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Montag, 18. Januar 2021

Thema

Träume

Wenn Leipziger/-innen träumen: Den ländlichen Raum nicht rechten Akteur/-innen überlassen

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch träume davon, dass der Zusammenhalt und die Solidarität der Zivilgesellschaft stärker werden. Denn wenn rechte Strukturen immer mehr erstarken und deren Meinungsbilder Toleranz und Zustimmung erfahren, brauchen wir engagierte Menschen vor Ort.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Tiefgründige, zivilisierte Debatten

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelEs ist landläufiger Brauch, mit einem herannahenden Jahreswechsel das endende Jahr Revue passieren zu lassen und sich Gedanken über die kommenden zwölf Monate zu machen: Welche Wünsche und Hoffnungen sind 2020 Realität geworden und welche verbinden sich mit dem Blick auf 2021? Letzteres bedeutet persönlich zudem eine besondere Zäsur, wenn man – wie ich – zum 31.12. das Alter erreicht hat, um regulär angesparte Rentenansprüche zu konsumieren.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Trotzige Träume

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelWenn ich mir 2020 in einer besseren Welt vorstelle, schießt mir natürlich zuerst der Gedanke an eine Welt in den Kopf, in der es keine Pandemie gibt. Wie viel schöner wäre es ohne Coronavirus! Aber war vorher alles gut? Wird danach alles besser? Oder liegt es nur am Virus, dass 2020 für viele Menschen ein mindestens mieses Jahr ist? Nein. Nur zu träumen, es gäbe keine Pandemie, reicht nicht aus. Aber genau diese Feststellung, dass etwas nicht ausreicht, die ist wichtig in meiner Vorstellung von einer besseren Welt.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Wovon ich träume, wenn ich an das nächste Jahr denke

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch stehe in Richtung Zukunft vor einer grauen Nebelwand. Zum ersten Mal in meinem Theaterleben war ich vier Monate in einem Jahr arbeitslos. Ich hoffe auf das Frühjahr, ich träume vom Sommer, vom Theaterspielen im Freien.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Corona – und was bleibt?

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelDas Jahr 2020 neigt sich dem Ende und für mich war es ein total überraschendes Jahr. Vieles in meinem Leben wurde plötzlich von anderen bestimmt, es wurde einfach alles anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Ich fühlte mich ziemlich ausgebremst, in vielen Aktivitäten meines täglichen Lebens. Aber ich will nach vorn schauen und träume bereits vom nächsten, einem vielleicht „besseren Jahr“.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Nicht über, sondern mit Sexarbeiter/-innen reden

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch träume von einem offeneren Umgang mit dem Thema Sexualität. Das ermöglicht uns nämlich so vieles, zum Beispiel besseren, aufgeklärten Sex. Ich träume von offener Kommunikation über Wünsche, Fantasien und Grenzen. Davon, dass Konsens nicht nur „sexy“ ist, sondern selbstverständlich.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Das Prinzip Hoffnung

Ich träume von der Bühne. Davon, dass 2021 noch Bühnen existieren werden, die bespielt und betrachtet werden. Von Bühnen, die ich bespielen kann. Und ich träume insbesondere vom Improvisationstheater – auf und fernab der Bühne.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Träume dürfen unbequem sein

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch überlege, warum mich das Wort „Träume“ so stört. Vielleicht weil es zu lieb klingt, oder zu naiv. Zu wenig nach Pragmatismus und zu wenig nach der Unbequemlichkeit, die Veränderungen nun mal anfangs mit sich bringen.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Zwischen Oktober und November

Die Dunkelheit hatte sich auf die Straße niedergelegt und ich lief über diesen Platz, der frei war wie ein Landeplatz für Außerirdische. Er war eine Insel mitten in der Stadt und es hatten sich verschiedene Pflanzen herausgebildet, die oft ein Schutz für Obdachlose waren, wenn sie sich ab einer bestimmten Zeit unter den Blättern der Büsche versteckten. Der Novemberniesel hauchte eine dünne feuchte Schicht auf Schuhe und Jacke und meine Gedanken gingen zu den warmen Oktobertagen zurück.

Wenn Leipziger/-innen träumen: 2021 – ein neuer Anfang für den Amateursport

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelRené Jacobi, Präsident der Confederation of Football (CoF): Der Vereinssport ist weit mehr als die rein körperliche Betätigung, um gesund zu bleiben. Er verbindet Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und verschiedener Weltanschauungen.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Eine Leipziger Rugbyakademie aufbauen

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelKarsten Heine (Präsident des Rugby Club Leipzig): Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das einem aber mit all seinen Einschränkungen dazu zwang oder zumindest die Möglichkeit bot, sich zu erden und zur Besinnung zu kommen. Gerade in sportlicher Hinsicht ging dieses Jahr für den Rugby Club Leipzig (RCL) zunächst genauso großartig weiter, wie das alte aufgehört hatte.

