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Brigitta Lehmann: Leipzigs Auwald - ein Mysterium. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Leipzigs Auwald – ein Mysterium: Eine richtige Tageswanderung durch die Elsteraue von Zwenkau bis Luppenau

Es gibt tatsächlich noch Menschen, die in einem Wald wie dem Leipziger Auwald nicht nur lauter Nutzhölzer sehen, die sogar noch Erinnerungen daran haben, dass dieser Auwald einmal größer und länger war – und wie zerschnitten und zurechtgestutzt er heute ist. Brigitta Lehmann hat diese Erinnerungen. Und deshalb beginnt ihre Wanderung durchs Auenland in Zwenkau, in einem Hafen, den sie gleich mal als öde Betonwüste beschreibt.

Bereits nach dem Brand an der Pragerstraße am 3.10.2019 sprach OB Burkhard Jung von einem Terroranschlag in Leipzig. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Wie viel Freizeit geht eigentlich bei den ganzen Neben- und Ehrenämtern des Leipziger OBM drauf?

Es ist eine berechtigte Sorge, die André Paul da als simpler Einwohner der Stadt Leipzig umtrieb. Denn als Oberbürgermeister hat Burkhard Jung ja schon ein volles Arbeitspensum. Aber dazu kommen dann noch 43 diverse nebenamtliche und ehrenamtliche Tätigkeiten. Und seit Juni ist Jung ja auch noch Präsident des Deutschen Städtetages. Wie kriegt er das eigentlich alles unter einen Hut, wollte Paul wissen. Und der nächste OBM-Wahlkampf beginnt ja gerade erst.

Fünf-Baumarten-Mischung auf einem Feld des Sardinilla-Experiments. Foto: Florian Schnabel
·Bildung·Forschung

Neue Studie bestätigt: Wälder mit hoher Baumvielfalt sind produktiver und widerstandsfähiger

Wälder in den Tropen funktionieren nicht anders als deutsche Wälder. Aber eine Meldung der Universität Freiburg macht jetzt deutlich, wie seltsam deutsche Forscher ticken, denn sie fahren zur Erforschung der Artenvielfalt von Wäldern lieber in den Regenwald, als sich in deutschen Wäldern mit grimmigen Forstverwaltungen anzulegen. Was nichts an der wieder einmal bestätigten Erkenntnis ändert: Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind.

Kassensturz (Symbolbild).
·Wirtschaft·Metropolregion

IWH-Konjunktur-Analyse: Was passiert, wenn Deutschland seine wilden Exportüberschüsse einbüßt?

Deutsche Wirtschaftsinstitute hängen stets wie gebannt an den Exportzahlen. Wenn exportierende Industrieunternehmen weniger Aufträge in ihren Büchern melden, beginnt das Wort Depression sich in die Wirtschaftsseiten der deutschen Zeitungen zu schleichen. Da tauchen schnell auch apokalyptische Töne auf, weil sich die meisten Wirtschaftsredakteure ein Deutschland ohne fetten Exportüberschuss gar nicht mehr vorstellen können. Aber selbst das IWH in Halle hat da mittlerweile seine Zweifel.

Das Plangebiet für das neue Industriegebiet Seehausen II. Karte: Stadt Leipzig
·Politik·Brennpunkt

Die Planer haben auch diesmal wieder eine S-Bahn-Haltestelle vergessen

Irgendjemand muss da in den 1990er Jahren, als die Pläne für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz geschmiedet wurden, komplett getrieft haben. Denn obwohl die Stadt Leipzig ihr Nordraum-Konzept beschlossen hatte und die ersten großen Ansiedlungen schon vertraglich gesichert waren, wurden mindestens zwei wichtige S-Bahn-Stationen, die das neue Gewerbegebiet hätten erschließen können, regelrecht vergessen.

Foto aus der Ausstellung „Verwerfung“. Foto: Andreas Rost
·Kultur·Ausstellungen

Am 7. September wird auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die Ausstellung „Verwerfung“ mit Fotografien von Andreas Rost eröffnet

Am heutigen Freitag, 6. September, beginnt das Festival „FREI_RAUM für Demokratie und Dialog“ der Stiftung Friedliche Revolution auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Am Samstag um 19 Uhr wird auch die Open-Air-Foto-Ausstellung „Verwerfung“ von Andreas Rost eröffnet. Und unübersehbar treibt Rost die Frage um: Warum herrscht heute so eine Unzufriedenheit?

