Artikel aus der Rubrik Brennpunkt

Wo sollen nur die Busse hin?

Neuer Busabstellplatz an der Brandenburger Brücke soll noch 2017 gebaut werden

Foto: Ralf Julke

Seit 2015 ist zumindest klar, wo künftig die Fernbusse einmal halten sollen. Wenn das Projekt für das große Busterminal auf der Ostseite des Hauptbahnhofs auch so umgesetzt wird. Denn eigentlich sollte ja schon längst gebaut werden. 2016 sollte Baubeginn für Busterminal und zwei Hotels sein. Nun stehen dort noch brav die Reisebusse. Zumindest bis März. Anmelden und weiterlesen.

Grüne Kritik für überteuerten Prestigebau

110 Millionen Euro für den SAB-Neubau in Leipzig sind durch nichts gerechtfertigt

Archivfoto: Ralf Julke

Die Bagger rollen endlich. Der Baugrund wird vorbereitet. Aber mit dem Neubau für die Sächsische Aufbaubank (SAB) in Leipzig legt der Freistaat Sachsen mal wieder ein Investitionsprojekt vor, das alle Versprechen auf Kostenersparnis im sogenannten Standorte-Konzept ad absurdum führt. Die ursprünglichen Kosten haben sich von 50 Millionen Euro mittlerweile auf 110 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Anmelden und weiterlesen.

Alternativroute zum Cospudener See

Finanzierung für Radweg bis zum Teilungswehr Großzschocher steht, jetzt braucht es nur noch Fördermittel

Foto: Grüne Fraktion Leipzig

Mit lauter kleinen Änderungsanträgen haben Leipzigs Stadtratsfraktionen noch eigene Gestaltungsideen in den Doppelhaushalt 2017/2018 eingebracht, den die Ratsversammlung Anfang Februar beschloss. Darunter ist auch ein kleines Stück Radweg, freut sich jetzt die Grünen-Fraktion. Sie hatte die grundhafte Sanierung des Elsterradweges zwischen Schleußiger Weg und dem Teilungswehr Großzschocher beantragt. Anmelden und weiterlesen.

Baumfällungen für den Grundschul-Neubau an der Brüderstraße

Ökolöwe fordert eine komplette Kompensation für die gefällten Bäume an der Jablonowskistraße

Foto: Ralf Julke

Leipzig ist zu einer Stadt geworden, in der immer mehr Dinge knapp werden – zuallererst einmal Platz. Nutzbarer Platz für all die Sachen, die eine wachsende Stadt braucht: Schulen, Kitas, Wohnungen, Bäume. Das kann zum Dilemma werden – so, wie es gerade für den geplanten Schulneubau an der Jablonowskistraße passiert. Die Stadt geht ans Bäumefällen – hat aber nicht genug Ersatz. Anmelden und weiterlesen.

Egal, ob Floßgraben oder Pleiße

Auch für Leipzigs Bootsverleiher fehlte bislang die rechtliche Grundlage zum Bootsbetrieb im Leipziger Auenwald

Setzt sich am Floßgraben so langsam ein bisschen Vernunft durch? Wolfgang Stoiber vom NuKLA e.V. hofft es, nachdem die Landesdirektion die Richtigkeit der Fachaufsichtsbeschwerde des NuKLA e.V. über das Agieren des Leipziger Umweltdezernats im Fall Floßgraben bestätigt hat. Seit zehn Jahren ist der Floßgraben für Bootsnutzer befahrbar. Aber eine naturschutzfachliche Verträglichkeitsuntersuchung hat nie stattgefunden. Anmelden und weiterlesen.

NuKLA macht sich über LVZ-Artikel lustig

Wer baut ein Badezimmer, bei dem nicht mal der Wasserzufluss geklärt ist?

Archivfoto: Ralf Julke

Irgendwie ist der LVZ der Fachmann für Auenwald und Wasserlandschaft verloren gegangen. Am 14. Februar versuchte die Zeitung, irgendwie zu erzählen, was sich jetzt mit der „Projekterweiterung“ und Kostenerhöhung im Projekt Lebendige Luppe eigentlich geändert hat. Den grimmigen Kommentar bekam die LVZ dann postwendend von Wolfgang Stoiber, Vorsitzender des NuKLA e.V. Anmelden und weiterlesen.

Eichen statt Eschen

Verändert die Eschenfällung an der Hans-Driesch-Straße den Wasserhaushalt im Auenwald?

