Die Veranstaltungshinweise bestehen vorwiegend aus redaktionell nicht bearbeiteten Informationen von verschiedenen Organisatoren sowie Veranstaltern aus der Stadt und dem Großraum Leipzig und werden von der Terminredaktion der L-IZ.de frei ausgewählt. Für die Richtigkeit der Informationen sind die Veranstalter und Organisatoren verantwortlich.
In der Reihe „Politik im Gespräch. Diskutieren, was ist – streiten über das, was werden soll“ findet am Montag, 7. November 2016, 17:00-18:30 Uhr im Schulmuseum Leipzig, Goerdelerring 20, 04109 Leipzig die nächste Gesprächsrunde statt zum Thema Integration – wer muss sich wem anpassen?
Die szenische Lesung nach einem Text von Sarah Amanda Dulgeris begibt sich am Montag, 7. November, 19:30 Uhr im Grünen Salon der Schaubühne Lindenfels auf die Suche nach dem Potenzial der Liebe in Zeiten der deutschen Teilung.
Zusammen in Leipzig aufgewachsen trennen sich 1948 die Wege von Hanno und Manfred, nachdem Hanno mit seiner Familie nach Triest fliehen muss. Ein außergewöhnlich Briefwechsel entsteht, in dem sich die Geschichte der Zeit in den mitgeteilten Hoffnungen, Emotionen, Erfolgen, aber auch Sorgen und Ängste widerspiegelt. 1992 können sich Hanno und Manfred endlich wieder in den Armen halten. Drei Jahre nach der Wiedervereinigung und 44 Jahre nach Hannos Flucht aus Leipzig. Es ist, als wären sie immer zusammen geblieben und niemand hätte sie entzweit.
Wie das Wetter am langen Wochenende wird? Das kann Literaturfans und Neugierigen ziemlich egal sein, denn der Leipziger Literarische Herbst bietet erwärmende, erhellende, unterhaltsame Lesungen, Theateraufführungen und Gesprächsrunden. Am Samstag, 29. Oktober, wird der Erzählkünstler Werner Heiduczek geehrt. „Ich bin wie ich bin“ lautet das Motto des Ehrenkolloquiums für den Autoren, der in Kürze 90 Jahre alt wird. Ab 16 Uhr spricht Heiduczek in der Leipziger Stadtbibliothek über sein Leben und Werk mit dem Verleger Elmar Faber, dem Literaturkritiker Michael Hametner sowie den Schriftstellern Clemens Meyer, Helmut Richter und dem Pfarrer Paul Christian. Dazwischen gibt es Klaviermusik von Sibylle Nowak.
Heute sprechen wir von „Seiten“ im Internet. Wie ist es dazu gekommen? Die Ausstellung der Universitätsbibliothek vermittelt Einblicke in die Frühzeit der europäischen Buchdruckgeschichte und führt uns auf die Spur der Druckseitengestaltung. Frühe Drucke in der Epoche nach Gutenberg versuchen, eine Seite zu gestalten. Denn Gutenberg hat mit seiner Technik noch keine neue Ästhetik geschaffen. Parallel zur Ausstellung in der Bibliotheca Albertina wird eine entsprechende Ausstellung in der Bibliothèque municipale in Leipzigs Partnerstadt Lyon gezeigt.
Gibt es sinnvolles Leben ohne Utopien? U-topos, das ist die Welt, die noch keinen Ort gefunden hat. Uns sind Utopien inzwischen nicht nur abhandengekommen; sie sind verraten worden. Ob sie überhaupt mit dem realen Leben verbindbar sind, war und bleibt strittig. Unsere Welt beschleunigt sich, so dass wir kaum noch mithalten. Aber wohin wollen wir eigentlich? Wo Bewegung alles wird, ist das Ziel nichts. Doch ohne Ziele wird alle Bewegung sinnlos.
Zur Einstimmung auf die bald bevorstehende Halloween-Nacht verschiebt die Mitmach-Ausstellung Inspirata ihre Samstags-Öffnungszeit am 29. Oktober auf die späten Abendstunden und lädt von 18:00 bis 22:00 Uhr zu einem Gruselabend an den Deutschen Platz 4, Eingang G ein. Kinder und Erwachsene, die in entsprechender Verkleidung kommen, zahlen nur den halben Eintrittspreis.
Die Leipziger Buchmesse, das Bach-Archiv Leipzig und der Carl Hanser Verlag laden zur gemeinsamen Buchpräsentation am 4. November, um 20:00 Uhr, in den Festsaal des Alten Rathauses ein. Dirigent, Autor und Bach-Forscher: Sir John Eliot Gardiner stellt in einem Leipzig liest Extra sein Buch „Bach. Musik für die Himmelsburg“ über Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach vor. Prof. Dr. Peter Wollny (Direktor des Bach-Archivs Leipzig) und Sänger des Thomanerchores Leipzig, unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz, begleiten die Buchpräsentation. Es moderiert Grit Schulze vom Mitteldeutschen Rundfunk.