Schwarwel: Gevatter, Kapitel 1: Verleugnung. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Verleugnung: Wie wir den Tod kennenlernen und doch so tun, als wäre er nicht da

Wer keine Selbstzweifel kennt, wird kein großer Künstler. Der weiß einfach nicht, wie schnell ein Mensch in seelische Nöte kommt und was einen tatsächlich berührt, verzehrt, umhaut oder fühlen lässt, am Leben zu sein. Keiner weiß das wohl besser als Schwarwel, der schon im August den ersten Teil einer Graphic Novel veröffentlichte, die während des heute startenden Festivals „Stadt der Sterblichen“ ihre Fortsetzung findet.

Schwarwel. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Endlichkeitsfestival „Stadt der Sterblichen“: Im Gespräch mit Schwarwel

Ab Freitag, 6. September, gibt es ein besonderes Festival in Leipzig. Eines, das die Leipziger so noch nicht erlebt haben. Alles wird sich beim "Stadt der Sterblichen-Festival (SDS) um das Thema Tod drehen. Ein Thema also, was zwar jeden Sterblichen begleitet und doch gern aus dem Alltag ferngehalten wird. Zeit für ein Gespräch mit dem Mit-Macher des neuen Festivals, Schwarwel von der Agentur glücklicher Montag, darüber, wie die Idee dazu entstand und was die Leipiger erwartet.

Muntere Flagge für starkes Sachsen. Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Warum Sachsenhymnen gegen Apokalyptiker nicht helfen

Von Sebastian Fischer hat man in den vergangenen zehn Jahren nicht wirklich viel gehört, obwohl der in Meißen zwei Mal als Direktkandidat gewählte CDU-Mann sogar weinbaupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion war und 2013 sogar versuchte, Sachsen wieder eine Sachsen-Hymne zu verpassen. Aber am 1. September hat er sein Mandat in Meißen an Mario Beger von der AfD verloren. Die „Zeit“ versuchte am Mittwoch, 4. September, Fischers Dilemma zu verstehen. Das eigentlich das Dilemma der sächsischen CDU ist.

Markierung für die Fahrradstraße Dittrichring. Foto: Lucy & Pierre
·Wirtschaft·Mobilität

Gut sichtbare Fahrradstraßenmarkierung nun auch am Dittrichring vor der Thomaskirche

So viele Fahrradstraßen hat Leipzig ja nicht. Und wo es sie gibt, werden sie von Kraftfahrern gern ignoriert. Auch weil die Stadt bislang darauf verzichtet, außer den blauen Schildern am Straßenrand auch große, unübersehbare Hinweise auf der Fahrbahn anzubringen. In der Nacht vom 4. zum 5. September haben Lucy und Pierre jetzt auch im Dittrichring solche Hinweise aufgesprüht.

Udo Lindenberg stellt in Leipzig seine „Zwischentöne“ vor. Foto: Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

Revolutionsgedenken im Leipziger Kunstmuseum – Warum Pappe aus Gold ist

Ab dem 6. September wird eine Ausstellung in Leipzig gezeigt, die nicht nur die Leipziger an etwas erinnert, was vor 30 Jahren in der Messestadt seinen Lauf nahm. Die friedliche Revolution ist in der Geschichte einmalig. Mittendrin steht auch Udo Lindenberg. Der „Panik-Rocker“ stellt seine zusammen mit dem Team des Museums der bildenden Künste in Leipzig gestaltete Ausstellung „Zwischentöne“ vor. Eine Ausstellung, die nicht von Pappe ist, sondern aus Gold.

