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Drogenkriminalität

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Mittwoch, der 12. Januar 2022: Lockerungen ab Freitag, Ermittlungen wegen Twitter-Drohung und großer Drogenfund

Der sächsische Landtag hat heute die neue Corona-Schutzverordnung verabschiedet, die ab Freitag gelten soll. Zudem informierte die Polizei heute über einen großen Rauschgiftfund nahe Zwickau und ein Mann aus Sachsen, der auf Twitter mit der Tötung von Impfärzten und Polizisten gedroht hatte, muss sich wegen Störung des öffentlichen Friedens vor Gericht verantworten. Außerdem wurde heute eine Studie zu Rechtsextremismus in Ostdeutschland erstmals veröffentlicht, die nach den rassistischen Ausschreitungen vor allem in Sachsen in den Jahren 2015 und 2016 von der damaligen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 12. Januar 2022, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Größte Kokain-Sicherstellung im Freistaat Sachsen: Über 700 kg aufgefunden

Nachdem Mitarbeiter eines Lebensmittelbetriebes im Landkreis Mittelsachsen in einer Großlieferung Rohrzucker merkwürdige Pakete gefunden hatten, verständigten sie die Polizei. In enger Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Chemnitz und dem Zollfahndungsamt Dresden konnten durch die GER Ostsachsen* insgesamt 600 Kokain-Pakete mit einem Gesamtgewicht von mehr als 700kg sichergestellt werden.

Beschwerden an die Polizei können als Bumerang zurückkommen. Foto: L-IZ.de

Bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 28-jährigen Deutschen Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden erhoben. Dem Beschuldigten liegt unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 8 Fällen, davon in einem Fall unter Mitsichführen einer Schusswaffe, und vorsätzlicher unerlaubter Besitz einer Schusswaffe zur Last

Meist mit Beifahrer unterwegs: Leipzigs Feuerwehrfahrzeuge. Foto: Ralf Julke

Mittwoch, der 21. Juli 2021: Leipzig schickt erneut Kräfte ins Katastrophengebiet, Schlag gegen „Designerdrogen“-Handel und „Cell Broadcast“ in aller Munde

Bürgermeister Heiko Rosenthal hat heute erneut Einsatzkräfte der Feuerwehren ins Flutkatastrophengebiet in Rheinland-Pfalz geschickt, die die Kräfte ablösen sollen, die dort seit Montag im Hilfseinsatz sind. Bis mindestens Sonntag soll der Leipziger Einsatz im Kreis Ahrweiler noch andauern. Außerdem warnt Gesundheitsminister Spahn vor sehr hohen Inzidenzen ab September, sollten die Corona-Maßnahmen nicht verschärft werden. Und die Polizei hat einen mutmaßlichen Händler von synthetischen Drogen aus dem Leipziger Land festgenommen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, dem 21. Juli 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Jede Menge möglicher Verstecke rund um den Hauptbahnhof. Foto: LZ

Suchtbericht 2020: Gescheiterte Repression und der blinde Fleck einer süchtigen Gesellschaft

Am Mittwoch, 24. Februar, veröffentlichte das Dezernat Soziales, Gesundheit und Vielfalt den Suchtbericht der Stadt Leipzig für das Jahr 2020. Es ist ein Dokument des Scheiterns – mal zugespitzt formuliert, denn natürlich erzählt es auch von all den unerlässlichen Bemühungen in der Prävention. Aber wer die Wurzeln einer süchtigen Gesellschaft nicht angeht, bekommt steigende Fallzahlen.

Foto: LZ

Ergänzende Informationen zum Polizeieinsatz am 27. Januar 2021

Die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden ermitteln seit Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift, der Zollfahndung und den örtlichen Kriminalpolizeiinspektionen in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen.

Foto: LZ

Umfangreiche Exekutivmaßnahmen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln

Die Staatsanwaltschaften Leipzig und Dresden ermitteln seit Sommer 2020 gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen, den Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift, der Zollfahndung und den örtlichen Kriminalpolizeiinspektionen, in einem größeren Verfahrenskomplex wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bzw. des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehreren Fällen.

Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Schlag gegen die Drogenkriminalität in Dresden: Zwei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 32-jährigen Ungarn und eine 25-jährige Ungarin wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Aufgrund von Erkenntnissen aus einem anderen Ermittlungsverfahren hatten sich Hinweise darauf ergeben, dass eine Wohnung an der Reitbahnstraße in Dresden als Umschlagplatz für Betäubungsmittelgeschäfte dienen könnte.

Beschlagnahmte Ladung an Betäubungsmitteln. Foto: PD Leipzig

Drogenkurier in Leipzig gestellt

Am Mittwochmittag widmeten sich drei Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südost im Zuge ihrer Streife einem Transporter mit einem osteuropäischen Kennzeichen. Als sie in der Sommerfelder Straße eine allgemeine Verkehrskontrolle begannen, ahnten sie noch nicht, welcher Zufallstreffer vor ihnen stand. Zunächst galt es jedoch, eine große kommunikative Hürde zu überwinden, denn der ebenfalls osteuropäische Fahrer (63) sprach kein Deutsch.

