“ ist die Aktion mit einem Lastenrad, Riesen-Pin und einer Tonne CO2 unterwegs. Am heutigen Mittwoch, 23. Juni, macht sie auch Station in Leipzig und will auch möglichst viele Leipziger/-innen dazu animieren, einfach mal selbst das eigene CO2-Konto zu verkleinern. Das geht nämlich. Man muss nur wollen.

Elisa Ueberschär (li.) und Tanja Krone bei den Vorbereitungen auf das Happening. Foto: Monika Krajka
·Kultur

30-stündiges Happening auf dem Markt: Strohballen, Zeitzeug/-innen und viel Kaffee

Im Rahmen des Themenjahres 2021 „Leipzig – Stadt der sozialen Bewegungen“ und als Auftakt des Frauenfestivals an diesem Wochenende wollen die Künstlerinnen Elisa Ueberschär und Tanja Krone mit einem Happening an die Frauenbewegung 1989/90 erinnern. Doch „30 Stunden Runder Tisch“ soll noch mehr sein: ein Begegnungsort für verschiedene Personen, für Feminist/-innen genauso wie für Männer und Frauen, für die Feminismus noch ein Fremdwort ist. 30 Stunden lang werden die beiden Initiatorinnen auf dem Marktplatz sein und sich gemeinsam mit Interessierten vom Fluss der Veranstaltung treiben lassen. Zu ihrer Inspiration, dem Arbeitsprozess und was Besucher/-innen erwartet, erzählen die beiden im Interview mit der Leipziger Zeitung (LZ).

Reinhard Bohse: Von einem, der auszog in eine nicht vergangene Zeit. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Von einem, der auszog in eine nicht vergangene Zeit: Reinhard Bohse schreibt seinen Report über die Jahre 1945 bis 1989

Im Untertitel wird Reinhard Bohse noch etwas konkreter: „Leben diesseits der Mauer. Historischer Report 1945–1989“. Die Leipziger kennen ihn noch als Rathauspressesprecher unter OBM Hinrich Lehmann-Grube und als Pressesprecher der LVB. Einige auch noch aus den Umbruchszeiten 1989/1990, als er die „DAZ“ und den Forum-Verlag Leipzig mit aus der Taufe hob. Und seine Befürchtung ist nur zu berechtigt: dass Nachgeborene gar nicht mehr begreifen, wie die DDR wirklich war.

Fußgängerzone Petersstraße. Foto: Ralf Julke
·Der Tag

Dienstag, der 22. Juni 2021: Corona-Maßnahmen werden weiter gelockert, Wagenknecht zu Besuch, Polizei-Razzien nach Verstößen gegen Lebensmittelhygiene + Video

Angesichts der weiterhin niedrigen COVID-19-Inzidenz in Sachsen hat das Dresdener Kabinett am Dienstag eine neue Regelung für den Großteil des Juli beschlossen. So könnten unter anderem in den Bereichen Schule, Kitas, Clubs und Kontakte schon ab nächster Woche weitere Freiheiten zurückkehren. In Leipzig war eine prominente Politikerin der Linken zu Gast, deren Auftritt zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion nicht nur auf Wohlwollen trifft. Außerdem führten die Behörden heute Razzien an mehreren Orten in der Stadt durch – es soll gegen Bestimmungen zur Lebensmittelhygiene verstoßen worden sein. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 22. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und anderswo wichtig war.

Das geplante Beiersdorf Logistikzentrum. Visualisierung: Beiersdorf AG
·Wirtschaft·Leipzig

Ansiedlung im Leipziger Norden: Beiersdorf plant auch noch einen hochmodernen Umschlagplatz

Beiersdorf plant in Leipzig den Bau eines hochmodernen Hubs für den europäischen Markt, das teilte das Unternehmen am Dienstag, 22. Juni, mit. In unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Produktionswerk des Unternehmens im Gewerbegebiet Seehausen II soll ein Drehkreuz für das europäische Supply Chain Netzwerk entstehen. In den kommenden Jahren sollen 170 Millionen Euro in das neue Hub investiert werden – zusätzlich zu den 220 Millionen Euro für das Werk. 

Entwurf für die Schwimmhalle Otto-Runki-Platz. 1. Preisträger gmp Generalplanungsgesellschaft mbH (Berlin). Foto: Leipziger Gruppe
·Politik·Brennpunkt

Nach zweiter Absage durch den Freistaat: Stadt Leipzig will den Schwimmhallen-Neubau auf dem Otto-Runki-Platz mit 6,2 Millionen Euro bezuschussen 

Zwei Mal hat sich der Freistaat mittlerweile verweigert, die auf dem Runki-Platz geplante Schwimmhalle zu fördern. Nun will die Stadt selbst den Schwimmhallenbau, der im Leipziger Osten dringend gebraucht wird, aus eigenen Mitteln unterstützen. Eine entsprechende Vorlage soll in den nächsten Tagen ins Verfahren gehen. Der Stadtrat muss entscheiden, ob die Stadt die benötigten 6,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen kann.

