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Cathrin Moeller: Todesglut. Foto: Ralf Julke

Todesglut: Cathrin Moellers erster Roman über die „Akademie des Verbrechens“ und Ex-Kommissar Henry Zornik

Verbrechen sind ihr nicht ganz fremd. 2015 veröffentlichte Cathrin Moeller schon ihren Kriminalroman „Wolfgang muss weg“. Eigentlich eher eine schwarze Komödie. Eine, die so leicht auch anklingen ließ, dass auch die schnieken, toughen und quietschfidelen Mitbürger/-innen durchaus in der Lage sind, ihr kriminelles Talent zu entfalten, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt. Bei „Todesglut“ verrät […]

Thomas Böhm, Peter Graf: Neuerliche Entdeckungsfreudige Erkundung des Grimmschen Wörterbuches ... Foto: Ralf Julke

Im Lebensocean: Eine neue entdeckungsfreudige Erkundung des Grimmschen Wörterbuchs

Das Ding ist ein Klassiker. Und es wird nie zu Ende geschrieben sein: das von Jakob und Wilhelm Grimm gestartete „Deutsche Wörterbuch“, dessen erster Band 1852 erschien und in dem mit der Auslieferung des letzten, des 32. Bandes, seit 1961 über 320.000 Wörter aufzufinden sind. Aber wer hat schon 32 dicke Bände daheim im Regal […]

Carl-Christian Elze: Freudenberg. Foto: Ralf Julke

Freudenberg: Das fatale Leben des sprachlosen jungen F.

Es ist eine verflixte Geschichte, auch eine tragische, die Carl-Christian Elze in seinem Romandebüt erzählt. Und es ist nicht die Geschichte, die der Klappentext verspricht – die Geschichte eines „fast erwachsenen Kindes“ und seines Wunsches „ein anderer zu sein“. Klar, den Wunsch haben viele, wenn sie 17 sind. Aber eigentlich steckt eine andere Frage dahinter. […]

Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge. Foto: Ralf Julke

Nachfolge: Mit Dietrich Bonhoeffer über Sorgen, Radikalität und Friedfertigkeit nachdenken

Ob Dietrich Bonhoeffer am Ende selbst bereut hat, dass er die Botschaft des Neuen Testaments so radikal friedlich ausgelegt hat, wie es in seiner 1937 veröffentlichten „Nachfolge“ zu lesen ist? Immerhin wusste er da doch schon längst um die Brutalität des Hitler-Regimes, das auch die Friedlichen im Land drangsalierte, verfolgte und am Ende auch umbrachte. […]

Georg Magirius: Meine Bibel. Foto: Ralf Julke

Meine Bibel: Georg Magirius findet in der Bibel die Ermutigung zum aufrechten Gang

Je tiefer die Amtskirchen in Krisen stürzen und je mehr Menschen ihren Kirchenaustritt erklären, umso klarer wird, dass nicht nur eine Zeit zu Ende geht, in der Religion ohne eine hierarchische Institution nicht gedacht werden konnte. Umso deutlicher wird auch, dass die Institution „Kirche“ in der Bibel auch gar nicht vorkommt. Während die Gleichnisse auch […]

Ines Thorn: Der Maler Gottes. Foto: Ralf Julke

Der Maler Gottes: Ines Thorns Roman über Matthias Grünewald neu aufgelegt

Er ist der unbekannteste unter den großen Malern der deutschen Renaissance: der Maler Mathis, den die Kunstwissenschaft so selbstverständlich Matthias Grünewald nennt, obwohl völlig unklar ist, ob er sich selbst tatsächlich so genannt hat. Wo wurde er geboren? Wo starb er? 2001 machte ihn die in Leipzig geborene Autorin Ines Thorn zum Helden eines ihrer […]

Markus Mötz liest "Von einem, der sich auszog". Grafik: Ralf Julke

Einfach weiterlesen – Ein Nachmittag im Felsenkeller

Wahrscheinlich haben wir an diesem Wochenende die Zukunft der Leipziger Buchmesse erlebt – als großes dezentrales Lesefest im Herzen der Stadt. Das Lesefestival weiter:lesen22 hat mit dem Felsenkeller und der Moritzbastei allein zwei wichtige Leseorte bespielt, deren Atmosphäre allein schon den Charakter einer Buchmesse völlig veränderten. Denn Bücher sind Ereignisse. So muss man sie auch […]

