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Thema

Obdachlosigkeit

Der Stadtrat tagte: Punkwerxxkammer kann an neuem Standort in der Zschortauer Straße 40 starten + Video

Es könnte wirklich ein Vorzeigeprojekt werden dafür, wie obdachlose Menschen sich in Selbstorganisation einen eigenständig verwalteten Wohnraum herrichten und darin auch weitere soziale Angebote wie eine Kleiderkammer schaffen. Am 31. März stimmte Leipzigs Stadtrat nämlich auch noch über die Zukunft der Punkwerxxkammer ab.

Housing First wird in Leipzig angeboten

Auf Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird nach 2,5 Jahren das Angebot von ‚Housing First‘ eingerichtet. Im Rahmen der von unserer Fraktion initiierten Wohnungslosen-Konferenz hatten wir unterstützende Hinweise zu diesem Ansatz aufgegriffen und beim wohnungspolitischen Konzept beantragt. Der Stadtrat gab daraufhin den Auftrag an die Stadtverwaltung, den neuartigen Weg der Hilfe für Wohnungslose zu gehen.

Modellprojekt „Eigene Wohnung“ für obdachlose Personen

Eine eigene Wohnung ist das oberste Ziel der Hilfen für wohnungslose Menschen in Leipzig. Bezahlbare Wohnungen sind in Leipzig aber inzwischen knapp. Daher soll ab dem Sommer der Ansatz „Housing First“ erprobt werden – mit dem Modellprojekt „Eigene Wohnung“. Dies wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian auf den Weg gebracht. Jetzt muss noch der Stadtrat zustimmen.

Dienstag, der 16. Februar 2021: Tauwetter auf den Straßen, erste Pandemie-Beschränkungen fallen und ein Hotel für Obachlose

Flockdown und Lockdown – ein fast namensgleiches Pärchen hat das öffentliche Leben mit eiserner Faust noch mehr in die Knie gezwungen, als es das Virus ohnehin schon seit fast einem Jahr tut. Doch nun zeichnet sich ein Tauwetter ab – in doppelter Hinsicht. Das dürfte zwiespältige Folgen mit sich bringen. Außerdem: Nach der Selbstverbrennung eines Mannes nahe dem Sächsischen Landtag herrscht Gewissheit über dessen Identität und den möglichen Hintergrund des schrecklichen Geschehens. Und in Leipzig finden Obdachlose eine neue Bleibe. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 16. Februar 2020, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

HomePlanet for homeless: Hostel-Zimmer für obdachlose Menschen

Die Corona-Krise trifft uns alle, besonders aber die Menschen, die auf der Straße leben. Hinzu kommt der aktuelle Kälteeinbruch, der nicht nur unangenehm, sondern lebensbedrohlich ist. Mit dem Projekt #homeplanetforhomeless möchten wir, die Beteiligten am Projekt, obdachlosen Menschen in Leipzig im HomePlanet Hostel einen sicheren und ruhigen Rückzugsort bieten.

Ganztägige Öffnung und kostenfreie Speisenversorgung in Notunterkünften für obdachlose Personen

Aufgrund der bevorstehenden Ausgangsbeschränkungen werden die Notunterkünfte für obdachlose Personen ganztägig geöffnet. Zudem wird ihnen dort eine kostenlose Speisenversorgung mit drei täglichen Mahlzeiten ermöglicht. Darauf verständigte sich heute die Verwaltungsspitze in einer Sonderdienstberatung des Oberbürgermeisters.

Übernachtungshaus Rückmarsdorfer Straße soll brandschutztechnisch saniert und erweitert werden

Das Übernachtungshaus für wohnungslose Männer in der Rückmarsdorfer Straße 7 soll ab September 2021 für rund 1,8 Millionen Euro brandschutztechnisch saniert, baulich modernisiert und mit dem benachbarten Integrationshaus Rückmarsdorfer Straße 5 verbunden werden. Die verantwortlichen Dezernate Soziales, Gesundheit und Vielfalt sowie Stadtentwicklung und Bau haben jetzt den entsprechenden Planungs-, Bau- und Finanzierungsbeschluss auf den Weg gebracht. Er soll im Januar 2021 im Verwaltungsausschuss votiert werden.

Übernachtungsmöglichkeiten und Tagesaufenthalte im Winter

In Leipzig wird auch im kommenden Winter eine ausreichende Anzahl Betten zur Unterbringung wohnungsloser Personen in Gemeinschaftsunterkünften vorgehalten. Für alle obdachlosen Menschen in Leipzig stehen eine Notunterkunft und eine Grundversorgung zur Verfügung.

Corona-Hilfe: Wie setzt Leipzig die Unterstützung der Obdachlosen in der kalten Jahreszeit fort?

Wie geht Leipzig mit seinen Bürgern um, die aus den verschiedensten Gründen obdachlos geworden sind? Und die seit Ausbruch der Corona-Pandemie unter verschärften Bedingungen leben. Denn wo ist ihr Zuhause, wo sie bleiben können? Leipzig hat zwar auch in ihrem Sinn Hilfsmaßnahmen beschlossen. Aber ausgerechnet jetzt vorm Winter sind sie ausgelaufen.

Spendenaufruf: TiMMi ToHelp e. V. benötigt noch ein paar Dinge für die Obdachlosenhilfe

Jede Woche Donnerstag wird der Bollerwagen mit Essen, Getränken, Hygieneartikeln, Kleidung und mehr vollgeladen, werden die gelben Westen angezogen und die kleinen Schilder um den Hals gebunden. Dann kann die wöchentliche Verteilung bei TiMMi ToHelp e. V. in der Innenstadt und am Bahnhof von Leipzig starten.

