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Bild von 2017: Die Leipziger bei den Partys im Zentrum und in der GottschedstraĂźe. Foto: L-IZ.de
·Politik·Kassensturz

Konjunktur nach der Pandemie: Soziale Kontakte und die schematische Blindheit des BIP

Es ist ein ganz klassischer Irrtum vieler Ökonomen, dass Wirtschaft immer irgendwelche neuen Produkte herstellen muss. Dass das gar der größte Teil von Wirtschaft ist, die sich dann im viel gelobten Bruttoinlandsprodukt (BIP) spiegelt. Aber die jüngste Konjunkturbetrachtung aus dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle zeigt erstaunlicherweise, dass Wirtschaft zuallererst entsteht, wenn Menschen – wieder – etwas miteinander unternehmen. In die Kneipe gehen zum Beispiel oder ins Theater. Stichwort: soziale Kontakte.

Zwei Jahre lang haben Forscher/-innen die Pestizidbelastung an Bächen in Agrarlandschaften untersucht. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln: In Kleingewässern landen viel mehr Pestizide, als bislang behauptet

Man kann es so sehen: „Pestizide sichern die Erträge in der Landwirtschaft, indem sie schädliche Insekten, Pilze und Unkräuter bekämpfen.“ Das ist der alte, positive Blick auf eine industrialisierte Landwirtschaft, die wenig bis keine Rücksicht nimmt auf die biologische Vielfalt rund um die riesigen Ackerflächen. Und dort richten die Pestizide Schäden an, die auch die Forschung jetzt erst so langsam in den Blick nimmt. Denn die Gifte werden auch in die Bäche gespült.

Markus Gabriel, Gert Scobel: Zwischen Gut und Böse. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Zwischen Gut und Böse: Zwei philosophische Köpfe untersuchen die Leerstelle mitten in unserer Gesellschaft

Wenn sich ein Philosoph und ein philosophierender Wissenschaftsjournalist treffen, dann könnte das eine fröhliche Begegnung im Biergarten werden, aber auch ein ernsthaftes Gespräch, in dem sie die Frage zu klären versuchen, die die Philosophen seit 3.000 Jahren nie wirklich beantworten konnten: Was ist eigentlich das Gute und das Böse? Und wie gehen wir damit um, so als emotionsgetriebene Menschen, die meist gar nicht die Zeit haben, noch groß nachzudenken, bevor sie prekäre Entscheidungen treffen?

Impfzentrum Mittweida
·Der Tag

Dienstag, der 15. Juni 2021: Impfzentren bleiben länger geöffnet, Delta-Virusvariante in Dresden nachgewiesen, Verfassungsschutzbericht 2020 vorgestellt

Nun also doch: Nach einigem Hin und Her sollen Sachsens Impfzentren bis Ende September und damit länger als geplant im Betrieb bleiben, um das Tempo der Immunisierung im Freistaat aufrechtzuerhalten. Währenddessen ist die als hochansteckend geltende Delta-Variante des Virus an einer Kita und zwei Schulen in Dresden aufgetaucht. Und: In Berlin wurde heute der Verfassungsschutzbericht 2020 präsentiert – mit einer klaren Warnung. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 15. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

·Leben·Fälle & Unfälle

Aussage gegen Aussage: Amtsgericht verhandelt ĂĽber Polizeieinsatz in der EisenbahnstraĂźe

Polizeieinsätze wie diesen erleben die Menschen in der Eisenbahnstraße wohl regelmäßig: Jemand wird kontrolliert, es gibt Streit, einige Beobachter/-innen kommen dazu, noch mehr Polizei kommt dazu und am Ende landet der Fall vor Gericht. So war es auch am 25. September 2018, als Arian M.* in eine Auseinandersetzung mit einem Beamten geriet oder – je nach Sichtweise – diese gezielt suchte. Vor Gericht stand Aussage gegen Aussage und am Ende fehlte ein Video.

Neonazis auf Demo-Marsch.
·Leben·Gesellschaft

Die Spitze des Eisbergs: KulturbĂĽro Sachsen e. V. stellt Bericht zu Immobilien der rechtsextremen Szene vor

„Die Gefahr, die von rechten Räumen ausgeht, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ So lautet das Fazit des siebten „Sachsen rechts unten“-Berichts des Vereins „Kulturbüro Sachsen“. Die Publikation erfasste im Zeitraum von Januar 2018 bis Dezember 2020 knapp 80 Immobilien, die der extremen Rechten zuzuordnen sind.

Ă–PNV in Leipzig. Die LVB an der Haltestelle LeibnizstraĂźe. Foto: LZ
·Wirtschaft·Mobilität

Studie von SMWA und LVB zum Autonomen Fahren im Ă–PNV: Vor 2030 wird gar nichts passieren

Wie wird der ÖPNV der Zukunft aussehen? Werden wirklich fahrerlose Bahnen durch unsere Städte fahren, zentral gesteuert von einem riesigen Zentralcomputer, der die Verkehrsströme berechnet und in Sekundenbruchteilen reagiert, wenn es irgendwo zu Störungen kommt? Möglicherweise schon. Aber ganz bestimmt nicht vor dem Jahr 2030, stellt jetzt eine Studie unverblümt fest.

·Kultur·Ausstellungen

Kennzeichen L: Stadtgeschichtliches Museum zeigt Sonderausstellung zum Themenjahr „Leipzig – Stadt der sozialen Bewegung 2021“

Leipzig ist keine Stadt wie jede andere. Zumindest die meisten Leipziger/-innen sind davon überzeugt. Als Lebensmittelpunkt und Reiseziel in aller Munde erfreut es sich eines ungewöhnlich positiven Images. Doch scheint die Stadt nach Jahren des Wachstums an einem kritischen Punkt ihrer Entwicklung zu stehen. Zeit, sich auch mal mit Selbstbild und Konfliktfähigkeit des jetzigen und des historischen Leipzig zu beschäftigen. Das macht jetzt die Ausstellung „Kennzeichen L“.

Der Rosentalteich 2019. Foto: Michael Freitag
·Politik·Brennpunkt

Neuer VorstoĂź aus dem Stadtbezirksbeirat: Der Rosentalteich braucht Wasser!

2019 erschraken nicht nur die Besucher des Rosentals, wo der beliebte Teich einen geradezu kläglichen Anblick bot: Das Wasser komplett verdunstet, der Teichboden von Rissen durchzogen. Der zweite heiße und regenarme Sommer hintereinander hatte allen Teichen in Leipzig mächtig zugesetzt. Aber hat die Stadt denn kein Rezept, die Teiche zu erhalten? Jetzt bringt der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Mitte den Rosentalteich wieder auf die Tagesordnung.

Ute Scheffler: Cocktails Mocktails Poptails. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Cocktails Mocktails Poptails: Wie man sich seine Abend-Entspannung selber mixen kann

Selbst in die Mini-Serie des Buchverlags für die Frau hat sich das Coronavirus jetzt vorgekämpft. Freilich nur als Verhinderer, denn in den ewig langen Lockdowns, in denen sämtliche Bars, Cafés und Restaurants geschlossen bleiben mussten, haben viele Menschen erst so richtig gemerkt, wie sehr ihnen selbst das belangloseste Geplauder mit Freunden und Bekannten bei einem Mixgetränk am Tresen fehlt. Natürlich ist das zum Heulen.

