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Insekten

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Insekten zählen mit dem NABU Leipzig

Deutschland zählt die Sechsbeiner – am 3. Juni begann die erste Runde des Insektensommers. Im Rahmen dieser bundesweiten Mitmachaktion bietet der NABU Leipzig zwei öffentliche Termine an, um die Welt der Insekten vorzustellen und gemeinsam bei der Zählung mitzumachen. Alle Naturfreunde sind dazu herzlich eingeladen: Samstag, 11. Juni 2022, 11 – 12.30 UhrInsektensommer im Clara-Zetkin-ParkTreffpunkt: […]

Die Leipziger Forschenden konnten den pflanzlichen „Hilferuf“ erstmals im natürlichen Lebensraum - im Blätterdach des Leipziger Auwaldes - nachweisen. Foto: iDiV

Forschungsergebnis aus dem Leipziger Auwald: Wie Bäume Vögel und räuberische Insekten um Hilfe rufen

Leser und Kritiker lieben seine Bücher. Mit „Das geheime Leben der Bäume“ wurde der Förster Peter Wohlleben 2015 zum Bestseller-Autor, ein Buch, für das er gerade von Forstwissenschaftlern den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit zu hören bekam. Doch wenn Wohlleben etwas auszeichnet als Förster, dann ist es seine Fähigkeit, über den Tellerrand der Forstwirtschaft hinausgucken zu können. Und einen Fakt, den er in seinen Büchern immer wieder erwähnt, haben jetzt Forscher vom iDiV im Leipziger Auwald nachweisen können.

Insekten: Wie Landwirte beim Artenschutz besser einbezogen werden können

Landwirte haben ein großes Potenzial, den Artenschutz weltweit voranzutreiben. Bislang wird dieses noch zu wenig genutzt. Wie sich das ändern ließe, zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einer neuen Studie im Fachjournal „Global Ecology and Conservation“.

Weniger Wespen, viele Holzbienen: Nasses Wetter wirkt sich auf Sichtungen beim Insektensommer 2021 aus

Sie ist die ungekrönte Königin des Insektensommers: Die Ackerhummel wurde bei der Augustzählung sachsen- und bundesweit am häufigsten gemeldet – wie auch in den vergangenen Jahren. Bei der Mitmachaktion des NABU haben sich in beiden Zählzeiträumen insgesamt über 13.000 Menschen beteiligt und eine Stunde lang Insekten beobachtet und sie dem NABU gemeldet. Über 430 Meldungen stammten aus Sachsen.

Am Kino Taucha steht nun ein Hotel

Es hat über 500 Zimmer, ist auch bei Corona ganzjährig geöffnet und für seine Gäste sogar kostenlos. Seit vorgestern steht das Hotel an den Tauchaer CT Lichtspiele allen interessierten Bewohnern offen.

Eine Honigbiene (links) und eine Ackerhummel sitzen auf einer Blüte. Foto: Delphine Panziera

Fördert Öko-Landbau die Gesundheit von Bienen?

Vielfältige Landschaften, Blühstreifen und ökologischer Landbau können sich positiv auf Bienen und andere Bestäuber in der Agrarlandschaft auswirken. Ein neues Forschungsprojekt der Universität Göttingen und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) untersucht nun, welche Auswirkungen verschiedene Kombinationen dieser Maßnahmen auf die Diversität, Populationsentwicklung und Gesundheit von Bienen haben können. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das Projekt „Combee“ drei Jahre lang mit rund 700.000 Euro.

Birgit Brendel. Foto: vzs

Insekten essen? Studie zeigt Verbrauchererwartung zu insektenhaltigen Lebensmitteln

Mehlwürmer, Grillen und Co. sind neuartige Lebensmittel, deren Zulassung in Europa überwiegend noch aussteht. Gleichzeitig machen Übergangsregelungen eine Vermarktung bestimmter Insektenprodukte als Lebensmittel bereits jetzt möglich. Eine qualitative forsa-Befragung im Auftrag der Verbraucherzentralen erfasste die Einstellung von Verbraucher/-innen zu Speiseinsekten. Im Fokus standen Personen, die bereits insektenhaltige Lebensmittel essen oder die bereit sind, sie zu probieren. Zusätzlich wurden Personen mit Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten befragt.

Eine Erdhummel. Foto: Wilhelm Osterman

Mehr Blüten, aber eine völlig fragmentierte Lebenswelt: Das stille Wachsen der Hummeln in der Stadt

Der Mensch beeinflusst sogar die Evolution der Insekten. Und das in verblüffend kurzer Zeit. Denn er hat die Landschaften so verändert, dass sich auch Hummeln an die neuen Lebensräume anpassen. „Treiben Städte die Evolution von Hummeln voran?“, fragten sich Antonella Soro und Panagiotis Theodorou vom Institut für Biologie der Martin-Luther-Universität in Halle. Sie haben jetzt eine erste Antwort auf diese Frage.