Franziska Riekewald (Linke) zum Freiladebahnhof. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagte: Verwaltung wird Einfahrverbot für Lkw ohne Abbiegeassistenten nicht prüfen

Immer wieder sterben Menschen, weil sie von Lkw ohne Abbiegeassistenten überfahren werden – auch in Leipzig. Die Linksfraktion wollte die Verwaltung prüfen lassen, inwiefern Einschränkungen für Lkw ohne solche Assistenten möglich sind. Diese hat den Sachverhalt bereits geprüft und sieht wegen der aktuellen Rechtslage keine Handhabe. Abgesehen von der Linksfraktion stimmte wohl vor allem deshalb niemand für den Prüfauftrag.

Die neue Spielstätte des LOFFT auf der Spinnerei. Foto: Tom Dachs
·Theater

Das LOFFT lädt am Wochenende erstmals ein zu einem Besuch auch hinter den Kulissen von Halle 7

Zum ersten Mal am neuen Standort auf der Leipziger Baumwollspinnerei startet das LOFFT jetzt in eine Spielzeit. Einziehen konnte das ambitionierte Theater in seine neue Spielstätte in der Halle 7 in der Spinnerei schon im Frühjahr. Aber jetzt beginnt die erste komplett geplante Saison im neuen Haus. Das Haus öffnet am 7. und 8. September für die zahlreichen Besucher/-innen des Herbstrundgangs der Spinnereigalerien seine Tore und bietet einen intimen Blick hinter die Kulissen. Sogar nachts!

Die alte Männerschwimmhalle im Stadtbad. Foto: Gernot Zwanzig
·Kultur·Ausstellungen

Umbrüche der Moderne im Mittelpunkt: Moderne alte Schulen, Stadtbad und die wiedererwachenden Pittlerwerke in Wahren

Am Sonntag, 8. September, ist wieder Tag des offenen Denkmals. Aus Anlass des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums rückt der diesjährige Tag des offenen Denkmals vor allem die Bau- und Kunstwerke der Weimarer Republik und der Nachkriegsmoderne in den Mittelpunkt des Interesses. Neben zeitgemäßen Kirchenbauten wie etwa St. Bonifatius in Connewitz werden in Leipzig auch Parkanlagen und öffentliche Bauten – beispielsweise der Schönefelder Mariannenpark, das Westbad in Lindenau oder die Georg-Maurer-Bibliothek in Plagwitz – zum Denkmaltag vorgestellt.

Marco Wamuth, Tina Pruschmann: gottgewollt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Gottgewollt: Ein bilderreicher (letzter) Besuch bei den Ordensschwestern von der heiligen Elisabeth in Halle

Ein Zeitalter geht zu Ende, auch für die Ordensschwestern von der heiligen Elisabeth. In Halle haben sie noch ein Ordenshaus. Aber es ist absehbar, dass auch hier die letzte Generation der Grauen Schwestern lebt, wie sie vor 150 Jahren nach ihrer grauen Kopfbedeckung genannt wurden. Zwei Jahre lang haben der Fotograf Marco Warmuth und die Autorin Tina Pruschmann die Ordensschwestern in Halle immer wieder besucht.

Antje Feiks und Rico Gebhardt nach der Wahl zur Landesvorsitzenden am 4. November 2017. Foto: L-IZ.de
·Politik·Sachsen

Sachsens Linke unterm Boden: Ein „Neuanfang, politisch und personell“ oder die Abrissbirne?

Wer in den Stunden nach der Landtagswahl mit Linken-Politikerinnen in Sachsen telefoniert, hört wenig freundliche Töne vor allem in Richtung Landesspitze oder abwiegelnde Worte. Strategisch, taktisch und emotional ist am 1. September 2019 so ziemlich alles schiefgegangen, was bei einer Wahl schiefgehen kann. Wer noch am 31. August 2019 auf 12 bis 15 Prozent der ehemaligen 18,9-Prozent-Partei gewettet hatte, sieht nun die 10,4 Prozent als Enttäuschung. Nüchterner betrachtet hat der größte Absturz aller sächsischen Parteien um 8,5 Prozent eine Geschichte, die am 4. November 2017 in Chemnitz beginnt.