Zusammen gegen Gewalt: Teile dein Statement

Obdachlos zu sein ist alles andere als einfach. Obdachlose Menschen müssen sich oft jeden Tag Gedanken machen, woher sie ihr Essen bekommen, wo sie sicher schlafen oder duschen können. Das Leben auf der Straße ist oft hart und dunkel. Wenn die seelischen und körperlichen Kräfte nachgeben, scheint der Weg aussichtslos.

Leipzig hat eine neue Polizeiverordnung aber das Grundprinzip bleibt Verdrängung

In Zeiten von Corona und den dazugehörigen Diskussionen um Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen ist fast untergegangen, dass Leipzig seit dem 12. April eine neue Polizeiverordnung hat. Diese gilt vorläufig bis zum 11. Mai 2020, bis die Kommunale Rechtsaufsicht ihr abschießendes OK gegeben hat, was jedoch nur eine Formsache sein sollte.

Hilfebus um Duschbus ergänzen – Kleinbus oder Wohnmobil umbauen

Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat beantragt auf Anregung von Stadträtin Franziska Rudolph (FDP), einen Duschbus für in Leipzig lebende Wohnungslose einzurichten. Eine Prüfung des Vorhabens durch die Stadt Leipzig soll auch verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten des Projekts prüfen.

Gabenzäune für Obdachlose: Zum Für und Wider einer gutgemeinten Hilfsmaßnahme + Update

Mit zunehmender Umstellung aller Lebensbereiche durch die Corona-Krise, die sehr wahrscheinlich noch mehrere Monate anhalten wird, stellt sich auch die Frage nach der Versorgungslage Obdachloser. Nachdem bereits eine Vielzahl an Nachbarschaftsinitiativen und anderen solidarischen Aktionen gegründet wurden, ist in den letzten Tagen ein weiteres Phänomen hinzugetreten: Gabenzäune. Die Idee besteht darin, an Zäunen im öffentlichen Raum Tüten oder Beutel anzubringen, die wiederum mit Nahrungsmitteln und Hygieneprodukten, teilweise auch mit Schlafsäcken und Kleidungsstücken gefüllt sind. Doch ist das eine sonderlich gute Idee im Hinblick auf die Eindämmung des Coronavirus?

Leipzigs Verwaltung arbeitet den Stadtratsbeschluss zu den Obdachlosen am Hauptbahnhof tatsächlich ab

Anders als Berlin hat Leipzig seine Obdachlosen noch nicht gezählt. Aber dass es in den letzten Jahren deutlich mehr geworden sind, ist für die Leipziger deutlich zu sehen. Besonders am Hauptbahnhof hat sich das Bild verändert. Und es ist nicht die Linksfraktion allein, die sich mit dem Thema beschäftigt. Für ihren Antrag zur Verbesserung der Situation am Hauptbahnhof bekam sie im Juni 2019 die Unterstützung der Stadtratsmehrheit.

Tiny Houses sind ganz bestimmt keine Lösung für die Probleme der Wohnungslosen in Leipzig

Seit einiger Zeit machen ja Medienberichte zu Tiny Houses in Leipzig Schlagzeilen. Und die Reporter werden nicht müde zu erklären, wie toll die Idee ist, um auch Obdachlosen ein billiges Heim anbieten zu können. Wäre da nicht die grundlegende Frage: Wo stellt man diese Mini-Häuser eigentlich hin? Und wer bezahlt die ganzen Anschlusskosten? Das Leipziger Sozialdezernat hat noch ganz andere Probleme mit diesem Versuch, das Wohnungsproblem ausgerechnet mit Tiny Houses lösen zu wollen.

Von der Straße aus Hilfe zur Selbsthilfe leisten: Ein Gespräch mit Luigi

Als ich im Herbst letzten Jahres den Verein für integrative Projektarbeit und akuter Obdachlosenhilfe TiMMi ToHelp e. V. kennenlernte, hat mir das Team von Luigi erzählt. Er selbst ist wohnungslos, engagiert sich seit einiger Zeit regelmäßig im Verein und begleitet das Team um Sandra, Kay, Billy und Saskia u. a. auf ihren donnerstags stattfindenden Verteilerrunden. Später erfuhr ich, Luigi sei früher Bundeswehrsanitäter in Afghanistan gewesen. Hatte der Krieg ihn auf die Straße gebracht? Ein persönliches Treffen mit Luigi war längst überfällig. Heute endlich hat es geklappt. Wir treffen uns im Büro von TiMMi ToHelp e. V., in dem Luigi gerade eine außerordentliche Verteilerrunde vorbereitet.

Hilfe für Wohnungslose: Übernachtungsmöglichkeiten und Tagesaufenthalte im Winter

In Leipzig wird auch im kommenden Winter eine ausreichende Anzahl Betten zur Unterbringung wohnungsloser Personen in Gemeinschaftsunterkünften vorgehalten. Für alle obdachlosen Menschen in Leipzig stehen eine Notunterkunft und eine Grundversorgung zur Verfügung. Das diesjährige Winterprogramm gilt bis 31. März 2020. Es wird bei andauernd kalten Temperaturen fortgeführt.

Leipzig ABSEITS – Stadtrundgang zum Thema Wohnungslosigkeit in Leipzig

Überall in der Stadt treffen wir auf Menschen, die scheinbar „auf der Straße leben“, das Stadtbild hat sich an manchen Orten sehr gewandelt – dem Thema Wohnungslosigkeit, wollen wir einen eigenen Raum einräumen.

Spendenaktion für Obdachlose in Leipzig

Leipzig ist beliebt wie nie und immer mehr Menschen ziehen hierher. Der Anstieg der Einwohnerzahl hat aber auch seine Schattenseiten: Mieten steigen und Wohnraum wird knapp. Die Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen steigt.

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