Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm

Vor vielen, vielen Jahren saß Volly Tanner in der Pfeffermühlenkneipe auf einem Hocker und las Gedichte vor. Die Veranstaltung nannte sich Kneipenlyrik und wurde von Sara Fromm und Annett Wagner gemanagt, wobei gemanagt ein schlechtes Wort ist dafür, was die beiden jungen Damen da machten. Sie liebten und lieben. Gedichte, Lieder - und ihre Veranstaltungsreihe. Im Casablanca-Salon traf Tanner nun unlängst auf Sara, kurz bevor er sich den härteren Getränken im Helheim stellte - und fragte gleich mal nach dem Stand der Dinge.

Gewandhausorchester. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Große Concerte, Festtage, Kammermusik: Gewandhaus stellt Spielzeit 2015/16 vor

224 Veranstaltungen, darunter 69 Große Concerte. Das sind die Eckdaten des Gewandhaus-Spielplans für die Spielzeit 2015/16. Im Mittelpunkt der 235. Konzertsaison stehen der Mozart-Strauss-Zyklus unter Leitung von Riccardo Chailly, die Mendelssohn-Festtage, der 150. Geburtstag von Jean Sibelius, der 100. Todestag Max Regers und ein Gastspiel des Boston Symphony Orchestra.

Dirigent Lionel Bringuier. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Leonidas Kavakos begeistert mit Sibelius’ Violinkonzert

In dieser Woche widmet sich das Gewandhausorchester Musik aus dem frühen 20. Jahrhundert. Auf dem Programm stehen Werke von Jean Sibelius, Zoltán Kodály und Igor Strawinsky. Als Solist hat das Haus den Violinisten Leonidas Kavakos verpflichtet, der das Publikum mit seinem virtuosen Spiel verzückt.

Arranged Chaos steht an einem Wendepunkt- Paul erzählt wieso und warum. Foto: AC PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Paul von Arranged Chaos

Bands verändern sich. So ist das Leben. Und das macht die ganze Sache auch interessant. 100 Jahre Forever Young von Alphaville wäre ja auch extrem nervig. Die Metalherde Arranged Chaos steht nun an solch einem Wendepunkt. Und Paul - der Mann unter dem Pferdekopf - erzählt das Wieso und Warum in Tanners Diktiergerät.

Auch die alten Regalschilder haben die beiden Bücherretter aufbewahrt. Foto: Thomas Schmidt-Lux
·Kultur·Lebensart

Gewerkschaftsbibliothek des VEB Chemieanlagenbaukombinat Leipzig-Grimma leiht zum letzten Mal ihre Bücher aus

Bücher ausleihen ohne sie zurückgeben zu müssen? Wo gibt's denn sowas? - Am Samstag, 21. März, beim Westbesuch auf der Karl-Heine-Straße. Ein kleines historisches Ereignis, mit dem die beiden Leipziger Thomas Schmidt-Lux und Hanjörg Pfettscher auch noch einmal an ein Stück Leipziger Wirtschaftsgeschichte erinnern, als Industriebetriebe in Leipzig sogar noch eigene Gewerkschaftsbibliotheken unterhielten. Mit Marx und Lenin, versteht sich.

Der Steffen und der Volly palavern. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Steffen Balmer vom Westbesuch

Auf der Karl-Heine-Straße ist am Samstag, den 21.03.2015 wieder das frühlingshafte Westpaket am Anrollen. Im Hintergrund war Bewegung, ganz natürlich nach zehn Jahren voller Aufregung und Abenteuer. Nun ist der Welpenschutz abgelaufen und Steffen Balmer erzählte Tanner, was so an Veränderung in Sicht ist.

Auch der Orientierungsplan im Foyer des Bach-Museums ist jetzt mit Braille-Schrift unterlegt. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Das Leipziger Bach-Museum hat jetzt für Sehbehinderte erst so richtig geöffnet

Seit 2010 erfreut das neu gestaltete Bach-Museum seine Besucher. Die einen mehr, die anderen weniger. Denn für Menschen ohne Behinderungen ist das Museum problemlos erkundbar. Aber wie ist es mit denen, die durch diverse Handicaps nicht in der Lage sind, so ein Museum barrierefrei zu erleben? Blinde und Sehbehinderte zum Beispiel? - Für sie hat sich seit Januar eine Menge verbessert.

Erlebniskonzert der Mendelssohn-Orchesterakademie des Gewandhausorchesters. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Orchesterakademie spielt Werke rund um Shakespeare

Das Konzert war das Ergebnis eines Projekts der Musikvermittlung des Gewandhauses. Beteiligt waren neben der hauseigenen Orchesterakademie Schüler des Abendgymnasiums und des Humboldt-Gymnasiums sowie Kunstpädagogik-Studenten der Uni Leipzig. Unter Leitung von Dirigentin Lin Lao spielten die Nachwuchsprofis in kleinen Ensembles und als Kammerorchester bekannte und weniger bekannte Stücke. Das einstündige Programm bot einen bunten Streifzug durch die Musikgeschichte vom Barock bis in die Gegenwart.

August Geyler, Susanne Bolf, Armin Zarbock. Foto: Armin Zarbock
·Kultur·Film & TV

Seifenoper-Improschau “Adolf Südknecht” hat jetzt einen eigenen Sendekanal

Das muss man erst mal durchhalten: Seit 2012 spielt das Leipziger "Theater Adolf Südknecht" seine Seifenoper-Improschau "Adolf Südknecht - The Improvised Alternative-History Show" und erhielt seitdem Festivaleinladungen, Förderungen, Preisnominierungen und zahlreiche positive Besprechungen. Im Jahr vier dieser skurrilen Inszenierung geht das Projekt auch online: Niemand soll eine Folge verpassen müssen.

