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Thema

Sicherheit

Verbundprojekt „Sicherheit im Bahnhofsviertel“

Leipzig nimmt gemeinsam mit Düsseldorf und München an der Bürgerbefragung des Verbundprojekts „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ (SiBA) teil, die am Montag, 4. Juni, beginnt. Rund 27.000 Einwohner der drei Städte (je 7.500 in Leipzig und Düsseldorf, 12.000 in München) werden zufällig ausgewählt.

Die Sorgen der Leipziger nehmen zu, aber über die Ursachen der Kriminalitätsentwicklung in Leipzig weiß man nicht die Bohne

Für FreikäuferWird Leipzig immer unsicherer? Stimmt das, was einige Medien nun aus dem Bericht zur Sicherheitsumfrage 2016 herausfiltern werden? Tatsache ist: Anhand der Zahlen lässt sich das überhaupt nicht beantworten. Auch wenn am liebsten getitelt wurde: „Sorge um Zunahme der Kriminalität wächst“. Denn dahinter steckt – die Zahlen belegen es – auch ein zunehmendes Gefühl, von der verantwortlichen Politik im Stich gelassen zu werden.

Selbst Diebstähle werden oft nicht angezeigt und die ängstlichsten Leipziger rüsten auf

Nicht nur Pöbeleien und sexuelle Belästigungen zeigen die Leipziger selten an. Selbst bei Vorfällen, bei denen es tatsächlich um viel Geld und körperliche Unversehrtheit geht, verzichten sie oft auf eine Anzeige bei der Polizei. 27 Prozent der Wohnungseinbrüche werden gar nicht erst zur Anzeige gebracht. Bei Raub verzichten 31 Prozent der Betroffenen auf eine Anzeige.

Gesunkenes Anzeigeverhalten und fehlende Polizisten in Leipzig

Es ist nicht nur die wachsende Stadt, die die Aggressionen in Leipzig schürt. Es ist ein gesellschaftliches Klima, das immer mehr Menschen sichtlich an die Grenze ihrer Selbstbeherrschung bringt. Denn wenn jeder dritte Leipziger 2016 sagte, er sei in der Öffentlichkeit angepöbelt worden, dann ist das ein bedenklicher Wert. 2011 sagte das nur jeder fünfte.

Eine leicht zunehmende Aggression in der wachsenden Stadt

Wie kompliziert die Sache mit der Wahrnehmung von Störungen ist, das zeigt die Auswertung der Sicherheitsumfrage nach den Aspekten der Störungen selbst. Meilenweit führt dabei eine Störung das Rennen an, die man eher als rücksichtslos bezeichnen würde, denn als kriminell: Hundekot auf Gehwegen und in Grünflächen. 55 Prozent der Leipziger stolpern immer wieder über die stinkenden Haufen.

Wie sicher fühlen sich die Leipziger in ihrem Wohngebiet?

Sicherheitsempfinden ist komplex, sagt Prof. Kurt Mühler. Im Grunde ist es das elementarste Gefühl, das Bewohner einer Großstadt haben. Am Grad der Ordnung auf ihren täglichen Wegen schätzen die Großstadtbewohner ein, wie sicher ihre Umgebung ist. Jede Störung und Zerstörung mindern das Gefühl der Sicherheit. Aber eine wichtige Erkenntnis aus der Leipziger Sicherheitsumfrage lautet auch: In ihrem Wohnumfeld fühlen sich 90 Prozent der Leipziger sicher.

Was Sicherheitsgefühl mit Medienkonsum und schmuddeligem Stadterlebnis zu tun hat

Wieder einmal ist die Sicherheitsdebatte in Leipzig hochgekocht, tun einige Medien so, als wäre Leipzig eine Art Klein-Chicago. Da passt es dann ganz zufällig gut zusammen, wenn Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) am Dienstag, 18. Juli, die Ergebnisse der jüngsten Sicherheitsumfrage in Leipzig vorstellt. Tatsächlich wurden die Leipziger darüber schon 2016 befragt.

„Lok sind bei der Befriedung der Fanszene merkliche Fortschritte gelungen“

Was macht die Polizei im Vorfeld und bei Sicherheitsspielen des 1. FC Lok Leipzig, um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren? Warum ist die Verhaftung von Gewalttätern inflagranti im Gästeblock nicht möglich? Wieso gibt es keine Meldeauflagen für Fußball-Gewalttäter bei Ligaspielen, und wie sieht die Polizei das Gefahrenpotenzial in der Fanszene des 1. FC Lok? Alexander Bertram von der Leipziger Polizei erklärt's.

Nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin: Sicherheitsmaßnahmen auf Leipziger Weihnachtsmarkt verstärkt

Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche werden auch in Leipzig die Sicherheitsvorkehrungen überdacht. Nach Absprache zwischen Ordnungsamt, Marktamt und Polizei werden umgehend die Goethestraße und der Augustusplatz für den Auto- und Straßenbahnverkehr gesperrt. Der Weihnachtsmarkt bleibt bis auf weiteres geöffnet, die Polizei wird ihre Streifen in der Innenstadt verstärken. Die Stadt steht weiterhin im engen Kontakt zur Polizei und zu den Innenbehörden.