Ein „Krieger Odins“ als Ordner und die „Bürgerbewegung“ unter Polizeischutz auf dem Augustusplatz. Foto: LZ
·Leben·Gesellschaft

Parolen wie bei Pegida: Rechtsradikale „Bürgerbewegung“ läuft durchs Zentrum + Video & Bildergalerie

Obwohl es in Sachsen immer mehr Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen gibt, gehen Pandemie-Leugner/-innen weiter auf die Straße. Am Montag, dem 14. Juni, versammelten sich bei der „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ erneut rund 75 Personen auf dem Richard-Wagner-Platz. Bei einem anschließenden Aufzug um die Innenstadt hatte die Polizei einige Mühe, die Teilnehmenden vom Gegenprotest zu trennen. Bereits für Samstag, 19. Juni 2021, ist die nächste Demonstration angekündigt.

·Politik·Sachsen

Aus dem rechten Lager: „Querdenker“ Thomas Kaden holt 7,5 Prozent bei OBM-Wahl in Plauen

Dass die „Querdenken“-Szene sich kaum von Rechtsradikalen abgrenzt, ist spätestens seit den Großdemonstrationen in Berlin im vergangenen Sommer offensichtlich. Dass sie sich aber teilweise sogar offen mit ihnen verbündet, zeigte sich in den vergangenen Monaten unter anderem im sächsischen Plauen. Dort trat der Busunternehmer Thomas Kaden mit Neonazi-Unterstützung bei der Oberbürgermeisterwahl an. Ob die 7,5 Prozent im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag, dem 13. Juni, eher ein Erfolg für ihn oder eher ein Erfolg für die Demokratie sind, ist umstritten.

An der PauĂźnitz im sĂĽdlichen Auwald. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Nächster Schritt zur Rettung der Leipziger Aue: Das SMEKUL sucht jetzt jemanden, der das Gesamtkonzept Leipziger Auenlandschaft koordiniert

Es wird nicht ohne eine starke Persönlichkeit gehen, die alle Fäden zusammenhält, die Gemüter beruhigt und beharrlich mit allen Instanzen spricht, bis Lösungen gefunden sind für die Rettung des Leipziger Auenwaldes. Mit einem gemeinsamen Papier haben ja im Herbst 2020 schon alle Beteiligten bestätigt, dass sie eigentlich alle dasselbe wollen. Aber seitdem knirscht es schon wieder. Das sächsische Umweltministerium sucht deshalb eine tapfere Referentin / einen tapferen Referenten für die Leipziger Auenlandschaft.

Entwurf für die Schwimmhalle Otto-Runki-Platz. 1. Preisträger gmp Generalplanungsgesellschaft mbH (Berlin). Foto: Leipziger Gruppe
·Sport·Weitere

Sportbudget im sächsischen Doppelhaushalt: Bekommt Leipzig nun doch noch Förderung für die Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz?

Wenn es um die Förderung von Zukunftsinvestitionen in Sachsen geht, wird es jedes Mal schwierig. Dann wird nicht einfach gefördert, was gebraucht wird, sondern ein mehr als knapp gerechneter Fördertopf aufgelegt – mit dem Ergebnis, dass der Topf dann meist schon nach kurzer Zeit „überzeichnet“ ist und angemeldete Projekte in eine jahrelange Warteschleife geraten. So auch die dringend benötigten Schwimmhallen in Leipzig. So wie die am Otto-Runki-Platz.

Das Neue Rathaus in Leipzig. Foto: LZ
·Politik·Leipzig

Drei Jahre lang ist nichts passiert: Freibeuter setzen die sachgrundlosen Befristungen wieder auf die Tagesordnung

Eigentlich war es ziemlich unter der Gürtellinie, was der Oberbürgermeister 2018 in einer Stellungnahme zu einem Antrag der SPD-Fraktion schreiben ließ mit der Forderung: „Sachgrundlose Befristungen in kommunalen Unternehmen und Eigenbetrieben beenden“. Einen Antrag, den der Stadtrat dann übrigens mit einigen Konkretisierungen mit 38 : 22 Stimmen beschloss. Seitdem müsste es eigentlich regelmäßige Berichte des OBM zu sachgrundlosen Befristungen in den Kommunalbetrieben geben.

Die INSM-Kampagne mit der zum Moses gemachten GrĂĽnen-Vorsitzenden Annalena Baerbock. Grafik: INSM
·Leben·Gesellschaft

Kommentar: Wenn die Superreichen in Deutschland jetzt Schlammschlachten finanzieren

Auch wir haben die Pressemitteilung der INSM zum Grünen Parteitag bekommen mit der seltsamen Überschrift „Soziale Marktwirtschaft braucht kreativen Wettbewerb statt übergriffiger Verbote“. Seltsam, weil sie wie altbacken wirkte. Als würde diese Lobbytruppe noch immer im Jahr 1958 festhängen. Dass sie es wohl tatsächlich tut und auch noch eine gehörige Portion Antisemitismus in der aufgelegten Anzeigenkampagne steckt, darüber haben andere Kollegen an diesem Wochenende schon geschrieben.

Elmar Schenkel: Unterwegs nach Xanadu. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Unterwegs nach Xanadu: Der Leipziger Anglist Elmar Schenkel erzählt, wie der Westen versuchte, sich ein Bild vom fernen Osten zu machen

Die Vorstellungen der Europäer über die Länder des Fernen Ostens sind voller Legenden. Bis in die scheinbar objektiven Nachrichten unserer Gegenwart hinein. Doch wie sehr diese Legenden unseren Blick auf diese Länder verfälschen, ist den meisten Berichterstattern gar nicht bewusst. Das gilt nicht nur für China, Japan und Indien. Aber an diesen drei Ländern kann der Leipziger Anglist Elmar Schenkel kenntnisreich erzählen, wie wir uns unser Bild vom exotischen Osten konstruiert haben.

·Der Tag

Das Wochenende, 12./13. Juni 2021: Wieder ein Super-Demo-Samstag in Leipzig, Nachwirkungen einer Hausbesetzung und Leichenfund in der WeiĂźen Elster am Sonntag

Wieder mal wurde der Samstag eifrig zum Demonstrieren genutzt. Während die den „Querdenkern“ zugeordnete „Bewegung Leipzig“ vergleichsweise wenig Menschen mobilisierte, beteiligten sich deutlich mehr an einer Kundgebung gegen staatliche Repressionen in Connewitz. Zudem kämpften auch Einzelpersonen auf spektakuläre Weise gegen die Klimapolitik der Verantwortlichen, während die Hausbesetzung vom Freitagabend im Leipziger Osten immer noch nachhallt. Außerdem: Am heutigen Sonntag musste die Leipziger Polizei einen traurigen Fund im Südwesten der Stadt melden. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 12. und 13. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Protest am Martin-Luther-Ring am 12. Juni. Foto: Extinction Rebellion
·Politik·Engagement

Protest gegen ungenĂĽgende Klimapolitik: Auch zwei mutige Ein-Personen-StraĂźenblockaden am 12. Juni in Leipzig

Es gab nicht nur zwei Demonstrationen am Samstag in Leipzig. Aber die dritte war halt eher eine Einzelpersonen-Demo. Eine sehr mutige, die aber das Thema unserer Zeit berührt und das wichtigste Thema im Bundeswahlkampf: Bekommt dieses Land es hin, die Kurve zur Klimaneutralität zu schaffen? Darum sieht es derzeit ja gar nicht gut aus. Deswegen steckt auch ein gutes Stück Verzweiflung in den Ein-Personen-Straßenblockaden von Extinction Rebellion.

