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Artikel aus der Rubrik Brennpunkt

Weniger Autos in der Innenstadt

CDU hat ihre neue Fehde gegen Leipzigs Baubürgermeisterin und den Stadtratsbeschluss von 2008 eröffnet + Update

Foto: Ralf Julke

Über den vorsichtigen Umbau der Leipziger Innenstadt, die klare Ausweisung von Halteverbotszonen, mehr Stellplätzen für Fahrräder, eBikes und Motorroller berichtete die L-IZ schon am 26. Juli. Das war noch kein Grund für ein großes Aufstöhnen in der Stadtgesellschaft, das begann erst, als die "Bild" am 1. September über den Verlust von Stellplätzen in der City schrieb. Weiterlesen.

Leipzigs NABU schlägt Alarm

Die jungen Eisvögel am Floßgraben sind in Gefahr: Die Kontrollen der Stadt versagen

Foto: NABU Leipzig

Am 22. August tönte Leipzig Umweltbürgermeister in der LVZ: "Wir können nachweisen, dass sich die Eisvogel-Population wunderbar entwickelt.“ Eine Aussage, die nicht nur Wolfgang Stoiber, den Vorsitzenden des NuKla e.V., entsetzte. Auch beim NABU schüttelte man nur den Kopf, denn dem Nachwuchs des Eisvogels geht es gar nicht gut. Und die Durchfahrtzeiten werden auch nicht beachtet. Weiterlesen.

Alles gut am Floßgraben?

Leipzigs Umweltbürgermeister bekommt wieder einen Offenen Brief zu Eisvogel, Bestandsschutz und Motorbooten

Foto: Sebastian Beyer

Am 22. August versuchte die LVZ irgendwie in einem Artikel einzuordnen, was denn da am Floßgraben nun rechtens ist: Hat die Landesdirektion Recht, die die Wasserpflanzenmahd untersagt? Hat der Umweltbürgermeister recht, der bei sich keinen Fehler sieht und auch keine Störung für den Eisvogel durch die erweiterten Durchfahrtzeiten? Anmelden und weiterlesen.

Rein rechnerisch ist alles in Ordnung

In der Karl-Tauchnitz-Straße ist es seit 2011 nicht lauter geworden

Foto: Ralf Julke

Gerade im vergangenen Jahr, als die Leipziger heftig über die Wegesituation zum Clara-Zetkin-Park, Kindertagesstätten im Musikviertel und die Wirkungen des Ausbaus des Kreisverkehrs diskutierten, war auch das Thema Lärm mal wieder auf der Tagesordnung. Bewohner des Musikviertels hatten das Gefühl, die Karl-Tauchnitz-Straße sei verkehrsreicher und lauter geworden. Sie schrieben eine Petition, die diesem Missstand abhelfen sollte. Anmelden und weiterlesen.

SPD-Besuch in einem künftigen Schulstandort

Der Leipziger Südwesten braucht das Gymnasium in der Karl-Heine-Straße – und zwar spätestens 2019

Foto: Gernot Borriss

Die Kommunen in der Bundesrepublik sind mehrfach überlastet. Und wachsende Großstädte wie Leipzig erst recht. Denn gerade hängt die Stadt beim Bau von Kitas und Schulen schon heftig hinterher, da kommt die Herkules-Aufgabe obendrauf, tausende Flüchtlinge in Windeseile menschenwürdig unterzubringen. Da können nur Schulgebäude helfen, die man schnell umnutzt. Vorübergehend. Anmelden und weiterlesen.

6 Millionen Euro werden für die Sanierung der Kirche am Johannapark gebraucht

Restaurierung der Lutherkirche beginnt jetzt mit der Sanierung des Kirchendaches

Foto: Ralf Julke

Stückweise nimmt das "forum thomanum" Gestalt an. Das ist der Bildungscampus rund um das Thomaner-Alumnat in der Sebastian-Bach-Straße. Die Thomasschule als Gymnasium gehört dazu, die Probenvilla an der Hillerstraße, die Kita gleich daneben. An der Ecke zur Schreberstraße entsteht die neue Grundschule. Das alte Gemeindehaus wird noch umgebaut und die Lutherkirche wird quasi zur offiziellen Schulaula. Anmelden und weiterlesen.

Hingucker direkt an der neuen Haltestelle

In der Georg-Schwarz-Straße ist jetzt auch für Kinder zu sehen, wo Leutzsch und Lindenau aufeinander treffen

Foto: Ralf Julke

Die Akteure um die für 1,3 Millionen Euro neu gebaute Haltestelle am Diakonissenhaus haben am Freitag, 21. August, auf ihre Weise gefeiert: mit einem großen Frühstück für die Bauarbeiter, die in den letzten Stunden noch einmal richtig rangeklotzt haben, um den geplanten Fertigstellungstermin zu halten. Denn ab dem heutigen Samstag, 22. August, gilt wieder "Freie Fahrt" in der Georg-Schwarz-Straße. Und man sollte auf seine Füße achten. Anmelden und weiterlesen.

