Artikel aus der Rubrik Brennpunkt

Nach drei Jahren schon wieder fällig

Gleisinstandsetzung der LVB sorgt ab Montag für Verkehrsengpässe am Roßplatz

Foto: Ralf Julke

Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Roßplatz umgebaut wurde. 2012 war das. Doch schon seit Monaten merken die Fahrgäste der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), dass die Gleise schon wieder reif sind für eine Kur. Im Schneckentempo schleichen die Bahnen über die Kreuzung. Ab Montag wird der Roßplatz folglich wieder einmal zur Baustelle. Weiterlesen.

Erweitern oder Auslagern?

SPD-Fraktion will lieber ein “Museumsarchiv” als einen Erweiterungsbau fürs Naturkundemuseum

Foto: Ralf Julke

Am Ende finden sich vielleicht doch wieder Mehrheiten für ein Thema, das sich nun seit Jahren durch die Leipziger Politik schaukelt: das neue Naturkundemuseum. Am alten Standort. Bis 2020. Jetzt hat auch die SPD-Fraktion ihren Handschuh in den Ring geschmissen. Und gleich noch selbst einen Antrag geschrieben. Einen Ergänzungsantrag zum Antrag der CDU-Fraktion. Das Konzept von Linken und Grünen war der SPD dann wohl doch zu forsch. Anmelden und weiterlesen.

Linke und Grüne machen Druck

Wann geht Leipzigs Verwaltung auf die Suche nach einem Nutzer für die Gottschedstraße 16?

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Wenn Leipzigs Stadtratsfraktionen anders wollen als die Verwaltung, dann können sie schon. Dann können sie es sogar wie der Oberbürgermeister machen: Sie suchen sich Gleichgesinnte und verfolgen Projekte gemeinsam. So wie es Linke und Grüne im Fall der Neuen Szene/Skala des Schauspielhauses getan haben. Im Februar haben sie ihren Antrag im Stadtrat durchgekriegt. Anmelden und weiterlesen.

Bevor ein spendabler Investor kommt

Leipzigs Grüne wollen kleinteilige Entwicklung am Matthäikirchhof mit Bürgerbeteiligung festzurren

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Liegenlassen, meint die Stadt. Zu wertvoll sei der Matthäikirchhof, um jetzt einfach eine Schule oder einen Kindergarten drauf zu bauen. Die Grünen und die Linken im Stadtrat hatten dergleichen beantragt. Nix da, war die Antwort der Verwaltung. Immerhin ist das das letzte größere Grundstück in der Innenstadt, das der Stadt selbst noch gehört. Anmelden und weiterlesen.

Naturkundemuseum Leipzig

Grüne und Linke beantragen schnellstens die Neueinstellung von wissenschaftlichem Personal

Foto: Ralf Julke

Im Februar sind die Grünen zusammen mit der Linken vorgeprescht und haben einen Initiativantrag zum Naturkundemuseum vorgelegt. Dabei hatten sie vor allem Druck gemacht bei der Festlegung auf den schnellen Bau bzw. die Sanierung des Hauses und auf die Besetzung der Direktorenstelle. Aber bis das Museum tatsächlich mit neuen Räumen eröffnet, kann es noch Jahre dauern. Anmelden und weiterlesen.

Mit Ampel und barrierefreien Haltestellen

Nördliche Georg-Schwarz-Straße soll 2017/2018 für 10 Millionen Euro umgebaut werden

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Bäume soll's geben, Radwege soll's geben, Parkstreifen zwischen den Bäumen. Was die Stadt beim Umbau der Georg-Schwarz-Straße zwischen Hans-Driesch-Straße und Philipp-Reis-Straße vorhat, kommt Leipzigern aus anderen Stadtgegenden recht vertraut vor. Für den 750 Meter langen Straßenabschnitt in Leutzsch ist es trotzdem eine kleine Revolution. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig bekennt sich zum Kulturtempel an der Karl-Heine-Straße

Schaubühne Lindenfels soll für 423.000 Euro saniert werden

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Mit Kultur kann man zwar im Leipziger Westen nicht reich werden, aber Kultur macht den Leipziger Westen reich. Und zu einem Brennpunkt der aktuellen Entwicklung Leipzigs. Auch wenn das 1993, als ein paar ganz Mutige das alte Ballhaus Lindenfels wieder zum Leben erweckten, so nicht absehbar war. Damals flüchteten die Leipziger noch zu Zehntausenden aus der Stadt. Das hat sich geändert. Auch in Lindenau. Anmelden und weiterlesen.