Wie sich die Beteiligten die Vernetzungen bei EARTH vorstellewn. Grafik: HTWK Leipzig
·Bildung·Forschung

Kohleausstieg: Unter dem Namen EARTH soll ein GroĂźforschungszentrum im Mitteldeutschen Revier entstehen

Eigentlich wäre diese Art Forschung seit 30 Jahren fällig gewesen. Denn wer aus den fossilen Energien aussteigen will, muss wissen, wie eine postfossile Wirtschaft aussehen kann und aussehen muss. Aber diese Forschung für einen klima- und umweltgerechten Wandel in Sachsen beginnt erst. Die HTWK Leipzig bewirbt sich jetzt um ein neues Großforschungszentrum.

·Leben·Reisen

Noch bis Juli in der Schaddelmühle: Eine Retrospektive zeigt das künstlerische Schaffen von Björn Raupach

Kunst ist für den gebürtigen Uckermärker mit Wohnsitz in Leipzig ein Lebenselixier und Kraftspender. In seinen Arbeiten setzt er sich intensiv mit dem Leben – und damit meint er wirklich das ganze Spektrum – bis ins kleinste Detail auseinander. Wenn Björn Raupach von Materie spricht, dann ist selbige auch gleich in Gefahr sich aufzulösen.

Martin Dulig 2019 mit Wahlkampfplakat „Respekt vor dem Geleisteten.“ Foto: SPD Sachsen
·Politik·Sachsen

Zu brav für die sächsische Politik? Martin Duligs Verzicht auf eine Wiederwahl zum sächsischen SPD-Vorsitzenden

Die sächsische SPD braucht einen bissigeren Vorsitzenden. Oder eine kampflustigere Vorsitzende. Das war eigentlich endgültig klar, als die LVZ am 10. Juni ein Interview mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) veröffentlichte, in dem Kretschmer ausgerechnet die brave sächsische SPD verantwortlich machte für das Erstarken der AfD in Sachsen. Man kann das Interview auch als öffentliches Foul bezeichnen. Aber auch als Zeichen dafür, dass sachliche Arbeit, auf die die SPD zu Recht stolz ist, im politischen Wrestling nicht wirklich Punkte bringt.

Fahrradklau. Foto: Marko Hofmann
·Leben·Fälle & Unfälle

SPD-Stadtrat mahnt Sachsens Innenminister: Tun Sie endlich etwas gegen den Fahrradklau in Leipzig

Eins der größten Probleme, die Leipziger Radfahrer/-innen im ADFC-Fahrradklimatest immer wieder benennen, ist der Fahrraddiebstahl in der Stadt. Statistiken der Polizei lassen zumindest vermuten, dass in Leipzig besonders viele Fahrräder geklaut werden. Aber woran liegt das? Warum stapeln sich bei der Polizei die Anzeigen, ohne dass man den Dieben (von Einzelfällen abgesehen) auf die Spur zu kommen scheint? Ein Thema, das auch SPD-Stadtrat Andreas Geisler umtreibt.

Gerhard Launer: Leipzig von oben. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Leipzig von oben: Die Luftbilder einer Stadt, die voller unerwarteter Muster und Schönheiten ist

Von oben sieht man mehr. Das weiĂź jeder, der gern auf hohe TĂĽrme klettert. Oder ins Flugzeug, um damit ĂĽber Stadt und Land zu fliegen und den Leuten mal so richtig aufs Dach zu schauen, auf den Balkon oder die ganze Technik auf dem Dach, die man von unten nicht sieht. Der Franke Gerhard Launer hat das regelrecht zu seiner Profession gemacht. Auch ĂĽber Leipzig ist er mit seinem Kleinflugzeug geflogen und hat gestochen scharfe Aufnahmen gemacht.

Am Ende des „Tag X+1“ dann doch noch eine Spontandemo vom Herderpark über die Karli und eine der Forderungen. Foto: LZ
·Leben·Gesellschaft

Tag X+1: Nach der Haus-Besetzung in der Tiefe3 die Demo in der Nacht + Updates & Videos

So richtig wissen kann gerade niemand, was heute noch in Leipzig geschieht. Per Twitter angekündigt ist eine Demonstration namens „Tag X+1“, welche an die unfriedlichen Tage im vergangenen Jahr erinnert für 22 Uhr im Leipziger Osten. Die Leipziger Polizei jedenfalls zeigt sich alarmiert und ist vor Ort. Und dieser, an der Wurzner, Ecke Roßbacher Straße füllt sich kurz nach 22 Uhr gerade mit immer mehr Menschen.

·Leben·Gesellschaft

Nur in Connewitz eine wirkliche Bewegung: „Querdenker“ und Linke demonstrieren

Knapp zwei Wochen nach dem ersten Aufzug durch Leipzig seit einem halben Jahr haben am Samstag, dem 12. Juni, mehrere Gruppen die Gelegenheit genutzt, wieder Lauf-Demonstrationen durchzuführen. Die Beteiligung daran fiel jedoch äußerst unterschiedlich aus. Während die zu „Querdenken“ gehörende „Bewegung Leipzig“ auf dem Marktplatz nur 50 bis 75 Personen versammelte – die Zuordnung war nicht so einfach –, beteiligten sich rund 700 Menschen an einer linken Anti-Repressionsdemo durch Connewitz.

·Sport·Weitere

Nichts statt alles: Wenn das erhoffte Geld nicht kommt

Dass Sportler/-innen und Vereine durch die langen Monate der Corona-Pandemie finanziell arg gebeutelt wurden, überrascht sicher nicht. Und darüber, dass einige von ihnen versuchen, diese Löcher mittels Crowdfunding-Aktionen halbwegs zu stopfen, berichtete die Leipziger Zeitung (LZ) in ihrer April-Ausgabe. Die dafür zur Verfügung stehenden Online-Plattformen haben allerdings einen entscheidenden Haken, denn meist geht es nach der Devise „Alles oder nichts“.

