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Connewitzer Spitze: Die Streetball-Saison ist eröffnet

Auf der sogenannten Connewitzer Spitze zwischen Biedermann- und Wolfgang-Heinze-Straße kann ab sofort Streetball gespielt werden. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) und Umwelt- und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) gaben die im Sanierungsgebiet Connewitz-Biedermannstraße gelegene Anlage heute frei. Junge Leute starteten den Spielbetrieb mit einem sogenannten Tip-Off.

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Ein Projekt fürs Lichtfest 2014 nimmt Gestalt an: Wie die Leipziger 1989 in Bewegung kamen

Was kommt eigentlich dabei heraus, wenn eine Künstlerin einen Aufruf startet, um Leipziger zum Gespräch über den Herbst 1989 einzuladen? Nicht die üblichen Allgegenwärtigen, die schon alles gesagt haben zu ihrem Anteil an diesem Herbst, sondern querbeet - vor allem die Menschen zwischen 50 und 60, für die der Herbst auch einen Bruch in ihrem Leben bedeutete? Was haben sie 25 Jahre später zu erzählen?

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Paulinum der Universität: Montage der ersten Epitaphe hat begonnen

Fertig sein soll alles im Frühjahr 2015. Der Architekt experimentiert noch mit den Lichtsäulen. Die Klimaanlage ist zwar schon eingebaut, geht aber noch nicht in Betrieb, solange im Paulinum der Staub fliegt. Der Fußboden ist fast fertig, die Fußbodenheizung auch. Und hoch oben auf Gerüsten werden jetzt die ersten Epitaphe montiert. Vier davon werden allein im Andachtsraum hängen.

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Katholikentag 2016 in Leipzig: Nun schreibt Oberbürgermeister Jung

Ob mit oder ohne Gott, der Katholikentag sei für alle wichtig. Am 25. Juli 2014 erschien eine Stellungnahme des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung, welche diese Grundhaltung verkündet. Darin wirbt Jung für Toleranz gegenüber dem Katholikentag, betont dessen Bedeutung für die Stadt und vergleicht die anstehenden kommunalen Zuschusszahlungen in Höhe von einer Million Euro, welche am 17. September 2014 im Leipziger Stadtrat beraten werden sollen, mit den nicht näher benannten Zuschüssen zum Deutschen Turnfest und zu den Worldskills 2013. Nun sei von den Leipzigern Großmut gefragt, wenn es um die Unterstützung des Katholikentages 2016 gehe.

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Katholikentag 2016 in Leipzig: Ein Interview mit ZdK-Sprecher Bolzenius zum Stand der Dinge

Am 25. bis 29. Mai 2016 wird der "Katholikentag" in Leipzig stattfinden. Im L-IZ - Interview ist sich Theodor Bolzenius, Pressesprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) darin sicher. Doch in den vergangenen Tagen und mit der Stadtratssitzung vom 16. Juli 2014 sind Zweifel aufgekommen, ob die Stadt Leipzig dazu einen Beitrag von einer Million Euro über die drei Millionen des Freistaates Sachsen hinaus leisten wird. Die Entscheidung wurde auf den 17. September vertagt, noch existieren keine schriftlichen Vereinbarungen - Zeit genug, um Stadt, Land und ZdK zu fragen, wie alles gelingen soll - mit oder ohne Stadtzuschuss.

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One Million Euro Baby: Wie der 100. Katholikentag eine zukunftsweisende Veranstaltung wird

Gerade erst erschien ein neuer, satirischer Beitrag des Kollegen Holger Witzel beim Stern. Unter dem seit Jahren ausgestoßenen Aufruf "Schnauze Wessi" geht der Leipziger Journalist erneut gekonnt durch die vorrangig westdeutschen Befindlichkeiten zum gerade sanft verstorbenen Leipziger "Einheits- und Freiheitsdenkmal". Und stellt die Frage nach dem Willen und Werden der "Eingeborenen" in Leipzig. Wer dies eine rückwärtsgewandte, zu vernachlässigende Sicht nennt, darf sich schon auf den entschlossenen Widerstand der 80-prozentig ungläubigen Leipziger gegen eine Zahlung von einer Million Euro Steuergeld für den "Katholikentag" einrichten.

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Ein Gastkommentar von Pfarrer i.R. Christian Wolff: Um Gottes Willen – 1 Million für Katholikentag

Mit der Vertagung des Beschlusses über die Zuschusszahlung der Stadt Leipzig für die Vorbereitung des 100. Katholikentages sind zwei Dinge gleichzeitig eingetreten. Einerseits das Gefühl, es müsse nochmals genauer über die Verwendung der Gelder informiert werden, denn es tauchte am 16. Juli das Wort "Informationsdefizit" auf. Andererseits öffnete es den Raum für eine breitere gesellschaftliche Debatte. Christian Wolff hat die Gelegenheit ergriffen und äußerte sich heute in einem Statement zum Thema "Katholikentag 2016" in Leipzig.

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Zoo Leipzig: Die Flamingo-Lagune ist fertig – aber wo bleiben die Flamingos?

Die Flamingos im Leipziger Zoo haben es derzeit nicht leicht. Da haben sie sich nun jahrelang als rosarotes "Begrüßungskomitee" am Beginn des Zoo-Rundganges bewährt, standen tapfer auf einem Bein in ihrem kleinen Bassin, das eigentlich eher für drei, vier Goldfische ausgelegt war. Und nun mussten sie umziehen. In einen sonnigen Stall, wo nix los ist. Nur am Freitag ging mal die Tür auf und hundert Kameraobjektive erschreckten die Vögel: Was ist los? Was soll das?

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Die Latte tiefergelegt: Sächsische Polizei ringt um kleineren, jüngeren Nachwuchs

Polizist ist in Sachsen kein Traumberuf mehr. Zu viele Überstunden, mäßige Bezahlung und auch mit dem Prestige ist es oft genug nicht weit her. Mit der Wertschätzung seitens der obersten Dienstherren fängt es an und die haben in den vergangenen Jahren eher mit Medaillen statt besserer Arbeits- und Einkommensbedingungen gearbeitet. Nun hat offenbar auch das Innenministerium erkannt, das trotz der Einkürzungen im Zuge der höchst umstrittenen Polizeireform händeringend Nachwuchs rekrutieren muss. Also werden die Einstellungsbedingungen verändert.