Zentrum vieler aktueller Debatten im Leipziger Osten: das Pögehaus in der Hedwigstraße 20. Foto: Michael Freitag

Debatte: Drogenpolitik im Leipziger Osten + Video

LZ/Auszug aus Ausgabe 57VideoAm Mittwoch, den 11. Juli, war es wieder einmal so weit: Die Polizei vermeldete, in der Bülowstraße im Leipziger Osten eine tote Person gefunden zu haben. Die Umstände blieben zunächst zwar unklar, jedoch hatte die Polizei einen klaren Verdacht: Es handelt sich um einen Drogentoten. Ende Juni widmete sich nun eine Podiumsdiskussion im Pöge-Haus speziell der Situation im Leipziger Osten.

Eigentlich ein friedliches Plätzchen: Wiese am Schwanenteich hinterm Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Steigender Kontrolldruck hat die Dealer am Schwanenteich nicht vertrieben

Es war CDU-Stadträtin Sabine Heymann, die das Thema Sicherheit am Georgiring als Anfrage in die jüngste Ratsversammlung einbrachte. Einige Opernmitarbeiter fühlten sich - so ihre Anfrage - auf dem Weg zur Arbeit zunehmend bedroht durch die gerade um den Schwanenteich aktive Drogendealerszene. Trotz immer weiter steigendem Kontrolldruck verschwindet diese Szene nicht. Im Gegenteil. Sie wird immer aufmüpfiger.

Insgesamt wurden 48,4 Kilogramm betäubungsmittelgleiche Substanzen sichergestellt. Foto: PD Leipzig

Polizeibericht, 11.März: Drogenkurier in U-Haft, Unfallflüchtiger stellt sich, 17-Jährige bedrängt

Ein dicker Fisch, im wahrsten Sinne des Wortes, ging den Zivilfahndern der Leipziger Kriminalpolizei und den Ermittlern des Zolls gestern Mittag ins Netz +++ Gestern Abend wurde ein 18-Jähriger derart von Gewissensbissen geplagt, dass er sich nach einem Unfall, bei dem ein 8-jähriger Junge verletzt wurde, wenige Stunden später bei der Polizei meldete - Zeugen gesucht +++ Gestern Abend kam es zu Zudringlichkeiten in der Straßenbahn.

Studentin Lina B. (re.) soll in die Abwicklung eines Crystal-Deals verwickelt gewesen sein. Foto: Martin Schöler

Chlorephedrin-Netzwerk: BKA-Ermittler observierte geplatzte Chemikalien-Übergabe

Im Prozess gegen zwei Helfer des Leipziger Chlorephedrin-Netzwerks sagte am Montag ein weiterer BKA-Ermittler aus. Boris M. (34) war mit der Observation der beiden Angeklagten Armen T. (23) und Lina B. (25) betraut. Außerdem verlas das Gericht einen Brief, den B. aus der Haft an ihre Mutter versandt hatte. Darin äußerte sich die Studentin zu ihren Motiven.

Maximilian S. (re.) mit seinem Verteidiger Stefan Costabel. Foto: Martin Schöler

Portraitfotos veröffentlicht: Betreiber von Drogenversand “Shiny Flakes” verklagt Bild-Zeitung

Mit der Unschuldsvermutung nimmt es die Bild-Zeitung in ihrer Berichterstattung manchmal nicht so genau. Legt ein Täter in einem spektakulären Kriminalfall ein Geständnis ab, geht der juristischen Verurteilung nicht selten die mediale Vorverurteilung in dem Boulevardblatt voraus. Der Betreiber des Drogenversands "Shiny Flakes", Maximilian S. (20), hat sich gegen die Veröffentlichung von Fotos seiner Person erfolgreich auf dem Rechtsweg zur Wehr gesetzt.

LKA: Zwei Drogenhändler in Dresden festgenommen

In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden geführten Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gelang der GER* Ostsachsen und Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes Sachsen der Zugriff auf zwei deutsche Tatverdächtige im Alter von 59 und 37 Jahren.

Polizeipräsident Bernd Merbitz und Staatsanwaltschaftssprecher Ricardo Schulz präsentieren Drogenfund. Foto: Alexander Böhm

Sachsens Innenminister will eigentlich nichts zur sächsischen Drogenbekämpfung verraten

Wahrscheinlich wird Markus Ulbig seinen Ministerjob irgendwann in der nächsten Zeit freiwillig abgeben. Es ballen sich zu viele unbewältigte Themen in seinem Ressort als Innenminister. Egal, ob es der (nicht existente) soziale Wohnungsbau, der Umgang mit der Asylbewerberthematik oder die völlig missglückte "Polizeireform" ist. Immer öfter wollen die Abgeordneten des Landtags klare Antworten - die er nicht geben will.

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