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Artikel aus der Rubrik Brennpunkt

Wachsender Stadtteil und desolate Schulen

Grünauer SPD schreibt Brandbrief zum Zustand der Schulgebäude in Grünau

Foto: Heiko Bär

Grünau wächst wieder. Der Satelliten-Stadtteil im Leipziger Westen profitiert vom Bevölkerungswachstum der Gesamtstadt. Damit rückt aber auch wieder in den Fokus, wie sehr die Substanz in Schulen und Kindertagesstätten in den letzten Jahren auf Verschleiß gefahren wurde. Jetzt schreiben sogar schon die SPD-Genossen einen Brandbrief an SPD-OBM Burkhard Jung. Anmelden und weiterlesen.

Verstoß gegen Naturschutz-Richtlinien

NuKLA hat Beschwerde gegen das Leipziger Umweltamt wegen Mäh-Aktion im Floßgraben eingereicht

Foto: Wolfgang Stoiber

LeserclubDeutschland hat ein Problem. Und das ist kein simples Melde-Problem, auch wenn jetzt eine Klage vorm Europäischen Gerichtshof droht, weil die Bundesrepublik für mehr als die Hälfte seiner 4.700 FFH-Gebiete keine Maßnahmen zum Erhalt des Schutzstatus benannt hat. FFH steht für die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie - und so ein FFH-Gebiet ist auch der Leipziger Auwald. Der Floßgraben liegt mittendrin. Und Wasserpflanzenmahd ist eindeutig keine Schutzmaßnahme für Flora und Fauna. Anmelden und weiterlesen.

Sparen auf die Leipziger Art

Leipzigs Kulturdezernat möchte beim Naturkundemuseum gern weiter knausern und auf einen Neubau verzichten

Foto: Ralf Julke

Gleich drei Fraktionen hatten sich jüngst mit eigenen Anträgen zum Naturkundemuseum Leipzig zu Wort gemeldet. Die CDU hatte einen eigenen formuliert, Grüne und Linke gemeinsam einen eingebracht. Beide haben dieselbe Intension: Die Stadt soll sich endlich zum angestammten Standort in der Lortzingstraße bekennen und schon im Doppelhaushalt 2015/2016 Planungskosten für Sanierung und Modernisierung einstellen. Na ja, hat das Kulturdezernat gesagt. Gleich zwei Mal. Anmelden und weiterlesen.

Noch keine Einigung zwischen Stadt und IG Karli

Karli-Freisitze zwischen Körner- und Shakespearestraße müssen für ordentlichen Fußweg schmaler werden

Foto: Ralf Julke

"Schock!!!!", meldete die IG Karli im Dezember. Da hatte die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden auf der Karl-Liebknecht-Straße mal wieder einen neuen Gestaltungsentwurf für die künftigen Gehwege auf der KarLi zu Gesicht bekommen - und sah die schönen breiten Freisitzflächen radikal verkleinert. Was war da los? Noch im Dezember trommelte man Stadtplaner und Stadträte zusammen, sich das Malheur zu betrachten. Anmelden und weiterlesen.

Bauprojekt KarLi: Das 7-Millionen-Euro-Projekt wird 300.000 Euro teurer als geplant

Foto: Ralf Julke

Es gibt Dinge, mit denen können selbst Leipzigs Planer nicht rechnen. Auch dann nicht, wenn sie sich eigentlich schon seit Jahren auskennen mit dem Leipziger Untergrund und den Bausünden der vergangenen Jahrzehnte. Die Überraschungen, die dort lauern, werden dann meistens teuer. Ein solches Überraschungspaket in Höhe von 700.000 Euro landet jetzt auf dem Tisch des Stadtrates. Anmelden und weiterlesen.

Linke will Leipzigs OBM per Stadtratsbeschluss verpflichten

Gymnasium Schönefeld: Schul-Brücke soll wie beschlossen gebaut werden

Foto: Ralf Julke

Was kann man tun, wenn staatliche Stellen nicht zum Kompromiss fähig sind? 2014 haben die Bauarbeiten für das neue Gymnasium in Schönefeld begonnen. Für die beiden zu sanierenden alten Schulgebäude gab's die Baugenehmigung von der Landesdirektion. Doch für die Brücke in Höhe des 1. Geschosses, die beide Schulteile miteinander verbinden soll, nicht. Jetzt versucht die Linksfraktion, Leipzigs OBM Schützenhilfe zu geben. Anmelden und weiterlesen.

Generationenwechsel in Grünau macht sich bemerkbar

Leerstandsquote in sanierten Gebäuden in Grünau sank von 5,1 auf 3,6 Prozent

Foto: Swenia Teichmann

Es wird sich ja recht emsig gestritten in den Kommentaren zu L-IZ-Artikeln: Wieviel Leerstand hat Leipzig denn eigentlich noch? 10 Prozent? 7 Prozent? Sind's gar nur noch 5 Prozent? - Die Wahrheit ist: Niemand weiß es. Die letzten (mehr oder weniger) belastbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2011. Nur eines steht fest: Das Bevölkerungswachstum hat mittlerweile fast alle Ortsteile erfasst. Auch Grünau. Anmelden und weiterlesen.