Das Unwetter hatte in der Ringelnatz-Schule eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die nun beseitigt wurde. Foto: privat
·Politik·Engagement

Nach schwerem Wasserschaden an der Grünauer Ringelnatz-Grundschule: Solidarische Aktion des GEW-Kreisverbandes Leipzig

Gerade drei Wochen war der uneingeschränkte Schulunterricht unter Pandemie-Bedingungen wieder angelaufen, da erwischte es die Ringelnatz-Grundschule in Grünau böse: Am 6. Juni verursachte das schwere Unwetter über Leipzig dort einen Wassereinbruch, bei dem ein Sachschaden von mindestens 80.000 Euro an Gebäude, Mobiliar sowie Spiel- und Lernmitteln entstand. Danach musste die Grundschule für drei Tage geschlossen bleiben, bis die ärgsten Verwüstungen behoben waren.

Der bisherige Vorschlag: Auf dem Gemüseacker. Grafik: Stadt Leipzig
·Politik·Brennpunkt

Stadtbezirksbeirat Südost fragt sich zu Recht: Wer will denn „Auf dem Gemüseacker“ wohnen?

Auch so etwas gibt es: Eine geplante Straßenbenennung in Probstheida sorgt für Ärger. Eigentlich ist es eine dieser typischen einfallslosen Benennungen, mit denen Stadtverwaltungen oder Beiräte deutlich machen, dass sie am liebsten Fuchs-und-Hase-Weg vorgeschlagen hätten. Aber Auf dem Gemüseacker? Das war dann wohl kein so guter Einfall aus dem Beirat.

Blick ins Gelände der künftigen „Parkstadt Dösen“. Foto: LZ
·Politik·Engagement

Protestkundgebung zur Ratsversammlung: Verbände und Grüne fordern Stopp von Baumfällungen in der „Parkstadt Dösen“

Für das Bauprojekt „Parkstadt Dösen“ sollen auch nach neuester Planung mehrere hundert große alte Bäume gefällt werden. Viele davon allein für Parkdecks, Tiefgaragen und aus Denkmalschutzgründen. Die Leipziger Umweltverbände BUND und NABU, die Omas for Future und der Leipziger Stadtverband Bündnis 90 / Die Grünen rufen deshalb für Mittwoch, 23. Juni, um 17 Uhr zur Protestkundgebung vor dem Neuen Rathaus auf.

Leipzig bleibt friedlich: Plakat am Haus der Demokratie. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Leipzig soll friedlich bleiben: Linksfraktion beantragt klares Bekenntnis gegen jede militärische Ansiedlung am Flughafen Leipzig/Halle

Das beängstigende an konservativer Politik ist immer wieder, dass sie militärische Einsätze immer wieder als ganz selbstverständliche Drohkulisse selbst in der Friedenspolitik betrachten. Das Jahr 1990 wurde eindeutig nicht genutzt, einen wirklich nachhaltigen Friedensprozess für ganz Europa zu beginnen. Im Gegenteil: Man erweiterte lieber das Aufstellungsgebiet der NATO. Und der Flughafen Leipzig/Halle ist längst Teil der diversen NATO-Operationen in der Welt geworden. Das kann aber nicht Leipzigs Interesse sein, findet die Linksfraktion.

Im Gelände der einstigen Heilanstalt Dösen. Foto: L-IZ
·Politik·Brennpunkt

Parkstadt Dösen: Stadtbezirksbeirat Südost fordert eine Straße für die Opfer der Kindereuthanasie

Wenn am Mittwoch, 23. Juni, der Stadtrat über die Neubenennung von Straßen entscheidet, dann wird es auch um Straßennamen in der neu entstehenden „Parkstadt Dösen“ gehen. Das ist das Gelände der ehemaligen „Heilanstalt Dösen“, welches ein Investor als Wohnquartier entwickeln möchte. Der Stadtbezirksbeirat (SBB) Südost hat zur Vorlage der Verwaltung einen Änderungsantrag gestellt, denn die Straßenbenennungen erinnern nicht wirklich genug an die dunkle Vergangenheit.

