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Thema

Dürre

Witterungsumschwung setzt Wäldern zu

Nach einem waldfreundlichen Mai mit viel Regen und kühlen Temperaturen belastet der Wetterumschwung die sächsischen Wälder zunehmend. Sachsenforst informiert zur aktuellen Situation in den sächsischen Wäldern.

Straßenbäume retten: „Leipzig gießt“ schaltet am 25. April eine App für Baumhelfer frei

Straßenbäume kühlen, filtern und befeuchten unsere Atemluft, reduzieren den Straßenlärm, bieten Pflanzen und Tieren Lebensraum und spenden uns durch ihren Schatten ein angenehmes Klima. Aber die Folgen der Klimakrise, insbesondere die trockenen und heißen Sommer, belasten auch das Leipziger Ökosystem nachhaltig. Jetzt werden Leipziger/-innen gesucht, die im Sommer helfen, Leipzigs Bäume zu gießen.

Neuer Forstwirtschaftsplan: NuKLA schreibt Brandbrief an die Leipziger Ratsfraktionen

Es wird eine ziemlich verzwickte Kiste, die Leipzigs Stadträtinnen und Stadträte am heutigen 24. März zu lösen haben, wenn sie jetzt über den neu vorgelegten Forstwirtschaftsplan bestimmen sollen. 2019 und 2020 hatte es ja keinen gegeben und der von 2018 war gestoppt worden, nachdem die Grüne Liga beim Oberverwaltungsgericht erfolgreich Einspruch erhoben hatte. Und weil die Sache nicht endgültig geklärt ist, hat der NuKLA e. V., Mitglied der Grünen Liga, einen Offenen Brief an alle Ratsfraktionen geschrieben.

Lila Flecken auch im Auwald: Satellitendaten zeigen historisches Ausmaß an Dürreschäden

Zwar fallen einem auf dem Satellitenfoto zuerst die großflächig geschädigten Wälder im Erzgebirge auf. In Nordsachsen sind es eher die dürregeschädigten Wälder um Eilenburg. Aber wenn man sich hineinzoomt in den Leipziger Auwald, sieht man, dass selbst hier mitten in gesunden Waldbeständen ganze Inseln mit erheblichen Dürreschäden aufgetaucht sind. Die Satellitenbilder aus dem April 2020 hat jetzt der Staatsbetrieb Sachsenforst veröffentlicht.

Der Durst der Atmosphäre: Wie Trockenheit und Spätfröste das Jahr 2020 geprägt haben

Das dritte Jahr in Folge mit zu wenig Niederschlag, zu hohen Temperaturen und über-durchschnittlich vielen Sonnenstunden hat die Trockenheit in Sachsen 2020 weiter vorangetrieben. Der Vergleich mit den aktuellen Klimaprojektionen für Sachsen zeigt, dass im Hinblick auf Lufttemperatur und Sonnenstunden in den vergangenen zehn Jahren bereits der Zustand eingetreten ist, der bei ehrgeizigem Klimaschutz erst zum Ende des 21. Jahrhunderts erwartet wurde.

Dürre und Hitze setzen nun auch die Laubbäume in Westsachsen zunehmend unter Stress

Am Montag, 21. Dezember, veröffentlichte Sachsens Umweltminister Wolfram Günther gemeinsam mit Landesforstpräsident Utz Hempfling den diesjährigen Waldzustandsbericht für Sachsen. Demnach leidet der Wald immer stärker. Insgesamt sind 35 Prozent der Bäume deutlich geschädigt. Dies ist der höchste Anteil seit Beginn der Waldzustandserhebung. Hingegen wurde nur bei 21 Prozent der Bäume festgestellt, dass sie keine erkennbaren Schäden haben.

