VNG

Unternehmenssitz der VNG in Leipzig. Foto: VNG/Eric Kemnitz
Wirtschaft·Firmenwelt

VNG löst mit Bundeshilfe verbleibende Restrisiken aus Gasersatzbeschaffung auf

Die Einstellung der Gaslieferungen durch die russische Gazprom hat den Leipziger Gasversorger VNG in massive finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Denn die mit Gazprom vereinbarten Liefermengen mussten ersatzweise an der Börse zu mehrfach höheren Kosten gekauft werden, um die Lieferverträge mit den VNG-Kunden zu erfüllen. Durch eine vergleichsweise Einigung mit dem Bund konnte das Risiko jetzt beseitigt […]

Am Sitz der VNG in Leipzig. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

Nach Turbulenzen um Erdgaslieferungen: VNG und WIEH einigen sich außergerichtlich

Im September meldete die in Leipzig ansässige VNG einen Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen nach § 29 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) an. Denn wie so viele andere deutsche Energieunternehmen war die VNG in schweres Fahrwasser geraten, nachdem die Gaspreise heftig angezogen waren und ausgerechnet Gazprom hatte ja seine Gaslieferungen nach Deutschland komplett eingestellt. Das traf auch die VNG. Das […]

Der Tag

Freitag, der 9. September 2022: VNG beantragt Finanzhilfe, Staatstrauer in Sachsen und Auftakt zum Stadtradeln

Immer mehr Unternehmen, die für die Energieversorgung in Deutschland zuständig sind, wenden sich Hilfe suchend an den Staat. Nun hat auch der ostdeutsche Gasimporteur VNG beim Bundeswirtschaftsministerium einen entsprechenden Antrag gestellt. Außerdem: Sachsen hat für seine Dienstgebäude heute Trauerbeflaggung befohlen und ab heute tritt Leipzig erneut beim Stadtradeln für mehr Klimaschutz und sicheren Radverkehr in […]

Hauptsitz der VNG AG in Leipzig. Foto: VNG
Wirtschaft·Leipzig

Ausbleibende Gaslieferungen, explodierende Preise: VNG stellt Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen

Die VNG AG hat am Freitag, 9. September, beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) einen Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen nach § 29 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) gestellt. Der Grund: Die gestoppten Gaslieferungen aus Russland. Jenem Land, das seine Lieferverträge nicht erfüllt und gleichzeitig versucht, mit dem Stopp von Gaslieferungen politischen Druck aufzubauen. Auch wenn die in Leipzig […]

Energiepark Bad Lauchstädt: Offizielle Übergabe des Fördermittelbescheids als Reallabor der Energiewende | Dr. Axel Wietfeld, Uniper; Uwe Ringel, ONTRAS; Cornelia Müller-Pagel, VNG AG; Prof. Dr. Hartmut Krause, DBI; Andreas Feicht, BMWi; Falk Zeuner, Terrawatt; Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt; Bernd Protze, VNG Gasspeicher (v. l. n. r.) Foto: Tom Schulze
Wirtschaft·Metropolregion

Förderbescheid für mitteldeutsches Wasserstoffprojekt: „Energiepark Bad Lauchstädt“ kann loslegen

Wasserstoff wird im Energiemix der Zukunft zwangsläufig eine Rolle spielen. Grüner Wasserstoff vor allem, der mit dem überschüssigen Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen produziert werden kann. Was natürlich auch bedeutet, dass die Kette von der Stromerzeugung bis zur Wasserstoffherstellung geschlossen wird. Das Wasserstoffprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ bekommt deshalb jetzt eine Förderung.

Die Firmenzentrale der VNG in Leipzig. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Metropolregion

Türkiser Wasserstoff aus Mitteldeutschland: Wintershall Dea und VNG investieren in Wasserstoff-Pilotprojekt

Man vergisst ja in diesem Wahlkampf beinah, dass Klima- und Energiewende schon vor Jahren das dominante Thema im Wahlkampf hätte sein müssen. Die vergangenen 16 Jahre haben immer wieder aus dem Fokus gerückt, dass der jetzt überfällige Wandel in der Energiewirtschaft eigentlich schon 2005 dran gewesen wäre. Und so gibt es die Meldungen, die damals fällig gewesen wären, auch erst jetzt.

