Artikel zum Schlagwort Dürre

Nach drei Hitze- und Dürresommern in Leipzig

Grüne kritisieren: Stadtverwaltung hängt bei Maßnahmen zur Klimaanpassung schon wieder hinterher

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig muss sich ändern. Dass war zwar schon vor 2018 klar, als der erste von drei aufeinanderfolgenden Hitze- und Dürresommern die Stadt heimsuchte. Aber die drei Sommer, in denen Wiesen und Bäume vertrockneten und auch die Schäden im Auwald nicht mehr zu übersehen waren, haben richtig Druck auf die Kombüse gebracht. 2019 beschloss der Stadtrat zwar nicht das 10-Punkte-Programm der Grünen gegen Hitze im Stadtgebiet. Aber die Verwaltung bot an, einen Maßnahmeplan vorzulegen. Im Sommer 2020 sollte die Bestandsaufnahme fertig sein. Weiterlesen

Sinkende Grundwasserspiegel, vertrocknende Parkbäume

Das Leipziger Bewässerungskonzept soll im Dezember vorliegen und wird frühestens 2021 wirksam

Foto: Jan Kretzschmar

Für alle LeserDa waren nicht nur einige unserer Leser/-innen entsetzt über die Bilder der gefällten Bäume im Mariannenpark, die die drei Dürrejahre hintereinander nicht überstanden haben. Einer schrieb uns: „Die Trockenheit wird noch Jahre andauern. Wenn also nicht bald mal jemand von städtischer Seite etwas unternimmt, wird es dann in 2 oder 3 Jahren keine alten Parkbäume mehr geben.“ Leipzigs Politik reagiert zu langsam. Das steht eigentlich seit Juni fest. Weiterlesen

Drei Jahre Trockenheit

Im Mariannenpark mussten aus Sicherheitsgründen ganze Baumreihen gefällt werden

Foto: Jan Kretzschmar

Für alle LeserDas war dann wohl ein bisschen untertrieben, als das Amt für Stadtgrün und Gewässer am 9. Juli meldete: „Baumschnittarbeiten im Mariannenpark beginnen am Montag“. Kaum ein Leipziger Park scheint derzeit so stark von der Trockenheit und den daraus resultierenden Folgen für die Parkbäume betroffen zu sein. Aus den Baumschnittarbeiten sind Baumfällarbeiten geworden. Obwohl das in der Meldung schon so anklang. Weiterlesen

Extreme Verhältnisse in unseren Fließgewässern – Einschränkung der Wasserentnahmen

Foto: Landkreis Leipzig

Die extremen Verhältnisse in unseren Fließgewässern erfordern die Einschränkung der Wasserentnahmen, informiert die untere Wasserbehörde. Seit 2018 haben wir die Wasserentnahme aus den Fließgewässern im Sommer eingeschränkt. 2018 und 2019 waren sehr trockene Jahre mit Niederschlägen von nur um 400 bis 500 mm/a. Hinzu kommt, dass die potentielle Verdunstung in diesen Jahren extreme Werte von bis zu 800 mm/a erreichte. Die bisherige Entwicklung deutet auf ähnliche Zustände auch in 2020 hin. Weiterlesen

Der alte Trott und die Unfähigkeit, ein falsches Verhalten noch zeitlebens zu ändern

Wenn die Grüne Liga eine Pressemitteilung von 2019 noch einmal verschickt: Statt Dürre-Jammerei Wasser in der Landschaft halten

Foto: Michael Freitag

KommentarAll das, was wir derzeit mit immer mehr Hitzetagen, Dürre, vertrockneten Stadtbäumen, vertrockneten Wäldern erleben, war zu erwarten. Seit Jahren schon. Nichts anderes haben die Klimamodelle der Meteorologen seit 30 Jahren als wahrscheinliches Szenario beschrieben. Auch die Modellierungen des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben nichts anderes vorausgesagt. Aber die sächsische Politik hat nicht reagiert. Immer noch dominiert das alte, bequeme Denken, das alle Veränderungen ausbremst. Weiterlesen