Foto: Jan Kaefer

So richtig auf den Putz gehauen, was die aktuellen Baumfällungen an der Hans-Driesch-Staße betrifft, hatte die LVZ. Dort wurden seit ein paar Tagen mehrere Quadratmeter Eschen gefällt. Und auch L-IZ-Leser „Uwe“ zeigte sich besorgt: „Welche Auswirkungen haben eigentlich die aktuell laufenden Baumfällungen großen Stils im nördlichen Auenwald auf den Wasserhaushalt etc.!?“ Anmelden und weiterlesen.

Demonstration in Plagwitz

Kahle Heine? Es geht nicht nur um Geld im Westwerk + Videos

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Fragen liegen längst offen auf dem Tisch. Das Problem wohl nach wie vor – zwei Seiten desselben sind noch zu leer. Eigentlich hätten es Besitzer und Verwaltung einfach, doch es scheint schwer zu sein, einen wirklichen Dialog mit den Mietern des Westwerkes zu finden. Am 11. Februar trieb diese eigentliche Frage, warum man nicht miteinander spricht, von 14:30 Uhr bis 18 Uhr bei winterkalter Wetterlage 1.000 Teilnehmer in Plagwitz auf die Straße. Auch in Richtung der Stadtverwaltung richteten sich deutliche Appelle, die Menschen bei ihrem Vorhaben „Westwerk retten“ nicht allein zu lassen. Weiterlesen.

Lebendige Luppe braucht Wasser

SPD-Fraktion will die Wassersteuerung in der Leipziger Nordwestaue prüfen lassen

Foto: Ralf Julke

So langsam schwant es einzelnen Ratsfraktionen, dass man die Rettung des Leipziger Auwaldes nicht so klein-klein denken kann, wie das bisher passiert ist. Das Projekt „Lebendige Luppe“ wird 5 Millionen Euro teurer. Die Vorlage geht gerade durch den Leipziger Stadtrat. Aber so richtig geklärt, wo die Lebendige Luppe verlässlich ihr Wasser herbekommen soll, ist es bis heute nicht. Anmelden und weiterlesen.

Geplanter Kiesabbau bei Rückmarsdorf

Bürgerinitiative nimmt die emotionslose Stellungnahme der Stadtverwaltung mit Emotion auseinander

Foto: BI Rückmarsdorf

Für alle LeserDie Grünen hatten eigentlich sehr konkret gefragt, auch in der Hoffnung, Leipzigs Stadtverwaltung würde sich zum geplanten Kiesabbau bei Rückmarsdorf endlich positionieren. Aber was das Wirtschaftsdezernat dann am Donnerstag, 9. Februar vorlegte, war ein einziges amtliches Ausweichen. Entsprechend frustriert reagiert die Bürgerinitiative Rückmarsdorf. Weiterlesen.

Geplanter Kiesabbau bei Rückmarsdorf

Nach einem Nein zum Kiesabbau klingt die Auskunft des Wirtschaftsdezernats ganz und gar nicht

Foto: BI Rückmarsforf

Manchmal sind Antworten der Stadtverwaltung doch sehr erhellend. Wie die, die jetzt die Grünen-Fraktion bekommen hat zum geplanten Kiesabbau-Projekt bei Rückmarsdorf: Schönau III. Sie hatten bewusst auch ein Fragezeichen in die Überschrift gemalt: „Schönau III: Acker nicht zu Kies machen! – Hat die Stadt Leipzig sich tatsächlich noch nicht positioniert?“ Anmelden und weiterlesen.

Ein Boarding-House als Senioren-Wohnanlage?

Zwischen Stadtverwaltung und dem Betreiber der Wohnanlage Amalie herrscht erst mal Funkstille

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Mit rechten Dingen geht es nicht unbedingt zu in der viel debattierten Seniorenwohnanlage Amalie in der Schongauer Straße 141. Die eigentlich keine Wohnanlage für Senioren sein dürfte, denn das Plangebiet, in dem sie liegt, ist dafür gar nicht geeignet. So sieht es die Stadt. Und erklärt es jetzt CDU-Stadtrat Jens Lehmann noch einmal ausführlich. Anmelden und weiterlesen.

Ein neues Verkehrskonzept für Altlindenau

Erste Maßnahmen am Lindenauer Markt sollen noch 2017 umgesetzt werden

Foto: Ralf Julke

Angefangen hatte alles 2015 mit einem Antrag aus dem Stadtbezirksbeirat Altwest, der Tempostopper direkt vor dem Theater der Jungen Welt am Lindenauer Markt forderte. Und dann ging es fast wie das Brezelbacken. Jetzt legt Leipzigs Verwaltung tatsächlich schon einen Maßnahmenplan für den kompletten Lindenauer Markt vor. Und schon 2017 sollen die ersten Maßnahmen umgesetzt werden. Anmelden und weiterlesen.