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“Scheiß Juden”: Zwei Demonstrationen zum Nahostkonflikt in Leipzig

Über den Nahostkonflikt wird seit den erneut aufgeflammten Kämpfen wieder verstärkt berichtet. Dass diese Auseinandersetzung auch vor der eigenen Haustür stattfinden kann, zeigte sich am Donnerstag, dem 17. Juli. Zwei Kundgebungen befassten sich mit der Thematik. Auf dem Richard-Wagner-Platz fand eine Gaza-Solidaritätskundgebung statt, organisiert vom Arbeitskreis Nahost. Eine Gegenveranstaltung mit dem Titel "Gegen den antijüdischen Krieg und seine Unterstützer" startete dagegen um 17:00 Uhr zeitgleich am Willy-Brandt-Platz, veranstaltet vom Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Leipzig. An beiden Veranstaltungen beteiligten sich jeweils zwischen 150 und 200 Menschen.

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Zoo meldet Zuwachs im Giraffenkindergarten: Dritter Giraffennachwuchs des Jahres und Erfolgsmeldung auch bei den Zebras

Der dritte Giraffennachwuchs in diesem Jahr ist da: Am Donnerstag, 10. Juli, gegen 12:00 Uhr brachte das erfahrene Giraffenweibchen Ashanti (geb. 17.08.2001 in Ostrava, seit 2003 in Leipzig) ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Bereits nach einer Stunde stand das Kleine putzmunter auf den Beinen und trank bei der Mutter, die sich liebevoll um ihren Schützling kümmerte, meldet der Zoo Leipzig.

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Ein gescheiterter Wettbewerb: Europäischer Demokratiepreis statt überflüssiges neues Freiheits- und Einheitsdenkmal

Am 16. April wurde im Leipziger Stadtrat zum wiederholten Male über das weitere Verfahren im Wettbewerb zum Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal beraten - diesmal über einen Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, die einen Abbruch des Wettbewerbes fordert und dessen Wiedervorlage in 25 Jahren! Dazu die Freigabe der für das Denkmal vorgesehenen innerstädtischen Brache Wilhelm-Leuschner-Platz für die städtebauliche Entwicklung.

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Frisch getauft auf die Schiene: Regio-Shuttle der Erfurter Bahn wirbt ab sofort für das Lichtfest Leipzig am 9. Oktober 2014

Mit einer kurzen Sektdusche wurde am Montag, 14. Juli, ein Regio-Shuttle der Erfurter Bahn getauft. Der Zug ist mit Motiven des Lichtfests Leipzig gestaltet und wirbt ab sofort für das 25-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution. Als Botschafter für Leipzig ist der Zug künftig in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern unterwegs.

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100. Katholikentag 2016 in Leipzig: Wir zahlen nicht für eure Party

Am 25. Mai 2016 soll er starten, der 100. Katholikentag mit einem Gastgeber namens Leipzig. Die Stadt fühlt sich hörbar geehrt, sieht enorme Potentiale in der Außenwirkung und ist deshalb gern bereit, das Stadtsäckel zu öffnen und eine Million Euro beizusteuern. Geht es nach den Grünen zuviel, 300.000 Euro müssten auch genügen. Die Piraten stellen die Frage längst grundsätzlicher. Wieso zahlt in einem Land, in dem Kirche und Staat angeblich getrennt agieren der Steuerzahler über Bund, Land und Kommune gesamt 4,5 Millionen Euro in die Veranstaltungskasse einer katholischen Party in der Glaubensdiaspora Leipzig ein?

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Sächsischer Literaturpreis 2014 geht an Jan Kuhlbrodt

Der Literaturpreis 2014 des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst geht an Jan Kuhlbrodt. Diesen Vorschlag der Jury hat die sächsische Kunstministerin Sabine von Schorlemer nunmehr bestätigt. "Mit Jan Kuhlbrodt wird ein sächsischer Autor geehrt, dessen Wirken sich durch alle Genres zieht und in seiner literarischen Schaffensbreite außergewöhnlich ist", stellt die Jury zu ihrer Entscheidung fest.

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Video Weltnest.de “Bild & Ton” beim Speeddating: Das schnelle Glück?

Sieben Minuten sind es, in welchen man bestimmte Dinge eher nicht ansprechen sollte. Und andere immer bejahen, wenn man einem Hinweiszettel der Veranstalter des Speeddatings vertraut, bei welchem Marcus mit der Kamera auftauchte. Via á vis Mann und Frau, wenig Zeit und dennoch versuchen Leipziger, auf diesem Weg einen Partner zu finden. Oder einfach neue soziale Kontakte aufzubauen. Wie Speeddating funktioniert, was ein Dating-Angel ist und ob das große Glück im schnellen Kontakt liegt, hat Marcus Mötz versucht herauszufinden. Das Fazit: eher gemischte Gefühle im Café Telegraf.

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1.000 Jahre Leipzig: Löwenfrühstück, StadtFestSpiel, Lobgesang und ein Abschied

Wie feiert man eigentlich einen 1.000. Jahrestag? Mit Freibier für alle? Oder großem Fischerstechen auf dem Elsterbecken? Oder einer großen Ostereiersuche für die Kinder? - Gute Frage für eine Stadt, die mal die reichste war in Deutschland und dann ausgenommen wurde wie eine Weihnachtsgans. Also hat man eigentlich kein großes Geld zum Feiern. Aber gefeiert wird. Und am 20. Dezember 2015 gibt's Torte.

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Nimm 4 – Stadthühner auf Tour: Hennenquartett ist im Juli zu Besuch im Stadtgarten Connewitz

Die vier Stadthühner Ruby, Rosa, Paula und Heidrun waren im vergangenen Jahr in Hinterhöfen, Kindergärten und der Leipzig School of Design zu Gast. Auch in diesem Jahr führen die vier Hennen ihren Bildungsauftrag fort. Jetzt sind sie das erste Mal öffentlich zu sehen. Bis Ende Juli betreut der Leipziger Umweltbund Ökolöwe die Tiere im Stadtgarten Connewitz.

