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Journalismus

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Foto: Ralf Julke

Ein „Leuchtturm des unabhängigen Journalismus in und für Russland“: Roman Badanin erhält Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2022

Mit dem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig wird in diesem Jahr der russische Investigativ-Journalist Roman Badanin ausgezeichnet. Der Preis ehrt Medienschaffende und Institutionen, die sich in ihrer Arbeit der Presse- und Meinungsfreiheit verschrieben haben und dabei auch Repressionen oft bis hin zu Angriffen auf Leib und Leben […]

Sprache & Medien. Foto: Ralf Julke

Sprache & Medien: Die Wörterwelt zwischen Sage, Nachricht und gelungener Schlagzeile

In der Reihe „Sprachschätze“ erkundet der Dudenverlag den Kosmos verschiedenster Arbeits- und Lebenswelten. Emsig werden dabei möglichst viele Begriffe aus dem großen Duden zusammengetragen, die dann regelrechte Wortfelder ergeben und zeigen, wie groß nicht nur der Wortschatz einer Berufsgruppe ist, sondern auch, wie sehr er ein Teil der Alltagssprache ist. Denn über Medien redet ja […]

Klima° vor acht e.V. (Hrsg.): Medien in der Klima-Krise. Foto: Ralf Julke

Medien in der Klimakrise: Warum die aktuelle Klima-Berichterstattung in jede Zeitung und ins Abendprogramm der ARD gehört

Es ist leider Fakt, dass viele Journalisten und Intendanten noch nicht begriffen haben, was für eine Bedrohung die Klimakrise für die Menschheit inzwischen darstellt. Dazu gehören auch einige Intendanten öffentlich-rechtlicher Sender in Deutschland. So brachte es die ARD tatsächlich fertig, den von der Initiative „Klima° vor acht“ an sie herangetragenen Gedanken, eine aktuelle Klima-Sendung fest […]

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 102. Foto: Ralf Julke

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 102: Hacken ablaufen und Neugierwasser trinken

Journalisten lassen sich nicht auf einem Schauwagen eines Fußballclubs herumfahren. Auch wenn sie noch so freundlich dazu eingeladen werden. Das haben viele Leute, die mit großen Kameras dicke tun, vergessen. Sie merken nicht mal mehr, wie käuflich sie sind. Und dass das, was sie da anstellen, mit Journalismus nichts mehr zu tun hat. Erstaunlich, dass […]

Meinung und Freiheit

Vom 3. bis 10. Mai 2022 wird es sie wieder geben, die „Woche der Meinungsfreiheit“. Als eine gemeinsame Aktion großer Buch- und Zeitungsverlage wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, aber auch unzähliger Buchläden, bis hin zu „Reporter ohne Grenzen“ und „Amnesty International“ eine breit angelegte Initiative, die mit der Freiheit, sich frei zu informieren, sich […]

Oliver Schröm: Die Cum-Ex-Files. Foto: Ralf Julke

Die Cum-Ex-Files: Die spannende Aufklärung des größten Raubzugs in der deutschen Geschichte

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Aber für Oliver Schröm ist das Jahr 2021 so etwas wie ein Abschied von den Recherchen zum „größten Steuerraub der Geschichte“. Seit 2013 war er einer der wichtigsten Journalisten bei der Aufdeckung der Raubzüge, mit denen Banker, Anwälte und Superreiche die Staatskassen plündern und sich Steuern zurückerstatten lassen, die sie niemals gezahlt haben. Das Buch ist Bilanz und Zwischenstandbericht zugleich.

Montag, der 18. Oktober 2021: Reichelt muss gehen, Diskussion über Demoverbote in Leipzig und Rückschläge bei der Verkehrswende

Jede einzelne „Bild“-Zeitung wäre eigentlich schon ein ausreichender Grund, die komplette Redaktion zu entlassen, aber für Chefredakteur Julian Reichelt wurde etwas anderes zum Verhängnis: neue Berichte über Machtmissbrauch. Außerdem: Leipzigs Polizeipräsident fordert Einschränkungen für militante linksradikale Demonstrationen und der Bahnstreckenausbau in Leipzig und Sachsen kommt nicht wie geplant voran. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 18. Oktober 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Staatsminister für Bildung, Christian Piwarz (CDU). Foto: Ronald Bonss

Beste Schülerzeitungen Sachsens ausgezeichnet

Wie bereits im letzten Jahr hat auch in diesem Jahr die Vergabe des Sächsischen Jugendjournalismuspreises, der gemeinsam von der Jugendpresse Sachsen e. V. und dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus jährlich vergeben wird, digital stattgefunden. Prämiert wurden Schülerzeitungen innerhalb der Kategorien Förderschule, Grundschule, Oberschule und Gymnasium.

Oliver Schenk, Chef der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Foto: Pawel Sosnowski

Warum Journalismus (über-)lebenswichtig ist – und Informationen ein öffentliches Gut sind

Es geht nicht ohne: Wer will, dass Demokratien funktionieren, braucht unabhängigen Journalismus. Er versetzt Bürgerinnen und Bürger in die Lage, selbständig zu entscheiden. Die Covid-19-Pandemie hat zudem gezeigt: Akkurate Informationen schützen Leben. Die UNESCO widmet den diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai der Idee von Informationen als öffentliches Gut.