Die Zentrale der VNG AG in Leipzig. Foto: Eric Kemnitz / VNG AG
Wirtschaft·Leipzig

Bilanz der VNG 2020: Wieder 46 Millionen Euro Gewinn und wichtige Fortschritte im Bereich grüner Gase

Die im Leipziger Nordosten heimische Verbundnetz Gas AG hat sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem zentralen Anker beim Umbau der mitteldeutschen Energielandschaft entwickelt. Sie hat auch ihre Geschäfte so stabilisiert, dass selbst das Corona-Jahr ihr die Bilanz nicht verhageln konnte. Dabei hatte der Vorstandsvorsitzende Ulf Heitmüller im April 2020 zu Recht befürchtet: „Die Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate werden Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben.“

Die Zentrale der VNG AG in Leipzig. Foto: Eric Kemnitz / VNG AG
Wirtschaft·Firmenwelt

Jahresbilanz 2019: VNG meldet mehr Gewinn als erwartet und steigert die Investitionen

Mit Blick auf die positive Bilanz des Geschäftsjahres 2019 sieht sich die VNG AG mit Hauptsitz in Leipzig gut gerüstet für die Zukunft. Am Donnerstag, 2. April, stellte das in Leipzig heimische Unternehmen seine Bilanz fürs letzte Jahr vor. „Für 2019 blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, in dem unsere harte Arbeit in allen Geschäftsbereichen mit überaus positiven operativen Resultaten belohnt wurde“, erklärte Vorstandsvorsitzender Ulf Heitmüller.

VNG-Zentrale. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Firmenwelt

Die VNG AG legt erstmals einen Green Schuldschein auf

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte legt der Gashandelskonzern VNG AG mit Hauptsitz in Leipzig einen sogenannten Green Schuldschein auf. Das Darlehen hat ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro und kann ausschließlich für ökologisch nachhaltige Verwendungszwecke genutzt werden, teilt das Unternehmen mit. Denn man hat auch dort sehr wohl mitbekommen, dass ökologische Fragestellungen für Investoren und Banken immer relevanter werden.

Das Magazin „g“. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Metropolregion

Mit einem neuen Magazin wirbt die Gasbranche für eine saubere Energiezukunft mit Wasserstoff

Natürlich steht nach dem Ausstieg aus der Kohle in Sachsen die Frage: Wie sichert man sich künftig Strom auch dann, wenn Wind- und Solaranlagen mal nicht genug produzierten? Das ist die Frage nach der Speichertechnologie, von der gerade stockkonservative Politiker immer wieder behaupten, es gäbe dafür noch keine Lösungen. So penetrant, dass die großen Gasunternehmen Deutschlands jetzt extra ein Magazin aufgelegt haben, das den Unbelehrbaren erklärt, wie es geht.

Gasspeicher der VNG in Bad Lauchstädt. Foto: VNG / Torsten Proß
Wirtschaft·Metropolregion

Energiepark Bad Lauchstädt darf Antrag für das 7. Energieforschungsprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums stellen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Donnerstag, 18. Juli, die 20 Sieger des Wettbewerbs „Reallabor der Energiewende“ im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung bekannt gegeben. Mit der Bekanntgabe ist auch eine Projektförderung von insgesamt 100 Millionen Euro vorgesehen. Darunter ist auch ein ganz zentrales Projekt im Raum Leipzig, an dem die VNG beteiligt ist, der „Energiepark Bad Lauchstädt“. Ein Baustein für eine Zukunft ohne Kohle.

Neues VNG-Logo an der Einfahrt zur VNG-Zentrale. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

Die Energiezukunft braucht Speicher für Grünes Gas und Komplettlösungen für Stadtquartiere

2015 war klar: So geht das nicht weiter. Damals schockierte die VNG die Öffentlichkeit seit Jahren erstmals mit einem deftigen Minus. Teure Abschreibungen waren der Grund. Man hatte sich zu lange darauf verlassen, dass die deutsche Politik den Umbau der Energielandschaft wirklich ernsthaft vorantreibt. Dann hätten sich die Investitionen in Speicher und Leitungen längst gerechnet. Die Kurskorrektur hat sich ausgezahlt.