Die euro-scene Leipzig findet vom 8. – 13. November 2016 zum 26. Mal statt. Das Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes zeigt 13 Gastspiele aus 10 Ländern in
22 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 6 Deutschlandpremieren. Das Spektrum umfasst Tanz- und Sprechtheater, Figurentheater, Performances und zwei Stücke für Kinder. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.
Der Leipziger Schriftsteller Ralph Grüneberger wird am 27. Oktober 2016, um 18 Uhr, gemeinsam mit Steffi Böttger, Martin Hoepfner und Axel Thielmann sein Hörbuch „Bienen über Brooklyn. Texte zu Amerika“ in der Stadtbibliothek Leipzig vorstellen.
Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 wird das Sächsische Apothekenmuseum im Thomaskirchhof wieder Schauplatz heimtückischer Morde mithilfe giftiger Pflanzen. Ab 19 Uhr zeigen hier die Autoren Andreas M. Sturm (Hrsg.), Jan Flieger und Martina Arnold, dass der Mörder bei Weitem nicht immer der Gärtner sein muss. Die literarischen Giftmischer präsentieren vielmehr ihre – ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlenen – tödlichen Anleitungen in Form von Krimi-Kurzgeschichten aus den „Giftmorde“-Anthologien.
Die Oper Leipzig präsentiert am 9. und 10. November 2017 die Popband „Die Prinzen“ gemeinsam mit dem Gewandhausorchester im Opernhaus. Nach über sechs Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und sechs Platinplatten, zwei Echo-Music-Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten.
In der Fotosammlung im Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig befindet sich seit 1885 eine fotografische Besonderheit: 45 Porträts auf Glas von Menschen aus Tahiti, Fidschi und Hawai‘i. Diese sogenannten Ambrotypien, entstanden zwischen 1860 und 1880. Sie geben nicht nur Einblick in die frühe Medienhistorie, sondern erzählen auch vom ambivalenten Verhältnis zwischen Fotografie und Ethnologie. Diese Unikate wurden jüngst restauriert; die Ergebnisse werden nun vom 20.10.2016 bis zum 15.01.2017 in der Dauerausstellung präsentiert.
Am Donnerstag, 20. Oktober 2016, 19 Uhr, liest Autor Rolf Hofmann aus seinem gleichnamigen Buch im Pfarrhaus Möckern, Georg-Schumann-Straße 198. Eine kleine Fotoausstellung gibt es ebenfalls.
Ein großartiger Ausstellungsauftakt braucht auch eine angemessene Finissage. Die Ausstellung „GRASSI invites #2: dazwischen /in/ between“ verabschiedet sich mit einem umfassenden Veranstaltungsprogramm am Wochenende, zu dem alle ganz herzlich einladen.
In einer gemeinsamen Präsentation zeigen die Thüringer Künstler ELWIDA und Tristan Zimmermann eine Auswahl ihrer Werke am 5. November im Westwerk. Der Zauber des Lichts ist das Leitmotiv in den Werken der Suhler Malerin ELWIDA. Durch das Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Sehgewohnheiten verzaubert und verunsichert die Künstlerin die Betrachter und führt sie durch phantastische Farbspektren zu tieferen Sinnschichten. In der Tradition der Op-Art, der optischen Kunst, verändert ELWIDA durch unterschiedliche Lichtstimmungen den Raum und erzeugt so das Gefühl von Bewegung und Veränderung in ihren Bildern.
In der KrimiLounge im Oktober aus der Buchhandlung Hugendubel werden zwei spannende Krimis vorgestellt und Moderator Elia van Scirouvsky spricht mit den Autoren über ihre Krimis und so gibt es immer noch das eine oder andere Detail über die Bücher hinaus zu erfahren.
Zoltán Böszörményis „In den Furchen des Lichts“, ein Flüchtlingsroman mit einem Lagerschauplatz irgendwo in Westeuropa Anfang der achtziger Jahre, erzählt vom Eingesperrtsein im Lager, von gewaltsamem Tod, Verzweiflung und Hoffnung auf Asyl, aber auch von zart sich entspinnenden Liebesbeziehungen und Freundschaften.
Henrike Iglesias haben eine Mission: Das Böse in sich begrüßen. Dem Bösen ein Zuhause geben. Das Böse um sich herum versammeln. Good girls go to heaven, bad girls go everywhere. „GRRRRRL“ ist ein Abend über böse Frauen und über die produktive Kraft der Zerstörung. Eine Hommage an das Unangepasste, das Hässliche, das Laute. Eine Hommage an die böse Frau.
Von herausragender Musikalität, hinreißend auf der Bühne, charmant im Gespräch – Die Sängerin Helene Blum und der Geiger Harald Haugaard gehören weltweit zu den gefragtesten dänischen Künstlern. Sie stellen die Tradition in einen aufregenden, modernen Kontext. Lustvoll und mit souveräner Leichtigkeit bewegen sie sich zwischen Folk, Klassik, Jazz und Ballade und erschließen dem Publikum immer wieder neue Facetten der unterschiedlichen Genres. So haben sie den dänischen Folk ins 21. Jahrhundert getragen.
