Artikel zum Schlagwort Studie

Studie über „Rechte Hassgewalt in Sachsen“ – Fallzahlen bleiben auf hohem Niveau, Täter werden älter

Foto: Michael Freitag

Gestern stellten im Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Extremismusforscher Prof. Dr. Uwe Backes die Studie „Rechte Hassgewalt in Sachsen“ vor. Die Studie untersucht, wie sich rechte (Hass-) Gewalt im Zeitraum von 2011 bis 2016 entwickelt und inwieweit sich ihr Erscheinungsbild infolge der sogenannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 verändert hat.Weiterlesen

Flucht ins Autoritäre ist keine Alternative

Zwei grüne Politikerinnen erinnern daran, dass Demokratie Verteidiger mit Rückgrat braucht

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen wunderten sich ja die Zeitungskommentatoren landauf landab darüber, dass ausgerechnet die Grünen so zugelegt haben, rätselten über den „Verfall der Volksparteien“ und warfen den Grünen gar Beliebigkeit vor. Aber wenn man die Wähler selbst fragte, wurde deutlicher, dass die Grünen gerade deshalb Zuspruch bekamen, weil sie – anders als die „Volksparteien“ – klare Kante gegen Ausländerfeindlichkeit zeigten. Weiterlesen

Leipziger Autoritarismus-Studie 2018

Stimmungsmache zu Ausländern steckt immer mehr Deutsche an, Hilflosigkeit verwandelt sich immer stärker in Autoritarismus

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Für alle LeserOb die „Zeit“ mit ihrer Behauptung recht hat, „40 Prozent der Deutschen können sich ein autoritäres Regime vorstellen“, bezweifle ich. Da verwechselt die flotte Zeitung wohl den autoritären Charakter mit der Befürwortung eines autoritären Regimes. Und sie übersieht mal wieder die Quellen, die Menschen so empfänglich machen für autoritäre Botschaften. Denn der autoritäre Charakter ist nun einmal nicht gleich ein Nazi, aber nur zu gern ein Untertan. Weiterlesen

Betroffene für wissenschaftliche Untersuchung gesucht

Psychotherapie Plus Studie: Depression kombiniert behandeln mit Verhaltenstherapie und Strom

Während einer Depression funktioniert das Gehirn anders als im gesunden Zustand. Betroffene fühlen sich oft von negativen Gefühlen dominiert und es fällt ihnen schwer, diese unangenehmen Gefühlszustände zu regulieren. In zahlreichen neurowissenschaftlichen Studien, die unter anderem auch an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig durchgeführt wurden, zeigte sich bei Menschen mit Depression eine Unteraktivierung von vorderen Gehirnregionen, die für die Steuerung von Emotionen zuständig sind. Eine erfolgreiche Psychotherapie kann diese Unteraktivierung verändern und zu einer Verbesserung der Depression führen. Weiterlesen

Teilnehmer für Studie zu Zwangserkrankung gesucht

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojektes bietet das Institut für Psychologie der Universität Leipzig eine Behandlung von Zwangserkrankung an. Dies geschieht im Zuge einer Studie, bei der zwei Behandlungsformen der Zwangserkrankung – die Konfrontationstherapie und die metakognitive Therapie – in ihrer Wirksamkeit näher untersucht werden. Betroffene bekommen die Möglichkeit, nach einer ausführlichen Diagnostik 12 Therapiesitzungen entsprechend einer der beiden Therapieformen ohne längere Wartezeiten in Anspruch zu nehmen. Weiterlesen

Angebot für Menschen mit starkem Übergewicht an Studie teilzunehmen

WET-Studie untersucht Wirksamkeit von endoskopischen Adipositas-Therapien

Foto: Stefan Straube/UKL

Angesichts einer steigenden Zahl von Menschen mit Adipositas sehen es Ärzte und Wissenschaftler als notwendig an, wirksame, aber weniger belastende Therapiemethoden zu prüfen. Seit Jahresbeginn läuft unter Federführung von Prof. Albrecht Hoffmeister, Leiter der Interdisziplinären Endoskopie und Sonografie am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die WET-Studie (Weight-loss Endoscopy Trial). Sie prüft die Wirksamkeit von endoskopischen Adipositas-Therapien. Menschen, die Gewicht verlieren möchten, kann das UKL eine Teilnahme an dieser Studie anbieten. Weiterlesen

Leipziger Abgeordneter kritisiert Ostbeauftragte der Bundesregierung

Thomas Feist (CDU): „Studie zum Rechtextremismus nährt pauschale Reflexe“

Foto: Laurence Chaperon

Zur Studie „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland“ der Ostbeauftragten der Bundesregierung erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU): „Wenn das Schüren von Vorurteilen und die Verunglimpfung von demokratischen Parteien das Arbeitsergebnis der Beauftragten für die neuen Länder ist, sollte man dringend darüber nachdenken, den Posten abzuschaffen. Die Studie zum Rechtsextremismus hilft keinem, sondern nährt nur pauschale Reflexe.“ Weiterlesen