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Plattform “Mein Grundeinkommen” gestartet: Ohne Staat zum eigenen System

"Hast Du Dich mal gefragt, was Du aus Deinem Leben machen würdest, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre?" Michael Bohmeyer stellt die Schlüsselfrage der Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens an den Beginn seines kurzen Aufrufvideos. Doch entgegen aller theoretischen Debatten der vergangenen Jahre, den Petitionen und Appellen setzt der Berliner eine konkrete Durchführungsidee dahinter. Am zähen Weg durch die gehörlosen Instanzen und den ewigen Bedenkenträgern vorbei, lebt er es selbst bereits vor und sammelt nun für andere "Grundeinkommler" via Crowdfounding. Er bildet eine Community, die Zeit schenken möchte und neue Kräfte freisetzen könnte.

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Die Grünen im Visier von angeblichen Flüchtlingsfreunden – Ein Interview zur Sachlage in Asylfragen

Es ist irgendwie eine kuriose Situation in Leipzig. Vermutlich, so legen es zumindest derzeit anonym verbreitete Bekennerschreiben nahe, entlud sich kurzzeitig die Frustration wegen einer verfahrenen Asyl-Situation in Berlin-Kreuzberg auch in Leipzig. Zumindest attackierten in der Nacht des 27. Juni Unbekannte das Technische Rathaus, in welchem die Ausländerbehörde untergebracht ist mit Steinen, Flaschen und Farbe. Was hier als Verärgerung gegen behördliches Handeln gemutmaßt werden könnte, traf irgendwie auch auf einmal die Geschäftsstelle der Leipziger Grünen. Wen dies irritiert, der liegt wohl richtig. Jürgen Kasek, Sprecher der Grünen Leipzig jedenfalls versteht die Motivation der Täter kaum.

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History is more than a book: Ehemalige jüdische Einwohner und deren Nachfahren besuchen Leipzig

"Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, dass ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen. Ich kann nicht verstehen, dass man mit ihr bis heute so wenig sich abgegeben hat. Sie zu begründen hätte etwas Ungeheuerliches angesichts des Ungeheuerlichen, das sich zutrug." Das waren die Worte von Theodor Wiesengrund Adorno.

Kaja Klaus am Rande mit Tuch. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Kaja Klaus vom Tauschladen: Es ist nicht wichtig, wie ein Mensch ist, wo er herkommt oder was er leistet. Es zählt sein Charakter und sein Herz

Während des fulminanten Sommer-Westbesuchs kam Volly Tanner mit Kaja Klaus ins Gespräch als diese ihm einen Flyer vom Tauschladen in der Engertstraße in die Hand drückte. Kurz darauf fuhr er mit seinem Rad selber zum Gebäude gegenüber vom Plagwitzer Bahnhof - und war begeistert. Er traf nicht nur aktive und wundervolle Menschen dort sondern nahm auch so manchen Wink in sein festgefügtes Vorurteilsgebäude mit. Im Plausch mit Kaja verschoben sich die Realitäten und Gewichtungen - und deshalb gibt es hier das ganze, lange Interview für alle Zeiten im Netz und zum Nachlesen.

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Weh und Lust im Flüchten: Was der Tourismus verspricht und gleichzeitig vorenthält

In den Urlaub fahren wir alle gern. Aber warum? Was macht die sogenannte Reiselust oder das Fernweh aus? Weh spricht vergeh, denn alle Lust will Ewigkeit. Dieser Satz aus Nietzsches "Also sprach Zarathustra" gilt hier in erhöhtem Maße. Mit dem Gang in die Ferne, zu der es uns zieht, die wir als Ideal aufrichten, sollen die Beschwerden des Alltags gelindert werden. Unlust soll vermieden werden.

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Christian Wolff, Thomaspfarrer i.R.: In memoriam Christian Führer

Am heutigen Tage ist ein großer Leipziger gestorben. Seit Stunden nehmen viele Vertreter der Gesellschaft Anteil und übersenden Grußadressen und würdigende Worte. Einer, der dieser immer mächtig ist, hat sich seine ganz eigenen Gedanken in Form eines Nachrufes auf einen verdienstvollen Kollegen gemacht. Christian Wolff, Thomaskirchpfarrer im Ruhestand hat einen Nachruf verfasst, welcher nicht nur in der Länge versucht, dem Wirken Christian Führers gerecht zu werden.

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Sachsens Elite bepreist sich selbst: Kalte Kartoffel für de Maiziére

Was bitteschön ist eigentlich der Mitteldeutsche Presseclub zu Leipzig e. V.? Jahr für Jahr erfreut er die Welt mit der Verkündung des neuen Preisträgers der "Heißen Kartoffel", den er zusammen mit dem Förderverein Heiße Kartoffel e.V. vergibt. Die gab es früher mal dafür, dass sich Leute mutig getraut hatten, ein paar wahre Worte zu sagen in der mitteldeutschen Politik. Aber auch in den 1990er Jahren hatte der Preis so einen Drang danach, an der Brust ordensgeschmückter Staatsmänner zu landen. Solchen wie Thomas de Maizière.

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Zoo Leipzig: Besucher geben gute Noten – Nachwuchs gibt es bei Przewalskis, Dianameerkatzen und Kugelgürteltieren

Der Zoo Leipzig erhielt von der Bewertungsplattform TripAdvisor das Zertifikat für Exzellenz 2014 verliehen. Das Zertifikat wird ausschließlich auf der Grundlage der Bewertungen von Besuchern vergeben, die für das vorangegangene Jahr für ein Unternehmen abgegeben wurden. Nur Unternehmen die ausschließlich ein kontinuierlich hervorragendes Feedback von TripAdvisor-Reisenden erhalten, werden ausgezeichnet.

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Lichtfest 2014: Einmal rum um den Ring mit Überwachung, Freiheit und wiederbelebtem Stadtfunk

Jubiläen kommen von ganz allein, wenn nichts dazwischen kommt. Am 9. Oktober jährt sich der Tag, der 1989 in der DDR den "Anfang vom Ende" einläutete, jener Demonstrationsmontag, der auch deshalb friedlich blieb, weil die schiere Zahl von über 100.000 Demonstrierenden die Staatsmacht lähmte. Von Friedlicher Revolution sei zu reden, ja nicht von "Wende", sagt Dr. Johannes Beermann, Leiter der Sächsischen Staatskanzlei. "Das wäre Geschichtsverfälschung."