Blick auf das Baugebiet an der Kurt-Eisner-StraĂźe. Foto: Matthias Weidemann
·Politik·Brennpunkt

GrĂĽne und Linke stellen Verwaltungsvorlage infrage: Der Investoren-Schulbau schĂĽrt Immobilienspekulation

Eigentlich hatte Leipzigs Verwaltung in den vergangenen 15 Jahren genug Erfahrungen gesammelt, das man mit privaten Investoren Schulen nicht preiswerter gebaut bekommt. Aber beim Gebiet am Bayerischen Bahnhof hat es die Verwaltungsspitze trotzdem noch einmal versucht, hier einen Privatinvestor fĂĽr einen Schulneubau zu binden. Doch die Vorlage, die das Dezernat Finanzen jetzt zu diesem Investorenmodell herausgegeben hat, sorgt bei GrĂĽnen und Linken fĂĽr gelindes Entsetzen.

Mit allem rechnen als Radfahrer, auch in der LĂĽtzner StraĂźe. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Linksfraktion unterstĂĽtzt Petition: Keine LKWs ohne Abbiegeassistent in Leipzig

Über 3.400 Leipziger/-innen haben in den vergangenen Monaten die Petition „Leben retten: Abbiegeunfälle in Leipzig verhindern!“ unterschrieben. Jedes Jahr kommen auch in Leipzig Radfahrer/-innen durch Abbiegeunfälle mit Lkw ums Leben. Und das, obwohl die Gefahr seit Jahren bekannt ist und auch längst Technik existiert, Lkw-Fahrer bei der Verhinderung solcher Unfälle zu unterstützen. Deswegen will der Linksfraktion im Stadtrat ein Prüfbericht der Verwaltung so gar nicht gefallen.

Noch heizt Leipzig auf fossiler Grundlage. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Leipziger Energiewende auch beim Heizen: OBM soll bis Herbst 2022 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen

So massiv, wie die Bundesregierung seit 2005 die notwendige Energiewende ausgebremst hat, ist das zwar auf kommunaler Ebene in Leipzig nicht passiert. Aber auch Leipzig hängt bei der Senkung seiner CO2-Emissionen deutlich hinterher. Und bei der Erfüllung der 2014 verkündeten Klimaziele ebenfalls. Die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat erhöht jetzt den Druck beim Thema Wärmewende. Denn noch heizt Leipzig fast ausschließlich fossil.

Louise Otto mit 31 Jahren. Quelle: LOP-Archiv
·Kultur·Lebensart

Henriette Goldschmidt und Louise Otto-Peters: Auch die LOP-Gesellschaft lädt wieder zu richtigen Führungen ein

Mit dem Ende der hohen Inzidenzzahlen erwacht das kulturelle Leben in Leipzig so langsam wieder. Einerseits mit Reallaboren in diversen Häusern der Kulturszene. Andererseits auch mit Präsenzveranstaltungen im Freien. Und so kann auch die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft endlich wieder einladen. In diesem Fall zu Führungen auf den Spuren von Louise Otto und von Henriette Goldschmidt.

Patricia F. Blume, Wiebke Helm (Hrsg.): Die BĂĽcherfabrik. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die BĂĽcherfabrik: Eine verdiente WĂĽrdigung fĂĽr den fast vergessenen Leipziger Verleger Otto Spamer

So wird ein Studium wirklich spannend, wenn die angehenden Wissenschaftler/-innen einfach mal eine Aufgabe bekommen, die bislang noch keiner hatte: Mal nach einem alten Leipziger Verlag zu suchen, über den noch keiner geschrieben hatte. In diesem Fall den Otto Spamer Verlag. Knapp ein halbes Jahr Zeit, dann sollte die Ausstellung fertig sein. Das haben sie auch bewältigt. Und ein Buch zum Wiederentdeckten gibt es noch obendrauf.

23:15 Uhr - Langsam zerstreut es sich. Foto: LZ
·Leben·Gesellschaft

Dieses Haus ist besetzt: In der Tiefe StraĂźe brennt wieder Licht + Video & Update 23:50 Uhr – Gewalt danach

Es war eine Weile ruhig in Leipzig, wenn es um Hausbesetzungen geht. Nun ist wieder eine im Gange. Unbemerkt von den Behörden und eines sich offenbar wenig um seine Immobilie kümmernden Eigentümers, hängen seit einigen Tagen Transparente an der Tiefe Straße 3. Eine Solidemo ist zudem auf dem Weg zu den Besetzern im Leipziger Südosten. Offenbar handelt es sich auch um eine Solidarisierung mit den Berliner Hausbesetzern in der Rigaer Straße 94.

·Der Tag

Freitag, der 11. Juni 2021: Besetzung im Osten und neue Freiheiten

Es war wohl mal wieder an der Zeit: Wenige Tage nach der LWB-Pressekonferenz zu den aktuellen Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Leipzig hat sich die Zahl der Sozialwohnungen am Freitagnachmittag nochmal erhöht: durch eine Besetzung in Anger-Crottendorf. Außerdem: Ab Montag sind Aufzüge laut Corona-Schutzverordnung wieder erlaubt. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 11. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

·Sport·Handball

Die verflixten letzten Sekunden: Fabian Kunze blickt auf seine erste Saison als HCL-Cheftrainer zurĂĽck

Das Saisonfinale war noch mal ein richtiger Knaller: Mit einem deutlichen 36:26-Erfolg gegen den Drittplatzierten Herrenberg sicherten sich die Frauen des HC Leipzig den 7. Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga. Genau diese Platzierung hatte Cheftrainer Fabian Kunze vor der Saison in der Leipziger Zeitung (LZ 82 / August 2020) als optimistisches Ziel ausgegeben. Was der 30-Jährige in seinem ersten Jahr als Cheftrainer eines Frauen-Zweitligateams gelernt hat, was die Höhepunkte und die Tiefpunkte der Saison waren, verrät er im LZ-Interview.

Arkenau
·Bildung·Zeitreise

Leipzigs Gerechte unter den Völkern: Die Gedenkstätte Yad Vashem erinnert an Widerstandskämpfer gegen den NS

Die Gedenkstätte Yad Vashem steht auf einem felsigen Hügel. Der „Berg der Erinnerung“ beherbergt das Zentrum des Gedenkens an die Opfer des nationalsozialistischen Versuches, die jüdische Bevölkerung vollständig auszulöschen. Gleichwohl wird an das Misslingen dieses Planes gedacht, denn die „Endlösung“, wie es die Nazis euphemistisch betitelten, war keine.

Moore, so auch das FFH-Gebiet „Moorwaldgebiet Großdittmannsdorf“, leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und für den Klimaschutz, denn sie sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume. Foto: Matthias Schrack/NABU Großdittmannsdorf
·Politik·Sachsen

Erfolg fĂĽr den NABU Sachsen: Verkippung in die Kiesgrube LauĂźnitz I vorerst gestoppt

Bislang konnte in Sachsen einfach munter verkippt werden, selbst dann, wenn auf einmal SteinbrĂĽche und Kiesgruben zur Abraumhalde wurden, die sich in mehreren Jahrzehnten nach ihrer SchlieĂźung zu reichen Biotopen entwickelt hatten. Einem solchen Projekt hat das Oberbergamt jetzt einen Riegel vorgeschoben. Es stoppt nach NABU-Widerspruch die VerfĂĽllung mit Fremdmaterial in der Kiesgrube LauĂźnitz I.