Die drei Preisträger des Leipziger Buchmesse-Preises 2015: Jan Wagner (Belletristik), Mirjam Pressler (Übersetzung) und Philipp Ther (Sachbuch/Essayistik) (v.l.n.r.). Foto: Leipziger Messe GmbH / Uli Koch
·Kultur·Lesungen

Ein Lyrikband als Paukenschlag oder als Eingeständnis der gelebten Zahnlosigkeit?

Sie haben es tatsächlich getan. Sie haben den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 erstmals einem Lyriker gegeben. Wie sie es zur Frankfurter Buchmese im Herbst 2014 angekündigt haben: an Jan Wagner für seinen im Hanser Verlag erschienenen Gedichtband "Regentonnenvariationen. Gedichte". Wäre der Leipziger Belletristikpreis ein Lyrikpreis, das Buch wäre nicht mal in die Endauswahl gelangt.

·Kultur·Musik

Klub Slivovice mit Gimpelakwa

Diese Jungs haben das Tanzen im Blut. Oder einen guten Schuss Slivovice, oder sogar beides. Es wird gehüpft und gemischt, bis kein Glas voll bleibt. Im Täubchenthal wird in der altbekannten Veranstaltungsreihe "Klub Slivocice" Ska, mit einer Prise Klezmer und Latin aufgetischt. Gimpelakwa spielt am 20. März zum Tanz auf.

·Kultur·Musik

Mardi Gras.BB mit Barbara Lahr in der Schaubühne Lindenfels

„Detunized Gravity“ war das Album von De-Phazz, das Mitte der Neunziger was Neues versprach. Damals stand Barbara Lahr an der Sängerinnenfront, bevor sie von Pat Appleton abgelöst wurde, um später für die New-Jazz-Formation De-Phazz erneut am Mikro zu stehen. Lahr verfolgte seit ihrem ersten Weggang von De-Phazz 1998 eigene Wege, und singt jetzt für Mardi Gras.bb. Gemeinsam mit der Truppe verschlägt es sie in die Schaubühne Lindenfels.

Wofür sollte man sein Geld sonst ausgeben? - Titel der Anderen Bibliothek in den Fenstern der Commerzbank am Thomaskirchhof. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Leipzigs junge Buchforscher schreiben einen Messe-Blog und feiern Die Andere Bibliothek

Buchmesse in Leipzig ist für ein paar Leute in dieser alten Buchstadt auch immer ein Grund, öffentlich über das Buch und das Büchermachen nachzudenken. Über Geschichte und Verluste sowieso. Das ist dann ein Spezialgebiet der Leipziger Buchwissenschaftler, die zur Buchmesse die Welt nicht nur mit einem neuen Plakat erfreuen, sondern auch mit einem Blog und einer Ausstellung.

Ulrike Almut Sandig. Foto: Ludwig Rauch
·Kultur·Lesungen

Tanners Interview mit der Autorin und Performerin Ulrike Almut Sandig

Buchmesse ist immer eine schwierige Zeit für Tanner. Er hadert mit den Bücherbergen, kritisiert an den Popliteraturveranstaltungen herum und wünscht sich eigentlich ganz weit fort. Dass er dann doch in Leipzig bleibt, liegt an einigen Autorinnen und Autoren, die beste Ware abzuliefern bereit und ebenfalls fähig sind, klare Aussagen zu machen. Ulrike Almut Sandig trifft Tanner sonst nur auf den Bühnen, heute traf er sie zum Gespräch.

Liest im Nikolai-Eck: Zuhal Soyhan. Foto: Patmos Verlag
·Kultur·Lesungen

Wenn Lesen nicht so einfach ist

Wer dieser Tage die Buchmesse besucht, findet dort auch die Ausstellung „Endlich Lesen und Schreiben lernen“. Sie informiert über funktionale Analphabeten. - Was ist funktionaler Analphabetismus und warum haben so viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben? Wie gehen sie mit dem Problem um und welche Lösungswege gibt es? All diese Fragen greift die Kampagne „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in ihrer multimedialen Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse auf.

Buchcover von "Todschick" und "Ein Klopfen an der Tür".
·Kultur·Lesungen

Wer näht unsere Kleider? Wer empört sich? Warum braucht Politik Akzeptanz?

Bücher haben einen Vorteil gegenüber allem, was Tagesmedien so veröffentlichen: Sie können sich auch Sachthemen kompakt und mit einer Fülle von Informationen widmen. Und natürlich auch kritisch und unabhängig, ganz ohne Rücksicht auf Quote. Es gibt auch zur Buchmesse 2015 wieder eine Reihe solche streitbarer Buchvorstellungen. Ein paar Tipps fürs Rahmenprogramm.

Für jeden Cosplayer ist die Präsentation seiner Arbeit wichtig. Foto: Yati Kou privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit der Cosplayerin Yati Kou

Tanner mag Cosplay und all die bunten, fantastischen Arbeiten drumherum. Und weil bei der Leipziger Buchmesse wieder ganz viele faszinierende Buntwesen herumscharwenzeln werden, fragte sich Tanner erst an Yati Kou und dann in die Tiefe des Genres hinein.

Die Herrin vom Josef Poniatowski: Anna Gorski. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Anna Gorski von der Poniatowski Polski Bar

Genuss lebt von Abwechslung. Selbst wenn man Bratkartoffeln äußerst lecker findet, ist der alltägliche Konsum ermüdend. Deshalb heißt es für den Mensch von Welt immer mal schauen, was hinter den eigenen Grenzen so abgeht, besonders, wenn der Genuss gleich um die Ecke lebt und charmant ist und gastfreundlich. Tanner traf Anna Gorski vom Poniatowski und erfuhr dadurch auch viel über Polen.