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Was kratzt mich Überwachung: Das Bündnis Privatsphäre Leipzig im langen L-IZ-Interview (2)

Im ersten Teil versuchten Jürgen, Xan und Maria, Michael Freitag davon zu überzeugen, warum es wichtig sei, was Edward Snowden der Welt mitzuteilen hat und wo sie die Unterschiede zwischen der Strafverfolgung im Netz und flächendeckendem Datenscreening sehen. Was mit Bildern der Kameraüberwachung im öffentlichen Raum so alles geht und was nicht, warum sie das mit dem Netzshopping nicht ganz so fröhlich wie unser Redakteur sehen und wo man sich den Fingerabdruck im Ausweis hintun kann, darum geht es im Teil 2 des langen L-IZ-Interviews.

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Was kratzt mich Überwachung: Das Bündnis Privatsphäre Leipzig im langen L-IZ-Interview (1)

Stört es eigentlich wirklich irgendjemanden, was da so heraus kam und kommt rings um NSA, BND, Polizeikameras und andere datenhungrige Institutionen? Haben die täglich neuen Erkenntnisse über die vielen Spielarten des Datenscreenings bei Facebook, Google und längst auch allen verfügbaren Endgeräten wie Smartphones und Rechnern zu irgendetwas mehr geführt als ein lauter werdendes Gähnen? "Wer anständig ist, hat ja nichts zu verbergen" - der Ruf aller, die es wissen, aber wenig an ihrem Verhalten änderten.

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Nur 80 Teilnehmer: Demonstration gegen Fußball-WM lief ins Leere

Nicht alle Leipziger sind im WM-Fieber. Während die deutsche Elf die Auswahl Portugals am Montag mit 4:0 deklassierte, demonstrierten nach Polizeiangaben 80 Menschen am Connewitzer Kreuz gegen das sportliche Großereignis. "Ist es noch zeitgemäß eine so teure WM durchzuführen?", fragte Anmelderin Juliane Nagel (Linke).

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Ehrung für Vorsitzenden der Leipziger Kulturstiftung: Professor Rolf-Dieter Arens bekommt den Thüringer Verdienstorden

Als Zeichen der Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um den Freistaat Thüringen verleiht die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Christine Lieberknecht, Professor Rolf-Dieter Arens, am Freitag, 20. Juni, um 15:30 Uhr im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei den Thüringer Verdienstorden. Die Freude darüber ist bei der Leipziger Kulturstiftung, deren Vorsitzender er ist, entsprechend groß.

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Leipzig 2015 e.V.: Marketingmann Peter Fräbel-Simon ist neuer Geschäftsführer

Am Donnerstag, 12. Juni, hat der Vorstand des Leipzig 2015 e.V. Peter Fräbel-Simon einstimmig zum neuen Geschäftsführer des Vereins bestellt. Nach einer zweiwöchigen Übergabephase wird er Dirk Thärichen am 1. Juli 2014 offiziell ablösen. Der hat den Verein seit 2013 als Geschäftsführer geleitet, gibt das Amt aber ab, weil er in den Vorstand des Leipziger Konsum gewechselt ist.

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Video von Weltnest.de – “Bild & Ton”: Die (il)legale Graffitiszene in Leipzig

Von Auftragskünstler, den Möglichkeiten, von Graffitikunst leben zu können bis hin zu den illegalen Vertretern der Zunft. Marcus Mötz hat sich unter die Straßenkünstler begeben und trifft anfangs mit Flamat auf einen stadtbekannten Vertreter der Zunft. Im Gespräch findet der Weltnest - Reporter unter anderem heraus, was sich ändern müsste für die Szene, welche Städte in Deutschland angesagt sind und wo gerade neue Kunst entsteht. Auch das Thema, warum manche Kunst bereits geschützt und andere verteufelt wird, läuft ihm dabei fast zwangsläufig über den Weg. Denn auf seinen Wegen trifft er natürlich auch auf einen illegal agierenden Sprayer.

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Verdächtig üble Idee: Polizei Sachsen veranstaltet WM-Gewinnspiel um ne Spritztour

"So einen Preis habt ihr garantiert noch nicht gewonnen. Noch bis 16. Juni 2014, 22:00 Uhr den Weltmeister tippen!" So stehts auf der offiziellen Facebookseite der Polizei Sachsen unter HInweis auf ein "verdächtig gutes Gewinnspiel" zu lesen. Und dann heißt es für den richtigen Tipp hoch aufn Bock und ab geht's im blauen Wagen. Eine lustige kleine Rundfahrt auf dem Gelände der Leipziger Bereitschaftspolizei mit einem polizeilichen Gerät, welches in Sachsen gern mal eingesetzt wird, um bei Minusgraden Anti-Nazi-Demonstranten in Dresden vorsorglich "nass zu machen". Und sich sicher auch das eine oder andere Mal aktuell bei den fleißigen Kollegen in Brasilien bewährt hat. Wenn Beamte hipp werden wollen und sich im "Augenzwinkern" üben.

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Paulinum der Universität Leipzig: Die neue Kirche nimmt Gestalt an – nur die Glassäulen verzögern die Fertigstellung bis 2015

Es war schon eine Herkulesaufgabe, die der niederländische Architekt Erick van Egeraat da dem Sächsischen Immobilienmanagement stellte, als er die neue Paulinerkirche entwarf. Mit allerlei Details, für die man echte Spezialfirmen braucht. Wie für die filigranen Glassäulen, die er als Replik der alten Säulen aus der 1968 gesprengten Paulinerkirche vorgesehen hat. Dieses Detail sorgt nun für eine weitere Verschiebung des Fertigstellungstermins.

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Thomas Krakow ist jetzt Präsident des Richard-Wagner-Verbandes International

Im Zeitraum vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2014 tagt der Internationale Richard-Wagner-Kongress in Graz/Österreich. Bei den turnusmäßig stattfindenden Wahlen sprach sich am Freitag, 30. Mai, die Mehrheit der Delegierten für Thomas Krakow aus, den Vorsitzenden des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig. Er wurde für fünf Jahre zum Präsidenten des Richard-Wagner-Verbandes International gewählt.