Wenn ein Leipzig-Freund träumt: „Fangt bei euch selbst an – jetzt sofort“ + Video

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch wünsche mir grundsätzlich nie etwas, sondern handele lieber. Und ermuntere auch andere dazu, mitzumachen. In den letzten drei Jahren war ganz schön viel los bei Fridays for Future, Extinction Rebellion und vielen anderen Aktionen, die ich persönlich oder im Netz und/oder vor Ort unterstützt habe.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Alptraum

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 78, seit 24. April im HandelIch sitze am offenen Fenster in der Sonne, trinke Kaffee und genieße die Frühlingswärme, die oben im 4. Stock noch etwas mehr wärmt als unten. Ich sitze hier inzwischen fast jeden Tag, sobald die Sonne durchs Fenster scheint, und beobachte die immer weniger werdenden Menschen draußen. Manchmal sehe ich bekannte Gesichter und es beruhigt mich. Manchmal überkommt es mich für ein paar Sekunden und ich überlege, zu springen. Mache es natürlich nicht, ich habe schließlich eine kleine Tochter.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Es wird sich alles verändern

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 78, seit 24. April im HandelFriedbert Böhmichen, Rentner, gebürtiger Leipziger, floh zu DDR-Zeiten nach Stuttgart und lebt seit 1989 wieder in Leipzig. Ich glaube, es wird sich alles verändern. Das geht so nicht weiter und es wird auch nicht wieder so, wie es war. Unser ganzes Leben, unser Einkaufen, unsere Vorratshaltung, unser Denken über Produkte, die schnelllebig sind. Über uns selbst – wie sterblich und wie verletzbar wir sind. Und über das, was wir alles nicht brauchen. Zum Beispiel diesen wahnsinnigen Reise- und Einkaufsrummel.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Corona offenbart die Tiefenunschärfe

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 78, seit 24. April im HandelAnders als bei den meisten Menschen aus meinem Umfeld hat sich mein Leben durch Corona in den letzten Wochen kaum verändert. Ich habe das Glück, über ein Arbeitsstipendium für einige Monate finanziell abgesichert zu sein. Wie es für mich ab Juni mit Unterrichten an der Musikschule und den geplanten Projekten in Kulturbetrieben weitergeht, ist noch nicht greifbar. Ich habe es doch aber sehr gut: Ich lebe in einem wunderschönen Haus mit Garten, direkt in der Nähe eines Parks, kann jeden Tag Sport machen … Momentan sind meine Sorgen während Corona viel mehr bei anderen als bei mir.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Wie es sich anfühlt, die Coronakrise in der zweiten Heimat zu erleben

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 78, seit 24. April im HandelWenn man mir vor einiger Zeit gesagt hätte, dass ich heute, am 3. April 2020, nicht in die Bretagne, wo ich herkomme, fahren dürfte, hätte ich wahrscheinlich mit dem Kopf geschüttelt und kein Wort geglaubt. Nun ist das aber Realität. Eine Realität mit ihren Höhen und Tiefen.

Der Traum vom Aufbruch im Osten geht weiter!

2019 war ein Jahr, das wir so schnell nicht vergessen werden. Das 30. Jubiläumsjahr von 1989, drei ostdeutsche Landtagswahlen und eine junge Bewegung, die für einen basisdemokratischen Aufbruch im Osten jenseits von Pegida, AfD und Co. streitet. Im September 2018 haben wir mit jungen ost- und westsozialisierten Menschen die Initiative „Aufbruch Ost“ in Leipzig gegründet.

Wovon wir heute träumen …

Gesellschaftliche Fragen zu stellen und diese in einen persönlichen Bezug zu setzen, bestimmt die soziokulturelle Arbeit der Frauenkultur Leipzig seit Gründung 1990. Unser Wunschziel ist es: Mitzuwirken an einem Gemeinwesen, in welchem alle Menschen die gleichen Chancen haben auf Bildung, auf Selbstbestimmung und auf Teilhabe am öffentlichen Leben. Das setzt voraus, dass kein Mensch unter anderem nur wegen des Geschlechtes oder der Herkunft benachteiligt wird – also die vollständige Umsetzung des Artikels 3 unseres Grundgesetzes.

Niemanden alleinlassen – Kultur kann Brücken bauen

Das Jahr 2019 geht dem Ende entgegen. Was hat es gebracht und was wird das neue Jahr für uns alle bringen? Als Privatperson möchte ich an dieser Stelle keineswegs über das Große und Ganze resümieren. Was aber jeder Einzelne von uns tun kann, damit es in diesem Land für immer mehr Menschen wieder und wieder ein bisschen besser wird, darüber will ich sprechen und Ihnen sagen, wovon ich träume.

Keine Heiligtümer. Träume eines Musikstudenten

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, seit 20. Dezember im HandelLeipzig ist ein Zentrum der sogenannten Hochkultur. Zahlreiche, ihr zugehörige Institutionen prägen das Bild und Image dieser Stadt. Doch die Hochkultur hat ein Problem. Sie träumt nicht genug.

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