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Solidarität

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Franca Parianen: Teilen und Haben. Foto: Ralf Julke

Teilen und Haben: Franca Parianens pointierte Suche nach dem, was uns wirklich zu Menschen macht

„Warum wir zusammenhalten müssen, aber nicht wollen“, hat Dr. Franca Parianen ihr Buch untertitelt. Sie ist Kognitions- und Neurowissenschaftlerin. Das ist das Fachgebiet, auf dem erforscht wird, wie wir denken und warum. Und was davon angelernt ist und was unser Erbe ist als Mensch. Und somit auch warum ausgerechnet dieser tolpatschige Zweibeiner die ganze Erde beherrscht. Und gerade rücksichtslos demoliert.

Uwe E. Kemmenies, Gerhard Trabert (Hrsg.): Solidarität in Zeiten von Corona und darüber hinaus. Foto: Ralf Julke

Plädoyer und ernüchternde Bilanz: Solidarität in Zeiten von Corona und darüber hinaus

Wir haben ja an dieser Stelle schon einige Bücher besprochen, in denen sich kluge Leute Gedanken darüber gemacht haben, wie sich die Welt oder unsere Gesellschaft nach dem Abflauen der Corona-Pandemie verändern wird. Manche sahen ja verheißungsvolle Zeichen am Horizont, andere regelrecht ein verändertes Denken. Andere zweifelten. Warum sollten Gier und Geiz verschwinden, wenn sie nicht mal während der Pandemie verschwanden?

Quelle: Kay Christian D./www.StrangeDesigns.de

Solidarität verändert Leben – Umschüler plakatiert Leipzig

Seit ca. drei Wochen prägen viele Plakate zum Thema Covid-19 das Stadtbild von Leipzig. Auf gut 100 Plakatflächen hängt ein Plakat der Aktion #TiMMigegenGewalt, gestaltet von Kay Christian Dominte. Der künftige Mediengestalter ist seit Januar 2019 Umschüler im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig).

Adam Bednarsky © Michael Freitag

#sogehtsolidarisch – Linke ruft zur Teilnahme am Band der Solidarität auf

Am Sonntag, dem 14. Juni 2020, findet in Leipzig und anderen Städten ein Aktionstag unter dem Motto #unteilbar durch die Krise statt. Dabei wird ab 14:00 Uhr ein Band der Solidarität aufgespannt werden. Dieses gliedert sich in verschiedene thematische Abschnitte. Die Themen Antirassismus, Recht auf Stadt, Klimagerechtigkeit, Feminismus und die soziale Frage stehen zentral auf der Agenda der Teilnehmenden.

Unteilbar am 6. Juli 2019 in Leipzig mit Start an der Windmühlenstr.. Foto: L-IZ.de

#unteilbar: Mehr als 3.000 Menschen starten in Leipzig in den „Sommer der Solidarität“ + Video & Bildergalerie

Das „unteilbar“-Bündnis, das im vergangenen Oktober in Berlin nach eigenen Angaben mehr als 200.000 Menschen auf die Straße brachte, hat in Sachsen den „Sommer der Solidarität“ ausgerufen. Anlass ist die anstehende Landtagswahl am 1. September. Den Auftakt bildete am Samstag, den 6. Juli, eine Demonstration in Leipzig, an der sich mehr als 3.000 Personen beteiligten. Für den 24. August ist eine Großdemo in Dresden geplant.

FC-Kollektiv: Finanzcoop oder Revolution in Zeitlupe. Foto: Ralf Julke

Wenn sieben Menschen ihr ganzes Geld zusammenschmeißen: Finanzcoop oder Revolution in Zeitlupe

Unsere Welt ist nicht so, weil Menschen dumm sind und besessen davon, eine Müllhalde zu hinterlassen, wenn sie abtreten. Sie ist so, weil keiner den Zwängen entkommen kann, weil eine zur furiosen Marktkonformität zwingende Gesellschaft jede Form des Andersmachens fast unmöglich macht. Obwohl sich viele Menschen danach sehnen. Und manche haben dann auch den Mut, etwas anderes zu probieren. Zum Beispiel eine Finanzkooperative zu gründen.

Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“, u. a. Sitz von „Kulturleben Leipzig". Foto: LZ

Leipziger Jugendliche zeigen Europas Solidarität

Während in einigen Ländern der Trend zurück zu nationaler Selbstbezogenheit geht, setzen Jugendliche aus Leipzig und Bologna ein Zeichen für mehr Solidarität in Europa. Im Kinder- und Jugendtreff Grünau werden sich dazu im April für eine Woche 20 junge Menschen treffen, um sich mit verschiedenen Kunstformen wie Improvisationstheater, Musik oder Graffiti mit dem Thema ,Solidarität in Europa‘ auseinanderzusetzen.

So viel Lebensfreude beim Tanz. Foto: Michael Freitag

GSO 2018: Den Staub abschütteln + Video & Fotogalerie

VideoMal wieder laufen in Leipzig. Und tanzen. Abschütteln, was einen längst täglich an Staub und Mief umgibt. Einen „Heimat-Horst“ und eine abdriftende CSU/CDU in Wahlkämpfen in Bayern und Sachsen, fremdenfeindliche Positionen im Alltag und diese ewige Panik vor irgendetwas mit Ausländern. Es wirkt wie Platzangst auf einem unüberschaubar großen Feld von Möglichkeiten, wenn sich derzeit die globalen Mauerbauer auf den Weg machen. Alles raustanzen. Natürlich warten auch auf die rund 3.000 Demo-Teilnehmer, die am 14. Juli einen weiten Weg von Plagwitz bis zum Friedenspark abtanzten, Herausforderungen und neue Wege in der Zukunft. Aber welche sie lieber gehen wollen, das wurde deutlich. Eine Mauer war jedenfalls nicht dabei.