Christina Meinhardt: Würzburg an einem Tag. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Würzburg an einem Tag: Zu Besuch in der Stadt Tilman Riemenschneiders, der Bocksbeutel und der prachtverliebten Fürstbischöfe

Nun hat der Lehmstedt Verlag auch für Würzburg einen Stadtführer vorgelegt, für alle, die beim nächsten Städtetrip mal wieder eine Portion Geschichte erleben möchten. Auch wenn das erst einmal nicht so klingt: Würzburg? Geschichte? Aber vielleicht helfen ja Namen wie Tilman Riemenschneider oder Götz von Berlichingen? Bauernkrieg? Nichts wie hin.

Feierliche Zeremonie zur Amtseinführung des neuen Militärbundesrabbiners Zsolt Balla (Mitte): Zur Zeremonie erschienen auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Dr. Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrats der Juden (re.) in der Leipziger Synagoge. Foto: Zentralrat der Juden
·Der Tag

Montag, der 21. Juni 2021: Erster Militärbundesrabbiner seit 100 Jahren, Demo-Lage im Zentrum und Fête de la Musique

In der Leipziger Synagoge wurde heute in feierlicher Zeremonie der erste jüdische Militärseelsorger seit 100 Jahren ins Amt eingeführt. Zsolt Balla ist der neue Militärbundesrabbiner. Außerdem folgte am heutigen Montag der Startschuss für ein Projekt des Vollzugs in freier Form für erwachsende Strafgefangene im Freistaat. Sachsen ist das erste Bundesland, das ein solches Angebot etabliert. Der Montag wäre aber auch nicht der Montag, wenn es in der Innenstadt nicht wieder Protest der „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ und entsprechenden Gegenprotest, zu dem verschiedene Netzwerke aufgerufen hatten, gegeben hätte. „Ansammlungen“ der erfreulicheren Art gab es auch zur Fête de la Musique an verschiedenen Orten in der Stadt. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 21. Juni 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Bewohnerparken im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Stadtbezirksbeirat Mitte mahnt: Auch Bewohner des Waldstraßenviertels mit Zweitwohnsitz haben ein Recht auf einen Parkausweis

Im Mai hat zwar die Verwaltung schon angekündigt, dass sich der Zuschnitt der Bewohnerparkzonen im Waldstraßenviertel ändern wird, nachdem das Oberverwaltungsgericht Bautzen die bisherige heiß umstrittene Regelung gekippt hatte. Aber ein Problem wird damit noch nicht gelöst, mahnt jetzt der Stadtbezirksbeirat Mitte an: Was wird aus den Bewohnern, die in Leipzig „nur“ ihren Zweitwohnsitz haben?

Das Capa-Haus. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Erinnerung an einen berühmten Fotografen: Fünf Stadtratsfraktionen beantragen langfristige Sicherung des Capa-Erinnerungsortes

Als fotografischer Begleiter der Besetzung Leipzigs durch die amerikanischen Truppen im April 1945 hat sich der Fotograf Robert Capa ins Gedächtnis der Stadt eingeschrieben. Hier entstand sein berühmtes Foto „Der letzte Tote des Zweiten Weltkrieges“. An den Ort, wo er das Foto machte, erinnert heute das Capa-Haus. Und darin eine Ausstellung, die gleich fünf Stadtratsfraktionen bewahren wollen.

Kein Baum, kein Strauch: Kreuzung Petersstraße / Markgrafenstraße. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Endlich was tun gegen Überhitzung: Grüne beantragen ein Entsiegelungskataster für Leipzig

Leipzig wächst. Aber dabei werden immer mehr Flächen versiegelt. Und eine wirkliche Strategie der Stadt, die Versiegelung von Böden zu minimieren, gibt es nicht. Flächenneuinanspruchnahme, wie es im amtlichen Deutsch lautet. Und logischerweise kommt auch der Freistaat Sachsen bei dem Thema einfach nicht weiter. Die Grünen starten jetzt einen neuen Vorstoß im Stadtrat.

Landeanflug eines Passagierflugzeugs am Flughafen Leipzig/Halle.
·Politik·Region

10.690 Unterschriften gegen den Frachtflugausbau: Petitionsübergabe am 23. Juni im Sächsischen Landtag

Die Planunterlagen zum Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle werden zwar noch einmal öffentlich ausgelegt. Ab dem 28. Juni werden sie erneut zugänglich gemacht. Aber noch hat sich ja nichts geändert am Anliegen, dass eben mit einem massiven Ausbau des nächtlichen Frachtflugverkehrs noch mehr Belastungen für die Anwohner mit sich bringt. Mittlerweile hat die Petition gegen den Ausbau über 10.000 Unterschriften und wird jetzt im Sächsischen Landtag übergeben.