Grüne kritisieren: Stadtverwaltung hängt bei Maßnahmen zur Klimaanpassung schon wieder hinterher

Leipzig muss sich ändern. Dass war zwar schon vor 2018 klar, als der erste von drei aufeinanderfolgenden Hitze- und Dürresommern die Stadt heimsuchte. Aber die drei Sommer, in denen Wiesen und Bäume vertrockneten und auch die Schäden im Auwald nicht mehr zu übersehen waren, haben richtig Druck auf die Kombüse gebracht. 2019 beschloss der Stadtrat zwar nicht das 10-Punkte-Programm der Grünen gegen Hitze im Stadtgebiet. Aber die Verwaltung bot an, einen Maßnahmeplan vorzulegen. Im Sommer 2020 sollte die Bestandsaufnahme fertig sein.

Das Leipziger Bewässerungskonzept soll im Dezember vorliegen und wird frühestens 2021 wirksam

Da waren nicht nur einige unserer Leser/-innen entsetzt über die Bilder der gefällten Bäume im Mariannenpark, die die drei Dürrejahre hintereinander nicht überstanden haben. Einer schrieb uns: „Die Trockenheit wird noch Jahre andauern. Wenn also nicht bald mal jemand von städtischer Seite etwas unternimmt, wird es dann in 2 oder 3 Jahren keine alten Parkbäume mehr geben.“ Leipzigs Politik reagiert zu langsam. Das steht eigentlich seit Juni fest.

Im Mariannenpark mussten aus Sicherheitsgründen ganze Baumreihen gefällt werden

Das war dann wohl ein bisschen untertrieben, als das Amt für Stadtgrün und Gewässer am 9. Juli meldete: „Baumschnittarbeiten im Mariannenpark beginnen am Montag“. Kaum ein Leipziger Park scheint derzeit so stark von der Trockenheit und den daraus resultierenden Folgen für die Parkbäume betroffen zu sein. Aus den Baumschnittarbeiten sind Baumfällarbeiten geworden. Obwohl das in der Meldung schon so anklang.

Extreme Verhältnisse in unseren Fließgewässern – Einschränkung der Wasserentnahmen

Die extremen Verhältnisse in unseren Fließgewässern erfordern die Einschränkung der Wasserentnahmen, informiert die untere Wasserbehörde. Seit 2018 haben wir die Wasserentnahme aus den Fließgewässern im Sommer eingeschränkt. 2018 und 2019 waren sehr trockene Jahre mit Niederschlägen von nur um 400 bis 500 mm/a. Hinzu kommt, dass die potentielle Verdunstung in diesen Jahren extreme Werte von bis zu 800 mm/a erreichte. Die bisherige Entwicklung deutet auf ähnliche Zustände auch in 2020 hin.

Wenn die Grüne Liga eine Pressemitteilung von 2019 noch einmal verschickt: Statt Dürre-Jammerei Wasser in der Landschaft halten

KommentarAll das, was wir derzeit mit immer mehr Hitzetagen, Dürre, vertrockneten Stadtbäumen, vertrockneten Wäldern erleben, war zu erwarten. Seit Jahren schon. Nichts anderes haben die Klimamodelle der Meteorologen seit 30 Jahren als wahrscheinliches Szenario beschrieben. Auch die Modellierungen des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben nichts anderes vorausgesagt. Aber die sächsische Politik hat nicht reagiert. Immer noch dominiert das alte, bequeme Denken, das alle Veränderungen ausbremst.

Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden zunehmen, wenn wir den Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken

Eigentlich ist es seit über zwanzig Jahren bekannt, was die Klimaerwärmung speziell auch für Sachsen bedeutet, das neben den längeren Hitzeperioden auch besonders von zunehmenden Dürreperioden betroffen ist. Das dritte Jahr hintereinander erlebt Sachsen so ein Jahr. Und Entwarnung gibt es keine. Im Gegenteil. Das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum sieht noch mehr Dürren und Trockenzeiten auf uns zukommen. Denn den Treibhausgasausstoß haben wir noch immer nicht gesenkt.

Ökolöwe: „Macht alle mit beim Leipziger Gießsommer!“

Das dritte Dürrejahr in Folge, die letzten Monate ohne ausreichende Niederschläge: gerade in Sachsen leiden die Böden unter extremer Dürre. Die langanhaltende Trockenheit stellt das Ökosystem vor große Herausforderungen. Leipzigs Bäume vertrocknen.