Anselm Grün: Im Wandel wachsen. Foto: Ralf Julke

Im Wandel wachsen: Eine Ermutigung, das eigene Leben als Wandlung zu begreifen

Die Bücher des Benediktinermönchs Anselm Grün verkaufen sich wie geschnitten Brot. Als würde der Mönch seinen Lesern Fragen beantworten, die unsere Gesellschaft nicht mehr beantworten kann oder will. Denn für ihn ist es durchaus erstaunlich, wie viele Menschen sich auch mit persönlichsten Fragen immer noch an ihn wenden. Möglicherweise wohl deshalb, weil er ihnen etwas widmet, was Psychotherapeuten und Pfarrer heute kaum noch haben: Zeit und Aufmerksamkeit.

Alexander Osang: Das letzte Einhorn. Foto: Ralf Julke

Das letzte Einhorn: Neue berührende Reportagen von Alexander Osang aus den letzten zehn Jahren

Seit 30 Jahren gilt Alexander Osang als so etwas wie die Stimme des Ostens in der Medienwelt. Seit 1999 arbeitet er beim Nachrichtenmagazin „Spiegel“, deckt dort quasi die Sicht des Ostens ab. Und in Redaktionskonferenzen wird er dann schon mal gebeten, den Kollegen zu erklären, was da im Osten eigentlich los ist. Aber ist Reporter. Einer der besten, den Deutschland derzeit vorzuzeigen hat. Reporter aber „erklären“ nicht. Sie fahren los und sprechen mit den Leuten.

Andreas Köllner: saitenwechsel. Foto: Ralf Julke

saitenwechsel: Ein Bändchen aphoristischer Gedichte aus einem stilleren Leipzig

So ein bisschen hat Andreas Köllner seinen Gedichtband unter den Schutz von Stefan Zweig gestellt, der sich am 23. Februar 1942 in Petropolis das Leben nahm. Das ist 80 Jahre her. Und natürlich war der Dichter aus Österreich in einer ganz anderen Situation „nahe jenem letzten Strand“ als der 1992 geborene Dichter aus Leipzig. Wenn man jung ist, fragt man ganz anders nach der Schwere oder Leichtigkeit der Existenz.

Svetlana Lavochkina: Die rote Herzogin. Foto: Ralf Julke

Die rote Herzogin: Die gar nicht heldenhafte Ouvertüre für den großen Zaporoschje-Roman „Puschkins Erben“

Eigentlich – so erzählt Svetlana Lavochkina im Vorwort – sollte die Geschichte der roten Herzogin ursprünglich Teil ihres Romans „Puschkins Erben“ werden. Aber dann drohte sie den Roman zu sprengen: nicht teamfähig, zu eigensinnig, zu brutal. Schreibt Svetlana Lavochkina. Aber wie kann ein Roman über das Jahr 1932 im Reich Stalins nicht brutal sein? Erst recht, wenn man mit diesem Roman im ukrainischen Saporischschja (Zaporoschje) landet, einer jene Städte, die jetzt wieder von Putins Truppen bedroht sind.

Chantal Remmert, Grit Hartung: Slowflowers. Foto: Ralf Julke

Slowflowers: Das Buch, mit dem Chantal Remmert zeigt, wie jeder sich einen wilden Blumengarten schaffen kann

So schnell kann das gehen. Kaum sind Fotos und Buch fertig, entschwindet Erna Primula aus Leipzig. Noch einmal gibt es bezaubernde Bilder vom Garten hinterm Friedhof, faszinierende Blumenbouquets und ein mit Tipps angereichertes Plädoyer für die Slowflower-Bewegung. Und schon lautet die Anschrift nicht mehr Leipzig, sondern Schwäbisch Hall. Aber bei Slowflower geht es nicht nur um nachhaltigen Schnittblumenanbau.

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