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Video – weltnest.de in “Bild & Ton”: Marcus auf der Kleinmesse

Die Gaukler sind da. So hieß es einst, wenn das fahrende Volk in die Stadt kam und allerlei Vergnügungen und Ablenkung vom harten Alltag versprach. Heute heißen sie Schausteller mit ihren Fahrgeschäften von Autoscooter bis Kettenkarussell und "Kotzmühle", stehen unter dem für Leipzig spezifischen Begriff "Kleinmesse" am Cottaweg und freuen sich seit dem 30. April wieder auf große und kleine Gäste. Marcus Mötz hatte die Möglichkeit, mit den Familienunternehmern zu sprechen, versuchte sich mit sichtbarem Glanz in den Augen als Animateur und fragte für weltnest.de auch nach den heutigen Härten der Herumreisenden.

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Mal Fußi gucken gehen: Probstheida ist eine Reise wert

Die Ansprache ist freundlich rau, der Tonfall klar. Hier regiert der L.O.Ga. Nach vielen Jahren vollständiger Stadionabstinenz habe ich hier logischerweise keine Freunde mehr. Überall Gruppen, es wird diskutiert, gestikuliert, geschimpft und gelacht. "Wie stehts bei Meuselwitz?" kurz darauf "Was macht Babelsberg"? Woher soll ich das wissen? Und warum ist das wichtig? "Bistn Neuer? Macht nüscht, wir freuen uns." Überraschend bin ich - ganz ohne Schal und Dresscode - einfach aufgenommen unter den Blau-Gelben. Lok führt 1:0 gegen Magdeburg, ich bin im guten alten Bruno-Plache-Stadion und die Stimmung ist heute bestens. Ein Leipziger in Leipzig im Neuland.

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Leipziger Studie: Frauen in Führungsgremien von Kommunalunternehmen deutlich unterrepräsentiert

Es ist erstaunlich, wie schnell es bei bestimmten Themen gleich reihenweise heftigste Kritik in den Kommentarspalten hagelt. Man braucht sie nur anzutippen, schon schalten ganze Sturmabteilungen auf Angriff. Etwa beim Thema Geschlechtergerechtigkeit. Bei dem sich erstaunlicherweise Männer sofort diskriminiert fühlen, wenn man erwähnt, dass Frauen völlig unterrepräsentiert sind an den Stellen, wo es um Macht geht. Wie eine neue Leipziger Studie mal wieder belegt.

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Thomaskirche: Pfarrer Martin Hundertmark ist jetzt 2. Thomaspfarrer

Der Kirchenvorstand der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 15. Mai, Pfarrer Martin Hundertmark auf die 2. Pfarrstelle der Thomaskirche gewählt. Pfarrer Martin Hundertmark ist 42 Jahre alt und derzeit Pfarrer an der Margarethenkirche in Gotha, Thüringen. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.

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“Mittedeutschland”: HTWK Leipzig stellt an der Hochschule entwickeltes Gesellschaftsspiel zur Region vor

Ja, wenn Politiker den Schneid nicht haben, dann müssen eben die Bürger ran, diese Idee von Mitteldeutschland mit Leben zu erfüllen. Oder die Studierenden, die sich mit dem Thema Region beschäftigen. Region im modernen, europäischen Sinn. So haben es der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rüdiger Ulrich und sein Team schon vor fünf Jahren angedacht. Jetzt haben sie ein Spiel draus gemacht. Am 15. Mai stellen sie es vor.

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Internationaler Tag der Familie: Familienstehtisch und Friedensgebet am 12. Mai

Unter Familie versteht fast jeder etwas anderes. Manche denken dabei in uralten, längst überholten Schablonen. Viele aber denken an das, was sie selbst erlebt haben und erleben als Partnerschaft, Patchwork, Lebensgemeinschaft, wissend, dass weder Kinder noch Lebensgefährten in eine Schablone passen. Und genau weil das so ist, gibt es den "Internationalen Tag der Familie". Der findet zwar offiziell am 15. Mai statt. Aber in Leipzig ist dazu schon am 12. Mai was los.

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Polnisch-deutscher Brückenschlag: Ewa Michnik erhält Leipziger Richard-Wagner-Preis 2014

Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner wurde 2013 in seiner Geburtsstadt erstmals der Leipziger Richard-Wagner-Preis verliehen. Auch 2014 findet eine Festwoche zum Geburtstag des Leipziger Musikgenies statt. Preisträgerin des diesjährigen Richard-Wagner-Preises der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig ist die polnische Dirigentin und Opernintendantin von Breslau/Wroclaw, Ewa Michnik.

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Wettbewerbsfuttern bis September: Leipziger können ihr Jubiläumseis für 1.000 Jahre Leipzig küren

Ab sofort können die Leipzigerinnen und Leipziger im Eiscafé San Remo ihr Jubiläumseis für das Festjahr 2015 wählen. Zwei neue Eis-Kreationen sind hier bis September im Angebot: Der Leipzig 2015 e. V. schickt seinen Favoriten Joghurt-Marzipan mit Stückchen von Leipziger Lerche und Erdbeer-Ingwer-Soße ins Rennen. Das Team des San Remo um Pâtissier Francesco Tavano schlägt ein Sahne-Orangen-Eis mit Kokos-Crunch und Rote-Früchte-Maracuja-Soße vor.

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Tanners Interview mit Eva Brackelmann und Katharina Kleinschmidt: Ab einem bestimmten Level geht es nicht mehr tiefer

Es mehren sich die Publikationen von Männern (o.k. und leider auch Frauen), die der Menschheit mit dem Verbalhammer ihre Sicht der Welt eintrichtern wollen. Das ist ja prinzipiell nichts Neues, dennoch erschreckt doch die sprachliche Schlichtheit der Texte. Ein weiteres Kapitel "Ich hau auf alles, was mir nicht in den Kram passt" hat jetzt Akif Pirinçci (54) hinzugefügt.

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25. April – Tag des Baumes: Grüne fordern frühzeitige Informationspflicht und pflanzen heute Bäume

Am Freitag, 25. April, ist Internationaler Tag des Baumes. Egal ob Straßen- und Alleebäume, Wälder in Ausflugs-, Erholungsgebieten oder Parkanlagen: Baumschnitt und Baumfällungen bewegen regelmäßig die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Erst recht, seit die Sache durch das sächsische "Baum-ab-Gesetz" mehr als unüberschaubar geworden ist. Und Städte wie Leipzig schaffen nicht einmal, ihre eigenen Baumpflanzprogramme umzusetzen.