Francis D.D. String bastelt noch an der neuen CD. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Francis D.D. String

Francis D.D. String war der Frontier von Re.Vision, gründete davor King Kreole und war in Leipzig ein Gitarren-Guru. Mittlerweile lebt er etwas entspannter in Dresden und hat eine neue CD im Köcher. Tanner fragte nach.

Juan de la Rubia an der Gewandhausorgel. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Wagner trifft Schuke-Orgel

Juan de la Rubia zählt zu den gefragtesten Organisten Europas. Der Spanier ist Organist der im Bau befindlichen Basilika Sagrada Familia, die Barcelonas neues Wahrzeichen werden soll. In Leipzig spielte der Kirchenmusiker Werke von Wagner, Vivancos und Duruflé.

Violinistin Vilde Frang
·Kultur·Musik

Vilde Frang verzückt Leipziger Publikum

Nach ausgiebiger Europa-Tournee ist das Gewandhausorchester wieder in großer Besetzung in der Messestadt zu hören. Der März bietet Klassik-Fans im Wochentakt "Große Concerte". Den Anfang machte diese Woche Andrés Orozco-Estrada. Der Kolumbianer dirigierte am Freitag Werke von Janácek, Korngold und Dvorák. Als Solistin begeisterte Vilde Frang.

Claudias Appell: "Geht tanzen!!!!" Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Claudia Göhler (TokCloggs)

Tanner ist ein Augenmensch. Wenn die Show genug Schwung hat und die Röcke fliegen ist er in seinem Element. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Tanner mit Claudia Göhler, der Anführerin der TokCloggs, ins Gespräch kam, tanzt die Truppe doch einen fantastischen CanCan.

Foto: Heike Renner PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Schlager-Queen und Moderatorin Heike Renner

Da erlebt Mann und Frau so einiges Lustiges zusammen und dann verliert man sich aufgrund von Leben aus den Augen. Bei Tanner war es so mit Heike Renner, die mittlerweile TV-erprobt ist, allerorten die Bühnen erklimmt und Schlager singt und die - und dies erfuhr der Tanner eben erst vor Kurzem - das Weite gesucht und gefunden hat. Wieso, weshalb und mit wem muss natürlich gefragt werden. Und wurde auch gefragt.

Fotoshooting mit dem Buchautoren Bernd Weinkauf vor dem Eingang zu Auerbachs Keller. Foto: Karsten Pietsch
·Kultur·Lesungen

Personenbezogene Akten enthüllen: Auffällig geworden in Heinrich Stromers Auerbachs Hof

Er heißt Bernd Weinkauf, der Whistleblower, der mit fremder Leute Akten anrückt und ausplaudert, was er weiß. Aus Gästebüchern von Auerbachs Keller. Aber die Täter sind verstorben, Taten verjährt, nur Handschriften erhalten. Detektiv Weinkauf kam zur Ansicht: „Offensichtlich ist in Auerbachs Keller nicht unter null Promille geschrieben worden.“

Lászlo Moholy-Nagy: Collage 1921 (1921). Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Bilder der Moderne aus der Sammlung Rosenkranz – mitten in der Ausstellung versteckt

Mit den Berliner Sammlern Dieter und Si Rosenkranz pflegt das Leipziger Museum der bildenden Künste seit 2006 ein inniges Verhältnis. Die beiden haben etwas, was Leipzig nicht hat - oder nur in unglücklich wenigen Spuren: eine hochkarätige Sammlung von Künstlern der Moderne. Bislang wurden Teile dieser Sammlung immer in einem eigenen Ausstellungs-Kubus gezeigt - dem Rosenkranz-Kubus. 2015 ist alles etwas anders.

Alin Pelikowsky - Die vegane Lebensweise ist mittlerweile recht unkompliziert umzusetzen. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Alin Pelikowsky (Vegan News)

Tanner ist über 40 Sommer jung und hat gelernt, nicht mehr undifferenziert „Alles doof“ zu finden. Das macht zufriedener, verraucht doch oft Wut beim Versuch zu Verstehen und beim Nachfragen und Zuhören. In Momenten, in denen selbst Tanner traurig wird, weil allerorten dusslige Aufkleber prangen, sucht er die Nähe von Menschen, die er für kompetent hält. Beim Thema gesunde Ernährung, vegane Lebensweise und ressourcenschonendes Menschsein ist dies Alin. Tanner mag sie. Und Tanner spricht gern mit ihr.

Paul Klee: Der Niesen (1915). Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt zum Stadtjubiläum die “Sonderklasse” des ansonsten abwesenden Herrn Klee

Ist es ein Geniestreich? Möglicherweise. Selbst im Mittagsbus rufen sich clevere Leipziger Schuljungen zu: "Ej, es gibt 'ne Klee-Ausstellung! Voll krass." Und dann spielen sie "Vainglory". Es muss also was dran sein an diesem Paul Klee. Der jetzt eine Ausstellung in Leipzig bekommt, als hätte die Stadt an ihm gewaltig etwas gut zu machen. Hat sie auch.

Gucken, was die anderen machen: Büchertisch der mitteldeutschen Verleger am 24. Februar im Haus des Buches. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Mitteldeutsche Verleger lassen schon mal was gucken vor der Buchmesse in Leipzig

Was hat der 24. Februar eigentlich mit dem Büchermachen zu tun? Eigentlich nicht viel, außer dass es noch knapp drei Wochen bis zur Leipziger Buchmesse sind, die für Verlage, die wirklich das Lesepublikum ansprechen wollen, immer mehr zur Nr. 1 in Deutschland wird. Für Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Muss. Ein Heimspiel mit Bringepflicht. Und der Börsenverein lädt vorher immer ein zur Schnupperstunde.

