Artikel zum Schlagwort Journalismus

Donnerstag, der 16. Juli 2020: Mit dem „Fahrradgate“ in die Sommerpause

Foto: SMI/C. Reichelt

Für alle Leser/-innenDer Landtag hat sich heute mit dem sogenannten Fahrradgate und der Löschaffäre im sächsischen Verfassungsschutz beschäftigt. Ministerpräsident Kretschmer sprach Innenminister Wöller dabei sein Vertrauen aus. Auch auf den gestrigen Stadtrat in Leipzig blicken wir zurück. Nach vorn guckt derweil die Verwaltung bei Zukunftsplänen für das Naturkundemuseum. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 16. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war. Weiterlesen

Kommunikationswissenschaftler analysieren Facebook-Posts von klassischen Nachrichtenmedien

Deutschlands klassische Medien haben auch in der Frühzeit der Coronakrise kühlen Kopf bewahrt

Foto: WWU - Matthias Hangst

Für alle LeserAnfang April haben die Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) (ja, das ist die Universität, die jetzt endlich versucht, ihren Namenspatron Wilhelm Zwo loszuwerden) schon eine erste Auswertung vorgelegt zum Umgang der sogenannten „Alternativen Medien“ mit der Coronakrise. Ausgewertet wurden die Monate Januar bis März. Und auch da wurde schon deutlich, wie die Verschwörungsmythen waberten. Jetzt haben sie auch eine Untersuchung zu den klassischen Medien vorgelegt. Weiterlesen

Corona-Krise: Keine Einschränkungen journalistischer Recherche

Foto: Ralf Julke

Der Deutsche Presserat und seine Trägerorganisationen – der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) – weisen darauf hin, dass journalistische Recherchen gerade in der Corona-Krise dringend erforderlich sind und nicht behindert werden dürfen. Weiterlesen

Was kann man tun gegen Lügen und Verschwörungstheorien?

Fakten gegen Fake News: Wie Desinformationskampagnen unsere Demokratie zerstören

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist, als hätte jemand den Geist aus der Flasche gelassen, die zerstörerischen Alpträume herausgelassen, und nun zermürben sie die Demokratie: Hass, Beleidigung, Lüge, Verleumdung. Diskussionen entgleisen, Menschen werden zu Trollen und Berserkern und sind für realistische Berichterstattung kaum noch erreichbar. Aber was können Medien dagegen noch tun? Patrick Gensing, der seit 2017 beim Projekt ARD-faktenfinder arbeitet, versucht, es zu erklären. Weiterlesen

Der Staat muss Journalisten schützen

Deutscher Presserat begrüßt SPD-Aktionsprogramm für freie und unabhängige Medien

Der Deutsche Presserat begrüßt das vor einer Woche vorgelegte Aktionsprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für freie und unabhängige Medien. Neben Vorschlägen zur Verbesserung des Informationszuganges und des Berufsgeheimnisschutzes enthält das Programm auch wichtige Anregungen zum effektiveren Schutz von Journalistinnen und Journalisten vor Übergriffen und Behinderungen ihrer Arbeit, insbesondere bei der Berichterstattung über öffentliche Großveranstaltungen. Weiterlesen

Der Fall Claas Relotius

Lob, Kritik und Bestürzung: Die Reaktionen auf die „Spiegel“-Enthüllung über Betrug in der eigenen Redaktion

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Für alle LeserEin Reporter des „Spiegel“ habe „in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert“. Mit dieser Enthüllung ging am Mittwoch, den 19. Dezember, das Nachrichtenmagazin selbst an die Öffentlichkeit. Der Journalist Claas Relotius hat in Zeiten der Glaubwürdigkeitskrise zahlreiche Reportagen mit erfundenen Zitaten und Begebenheiten ausgeschmückt. Der Fall dürfte grundsätzliche Diskussionen darüber in Gang bringen, ob es zur Aufgabe von Journalismus gehört, gute „Geschichten“ zu erzählen. Weiterlesen

Neuerungen auch im Master Kommunikations- und Medienwissenschaft

Innovativ und digital: Bewerbung für neuen Masterstudiengang „Journalismus“ gestartet