Der Ökolöwe zur steilen Alm-These von Siegfried Schlegel

Selbst die Fachgutachten belegen, dass der Leipziger Floßgraben nicht gemäht werden darf

Foto: Wolfgang Stoiber

Da war sich der Stadtrat der Leipziger Linksfraktion Siegfried Schlegel ganz sicher: Ein Wassergraben muss genauso gemäht werden wie eine Alm. Erst recht, wenn man die Durchlassfähigkeit für Boote erhalten will. Da war ihm auch der Natur- und Eisvogelschutz im Leipziger Auwald schnurz, als der Bauexperte sogar die Landesdirektion öffentlich angriff. Die hatte zuvor die Stadt Leipzig gerügt für die Entkrautungsaktion des Floßgrabens im Winter. Anmelden und weiterlesen.

Entkrautung, Eisvogel und ein Gutachten, dass Siegfried Schlegel eigentlich kennen müsste

NuKla-Vorsitzender gibt dem Bauexperten der Leipziger Linksfraktion eine gewaschene Antwort zum Floßgraben

Foto: Sebastian Beyer

Siegfried Schlegel ist in der Leipziger Linksfraktion der Sprecher für Stadtentwicklung und Bau. Der Sprecher für das Umweltpolitische ist Reiner Engelmann. Aber nicht Engelmann meldete sich am Dienstag, 18. August, mit einem geharnischten Statement zum Floßgraben zu Wort, sondern Bauspezialist Schlegel. Und tat sich damit keinen Gefallen. Anmelden und weiterlesen.

Asyl im Notquartier

Ausnahmezustand in der Leipziger Ernst-Grube-Halle: Spendenaufruf der Johanniter, ein erstes Treffen für Helfer und Neues von Fjällsangels

Foto: Johanniter Leipzig

Da stehen sie nun also, die 450 Liegen in einer Halle an der Jahnallee. Mit Stand von Sonntagmittag, 16. August, sind 104 Flüchtlinge in der Ernst-Grube-Halle eingetroffen, so Julian Rossig, Pressesprecher der Johanniter Leipzig. Darunter bislang 9 Minderjährige, 6 Frauen und im überwiegenden Teil Männer. Wie sich die weiteren Ankünfte diesbezüglich gestalten, kann derzeit niemand sagen. Stattdessen wurde heute seitens der Johanniter ein Spendenaufruf und eine Sammelstelle ab Montag veröffentlicht. Die Auflistung der gesuchten Spenden zeigt die existenzielle Seite des derzeitigen Bedarfes deutlich. Anmelden und weiterlesen.

Asyl-Notaufnahme in Leipzig

Notaufnahme Grube-Halle: Erste Aktionen Leipziger Bürger angelaufen

Foto: Fjällsangels, Facebook

In einer der ersten sinnvollen Aktionen haben Leipziger um die Universitätsmitarbeiterin Parissa Chokrai unter dem Namen „Fjällsangels“ eine simple, aber wirkungsvolle Idee auf die Beine gestellt. Sie sammeln „Willkommenspakete“ mit klar definiertem Inhalt für die ankommenden 500 Flüchtlinge in der Grube-Halle. Im Laufe der Woche wollen die Macher dann vor Ort die Pakete übergeben. Weitere Unterstützung für die Ankommenden in der Grubehalle ist zwar in Vorbereitung, doch an genauen Informationen, was gebraucht wird, herrscht noch Mangel. Anmelden und weiterlesen.

Asyl-Notaufnahme in Leipzig

Von der Leipziger Hilfsbereitschaft überrollt: Johanniter bitten um Zurückhaltung an der Grube-Halle

Das THW baut die Schlafmöglichkeiten auf. Foto: L-IZ.de

Seit letzter Nacht arbeiten sie sich allmählich rein in die örtlichen Gegebenheiten, nehmen die ersten Flüchtlinge auf, weisen Betten zu, versuchen den Bedarf zu ermitteln. Die Johanniter Unfall Hilfe hat übergangsweise im Rahmen der Katastrophenhilfe den Betrieb der Ernst Grube Halle an der Jahnallee und die Betreuung der Flüchtlinge übernommen. Wie lange, weiß noch niemand, ein dauerhafter Betreiber ist damit also noch nicht vorhanden. Bis Montag wollen die Mitarbeiter des Hilfsdienstes feststellen, was sie neben den eigenen Möglichkeiten noch benötigen, um die akute Lage für die Ankommenden erträglich zu gestalten. Anmelden und weiterlesen.

Erstaufahme in Leipzig

Asyl an der Jahnallee: Erste Kurzfakten zur Ernst-Grube-Halle + Update zur Betreibersuche

Foto: L-IZ.de

Es ist heiß in der hohen Halle, die Sonne hat das Gebäude aufgeheizt. Lange Teppichbahnen liegen notdürftig ausgerollt und mit Gaffa verklebt am Boden. Es gibt zur Stunde noch keinen Betreiber, bis zum Abend des heutigen Freitag, 14. August, soll dieser gefunden werden. Solange es diesen Betreiber nicht gibt, können in der Ernst-Grube-Halle keine Asylbewerber übernachten, ganz gleich, in welchem Zustand der Ort ist. Geplant ist, dass die ersten 150 noch heute mit Bussen auf dem Gelände der Universität an der Jahnallee eintreffen. Anmelden und weiterlesen.