700 Jahre Ersterwähnung 2017

Gohliser wollen zum Stadtteil-Jubiläum ein eigenes Ortsteillexikon vorlegen

Foto: Ralf Julke

Buchmessen stecken an. Sie bringen auch Visionen auf den Weg. So auch in Gohlis, wo der dortige Bürgerverein nun meldet, dass man sich jetzt auch ein eigenes Ortslexikon wünscht. Der Anlass ist der 700. Jahrestag der Ersterwähnung, der 2017 gefeiert wird. Und ein Vorbild gibt es ja auch schon: das von Pro Leipzig vorgelegte Stadtteillexikon für Stötteritz, das 2014 erschien. Anmelden und weiterlesen.

Geplante Ahmadiyya-Moschee in Gohlis

Architektenwettbewerb soll qualitätvolle Gestaltung der Moschee sichern

Foto: L-IZ.de

Gut Ding will Weile haben - auch eine Moschee in Gohlis. Eigentlich kein großes Projekt. Es soll ja eher eine kleine Moschee werden, die die Ahmadiyya Gemeinde an der Georg-Schumann-Straße bauen will. Doch eine - sagen wir mal - eigentümliche Bürgerintitiative "Gohlis sagt Nein" machte 2014 gegen die Moschee mobil und sammelte besonders im rechtsextremen Milieu Unterschriften dagegen. Leipzigs CDU tat sich schwer mit dem Projekt. Jetzt bekam sie mal wieder Antworten. Anmelden und weiterlesen.

Aus dem Quartalsbericht Nr. 4/2014 (6)

Gohlis ist heute ein Wohnquartier für Leipziger im Erwerbsleben

Foto: Ralf Julke

Den Spruch vom schönen Gohlis, wo einem so wohl ist, den prägten die Leipziger im 18. Jahrhundert. Da war Gohlis noch ein kleines Dorf im Grünen, wo sich der eine oder andere Leipziger ein Feriendomizil in einer Kammer bei einem Bauern buchte. Das ist lange her. Gohlis ist kein Feriendorf mehr. Der Spruch aber lebt. Und Gohlis selbst? - Gibt es eigentlich nicht. Anmelden und weiterlesen.

Grünen-Anfrage zur Mahd im Floßgraben

Soll der Lebensraum des Eisvogels schon vor Beginn der Brutsaison unattraktiv gemacht werden?

Foto: Kanuverband Sachsen, Falk Bruder

Regelrecht sanft meldete sich am 3. Februar der Leipziger Ökolöwe zu Wort, als bekannt wurde, dass im Floßgraben nicht nur wieder Wasserpflanzen gemäht wurden, sondern augenscheinlich auch recht resolut vorgegangen wurde. Dabei ist die Mahd selbst nach Gutachten des Leipziger Amtes für Stadtgrün und Gewässer völlig überflüssig und sogar schädlich für das Naturschutzgebiet. Jetzt wird's Thema im Stadtrat. Anmelden und weiterlesen.

Keine Chancen verschenken

Stadtforum-Sprecher Wolfram Günther zum Leuschnerplatz

Foto: Ralf Julke

Der Wettbewerb um das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig wurde 2014 vorerst beendet. Damit war wieder alles offen, was die Zukunft des Wilhelm-Leuschner-Platzes betrifft. Dabei könnte man aus dem Platz mit wenigen Miteln wieder ein attraktives Fleckchen im Herzen der Stadt machen, erst recht, wenn auch das Markthallenviertel Kontur bekommt, findet Wolfram Günther, Sprecher des Stadtforums Leipzig und Landtagsabgeordneter der Grünen. Anmelden und weiterlesen.

Bürgerbahnhof Plagwitz

Leipzig und Deutsche Bahn unterzeichnen Vertrag über das alte Gleisgelände im Leipziger Westen

Foto: Ralf Julke

Ein großes Projekt der Stadtgestaltung im Leipziger Westen nimmt so langsam Gestalt an: der Bürgerbahnhof Plagwitz. Wahrscheinlich würde ein Mann wie der berühmte Dr. Carl Heine nur kopfschüttelnd am Wegrand stehen und sich fragen: Was machen die nur? Hier habe ich vor 150 Jahren erst die ganze Leipziger Industrie ans Schienennetz gebracht, jetzt bauen die die Schienen ab und machen einen Park daraus? Anmelden und weiterlesen.