LKG-Standort Rötha/Espenhain. Foto: LKG
·Wirtschaft·Leipzig

Leipziger Kommissions- und GroĂźbuchhandelsgesellschaft wird 75: Gefeiert wird im September

In diesem Jahr können einige Akteure der Buchwelt in Mitteldeutschland ihr 75. Unternehmensjubiläum feiern, weil sie alle 1946 gegründet wurden. Neben dem Buchverlag für die Frau und dem Mitteldeutschen Verlag ist das auch die Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbH (LKG). Sie wurde am 14. Juni 1946 in Leipzig gegründet. Damit wurde der Grundstein dafür gelegt, dass LKG heute – 75 Jahre später – eine der traditionsreichsten Verlagsauslieferungen Deutschlands ist.

Jörg Scheibe, Vorsitzender des Vorstandes Gas der DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland; Dr. Sylvia Schattauer, 1. stellv. Vorsitzende HYPOS e.V.; Dr. Florian Reißmann, Geschäftsführer DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland. Foto: HYPOS e.V.
·Wirtschaft·Metropolregion

Vertragsunterzeichnung im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen: Wie vertragen sich Kunststoffleitungen mit Wasserstoff?

Immer wieder wird ja bei Artikeln zum Ausbau der Erneuerbaren Energien angemerkt, dass es immer noch an Speichermöglichkeiten fehlt, um die Volatilität dieser Art Stromerzeugung auszugleichen. Aber eigentlich wird an denen im mitteldeutschen HYPOS-Projekt nun schon geraume Zeit gearbeitet. Und so langsam fließen auch die nötigen Anschubfinanzierungen des Bundes, um die benötigten Infrastrukturen für Grünen Wasserstoff zu schaffen.

Die Podiumsteilnehmer der PK der Leipziger Wohnungsgenossenschaften (v.l.n.r.): Jörg Keim, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt eG, Nelly Keding, Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG, und Wolf-Rüdiger Kliebes, Vorstandsvorsitzender der VLW Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft eG. Foto: IMMOCOM
·Wirtschaft·Leipzig

Bilanz der Leipziger Wohnungsgenossenschaften: Leipzig braucht auch das zweite Landesförderprogramm

Es war keine dumme Idee, in Leipzig ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ aus der Taufe zu heben und alle Wohnungsmarktakteure an einen Tisch zu holen. Das machte auch die Pressekonferenz der Leipziger Wohnungsgenossenschaften am Donnerstag, 10. Juni, deutlich. Denn jeder einzelne Wohnungsmarktakteur hat eine völlig andere Sicht auf die Probleme.

Stefen Held, Reinhard Münch: Auf den Spuren der Völkerschlacht. Foto: Ralf Julkre
·Bildung·Bücher

Auf den Spuren der Völkerschlacht: Was Leipziger Straßennamen über die Völkerschlacht, ihre Akteure und ihre Folgen verraten

Auch so kann man die Dimensionen der Völkerschlacht nachempfinden: Man sucht ihre Spuren auf Straßenschildern im Stadtgebiet. Denn von den 3.033 offiziellen Straßen- und Platznamen in Leipzig haben wenigstens 85 mit der Völkerschlacht zu tun. Steffen Held hat sie alle ausgezählt und 2013, zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht, erstmals als Zeitungsserie veröffentlicht. Aber wer sammelt sowas schon?

·Der Tag

Donnerstag, der 10. Juni 2021: Familien nach Georgien abgeschoben, Kretschmer im fragwĂĽrdigen Interview und digitaler Impfpass ab kommender Woche in Sachsen

Heute Mittag wurden zwei Familien nach Georgien abgeschoben, obwohl die Härtefallkommission die Abschiebungen noch prüfen wollte. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wirft derweil der SPD vor, die AfD stärker gemacht zu haben. Außerdem: Das Sozialministerium kündigt an, dass der digitale Impfpass ab kommender Woche auch in Sachsen eingeführt wird. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 10. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Am 10. Juni 2021, Debatte ĂĽber Polizei und Presse. Foto: SPD Leipzig
·Leben·Gesellschaft

Staat, Polizei, Zivilgesellschaft: Das Gespräch mit Journalist/-innen im Mitschnitt + Video

In der Reihe „Staat, Polizei, Zivilgesellschaft“ der Leipziger SPD (Süd) gab es bereits spannende Abende per Videostream. Die Moderatorinnen Nadine Berger, Catrice Toporski und Marco Rietzschel hatten dabei nicht nur Anwohnerinnen aus Connewitz zu Gast, sondern auch Wissenschaftlerinnen und Polizisten wie den deutschlandweit bekannten Oliver von Dobrowolski. Heute nun startet 19 Uhr ein Livestream mit Ine Dippmann (DJV Sachsen) und Robert Dobschütz (Gründer der L-IZ.de) zum Verhältnis Presse und Polizei.

Eine Torberührung kostete den Leipziger Franz Anton die Olympiateilnahme. © Jan Kaefer
·Sport·Weitere

„Da zerbrechen die Träume“ – Der Leipziger Slalom-Kanute Franz Anton verpasst den Startplatz für Tokio

Nach seinem 4. Platz im Zweier-Canadier bei den letzten Olympischen Spielen in Rio wollte Franz Anton diesmal in Tokio mit dem Einer für Furore sorgen. Doch daraus wird nichts. Dem Slalom-Kanuten vom LKC Leipzig unterlief im entscheidenden Qualifikationsrennen – dem EM-Finale im italienischen Ivrea – ein folgenschwerer Fehler. Dadurch konnte sich der Augsburger Sideris Tasiadis den hart umkämpften letzten Quotenplatz sichern.

·Politik·Region

Gefahr vorerst gebannt: Markkleeberger und Störmthaler See werden wohl am 12. Juni wieder freigegeben

Es war die Alarmmeldung aus dem März: Am Verbindungskanal zwischen Störmthaler und Markkleeberger See hatte es Böschungsschäden und Rissbildungen nahe dem Schleusenbauwerk Kanuparkschleuse gegeben. Sofort wurden beide Seen für den Allgemeingebrauch gesperrt und mit der Errichtung stabiler Sperren im Kanal begonnen. Am Samstag, 12. Juni, können die beiden Seen nun wohl wieder in Betrieb gehen. Aber unter Auflagen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Archivfoto: Matthias Rietschel
·Leben·Gesellschaft

Gastkommentar von Christian Wolff: Verkehrte Welt

Wer heute die Seiten 8 und 9 der Leipziger Volkszeitung (LVZ) aufschlägt, findet sich in einer verkehrten Welt wieder. Da wird zum einen über das jahrelange Treiben des sächsischen Verfassungsschutzes berichtet „Verfassungsschutz sammelte illegal Informationen von Bürgern“ – ein himmelschreiender politischer Skandal! Auf Seite 9 ist ein Interview mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer abgedruckt. In diesem macht er in der ihm eigenen Chuzpe die SPD für das Erstarken der AfD verantwortlich.