Geburtstagskind im Mittelpunkt: Wolf Dietrich Speck von Sternburgb und - im Hintergrund - der Sammlungsgründer Maximilian Speck von Sternburg. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Bis Mai zeigt eine Kabinettausstellung Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Specks von Sternburg

Es gibt Geburtstagswünsche, die sind so selbstlos, dass am Ende alle etwas davon haben. Zumindest, wenn sie sich für Kunst interessieren. Und ein bisschen für Kunstgeschichte. Wie jetzt in einer neuen Kabinettausstellung des Museums der bildenden Künste Leipzig (MdbK): "Kleine Werke - Große Namen." Sie ermöglicht einen Blick in die Schätze der einst von Maximilian Speck von Sternburg zusammengetragenen Kunstsammlung.

Der Unmut in der afroamerikanischen Bevölkerung nimmt zu. Foto: StudioCanal
·Kultur·Film & TV

“Selma” thematisiert Martin Luther Kings Kampf für ein allgemeines Wahlrecht

Spätestens mit dem Amtsantritt Barack Obamas muss die Überwindung von Sklaverei und Rassentrennung als Teil der US-amerikanischen Identität verstanden werden. Alljährlich zur "Award-Season" beglückt die Filmbranche seither das Publikum mit wenigstens einer Neuproduktion, die Sklaverei, Rassentrennung oder die Bürgerrechtsbewegung thematisiert. In diesem Jahr widmet sich das Kino in dem biografischen Drama "Selma" Martin Luther King.

Matti Welker, der Mann hinter upsetter-Fanzine. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Matti Welker (upsetter): Sätze wie Kinnhaken

Erinnerungen sind etwas Wundervolles. Volly Tanner in seiner Badewanne, damals in der Hähnelstraße, das upsetter-Fanzine in der Hand und lachend seiner jetzigen Gattin durch die Wohnung entgegen rufend: „Anke, komm mal her, das muss ich Dir vorlesen“. Neulich traf Tanner Matti, den Mann hinter dem Zine, auf dem Lindenauer Markt und fragte ihn aus. Schließlich steht nach langer Zeit eine glorreiche Neuauflage mit einer Nummer 10 in den Startlöchern.

·Kultur·Musik

The Heroine Whores + Video

Sie kommen aus LE und nicht aus L.A., schon gar nicht aus der Grunge-Hauptstadt Seattle. „The Heroine Whores“ klingen aber so. Die 2009 gegründete Combo zieht nach ihren kurzen Intermezzi in CD-Form im Jahr 2013 erneut alle Register der Karohemden-Musik. 2015 kommt „Soaked“.

Tanners Interview mit Andreea Bonea (Tribal Fusion & Yoga). Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Andreea Bonea (Tribal Fusion & Yoga): Mein Haus ist, wo meine Familie ist

Dieser Planet ist wundervoll vielseitig. Und wer seinen Blick über den eigenen kleinen Tellerrand schweifen lässt, erfährt eben auch Wundervolles und darf interessante Menschen kennenlernen. Schlussendlich, wenn die Tür ins Schloss fällt, bleibt nichts als Erfahrung. Materielle Dinge scheinen nur wert, wobei dieser Schein trügt. Tanner erfreut sich jedenfalls daran, dass Leipzig die Welt hereinlässt. Und er erfreut sich an Menschen die ihn und diese Stadt bereichern. So wie die faszinierende Tribal-Fusion-Artistin und Yoga-Lehrerin Andreea Bonea.

Die Staatsanwältin fühlt Privatdetektiv Larry "Doc" Sportello auf den Zahn. Foto: Warner Bros.
·Kultur·Film & TV

Paul Thomas Anderson inszeniert Thomas Pynchons “Inherent Vice”

Thomas Pynchon gilt als bedeutender Vertreter der literarischen Postmoderne. Der Autor, der seit Anfang der 1960er extrem zurückhaltend lebt, knüpft in seinen Romanen ein dichtes Netz aus Bezügen zwischen Figuren und Handlungen. Regie-Legende Paul Thomas Anderson ("There Will Be Blood") hat sich trotz der unkonventionellen Erzählweise an die Verfilmung des Pynchon-Klassikers "Inherent Vice" (dt. "Natürliche Mängel") gewagt.

Shut Eye's Club. Produktionsfoto: Werkstattmacher e.V.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Katharina Morawe (Shut Eye´s Club): Hier sind die Erfahrungen bereits in den Mauern eingeschrieben …

Grenzen sprengen kann Spaß machen. Vor allem die Grenzen zwischen den Kulturen. Fließende Übergänge zu schaffen, eingefahrene Wege zu verlassen, das unterscheidet den Menschen vom plumpen Herdentier. Katharina Morawe versucht dies nun mit ihrem Shut Eye´s Club am Freitag, den 13.02.2015 mit Theater, Text und Clubmusik. Mit Herz und Verstand. In der alten, fast vergessenen Tradition der Aufklärung. Hut ab und hin da.