Kein Denkmal, aber auch kein Parkplatz

Leipzigs Verwaltung will Wilhelm-Leuschner-Platz für 200.000 Euro im September instand setzen

Foto: Ralf Julke

Gleich drei Fraktionen hatten sich nach dem abrupten Ende des Wettbewerbs um das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal besorgt gezeigt, was nun aus der ungenutzten Platzfläche im Herzen der Stadt wird. Die FDP hatte die Nutzung als Parkplatz beantragt, die Linke eine Gestaltung als Grünfläche, die Grünen eine Nutzung für Märkte und Veranstaltungen. Alle drei bekamen jetzt Antwort. Die FDP die kürzeste von allen. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig und seine "fehlenden" Bauflächen

Der Leipziger Architekt Thomas Hille will wieder Leben an die Jablonowskistraße bringen

Visualisierung: Thomas Hille/klm Architekten

Still ruht die Stadt, still ruhen die Brachflächen. Wenn da draußen nicht ein paar Immobilienentwickler und Architekten wären, die einfach was tun wollen in einem Leipzig, das unaufhörlich wächst, im Rathaus würden einige Ämter gar nicht mehr aus ihrem Schlaf erwachen. Seit Jahren gärt die Diskussion um die Bebauung des Markthallenviertels. Am Matthäikirchhof fragt die Linke nach. Aber auch an der Jablonowskistraße gähnt eine städtische Brache, hat Thomas Hille festgestellt. Anmelden und weiterlesen.

Steingewordene Machtpolitik

Nun wird der Wochenmarkt auf dem Huygensplatz ganz eingestellt

Foto: Ralf Julke

Da ist so einiges schief gelaufen im Sanierungsprojekt Georg-Schumann-Straße. Und es sind nicht die Parkstreifen auf der Straße, sondern das drumherum, von dem ein paar kühne Träumer glaubten, man müsse hier nur die übliche gesichtslose Stadtgestaltung praktizieren wie anderswo auch, dann käme schon Leben in die Bude. Doch gerade der in Stein gebaute "Huygensplatz" entpuppt sich als völlige Fehlplanung. Jetzt wird auch der Wochenmarkt eingestellt. Anmelden und weiterlesen.

agra-Park Leipzig, dritter Versuch

Gleich drei Leipziger Dezernate versuchen die alten Ideen zum agra-Park neu zu servieren

Foto: Ralf Julke

Wie mühsam nährt sich eigentlich das Kaninchen? So ungefähr kommt einem die Frage in den Kopf, wenn man jetzt den dritten Vorschlag der Leipziger Stadtverwaltung zur Nutzung des agra-Geländes in Dölitz liest. Zwei Mal schon hat der Stadtrat die Nutzungspläne der Verwaltung abgelehnt, weil die immer gleichen Träume von Einfamilienhäusern, Hotels und Supermärkten einfach nicht überzeugten. Jetzt haben gleich drei Dezernate ihre Visionen vorgelegt. Anmelden und weiterlesen.

Geplanter Umbau für die Laubestraße

Leipzigs Verkehrsplaner haben in Sachen Radverkehr noch immer den Scheuklappenblick

Foto: Ralf Julke

Die Laubestraße in Möckern ist eigentlich eine hässliche Straße: löcheriger Asphalt, breite Gehwege ohne Zweck, eine verlotterte alte Lagerhalle, die schon seit Jahren zum Verkauf steht, und an der Ecke der ruinöse einstige Gasthof "Goldener Löwe". Das hat Heinrich Laube, nach dem die Straße seit 1911 benannt ist, wirklich nicht verdient. Anmelden und weiterlesen.

Verkehr in den Leipziger Westen

Instandhaltung in der Käthe-Kollwitz-Straße vom 3. bis 13. März – neue Haltestelle nicht geplant

Foto: Ralf Julke

Am 25. Februar warnten die LVB schon mal vor: Gleich mehrere Baustellen im Gleisnetz werden jetzt mit dem gefühlten Frühlingsbeginn für ein paar Engpässe im Leipziger Straßennetz sorgen. Dazu gehört auch ein Gleisbauprojekt in der Käthe-Kollwitz-Straße. Vom 3. März bis zum 13. März setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) dort ihre Gleise zwischen Marschnerstraße und Davidstraße instand. Der Kfz-Verkehr wird während der gesamten Bauzeit umgeleitet. Anmelden und weiterlesen.

Abreißen statt nutzen

Warum richtet Leipzig seine eigenen Immobilien nicht für die Asylunterbringung her?

Foto: Ralf Julke

Dass Leipzig mit dem sozialen Wohnungsbau zu spät beginnt, das ist jetzt schon klar. Noch glaubt die Rathausspitze, der Leerstandspuffer sei groß genug. Aber auch beim Thema Unterbringung von Asylsuchenden hinkt die Stadt hinterher. Sie hätte zwar ein paar Immobilien, die zeitnah hergerichtet werden könnten. Aber die verkauft das Liegenschaftsamt lieber. Oder will sie abreißen. Anmelden und weiterlesen.