Unterschiedliche Lebenserwartung nach Einkommensstufen. Grafik: Leopoldina
·Bildung·Forschung

Der „lange Arm“ benachteiligter Lebensbedingungen

Härtere Arbeit, geringere Anerkennung, schlechtere Ernährung, weniger Geld für Fitness und Erholung ... Es gibt viele Gründe, warum ärmere Menschen früher sterben als reiche. Es gibt noch ein paar Faktoren mehr, wie ein jetzt veröffentlichtes Papier der Leopoldina zeigt. Aber es hat fast immer mit Geld und Einkommen zu tun, denn das entscheidet auch über Bildungswege und ungesunde Lebensweisen.

Die umkämpfte Grünfläche an der Eigenheimstraße. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Stadt Leipzig lässt die Unterschutzstellung der Grünanlage in der Eigenheimstraße einfach schweben

2017 sollte alles ganz schnell gehen: Elf neue Kindertagesstätten wollte die Stadt aus dem Boden stampfen, um das Problem mit den fehlenden Kita-Plätzen endlich in den Griff zu bekommen. Und weil man da in Dölitz an der Eigenheimstraße noch eine freie Grünfläche hatte, sollte auch dort eine Kindertagesstätte für 165 Kinder gebaut werden. Die Anwohner gingen an die Decke, denn die Grünfläche gehört zur historischen Siedlung. Was man in Dresden auch so sieht. Nur Leipzigs Verwaltung spielt auf Zeit.

Bäume in Reih und Glied ... Foto: NuKLA e.V.
·Politik·Sachsen

Mit Sachsens altem Forstminister geht die Plantagenwirtschaft im sächsischen Wald munter weiter

Freudig hüpfte er auf, als die bundesdeutsche Forstministerin Julia Klöckner (CDU) ankündigte, richtig viel Geld für das Pflanzen neuer Baumplantagen geben zu wollen: Thomas Schmidt (CDU), derzeit Sachsens Forstminister auf Abruf. Kaum ein Minister in der alten Riege macht deutlicher, wie sehr altes Machbarkeitsdenken zu katastrophalen Folgen führt. Auch im sächsischen Wald. Und er denkt gar nicht daran, mit der alten Plantagenwirtschaft aufzuhören.

Protestbanner am Gaudlitzberg. Foto: Gerald Krug
·Politik·Region

Nun liegt es an Landrat Henry Graichen, eine Lösung für das Naturkleinod am Holzberg zu finden

Auch in diesem Jahr lockte vom 30. August bis 1. September das Bergfilmfestival im Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen wieder eine große Fangemeinde in die Hohburger Berge. Wie schon in den vergangenen Jahren bot der Gaudlitzberg eine Traumkulisse für diesen emotionalen Filmwettbewerb. Eine Gelegenheit, auch ein anderes Naturkleinod in der Nähe zu würdigen: das Natur- und Klettergebiet Holzberg.

Poesiealbum neu „Der feine Gesang. Karl Krolow zu Ehren“. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Der feine Gesang: Eine Würdigung für den 1999 verstorbenen Dichter Karl Krolow

Am 27. August würdigte die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. ihren einstigen Schirmherren, den Dichter Karl Krolow, mit einer Gedenkveranstaltung. Krolow war 1992 dabei, als die Gesellschaft gegründet wurde. 1999 starb er. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Dichter des 20. Jahrhundert. Und die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. würdigt den Dichter auch mit einer eigenen Publikation: „Der feine Gesang“.

Von der Top-Juristin zur Angeklagten: Elke M. zum Prozessbeginn mit ihren Verteidigern Michael Stephan (l.) und Curt-Matthias Engel. Foto: Lucas Böhme
·Leben·Fälle & Unfälle

Prozess gegen Oberstaatsanwältin: Brisantes Zusammentreffen im Gerichtssaal – und viele Fragen offen

Hat eine einst erfolgreiche Oberstaatsanwältin ein Gericht bewusst angelogen und im Dienst das Recht verletzt? Vor dem Landgericht Leipzig läuft derzeit ein Strafprozess, wie man ihn nur selten erlebt. Am Dienstag kam es zu einem mit Spannung erwarteten Treffen: Der Richter, mit dem die Top-Juristin einst eng befreundet war und der dann die Ermittlungen gegen sie ins Rollen brachte, sagte als Zeuge aus.

