Artikel zum Schlagwort Journalismus

Claus Klebers „Rettet die Wahrheit“

Ein Plädoyer für die alte, klassische Mühsal des journalistischen Arbeitens

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Natürlich muss die Wahrheit nicht gerettet werden. Der Titel führt ein wenig in die Irre, weil er im Grunde eine Grundthese jener rechtsradikalen Bewegung aufnimmt, die mit dem Frontalangriff auf „die Medien“ natürlich einen Frontalangriff auf die Demokratie gestartet haben. Denn „die Medien“ mögen zwar nicht (mehr) die sogenannte „vierte Macht“ sein. Aber in einer funktionierenden Demokratie stören sie. Dazu sind sie da. Weiterlesen

Bots, Bürger und Big Data im Journalismus

Erste gemeinsame Fachtagung von HTWK Leipzig und dem Europäischen Institut für Qualitätsjournalismus

Foto: HTWK

Der 29. September 2017 steht an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ganz im Zeichen des Journalismus angesichts künstlicher Intelligenz, Big Data und Medienkritik: Die Hochschule und das Leipziger Europäische Institut für Qualitätsjournalismus (EIQ), laden erstmals gemeinsam Medienschaffende, Experten, Wissenschaftler und Studierende ein zur Fachtagung „Die neue Öffentlichkeit – wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern“. Weiterlesen

HTWK Leipzig und Europäisches Institut für Qualitätsjournalismus laden zur ersten gemeinsamen Fachtagung ein

„Die neue Öffentlichkeit – Wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern“

Foto: HTWK

Wie verändern Big Data, Bots und Algorithmen professionellen Journalismus? Wie können Medien und ihre Macher die neuen Technologien intelligent nutzen? Kann künstliche Intelligenz gar demnächst Journalisten ersetzen? Diesen grundlegenden aktuellen Fragestellungen geht der erste gemeinsame Fachkongress der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus (EIQ) mit Sitz in Leipzig nach. Weiterlesen

100 Jahre voller Rumpeleinlagen

Was in Leipzig aus Karl Büchers Institut für Zeitungskunde geworden ist

Foto: Ralf Julke

Im Jahr 2016 feierte das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig. Den 100. Geburtstag irgendwie, auch wenn das Ganze erst einmal als Institut für Zeitungskunde begann, gegründet mitten im Weltkrieg durch den Wirtschaftswissenschaftler Karl Bücher. Es gab eine Menge Gründe, sich dieser 100 Jahre zu erinnern – und auch noch ein ordentliches Buch draus zu machen. Weiterlesen

Einsendungen im Jubiläums-Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis nur noch bis 10. Januar

Nur noch knapp eine Woche Zeit bleibt Journalisten und Medien, sich am 20. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2017 zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen stehen auf der Internetpräsenz www.medientage.org zur Verfügung. Weiterlesen

Kommentar: Nachdenken über ... Medien

Die Sache mit dem Gemeinmachen und der emotionalen Distanz

Foto. L-IZ

Für alle LeserOh ja, über Medien haben wir auch ein bisschen nachgedacht in diesem Jahr. Wir bekommen ja immer wieder solche seltsame Rückmeldungen wie: Warum seid ihr so kritisch? Oder gleich einen abgewandelten Spruch um die Ohren gehauen, der gern Hajo Friedrichs zugeschrieben wird: „Journalismus darf sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten.“ Das ist dann schon keine Nachtigall, die man trampeln hört. Eher ein großer grauer Dinosaurier. Weiterlesen

Ein Journalismuslexikon zum Anklicken

100 Jahre Zeitungswissenschaft und ein Journalistikon als Online-Projekt

Screenshot: L-IZ

„Übersichtlich. Wissenschaftlich. Neu. Das Wörterbuch der Journalistik ist jetzt online“, meldete der Herbert von Halem Verlag kurz vorm Weihnachtsfest. Es gab also gleich mal ein schönes Online-Geschenk für „Wissenschaftler und Studierende der entsprechenden Fachrichtungen und (...) alle, die sich für Journalistik und praktischen Journalismus interessieren“. Gibt es die tatsächlich? Hat Herr Trump das alles nicht gerade für überflüssig erklärt? Weiterlesen

Wenn Nachrichten nur noch Junkfood sind

Warum Journalismus mit Reichweite und News nichts zu tun hat oder warum „Spiegel Online“ in der Klemme steckt

Foto: Ralf Julke

KommentarFür alle LeserEs geht nicht um Nachrichten, auch wenn das Jens Rehländer so glaubt, früher mal selbst als Journalist tätig, seit 2010 in der PR zugange. Auf seinem Blog ging er auf die Gerüchte ein, dass „Spiegel Online“ mit seinem seit kurzem getesteten Produkt „Spiegel Plus“ wohl auf die Nase fällt und damit nicht die erhofften Einnahmen erzielt. Nachrichten, so Rehländer, verkaufen sich nun mal nicht. Weiterlesen

Firmenphilosophie Verantwortungslosigkeit

Mark Zuckerbergs lächerliche Reparaturliste für ein Medienunternehmen, das keins sein will

