Artikel zum Schlagwort Lesebühne

Die Bühnenlyrik des Dalibor Markovic gedruckt und auf Scheibe

Satte Beats gegen die Angst, die Dummheit und die Heimatlosigkeit der Welt

Foto: Ralf Julke

Unsere Sprache ist Musik. Beat hat sie auch, wenn man sie zu benutzen weiß und nicht lyrelt und säuselt. So wie Dalibor Markovic, Dichter, Lautpoet und Beatboxer mit kroatischen Wurzeln, was auch der Verlag betont, weil damit alle Irritationen anfangen. Denn geboren ist er als echter Hesse in Frankfurt. Und erst wenn die Leute seinen Namen hören, stellen sie sich doof: „Und Sie schreiben auf Deutsch?“ Anmelden und weiterlesen.

Die kleine Berliner Eckkneipe des Volker Strübing

Die Lebensnachdenklichkeiten von Kloß, Spinne und Norbert jetzt auch als griffiges Unterwegsbuch

Foto: Ralf Julke

Auch Spaß macht Arbeit. Jede Menge. Eigentlich hatte sich Volker Strübing seine beiden gegensätzlichen Figuren Kloß und Spinne mal als Pausenfüller im Programm der Lesebühne LSD (Liebe statt Drogen) ausgedacht. Da hockten sie eine Weile, der eine stets kloßbetrübt, der andere immerzu guter Laune. Das hätte auch schon der Endpunkt ihrer Karriere sein können. Anmelden und weiterlesen.

Marc-Uwe Kling legt mal einen richtig falschen Kalender vor

365 platte Sprüche, den richtigen Sprücheklopfern falsch in den Mund gelegt

Foto: Ralf Julke

Die Welt ist voller Sprüche: Werbesprüche, Politikerzitate, Sprüche aus Filmdialogen, Zitate berühmter Philosophen, Liedzeilen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die meisten davon sind so flach wie eine überfahrene Bierbüchse. Und trotzdem hat man den ganzen Krempel im Ohr. Die Jungs, die mit Marc-Uwe Kling regelmäßig auf der Bühne stehen, können ein Lied davon singen. Anmelden und weiterlesen.

Kein Teufel, ein ordentlicher Rausch und das ewige Lied der Hormone

In seinen neuen Geschichten versucht Jan Lindner, ganz schauerlich zu sein, und begegnet sich selbst

Foto: Ralf Julke

Nun ja, der Teufel kommt in diesem Buch gar nicht vor. Auch nicht der Bursche auf dem Coverbild. Auch wenn es zuweilen durchaus beängstigend zugeht in Jan Lindners Geschichten. Der Leipziger Autor mag das Absurde, Düstere, Abgedrehte. Und einige seiner Texte sind auch deftig makaber und streifen die Randbereiche des Horrors. Obwohl Lindner eigentlich eher ein ausgebuffter Romantiker ist. Anmelden und weiterlesen.

Ab heute fremd

Ahne macht sich so seine Gedanken über das Leben, die Vergänglichkeit und ein paar gute Gründe zum Bescheidensein

Foto: Ralf Julke

Wenn man ihn selber vorlesen hört - auf der beigelegten CD zum Beispiel - dann hat man von Ahne so ein Bild vor Augen: junger Lesebühnenautor, zwar schon mit einigen Schrammen im Leben durchgekommen, aber durch nichts aus der Ruhe zu bringen und mit echtem, trockenem Berliner Humor, der durch die Texte schimmert. Altwerden kann dem Burschen gar nicht passieren. Wie denn? Anmelden und weiterlesen.