Cristina Carvalho: Der Kater aus Uppsala. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Der Kater aus Uppsala: Wenn eine Portugiesin eine Geschichte aus dem „Vasa“-Schweden von 1628 erzählt

Upps, da ist man beim Hineinlesen doch erst einmal erstaunt: Den Ton kennst du doch? Dieser Sound klingt vertraut. Zumindest, wenn man die Bücher Selma Lagerlöfs kennt, nicht nur den „Gösta Berling“ und den „Nils Holgersson“. Aber auch da taucht man ein in diesen erzählerischen Sound, der selbst einem Roman etwas Sagenhaftes gibt. Und der Untergang der „Vasa“ ist ja schon ganz von allein sagenhaft.

Im Rahmen der Demonstration gegen den Umgang von Domino’s Leipzig mit seinen Angestellten gründete sich am Samstag eine Betriebsgruppe mit dem Namen „Dominoeffekt“. Foto: LZ
·Der Tag

Das Wochenende, 19./20. Juni 2021: Reger Demo-Samstag und SPD Leipzig hat nun Doppelspitze + Videos

Das Wochenende in Leipzig war nicht nur heiß, sondern auch Schauplatz zahlreicher Demonstrationen, unter anderem gegen arbeitsrechtliche Missstände beim Pizzalieferanten Domino’s und gegen das Sterben von Clubs und Kultureinrichtungen während der Coronakrise. Letztere Demo endete an der Galopprennbahn, wo die Leipziger SPD am Samstag eine Doppelspitze Mann und Rudolph-Kokot wählte. Außerdem wurde im Landkreis Leipzig die Delta-Variante des Coronavirus' nachgewiesen und die Linke hat nun ein Programm für die Bundestagswahl. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende des 19. und 20. Juni in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Die Stolperschwelle, die an das Schicksal der in Dösen ermordeten Kinder erinnert. Foto: LZ
·Politik·Brennpunkt

Parkstadt Dösen: Grüne beantragen einen Erinnerungsort an die „Euthanasie-Verbrechen“ in der NS-Zeit

Nicht nur die angekündigten Baumfällungen in der geplanten Parkstadt Dösen beschäftigen die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Immerhin ist mit dem einstigen Parkkrankenhaus auch ein ganz dunkles Kapitel der Leipziger Geschichte verknüpft. Bislang erinnert vor Ort nur eine Stolperschwelle an die Tötungen von Kindern. Aber das müsste deutlich sichtbarer werden im Gelände, beantragen die Grünen.

Start für die Slow Fashion Tour ist an der Könneritzbrücke. Foto: Eine Welt e.V. Leipzig
·Wirtschaft·Verbraucher

Am 25. Juni digital: Slow Fashion Tour durch Plagwitz

Am Freitag, 25. Juni, gibt es eine Slow Fashion Tour durch Plagwitz. Zwar nicht zum Mitlaufen. Aber im Lockdown haben wir ja alle gelernt, dass fast alles auch digital gemacht werden kann. Und so wird auch diese Tour vom Eine Welt e. V. und dem Fair Fashion Lab Leipzig digital stattfinden. Wer sich anmeldet, kann online dabei sein, wenn es um Slow Fashion geht, die eigentlich faire und haltbare Kleidung meint, die sich nicht gleich nach der Sommersaison wieder in Abfall verwandelt.

1984: Back to No Future. Foto: Dorothea Tuch
·Theater

Gob Squads „1984: Back to No Future“: Das Schauspiel lädt am 24. Juni ein zur Premiere in der Spielstätte Residenz

Die Inzidenzzahlen sind endlich gesunken. Auch das Schauspiel Leipzig kann wieder zu Präsenz-Veranstaltungen einladen. Und am Donnerstag, 24. Juni, gibt es in der Spielstätte Residenz gleich eine Premiere, die die durchaus bedrohlichen Entwicklungen der Gegenwart in einem echten Klassiker spiegelt: George Orwells „1984“, eine Dystopie, die 1984 nicht eintrat. Aber was passiert heute?

·Politik·Engagement

Abschlussveranstaltung zum World Localization Day: Regionalisierung ist die Antwort

Die aktuelle COVID-19-Pandemie und der Brexit haben kürzlich wieder deutlich gemacht, wie abhängig unsere Wirtschaft und im speziellen auch unsere Lebensmittelversorgung von globalen Lieferketten ist. Kurzfristige Lieferengpässe führen sofort zu leeren Regalen. Gemeinschaften, die sich wieder lokal versorgen, sind resilienter gegen globale Krisen. Projekte dazu gibt es auch im Leipziger Raum. Eines kommt heute in der Online-Abschlussveranstaltung zu Wort.