Foto: Alexander Böhm

20 Studierende können zum Wintersemester 2018/19 ein JournalismusStudium an der Universität Leipzig aufnehmen. Im neuen Masterstudiengang lernen sie vertieft die grundlegende journalistische Arbeit und erhalten zugleich Kenntnisse digitaler Arbeitsweisen und Fertigkeiten angewandter Journalismusforschung. Das moderne Studien- und Forschungsprofil wurde in einem einjährigen Reformprozess entwickelt. Auch das Angebot des Masters Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) hat sich verändert. Ab sofort können sich Interessenten für beide Studiengänge bis 31. Mai bewerben. Weiterlesen

Stephan Russ-Mohls „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde“

Warum die Aushöhlung der Medien unsere Demokratie nicht nur gefährdet, sondern zerfrisst

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferSpätestens seit Donald Trumps kometenhaftem Aufstieg zum US-Präsidenten ist das Thema Fakenews in aller Munde. Rechte Foren pöbeln gegen die Medien. Die sozialen Netzwerke werden mit Lügengeschichten geflutet. Die Emotionen kochen hoch. Was ist da los? Warum geraten klassische Medien gerade jetzt so unter Druck? Mit Stephan Russ-Mohl hat ein gestandener Journalistikprofessor sich des Themas jetzt angenommen. Weiterlesen

Claus Klebers „Rettet die Wahrheit“

Ein Plädoyer für die alte, klassische Mühsal des journalistischen Arbeitens

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Natürlich muss die Wahrheit nicht gerettet werden. Der Titel führt ein wenig in die Irre, weil er im Grunde eine Grundthese jener rechtsradikalen Bewegung aufnimmt, die mit dem Frontalangriff auf „die Medien“ natürlich einen Frontalangriff auf die Demokratie gestartet haben. Denn „die Medien“ mögen zwar nicht (mehr) die sogenannte „vierte Macht“ sein. Aber in einer funktionierenden Demokratie stören sie. Dazu sind sie da. Weiterlesen

Bots, Bürger und Big Data im Journalismus

Erste gemeinsame Fachtagung von HTWK Leipzig und dem Europäischen Institut für Qualitätsjournalismus

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Der 29. September 2017 steht an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ganz im Zeichen des Journalismus angesichts künstlicher Intelligenz, Big Data und Medienkritik: Die Hochschule und das Leipziger Europäische Institut für Qualitätsjournalismus (EIQ), laden erstmals gemeinsam Medienschaffende, Experten, Wissenschaftler und Studierende ein zur Fachtagung „Die neue Öffentlichkeit – wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern“. Weiterlesen

HTWK Leipzig und Europäisches Institut für Qualitätsjournalismus laden zur ersten gemeinsamen Fachtagung ein

„Die neue Öffentlichkeit – Wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern“

Foto: HTWK

Wie verändern Big Data, Bots und Algorithmen professionellen Journalismus? Wie können Medien und ihre Macher die neuen Technologien intelligent nutzen? Kann künstliche Intelligenz gar demnächst Journalisten ersetzen? Diesen grundlegenden aktuellen Fragestellungen geht der erste gemeinsame Fachkongress der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus (EIQ) mit Sitz in Leipzig nach. Weiterlesen

100 Jahre voller Rumpeleinlagen

Was in Leipzig aus Karl Büchers Institut für Zeitungskunde geworden ist

Foto: Ralf Julke

Im Jahr 2016 feierte das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig. Den 100. Geburtstag irgendwie, auch wenn das Ganze erst einmal als Institut für Zeitungskunde begann, gegründet mitten im Weltkrieg durch den Wirtschaftswissenschaftler Karl Bücher. Es gab eine Menge Gründe, sich dieser 100 Jahre zu erinnern – und auch noch ein ordentliches Buch draus zu machen. Weiterlesen

Kommentar: Nachdenken über ... Medien

Die Sache mit dem Gemeinmachen und der emotionalen Distanz

Foto. L-IZ

Für alle LeserOh ja, über Medien haben wir auch ein bisschen nachgedacht in diesem Jahr. Wir bekommen ja immer wieder solche seltsame Rückmeldungen wie: Warum seid ihr so kritisch? Oder gleich einen abgewandelten Spruch um die Ohren gehauen, der gern Hajo Friedrichs zugeschrieben wird: „Journalismus darf sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten.“ Das ist dann schon keine Nachtigall, die man trampeln hört. Eher ein großer grauer Dinosaurier. Weiterlesen

