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Sellerhausen

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Auf dem Sellerhäuser Bahnbogen. Foto: LZ

Im August geht’s los: Leipzig startet mit dem Bauvorhaben „Parkbogen Ost“

Acht Jahre hat es gedauert seit den ersten konkreteren Plänen. Im August soll es nun losgehen. Das Bauvorhaben „Parkbogen Ost – Aktivband Sellerhäuser Bogen“ kann realisiert werden. Es ist der erste zum Umsetzungsreife gelangte Abschnitt des Parkbogens. Wie aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervorgeht, ist der Startschuss mit den ersten Teilbauprojekten für den August 2022 […]

Der Stünzer Teich. Foto: Gernot Borriss

Der Stadtrat tagte: Östliche Rietzschke und Stünzer Teich sollen repariert werden + Video

Es sah zwar so aus, als würde Leipzigs Verwaltung die Östliche Rietzschke gerade erst wieder entdecken, als sie Pläne vorlegte, die Rietzschkeaue wieder erlebbar zu machen. Aber tatsächlich arbeitet sie schon seit über fünf Jahren an einem Konzept für die Gewässer 2. Ordnung im Stadtgebiet, die auch für künftige Starkregenereignisse als Sammler und Ableiter immer wichtiger werden. Aber liegt die Östliche Rietzschke nicht längst trocken?

Montage. L-IZ.de

Baustart für neue Grünfläche Rietzschke-Aue in Sellerhausen

In Leipzig-Sellerhausen haben die Arbeiten für eine neue naturnahe Grünfläche zwischen Wurzner Straße, Bernhardt- und Ihmelstraße begonnen. Bis Herbst 2021 entsteht eine knapp zwei Hektar große, öffentliche Fläche mit hohem Erholungs- und Aufenthaltswert für die Bevölkerung sowie wichtigen Funktionen für das Stadtklima und die Biodiversität.

Der Plan für die neue Grünanlage mit Teich und Graben. Karte: Stadt Leipzig

Wenn Hochwasservorsorge mit der Schaffung einer neuen Grünfläche bestens harmoniert

Am Dienstag, 12. Mai, gab es ja die etwas unvollständige Meldung aus der Stadtverwaltung: „Leipziger Osten: Neue Grünfläche in der Rietzschke-Aue geplant“. „In der Rietzschke-Aue soll von November 2020 bis November 2021 eine neue naturnahe Grünfläche für den Leipziger Osten entstehen“, teilte das Rathaus mit. „Ziel der Maßnahme ist es, den natürlichen Auenraum zu regenerieren, die Auswirkungen von Starkregen und Hitzeperioden zu mindern, die Artenvielfalt zu erhöhen und die Wegeverbindungen im Quartier zu verbessern.“

Der Sellerhäuser Bogen an der Wurzner Straße. Foto: Ralf Julke

Leipzig will das Sellerhäuser Viadukt jetzt für 3,5 Milionen Euro sanieren

Im April war es endlich so weit: Die Stadt Leipzig konnte den Sellerhäuser Bahnbogen, auf dem schon seit Jahren keine Züge mehr fahren, von der Deutschen Bahn kaufen. Damit wurde ein Traum greifbar, der 2011 begann, als die Verkaufspläne der Bahn bekannt wurden. 2013 begann der Traum von einem Fahrradweg hoch oben über den östlichen Ortsteilen auf dem schon von weitem sichtbaren Viadukt. Aber bevor da geradelt werden kann, muss das Bauwerk erst einmal saniert werden.

Der Protestspaziergang startete an der Karl-Härting-Straße. Foto: Axel Kalteich

1.000 Leipziger nahmen am Protestspaziergang zum Mittleren Ring Ost teil

Knapp 1.000 Menschen folgten am Freitag, 3. Mai, unserer Einladung zum Protestspaziergang gegen den im Flächennutzungsplan vorgesehene Trasse des Mittleren Ringes. Die ganze Welt redet vom Klimaschutz und in Leipzig wird über einen Straßenneubau durch Parks, Kleingärten und Wohngebiete im Leipziger Osten und Südosten diskutiert – ein Unding!

Straße An der Tabaksmühle mit Wilhelm-Külz-Park (rechts). Foto: Ralf Julke

Bürgerinitiativen aus dem Leipziger Osten laden zum Informationsspaziergang am 3. Mai ein

250 Demonstranten zählte die LVZ am 3. April bei einer Demonstration über Paunsdorfer, Engelsdorfer und Sommerfelder Straße. Zwei Bürgerinitiativen demonstrierten dort gegen den überhand nehmenden Durchgangsverkehr durch Mölkau und für den Bau des Mittleren Rings. Zum Entsetzen jener Bürgerinitiativen, die nun seit Jahren gegen den Ausbau des östlichen Mittleren Rings kämpfen.