Am kommenden Samstag, den 1. Oktober 2016 findet um 18 Uhr in der Seifertshainer Laurentiuskirche ein besonderes Gospelkonzert statt. Der Pop- und Gospelchor „Reach Out“ kommt extra aus Siegen, um mit dem Leipziger Chor „Gospel Changes“ zu singen und das Publikum zu begeistern. Die Freude ist bei beiden Chören sehr groß, zumal die Siegener schon einmal vor 10 Jahren in unserer Region waren und nun ihr Versprechen einlösen wiederzukommen.
Auch in den Herbstferien 2016 öffnet die Oper Leipzig ihre Türen mit vielfältigen Angeboten für Ferienkinder. Für Hortgruppen gibt es vormittags Workshop-Angebote auf der Probebühne und die Reiseoper „Hänsel und Gretel mobil“ wird am 9., 11., 12. und 14. Oktober jeweils 11 Uhr im Konzertfoyer gespielt. Eine Stückeinführung gibt es jeweils 10 Uhr im Wagnerfoyer und eine Autogrammstunde nach jeder Vorstellung.
Am Dienstag, 26. September 2016, um 19:00 Uhr laden Protegat, gemeinnützige UG und die Projektgruppe Neue Nachbarschaft zu einem Themenabend ‚“Umgang mit rassistischen Anfeindungen in den Sozialen Medien“ ins Inklusive Nachbarschafts-Zentrum, Lindenauer Markt 13, Odermann-Passage, 04177 Leipzig, ein.
Am 29. September veranstalten die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und der Airport Leipzig-Halle eine Flughafen-Lesung am Terminal A. Beginn ist 18 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr).
Mit einem der kostbarsten Ballettschätze für Jung und Alt öffnet sich am Samstag, 24. September, 19 Uhr der Vorhang für die erste Premiere der neuen Spielzeit mit dem Leipziger Ballett. Peter Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ entführt seit über 100 Jahren in eine märchenhafte Winterwelt und gehört zu den populärsten Werken des Komponisten. Eine Vielzahl bezaubernder Melodien, der Reichtum an musikalischen Einfällen sowie die große Instrumentationskunst machen das Ballett zu einem unverzichtbaren Repertoireklassiker. Für viele Menschen steht es wie kein zweites Werk für die magische Stimmung eines winterlichen Weihnachtsabends.
Die fünf ehemaligen Thomaner von amarcord gratulieren ihren Sängerkollegen aus Dresden. Anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Kreuzchores ist das Ensemble am 30. September 2016, 20 Uhr, in der Leipziger Thomaskirche zu erleben. Für das Programm „Aus dem Notenschrank der Kruzianer“ stöberte amarcord in den Archiven. Der größte Teil des Repertoires, das vorrangig Gesänge aus dem Mittelalter und der Renaissance umfasst, liegt noch unerschlossen in den Bibliotheken und soll damit wieder der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stadt Leipzig wird am Donnerstag, 22.09.2016 19 Uhr eine Veranstaltung im linXXnet in der Bornaischen Straße 3d, 04277 Leipzig stattfinden. Die AutorInnen Tunay Önder und Imad Mustafa werden ihr Buch „migrantenstadl“ vorstellen.
Am Sonntag, 18. September, 18 Uhr steht der renommierte Bariton Thomas J. Mayer, mit der anspruchsvollen Partie des Grafen Mandryka, in der Gesellschaftskomödie „Arabella“ von Richard Strauss auf der Bühne der Oper Leipzig. Im Juni musste er aufgrund einer plötzlichen Erkrankung die Premiere absagen. An der Oper Leipzig war er zuletzt unter der Leitung von Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer als Wotan in „Die Walküre“ und Barak in „Die Frau ohne Schatten“ zu sehen. Thomas J. Mayer reüssierte in den großen nationalen und internationalen Opernhäusern und ist ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen.
Der 14. September steht ganz im Zeichen von 1001 Nacht. Ab 20 Uhr lässt das Allroundtalent Stephan Reher das Märchen „Dschamila ritt durchs Meer“ lebendig werden. Begleitet wird die lebhafte Erzählung von einer orientalischen Tanzgruppe.
Die sächsische Wirtschaft befindet sich auf einem stabilen Wachstumspfad. Die Beschäftigung legt zu, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem Wandel der Arbeit neue Herausforderungen am Arbeitsmarkt sichtbar werden. Die Arbeitswelt verändert sich durch zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion (Arbeit 4.0). Gleichzeitig kommt es in verschiedenen Regionen und Branchen schon jetzt zu Fachkräfteengpässen. Dabei sind es nicht nur die naturwissenschaftlich-technischen Berufe, die gefragt sind. Auch im Bereich Gesundheit, Pflege und frühkindlicher Erziehung bleiben immer mehr Stellen unbesetzt.
