Artikel zum Schlagwort Pleiße

Leipzigs Flüsse: NABU-Vortragsabend über die Fließgewässer der Stadt

Foto: NABU Sachsen

Leipzig wird oft „Pleißestadt“ genannt; doch die Pleiße ist nur einer von sehr vielen Flüssen – eigentlich ist Leipzig die „Stadt der 100 Flüsse“. Entstanden ist die Siedlung vor mehr als 1000 Jahren gar nicht an der Pleiße, sondern eher an der Parthe. Damals gab es unzählige Fließgewässer, die immer wieder über die Ufer traten und eine abwechslungsreiche Landschaft formten. Im Laufe der Zeit haben die Menschen diese Auenlandschaft aber grundlegend verändert. Durch Entwässerung und Deichbau ist über Jahrhunderte die Auendynamik mehr und mehr verloren gegangen, und der artenreiche Lebensraum ist zunehmend bedroht. Weiterlesen

„Störstellenbeseitigung“ in der Pleiße

Leipzigs Umweltverbände wurden durch eine kleine Verfahrenskorrektur einfach aus der Beteiligung geschmissen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa waren wir nicht die Einzigen, die sich wunderten, als zu Jahresbeginn die „Störstellenbeseitigung“ in der Pleiße kommentarlos wieder aufgenommen wurde, obwohl seit 2015 klar war, dass damit der Lebensraum der Grünen Keiljungfer weitenteils zerstört würde. Und das ohne Einspruch der Landesdirektion, ohne Aufschrei der Umweltverbände. Wie war das möglich? Der Grünen-Landtagsabgeordnete Wolfram Günther hat nachgefragt. Weiterlesen

Unterlagen für „Markkleeberger Wasserschlange“ liegen aus

Foto: Matthias Weidemann

Das Kommunale Forum Südraum Leipzig hat einen Antrag zur Planfeststellung eines sogenannten bootsgängigen Verbindungskanals zur Anbindung des Markkleeberger Sees an das Leipziger Fließgewässernetz (Hier: die Pleiße in der agra; besser bekannt unter der Bezeichnung „Markkleeberger Wasserschlange“) gestellt. Weiterlesen

Kampfmittel-Verdacht verzögert Baggerarbeiten

Störstellenbeseitigung in der Pleiße wird durch Markkleeberger Bürger-Schrott aufgehalten

Foto: LMBV

Für FreikäuferEs wird gebaggert, trotz alledem. Seit dem Frühjahr ist der Pleißeradweg in Markkleeberg gesperrt, denn die LMBV hat hier mit den Arbeiten zur Störstellenbeseitigung in der Pleiße begonnen. Aber gebaggert wird noch nicht. Denn der Verdacht auf Kriegsmunition verzögert den Beginn der Baggerarbeiten noch, teilte der Bergbausanierer am 24. August mit. Weiterlesen

Ein NuKLA-Kommentar zur Störstellenbeseitigung: Jungfernmord am AGRA-Wehr

NuKLA findet die Pleißebereinigung überhaupt nicht toll

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Zufahrtswege werden bereits angelegt, auch die Informationstafel steht schon am Goethesteig. Bis 2018 wird die Pleiße an dieser Stelle schiffbar gemacht, verhindern doch „Störstellen“ den Bootsverkehr ab der Bahnbrücke bei Markkleeberg bis zum AGRA-Wehr. Die Baumaßnahmen sind nicht die ersten im Leipziger Auwald und vor allem werden sie nicht die letzten sein. Weiterlesen

Bürgerdiskussion zur verockerten Pleiße

LMBV hat bislang keine Alternative zur Einleitung der Pleiße in den Kahnsdorfer See

Foto: LMBV

Das ist eine ganz schwierige Kiste, das mit der Pleiße. Ockerbraun fließt sie nach Markkleeberg und Leipzig herein und erzählt von einem Problem, das den Bewohnern des Neuseenlandes so neu ist, wie es kurz zuvor für die Anrainer der Spree eine unangenehme Überraschung war. Am 6. April versuchte die LMBV in Neukieritzsch noch einmal zu erklären, wie sie die Eisensulfatfrachten aus der Pleiße bekommen will. Weiterlesen

Störstellenbeseitigung und Biotop-Bau

Die Grüne Keiljungfer hat am Bauprojekt Pleiße nichts geändert

Foto: Ralf Julke

Im Januar kündigte die LMBV an, dass sie im Mai mit der Störstellenbeseitigung in der Pleiße beginnen wird. Immerhin ein Projekt, das 2014 auf Einspruch der Umweltverbände hin eingestellt werden musste. Es war nicht absehbar, ob die Arbeiten den Lebensraum der Grünen Keiljungfer beeinträchtigen. Doch die Libelle stört augenscheinlich nicht. Weiterlesen