Ein Journalismuslexikon zum Anklicken

100 Jahre Zeitungswissenschaft und ein Journalistikon als Online-Projekt

Screenshot: L-IZ

„Übersichtlich. Wissenschaftlich. Neu. Das Wörterbuch der Journalistik ist jetzt online“, meldete der Herbert von Halem Verlag kurz vorm Weihnachtsfest. Es gab also gleich mal ein schönes Online-Geschenk für „Wissenschaftler und Studierende der entsprechenden Fachrichtungen und (...) alle, die sich für Journalistik und praktischen Journalismus interessieren“. Gibt es die tatsächlich? Hat Herr Trump das alles nicht gerade für überflüssig erklärt? Weiterlesen

Wenn Nachrichten nur noch Junkfood sind

Warum Journalismus mit Reichweite und News nichts zu tun hat oder warum „Spiegel Online“ in der Klemme steckt

Foto: Ralf Julke

KommentarFür alle LeserEs geht nicht um Nachrichten, auch wenn das Jens Rehländer so glaubt, früher mal selbst als Journalist tätig, seit 2010 in der PR zugange. Auf seinem Blog ging er auf die Gerüchte ein, dass „Spiegel Online“ mit seinem seit kurzem getesteten Produkt „Spiegel Plus“ wohl auf die Nase fällt und damit nicht die erhofften Einnahmen erzielt. Nachrichten, so Rehländer, verkaufen sich nun mal nicht. Weiterlesen

Firmenphilosophie Verantwortungslosigkeit

Mark Zuckerbergs lächerliche Reparaturliste für ein Medienunternehmen, das keins sein will

Grafik: L-IZ

KommentarFür alle LeserAch Gottchen, jetzt freuen sie sich wieder: „Facebook will gegen gefälschte Meldungen vorgehen“, titelt die FAZ. „Schluss mit Fakebook“, meint Zeit Online. Bei „Spiegel“ ist es Zuckerberg, der „gegen erfundene Nachrichten“ vorgehen will. Und man lobt den Knaben auch noch für seine lächerliche Liste der Ankündigungen. Die nichts, gar nichts bewirken wird. Weiterlesen

Medienmachen in Zeiten der Gier und der Robots

Wer Journalisten durch Algorithmen ersetzt, zerstört die Gesprächsbasis der Demokratie

Grafik: L-IZ

Nein, auf die Nase gefallen ist Mark Zuckerberg noch nicht. Aber unangenehm aufgefallen. Sein Netzwerk war es, das zur großen Müll- und Lügenschleuder im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf geworden ist. Es wurde zur „Fake News“-Schleuder. Das als „Social Media“ verkaufte Privatnetzwerk entpuppt sich als riesige Nachrichtenplattform, deren Inhaber so tut, als sei er für die Inhalte gar nicht verantwortlich. Gier hat Verantwortung gefressen. Weiterlesen

Die Wahrheit enthüllen

Verleihung des Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien an die türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül

Foto: Medienstiftung, Anna Lena Kreft

Mit dem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien ehrte die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig am Abend des 7. Oktober 2016 die türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül. Der Preis, der jährlich an Journalisten, Medienschaffende und Institutionen verliehen wird, die sich mit besonderem Mut und großem Engagement für die Pressefreiheit einsetzen, ist mit 30.000 Euro dotiert. Can Dündar nahm den Preis persönlich entgegen, Erdem Gül wurde durch Entzug seines Passes an der Ausreise aus der Türkei gehindert. Weiterlesen

Sachsens beste Schülerzeitungen gesucht – Bewerbung ab sofort möglich

Das sächsische Kultusministerium und die Jugendpresse Sachsen suchen wieder die besten Schülerzeitungen des Freistaates. Nachwuchsjournalisten sind aufgerufen, sich mit ihren Zeitungen – egal ob diese gedruckt oder online erscheinen - am Wettbewerb zu beteiligen. Gesucht werden von Schülern gemachte Zeitungen, bewertet wird innerhalb der einzelnen Schularten. Preise gibt es nicht nur für die besten Redaktionen, sondern auch für hervorragende Einzelbeiträge. Einsendeschluss ist der 30. April 2016. Weiterlesen