Nach vier Jahren endlich ein Beschluss

Pflasterstraßenprogramm wird auch die Riebeckbrücke endlich leiser machen

Foto: Ralf Julke

So schnell vergeht die Zeit. 2013 machten die Grünen den Verkehrslärm auf der Riebeckbrücke in Reudnitz erstmals zum Thema. Vier Jahre später gibt es endlich eine Lösung, nachdem in den Jahren zuvor immer gar nichts ging. Im Straßenbauprogramm kommt die Riebeckbrücke noch lange nicht vor. Leiser wird’s aber erst, wenn das alte Pflaster ausgetauscht wird. Geht nicht? Geht doch. Anmelden und weiterlesen.

1,1 Millionen Euro werden noch gebraucht, Spielplatz kommt zuerst

Kulturdezernat will bauliche Einordnung des Heinrich-Budde-Hauses für 2019/2020 prüfen

Foto: Ralf Julke

Gefragt hatte der Stadtbezirksbeirat Nord. Übrigens schon im März 2016. So lange kann das dauern, bis man aus dem Leipziger Rathaus eine Stellungnahme zu Bauplänen am Heinrich-Budde-Haus in Gohlis bekommt. In diesem Fall hatte das Zaudern Gründe: der Kulturbürgermeisterwechsel kam dazwischen, ein neuer Betreiber wurde gesucht ... Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs vier große Straßenbaustellen im Jahr 2017, 4

570 Meter neue Straße und eine moderne Wendeschleife für Stötteritz

Visualisierung: LVB

Das Bild, das die LVB von der künftigen Haltestelle der Straßenbahn Nummer 4 an der Kolmstraße in Stötteritz gezeichnet haben, erinnert daran, dass die Verkehrsbetriebe schon seit geraumer Zeit ihre größten Bahnen auf dieser Linie zwischen Gohlis und Stötteritz einsetzen müssen. Auch Stötteritz ist Wachstumviertel. Jetzt sind die letzten 500 Meter dran. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs vier große Straßenbaustellen im Jahr 2017, 3

Umbau der Prager Straße mit Rasengleis und neuer Ampel beginnt im März

Visualisierung: LVB

Eigentlich sind es nur 430 Meter zwischen Johannisplatz und Gutenbergplatz, über die man sich keine großen Gedanken macht. Das Interessanteste sind hier die Linden vor der Mauer des Alten Johannisfriedhofs. Ansonsten braust der Verkehr. Und braust. Und braust. Und manchmal scheppert es, weil das mit dem Bremsen an der Stephanstraße nicht so einfach ist, wenn alles braust. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs vier große Straßenbaustellen im Jahr 2017, 2

Der erste Abschnitt der Georg-Schwarz-Straße wird ab Mai gebaut

Foto: Ralf Julke

Es wird Radwege geben in der westlichen Georg-Schwarz-Straße. Der kurze Versuch im Jahre 2015, die Straße als schnellen Durchfahrparcours zu sichern, hat wenig Zuspruch gefunden. Dazu wohnen mittlerweile auch wieder zu viele Leute in Leutzsch und wünschen sich etwas anderes als eine Straße zum Durchrasen. Im Gegenteil: Hier geht es um Fußgänger, Radfahrer, bessere Querungen, bessere Haltestellen. Ab April wird in der Georg-Schwarz-Straße gebaut. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs vier große Straßenbaustellen im Jahr 2017, 1

Die Bürgerinformation zur neuen Plagwizer Brücke muss erst noch stattfinden

Foto: Ralf Julke

Man merkt schon, wie stolz sie sind, die Planer von Stadt, LVB und Wasserwerken, wenn sie – wie am Dienstag, 31. Januar, – die großen Baumaßnahmen ankündigen, die dieses Jahr die Stadt in Atem halten werden. Denn in den letzten Jahren haben sie geübt, solche Großbaustellen gemeinsam zu koordinieren – und das scheint auch immer besser zu klappen. Es spart auch Geld und dem Leipziger so einige Nerven. Anmelden und weiterlesen.

Wie lang sollen Visionen eigentlich vertagt werden?

Grüne beantragen den Start für das Modellvorhaben Kolonnadenviertel noch im Jahr 2017

Foto: Ralf Julke

Hallo? Hallo, Vision! Geht das vielleicht? – Wenn eine Faktion die Stellungnahmen der Stadtverwaltung ernst nimmt, dann kann das schon mal in einen neu gefassten Antrag münden. Ohne viele Worte. Nur ein Arbeitsauftrag an eine Verwaltung, die sich gerade wieder viele Argumente ausgedacht hat, warum man das Kolonnadenviertel nicht gleich zu einem Pilotprojekt für eine andere Mobilität machen könnte. Ist ja viel zu kompliziert. Aha, dachten sich die Grünen. Anmelden und weiterlesen.