Sedimente und Bodenmaterial sollen beräumt werden

Im Mai startet die LMBV den zweiten Anlauf zur Störstellenbeseitigung in der Pleiße

Foto: Ralf Julke

Das Entsetzen war groß 2014, als auf einmal Baggerarbeiten auf der Pleiße südlich von Connewitz begannen. Nachdem das geplante Projekt der „Störstellenbeseitigung“ jahrelang in der Schublade verschwunden war, wurde auf einmal losgebaggert. Die Umweltverbände liefen Sturm und setzten einen Baustopp durch. Ab Mai soll das Projekt wieder aufgegriffen werden. Erstaunlicherweise von der LMBV. Weiterlesen

Verbesserte Wassergüte, wärmere Jahre

Flora und Fauna haben sich in der Leipziger Gewässerlandschaft deutlich erholt

Foto: Ralf Julke

Am Freitag, 24. März, stellte die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland auch das Naturschutzfachliche Monitoring vor. Auf den ersten Blick scheinbar wirklich eine Art Qualitätsprüfung für das Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK). Auf den zweiten eigentlich nicht. Aber alle fünf Jahre wird es im Zusammenhang mit dem WTNK erstellt. Weiterlesen

Verockerte Pleiße

Für die LMBV steht die Eisenfalle Kahnsdorfer See im Mittelpunkt der Planungen

Foto: LMBV

Die LMBV hat ein Problem. Das heißt Pleiße. Braune Pleiße. Denn braun schäumt die Pleiße, nachdem sie die einstigen Witznitzer Kippen verlassen hat. Tag für Tag führt sie eine Tonne Eisenausschwemmungen in Richtung Leipzig mit sich, die das Wasser ocker färben. Seit 2007 untersucht die LMBV das Problem. Aber die Lösung, die die Sanierungsgesellschaft am 29. November vorstellte, kam gar nicht gut an. Weiterlesen

Verockerte Pleiße

Gespräche der LMBV mit den Betroffenen im Leipziger Südraum haben begonnen

Foto: LMBV

Am Hainer See gehen die Ängste um, dass ein neuer Plan des Bergbausanierers LMBV möglicherweise die schöne Idylle am See zerstören könnte. Man vergisst ja bei aller Schönheit schnell, dass das komplette Gebiet nach wie vor Bergbausanierungsgebiet ist. Der Hainer und der Kahnsdorfer See liegen beide auf dem Gebiet des ehemaligen Tagebaus Wittnitz II. Und dessen Abraumhalden verunreinigen die Pleiße. Weiterlesen

Verockerte Pleiße

LMBV möchte den Kahnsdorfer See zur Eisenfalle machen, am Hainer See formiert sich Widerstand

Foto: Ralf Julke

Manchmal hat man das Gefühl, im Leipziger Land ticken die Uhren anders. Während nun in der Lausitz schon seit vielen Monaten über die Verockerung der Spree diskutiert wird, plätschert die Pleiße seit Jahren durch den Leipziger Südraum – genauso verockert wie die Spree. Nur der Bösewicht fehlt irgendwie. Denn hier plätschern alte Bergbausünden durchs Land. Was aktuell eine ganz andere Diskussion entfacht. Weiterlesen

Auf dem Lutherweg zwischen Burgen, Schlössern und Landesgrenzen

Die ganze bunte Reformationszeit zwischen Pleiße und Mulde erleben

Foto: Ralf Julke

Luther war da! Manche Städte und Dörfer in Mitteldeutschland verkünden das mit Stolz, Denkmal und Luthererinnerungstafeln. Und wenn er nicht da war? Dann suchen auch sächsische Städtchen nach Verbindungen. Gerade wenn man in einem so hin- und hergerissenen Landstrich lebt wie dem zwischen Mulde und Pleiße. Denn als die Reformation begann, war das eine mittendurch zerrissene Landschaft. Weiterlesen

Ohne Genehmigung auf Elster, Pleiße und Floßgraben im Geschäft

Kann es sein, dass Leipzigs Bootsverleiher ihr Geschäft seit 2011 schon illegal betreiben?