Kreuzung Ludolf-Colditz-Straße / Naunhofer Straße. Foto: Ralf Julke

200 Millionen Euro für ein neues Stück Mittlerer Ring wird Leipzig niemals wirtschaftlich darstellen können

Der Ausbau eines Ring- und Tangentensystems in Leipzig war Zielstellung der 1992 vom Stadtrat beschlossenen Verkehrspolitischen Leitlinien. Mit dem Bau der Semmelweisbrücke 2012 und Fertigstellung der A 38 wurden das Tangentenviereck und der äußere Ring geschlossen und tragen seitdem viel zur Entlastung der Leipziger Wohngebiete und einer Forcierung und Verlagerung des Wirtschaftverkehres bei. Mit dem Beschluss des Stadtrates zum Flächennutzungsplan im Jahr 2012 ist der Ausbau des Mittleren Rings nicht mehr Ziel der Leitlinien.

Oberbürgermeister Burkhard Jung. © Stadt Leipzig

Bürgersprechstunde des OBM in Sellerhausen-Stünz

Am Dienstag, dem 16. Januar, macht sich Oberbürgermeister Burkhard Jung auf den Weg nach Sellerhausen-Stünz. 17 Uhr startet an der Ecke Cunndersdorfer Straße/Karl-Härting-Straße ein Rundgang, der über die Cunnersdorfer und Wurzner Straße führt. Weiter geht es über die Püchauer Straße bis zum Narzissensteig. Im Club Sellerhausen schließt sich 18 Uhr die Sprechstunde an.

Neue Bänke für die Haltestellen. Foto: privat

Übergabe von Bänken an Bushaltestellen Sellerhausens fand positives Echo

Für Sonnabend, den 11.11.2017, 11:00 Uhr hatte der Bürgerverein Sellerhausen-Stünz in die Püchauer Straße eingeladen. Trotz sprichwörtlichen Novemberwetters fanden sich so viele Anwohner Sellerhausens zur Übergabe der neuen Bänke in den Haltestellenbereichen der Quartiersbuslinie 77 entlang der Püchauer Straße und der Leonhard-Frank-Straße ein, dass es unter dem vom Bürgerverein errichteten Zelt drangvoll eng wurde. Unter den Gästen fanden sich neben führenden Vertretern der beteiligten Unternehmen, der Landtagsabgeordnete Ronald Pohle und die Stadträtin Carola Lange, die das Projekt politisch flankiert hatten.

Kapelle des Friedhofs Sellerhausen wird saniert

Die im Jahr 1915 von Oberbaurat Scharenberg erbaute historische Kapelle auf dem Friedhof Sellerhausen wird saniert. Dies geht aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervor. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 500.000 Euro und werden aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt.

Die Eisenbahnstraße um 1904. Bild / Postkarte von Harald Stein

Vor 130 Jahren (5): Eine Zeitreise in den Leipziger Osten des Jahres 1886

Es riecht nach Boulevard im Reudnitzer Tageblatt, denn ein gesellschaftliches Ereignis kündigt sich an. Damals wie heute mit großen Worten und ohne Quelle für die wichtigen Insiderinformationen gepriesen. Gleichzeitig steigt der Fleischverzehr, was die „lokale Schlachtsteuer“ steigen lässt. In Sellerhausen haben derweil die Bürger die Nase gestrichen voll und rufen nach mehr Transparenz des Gemeinderates. Gleichzeitig werden Erfindungen verkündet, während der Handel noch sehr stark reguliert ist. Und eine bekannte Leipziger Zeitung klopft perspektivisch an die Tür.

An der Anger-Crottendorfer Bahnschneise würde man auf den Parkbogen-Ost kommen. Foto: Ralf Julke

Stadt will sich das Vorkaufsrecht am Sellerhäuser Bahnbogen sichern

Ein paar Grundstücke fehlen noch, damit der Parkbogen Ost gebaut werden kann. Oder zumindest der erste Teil von der Anger-Crottendorfer Bahnschneise bis zur Eisenbahnstraße auf dem Sellerhäuser Bahnviadukt. Um sich die Grundstücke zu sichern, will das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt das Vorkaufsrecht vom Stadtrat beschließen lassen.

Der Sellerhäuser Bogen an der Wurzner Straße. Foto: Ralf Julke

Die Stadt kauft den Sellerhäuser Bahnbogen

Eines der wohl wirkmächtigsten Modernisierungsprojekte der Stadt Leipzig geht in diesem Jahr endgültig an den Start. Verhandelt, geplant und diskutiert wurde um den "Parkbogen Ost" ja schon länger. Seit 2012, seit die Bahn hier ihren Zugbetrieb eingestellt hat, hat die Stadt Leipzig hier die große Chance etwas zu bauen, worum viele Städte künftig neidisch sein werden: eine Radpiste auf dem Bahnviadukt.

Wurzner Straße: Blick von der Einmündung der Annenstraße Richtung Viadukt. Foto: Ralf Julke

Das nächste Stück Wurzner Straße wird saniert

Den Beschluss fasste die Dienstberatung des OBM am 16. Dezember: Ab Mai wird das nächste Stück der Wurzner Straße saniert. Zuletzt wurde ja stadteinwärts ab der Torgauer Straße ein ganzes Stück dieser Straße für 8 Millionen Euro komplett neu gebaut. Die Wurzner Straße war fast zwei Jahrzehnte lang das Aschenbrödel unter Leipzigs Hauptstraßen. Doch jetzt belebt sich auch diese Stadtregion.

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