VNG-Zentrale. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

VNG schafft 2017 einen Gewinn von 71 Millionen Euro und baut längst schon an den Strukturen für die Energiezukunft

Natürlich war’s kalt. Ganz früh pfiff der Ostwind noch mit minus 12 Grad durch die Stadt. Aber so gegen 11 Uhr, da schien die Sonne. Wie immer, wenn die Verbundnetz Gas AG (VNG) zur Bilanzpressekonferenz einlädt. Obwohl: Es geht immer um mehr als die Frage, ob die Anteilseigner (darunter auch Leipzig) ein paar Millionen Euro ausgeschüttet bekommen oder nicht. Das große Energieunternehmen steckt mitten im Umbau.

Windräder am BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Metropolregion

Studie untersucht die mögliche Dekarbonisierung des Wärmemarkts auch durch „Power to gas“

Eigentlich hätte es nicht noch extra einer Studie bedurft, um zu zeigen, dass eine Rückkehr zum ursprünglichen Energiewende-Modell von Rot/Grün sinnvoll und preiswerter ist als das jetzige Gemauschel. Aber gerade die Gaswerke sind ja völlig an den Rand gedrängt worden, die ursprünglich die zentrale Rolle im Übergang spielen sollten. Dabei heißt ein Zukunftsthema sogar „Power to gas“.

Der VNG-Vorstand: Bodo Rodestock, Ulf Heitmüller und Hans-Joachim Polk (v.l.). Foto: VNG
Wirtschaft·Leipzig

VNG-Gruppe schafft 2016 wieder ein Plus von 40 Millionen Euro

Am Montag, 13. März, hat die Verbundnetz Gas AG ihr Jahresergebnis für das Jahr 2016 vorgestellt. Ein recht turbulentes Jahr. Denn es gab nicht nur einen Wechsel im Vorstand – auch der Konzernumbau hat begonnen. Das Jahr 2015 war noch mit einem satten Minus von 53 Millionen Euro über die Bühne gegangen. Von „Neuausrichtung“ spricht Bodo Rodestock.

Die Firmenzentrale der VNG in Leipzig. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

Leipzigs Grüne kritisieren öffentliche Äußerungen des OBM zum Erwerb der VNG-Anteile

Das Entsetzen geht um im Stadtrat. Was tut der Leipziger Oberbürgermeister da eigentlich in Sachen VNG? Seit dem 15. Juli ist offiziell, dass die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) ein Angebot für die EWE-Anteile an der Verbundnetz Gas AG (VNG) abgegeben hat. Am Dienstag, 21. Juli, hat auch OBM Burkhard Jung via LVZ geäußert, dass er den Mega-Deal von 1,1 Milliarden Euro will. Bezahlen will es die Stadtholding LVV mit Krediten.

Der Leipziger Verwaltungssitz der VNG. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

Dienstleistungsgewerkschaft ver.di warnt vor möglichen Risiken beim VNG-Kauf durch die Leipziger Stadtholding

Es ist ein ganz großes Rad, das die Leipziger Stadtholding LVV da drehen möchte. Am 15. Juli schwappte es durch die Medien: Die LVV will die Verbundnetz Gas AG (VNG) kaufen. Erst einmal sei es eine unverbindliche Offerte, sagte LVV-Sprecher Frank Viereckl. Aber 1,1 Milliarden Euro sind ein Rad, das Leipzig so noch nie gedreht hat. Und die Gewerkschaft ver.di zeigt sich entsprechend besorgt.

VNG-Vorstände zur Bilanzpressekonferenz: Klaus-Diter Barbknecht, Karsten Heuchert und Bodo Rodestock (v.l.). Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Leipzig

VNG schließt Geschäftsjahr 2014 mit einem Plus von 184 Millionen Euro ab – und Leipzig hat auch was davon

Da dürfte wohl auch Leipzigs OBM Burkhard Jung wieder etwas beruhigter schlafen: Am Donnerstag, 5. März, vermeldete die Verbundnetz Gas AG einen Jahresüberschuss von 184 Millionen Euro. Das klingt richtig gut, wenn man bedenkt, dass die VNG 2011 auch ihre Anteilseigner schockte mit einem Minus von 211 Millionen Euro. Da mussten sogar die Rücklagen angegriffen werden. Aber das ist 2014 nicht mehr so. Trotz Witterung.

Scroll Up