Grüne kritisieren das Fehlen eines Bewässerungskonzepts und die Vorlage für das versprochene Klimareferat

Der April war viel zu trocken. Wenn es nicht bald wirklich kräftig regnet, steuert Leipzig ins dritte Dürrejahr hintereinander. Und noch viel wichtiger wird eine zentrale Steuerung, die im Oberbürgermeisterwahlkampf im Januar eine ganz zentrale Rolle spielte: ein Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsreferat mit elf festangestellten Mitarbeiter/-innen, das den „Klimanotstand“ endlich auf die oberste Ebene bringt, dahin, wo er hingehört.

BUND Leipzig fordert Stadtverwaltung zur Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen auf

Der BUND Leipzig warnt vor einer dramatischen Gefährdung der Leipziger Stadtbäume und fordert unverzügliche Maßnahmen zum Erhalt des Baumbestandes. Durch das weitgehende Ausbleiben des Winter- und Frühjahrsregens ist der Grundwasserspiegel niedrig und die meisten Bäume können sich nicht ausreichend mit Wasser versorgen. Auch für die nächsten Wochen werden nur geringe Niederschlagsmengen vorausgesagt. Durch das weitgehende Ausbleiben des Winter- und Frühjahrsregens ist der Grundwasserspiegel niedrig und die meisten Bäume können sich nicht ausreichend mit Wasser versorgen.

Baumpflegearbeiten in öffentlichen Grünanlagen erforderlich

Aktuell erfolgen Baumpflege- und Fällarbeiten im Friedenspark, am Balzacplatz und im Wilhelm-Külz-Park. Für Ende Mai sind Arbeiten im Park Miltitz und im Park Dösen geplant. Zudem ist das Fachpersonal des Amtes für Stadtgrün und Gewässer im öffentlichen Grün und den Parkanlagen unterwegs und führt Baumkontrollen durch, um die Verkehrssicherheit für die Parkbesucher zu gewährleisten.

Linke beantragen ein neues Bewässerungskonzept für Leipzig + Update

„Leipzig-Zentrum: Baumpflegearbeiten in Lenné-Anlage notwendig“, meldete das Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer am 24. Januar. „Die extreme Trockenheit des letzten Sommers hatte zum Absterben mehrerer Bäume geführt. Neben sieben Bergahornen, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind, ist eine große raumprägende Buche abgestorben. Die betroffenen Pflanzen sind nicht mehr bruch- bzw. standsicher. Bäume auf historischen Standorten werden ersetzt, wenn eine Nachpflanzung möglich ist.“

Landwirte bei Vorsorge gegen Dürre unterstützen!

Landwirte sollen sich künftig mit bezahlbaren Versicherungen gegen witterungsbedingte Schäden und Ertragsausfälle absichern können. Dafür hat sich gestern (8. November 2019) Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt im Bundesrat ausgesprochen. Der Freistaat hatte gemeinsam mit Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat eingebracht.

Ernteauftakt 2019: Hoffnung auf gute Ernte mit einigen Sorgenfalten

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt und der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes (SLB), Wolfgang Vogel, haben heute (1. Juli 2019) im Grimmaer Ortsteil Beiersdorf den aktuellen Stand der Ernte sowie den Sächsischen Agrarbericht 2019 vorgestellt. „Die Trockenheit der letzten Tage hat den Regen der Wochen zuvor leider wieder wettgemacht. Der Blick auf manche Felder verursacht einige Sorgenfalten. Trotzdem hoffe ich weiterhin auf eine gute diesjährige Ernte“, sagte Staatsminister Schmidt.

Im Kulkwitzer See fehlen rund 1 Million Kubikmeter Wasser

Die eine oder andere Zeitung machte gleich ein Drama um den Kulki draus. Und natürlich ist es ein Drama. Aber es ist dasselbe Drama, das auch Teiche, Flüsse und Grundwasser betrifft. Wenn es so wenige Niederschläge gibt wie seit 2018, trocknen auch die Grundwasserleiter aus. Also bekommt auch der Kulkwitzer See keine Grundwasserzuflüsse mehr. Der Wasserspiegel sinkt.

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