Kann ein Russische-Spezialitäten-Laden in Leipzig ein Zuhause sein? Dort verbringt Leonid Kapitelman seine Tage, bis sein Sohn wissen will, wohin sein meist gries¬grämiger, dann wieder die ganze Welt umarmender Erzeuger eigentlich gehört. Also machen sie sich auf eine Reise in eine unbekannte Heimat.
Ab 17. September 2016 schlüpfen die Besucher der neuen interaktiven Ausstellung im UNIKATUM Kindermuseum in die Rolle eines Detektivs und lösen im „Welthotel“ einen Kriminalfall. Dazu sind die 7 Hotelzimmer und das „Gepäck“ ihrer Gäste aus aller Welt (darunter ein Außerirdischer) zu durchsuchen, ihre spannenden Geschichten zu entdecken und die versteckten Rätsel zu lösen.
Der Kunstverein gegenwart und das japanische Haus laden am 10. September ab 12 Uhr zum Freiraum-Festival 2016 in den Leipziger Osten ein. Unter den Stichworten Fiktion, Aktion und Reaktion werden an mehr als 25 Orten, verteilt auf die Viertel Reudnitz, Volksmarsdorf und (Neu-)Schönefeld, produktiv-künstlerische Umgänge mit dem Thema Freiraum erprobt.
Bereits zum vierten Mal initiiert das Leipziger Tanztheater (LTT) die Leipziger Tanztheaterwochen (LTTW) vom 15. September bis zum 1. Oktober 2016 in Leipzig. Die insgesamt 15 Aufführungen sind erstmals an drei Spielstätten zu erleben: Neben den langjährigen Partnern Werk 2 und Schaubühne Lindenfels ist das Festival in diesem Jahr auch im LOFFT - Das Theater zu Gast. Choreograf Alessio Trevisani eröffnet die Leipziger Tanztheaterwochen mit der Tanz-Theater-Collage „1916 onenineonesix“ anlässlich des 100. Dada-Geburtstages in der Schaubühne Lindenfels.
Der Fotograf Gerhard Hopf hat mehr als zwanzig Jahre lang die Arbeit der Leipziger Büchermenschen in den Verlagen, Buchhandlungen, Druckereien und Bibliotheken der späten DDR-Zeit verfolgt. Mit seiner Kamera hat er die „Geburt“ der Bücher in den graphischen Betriebsstätten erlebt, die Mühen der Verteilung verfolgt und den „Run“ der Leser auf die heiß begehrten Lesestoffe dokumentiert. Seine legendär gewordenen Fotos aus dem ehemaligen Graphischen Viertel von Leipzig scheinen aus heutiger Sicht wie aus der Zeit gefallen zu sein, und doch schlug hier das Herz der Buchstadt Leipzig.
Fotografien des Leipziger Künstlers Harald Kirschner sind ab 9. September 2016, in der Gnadenkirche Wahren, Opferweg 2, zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung „Bekenntnisse – Kirchliches Leben in der DDR“ am kommenden Freitag, 19:30 Uhr, lädt der Förderverein Gemeindeaufbau herzlich ein.
Das Leipziger Georgenhaus diente dem Leipziger Rat bis ins späte 19. Jahrhundert als Experimentierfeld sozialpolitischer Maßnahmen. Arme, Alte, Kranke, Waisenkinder, Straf- und Auffällige – kurz Menschen am Rande der Norm und der Gesellschaft – fanden im Georgenhaus ihre Zuflucht, ihre Schule, ihr Gefängnis.
Über die Idee und die Motivation für seine Porträtserien Hochwohlgeboren und Milchweiß wird der Fotograf Michael Bader am kommenden Donnerstag, 08.09., 17 Uhr in seiner sympathischen Art Auskunft geben.
Noch vor einem Monat konnte man die großartige Sängerin Sharon Brauner im ZDF in dem Film „Auf das Leben!“ als junge Ruth neben Hannelore Elsner sehen, am kommenden Sonntag ist sie zusammen mit ihrem Berliner Kollegen und berühmten jiddischen Chansonsänger Karsten Troyke im Ariowitsch-Haus zu Gast.
Am Sonntag, den 4. September um 16 Uhr veranstaltet der Ökolöwe gemeinsam mit dem LeseLust Leipzig e.V. einen spannenden Vorlesenachmittag im Stadtgarten Connewitz. Dieses Mal gibt es „Hände hoch und Ohren auf! – Geschichten von kleinen Schurken und Möchtegernganoven“ für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Kinder und Eltern sind eingeladen, es sich bei Sonnenschein und frischem Kräutertee gemütlich zu machen und sich auf eine literarische Reise zu begeben.