Die Abschlussarbeit von Sonja Heyen erschien 2020. Cover: HTWK Leipzig

Framing, Rechtspopulisten und Journalismus: „Es gibt keinen Masterplan“

Gern gibt sich die AfD als bürgerlich-konservative Volkspartei, die sich um den „abgehängten Osten“ kümmert. Wie machen die Rechtspopulisten ihre Bilder medial salonfähig? Wir sprachen mit der HTWK-Absolventin Sonja Heyen, die sich in ihrer kürzlich als Buch publizierten, nicht-repräsentativen Masterarbeit mit dieser Frage auseinandergesetzt hat – und Schlüsse zieht, wie professioneller Journalismus mit der Partei umgehen soll. Die 26-Jährige hat zuletzt Medienmanagement studiert und hält sich aktuell bis Ende März für einen Freiwilligendienst in Rijeka (Kroatien) auf.

Michael Meyen: Das Erbe sind wir. Foto: Ralf Julke

Das Erbe sind wir: Michael Meyen untersucht, warum die eigenständigen ostdeutschen Stimmen im deutschen Medienzirkus bis heute fehlen

Wer beherrscht die Diskurse? Wer bestimmt eigentlich, wie Menschen die Welt sehen? Ihr eigenes Land? Ihre Vergangenheit? Wer sich mit Journalismus beschäftigt, kommt um diese Fragen eigentlich nicht herum. Aber wer macht das schon? Und: Warum passiert das nicht? Solche Fragen beschäftigen den Münchner Medienforscher Michael Meyen. Nicht ganz zufällig, denn vor 30 Jahren erlebte er mit, wie in in Leipzig die Sektion Journalistik ab- und umgewickelt wurde.

Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin

Haltungsnote: Der menschliche Faktor – Eine Kolumne über eine Sternstunde im Fernsehen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelFrühsommer 2011. Obama im White House. Im Irak und in Afghanistan herrschte zwar Krieg. Aber in Syrien nicht. Die deutsche Wirtschaft brummte nach der Finanzkrise wieder lauter und im Reichstag regierte Angela Merkels gelb-schwarze Koalition. Ein narzisstisch veranlagter Immobilienhai namens Donald Trump verdiente damals sein Geld noch damit, bei Immobilienbewertungen zu betrügen, überteuerte Clubgebühren für seine Golfplätze einzufordern, vergoldete Steaks zu verticken und eine Fernsehshow namens „The Apprentice“ zu moderieren, deren Höhepunkt darin bestand, dass er „You are fired!“ in eine Kamera brüllen durfte.

Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: LZ

Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2020 an Khadija Ismayilova und Benjamin Best verliehen

Am Abend des 8. Oktober 2020 wurde der Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2020 der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig an die aserbaidschanische Investigativ-Journalistin Khadija Ismayilova und den deutschen Autoren und Journalisten Benjamin Best verliehen. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von je 10.000 Euro. Die 20. Verleihung des Preises fand angesichts der aktuellen Pandemie-Lage in kleinerem Rahmen statt als in den Vorjahren.

Innenminister Roland Wöller. Foto: SMI/C. Reichelt

Donnerstag, der 16. Juli 2020: Mit dem „Fahrradgate“ in die Sommerpause

Für alle Leser/-innenDer Landtag hat sich heute mit dem sogenannten Fahrradgate und der Löschaffäre im sächsischen Verfassungsschutz beschäftigt. Ministerpräsident Kretschmer sprach Innenminister Wöller dabei sein Vertrauen aus. Auch auf den gestrigen Stadtrat in Leipzig blicken wir zurück. Nach vorn guckt derweil die Verwaltung bei Zukunftsplänen für das Naturkundemuseum. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 16. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Prof. Dr. Thorsten Quandt. Foto: WWU - Matthias Hangst

Deutschlands klassische Medien haben auch in der Frühzeit der Coronakrise kühlen Kopf bewahrt

Anfang April haben die Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) (ja, das ist die Universität, die jetzt endlich versucht, ihren Namenspatron Wilhelm Zwo loszuwerden) schon eine erste Auswertung vorgelegt zum Umgang der sogenannten „Alternativen Medien“ mit der Coronakrise. Ausgewertet wurden die Monate Januar bis März. Und auch da wurde schon deutlich, wie die Verschwörungsmythen waberten. Jetzt haben sie auch eine Untersuchung zu den klassischen Medien vorgelegt.

Ohne kritischen Journalismus geht's nicht. Foto: Ralf Julke

Corona-Krise: Keine Einschränkungen journalistischer Recherche

Der Deutsche Presserat und seine Trägerorganisationen – der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) – weisen darauf hin, dass journalistische Recherchen gerade in der Corona-Krise dringend erforderlich sind und nicht behindert werden dürfen.

Patrick Gensing: Fakten gegen Fake News. Foto: Ralf Julke

Fakten gegen Fake News: Wie Desinformationskampagnen unsere Demokratie zerstören

Es ist, als hätte jemand den Geist aus der Flasche gelassen, die zerstörerischen Alpträume herausgelassen, und nun zermürben sie die Demokratie: Hass, Beleidigung, Lüge, Verleumdung. Diskussionen entgleisen, Menschen werden zu Trollen und Berserkern und sind für realistische Berichterstattung kaum noch erreichbar. Aber was können Medien dagegen noch tun? Patrick Gensing, der seit 2017 beim Projekt ARD-faktenfinder arbeitet, versucht, es zu erklären.

Deutscher Presserat begrüßt SPD-Aktionsprogramm für freie und unabhängige Medien

Der Deutsche Presserat begrüßt das vor einer Woche vorgelegte Aktionsprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für freie und unabhängige Medien. Neben Vorschlägen zur Verbesserung des Informationszuganges und des Berufsgeheimnisschutzes enthält das Programm auch wichtige Anregungen zum effektiveren Schutz von Journalistinnen und Journalisten vor Übergriffen und Behinderungen ihrer Arbeit, insbesondere bei der Berichterstattung über öffentliche Großveranstaltungen.

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