Mehr Geld bis 2018

Völkerschlachtdenkmal: Leipzig beteiligt sich mit einem höheren Anteil an der Sanierung der Außenanlagen

Foto: Ralf Julke

Bis zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht im Oktober 2013 hat es nicht ganz geklappt, das Denkmal und alle Außenanlagen zu sanieren. Aber bekanntlich war wenigstens der 1913 eingeweihte Denkmalstrumm fertig, als gefeiert wurde. Und für die große Arena davor gab's wenigstens schon die Ansage der Stadt, dass man hier auch noch aufräumen wolle. Am 27. April kommt nun die erneuerte Vorlage des Kulturdezernats dazu in den Finanzausschuss. Anmelden und weiterlesen.

Kein Geld für den Rückbau

Stadt Leipzig lässt vom Abbau der ganzen Augustusplatz-Möbel lieber die Finger

Foto: Ralf Julke

Lange war es jetzt still um die Möblierung des Augustusplatzes. Als hätten sich die Leipziger abgefunden mit diesem zugestellten Platz, der einmal der größte Stadtplatz in Deutschland war. Mit repräsentativen Gebäuden, die auch zeigen sollten, was Leipzig für wichtig hielt. Doch im März fragte die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat mal nach, warum das ganze Zeug da immer noch herumsteht. Anmelden und weiterlesen.

Und wo bleibt dann das Wave Gotik Treffen?

Auch SPD-Fraktion hält neuen Vorschlag zu Leipziger agra-Gelände für einen Neuaufguss uralter Ideen

Foto: Ralf Julke

Da haben sich gleich drei Dezernate der Stadt Leipzig so richtig in die Nesseln gesetzt, als sie Anfang März ihren neuen - nun gemeinsamen - Vorschlag zur Zukunft des agra-Messegeländes vorlegten. Nicht nur die Linksfraktion entdeckte darin die alten, neu aufgegossenen Ideen für ein Wohngebiet, das in Dölitz so unbeliebt ist wie ein ausgelatschter Schuh. Jetzt gibt's auch noch deftige Kritik von der SPD-Fraktion. Anmelden und weiterlesen.

Darf man Gentrifizierung mit Satire begegnen?

Marco Böhme über Abwertung, Verdrängung und den drohenden Verlust von Lebensqualität im Leipziger Westen

Foto: DiG/trialon

Am 9. April hatte das Netzwerk Schlindewitz zur Veranstaltung „Riecht es hier nach Mieterhöhung?“ ins Neue Schauspiel Leipzig eingeladen. Zwei Tage später berichtete die LVZ darüber unter der Überschrift "Linken-Politiker: Einwohner sollen Stadtteile abwerten". Der Linken-Politiker war der Leipziger Landtagsabgeordnete Marco Böhme. Die L-IZ hat ihn mal gefragt, was er sich da eigentlich gedacht hat. Anmelden und weiterlesen.

Grüne legen nach für die Karl-Tauchnitz-Straße

Zwei Querungshilfen für den Johannapark und ein bisschen Geld für einen Radweg, bitte

Foto: Ralf Julke

So schlecht war das Echo auf den Antrag der Grünen im Leipziger Stadtrat ja nicht, auf der Karl-Tauchnitz-Straße mindestens eine Querungshilfe einzubauen, damit Fußgänger etwas gefahrloser vom Musikviertel in den Clara-Park kommen. Oder besser: in den Johannapark. Denn gewünscht haben sich die Grünen die Querungshilfe an der Ferdinand-Rhode-Straße. Anmelden und weiterlesen.

Neue Vorlage zum Leipziger Agra-Gelände

Linksfraktion und Bürgerverein Dölitz lehnen auch den dritten Versuch ab, den Park zur Eigenheim-Siedlung zu machen

Foto: Ralf Julke

Es war der dritte Versuch der Leipziger Stadtverwaltung, für das Messegelände der Agra auf Leipziger Flur ein neues Nutzungskonzept vorzulegen, der da Anfang März publik wurde. Und wieder war es nur ein verkappter Versuch, an dieser Stelle perspektivisch ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern zu platzieren. Geht's noch?, fragte die Linksfraktion Anfang April. Und legt jetzt einen eigenen Antrag vor. Anmelden und weiterlesen.