Den Auftakt der Spielzeit 2016/17 macht die Musikalische Komödie am Samstag, 3. September, 19 Uhr mit der traditionellen Eröffnungsgala. Unter dem Motto „Kein Pardon für Prinzessinnen und Piraten“ präsentieren Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie Highlights der kommenden Inszenierungen, darunter auch Ausschnitte aus dem Musical „LoveMusik“ von Kurt Weill und Alfred Uhry, das im Januar seine deutsche Erstaufführung an dem Operetten- und Musicalhaus feiert.
Am Donnerstag ist Weltfriedenstag! Im Rahmen des globaLE Filmfestivals zeigen die Passage Kinos am Donnerstag, den 1. September, um 20:00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ den Dokumentarfilm Krater für den Frieden, der sich mit dem gescheiterten Abrüstungsgipfel in Paris 1960 beschäftigt. Die Regisseurin Gaby Weber wird als Gast zum anschließenden Gespräch anwesend sein. Die Moderation übernimmt Mike Nagler von globaLE. Der Eintritt ist frei!
Der Autor Gerald Netsch ist am Donnerstag, den 8. September um 15:30 Uhr Gast im Stadtteilprojekt Dresdner 59 (Haltestelle: Reudnitz-Köhlerstraße) und liest dort im Nachbarschafts-Cafe aus seinem Buch „Das Akkordeonspiel“, einer bewegenden Erzählung über die Geschichte eines Mannes, der in seiner Kindheit vom Wesen seiner Mutter zutiefst geprägt wurde.
Your Turn, übersetzt „Du bist dran!“, heißt das Schülerprogramm, das die gemeinnützige Gesellschaft Common Purpose seit 2009 in Leipzig durchgeführt. Mit einer Beteiligung am U 20 poetry slam in der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz 10 in Leipzig endet am 2. September um 17 Uhr das bereits im Winter 2015 gestartete Programm.
Glück gehabt! Als Chefredakteurin und Regierungssprecherin war Monika Zimmermann ständig unter Leuten. So saß sie mit Angela Merkel in einer Moskauer Kneipe, als noch niemand ahnte, was aus ihr werden würde, traf Helmut Kohl zu Kaffee und Kuchen, belauschte Erich Honecker beim Small Talk, wunderte sich über Bundespräsident Johannes Rau als Witzeerzähler, staunte in einer Magdeburger Dachkammer über Joachim Gaucks Haltung und erlebte Alfred Neven DuMont als eifrigen Faxe-Versender.
Spannende, interessante und nachdenkenswerte Literatur hat der Durstige Pegasus im Oktober mit Moderator Elia van Scirouvsky in den Satteltaschen. Das Buch „Sanggo der Waisenjunge“ des kamerunischen Autors Taba Keutcha entstand aus dem Bestreben, die Einstellung gegenüber menschlicher Vielfalt in unserer Gesellschaft zu verändern. „Sanggo“ spricht durch seinen märchenhaften Erzählstil und die fantasievolle Bebilderung in besonderem Maße Kinder und Jugendliche an.
Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit.
Ab dem 9. September wird im Westwerk in Leipzig Plagwitz eine besondere Installation ihre Heimat finden. Dilemma. ist angelehnt an des Konzept der „Escape Rooms“, geht aber über das Lösen von Rätseln hinaus: In Kleingruppen von 4 bis 8 Leuten begibt man sich in die sogenannte begehbare Zwickmühle, ein Raum zwischen Ausstellung und Kuriositätenkabinett. Die kommenden 60 Minuten gilt es, als Gruppe moralische und philosophische Dilemmata zu diskutieren. Der Haken an der Sache ist, dass die Gruppe nur eine gemeinsame Antwort geben darf und die Uhr tickt. Dilemma. ist nutzt das mittlerweile auch in Deutschland beliebte Format des „Locked Rooms“ und verwebt es mit politischen Fragestellung. Ein bisher einmaliges Konzept.
Zum zweiten Mal laden die „Eisenmüller“ Sabine und Jost Mucheyer zu einem besonderen Klangerlebnis in das malerische Ambiente des technischen Kulturdenkmals. Das diesjährige Motto „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ verspricht Wiener Feeling pur. Chefdirigent Wolfgang Rögner und sein Orchester haben jedoch nicht nur Hüpfer und Springer, sondern auch manche reizvolle Überraschung im Gepäck.
Die schönsten Arien von Belcanto sowie Lieder von Tschaikowski, Rimski-Korsakov und Glinka (nach Gedichten von Puschkin, Fet und Tolstoi)sowie ältere russische Romanzen und innige Volkslieder singt Liudmila Shikhova (Sopran) aus Sankt-Petersburg, die Gewinnerin des internationalen Gesangwettbewerbs in Orvieto (Italien) und Preisträgerin des Gesang-wettbewerbs „Romanziada“ in Moskau.
Am kommenden Donnerstag, den 11. August startet das Ancient Trance Festival (12.-14.08.) mit einem besonderen Konzert in seine achte Auflage. Als Opener eingeladen wurde die Leipziger Electro & World Beat Band „Annuluk“, die um 20:30 Uhr im Schloss Taucha das Eröffnungskonzert bestreitet.