Universität Leipzig: Hissen der Regenbogenfahne und Solidaritätsaktion

Am Freitag, 13. Juli 2018, lädt die Universität Leipzig anlässlich des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig von 11 bis 12 Uhr zu einem „CSD-Warm-Up“ auf den Campus Augustusplatz ein. Aufgrund des jüngst bekannt gewordenen Übergriffs auf eine an der Universität Leipzig studierende Transgenderperson ist neben dem Hissen der Regenbogenfahne auch eine Solidaritätsaktion geplant.

Susanne Schaper (Linke). Foto: DiG/trialon

Susanne Schaper (Linke): Konflikte sind nur durch menschliche Solidarität zu lösen

Zum heutigen Internationalen Tag der menschlichen Solidarität erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper: „Vor zwölf Jahren rief die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Internationalen Tag der menschlichen Solidarität ins Leben. Trotz aller Mahnungen, dass große Probleme nur gemeinsam zu lösen sind, nehmen die Konflikte zu – weltweit und auch inmitten unserer Gesellschaft. Das Ergebnis der letzten Bundestagswahl in Sachsen belegt auch eine fortschreitende Entsolidarisierung, die auch von der sächsischen befördert wird – sowohl durch politisches Handeln als auch durch Unterlassen. So schaut sie beispielsweise tatenlos zu, wie die Zahl der von Armut betroffener Kinder, Rentnerinnen und Rentner oder auch die der Wohnungsnotfälle in Sachsen steigt.“

Staatsministerin Petra Köpping. Foto: Kerstin Pötzsch

Am 20. Dezember steht die Solidarität im Mittelpunkt

Seit 2005 ist der 20. Dezember der Internationale Tag der menschlichen Solidarität. Die Solidarität gehört laut den Vereinten Nationen zu den fundamentalsten und bedeutendsten Werten der menschlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Wir brauchen ein anderes, weltverträgliches Wachstum. Foto: Ralf Julke

Konferenz zu Migration, Entwicklung und ökologischer Krise vom 6. bis 8. Oktober in Leipzig

Das Schräge an der Bundestagswahl war ja, dass sie sich thematisch vor allem mit Vergangenheit und Verweigerung beschäftigt hat. Der ganze fette Protest in Blau war ein Protest gegen Veränderungen. Der natürlich deshalb so blubbern konnte, weil es in Regierungsverantwortung niemanden gab, der die notwendigen Veränderungen kommuniziert hat. Das müssen nun wieder all jene machen, die sich ehrenamtlich für Zukunftskonzepte engagieren. So wie bei einer Konferenz, die am Freitag in Leipzig beginnt.

Die Sitz-Blockade am 2. Mai 2016 auf dem Leipziger Ring. Legida wurde auf eine Ausweichroute gelenkt. Foto: L-IZ.de

Eine grobe Störung: Legida-Blockierer soll 400 Euro zahlen

Die juristische Aufarbeitung der antirassistischen Sitzblockade am 2. Mai 2016 ist im Gerichtssaal angekommen. Nach mehreren Landtagsanfragen, Solidaritätstreffen und einem Offenen Brief an Oberbürgermeister Burkhard Jung fand nun am Amtsgericht Leipzig ein Strafprozess statt. Der Angeklagte Richard S. wurde dabei zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro verurteilt. Er soll eine Legida-Demonstration „grob gestört“ haben.

Die Uni Leipzig am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Interview mit Bildungsaktivisten (Teil 2): „Unsere Demonstration wird ein Bildungsstreik sein“

Dass es im deutschen Bildungssystem zahlreiche Missstände gibt, bestreiten mittlerweile nicht mal mehr jene, die dafür mitverantwortlich sind. In Leipzig hat sich vor einigen Monaten die Gruppe „Lernfabriken… meutern!“ gegründet. Diese möchte auf die bestehenden Missstände hinweisen und Alternativen aufzeigen. Im zweiten Teil des Interviews spricht Albert Haas über die konkrete Situation in Sachsen, selbstgemachten Lehrermangel, Schulabbrecher, kommende Infoveranstaltungen der Gruppe und das Ziel der Demonstration am 21. Juni 2017.

Leibniz-Denkmal im Innenhof des Uni-Campus. Foto: Ralf Julke

Interview mit Bildungsaktivisten (Teil 1): „Unser Ziel ist ein Höchstmaß an Freiheit, Gleichheit und Solidarität“

Dass es im deutschen Bildungssystem zahlreiche Missstände gibt, bestreiten mittlerweile nicht mal mehr jene, die dafür mitverantwortlich sind. In Leipzig hat sich vor einigen Monaten die Gruppe „Lernfabriken… meutern!“ gegründet. Diese möchte auf die bestehenden Missstände hinweisen und Alternativen aufzeigen. Im ersten Teil des Interviews spricht Albert Haas über die Hintergründe der Entstehung der Gruppe, ihre Mitglieder und die inhaltlichen Schwerpunkte.

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