Foto: UiZ

UiZ bietet Fachsprechstunde zu Wespen, Hornissen und Bienen

Der Sommer ist auch Insektenzeit – längst nicht zu jedermanns Freude. Doch wie verhalte ich mich am besten? Wie kann ich als Hobbygärtner erwünschte Insekten fördern und was ist zu tun, wenn ich ein Wespen- oder Hornissennest finde? Das Umweltinformationszentrum (UiZ) bietet dazu eine Informationsveranstaltung an.

Logo UiZ

UiZ bietet Fachsprechstunde zu Wespen, Hornissen und Bienen

Wespen, Hornissen oder Bienen sind auch in Haus und Garten verstärkt anzutreffen, aber nicht immer willkommene Gäste. Am Donnerstag, 30. Juli 2020, gibt ein Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde von 15:30 bis 16:30 Uhr im Umweltinformationszentrum (UiZ) fachlichen Rat, wie man mit liebsamen und unliebsamen Insekten umgeht, sie im eigenen Garten fördert oder was zu tun ist, wenn etwa ein Wespen- oder Hornissennest auf einem Privatgrundstück entdeckt wird.

Zierliche Moosjungfer (Leucorrhinia caudalis), Foto: Marcus Held

Das Projekt Lebendige Luppe lädt am 13. Juni zur jährlichen Libellen-Exkursion

Bei der Exkursion in die Papitzer Lachen zwischen Schkeuditz und Leipzig am 13. Juni stehen die funkelnden Flugakrobaten im Mittelpunkt. Die Lachen mit ihren Wasser-, Wald- und Wiesenflächen sind der ideale Lebensraum für diese schillernden Insekten, denn die meisten Libellenarten legen ihre Eier bevorzugt in solche Stillgewässer. Erst wenn sich die Larve auf die Häutung zum erwachsenen Tier vorbereitet, verlässt sie das Wasser und ist danach sowohl in Gewässernähe als auch auf den Wiesen und am Waldrand in der Umgebung anzutreffen.

Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Pawel Sosnowski

Saison der Mitmachaktion „Puppenstuben gesucht …“ gestartet

Wo es früher summte und brummte, ist es in den vergangenen Jahren leiser geworden: Immer noch wird der Lebensraum für Insekten knapper, immer noch nimmt die Menge der Insekten und die Zahl der Arten ab. Um überleben zu können, brauchen Schmetterlinge und andere Insekten deshalb möglichst viele Blühflächen.

Beim Insektensommer 2020 stehen der Siebenpunktmarienkäfer und sein entfernter Verwandter, der Asiatische Marienkäfer, im Fokus. Foto: Ina Ebert

Insekten zählen und dem NABU melden – Marienkäfer im Mittelpunkt

Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Bei der NABU-Mitmachaktion Insektensommer vom 29. Mai bis 7. Juni spielt der Marienkäfer eine besondere Rolle. Denn jeder kennt das beliebte Glückssymbol, aber kaum jemand weiß, dass es in Deutschland etwa 70 Marienkäfer-Arten gibt.

Insekten essen: gute Nährwerte, hoher Preis

Ob als Fertiggericht mit Nudeln, Proteinriegel für Sportler, tiefgekühlter Burger oder mit Salz- oder Essiggeschmack für zwischendurch: Heuschrecken, Grillen und Co. können Verbraucherinnen und Verbraucher längst in Brandenburger Supermärkten kaufen. Die Vor- und Nachteile des Lebensmitteltrends erklärt Diana Marwitz, Expertin für Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Einer der Gewinner: Der Wanderfalter Admiral legte beim Insektensommer im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Foto: Ina Ebert

NABU-Insektensommer: Steinhummel und Ackerhummel am häufigsten beobachtet

Fluginsekten wie Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und Fliegen wurden beim NABU-Insektensommer 2019 deutschlandweit am häufigsten beobachtet. Wie im Vorjahr ist die Steinhummel Spitzenreiterin bei der Zählung im Frühsommer und die Ackerhummel im Hochsommer. Den zweiten Platz der Augustzählung belegt die Westliche Honigbiene. Gewinner dieses Sommers sind aber zwei Wanderfalter: Distelfalter und dem Admiral legten stark zu, so die Bilanz der großen NABU-Insektenzählung. An jedem zehnten Insektensommer-Beobachtungspunkt wurden Distelfalter beobachtet. Auch der schwarz-rot gezeichnete Admiral wurde deutlich häufiger gesichtet als im Vorjahr.

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