Lesedüne mausert sich zur Bühne 36

Neuer Name, erstes Buch und immer wieder dieses Känguruh

Foto: Ralf Julke

Da waren es noch vier: Julius Fischer, Marc-Uwe Kling, Sebastian Lehmann und Maik Martschinkowsky. Vormals mit Kolja Reichert die Mannschaft der "Lesedüne". Der Kolja ist ihnen irgendwie abhanden gekommen. Da haben sie sich einfach umbenannt. Seit Dezember heißt die Truppe "Bühne 36". Klingt irgendwie sehr heftig. Hat aber nur mit dem Klub zu tun, in dem sie am häufigsten lesen: dem "SO36" in Berlin. Anmelden und weiterlesen.

18. Dezember 2015: Zugabe!

Wirklich: Lesebühne Schkeuditzer Kreuz feiert noch mal Abschied vom PLAN B

Der Weihnachtsmann kam dieses Jahr etwas früher und hat der Lesebühne Schkeuditzer Kreuz ein wunderbares Geschenk dagelassen: Sie kann nun doch einen Monat länger im Plan B - Kulturcafé bleiben! Und somit findet das Jahr also doch noch einen gelungenen Abschied, wenn die Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz wie immer am dritten Freitag im Monat auf der Bühne steht, diesmal nun zum wirklich allerletzten Mal im Plan B, das zum Ende des Jahres schließen muss. Weiterlesen.

3. Dezember im Noch besser leben

Last Call! – Die finale Show der Lesebühne West

Foto: Lesebühne West

"Konzentration auf das Wesentliche" hieß es fast fünf Jahre lang jeden 4. Donnerstag im Monat, wenn die Lesebühne West im Salon des Noch besser leben Spoken Word Poetry mit elektrischen Traumsequenzen und Pyrotechnik mixte. Linn Penelope Micklitz, Roman Israel, Zbigniew Eisenschroeter, Hauke von Grimm und Kurt Mondaugen standen jeden Monat an den Mikrofonen, beschworen den Himmel über Plagwitz und Lindenau, kongenial begleitet von ihrem Lesebühnen-Pianisten und Chansonier Dannek. Nun aber ist es Zeit für ein grandiose Finale! Weiterlesen.

Sarah Bosetti erzählt mal etwas anders über Liebe und solchen Kram

Das verwirrende Leben der Generation Hamsterrad, wenn Ulf die Frage aller Fragen stellt

Foto: Ralf Julke

Erzählen ist eine Kunst. Eine hohe, sagen die Professoren. Nein, in Wirklichkeit eine, die Talent braucht. Hohe Kunst fabrizieren genug Leute in Deutschland, unlesbares Hirngeschwurbel, bei dem sich der Autor wichtiger nimmt als seine Helden. Gute Erzähler aber wissen, dass der Stoff wichtiger ist, das ganze Zeug, aus dem unser Leben besteht. Und natürlich auch die besten Erzählungen. Anmelden und weiterlesen.

Kurz mal klingeln bei Gott

Der vierte Streich der Ahne-Besuche in der Choriner 61

Cover: Voland & Quist

Gott wohnt noch immer in der Choriner Straße 61, mitten auf dem Prenzlauer Berg. Zwischen Band 3 und 4 ist er nicht wieder umgezogen, auch wenn ihn ältere Ahne-Kenner noch aus der Choriner 63 kennen. Man ist ja in Berlin-Mitte nie sicher, was morgen aus dem Haus wird. Ob's eine Luxussanierung für Zugewanderte gibt oder aus den Wohnungen hübsche Urlaubsappartements werden und die alten Bewohner wieder weichen müssen, Anmelden und weiterlesen.

Unser täglich Brot

Ahnes dritter Band mit Zwiegesprächen mit Gott

Cover: Voland & Quist

Am 8. Juli ist der offizielle Veröffentlichungstermin für Ahnes dritten Bands mit "Zwiegesprächen mit Gott". Offizielle Buchpremiere ist am 25. August 11 Uhr im Arena-Badeschiff in Berlin. Wo auch sonst? - Gott ist nunmal ein Berliner, wohnt in der Choriner Straße und wundert sich schon lange nicht mehr, dass Ahne unangemeldet in seine Wohnung schneit. Anmelden und weiterlesen.