Die Zweitstimmen-Sieger in den sächsischen Wahlkreisen. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik
·Politik·Sachsen

Wenn auf einmal nur noch die Wahl bleibt zwischen Weiterso und AfD

Das sächsische Landtagswahlergebnis vom 1. September hat alles Mögliche sichtbar gemacht – auch die Tatsache, dass die Sachsen sehr genau wissen, wie Wahlen funktionieren. Besser als die meisten Wahlkämpfer. Das machte selbst die Landesvorsitzenden der Linken, Antje Feiks, in ihrer Wortmeldung noch am Wahlabend deutlich: „Wir können mit unserem Ergebnis in keiner Weise zufrieden sein. Die von uns angestrebten grundlegenden Veränderungen rücken so in weite Ferne.“

Calmus und amarcord singen die „Erdbebenmesse“. Foto: Christian Kern
·Kultur·Musik

amarcord und Calmus bekommen den OPUS KLASSIK für die Einspielung der „Leipziger Disputation“

Bei all den Feiern und Jubiläen vergisst man beinah, dass in Leipzig ja eigentlich auch die „Leipziger Disputaion“ von 1519 gefeiert wird, jene Disputation, die endgültig zeigte, dass Luthers Reformideen mit der alten römischen Kirche nicht mehr zu machen waren. Die beiden bekannten Leipziger Ensemble Calmus und amarcord nutzten die Gelegenheit, die Musik dieser Disputation einzuspielen. Und sie bekommen dafür jetzt einen wichtigen Musikpreis.

Kahlschlag mit ein paar großen Rest-Bäumen in der Luppeaue. Foto. Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Wie eine Lobby aus Forstwirten und Waldbesitzern die Gesundung der deutschen Wälder verhindert

Am 29. August veröffentlichte die „Süddeutsche“ ein Interview mit Lutz Fähser, dem Mann, der im Lübecker Stadtwald die nachhaltige Waldbewirtschaftung eingeführt hat: „Die Schwächung der Wälder fliegt gerade auf“. Denn während die deutschen Forstplantagen hektarweise Opfer von Stürmen, Trockenheit und Borkenkäfer werden, sind die nachhaltig behandelten Stadtwälder wie in Lübeck stabil. Und was Fähser im Interview sagt, betrifft auch Leipzig.

Demo des BUND Leipzig für den Kohleausstieg. Foto: BUND Leipzig
·Politik·Engagement

BUND Leipzig fordert: Die Stadt Leipzig soll endlich den Klimanotstand ausrufen

Das Jugendparlament hat es im Frühjahr beantragt: Leipzig solle, so wie andere deutsche Städte auch, den Klimanotstand ausrufen und endlich alle Maßnahmen priorisieren, die die Stadt endlich klimafreundlicher machen. Aber von schneller Entscheidung im Stadtrat war wieder nichts zu merken. Jetzt macht der BUND Leipzig Druck und ruft den Stadtrat dazu auf, den Forderungen von Fridays for Future nachzukommen und umgehend den Klimanotstand für Leipzig auszurufen.

Staubpiste im Johannapark. Foto: Andreas Blechschmidt
·Politik·Leipzig

Warum sind so viele Leipziger Radwege die reinsten Staubpisten?

Immer mehr Menschen sind auch in unserer Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist gut und richtig so und ich war schon dabei, als kaum einer an diese Alternative zu Auto und ÖPNV dachte. Idealerweise auf Wegen jenseits der von Kfz okkupierten Straßen. Wie gesagt, das ist richtig gut! Aber warum müssen in der heutigen Zeit diese von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzten Wege nach wenigen regenfreien Tagen zu Sahara-gleichen Staubpisten mutieren?

Franziska Gehm: Pullerpause in der Zukunft. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Pullerpause in der Zukunft: Wie Jobst, „Letscho“ und Jule das Theater in der kleinen Stadt retten

Ein Kinderbuch, das ein ostdeutsches Wahlergebnis erklärt? In gewisser Weise schon. Auch wenn Parteien und dergleichen gar nicht vorkommen in Franziska Gehms Fortsetzung zu ihrem Erfolgstitel „Pullerpause im Tal der Ahnungslosen“, der demnächst sogar verfilmt werden soll. Solche Bücher kann wirklich nur eine Autorin schreiben, die im Osten aufgewachsen ist. Und mit ostdeutschem Humor. Humor? In Ostdeutschland? Jawohl.

