Fußball in Leipzig: Randale in der niedrigsten Spielklasse
Redaktion
20.04.2009
Da stöhnen nun auch Leipzigs Polizisten – mit Recht. Denn nach Regionalliga und Oberliga muss die Leipziger Polizei nun auch in der niedrigsten aller Fußballverbandsklassen, der dritten Kreisklasse, tätig werden.
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Da kam es nämlich am Sonntag, 19. April, gegen 13:00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 50 „Fans“ der BSG Chemie und rund 20 Anhängern des FC Sachsen. "Diese hatten die Absicht, die hochklassige Partie zwischen Grün-Weiß-Miltitz und der BSG Chemie zu besuchen", stellt die Polizei im Nachhinein trocken fest.
Doch beim Betreten des Sportplatzes in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße wurden die FC-Sachsen-Fans von den „Ultrafans“ der BSG Chemie angegriffen und am Betreten des Geländes gehindert. Dabei wurden Tische, Stühle und Gläser des Freisitzes der Gaststätte als Wurfgegenstände genutzt. Die Sachsenfans verließen daraufhin den Sportplatz.
Gegenüber der dann mit einem Großaufgebot herbeieilenden Polizei machten sie keine Ansprüche geltend und verzichteten, da sie nicht verletzt wurden, auf eine Anzeige. Und da die Chemiefans den entstandenen finanziellen Schaden umgehend beglichen, verzichtet auch der Gaststättenbetreiber auf eine Anzeige.
„Dennoch wurden von Amts wegen die Ermittlungen aufgenommen", teilt die Polizei mit.
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