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1.000 Jahre Ersterwähnung: Markkleeberger will dreibändige Leipzig-Geschichte mit Crowdfunding unterstützen

Es wird zwei Buchserien zum 1.000. Jahrestag der Ersterwähnung Leipzigs geben - eine dicke, sehr wissenschaftliche, die die Stadt Leipzig auflegen lässt, und eine populärwissenschaftliche für alle, die den schnelleren, leichten Zugang zur Stadtgeschichte bevorzugen. Daran arbeitet Peter Schwarz, einer jener wissbegierigen Mitmenschen, für die Regionalgeschichte ein bisschen mehr ist als ein Steckenpferd.

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Schönstes Fotobuch der Region Leipzig 2014: Rössing-Preis geht diesmal an Antje Stumpe für “Paradise lost?”

Der Preis hat es nicht einfach, obwohl er sich ein edles Ziel gestellt hat. "Die Rössing-Stiftung hat vor allem den Zweck, besonders begabte Textautoren und Fotokünstler für das schönste Buch über Leipzig bzw. seine Region auszuzeichnen", heißt es auf der Website der Stiftung, die aus dem Lebenswerk des Leipziger Fotografen-Ehepaars Roger und Renate Rössing hervorgegangen ist. 2014 bekommt ein Fotoband über Grünau den Preis.

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Von Süd nach Nord: Zugvögel e. V. kehrt die Freiwilligenpraxis um

Westeuropäer sind Profitouristen. Irgendwann einmal hat die westliche Welt beschlossen, den Rest der Zivilisation, der sie eben gerade die Eigenschaft der Zivilisiertheit abgesprochen hat, zu bekehren. Den armen Barbaren muss man doch Kultur beibringen, dachte man sich und erfand die Kolonialisierung. Zuvor hatten schon Columbus und die Spanier versucht, den Ureinwohnern Amerikas den "Segen" des Abendlandes zu vermitteln. Der Zugvögel e.V. versucht es nun mal mit der Entwicklungshilfe genau in umgekehrter Richtung - von Süd nach Nord.

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Satirefreiheit auf Wanderwegen: Julius Fischer im Interview zum Urteil des “Wanderhurenstreits”

Am 27. März entschied das Landgericht Düsseldorf dass das Buch des Leipziger Satirikers Julius Fischer "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" nicht weiter vertrieben werden darf. Der in Dresden und Leipzig heimische Verlag Voland & Quist ging bis zum Schluss davon aus, dass die Wahl des Titels durch die Satirefreiheit gedeckt ist, doch das Gericht sah das anders. Wie ist das Urteil vom Autor selbst aufgenommen worden? L-IZ.de hat bei Julius Fischer mal nachgefragt.

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Leipzigs neue Propsteikirche: Das Kreuz ist oben

Es war ein schwieriges Kran-Manöver, aber am Ende ging alles gut: Leipzigs größter Kirchenneubau nach dem Zweiten Weltkrieg, wenngleich noch ein gerade fertiggestellter Rohbau, trägt seit Sonnabend, 5. April, ein gut sieben Meter hohes Kreuz aus Edelstahl. Die Mitglieder der Leipziger Propsteigemeinde und mit ihnen zahlreiche Gäste begingen dieses Ereignis mit einer feierlichen Andacht.

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Wenn fundamentaler Glauben Politik werden will: Evangelikale in Sachsen

Der "Kreuzer" beschäftigt sich in seiner April-Ausgabe unter dem Titel "Gottes Reich" mit einem Thema, über das in Sachsen in der Regel wenig gesprochen wird: den Evangelikalen. Eine Studie der Leipziger Autorin Jennifer Stange unter dem Titel "Evangelikale in Sachsen", die sie für die den Grünen nahe stehende Heinrich-Böll-Stiftung geschrieben hat, hatte den Unmut des Landesbischofs erregt.

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Ein Offener Brief an die Medienanstalten: Menschenaffen und andere Primaten gehören nicht in die Unterhaltungsindustrie

Menschenaffen und andere Primaten sind weltweit bedroht. Doch in Filmen und Werbeclips tauchen sie trotzdem immer wieder auf - als putzige Werbeträger oder neckische Stars. Dagegen protestieren jetzt die Wild Chimpanzee Foundation und ihre Partner mit einem offenen Brief. Die Foundation hat ihren Sitz in Leipzig - in trauter Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

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Die Schönen, die Biester und eine späte Diskussion: Das Aufeinanderprallen von Welten

Am 27. März versammelte der Gleichstellungsbeirat der Stadt Leipzig unter Leitung seiner Vorsitzenden, Genka Lapön, Kulturverantwortliche, Unterstützende und KritikerInnen im Klingersaal des Museums der bildenden Künste. Anlass hatte die Ausstellung "Die Schöne und das Biest" mit ihrem großformatigen Werbeplakat gegeben, die vom 13. Oktober 2013 bis zum 12. Januar 2014 gezeigt wurde.

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Wählergemeinschaft prescht vor: Freiheits- und Einheitsdenkmal auf 2039 verschieben

Es ist einiges schief gelaufen im Wettbewerb um das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal. Und es hat fast alles mit den Akteuren zu tun, die das Denkmal unbedingt jetzt und in einer von ihnen gewünschten Form haben wollten. Obwohl viele Leipziger finden, es gäbe mit der Nikolaikirche längst ein unersetzliches Denkmal. Eines, das dann auch noch extra an den Herbst '89 erinnert, würde gar nicht gebraucht. Aber vielleicht wäre 2039 ein guter Zeitpunkt, findet die Wählervereinigung Leipzig.

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Das verblasste Gesicht einer Bewegung: Andreas-Peter Pausch gibt Pfarrer Christoph Wonneberger wieder eine Kontur

Wir sind das Volk! Alle Jahre wieder wird vor allem in Leipzig am 9. Oktober der Friedlichen Revolution von 1989 gedacht. Die Losung ging um die Welt. Dass dieser epochemachende Spruch allerdings einem Flugblatt von Pfarrer Christoph Wonneberger in modifizierter Form entnommen wurde, wissen viele nicht. Und auch sonst ist die Figur des Pfarrers, der die Friedensgebete ins Leben gerufen hat, wenig bekannt.