Zu einem Sonderkonzert für einen Liedermacher, Orgel und Saxophon wird am Sonntag, dem 14. August 2016, 18 Uhr, in die Kirche Panitzsch eingeladen. Unter dem Titel „Ich öffne die Tür weit am Abend“ gestalten Liedermacher Gerhard Schöne, der Saxophonist Ralf Benschu – bekannt von seinen Zwischenspielen bei Keimzeit – und der Kirchenmusikdirektor und Organist Jens Goldhardt einen Konzertabend zwischen Würde, Freude und heiterer Ausgelassenheit.
Das Ensemble Consart gastiert am Mittwoch, dem 03.08.2016 mit einem Konzert in der Thomaskirche Leipzig. Unter dem Titel „Reformation und die Eine Welt“ musizieren die Sänger und Instrumentalisten Werke von Johann Sebastian Bach (Kantate BWV 102), Melchior Vulpius und Johann Steuerlein. Höhepunkt des Programms ist eine Uraufführung des in Leipzig lebenden Komponisten Franz Kaern („Wenn es wahr ist...“).
Premiere für „8 Frauen“: Ab dem 6. August 2016 bringt das diesjährige KAOS-Sommertheater die etwas andere Weihnachtsgeschichte, eine Kriminalkomödie des französischen Dramatikers Robert Thomas, zur Aufführung. Acht Frauen unter einem Dach und der einzige Mann ist: tot. Tot auch das Telefon, die Hunde, die Autos, versperrt sind die Tore zur Außenwelt. Die große Frage lautet: Wer ist die Mörderin?
Am Sonnabend, den 6. August 2016, um 20 Uhr, laden das Ensemble vom Unternehmen Bühne Leipzig und der Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. traditionsgemäß am Abschlussabend zum ACTORS SLAM in den Schlosshof ein: Die „Troubelmakers“ – fünf Schauspieler der freien Improtheaterszene Leipzigs: August Geyler / Alexander Eckardt / Moritz Bockenkamm / Anne Rab /Andreas Grasse – und die „Heartbreakers“ – fünf Schauspieler vom Unternehmen Bühne Leipzig unter der Leitung von Tilo Esche – stellen sich in einem spektakulären ACTORS SLAM, einem Improvisationswettkampf, dem Publikum.
Jeden letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr lädt der Landtagsabgeordnete Marco Böhme zusammen mit der Linksjugend Leipzig zum „Ökotalk“ in das Projekte- und Abgeordnetenbüro INTERIM by linXXnet in die Demmeringstraße 30 ein. Thema diesmal: „46°C und es geht noch heißer – Klimawandel als Fluchtgrund“.
In den autobiographischen Roman „Der kluge Säufer“ fließt die Sicht der co-abhängigen Frau wie auch die des Alkoholikers Enno ein, der sich nach Ende seiner Sucht aufrichtig zu allem befragen ließ, was er zuvor verleugnete oder verdrängte. In einer knappen pointierten Sprache macht Franziska Steinrauch die Angst und Verzweiflung der Frau deutlich, aber auch ihre Liebe, die starke Sinnlichkeit zwischen beiden und ihre Hoffnung.
Es kommt wieder Leben auf das Stiftsgut Liebertwolkwitz: Nach dem Historischen Maien-Markt beginnt am kommenden Mittwoch, 6. Juli, die diesjährige Sommersaison der „Wolkser Höfe“ mit einem Live-Konzert unter dem Motto „American Folk“. Hierfür wird ab 18 Uhr „Joes Company“ für die richtige musikalische Stimmung sorgen.
Am kommenden Sonntag erwartet die Besucher ab 15:30 Uhr in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals ein nicht alltägliches musikalisches Erlebnis. Die jungen Cembalistinnen Michaela Hasselt und Hildegard Saretz bringen auf ihren historischen Tasteninstrumenten die Vielfalt der deutschen Musiklandschaft im späten 18 Jahrhundert zum Klingen. Die Quellen ihrer Konzerte fanden die Künstlerinnen in der Königlichen Musikaliensammlung des sächsischen Kurfürsten Friedrich August III., später König Friedrich August I. von Sachsen.
Vielfältigste Kulturveranstaltungen vom 3. bis 17. Juli in spektakulärer Open air-Location
Nach erfolgreichem Auftakt im vergangenen Jahr, geht die Veranstaltungsreihe Sommerbühne Leipzig in der Arena am Panometer 2016 in die zweite Runde! Vom 3. bis 17. Juli 2016 findet in der einzigartigen Open air-Location, einem ehemaligen Gasometer im Leipziger Süden, jeden Abend ein anderes Event-Highlight statt.
Am Freitag, dem 24.06.16, um 20 Uhr, findet im Pöge-Haus (Hedwigstraße 20) die Lesung aus Hermann Hesses Klassiker „Unterm Rad“ statt. Vorleser Malte Cordes wird mit seiner angenehmen und gleichzeitig expressiven Leseperformance dem Werk neues Leben einhauchen.