Annalena Baerbock: Jetzt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Jetzt: Annalena Baerbocks Plädoyer für einen anderen Politikstil in Berlin

In den Redaktionen der großen Medien werden ja längst schon täglich neue Planspiele zelebriert: Wer würde mit wem eigentlich regieren können, wenn die Wahl so ausfällt, wie lauter Umfragen unterm Wahlvolk jetzt suggerieren? Ginge es nach diesen Planspielen der medialen Linienrichter, wäre Annalena Baerbock, die gewählte Spitzenkandidatin der Grünen zur Bundestagswahl, längst aus dem Spiel gepfiffen. Denn in das Raster vom „starken Macher“, den sich die eifrigen Herren erwarten, passt sie ja nun eindeutig nicht.

Eine Spontandemo am Samstag, 19. Juni 2021 in der zweinaundorfer nach der aufgelösten Hausbesetzung der Tiefe Straße am 11. Juni 2021 im gleichen Stadtviertel. Foto: LZ
·Leben·Gesellschaft

Was gerade geschieht: Spontandemo auf der Zweinaundorfer endet an der Sparkasse + Video

Was am vergangenen Samstag mehr oder minder nicht gelang, haben Autonome heute im Leipziger Osten nachgeholt. Am 12. Juni noch war die Polizei vorgewarnt, erschien in großer Stärke und unterband den „Tag X+1“, eine Art Solidaritätsversammlung für die Hausbesetzer in der Tiefe Straße 3 auf der Wurzner Straße. Heute, am 19. Juni 2021 kurz nach 22 Uhr sammelten sich plötzlich eine kurzzeitig anwachsende Gruppe Menschen am Liselotte-Herrmann-Park, um über die Zweinaundorfer Straße Richtung „Tiefe 3“ zu ziehen. Dabei kam es zu Gewalt, die Einsatzkräfte sind soeben vor Ort eingetroffen.

Das Institut für Kunstgeschichte im Wünschmanns Hof am Dittrichring. Foto: Antonia Weber
·Kultur

Fehlende Kunsthistoriker/-innen einerseits, mangelnde Praxis andererseits: Wie sich Universität und Leipziger Museen helfen könnten

In den Depots vieler Museen schlummern Kunstschätze, deren Geschichte bisher kaum erforscht ist. Die Entstehung und der Weg eines Gemäldes können Aufschluss über die jeweiligen Künstler/-innen, über die Käufer/-innen, über den Geschmack einer gesamten Epoche geben. Andere Werke sind aber auch Zeugen von Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit.

Wenigstens die Dinnershow brachte zuletzt immer wieder Publikum ins alte Stadtbad. Foto: LZ
·Politik·Brennpunkt

Leipziger Stadtbad: Leipzig will das historische Bad wieder sanieren und für Badelustige öffnen

Das hat jetzt wirklich gedauert. Seit 2006 hat sich die Stadt Leipzig vergeblich bemüht, das historische Stadtbad an einen privaten Betreiber zu verkaufen. Zuletzt musste die Verwaltung die völlige Vergeblichkeit dieses Unterfangens einsehen. Was noch fehlte, war die offizielle Aufhebung des Verkaufsbeschlusses und eine Vorlage, die dem 1916 eröffneten Stadtbad wieder eine Zukunft gibt. Und zwar in städtischer Regie. Am Freitag, 18. Juni, machte die Dienstberatung des OBM den ersten Schritt.

·Politik·Brennpunkt

Parkstadt Dösen: Für die Grünen macht die Stadt noch immer zu viele falsche Zugeständnisse

Im Mai sollte eigentlich ursprünglich schon die Vorlage zur Parkstadt Dösen vom Stadtrat beschlossen werden. Aber die Vorlage entsprach nicht ansatzweise den Forderungen aus den Stadtratsfraktionen. Forderungen, an denen das Planungsdezernat nicht vorbeikam, auch wenn man den Bebauungsplan schon als Kompromiss mit dem Investor anpries. Jetzt soll eine überarbeitete Vorlage abgestimmt werden, aber auch die genügt schon mal der ersten kritischen Fraktion nicht.

Auch Leipziger Bootsfahrten sind beliebt. Foto: LTM / Andreas Schmidt
·Wirtschaft·Leipzig

Umfrage für die Magic Cities: Leipzigs Bürger stehen dem Tourismus positiv gegenüber

Es darf wieder gereist werden. Darüber freuen sich auch Leipzigs Touristiker, denn das Corona-Jahr 2020 hat auch in Leipzig die Übernachtungszahlen einbrechen lassen. Und während zu viel Touristen anderswo für einen spürbaren Unmut der Einheimischen sorgen, ist Leipzig ja immer noch in der Entwicklung, um mal in die Spitzengruppe der deutschen Reiseziele zu kommen. Und so freuen sich die Leipziger/-innen auch eher auf die Gäste aus aller Welt als etwa die Bewohner anderer deutscher Großstädte.