Studie aus dem UFZ zum Klimawandel

Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden zunehmen, wenn wir den Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserEigentlich ist es seit über zwanzig Jahren bekannt, was die Klimaerwärmung speziell auch für Sachsen bedeutet, das neben den längeren Hitzeperioden auch besonders von zunehmenden Dürreperioden betroffen ist. Das dritte Jahr hintereinander erlebt Sachsen so ein Jahr. Und Entwarnung gibt es keine. Im Gegenteil. Das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum sieht noch mehr Dürren und Trockenzeiten auf uns zukommen. Denn den Treibhausgasausstoß haben wir noch immer nicht gesenkt. Weiterlesen

Klimanotstand bestimmt noch immer nicht die Politik der Stadtverwaltung

Grüne kritisieren das Fehlen eines Bewässerungskonzepts und die Vorlage für das versprochene Klimareferat

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer April war viel zu trocken. Wenn es nicht bald wirklich kräftig regnet, steuert Leipzig ins dritte Dürrejahr hintereinander. Und noch viel wichtiger wird eine zentrale Steuerung, die im Oberbürgermeisterwahlkampf im Januar eine ganz zentrale Rolle spielte: ein Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsreferat mit elf festangestellten Mitarbeiter/-innen, das den „Klimanotstand“ endlich auf die oberste Ebene bringt, dahin, wo er hingehört. Weiterlesen

BUND Leipzig fordert Stadtverwaltung zur Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen auf

Foto: René Loch

Der BUND Leipzig warnt vor einer dramatischen Gefährdung der Leipziger Stadtbäume und fordert unverzügliche Maßnahmen zum Erhalt des Baumbestandes. Durch das weitgehende Ausbleiben des Winter- und Frühjahrsregens ist der Grundwasserspiegel niedrig und die meisten Bäume können sich nicht ausreichend mit Wasser versorgen. Auch für die nächsten Wochen werden nur geringe Niederschlagsmengen vorausgesagt. Durch das weitgehende Ausbleiben des Winter- und Frühjahrsregens ist der Grundwasserspiegel niedrig und die meisten Bäume können sich nicht ausreichend mit Wasser versorgen. Weiterlesen

Baumpflegearbeiten in öffentlichen Grünanlagen erforderlich

Foto: Ralf Julke

Aktuell erfolgen Baumpflege- und Fällarbeiten im Friedenspark, am Balzacplatz und im Wilhelm-Külz-Park. Für Ende Mai sind Arbeiten im Park Miltitz und im Park Dösen geplant. Zudem ist das Fachpersonal des Amtes für Stadtgrün und Gewässer im öffentlichen Grün und den Parkanlagen unterwegs und führt Baumkontrollen durch, um die Verkehrssicherheit für die Parkbesucher zu gewährleisten. Weiterlesen

Zwei Jahre Trockenheit

Linke beantragen ein neues Bewässerungskonzept für Leipzig + Update

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Leipzig-Zentrum: Baumpflegearbeiten in Lenné-Anlage notwendig“, meldete das Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer am 24. Januar. „Die extreme Trockenheit des letzten Sommers hatte zum Absterben mehrerer Bäume geführt. Neben sieben Bergahornen, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind, ist eine große raumprägende Buche abgestorben. Die betroffenen Pflanzen sind nicht mehr bruch- bzw. standsicher. Bäume auf historischen Standorten werden ersetzt, wenn eine Nachpflanzung möglich ist.“ Weiterlesen

Staatsminister Schmidt wirbt im Bundesrat für Versicherungslösungen

Landwirte bei Vorsorge gegen Dürre unterstützen!