Dani ( Merlin Rose), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff) (v.l). Foto: Rommel Film/Pandora Film/Peter Hartwig
·Kultur·Film & TV

Clemens Meyers Roman “Als wir träumten” kommt ins Kino

Fast eine ganze Dekade ist es her, als ein junger Leipziger Autor mit seinem Romandebüt im Eiltempo zum Star der ostdeutschen Literaturszene avancierte. In dieser Woche ist die Verfilmung von Clemens Meyers Milieuerzählung "Als wir träumten" im Berlinale-Wettbewerb zu erleben. Ab 26. Februar ist der Streifen über eine Jugendclique, die die Wendejahre im Leipziger Osten erlebt, bundesweit in den Kinos zu sehen.

Die Chance für das Hackergenie: Werden die Terroristen mit seiner Mithilfe geschnappt, ist er ein freier Mann. Foto: Universal Pictures
·Kultur·Film & TV

“Blackhat”: Action-Trip in die Abgründe der digital vernetzten Welt

Die Abgründe der digitalen Welt waren in den letzten zwanzig Jahren vielfach Thema von Thrillern und Kriminalfilmen. Zuletzt überraschte im Herbst Baran bo Odar mit der deutschen Produktion "Who Am I", ein rasanter Hacker-Movie über vier Ganoven mit guten PC-Kenntnissen. Michael Mann begnügt sich in seinem Thriller "Blackhat" nicht mit Kleinkriminalität. Beim Altmeister dreht sich der Plot um Cyber-Terroristen, die chinesisches Atomkraftwerk in die Luft jagen.

Bert Hähne vom Geheimtipp-Leipzig.de. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Bert Hähne (Geheimtipp-Leipzig.de): Ich muss bloß aufpassen, dass ich nicht komplett in dieses Hobby abrutsche

So mancher Bembel ist gehoben. So manches Schnattern geschnattert. Freundschaften können lange halten, wenn man sich gegenseitig auch mal Luft gibt. Bert Hähne und Tanner sind solche, die sich Luft lassen. So trifft sich´s seltener, aber gehaltvoll. Manchmal müssen die Informationen auch unters Volk, sinnhaft als Interview über diese Stadt und die Geheimtipperei, einen edlen Blog im Netz der Netze.

Was den Multimillionär John du Pont bewegte, ein Trainingscenter auf seinem Anwesen einzurichten, bleibt im Dunkeln. Foto: Koch Media
·Kultur·Film & TV

Ringer-Drama “Foxcatcher”: Die finstere Seite des Amateursports

Bennett Miller interessiert sich für die Abgründe des (amerikanischen) Hochleistungssports. In "Moneyball" warf der Regisseur einen Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte des Profi-Baseballs. Sein neuer Film "Foxcatcher" porträtiert das zwiespältige Verhältnis zwischen dem Olympiasieger Mark Schultz und seinem Förderer John du Pont.

Lucas Cranach d.Ä.: Altarentwurf mit vier Heiligenfiguren (1520er Jahre). Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Auch Leipzig bekommt seine Cranach-Ausstellung im Bildermuseum

2015 ist nicht nur Leipzigs großes Jubiläum. Auch einer der ganz großen mitteldeutschen Maler hat runden Geburtstag: Lucas Cranach der Jüngere wird 500 Jahre alt. Und das würdigt nicht nur Sachsen-Anhalt mit einer großen Landesausstellung. Auch das Leipziger Museum der bildenden Künste schaut mal tief in seinen Fundus. Denn hier in Leipzig gibt es eine der größten Cranach-Sammlungen weltweit.

Rembrandt (Umkreis): Der Engel verkündet Manoah und seiner Frau die Geburt eines Sohnes. Maximilian Speck von Sternburg Stiftung. (Detail). Foto: Museum der bildenden Künste
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Speck von Sternburg

Manchmal dürfen sich auch Spender beschenken, wenn sie nun schon einmal einen runden Geburtstag haben wie Wolf Dietrich Speck von Sternburg, der nicht nur der Ururenkel eines der berühmtesten Leipziger Kunstsammlers - des Kaufmanns Maximilian Freiherr Speck von Sternburg (1776–1856) - ist, sondern der ganz im Geiste seines Ururopas engagiert für die Leipziger Kunst wirkt. Am 19. Februar eröffnet eine kleine Kabinettausstellung im Bildermuseum zu seinem 80. Geburtstag.

Mariann von der Lesebühne Stubenreim. Foto: Volly Tanner.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Mariann von der Lesebühne Stubenreim

Die literarische Szene Leipzigs ist vielfältig und interessant und überraschend und hin- und herziehend. So kommt es, dass man sich auch füreinander interessiert und miteinander redet. Und man freut sich, sich untereinander zu treffen. Selbst mit Polizeieinsatzfahrzeugen im Rücken. Volly Tanner begegnete Mariann, während eines ganz normalen Leipziger Nachmittags.

Paul Klee: Der Künftige, 1933 (Ausschnitt). Foto: Zentrum Paul Klee, Bern
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum kündigt für März die “absolute” Paul-Klee-Ausstellung an

Paul Klee (1879–1940) zählt weltweit zu den bedeutendsten Vertretern der Klassischen Moderne. Aber, so betont Schmidt, als er die Klee-Ausstellung in Leipzig für den März ankündigt, der Bursche war auch ein knallharter Geschäftsmann in eigener Sache. Minutiös verwaltete er seine eigenen Arbeiten. Und um Händlern und Sammlern eine Richtschnur zu geben, habe er seine Bilder in verschiedene Klassen gruppiert. Und eine Klasse sollte auf keinen Fall verkauft werden: die Sonderklasse.