Der Überweg an der Haltestelle Goerdelerring ist bislang die einzig sinnvolle Querung auch für Radfahrer. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Radquerungen am Goerdeler- und am Tröndlinring: Das VTA hat schon konkrete Vorschläge

„Die Stadtverwaltung wird beauftragt, auf der westlichen Straßenquerung der LVB-Haltestelle Goerdelerring eine getrennte Radfurt zu errichten“, beantragte im April der Stadtbezirksbeirat Mitte und verwies dabei auf einen ähnlich gelagerten Antrag des Jugendparlaments. Aber Leipzigs Verkehrsdezernat hat so seine eigenen Ansichten, wie Radfahrer/-innen an der LVB-Haltestelle Goerdelerring fahren sollen.

Der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU). Foto: Pawel Sosnowski
·Der Tag

Freitag, der 18. Juni 2021: Wöller-Wunsch erfüllt, Waldbrandgefahr und große Kaufpläne der Stadt Leipzig+ Video

Sachsens Innenminister Roland Wöller bekommt „seine“ personalisierten Fußball-Tickets, aber nur bei Risikospielen, und diverse Behörden und Ämter warnen vor Hitze und Corona. Außerdem: Die Stadt möchte das Stadtbad behalten, um dort eine Sportstätte zu errichten, und offenbar den Kohlrabizirkus für einen zweistelligen Millionenbetrag kaufen. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 18. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Abgesperrter Weg auf dem Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Ratsholzdeich: Leipzigs Umweltdezernat sieht in einem Deichrückbau gute Chancen, den Auwald wieder dem Fluss zu öffnen

Ganz so weit daneben lagen die drei Linke-Stadträte Sören Pellmann, Michael Neuhaus und Oliver Gebhardt gar nicht, als sie im Mai ihren gemeinsamen Antrag „Startschuss für Jogger und Naturschutz!“ stellten. Da steckte natürlich vor allem die Frage drin: Was wird nun aus dem Ratsholzdeich, dem Weg darauf und dem Auwald dahinter?

Eine Bedarfsampel - hier an der Brückenstraße. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Bitte drücken und warten: Freibeuter fordern mehr Benutzerfreundlichkeit bei Bedarfsampeln in Leipzig

Radfahren und Zufußgehen in Leipzig fühlen sich größtenteils noch immer so an wie vor 20 Jahren. Man fühlt sich eher im Straßenraum geduldet als erwünscht. Ein Gefühl, das spätestens an der nächsten zu kreuzenden Straße immer stärker wird, wo der motorisierte Verkehr ganz automatisch seine Grünphasen bekommt, Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen aber bitteschön erst einmal ihren Bedarf zum Überqueren der Straße anmelden müssen. In der Regel bekommen sie dann die übernächste Phase zum Queren gegönnt. Da muss sich was ändern, beantragen jetzt die Freibeuter.

·Politik·Brennpunkt

Ab Sonntag wird’s laut: Bahn baut 600 Meter Lärmschutz-Lückenschluss entlang der Bochumer Straße

Es ist ein Anwohnerwunsch, den die Deutsche Bahn da ab Montag, 21. Juni, eigentlich beginnend schon am Sonntag erfüllt: Eine neue Lärmschutzwand in Leipzig mit dem Namen „LSW 4.7“ wird entlang der Bochumer Straße im Bereich des Güterrings zwischen Mockau und Thekla gebaut, an der Eisenbahnstrecke 6369 von Wiederitzsch nach Leipzig-Engelsdorf. Hier stehen auf beiden Seiten Wohnbebauung und Kleingärten. Und die Anwohner machten 2017 mit einer Unterschriftensammlung mobil für den Bau dieser Lärmschutzwand.

Bernd Weinkauf: Leipziger Merkwürdigkeiten. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Leipziger Merkwürdigkeiten: Ein Büchlein voller Geschichten, die selbst die meisten Leipzig-Kenner noch nicht kennen

Der größte Teil dessen, was als Leipzig-Erklär-Buch im Laden liegt, ist langweilig. Denn meistens schreibt da nur einer vom anderen ab und die alten Kamellen von anno Gustav Wustmann werden nur immer wieder mit wichtiger Miene nacherzählt. Dabei gibt es auch die Bücher Leipziger Autor/-innen, die sich wirklich Mühe geben, Neues zu entdecken und Spannendes selbst dort auszugraben, wo andere nur von „Highlight“ zu Sehenswürdigkeit rennen.