Blick zum künftigen Baugelände am Dösner Weg. Foto: Matthias Weidemann
·Politik·Brennpunkt

Gemeinsam lernen am Dösner Weg: Planungsbeschluss für Leipzigs erste Gemeinschaftsschule

Schulenbauen wird immer teurer. Leipzig zahlt kräftig drauf mit jedem Jahr Bauverzögerung für seine lange Liste an notwendigen Schulbauten. Darunter ist auch das ehrgeizigste aller Projekte: der neue Gemeinschaftsschul-Campus am Dösner Weg, für den jetzt der Planungsbeschluss auf den Weg gebracht wird. 2026 soll der neue Schulcampus dann die Türen für die Schulkinder öffnen.

Der Matthäikirchhof im Stadtmodell. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Wie weiter mit dem Matthäikirchhof? Digitales Fachgespräch und eine Idee aus dem Jugendbereich

Was wird auf dem Matthäikirchhof künftig entstehen? Wird es wieder ein Ort, an dem sich Leipziger/-innen gern aufhalten? Wird es gar eine Anmutung geben, wie sie einem Stück Leipziger Innenstadt eigentlich zusteht? Am 14. Juli soll es dazu ein erstes digitales Fachgespräch geben und das Jugendparlament hat auch schon eine Idee, was an diesem Platz unbedingt entstehen sollte.

FahrradstraĂźe in der Mainzer StraĂźe / Am Elsterwehr. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Neuer Anlauf: Warum Leipzig das mit den FahrradstraĂźen nicht so wie MĂĽnster macht

Eigentlich stand die Petition zur Gestaltung Leipziger FahrradstraĂźen nach dem Vorbild von MĂĽnster schon im November auf der Tagesordnung des Stadtrates und das Dezernat Stadtentwicklung und Bau hatte auch schon eine Stellungnahme geschrieben, in der es begrĂĽndete, warum Leipzig nicht alles so macht wie MĂĽnster. Aber jetzt sah sich das Dezernat doch noch zu einer Neufassung veranlasst.

Gedichte fĂĽr eine neue Welt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Gedichte für eine neue Welt: Eine schöne Gelegenheit, acht kanadische Dichter/-innen kennenzulernen

Es ist ein erstaunlich stilles Buch, das der Leipziger Literaturverlag hier vorgelegt hat. Aus einem Land, dessen Autor/-innen es relativ selten schaffen, die Aufmerksamkeit hiesiger Kritiker und Leser zu erwecken. Und das liegt nicht daran, dass Kanada keine aufregende Literaturszene hätte. Es liegt eher daran, dass es kaum deutsche Verlage gibt, die sich um die Übernahme von Titeln bemühen. Also letztlich auch um ein gepflegtes Kanada-Repertoire.

Schriftzug Landgericht.
·Leben·Fälle & Unfälle

Nach schwerem Motorradunfall: Arm verloren, Geldstrafe kassiert

Marcel M. (39) könnte beinahe ein Glückspilz sein. Der Leipziger schnappte sich am 28. Juli 2019 kurzerhand das Motorrad eines Kumpels, baute mit der Maschine einen schweren Unfall und kam knapp mit dem Leben davon. Unglücklicherweise mussten ihm die Ärzte den rechten Arm amputieren. Und dann nahm sich zu allem Überfluss auch noch die sächsische Justiz seines Falles an.

Einrichtung der Waffenverbotszone 2018. Foto: René Loch
·Der Tag

Mittwoch, der 9. Juni 2021: Wöller will Waffenverbotszone „überwinden“ und Neues zum Datensammel-Skandal beim Verfassungsschutz

Gleich zwei Pressekonferenzen bestimmten heute die Nachrichtenlage. Am Morgen lud die Initiative „Leipzig nimmt Platz“ bezüglich des gestern bekanntgewordenen Datensammel-Skandals beim Sächsischen Verfassungsschutz zum Medientermin. Und am Nachmittag verkündete Innenminister Wöller auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Evaluierungsberichts der Waffenverbotszone, diese zwar „überwinden“ zu wollen, doch sofort abschaffen will er sie entgegen vieler Forderungen nicht. Außerdem sucht die Polizei Leipzig Zeug/-innen, die etwas zum rätselhaften Tod eines Mannes gestern Abend sagen können. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 9. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

·Politik·Brennpunkt

Evaluierung der Waffenverbotszone in der EisenbahnstraĂźe: Keine positiven Auswirkungen, also behalten wir das Ding?

Am Mittwoch, 9, Juni, stellten Innenminister Roland Wöller und OBM Burkhard Jung endlich die Evaluationsergebnisse zur 2018 eingeführte Waffenverbotszone in der Eisenbahnstraße vor. Aus Sicht des Innenministeriums zeigen die Evaluierungsergebnisse, „dass die Waffenverbotszone als zusätzliches Instrument zur Senkung, vor allem bei bewaffneten, in der Öffentlichkeit begangenen Angriffen, beigetragen hat.“ Das nennt man schon Unverfrorenheit. Denn genau das belegt die Evaluation nicht.

Modellprojekt Kultur // Reallabor. Screenshot: LZ
·Kultur·Lebensart

Modellprojekt Kultur Leipzig: In der Distillery gibt es Deutschlands erste Tanzveranstaltung mit PCR-Testung und ohne AHA-Regeln

Wo die einen immer unruhiger werden und fordern, die Einschränkungen zur Corona-Pandemie einfach ganz abzuschaffen, ist auch Leipzigs Kulturszene lieber vorsichtig. Immerhin probiert man seit vergangener Woche aus, wie das ist, wieder Publikum mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen in den Saal zu lassen. Und am 12. und 19. Juni soll es sogar Tanz in der Distillery geben – ohne AHA-Regeln. Aber mit Tests.

Das Universitätsklinikum Leipzig hat eine Post-Covid-Ambulanz etabliert. Foto: UKL/ Stefan Straube
·Leben·Gesundheit

Langzeitfolgen nach einer Corona-Erkrankung: Universitätsklinik hat jetzt eine Post-COVID-Ambulanz eingerichtet

Wer COVID-19 überstanden hat, ist oft noch nicht wieder gesund, sondern leidet oft noch lange unter den Folgen der Erkrankung. Nicht einmal ein milder Verlauf der Infektion bewahrt manche Betroffene davor, noch lange unter den Folgen zu leiden. Jetzt reagiert das Universitätsklinikum Leipzig und richtet zur Betreuung dieser Fälle extra eine Post-COVID-Ambulanz ein.