Hier noch mit vergilbter Weste: Paul Delaroches "Napoleon I. zu Fontainebleau". Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Napoleon bekommt wieder eine weiße Weste

In Sachen Malerei war es Frankreich, wo vor 180 Jahren die Post abging. Während Deutschland gerade in Nazarenertum und romantischer Landschaftsmalerei abtauchte, malten die Franzosen die Weltgeschichte auf die Leinwand. Und ein Leipziger kaufte, was er nur immer bekommen konnte: der Seidenhändler Adolph Heinrich Schletter. Er war es, der den im Grunde zerstörten Napoleon nach Leipzig holte.

Matias Bechtold: White Star, Silver Shadow und Yellow Cab. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum erlebte 2014 einen Rekord an Schenkungen

Im Dezember feierte das Museum der bildenden Künste das 10-jährige Jubiläum im neuen Haus auf dem Sachsenplatz. Es gab zwar bei den Besucherzahlen keinen neuen Rekord zu vermelden. Um die 100.000 waren es wohl am Jahresende, wie Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt am Dienstag, 27. Januar, erklärte. Dafür halten die Sammler und Kunstliebhaber dem Leipziger Museum die Treue. Und Bernini sorgt für gute Laune im Haus.

Henriette Rutjes „In echt entscheiden wir alles gemeinsam.“ Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Henriette Rutjes (Klanggut-Festival): Uns treibt genau dieses einzigartige Miteinander, welches Musik schaffen kann

Die mit Herz und an den Mechanismen des Turbokapitalismus vorbei organisierten kleinen aber feinen Festivals bereichern Leipzig wie eben auch ihre Organisatoren. Da kommt nicht der große Player mit seinem Team und stülpt über, nein, da wird an der Kultur gestreichelt und geleistet. Das hiesige Klanggut-Festival im UT Connewitz ist solch ein Seelenschmeichler – und Henriette Rutjes, die Volly Tanner beim Schlendern über den Weg lief, ist eine der Fleißmeisen mit Herz und Liebe. Tanner hakte ein und fragte nach.

Werner David: Monopoly. Zeichnung: l.viss
·Kultur·Ausstellungen

1.000 Jahre Leipzig: Werner Davids Ausstellung in der Moritzbastei

Es gibt viel zu sagen zu diesen 1.000 Jahren Leipzig, die in diesem Jahr gefeiert werden. Ernsthaft tun's die einen, pompös die nächsten. Und dann gibt es noch die richtigen Sachsen. Die tun's mit Humor, wohl wissend, dass 1.000 Jahre manchmal viel kürzer sind, als es sich so Mancher gedacht hatte. Und manchmal viel länger. Wie wäre es mit 25 Jahren? Wer bietet mehr? - Einmal verweilen in der Moritzbastei.

Eva Wulsten: Der König, also Kunde, hat die Wahl. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Eva Wulsten (Hostel & Garten Eden)

High-Tech-Hotels sprießen wie kleine Silicon-Valleys aus dem Leipziger Boden. Kein Mensch am Empfang aber Flatrate-Pornokanal und Essen aus der Trendy-Dose. Da gibt es Erdenwesen, die sich willkommen fühlen in diesem Ambiente. Die gehen aber auch zu Mario-Barth-Anhimmelungen. Andere machen es anders! Und machen es mit Freundlichkeit und Charme. Eva Wulsten zum Beispiel – nebst ihren Freundinnen – baut einen Garten Eden für Fremde und Freunde. Und ein Hostel Eden eben auch. Tanner fragte einfach mal nach ...

Dirgent Riccardo Chailly und Julian Rachlin. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhausorchester – Tschaikowski trifft Mahler

Am Freitag standen im "Großen Concert" Werke von Peter Tschaikowski und Gustav Mahler auf dem Programm. Zwei Komponisten, die sich Ende des 19. Jahrhunderts sehr wahrscheinlich in Leipzig begegnet sind. Geigen-Virtuose Julian Rachlin verzückte das Publikum bei seiner Deutung von Tschaikowskis Konzert für Violine und Orchester mit seiner Fingerfertigkeit. Riccardo Chailly begeisterte die Messestädter am Pult mit einer selbstbewussten Interpretation von Mahlers 1. Sinfonie.

Steht täglich wie eine Selbstverständlichkeit auf der Agenda: Auf zum Asylbewerber terrorisieren. Foto: Zorro
·Kultur·Film & TV

Deutsches Kino thematisiert Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen zwischen dem 22. und 26. August waren die massivsten rassistisch motivierten Angriffe der Wendezeit. Filmemacher Burhan Qurbani hat das Pogrom zwei Jahrzehnte später verfilmt. "Wir sind jung. Wir sind stark" ist eine visuell wie schauspielerisch beeindruckende Produktion über die Perspektivlosigkeit der meist jungen Täter und die Hilflosigkeit von Opfern und Behörden.

Bertha Wehnert-Beckmann in ihrem Atelier mit Hund Pluto, Glasnegativ, um 1870. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs legendärste Fotografin Bertha Wehnert-Beckmann bekommt eine echte Premieren-Ausstellung

Am Sonntag, 25. Januar, hätte sie Geburtstag: Bertha Wehnert-Beckmann. Es wäre ihr 200. Und Leipzig feiert diesen Tag tatsächlich ganz groß. Mit eigener Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum. Der Titel sagt alles: "Die Fotografin". Sie war die Nummer 1 in Leipzig, die Frau, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Highsociety fotografierte. Und am Sonntag um 11 wird die Ausstellung zu ihrem Geburtstag eröffnet.