Notunterkünfte in Leipzig

Leipzig nimmt weitere Flüchtlinge aus der Zeltstadt Dresden in der Ernst-Grube-Halle auf

Foto: Universität Leipzig

Die Landesdirektion Sachsen errichtet in Leipzig eine weitere Notunterkunft zur Erstaufnahme von Geflüchteten. Bis zu 500 Asylbewerber sollen ab Freitag in der Ernst-Grube-Halle der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität untergebracht werden. Bereits am Montag hatte eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Friederikenstraße für bis zu 430 Geflüchtete den Betrieb aufgenommen. Anmelden und weiterlesen.

Entkrautung im Floßgraben war unrechtmäßig

Leipzigs Grüne halten das WTNK für eine unverbindliche Schimäre

Foto: Ralf Julke

So eine sachte Hoffnung blüht, dass irgendwann mal so etwas wie Vernunft und Verlässlichkeit einzieht in die Leipziger Gewässerpolitik. Zumindest hofft das Wolfgang E. A. Stoiber, Vorsitzender des Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e.V. (NuKla). Sein Verein war es gewesen, der im Winter Beschwerde eingelegt hatte gegen die rabiaten Mäharbeiten im Floßgraben. Anmelden und weiterlesen.

Finale auf der "KarLi"-Baustelle, Teil 4

Offizielle Verkehrsfreigabe ist Mitte November

Foto: Ralf Julke

Ganz wichtig: Die "KarLi" soll leiser werden. Aber um wie viel leiser? Das war bei diesem Supersommer-Baustellentermin am 6. August durchaus die Frage. Aber die Antwort lautet: Es wurde vorher nicht gemessen. Ein Grund dafür: Schon seit Jahren war der Straßenabschnitt Langsamfahrstelle. Die Straßenbahnen schlichen geradezu durch die Straße - und waren entsprechend leise. Anmelden und weiterlesen.

Finale auf der "KarLi"-Baustelle, Teil 3

Am 9. August muss auch der Sonntag zum Arbeitstag werden

Foto: Ralf Julke

Aber warum ist zwischen Paul-Gruner-Straße und Hohe Straße noch nichts zu sehen außer Schüttgut, das eher aussieht wie frisch aus dem Garten, und lärmenden Rüttelmaschinen? - "Wir sind hier fertig", sagt Torsten Kröll. Er ist Projektleiter der Leipziger Wasserwerke. Und die durften auch in diesem Bauabschnitt als Erste ran, auch wenn es der letzte war. Anmelden und weiterlesen.

Finale auf der "KarLi"-Baustelle, Teil 2

Die ersten Straßenabschnitte werden bis 23. August fertig und bekommen im Herbst ihre Platanen

Foto: Ralf Julke

Wenn schon die Asphaltmaschinen dampfen, dann muss doch dieses Straßenstück zwischen Shakespearestraße und Körnerstraße bald fertig sein, mutmaßen wir Journalisten an diesem schönen glühenden Donnerstagmittag in Höhe Braustraße. Immerhin hatte Christoph Bock, Abteilungsleiter Straßenbau und –unterhaltung im Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig, eben darauf hingewiesen, dass auch das "Volkshaus" wieder seinen Freisitz eröffnet hat. Anmelden und weiterlesen.

Bis zum 23. August muss das Riesenbauprojekt im Leipziger Süden fertig sein

Sommer-Finale auf der KarLi – Großbaustelle ist fast fertiggestellt

Foto: Ralf Julke

Es ist genau der 12. heiße Tag in diesem Jahr, dieser 6. August. Zumindest wenn man nur alle Tage über 30 Grad zählt und nicht auch die Tage knapp drunter mit 28, 29 Grad Celsius. Davon gab's auch schon sechs in diesem Jahr. Also gibt's für den Pressetermin auf der "KarLi"-Baustelle diesmal Basecaps. Ein heißer Sommer für die Bauleute ist es im doppelten Sinn. Anmelden und weiterlesen.

Eine Haltestelle als Verbindungsstück

Warum das Brunnenviertel im Leipziger Westen so heißt und wie das Diako sich öffnet

Foto: Ralf Julke

Seit 2013 füllt sich das Brunnenviertel in Leutzsch mit Bewohnern. Achnö, in Lindenau. Oder doch nicht? Es liegt genau auf der Grenze, so wie das Diakonissenkrankenhaus auf der anderen Seite der Georg-Schwarz-Straße. Auch deshalb wurde die neue Straßenbahnhaltestelle Diakonissenhaus zu einem Gemeinschaftsprojekt. Anmelden und weiterlesen.