Am 22. November: Die Linke diskutiert über Sicherheit und Umweltschutz

Am Dienstag, dem 22. November 2016, lädt der Stadtbezirksverband Nord der Leipziger Linken zum Bürgerforum in die Gaststätte „Goldene Höhe“ in der Virchowstraße 90a in Gohlis ein. Themen des Forums sind Sicherheit und Umweltschutz im Leipziger Norden. Als Gesprächspartner wirken an diesem Abend Enrico Stange, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im sächsischen Landtag, und Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat und deren Sprecher für Ordnung und Sicherheit mit. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und der Eintritt ist frei.

Innenminister Ulbig trifft tschechischen Innenminister Chovanec in Prag

Innenminister Markus Ulbig hat sich heute mit dem Innenminister der Tschechischen Republik, Milan Chovanec, zu einem Gespräch in Prag getroffen. Dabei ging um die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik.

Bürgercafé in Mockau am 30. August

Am Dienstag, 30. August 2016, 19:00 Uhr, wird im Bürgervereinsladen des Bürgervereins Leipzig-Nordost in der Mockauer Straße 44 zum nächsten Bürgercafé des Kommunalen Präventionsrates Leipzig (KPR) eingeladen. Der Eintritt ist frei. Auch das dritte Bürgercafé im Jahr 2016 widmet sich dem Thema „Sicherheit im eigenen Heim - Was kann ich selbst für meine Sicherheit tun?“

Erneuter Aufruf zur Teilnahme an Umfrage „Sicherheit in Leipzig“

Zur seit Anfang Juli laufenden Umfrage „Sicherheit in Leipzig“ des Kommunalen Präventionsrates gibt es in diesen Tagen einen erneuten Aufruf. An diejenigen der 6.000 Bürger, die per Zufallsverfahren ausgewählt wurden, aber auf das erste Anschreiben bisher nicht reagiert haben, werden von der Stadtverwaltung nochmals die Erhebungsunterlagen mit der Bitte um Teilnahme verschickt.

Kommunaler Präventionsrat befragt 6.000 Leipziger

Der Kommunale Präventionsrat Leipzig möchte 6.000 Bürger der Stadt über ihre Einschätzungen zu den Themen Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit befragen. Die bislang letzte Umfrage fand vor fünf Jahren statt. Insgesamt handelt es sich bereits um die fünfte Befragung dieser Art.

Andreas Nowak (CDU): „Wir müssen aus den Anschlägen von Brüssel lernen“

Angesichts der Anschläge von Brüssel gibt es eine Debatte über mehr Sicherheit an deutschen Flughäfen. Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Andreas Nowak: „Eine offene Gesellschaft ist immer anfällig für solche abscheulichen Anschläge - auch unsere. Darum müssen wir überlegen, was an Sicherheitsmaßnahmen optimiert werden kann.“

Am 2. Februar: Leipziger Sicherheitsforum 2016

Diebstahl, Gewalt bei Demonstrationen und Datenmissbrauch - die Bandbreite an Kriminalitätsdelikten zeigt die Notwendigkeit für mehr Sicherheitsbewusstsein auch in den Unternehmen der Region Leipzig. Gemeinsam mit der Handwerkskammer (HWK) zu Leipzig und dem Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Mitteldeutschland e. V. lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig daher auch in diesem Jahr am 2. Februar 2016 von 16 bis 19 Uhr zum Leipziger Sicherheitsforum ein.

Macht das Alter die Leipziger unzufriedener oder fehlt es an der richtigen Kommunikation?

Wie bilden sich eigentlich Gefühlslagen heraus in Leipzig? Durch das tägliche Erleben? Oder doch über die Medienberichterstattung? Oder durch beides? Manches deutet darauf hin, dass die Medienberichterstattung einen gut Teil dazu beiträgt, Stimmungslagen zu beeinflussen. Das wird auch deutlich, wenn die Stadt ihre Bürger mal nach der Zufriedenheit fragt. Auch hierzu gibt die Stadtverwaltung in den Bürgerumfragen Punkte vor, die die Befragten ankreuzen können.

Leipzigs größte Probleme? In dieser Bürgerumfrage stehen sie jedenfalls nicht

Seit Jahren findet sich in den Leipziger Umfragen ein Posten überschrieben mit "Die größten Probleme der Stadt". Aus 22 vorgegebenen Problemfeldern, die sich irgendwie die Bürgermeister und Amtsleiter ausgedacht haben, konnten die Teilnehmer der "Bürgerumfrage 2014" wieder auswählen. Erstmals ohne Begrenzung. Verbessert hat es den Klumpatsch aber nicht. In den Vorjahren konnten sie immer nur drei "Probleme" ankreuzen.

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