·Kultur·Lesungen

Lesung der Unabhängigen Verlage zur Buchmesse 2015: Superverleger soll helfen, die Lesung zu finanzieren

Im März kommt sie wieder - die Leipziger Buchmesse mit dem angehängten Schwesterschiff "Leipzig liest". Und eine der beliebtesten Standards dabei ist jedes Mal die "Lesung der Unabhängigen Verlage". Doch auch beim Leipziger Lesemarathon gilt: Ohne Geld kommt so ein Ding nicht auf die Beine. Und für kleine, unabhängige Verlage ist es besonders schwierig, einen wirkungsvollen Leseauftritt zu organisieren. Deswegen haben sich die Veranstalter der UV-Lesung diesmal eine besondere Aktion einfallen lasen.

·Kultur·Musik

Christian Reif gewinnt Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten

Beim Abschlusskonzert des Operettenworkshops, das am Samstag, 10. Januar, in der ausverkauften Musikalischen Komödie stattfand, wurde der 7. Deutsche Operettenpreis für junge Dirigenten an Christian Reif verliehen. Er konnte beim Konzert vor allem mit seiner Interpretation des "Kaiserwalzers" von Johann Strauss und der Ouvertüre zur "Csárdásfürstin" von Emmerich Kálmán überzeugen.

Miss Astarte. Foto: Astarte privat.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Miss Astarte: Mit der Peitsche in der Hand hat das Eindruck hinterlassen

Zwischen Baum und Borken oder zwischen Tür und Angel - kurze Interviews einzurühren begrenzt auch die Länge der Antworten. Bei Miss Astarte, einem bekannten Gesicht und Körper aus der Fashion-Szene Leipzigs geht es halt nicht entspannt, sind doch viele Acker zu bestellen. Sie selber organisiert 2015 "Schwarzes Leipzig Tanzt Meets Fashion", Grund für Tanner die Ösen zu lösen.

·Kultur·Film & TV

“Frau Müller muss weg!”: Gallige Schulkomödie nimmt Eltern auf’s Korn

Von der "Feuerzangebowle" bis "Bad Teacher": Bissige Schulkomödien sorgen seit Jahrzehnten für volle Kassen. Zuletzt feierte die Regisseurin Bora Dagtekin mit "Fack ju Göhte" einen Publikumshit. Stehen in der Regel aufmüpfige Schüler im Mittelpunkt, nimmt ihr Kollege Sönke Wortmann in der Verfilmung von Lutz Hübners Theaterstück "Frau Müller muss weg!" deren Eltern auf's Korn.

Gellert-Denkmal (Christian Fürchtegott Gellert) im Rosental. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Gellert wird 300 und bekommt ein Audio-Projekt, bei dem jeder mitmachen kann

Hainichen wird diesen Geburtstag bestimmt feiern, Leipzig sollte ihn feiern - trotz allem Brimboriums um das 1.000. Jahr der Ersterwähnung. Denn Christian Fürchtegott Gellert, geboren am 4. Juli 1715 in Hainichen, gehört nun einmal zu den berühmten Leipzigern, auch wenn er in den heutigen Lesebüchern nicht mehr vorkommen mag. 2014 hat sich auch in Leipzig ein Freundeskreis gegründet, der sich um den einst Berühmten kümmert. Und das neue Jahr startet er gleich mit einem Gellert-Audio-Projekt.

·Kultur·Lebensart

Wovon Leipziger träumen: Ein altes Raunen unter Marias Herzen

Ich sitze an meinem Küchentisch. Auf dem Herd das Essen für den heutigen Festtag. Draußen detonieren die Feuerwerkskörper - die Artillerie für den kleinen Mann und die kleine Frau. Auf MDR Figaro überträgt man Beethovens Neunte. Immer wieder rühre ich den Inhalt des Kessels um. Immer wieder stehe ich auf und setzte mich hin. Und immer wieder finde ich mich im Grübeln wieder.

·Kultur·Film & TV

Kriegsdrama “Herz aus Stahl”: Überzeugende Effekte, schwache Figuren

Das amerikanische Kriegs-Epos ist wieder massentauglich. Sei es in der Fantasy-Variante à la "Pacific Rim" oder, wie bei "Herz aus Stahl", in der sich lose an historischen Fakten orientierenden Spielart. Anders als zuletzt in den Kassenschlagern von Kathryn Bigelow ("Zero Dark Thirty"), die auch von der Fachwelt gelobt und prämiert wurden, legt Action-Spezialist David Ayer ("End of Watch") den Fokus in seinem Panzer-Drama weniger auf starke Figuren, sondern auf überzeugende Spezialeffekte.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Riccardo Chailly eilt zum Jahresausklang durch Beethovens “Neunte”

Für Leipziger Beethoven-Fans zählt dieses Konzert zu den Jahreshighlights. Das Gewandhausorchester spielt alljährlich zum Jahreswechsel die berühmte 9. Sinfonie mit dem noch viel bekannteren Schlusschor über Schillers "Ode an die Freude". Karten für die drei Konzerte kosten bis zu 150 Euro. Wer das Geld übrig hat, bekommt 2014 ein kurzatmiges Klangerlebnis geboten.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: 20. Leipziger Kinder- und Jugendkunstausstellung “Nachbarschaft” im Museum der Bildenden Künste

Wie "Nachbarschaft" von Kindern und Jugendlichen künstlerisch dargestellt wird, können Besucher ab dem 10. Januar um 11 Uhr bei der Eröffnung der Kinder- und Jugendkunstausstellung im Café des Museums der bildenden Künste in Leipzig sehen. Die Ausstellung zeigt unter anderem Kunstwerke zum Thema "Nachbarschaft" wie "Elefant und Maus", "Meine Familie", "Der O.S.K.A.R. Frosch", "Nachbarn", "Die Druckpresse" oder "Ein Sommerabend im Hof"".