Foto: L-IZ.de

Landwirte sollen sich künftig mit bezahlbaren Versicherungen gegen witterungsbedingte Schäden und Ertragsausfälle absichern können. Dafür hat sich gestern (8. November 2019) Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt im Bundesrat ausgesprochen. Der Freistaat hatte gemeinsam mit Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat eingebracht. Weiterlesen

Ernteauftakt 2019: Hoffnung auf gute Ernte mit einigen Sorgenfalten

Foto: L-IZ.de

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt und der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB), Wolfgang Vogel, haben heute (1. Juli 2019) im Grimmaer Ortsteil Beiersdorf den aktuellen Stand der Ernte sowie den Sächsischen Agrarbericht 2019 vorgestellt. „Die Trockenheit der letzten Tage hat den Regen der Wochen zuvor leider wieder wettgemacht. Der Blick auf manche Felder verursacht einige Sorgenfalten. Trotzdem hoffe ich weiterhin auf eine gute diesjährige Ernte“, sagte Staatsminister Schmidt. Weiterlesen

Trockener Sommer 2018 hat auch die Grundwasserleiter trockengelegt

Im Kulkwitzer See fehlen rund 1 Million Kubikmeter Wasser

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDie eine oder andere Zeitung machte gleich ein Drama um den Kulki draus. Und natürlich ist es ein Drama. Aber es ist dasselbe Drama, das auch Teiche, Flüsse und Grundwasser betrifft. Wenn es so wenige Niederschläge gibt wie seit 2018, trocknen auch die Grundwasserleiter aus. Also bekommt auch der Kulkwitzer See keine Grundwasserzuflüsse mehr. Der Wasserspiegel sinkt. Weiterlesen

Amt für Stadtgrün und Gewässer reagiert auf Rettungsvorschlag

Wenn Wasser knapp ist, hat auch der Rosentalteich keine Chance

Foto: Claus Reinhardt

Für alle LeserDie Anfrage von L-IZ-Leser Claus Reinhardt im Amt für Stadtgrün und Gewässer zum Vorderen Rosentalteich ging nicht unter. Das Amt hat ihm geantwortet und fand seinen Vorschlag nicht wirklich daneben. Aber so einfach ist das mit der Wasserzufuhr nicht, gerade dann nicht, wenn sowieso zu wenig Wasser in den Flüssen ist. Dann fällt selbst die Parthe als möglicher Wasserlieferant aus. Weiterlesen

Wenn die Teiche einfach austrocknen

Könnte wenigstens der Rosentalteich mit einer klugen Idee gerettet werden?

Foto: Claus Reinhardt

Für alle LeserEins ist sicher: Leipzig wird in den nächsten Jahren immer wieder Jahre mit viel zu wenig Niederschlag und hohen Temperaturen erleben. 2018 war nur ein Vorbote. Damals trocknete der Teich im Rosental komplett aus. Ein Teich, der vorher auch für Angler ein attraktives Gewässer war. Neun Fischarten waren hier zu Hause. Barsch, Brassen, Giebel, Hecht, Karausche, Karpfen, Rotauge, Rotfeder und Schleie. Weiterlesen

GRÜNE LIGA Sachsen e.V. und Naturschutzverband Sachsen e.V. lesen der sächsischen Politik die Leviten

Statt Dürre-Jammerei endlich etwas tun, um das Wasser in der Landschaft zu halten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Alarmmeldungen sind wieder in allen Medien zu lesen: Waldbrandgefahr, ausgetrocknete Böden, Wassermangel. „Die aktuelle Wettersituation ruft die Klima-Apologeten auf den Plan, die vor den Folgen des Klimawandels warnen“, kommentieren die GRÜNE LIGA Sachsen e. V. und der Naturschutzverband Sachsen e. V. (NaSa) die aktuelle Nachrichtenlage. „Und führende Vertreter der Land- und Forstwirtschaft stimmen in den von ‚Dürresommer‘, ‚Missernte‘ und ‚Borkenkäfergefahr‘ getragenen Chor ein.“ Weiterlesen

Die Folgen von Dürre und Hitze – Unterrichtung des Bundestages über die Ergebnisse der Risikoanalyse 2018

Foto: Michael Freitag

Kurze Hosen zu Ostern, sicheres Badewetter, tolle Bedingungen für den Weinbau – die ungewöhnliche Wärme und Trockenheit in Deutschland hat ihre guten Seiten. Doch ab wann wird Dürre zu einem echten Problem? Mögliche Folgen für das ganze Land hat die jährliche bundesweite Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2018 aufgelistet. Weiterlesen