Wie viele SchlapphĂĽte hat Sachsen eigentlich? Und was machen die so den ganzen Tag? Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Horch und Guck in Sachsen: Eine erste Pressekonferenz Betroffener + Video

Seit dem gestrigen 8. Juni 2021 hat durch den Bericht der Parlamentarischen Kontrollkommission vom 7. Juni eine weitere sächsische Behörden-Geschichte die bundesweite Aufmerksamkeit bekommen. Durch das Sammeln von Daten über den SPD-Wirtschaftsminister Martin Dulig hat es das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen in die überregionale Presse geschafft. Noch am gestrigen Abend versuchte der seit 2020 amtierende LfV-Präsident Dirk-Martin Christian die Praxis seines Vorgängers Gordian Meyer-Plath zu erklären. Notgedrungenermaßen, denn erst die Selbstabfragen diverser Landtagsabgeordneter und weiterer vor allem Leipziger Personen hatten die Kugel überhaupt ins Rollen gebracht.

Naunhofer Straße in Stötteritz. Archivfoto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Projekt „Aktiv mobil in Stötteritz“ endet: Jetzt werden die Anwohner befragt

Über zwei Jahre hat man nicht viel von diesem ganz speziellen Projekt der Leipziger Verkehrspolitik gehört. Den letzten Bürgerworkshop gab es im März 2018. Die Stötteritzer haben sich schon allerlei Gedanken darüber gemacht, wie man im Projekt „Aktiv mobil in Stötteritz“ mit wenigen Mitteln die Verkehrssituation gerade für schwächere Verkehrsteilnehmer im Ortsteil verbessern kann. Nun soll es endlich eine Bürgerbefragung geben, um das Projekt auswerten zu können.

Anna Sabel, Ă–zcan Karadeniz (Hrsg.): Die Erfindung des muslimischen Anderen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die Erfindung des muslimischen Anderen: Wie wir uns „unsere Muslime“ erschaffen, während wir glauben, tolerant zu sein

Sind Menschen mit dunkler Hautfarbe eigentlich Spezialisten fürs Ausländersein? Oder Menschen aus arabischen Ländern Spezialisten für den Islam? Nur mal so provokant vorweg gefragt. Denn genau damit beschäftigt sich diese Sammlung sehr kompakter Essays, in denen sich Wissenschaftler/-innen verschiedener Fachrichtungen der Frage annehmen: Wer definiert eigentlich, was nicht dazugehört? Oder nicht dazugehören soll?

Warnstreik der IG Metall auf der Leipziger Automeile. Foto: Sabine Eicker
·Der Tag

Dienstag, der 8. Juni 2021: Testpflicht in Leipzig entfällt, Warnstreik auf der Automeile und Skandale in Testzentren und beim Verfassungsschutz + Video

Am heutigen Dienstag wurde die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung beschlossen, die mit weitreichenden Lockerungen einhergeht. Derweil entfällt in Leipzig ab morgen schon die Testpflicht. In drei Testzentren wurden mehrere Verstöße festgestellt und auch der sächsische Verfassungsschutz sorgte heute für einen weiteren Skandal. Außerdem: Die IG Metall rief zum Warnstreik auf der Leipziger Automeile auf. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 8. Juni 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Die sächsiche Ministerin Petra Köpping.
·Politik·Sachsen

Sachsen erlaubt wieder Messen, Clubkultur und Sexarbeit

In Sachsen dürfen bei einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz unter 35 offenbar alle Einrichtungen bald wieder öffnen, die bislang noch von einem Shutdown betroffen sind. Das gab Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag, dem 8. Juni, auf einer Pressekonferenz bekannt. Zudem soll bei niedriger Inzidenz in fast allen Bereichen die Testpflicht entfallen. Neu ist auch, dass in Schulen bei dauerhafter Inzidenz unter 35 die Maskenpflicht entfällt. Die Testpflicht bleibt jedoch bestehen.

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Foto: Götz Schleser
·Politik·Sachsen

Ăśberwachungsfall Dulig – Trau schau wem? Verfassungsschutz, Polizeiapparat und die Frage nach dem Einzelfall in Sachsen + Video

Nun ist die nächste Katze aus dem Sack, wenn es um sächsische Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden geht. Wie der „Spiegel“ heute berichtet, wurde auch der stellvertretende Ministerpräsident Sachsens, Martin Dulig (SPD), bis mindestens 2018 vom sächsischen Verfassungsschutz überwacht. Für Kenner nur der nächste „Einzelfall“ oder besser, die Spitze des Eisberges. Unter der Wasseroberfläche finden sich längst weitere prominente Fälle, in denen die Schlapphüte anlasslos und offenbar widerrechtlich auch Leipziger Politikerinnen bis hinein ins Privatleben überwacht haben. Nun folgen eine Pressekonferenz und erste Klagen gegen den Freistaat.

Ab 19. Juni in "Märchen / Märchen" zu sehen: Fan-Yi Liu tanzt das Rotkäppchen. Foto: Ida Zenna/ Leipziger Ballett
·Kultur·Musik

ZukĂĽnftiger Intendant der Oper Leipzig beginnt Vorbereitungsjahr und am 19. Juni startet wieder der Spielbetrieb

Am 19. Juni darf auch die Oper Leipzig wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen, geht die vorletzte Spielzeit unter der Intendanz von Ulf Schirmer nicht ganz so sang- und klanglos zu Ende. Und natĂĽrlich hoffen alle Opernliebhaber, dass es in seiner letzten Spielzeit in Leipzig keinen weiteren Lockdown gibt. Derweil arbeitet sich sein Nachfolger schon so langsam ein.

Ist er nicht niedlich? Foto: Ralf Julke
·Leben·Satire

Kräppelchen statt Moussaka!

„Wandererwitz, kommst du nach Berlin, verkündige dorten, du habest / Uns hier wählen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“ (nach Schiller) - Die Inschrift auf einem alten Sandstein-Monolithen beim Thermohosen-Engpass am Fuße des Liliensteins zeugt noch heute von der endgültigen Bezwingung der renitenten Ureinwohner des Ostens. Osten – schon das Wort lässt einen erschauern wie der Wind, der um die Sandsteinfelsen pfeift.

·Kultur·Lebensart

WĂĽrdigung fĂĽr einen einzigartigen Gewandhauskapellmeister: Carl Reinecke-Gesellschaft Leipzig gegrĂĽndet

Am Samstag, 5. Juni, wurde die Carl Reinecke-Gesellschaft Leipzig gegründet. Ihr zentrales Anliegen ist die Pflege und Förderung der Musik des 1824 in Altona geborenen Komponisten und Gewandhauskapellmeister. Zudem soll Reinecke als Mensch und Künstler weiter erforscht werden, zumal er von 1860 bis 1895 mit 35 Dienstjahren bis heute am längsten als Gewandhauskapellmeister amtierte und 42 Jahre als Konservatoriumslehrer tätig war. Er starb 1910 in Leipzig.

Überabe der Forderungen und der Mini-Eiffeltürme an Umweltminister Wolfram Günther, Wirtschaftsminister Martin Dulig und Ministerpräsident Michael Kretschmer. Foto: Louise Hummel-Schröter
·Politik·Sachsen

Bündnis „Sachsen fürs Klima“ begrüßt Energie- und Klimaprogramm des Freistaats Sachsen und vermisst die belastbaren Klimaschutzziele

Das sächsische Regierungskabinett hat am 1. Juni ein über 100-seitiges Energie- und Klimaprogramm (EKP) veröffentlicht, das lang erwartete Nachfolgeprogramm für das völlig ungenügende Programm von 2012. Das Bündnis „Sachsen fürs Klima“ hat sich das Papier jetzt genauer angeschaut und spendiert Lob – und kritisiert aber auch die unübersehbaren Löcher. Denn die wichtigsten Zielvorgaben fehlen.