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Miethai oder Fischstäbchen? Streit um Sanierung des Industriegebäudes Holbeinstraße 28a

Seit spätestens Dezember 2013 ist der alte Industriebau in der Holbeinstraße 28a im Fokus der Öffentlichkeit. Im Januar folgte der erste Bericht des Leipziger Monatsmagazins "3Viertel" rings um die "Entmietung 2.0", welche vor Ort stattfinden würde. Die Lage hat sich in den vergangenen Wochen weiter zugespitzt, derzeit scheint eine Einigung zwischen den immer noch im Objekt wohnenden Mietern und der Immobilienfirma KSW GmbH schwer möglich. Die Schleußiger Mieter berichten von Zorn und Vertreibung, im Netz kocht die Wut. Und die Immobilienentwickler reagieren derzeit extrem rasch auf Presseanfragen.

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Streit um Sanierung in der Holbeinstraße 28a: Im Interview Jörg Zochert von der KSW GmbH

Wie viel der neue Eigentümer KSW GmbH im Jahr 2013 für das bewohnte Industriegebäude in der Holbeinstraße 28a bezahlt hatte, wollte Jörg Zochert nicht mitteilen. Dafür schildert der Mitarbeiter des neuen Eigentümers des Objektes, wie aus seiner Sicht die Abläufe bis zu den aktuell begonnenen Arbeiten im nach wie vor bewohnten Haus in Schleußig waren. In den letzten Wochen hatte das Vorgehen der Sanierer für eine Welle der Empörung gesorgt.

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Wohin mit der historischen Kanzel? Kommission stimmt Kompromisslösung zu

Die Restaurierung der historischen Kanzel, die aus der Universitätskirche St. Pauli gerettet werden konnte, soll in den kommenden Wochen beginnen. Auf diese Empfehlung einigten sich am Dienstag, 25. März, die Mitglieder der Kanzel-Kommission bei einer Sitzung an der Universität Leipzig. Noch keine Einigung konnte das Gremium über den künftigen Standort der historischen Kanzel erzielen.

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Ein unverzichtbarer Standort: Die Presse AG der Nachbarschaftsgärten e. V. zum drohenden Verkauf des Gartengrundstücks

Die Nachbarschaftsgärten sind eine grüne Insel in Lindenau. Nach vielen Jahren zivilgesellschaftlichen Engagements und der damit in Gang gesetzten Aufwertung der Leipziger Weststadt will ein Eigentümer sein Grundstück verkaufen, um auf dem Gelände Häuser zu errichten. Über die aktuellen Entwicklungen, die Probleme urbaner Pionierarbeit und Zukunftsperspektiven des Gemeinschaftsgartens hat 3Viertel mit der Presse AG des Vereins gesprochen.

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Historische Kanzel der Universitätskirche: Restaurierung, Zwischenlösung – aber noch keine Standortlösung für St. Pauli

"Kanzelfrage geklärt", preschte der Student_innenRat der Universität Leipzig (StuRa) am Freitag, 21. März, vor. Die Expertenkommission der Universität Leipzig hatte wieder einmal über eines der noch ungelösten Probleme in der künftigen Aula/Universitätskirche im Paulinum diskutiert. Wo soll die historische Kanzel aus der gesprengten Paulinerkirche künftig ihren Platz finden? - Doch die Studierenden waren ein bisschen zu weit geprescht.

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Sonne satt für die Amurleoparden: Leoparden-Tal im Zoo Leipzig eröffnet

Das neue Leoparden-Tal des Zoo Leipzig für die vom Aussterben bedrohten Amurleoparden ist am Freitag, 21. März, im Beisein des Oberbürgermeisters Burkhard Jung feierlich eröffnet worden. Die übernetzte Anlage im Stil eines Felshangs mit einer Gesamtfläche von 1600 m² und einem Investitionsvolumen von 1,8 Millionen Euro wurde thematisch an die Tiger-Taiga angegliedert und komplettiert nach nur einjähriger Bauzeit die Themenwelt Asien.

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Abschied von Baru: Schabrackentapir hat Leipzig in Richtung Tschechien verlassen

Eigentlich gehörte er zur Tropenerlebniswelt wie weiland die schielende Beutelratte Heidi. Nur dass er noch eins drauf setzte: Er wurde sogar im Gondwanaland geboren, dieser Baru, von dem die Zoo-Belegschaft am Mittwoch, 19. März, Abschied nahm. Der kleine Tapir schnappte sein Köfferchen, packte Zahnbürste und Knuddelteddy ein und schlenderte traurig zum Hauptbahnhof ...

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Leipziger Buchmesse: Das Sarrazin-Paradoxon

Dafür, dass er seine vierzehn Axiome nicht äußern darf, tut Thilo Sarrazin genau dieses ziemlich exzessiv. Im Grunde widerlegt er seinen Vorwurf des "Tugendterror" damit sehr wirkungsvoll selbst, schafft also ein Paradoxon. Denn allein am Freitag gab es auf dem Messegelände zwei Termine mit dem Mann, der Polarisierung zum Geschäftsmodell erhoben hat. Axel Bulthaupt als Moderator im ARD-Forum hielt angenehm sachlich-kritisch dagegen.

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Deutscher Nationalpreis 2014: Auszeichnung würdigt Repräsentanten der Montagsdemonstrationen von 1989 in der “Heldenstadt Leipzig”

"Den mit 60.000 Euro dotierten Deutschen Nationalpreis 2014 erhalten Repräsentanten der Leipziger Montagsdemonstrationen zur Erinnerung an die friedliche Revolution in der DDR und den Fall der Mauer vor 25 Jahren", teilte die Deutsche Nationalstiftung am Dienstag, 11. März, mit. So schnell geht das, da sind 25 Jahre herum. Das will die Deutsche Nationalstiftung irgendwie würdigen. Stellvertretend.

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Unser Mutterbild ist frauenverachtend: Christina Mundlos über weibliche Schuldgefühle, gesamtdeutschen Stillterror und die Millardenindustrie der Elternratgeber

Wer kennt sie nicht, die Schlachtfelder des Mütterterrors: Spielplätze, Wartezimmer von Kinderärzten und Krabbelgruppen. Von Bionade-Holunder contra Tee, Dinkelkeks contra Aldi-Gebäck oder der Chinesischkurs für Einjährige - Mütter überbieten sich und kritteln aneinander rum und machen sich das Leben schwer.