Studie zu Rechtsextremismus in Ostdeutschland

Harmoniesucht, fehlende politische Bildung und Scheu vor Konflikten haben dem Rechtsextremismus in Sachsen Raum verschafft

Foto: DiG/trialon

Für alle LeserDer starke Rechtsextremismus in einigen sächsischen Regionen hat direkt mit politischer Verweigerung zu tun. Das war deutlich genug aus der am Donnerstag, 18. Mai, vom Göttinger Institut für Demokratieforschung vorgelegten Studie herauszulesen. Entsprechend deutlich fallen die Kommentare jener Parteien aus, die diese christdemokratische Wegschaupolitik immer kritisiert haben. Weiterlesen

Was fehlte, waren eine gute politische Bildung und eine Zivilcourage auch in Amtsstuben

Studie zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland

Cover: Göttinger Institut für Demokratieforschung

Für alle LeserAm Donnerstag, 18. Mai, wurde der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Ursachen und Hintergründe für Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und fremdenfeindlich motivierte Übergriffe in Ostdeutschland sowie die Ballung in einzelnen ostdeutschen Regionen“ durch das Göttinger Institut für Demokratieforschung veröffentlicht. Natürlich kam Sachsen drin vor. Die Region um Dresden war einer der Forschungsschwerpunkte. Weiterlesen

Susanne Schaper (Linke) zu Bertelsmann-Studie zur Betreuung in Pflegeheimen: Keine falschen Schlussfolgerungen

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung kommt zum Ergebnis, dass ein großer Teil der Pflegebedürftigen vor allem in Süd- und Westdeutschland durch den Eigenanteil für ihren Heimplatz finanziell überfordert wird. Demnach liegt derselbe in fast der Hälfte aller Städte und Kreise in Deutschland über dem durchschnittlichen Haushaltsbudget der über 80-Jährigen. Weiterlesen

Das falsche Märchen von der „Schwarzen Null“

Nur der deutsche Sparminister macht keine Schulden mehr, die Kommunen aber ersticken im Investitionsstau

Cover: FES

Die Dresche bekam am 6. Juli wieder SPD-Chef Sigmar Gabriel. Da steckte Europa irgendwie im Fußball-EM-Fieber, während das Bundeskabinett über die Haushaltsgestaltung der nächsten Jahre diskutierte. Am 6. Juli verkündete Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) der Öffentlichkeit: „Die Schwarze Null muss stehen“. Und Gabriel? Plädierte für mehr Investitionen. Beißt sich das? Weiterlesen

CDU-Fraktion bekommt nicht die Studie, die sie bestellen wollte

Linksextremismus ist keine Erklärung für zunehmende Gewalt auf Leipzigs Straßen

Am 12. Dezember Zentrum der Ausschreitungen auf der Karli: der Südplatz. Foto: L-IZ.de

Wenn man die Welt nur selektiv wahrnimmt, wird sie natürlich seltsam. So wie in der Sicht der Leipziger CDU-Fraktion, die im Herbst schon einen Beschlussantrag stellte „Strategie gegen linksextremistisch motivierte Gewalt“. Vorfälle gab es genug. Auch weil das Phänomen aufs engste verknüpft ist mit den 2015 um sich greifenden rechtsradikalen Demonstrationen - auch in Leipzig. Die Wortwahl freilich führt in die Irre. Weiterlesen

Eine durchwachsene Studie zu 25 Jahren deutsche Einheit aus dem Berlin-Institut

Endlich gibt’s die berechtigte Hoffnung, dass der Osten nicht wie der Westen wird

Cover: Berlin-Institut

Man kann Studien so anlegen, dass alte Vorurteile bestätigt werden. Man kann aber auch versuchen, sich selbst ein bisschen verblüffen zu lassen. So hat es das Berlin-Institut versucht, das pünktlich zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit ein paar Fragen zur Bevölkerung und Entwicklung gestellt hat. „So geht Einheit“ heißt die Studie. Welches Bild haben Ost- und Westdeutsche voneinander und von sich selbst? Weiterlesen

Digitalisierung im sächsischen Mittelstand

Sind Sachsens Mittelständler nicht risikofreudig genug oder fehlt da was in der Commerzbank-Studie?

Foto: Ralf Julke

Es ist nicht immer leicht, Banken zu verstehen. Erst recht, wenn es um Digitalisierung und Internet geht. Was nicht dasselbe ist. Aber da geht es eigentlich schon los, wenn die Commerzbank jetzt zu einer neuen Studie meldet: "Sächsischer Mittelstand setzt auf Effizienzsteigerung durch Digitalisierung". Was haben die da nur abgefragt? Und bei wem eigentlich? Weiterlesen