Vom 17. Juni bis 16.10.2016 ist die Sonderausstellung „GRASSI invites #2: dazwischen /in/ between“ im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig geöffnet. Dazwischen sein: (Er)Leben zwischen einem Hier und einem Dort, zwischen Orten, zwischen verschiedenen Systemen von Werten und Normen, zwischen Sprachen und Zeiten… Dazwischen ist: gehen und stehen, reisen und fliehen, aufbrechen und verabschieden, ankommen und neu anfangen. Wie fühlt es sich an, in so einem Zwischenraum zu sein?
Auch bei Nacht hat das Rosental seinen Reiz. Fledermäuse huschen durch die Baumwipfel und über die Flüsse. Glühwürmchen steigen in der Dämmerung aus dem Grün. Käuzchen und Eulen lassen sich mit ihren gruseligen Rufen hören. Und zu dieser Zeit sind die Waldkauzkinder besonders rege... Sogar Gespenster soll es hier geben... es gibt also nicht nur interessante Tiere zu sehen und zu hören, sondern auch allerlei Gruseliges und Schauriges rund um diese seit Jahrhunderten beliebte Park- und Waldlandschaft. August der Starke, Nixe und Räuber begleiten unseren düsteren Rundgang.
Der Islam als eine der großen Weltreligionen verfügt über ein Rechts- und Wertesystem (sharîa), welches oft vereinfacht mit dem Begriff „Islamisches Recht“ übersetzt wird. Es umfasst Regelungen und Methoden der Rechtsfindung in Bezug auf das Verhältnis des Menschen zur göttlichen Autorität sowie das Verhältnis der Menschen untereinander. Die sharîa ist ein hochaktuelles Thema, welches am Dienstag, den 21. Juni 2016 im Saal 3 des Haus des Buches einem breiten Publikum nähergebracht werden soll. Um 19:30 Uhr findet ein Vortrag zum neusten Titel der Edition Hamouda statt, der dieses Thema auch für Laien verständlich aufarbeitet.
Am Mittwoch, 22. Juni 2016, 20 Uhr gibt der international bekannte Gitarrist Roberto Legnani in Markkleeberg in der Orangerie Gaschwitz, Hauptstraße 315, ein Konzert der Extraklasse: eine Hommage an die Gitarre und ihren zauberhaften natürlichen Klang. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse ab 19:30 Uhr.
Am Samstag, dem 18. Juni lädt der Bürgerverein Gohlis e.V. wieder alle Bürgerinnen und Bürger zu seinem Kinder- und Sommerfest ein. Auf dem Stadtplatz an der Lindenthaler Straße/ Ecke Eisenacher Straße erwartet die Besucher_innen ein buntes Fest mit vielfältigen Informations- und Mitmachangeboten. Ab 15:00 Uhr erwartet die BesucherInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Spaß und Spiel, u.a. mit einer Hüpfburg, Kinderschminken und musikalischen Darbietungen für die ganze Familie.
Am Donnerstag, den 16.06.2016, 18:30 Uhr laden Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei und Claudia Maicher, Europapolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion „BREXIT - Drin oder Nichtdrin, was ist hier die Frage?“, in die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig.
Am 14. Juni 2016 wird ab 19:00 Uhr im linXXnet, Bornaische Straße 3d, 04277 Leipzig über die Situation in Syrien berichtet. Dazu sind Christin Lüttich (Adopt a Revolution, Projekt zur Unterstützung der Zivilgesellschaft in Syrien) und der Fotograf Sylvio Hoffmann eingeladen.
Liebe und Ökonomie, Idealismus und Macht, menschliche Natur und rationales Kalkül. In einer warmen Hütte fern der Stadt, zwischen schroffen Felswänden und unter grollenden Regenwolken verlieren sich ein junges Ehepaar und ein Polizist in der Disharmonie dieser Gegensätze: bewusst und unbewusst, gesagt und gefühlt, körperlich und geistig, schuldig und unschuldig.
Am Sonntag, den 19. Juni, findet auf der Bosestraße vor dem Schauspielhaus von 14 Uhr bis 19 Uhr ein großes open-air-Sommerfest statt. Eine mongolische Jurte dient als Spielzelt, vom Riesenwackelturm bis zum ägyptischen Brett- und arabischen Strategiespiel wird eine Fülle von Spielmöglichkeiten für jedes Alter angeboten.
Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum Kinder- und Familienfest auf dem Parkbogen Ost, genauer auf dem Platz vor der alten Ostwache (Gregor-Fuchs-Straße 45). Zwischen 13 und 18 Uhr werden organisiert vom Leipziger Kinderbüro des ortsansässigen Kinderschutzbundes zahlreiche Vereine ein buntes Angebot für Kinder und Jugendliche vorhalten.