Stadträte mal ganz locker: Martin Meißner und Jürgen Kasek (Grüne) hier im Neuen Rathaus und nun als Podcast im Netz. Foto: LZ
·Politik·Leipzig

LZ präsentiert: Dunkel Dreckig Deutlich – Das Stadtratsupdate (4) „Kick It Like Burkhard“ + Podcast

Zum vierten Mal haben sie es getan und es wird mit jeder Folge ein bisschen besser, süffiger und irgendwie abgehangener. Die beiden grünen Stadträte Jürgen Kasek und Martin Meißner unterhalten sich über Politik, kommende Themen im Leipziger Stadtrat und vor allem über das, was dazwischen ist. Eis zum Beispiel, schöner wohnen in der Parkstadt Dösen, wo einst tausende Kinder ermordet wurden oder Hipsterkrawalle auf der Sachsenbrücke. Als Podcast, als Livevideo auf Instagram und nun auch bei der Leipziger Zeitung.

·Der Tag

Donnerstag, der 17. Juni 2021: „Freie Sachsen“ als rechtsextremistisch eingestuft, Brandstiftung am Haus des Jugendrechts und endlich wieder Festivals

Ein herrlicher Tag: Die Sonne scheint, der Verfassungsschutz stuft die „Freien Sachsen“ nach wenigen Monaten (und nicht einigen Jahren) als rechtsextremistisch ein und das Festival „Neu/Sortieren“ ist noch bis zum 21. Juni in Leipzig. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 17. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

·Leben·Fälle & Unfälle

Freispruch nach Gerangel auf der Eisenbahnstraße

Es ist ein durchaus überraschendes Urteil: Das Amtsgericht Leipzig hat einen Mann freigesprochen, der im September 2018 auf der Eisenbahnstraße einen Polizisten beleidigt und tätlich angegriffen haben soll. Der einzige Zeuge für diesen Vorwurf war der angeblich betroffene Polizist selbst. Ausschlaggebend für den Freispruch waren laut Richter vor allem Ungereimtheiten bei der Aussage des Beamten. Zudem rückt durch die Urteilsbegründung ein gelöschtes Handyvideo in den Fokus.

Schild am Bauzaun der Bornaischen Straße 84. Foto: LZ
·Politik·Brennpunkt

Keine Zauneidechsen zu finden: Baustopp in der Bornaischen Straße 84 wurde schon am 10. Mai wieder aufgehoben

Anfang Mai kam es auf dem Grundstück Bornaische Straße 84 zu einer ein gewisses Aufsehen erregenden Baggerbesetzung und einem Baustopp für den dort seit 2019 beantragten Neubau. Ein durchaus heikler Fall in Connewitz, wo man beim Thema Gentrifizierung mittlerweile sehr dünnhäutig reagiert. Und dieses Thema ist noch nicht vom Tisch, auch wenn der Baustopp mittlerweile aufgehoben wurde. Die Linke-Stadträtin Juliane Nagel hatte nachgefragt.

·Politik·Kassensturz

MIDEM-Studie zu COVID-19 in Sachsen: Ein Völkchen zwischen Corona-Verschwörung und hoher Impfbereitschaft

Am Mittwoch, 16. Juni, stellte das Mercator Forum für Migration und Demokratie (MIDEM) seine aktuelle Studie „COVID-19 in Sachsen. Sozialräumliche und politisch-kulturelle Rahmenbedingungen des Pandemiegeschehens“ vor. Für die wurden im Zeitraum vom 10. bis 15. Mai 2021 insgesamt 1.008 Personen über 18 Jahre befragt. Es ging auch um Impfbereitschaft und Verschwörungsdenken.

Straßenbahnhaltestelle am Otto-Runki-Platz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

SPD-Fraktion kritisiert: Wieder keine Förderung für Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz

Am Wochenende hatte die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat noch Hoffnung. Aber wenn es um (Förder-)Geld geht, wird im Freistaat sehr deutlich, wie gerade CDU-geführte Ministerien damit Politik machen, indem sie schlicht über die entscheidenden Budgets verfügen. Das zuständige Innenministerium, das über Fördermittel unter anderem für Schwimmhallen entscheidet, hat erneut eine Förderung der Schwimmhalle auf dem Leipziger Otto-Runki-Platz abgelehnt, erfuhr nun die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat.

Visualisierung: Könnte so die Zukunft des südlichen Auwaldes aussehen? Freihandskizze einer Vision. Grafik: Ökolöwe
·Politik·Brennpunkt

Ökolöwe zum südlichen Ratsholzdeich: Weg mit dem Deich!

Der östliche Deichweg am Elsterflutbett zwischen Schleußiger Weg und Brückenstraße ist zurzeit gesperrt. Zwar vermutet der Leipziger Ökolöwe hier einen Streit zwischen Stadt und Land um Zuständigkeiten. Aber nach Auskunft der Stadt gehören Deich und Weg nach wie vor der Landestalsperrenverwaltung. Und die wäre auch der Adressat für die jüngste Forderung des Ökolöwen: „Weg mit dem Deich!"