Andrea Reidt: Darmstadt an einem Tag. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Darmstadt an einem Tag: Landgrafenresidenz, Lichtenbergs Schule und ein Berserker als Mahnung

Langsam tauchen wir wieder auf aus dem langen Lockdown-Daheimbleiben, dürfen wieder hinausschnuppern in die Welt. Vielleicht nicht gerade die große weite, wo man eh befürchten muss, dass einen ein durchgeknallter Diktator vom Himmel holt. Aber in die kleine. Zum Beispiel nach Darmstadt, was wahrscheinlich sicherer ist als Ostsee und Alpen, wo sich wieder alle drängen werden in der unerschütterlichen Überzeugung, dass die anderen alle woanders sind.

Aus der Südvorstadt zog ein Protestzug gegen die Veranstaltung von André Poggenburg in Richtung Innenstadt. Foto: LZ
·Der Tag

Montag, der 7. Juni 2021: Proteste gegen Poggenburg-Comeback in Leipzig und Impftermine fĂĽr alle ab 14 Jahren

Am Abend befanden sich in der Leipziger Innenstadt zwei Protestlager gegenüber: Zum einen tauchte Sachsen-Anhalts Ex-AfD-Vorsitzender André Poggenburg in der Stadt auf, zum anderen hatte sich gegen diese Veranstaltung erheblicher Gegenprotest versammelt. Außerdem wurde am heutigen Montag bundesweit die Impf-Priorisierung für alle Menschen ab 14 Jahren aufgehoben und die LWB plant eine Höchstinvestition von 137 Millionen Euro in den Leipziger Wohnungsmarkt.

Die Blockade auf dem Innenring - hier war dann endgültig Schluss für die „Bürgerbewegung“ - Volker Beiser blies zum Rückzug. Foto: LZ
·Leben·Gesellschaft

Liveticker: „Er“ ist wieder da + Videos

Die Reaktionen waren ziemlich einhellig, als am 3. Juni 2021 vom heutigen „Comeback in Leipzig“ von André Poggenburg bei der „Bürgerbewegung 2021“ zu lesen war. Von „was will er?“ bis „Muss man ihn kennen?“ reichten die Reaktionen der Leserschaft der LZ. Nur einer war so gar nicht zufrieden mit der LZ-Ankündigung seiner Person. André Poggenburg wetterte eifrig los auf seinem Facebookaccount, offenbar, um noch einmal unter den letzten seiner Anhänger für Stimmung zu sorgen. Wie viele es heute bei der „Bürgerbewegung“ ab 19 Uhr auf den Richard-Wagner-Platz schaffen und wie breit der von „Leipzig nimmt Platz“ aufgerufene, vom Alexis-Schumann-Platz kommende Gegenprotest wird, könnte noch einmal die Mehrheitsverhältnisse der gestrigen Landtagswahl nachspiegeln.

·Wirtschaft·Leipzig

Jahresbilanz 2020: LWB plant 2021 mit Ausgaben von 137 Millionen Euro

Spätestens mit dem sich andeutenden Ende der Corona-Pandemie zumindest in Deutschland dürfte die Wohnungsfrage wieder stärker ins Blickfeld rücken. Menschen, die während des Lockdowns darauf verzichteten, umzuziehen, werden nun wieder vermehrt feststellen, dass das gerade im günstigen Preisbereich immer schwieriger wird – auch in Leipzig. Die kommunale Wohnungsgesellschaft LWB gehört zu jenen, auf denen viele Hoffnungen ruhen. Am Montag, dem 7. Juni, präsentierte sie zunächst einmal ihre Bilanz für 2020.

Wasserwerk Canitz und landwirtschaftliche Bewirtschaftung: In ihren Wassereinzugsgebieten setzen die Leipziger Wasserwerke auf Ökolandbau, um die Einträge in die Böden und damit ins Grundwasser zu minimieren. Foto: Leipziger Wasserwerke
·Wirtschaft·Leipzig

Jahresbilanz 2020: Wasserwerke haben fast 1 Million Kubikmeter Trinkwasser mehr verkauft als geplant

Ändert sich eigentlich das Sanitärverhalten der Leipziger/-innen, wenn sie sich im Homeoffice befinden? Augenscheinlich nicht. Auch wenn die Wasserwerke Leipzig in ihrer Jahresbilanz 2020 gestiegene Absatzmengen beim Trinkwasser vermelden. Aber die haben wohl mehr mit dem weiteren Bevölkerungswachstum in Leipzig zu tun. Und nur ein wenig mit Homeoffice und – ja – auch dem heißen Wetter 2020.

Solardachkataster der Stadt Leipzig: Alle dunkelroten Flächen sind gut geeignet für Solaranlagen. Karte: Stadt Leipzig
·Politik·Leipzig

SPD-Antrag: Wie bekommt man in Leipzig mehr Solarpaneele auf die Dächer?

Eigentlich ist auch Leipzig längst so weit, dass hier auf jedem möglichen Dach eine Solaranlage montiert wird. Denn dass Leipzig seine Energiebasis radikal ändern muss, darüber hat der Stadtrat schon seit Jahren diskutiert. Und es ist auch schon wieder neun Jahre her, dass er die Schaffung eines Solardachkatasters beschloss, das es seit 2013 auch gibt. Und trotzdem passiert nichts, wundert sich nicht nur die SPD-Fraktion.

Die Leiden des jungen Azzlack. Foto: Schauspiel Leipzig
·Theater

Noch eine Premiere im Livestream des Schauspielhauses: Die Leiden des jungen Azzlack

Richtig los mit Theater vor richtigem Publikum geht es auch im Schauspiel Leipzig erst wieder am 19. Juni mit der Analog-Premiere „The Shape of Trouble to Come“. Aber vorher gibt es noch eine Premiere im Livestream mit einer Uraufführung, die das wohl innigste Gefühl aus Goethes berühmtestem Buch aufgreift – das der Fremdheit. „Die Leiden des jungen Azzlack“ heißt das Stück.

Nicolas Finke, Reinhard Marheinecke: Karl May auf der BĂĽhne. Band 1. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Karl May auf der BĂĽhne: Der erste Band zu den Karl-May-Inszenierungen seit 100 Jahren

Das Design ist klassisch. Jeder kennt es, der schon mal ein Buch aus dem Karl-May-Verlag in der Hand hatte. Nur ist es deutlich größer und schwerer. Denn wenn man Karl May inszeniert – egal, ob im Film oder auf der Freilichtbühne – geht es um Bilder. Große Bilder aus jener Phantasiewelt, die bis heute bei vielen das Bild vom Wilden Westen prägt. Und dieser erste Band zu „Karl May auf der Bühne“ ist mit Bildern reich bestückt.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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