Foto: Ralf Julke

Es ist nicht das erste Mal, dass der grüne Landtagsabgeordnete Wolfram Günther die Regierung fragt und eine Antwort bekommt, die ihn erst mal stutzen lässt. Nicht weil Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) etwas Falsches geantwortet hätte, sondern weil dessen Antwort ein gewaltiges Loch im Raum Leipzig sichtbar macht: ein großes Genehmigungsloch in Sachen Bootsverleihe. Denn die Verleiher sind augenscheinlich seit fünf Jahren ohne Genehmigung tätig. Weiterlesen

Pleißeland, Burgenland, Zwickau, Chemnitz, Erzgebirge ...

Dieser Bildband macht sichtbar, was für eine landschaftliche Schatzkiste im Leipziger Süden zu erkunden ist

Foto: Ralf Julke

Das ist ein großes Buch, so eines, wie man es aus dem Sax-Verlag schon mehrfach bekam - man denke nur an die beiden Bände zum „Mitteldeutschen Seenland“. Denn nach 25 Jahren Reparieren, Sanieren, Renovieren darf man es erzählen: Dort hinter Leipzig sind uralte sehenswerte Landschaften in neuer Schönheit zu besichtigen. Da hätte auch Peter Franke allein losfahren können mit seiner Kamera. Weiterlesen

Wasserqualität in sächsischen Flüssen

Auch die Pleiße kommt über eine Note 4 nicht hinaus

Foto: Ralf Julke

Ein bisschen ergrimmt zeigte sich Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) dann doch, als ihm der Grünen-Abgeordnete Wolfgang Günther in einer Nachfrage unterstellte, dass er die "Fragen nach der ökologischen und chemischen Gewässergüte der sächsischen Oberflächengewässer nicht für die Pleiße beantwortet" habe. Im Oktober hatte Günther nach der Wasserqualität der sächsischen Flüsse gefragt. Die Antwort war eh schon deprimierend. Weiterlesen

Die Grüne Keiljungfer an der Pleiße

Ökolöwe kritisiert das fahrlässige Naturschutzdenken bei Bootsplanungen im Leipziger Auwald

Foto: Ralf Julke

Gibt es etwas Neues von der Grünen Keiljungfer? Ja. Sie lebt. Und das ist auch gut so, kommentiert der Leipziger Ökolöwe einen etwas burschikosen Artikel, den die LVZ am Donnerstag, 5. November, veröffentlicht hatte. "Neue Kartierung belegt große Vorkommen", hieß der. Große Vorkommen bedeuten ja wohl, dass in der Pleiße auch gebaggert werden darf, oder? Weiterlesen

Die Kleine Pleiße hat Probleme

Die Genehmigungsplanung für die Markkleeberger Wasserschlange soll jetzt beginnen

Foto: Ralf Julke

Ein Thema beschäftigt den Grünen Ring nun schon des Längeren, genauer: seit 2007. Das ist die künftige Gewässerverbindung von der Pleiße zum Markkleeberger See, seit ein paar Jahren auch liebevoll Wasserschlange genannt, weil sie sich so schön durch den agra-Park windet, wenn sie mal fertig ist. Aber wird sie je gebaut? Für die Mitglieder des Grünen Rings Leipzig ist das keine Frage. Weiterlesen

Mit dem Fahrrad über die B2 zum Markkleeberger See

Bau der 64 Meter langen Pylonbrücke zwischen Markkleeberg und Gaschwitz hat begonnen

Foto: Ralf Julke

Während die LMBV am Cospudener See im Kreuzfeuer steht, weil sie im Zusammenhang mit den Erdbodenverdichtungen für den künftigen Harthkanal 300 Meter Uferweg nicht nur sperren musste, sondern auch noch richtig aufgebaggert hat, hat drüben am Markkleeberger See ein LMBV-Projekt begonnen, das die Bedingungen für Radfahrer künftig verbessert. Bislang kommt man vom Pleißeradweg nur über einen Umweg zum Markkleeberger See, wenn man nicht über die Bornaische hinfährt. Weiterlesen

Grüne fordern Umweltbürgermeister Rosenthal zum Arbeiten auf

Leipzigs Wassertourismuskonzept ist unvollständig, veraltet und undemokratisch

Foto: Ralf Julke

In vier Kleinen Anfragen an die Sächsische Staatsregierung hat der Grünen-Landtagsabgeordnete Wolfram Günther in den vergangenen Monaten herauszubekommen versucht, was dieses Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK) eigentlich ist, auf das sich bei allen möglichen Planungen, Genehmigungen und Prüfmaßnahmen im Leipziger Gewässersystem bezogen wird. Vier Antworten aus dem Umweltministerium haben ihm zumindest eins bestätigt: Demokratisch ist das Papier von 2006 hinten und vorne nicht. Weiterlesen