Grafik: L-IZ

KommentarFür alle LeserAch Gottchen, jetzt freuen sie sich wieder: „Facebook will gegen gefälschte Meldungen vorgehen“, titelt die FAZ. „Schluss mit Fakebook“, meint Zeit Online. Bei „Spiegel“ ist es Zuckerberg, der „gegen erfundene Nachrichten“ vorgehen will. Und man lobt den Knaben auch noch für seine lächerliche Liste der Ankündigungen. Die nichts, gar nichts bewirken wird. Weiterlesen

Medienmachen in Zeiten der Gier und der Robots

Wer Journalisten durch Algorithmen ersetzt, zerstört die Gesprächsbasis der Demokratie

Grafik: L-IZ

Nein, auf die Nase gefallen ist Mark Zuckerberg noch nicht. Aber unangenehm aufgefallen. Sein Netzwerk war es, das zur großen Müll- und Lügenschleuder im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf geworden ist. Es wurde zur „Fake News“-Schleuder. Das als „Social Media“ verkaufte Privatnetzwerk entpuppt sich als riesige Nachrichtenplattform, deren Inhaber so tut, als sei er für die Inhalte gar nicht verantwortlich. Gier hat Verantwortung gefressen. Weiterlesen

Die Wahrheit enthüllen

Verleihung des Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien an die türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül

Foto: Medienstiftung, Anna Lena Kreft

Mit dem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien ehrte die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig am Abend des 7. Oktober 2016 die türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül. Der Preis, der jährlich an Journalisten, Medienschaffende und Institutionen verliehen wird, die sich mit besonderem Mut und großem Engagement für die Pressefreiheit einsetzen, ist mit 30.000 Euro dotiert. Can Dündar nahm den Preis persönlich entgegen, Erdem Gül wurde durch Entzug seines Passes an der Ausreise aus der Türkei gehindert. Weiterlesen

Sachsens beste Schülerzeitungen gesucht – Bewerbung ab sofort möglich

Das sächsische Kultusministerium und die Jugendpresse Sachsen suchen wieder die besten Schülerzeitungen des Freistaates. Nachwuchsjournalisten sind aufgerufen, sich mit ihren Zeitungen – egal ob diese gedruckt oder online erscheinen - am Wettbewerb zu beteiligen. Gesucht werden von Schülern gemachte Zeitungen, bewertet wird innerhalb der einzelnen Schularten. Preise gibt es nicht nur für die besten Redaktionen, sondern auch für hervorragende Einzelbeiträge. Einsendeschluss ist der 30. April 2016. Weiterlesen

Gewalt gegen Journalisten

Im Vorfeld der Legida/Pegida-Demo am 7. März in Leipzig: Wenn sich Innenministerium und Journalisten treffen

Foto: L-IZ.de

Das Thema Medienarbeit bei Legida- und Pegida-Demonstrationen beschäftigt nun seit Wochen die Redaktion der L-IZ, LEIPZIGER ZEITUNG und viele Medien in Deutschland. Die Frage nach dem Übergriff auf einen unserer Kollegen, den Dauerbedrohungen und dem daraufhin angekündigten Stopp der Berichterstattung immer: Wie soll es weitergehen? Am 7. März 2016 möchte Legida, wie schon am 11. Januar, mit Unterstützung von Pegida in Leipzig demonstrieren. In der vergangenen Woche trafen sich Vertreter des Innenministeriums mit Vertretern der Journalisten Sachsens zu einem Gespräch. Michael Hiller (Geschäftsführer des DJV Sachsen) hatte im Nachgang Zeit, ein paar persönliche Eindrücke aus dem Gespräch gegenüber L-IZ Weiterlesen

Tarifverhandlungen für Zeitungsredaktionen vertagt – BDZV verweigert Angebot

Die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten sind heute Nachmittag in Frankfurt/Main ohne Ergebnis vertagt worden. Die Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro für alle festen und freien Tageszeitungsjournalisten. Weiterlesen

Nun sag, wie hast du's mit ... Teil 2 einer Buchbesprechung

Wird das 21. Jahrhundert ein Jahrhundert der Religionen oder ist’s weiter höchste Zeit für Aufklärung?

Foto: Ralf Julke

Aber was tun, fragen sich gerade Roland Jahn und Ides Debruyne in Thomas Mayers kleinem Essayband "Nun sag, wie hast du's mit ..", wenn nicht nur privatwirtschaftliche Medien dem enormen Geschwindigkeitsdruck der digitalen Welt ausgesetzt sind und gleichzeitig die Redaktionen zusammenstreichen, sondern auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nur noch auf Einschaltquoten schielen und größtenteils nur noch senden, "was Quote macht"? Weiterlesen

Nun sag, wie hast du's mit ... Teil 1 einer Buchbesprechung

Zehn Journalisten machen sich Gedanken über Wahrheit, Demokratie, Europa und die Rolle der Religion

Foto: Ralf Julke

Was kommt dabei heraus, wenn man einfach mal Träger des Preises für die Freiheit und die Zukunft der Medien fragt, was sie zu den großen Themen der Zeit zu sagen haben? Den Preis vergibt die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. 49 Preisträger wurden seit 2001 geehrt. Einer der ersten war Thomas Mayer, der jetzt dieses Essayband zusammengetragen hat. Weiterlesen