Wenn die Zeitung Satire einfach nicht verstehen will

Marco Böhme nimmt Stellung zu einer knalligen LVZ-Überschrift und zum Thema Gentrifizierung in Leipzig

Foto: Gernot Borriss

Da fühlte sich der Landtagsabgeordnete der Linken, Marco Böhme, aber gewaltig missverstanden, als er am Samstag, 11. April, die LVZ aufschlug und den Bericht zur vom Netzwerk Schlindewitz präsentierten Veranstaltung „Riecht es hier nach Mieterhöhung?“ am 9. April im Neuen Schauspiel Leipzig las. Irgendwer versteht da augenscheinlich nichts von Satire. Anmelden und weiterlesen.

Seit Freitag fertig

Aluminiumbrücke verbindet die beiden Kanalufer am Lindenauer Hafen

Foto: Ralf Julke

Stück für Stück nimmt das Gelände um den Kanaldurchstich zum Lindenauer Hafen Gestalt an. Am Freitag, 10. April, wurde auch die Brücke montiert, die den neuen Kanal überspannt. 22 Meter lang, drei Meter breit. Ein Schwerlastkran hat die neue Brücke am Freitagmorgen in die Widerlager eingesetzt. Anmelden und weiterlesen.

Tiefensee und Jung sind Hauptschuldige am Niedergang des Museums

Siechtum nach personellem und finanziellem Raubbau: Das Interview zum Naturkundemuseum

Foto: Ralf Julke

Das Leipziger Naturkundemuseum ist seit Jahren ein Stein des Anstoßes, für alle diejenigen, die in dem Haus einen wertvollen Bestandteil der Leipziger geologischen sowie naturwissenschaftlichen Geschichte sehen. Nicht zu verleugnen ist, dass es gegenüber zahlreichen anderen Museen der Leipziger Stadtlandschaft ein wahrhaft stiefmütterliches Dasein fristet. Es befindet sich nicht nur einem bedenklichen baulichen Zustand sondern ist auch seit geraumer Weile führungslos, ohne Direktor, nachdem die Ausschreibung auf den Posten mit der Absage des favorisierten Kandidaten in einem Desaster für die Stadtverwaltung endete. Anmelden und weiterlesen.

Noch eine Anfrage an den sächsischen Umweltminister

Wieviele Boote können eigentlich ohne negative Folgen durch den Leipziger Floßgraben fahren?

Foto: Ralf Julke

Wieviele Boote können eigentlich durch den Floßgraben fahren, ohne dass es zu Konflikten mit dem Status als Natura-2000-Schutzgebiet kommt? Auch das wollte Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, gern vom sächsischen Umweltminister wissen. Er hat auch geantwortet, bezieht sich aber erstaunlicherweise aufs WTNK. Anmelden und weiterlesen.

Wassertourismus und Naturschutzgesetz

Ohne Sondergenehmigung dürfen Motorboote im Auwald gar nicht fahren

Foto: Ralf Julke

Für Menschen, die sich seit Jahren für den Naturschutz im Natura-2000-Schutzgebiet Leipziger Auwald engagieren, ist es ein ganz schwieriger Spagat, das seit Jahrzehnten massiv bedrohte Biotop nun vermehrt einem touristischen Nutzungsdruck ausgesetzt zu sehen. Ist das denn überhaupt erlaubt, wollte nun der Landtagsabgeordnete der Grünen, Wolfram Günther, vom Sächsischen Umweltminister wissen. Anmelden und weiterlesen.

Grünen-Anfrage zur Störstellenbeseitigung

Lebensraum der Grünen Keiljungfer an der Pleiße muss auf jeden Fall geschont werden

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Höchst besorgt ist der Landtagsabgeordnete der Grünen, Wolfram Günther, was nun an Pleiße und Floßgraben im Leipziger Auenwald passiert. Im Herbst wurden ja die Leipziger Naturschutzverbände aufgeschreckt, als auf der Pleiße auf einmal Baggerarbeiten begannen. Diese "Störstellenbeseitigung" war zwar schon fünf Jahre lang geplant. Aber wo waren eigentlich die Artenschutzgutachten zu Eisvogel, Grüner Keiljungfer und Co.? Anmelden und weiterlesen.

Stromtrasse stört bei Ansiedlungsbemühungen

Starkstromleitung am Leipziger BMW-Werk soll unter die Erde

Foto: Ralf Julke

Was macht eine Stadt, wenn man zwar ein attraktives Grundstück gleich neben dem BMW-Werk im Leipziger Norden zur Vermarktung zur Verfügung hat, aber dummerweise die Stromleitungen darauf ein bisschen stören? Den Bauern, der hier bislang seine Rüben und Sonnenblumen hinsetzte, hat's nicht gestört. Aber einem interessierten Investor fehlt hier Baufreiheit in der Höhe. Anmelden und weiterlesen.