Artikel zum Schlagwort LVZ

Zeitreise 1927 – Auszug aus der aktuellen LEIPZIGER ZEITUNG

Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 1): Verdammt lang her?

Foto: Pro Leipzig Verlag

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Nie wieder zweite Liga! So müssen sich die Leipziger in diesen Jahren in der Grün­dungsstadt des DFB (1900) wohl gefühlt haben, angesichts des scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs der nordwestsächsischen Metropole an Elster und Pleiße. Der 1878 gegründete Leipziger Zoo erfreut sich eines weltweiten Renomées, so mancher schaut beim Scharwenzeln über den Königsplatz zu einem der schönsten Rathäuser Deutschlands hinauf. Die Kleinmesse am Cottaweg ist gut besucht, man findet irgendwie sein Aus­kommen in dieser noch jungen Republik. Anmelden und weiterlesen.

Emotionale Konfrontationen

Video – Debatte statt Gewalt: Lose Enden in einer komplexen Frage

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserGegen 21 Uhr des 30. November standen die ausdiskutierten Politiker des Podiums noch beieinander, es wurde weiter gearbeitet. Denn so sahen es einige, die zu Beginn vor allem die Anwesenheit von Juliane Nagel – die präsenteste Ferngebliebene des Abends – einforderten. Als Arbeit, da es doch ihre steuerlich bezahlte Pflicht sei, sich hier zu stellen. Vor der Tür gab es zum Empfang stattdessen eine Demo, eine Sicherheitsschleuse für Teilnehmer und am Ende des Abends eher den Eindruck, dass manche Grundregeln des Miteinanders offenbleiben mussten. Weiterlesen.

Boulevard, die Fleischzufuhr steigt, erste Rufe nach mehr Transparenz in Sellerhausen, Erfindergeist & die Anfänge der LVZ werden sichtbar

Vor 130 Jahren (5): Eine Zeitreise in den Leipziger Osten des Jahres 1886

Bild / Postkarte von Harald Stein

Es riecht nach Boulevard im Reudnitzer Tageblatt, denn ein gesellschaftliches Ereignis kündigt sich an. Damals wie heute mit großen Worten und ohne Quelle für die wichtigen Insiderinformationen gepriesen. Gleichzeitig steigt der Fleischverzehr, was die „lokale Schlachtsteuer“ steigen lässt. In Sellerhausen haben derweil die Bürger die Nase gestrichen voll und rufen nach mehr Transparenz des Gemeinderates. Gleichzeitig werden Erfindungen verkündet, während der Handel noch sehr stark reguliert ist. Und eine bekannte Leipziger Zeitung klopft perspektivisch an die Tür. Anmelden und weiterlesen.

Ein paar berechtigte Landtagsnachfragen zu einem Haudrauf-Interview

Wie LVZ und Innenminister versuchen, Connewitz zur Extremisten-Hochburg zu verklären

Foto: Ralf Julke

Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) und der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU), die sind, wenn sie sich zum Interview zusammensetzen, ein Herz und eine Seele. Am 24. April veröffentlichte die LVZ wieder so ein Interview mit dem Minister, in dem alle Stereotype zum alternativen Stadtteil Connewitz bedient wurden. Differenziert haben dabei weder der Interviewer noch der Minister. Anmelden und weiterlesen.

Wieder mal eine rührselige Empörungs-Geschichte à la LVZ

Stehen die Leipziger ab 1. Januar 2017 tatsächlich alle in Wind und Regen an den Haltestellen?

Foto: Ralf Julke

Lesen Sie immer noch LVZ? Das tut Ihrem Selbstwertgefühl bestimmt gut. Jeden Tag ein Bad der flauen Gefühle. So wie am 4. und 5. Februar wieder, als das Blatt den möglicherweise nicht ganz reibungslosen Wechsel beim Betreiber der LVB-Wartehäuschen zu einer Art - ja - Debakel hochstilisierte. „JCDecaux baut Fahrgastunterstände ab. Haltestellen ohne Wetterschutz machen Leipziger wütend“, hieß es am Freitag, 5. Februar, online. Anmelden und weiterlesen.