Schon weiträumig gesperrt: der Weg auf dem Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Am Ratsholzdeich könnte die Landestalsperrenverwaltung ihre Baumfällungen von 2011 kompensieren

Was wird nun aus dem Weg auf dem Deich am Elsterflutbett? Und überhaupt: Wem gehört er nun eigentlich? Und wer hat ihn abgesperrt? Es ist nicht nur ein Streit um Zuständigkeiten, der da ausgefochten wird. Denn anders als 2011 vertreten die beiden zuständigen Leipziger Ämter diesmal eine eigenständige Position und möchten ihre Einflussmöglichkeiten auch dazu nutzen, die Landestalsperrenverwaltung zu mehr Renaturierung zu bringen.

Claudia Traidl-Hoffmann, Katja Trippel: Überhitzt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Überhitzt: Wie der Klimawandel schon heute unserer Gesundheit zusetzt

In diesen Tagen erleben wir ja wieder ein Stück jener Extreme, die mit der Klimaerhitzung immer häufiger werden. Und das wird nicht nur unsere Wälder, Meere, Parks und Straßenbäume unter Stress setzen. Das ist längst auch ein riesiges Problem für unsere Gesundheitssysteme. Und die massiv steigende Hitzebelastung ist nur eines der Probleme, die mit den steigenden Temperaturen nach Deutschland kommen.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 35. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. HSC 2000 Coburg am 16.06.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Gemeinsamer Jubel bei Maciej GEBALA (28, SC DHfK Leipzig/ oben) und Martin LARSEN (17, SC DHfK Leipzig), Sieg, Freude
·Sport·Handball

SC DHfK Leipzig vs. HSC Coburg 35:29 – Unnötige Spannung gegen den Absteiger

Abgestiegen waren die Franken bereits vor diesem Spieltag, doch sie legten sich noch einmal mächtig ins Zeug bei ihrem Gastspiel am Mittwochabend in Leipzig. So geriet sogar eine deutliche Heimführung noch einmal in Gefahr. Und das nach einer absolut dominanten ersten Halbzeit des SC DHfK, die schon sieben Tore Vorsprung brachte. Auf den Spielverlauf wollte Coach André Haber nach der Partie auch gar nicht wirklich eingehen, war aber stolz, dass seine Männer die Nerven behielten und in der Schlussphase den Sieg sicherten.

·Der Tag

Mittwoch, der 16. Juni 2021: Mietpreisbremse kommt, digitaler Impfnachweis nun auch im Impfzentrum und Soko LinX ermittelt

Während US-Präsident Biden und sein russischer Amtskollege Putin zu einem mit Spannung erwarteten ersten Gipfeltreffen in Genf zusammenkamen, gab die sächsische Regierung heute bekannt, das Verfahren zur Einführung einer Mietpreisbremse eingeleitet zu haben. Außerdem gibt es seit heute in einigen sächsischen Impfzentren die Möglichkeit, den digitalen Impfnachweis zu erhalten. Und die Sonderkommission Linksextremismus des LKA ermittelt wieder in Leipzig. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 16. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus passiert ist.

Leuchtenburg-Panorama. Foto: Leuchtenburg Marketing / Kunze
·Leben·Reisen

800 Jahre Leuchtenburg in Thüringen: Zum Jubiläum eröffnet die neue Dauerausstellung zur Burggeschichte „Mythos Burg“

Auch Burgen haben ihre Jubiläen. Und eine dürfte in diesem Sommer zu einem besonderen Ausflugsziel werden: die Leuchtenburg im thrüringischen Seitenroda. Dadurch, dass die im Jahr 1221 erstmals urkundlich erwähnte Burg 800 Jahre lang durchgehend genutzt wurde, zählt sie heute zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands.

Abendbeleuchtung an der Uni Leipzig am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Leipzig bildet

Natur braucht Nacht: Umweltbildungsprojekt sucht Schüler/-innen und Lehrer/-innen zur Erforschung des Einflusses künstlicher nächtlicher Beleuchtung auf die Leipziger Natur

Der Umweltinstitut Leipzig e. V. (UIL) führt in diesem Jahr ein Umweltbildungsprojekt zum Thema „NATUR braucht NACHT“ durch. Dabei geht es um mögliche Auswirkungen der zunehmenden nächtlichen Beleuchtung auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Stichwort: Lichtverschmutzung. Denn wo es nachts immer hell und grell ist, leiden nicht nur lichtempfindliche Menschen, sondern auch viele Tiere und Insekten, deren Lebensraum durch die grelle Nachtbeleuchtung gestört wird. Aber jetzt werden viele junge Projektteilnehmer/-innen gesucht.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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