In Lindenau kommt es am Samstag, 11. Juni, 19 Uhr zur Premiere der Palast-Revue „Capriolen“. Die Musikalische Komödie lässt hier die Goldenen Zwanziger Jahre wieder aufleben – eine Zeit frivoler Freizügigkeit und unbändiger Lebenslust. Mit fliegenden Beinen, atemberaubender Artistik und schwungvollen Melodien von den Comedian Harmonists bis zu Claire Waldoff beschwört „Capriolen“ den Glanz der Zwanzigerjahre herauf und blickt zurück auf die Ursprünge des Showbusiness, in die Zeit schillernder Stars wie Marlene Dietrich oder Josephine Baker.
Ein besonderes Musikinstrument erklingt im Konzert der Bläserakademie am Freitag, 10.06.2016 ab 19:30 Uhr im Großen Saal der Hochschule für Musik und Theater, Grassistraße 8. Für die Aufführung der „Suite Delphique“ von André Jolivet (1905-1974) wird neben Blasinstrumenten, Schlagzeug und Harfe eine Ondes Martenot („Martenot-Wellen“) zu hören sein.
Bei TheaterTotal finden sich jedes Jahr um die 30 junge Menschen aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam künstlerisch zu arbeiten und die Berufe rund um die Theaterbühne hautnah zu erfahren. Schauspiel, Tanz, Tai- Chi und Akrobatikunterricht gehören genauso zum Alltag, wie die Zubereitung eines täglichen Mittagessens für 30 Personen und die Organisation einer dreimonatigen Tournee durch Deutschland. Gemeinsam mit professionellen Künstlern wird eine Inszenierung entwickelt, die dann von April bis Juli auf der Tournee gespielt wird. Dieses Jahr fiel die Wahl der Teilnehmer auf „Das Wintermärchen“ von William Shakespeare.
Diesen Samstag, den 11. Juni 2016, veranstalten die Kreativschaffenden und Dienstleister des Vierseithofes Leipzig, Berliner Str. 77, der seit einigen Jahren eine Art Geheimtipp für Familien darstellt, von 15-18 Uhr ein kleines Sommerfest in der Berliner Straße 77. Die Werkstätten und Veranstaltungsräume stehen für Besichtigungen offen und ihre Betreiber für Fragen zur Verfügung. Mit Live-Musik zum Chillen gibt sich die Haus- und Hofband Queensland die Ehre. Das Akustik-Trio um Sängerin Ute Schlossarek präsentiert bekömmliche Klassiker aus Jazz, Soul, Pop und Chanson und wird das Zusammensein auf angenehme Weise abrunden.
Der „Gospeltrain Leipzig“ veranstaltet am 18. Juni um 17 Uhr in der Reudnitzer St. Laurentius-Kirche das 8. Leipziger Gospelfestival. Mit von der Partie ist in diesem Jahr der Saalfelder Gospelchor „The Right Key“ unter der Leitung von Michael Beier.
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren ein Schock: Die national-konservative Alternative für Deutschland konnte mit hohen Ergebnissen in alle drei Landtage einziehen, in Sachsen-Anhalt sogar mit 24,3 %. Die Linke schaffte in den Westbundesländern den Einzug in den Landtag nicht und erlitt in Sachsen-Anhalt erhebliche Verluste.
Das erfolgreiche Stück von ciacconna clox nach den Brüdern Grimm kehrt zurück! In der Open-air-Version: Sa, 11. + So, 12. Juni, jeweils 16:00 Uhr im Clara-Zetkin-Park, Anton-Bruckner-Allee (Nähe Sachsenbrücke/AOK-Spielplatz). Es ist eine der verrücktesten, kraftvollsten und optimistischsten Geschichten der Brüder Grimm. Gespielt vom Schauspieler Stefan Ebeling und von einem Meister des Akkordeons, Oleg Nehls.
Der stimmungsvolle Garten des Schillerhauses ist jedes Jahr wieder Veranstaltungsort des Sommertheaters mit der freien Theatergruppe Kulturbeutel Leipzig. In diesem Jahr hat sich das Ensemble der Farce „Charlys Tante“ verschrieben. Uraufgeführt 1892 wurde das Stück unzählige Male verfilmt und auf die Bühne gebracht. Nun ist es vom 10. bis 12. Juni und vom 16. bis 19. Juni, jeweils um 19 Uhr, in der historischen Kulisse des Schillerhauses zu sehen.
Die letzte Premiere der Spielzeit im Theater der Jungen Welt Leipzig am 9. Juni um 19:30 Uhr ist ebenso internationales wie hochaktuelles Sommertheater. In „Brennpunkt: X“ nähert sich Regisseur Jörg Wesemüller der aktuellen Flüchtlingssituation an. Zehn Geflüchtete aus Syrien, Marokko, dem Libanon, dem Irak, Tunesien und Pakistan und fünf Schauspieler des Theaters der Jungen Welt zeigen kraftvoll und energetisch den deutschen und europäischen Umgang mit Geflüchteten in all seinen Licht- und Schattenseiten – in Arabisch, Deutsch, Urdu, Englisch, Französisch und Kurdisch.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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