·Kultur·Lebensart

2015 – was kommt: Es gibt wieder ein Honky Tonk in Leipzig

Das Honky Tonk Leipzig sucht jetzt wieder junge Musiker in und um Leipzig, die es verstehen, ein Publikum zu begeistern. Am 2. Mai 2015 ist es wieder soweit: Das Leipziger Honky Tonk geht in die nächste Runde und in mehr als 30 Leipziger Lokalitäten werden Honker aus aus der ganzen Region musikalisch verköstigt. Egal ob Rock, Pop, Blues, Rock'n'Roll, leidenschaftlicher Salsa, Reggae oder Folk - fast jedes Genre ist willkommen!

·Kultur·Musik

Am 1. Januar in der Denkmalschmiede Höfgen: Neujahrskonzert mit Ragna Schirmer

Die Neujahrskonzerte der Denkmalschmiede Höfgen haben eine langjährige Tradition. Die Goldbergvariationen mit Ragna Schirmer aller zwei Jahre gehören zweifellos zu den Glanzlichtern der Reihe. Am Donnerstag, 1. Januar, um 17:00 Uhr ist es wieder einmal soweit: Die außergewöhnliche Pianistin wird Bachs Meisterwerk bereits zum 7. Mal in der Denkmalschmiede bei Grimma zur Aufführung bringen.

·Kultur·Lebensart

Was Leipzig ausmacht: Der Bürger erwacht und das NSL macht Crowdfounding

Das Jahr 2014 war von einem Prozess gekennzeichnet, der nicht so trommelnd, laut sondern leise und schleichend verlief. Dass im Rathaus der eigenen Stadt der kleine und in der Landesregierung Sachsens der große Rotstift regiert, ist bekannt, erkannt und mancher fragt schon lange nicht mehr nach einem Sonnenaufgang über dem Neuen Rathaus. Vor allem nicht, wenn es um Kultur und entsprechende Räume dafür geht. Alles was vielleicht soziokulturelle Rendite, aber kaum einem feuchten Bankertraum entspricht, wird durch die Bürger zunehmend selbst finanziert. Nun ein neues Keller-Domizil fürs "Neue Schauspiel" wie Crowdfounding. Doch die Uhr tickt und noch fehlen wichtige Euros.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: Die große Ausstellung zum Leipzig-Jubiläum “1015 – Leipzig von Anfang an”

Am 19. Mai eröffnet im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung "1015 - Leipzig von Anfang an", mit der auch das Stadtmuseum seinen Beitrag leistet zum 1.000. Jahrestag der Ersterwähnung Leipzigs in der Chronik des Thietmar von Merseburg. Der den kleinen Burgward an der Parthe und Pleiße wohl nicht erwähnt hätte, wenn den armen Bischof Eido I. von Meißen (955 - 1015) nicht just bei seiner Durchreise in Leipzig das Schicksal ereilt hätte.

·Kultur·Ausstellungen

2015 – was kommt: Sachsen-Anhalt widmet seine Landesausstellung Lucas Cranach dem Jüngeren

"Lucas Cranach der Jüngere - Entdeckung eines Meisters" heißt die Landesausstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2015. Sie widmet sich dem Leben und Werk von Lucas Cranach dem Jüngeren. Sie stellt ihn als facettenreiche Persönlichkeit vor: als umsichtiges Familienoberhaupt, als Stadtkämmerer, klugen Bürgermeister und energischen Unternehmer. Vor allem aber lenkt sie den Blick auf den Künstler Lucas Cranach als fürstlichen Auftragnehmer, als Maler reformatorischer Altäre und Epitaphien, ausgezeichneten Porträtisten und hochbegabten Zeichner.

·Kultur·Lebensart

Schauspiel Leipzig und Kunstsammlungen Chemnitz kooperieren: Halber Eintritt jeweils für “Zeiten des Aufruhrs” und “Andy Warhol – Death and Disaster”

Anlässlich der jüngsten Inszenierung des Schauspiel Leipzig, "Zeiten des Aufruhrs" nach Richard Yates, und der aktuellen Ausstellung der Kunstsammlungen Chemnitz, "Andy Warhol - Death and Disaster" haben die beiden Häuser erstmals eine Zusammenarbeit beschlossen. Besucher der Chemnitzer Ausstellung erhalten mit ihrer Eintrittskarte 50 Prozent Ermäßigung auf die Leipziger Inszenierung - und umgekehrt.

·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Blomstedt begeistert mit Mozart und Beethoven

In dieser Woche stehen zwei Klassiker auf dem Programm des Gewandhausorchesters. Beethovens dritte Sinfonie und Mozarts Konzert für Klavier und Orchester in c-Moll sind seit dem frühen 19. Jahrhundert in steter Regelmäßigkeit in der Messestadt zu hören. Ehrendirigent Herbert Blomstedt begeistert das Leipziger Publikum am Donnerstag mit zwei mitreißenden Interpretationen.

·Kultur·Film & TV

Nicht im Kino? Die abgesagte Polit-Satire “The Interview”: Kim Jong Un hört Katy Perry

Ungeheuerliches in Hollywood: Sony Pictures hat beschlossen, die Nordkorea-Komödie "The Interview" wegen Terror-Drohungen nicht wie geplant ab dem 25. Dezember in die US-Kinos zu bringen. Die für Donnerstag geplante Premiere wurde kurzerhand abgesagt. Der neueste Coup von Seth Rogen ("Das ist das Ende") handelt von einem fiktionalen Attentat auf Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. In Deutschland soll der bissige Polit-Klamauk eigentlich ab dem 5. Februar zu sehen sein. Ob der Streifen hierzulande in die Kinos kommt, ist derzeit ungewiss.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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