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Gute Frauenpolitik erkennen wir am Geschrei der Männer: Luise F. Pusch über das generische Femininum, Herrenkultur und die Möglichkeiten von Frauen, den Mann fair vom Sockel zu holen

Grammatik ist langweilig und Sprache hat mit Emanzipation nichts zu tun. Das änderte sich 1984. Im Westen der Republik wurde ?Das Deutsche als Männersprache (1984)? der Feministin und Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch konspirativ von Schülerinnengruppen unter der Bank gelesen. Das Buch war ein Paukenschlag und Luise F. Pusch mit ihrer feministischen Sprachkritik galt der Frauenbewegung als wegweisend. Im Rahmen der Buchmesse kommt Professorin Luise F. Pusch am Donnerstag, 13. März, um 18:00 Uhr in den Hörsaal 8 der Uni Leipzig, um aus ihrem neuen Buch ?Gerecht und Geschlecht? vorzutragen.

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Leipziger Freiheitsdenkmal: Wettbewerbssieger kämpfen für ihre Idee

Leipzigs Kulturbürgermeister Michael Faber (Die Linke) ist sich zwar sicher, dass das Sächsische Oberlandesgericht der Stadt Leipzig im Verfahren um den Wettbewerb für das Freiheits- und Einheitsdenkmal irgendwie zu zwei Dritteln Recht gegeben hätte. Aber ganz so ist es nicht. Und es war ja nicht irgendwer, der geklagt hatte: Es waren die Sieger des Wettbewerbs, die sich da gewaltig über den Löffel balbiert fühlten.

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Linke zum Leipziger Freiheitsdenkmal: Jetzt braucht es doch einen Bürgerentscheid

Bislang waren es im Leipziger Stadtrat vor allem die Linksfraktion und die Grünen, die immer wieder Kritik an der Wettbewerbsdurchführung für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal übten. Doch am Donnerstag, 6. März, schwenkte auch SPD-Fraktionschef Axel Dyck um. Die am 25. Februar veröffentlichte Entscheidung des Sächsischen Oberlandesgerichts zeigte zu deutlich, wie sehr das Wettbewerbsverfahren aus dem Ruder gelaufen war.

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Der 8. März im Wahljahr 2014: Rosen, Plätzchen, Wahlkampf

Frauentag ist in Leipzig immer so ein bisschen wie Wahlkampf. Insbesondere die Parteien aus dem linken Spektrum nutzen den Tag in der Regel, um daran zu erinnern, dass Politik auch weiblich ist. Oder sein sollte. Und dass in vielen Bereichen der Gesellschaft Gleichberechtigung noch längst nicht selbstverständlich ist. Aber 2014 ist natürlich Wahljahr. Da geht's auch zum 8. März etwas turbulenter zu.

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Drei Jahre nach Fukushima: “Wann verschwindet die Radioaktivität?” erzählt mit den Stimmen der Kinder

In diesem Jahr jährt sich die Katastrophe zum dritten Mal: Am 11. März 2011 richteten Erdbeben und Tsunami unvorstellbare Schäden auf der japanischen Insel an. Darauf folgte die Reaktorkatastrophe. Seitdem ist in dem Land nichts mehr wie vorher. Lehrende und Studierende der Universität Leipzig forschen zu den Auswirkungen dieses Ereignisses und haben festgestellt: Die politische Kultur in Japan hat sich verändert.

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Mehr Platz für die Spitzmaulnashörner: Bauarbeiten an Kiwara-Kopje im Zoo Leipzig beginnen

Mit dem Start der Baumaßnahmen für die Kiwara-Kopje, die neue Heimat für die Spitzmaulnashörner, beginnt - so teilt der Zoo Leipzig mit - der zweite Abschnitt der dritten Phase des Masterplanes 2020. Dieser beinhaltet neben der Nashornanlage den Umbau der historischen Bärenburg in einen Abenteuerspielplatz, die Umgestaltung des Aquariumsvorplatzes mit inhaltlicher Neuausrichtung des alten Tieraffenhauses und den Bau einer Krallenaffenanlage auf dem Gelände der bisherigen Flamingoanlage.

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Fehlende Proberäume für Leipziger Bands: Grüne unterstützen Petition für das zweite Bandhaus

Was kann ein Parteiverband machen, wenn der Vorsitzende selbst aktiver Musiker ist? - Er kann natürlich auch für die Musiker in der Stadt Leipzig kämpfen. Die seit ein paar Jahren ein echtes Problem haben: Ihnen gehen die Probenräume verloren. Jetzt fordert der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen die Stadt auf, den Verkauf der städtischen Liegenschaft in der Saarländer Straße 7 (ehemalige Förderschule), umgehend zu stoppen und dieses Gebäude - zusammen mit dem Bandcommunity Leipzig e.V. und dem Kulturamt - als zweites Bandprobenhaus Leipzigs zu entwickeln.

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Giraffenbulle “Jamal” getauft: Kopenhagener Szenario in Leipzig undenkbar – Zoo Leipzig erforscht neue Wege der Giraffenzucht

Jamal bedeutet "der Schöne" und kommt aus dem afrikanischen Suaheli. Auf diesen Namen wurde am Freitag, 21. Januar 2014, ein junger Giraffenbulle im Zoo Leipzig getauft. Am 18. Januar dieses Jahres ist er zur Welt gekommen und hat sich von Beginn an gut entwickelt. "Bei ihm merkt man, dass er ein echter Kämpfer ist", sagt Jens Hirmer, der Chef-Giraffenpfleger.

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Tanners Interview mit Katrin Rudloff: Über den Tanz können sich Menschen kennenlernen und verstehen …

Wo man tanzt, da lass'Dich lächelnd nieder ... Ach ja, Sonne, Urlaub, Freundlichkeit. Der Deutsche und ganz besonders der Sachse liebt ja bekanntlich das Reisen sehr, nur scheint's im Rückkehrschluss nicht so viel zu bringen. Diese freundliche und gelebte Gastfreundschaft, die die Reisenden so erfreut, wird gerade heuer von politischen Brandstiftern torpediert, so dass die Zivilgesellschaft sich die Hammelbeine wundläuft um den angerichteten Schaden wieder aufzubessern.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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