Foto: L-IZ.de
·Leben·Gesellschaft

Gastkommentar von Christian Wolff: Das Wahlergebnis in Sachsen – eine ziemliche Katastrophe

Ja, es ist ein Segen, dass die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen nicht stärkte Kraft wurde. Dennoch ist das Wahlergebnis ziemlich katastrophal: 27,5 % für die Rechtsnationalisten der AfD – an einem Tag, an dem vor 80 Jahren die deutschen Nationalsozialisten Europa in einen zerstörerischen Vernichtungskrieg stürzten. Noch katastrophaler nimmt sich dieses Ergebnis aus, wenn wir ein wichtiges Resultat der Wahlforscher beachten.

Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) aus der Freibeuterfraktion. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Piraten-Stadträtin beantragt: Gebt dem Jugendparlament auch ein Fragerecht

Für Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann ist die Verlängerung der Sitzungsperiode des alten Stadtrats ein Glück. Sie war noch lange nicht fertig mit diesem Stadtrat. Sie steht für jene Ratsmitglieder, für die vieles in der Verwaltung der Leipziger Stadtpolitik viel zu langsam geht. So auch die Einbeziehung des Jugendparlaments in die Stadtratsarbeit. Da geht doch noch mehr, findet sie.

Plakate zur „Stadt der Sterblichen“: „Carpe diem“ und „Carpe noctem“. Grafik: Schwarwel
·Kultur·Lebensart

Vom 6. bis 28. September 2019 gibt es zum zum ersten Mal „Stadt der Sterblichen – Das Endlichkeitsfestival“ in Leipzig

Ab Freitag, 6. September, gibt es ein besonderes Festival in Leipzig. Eines, das die Leipziger so noch nicht erlebt haben. Denn wer denkt schon bei dem ganzen Eilen und Raboten daran, dass das Leben endlich ist? Dass der Tod unser ständiger Begleiter ist und gerade diese Vergänglichkeit uns zeigt, dass wir sorgsamer und aufmerksamer mit unserem Leben umgehen sollten? „Stadt der Sterblichen“, heißt das Festival.

Kirschblüten auf dem Johannisplatz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Piraten-Stadträtin beantragt die Bewahrung des kirschbaumgesäumten Johannisplatzes

Die Landesdirektion Sachsen hat das Ergebnis der Leipziger Kommunalwahl vom Mai noch immer nicht bestätigt. Das bedeutet: Der alte Stadtrat muss nachsitzen und trifft sich am 4. September auch wieder in alter Zusammensetzung. Und für Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann ergibt sich die schöne Gelegenheit, noch einmal viele Anfragen und auch den einen oder anderen Antrag zu stellen. Zum Beispiel gegen die immer wieder diskutierte Bebauung des Johannisplatzes.

Sitz der Sparkasse Leipzig im Löhr's Carré. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Verbraucher

Verbraucherzentrale empfiehlt gekündigten Präminensparern weiter, sich der Musterfeststellungsklage anzuschließen

So geht man nicht wirklich mit Kunden um, findet die Verbraucherzentrale. Schon einmal geriet die Sparkasse Leipzig in die Kritik, als sie versuchte, alte Prämienspar-Verträge kurzerhand loszuwerden, abgeschlossen in Zeiten, als es noch ordentliche Zinsen gab. Die werden natürlich auch für Sparkassen ein Problem, wenn die EZB ihre Null-Zins-Politik weiterfährt. Aber auch solche Verträge müssen rechtskonform aufgelöst werden. Seit Juli steckt die Sparkasse wieder im Auge eines Proteststurms.

Fahrrad-Demo an der B2 nach Hohenossig. Foto: Volker Holzendorf
·Politik·Region

Wann kommt Sachsens Radverkehrsplanung endlich in die Pötte und wann wird der Radweg nach Hohenossig gebaut?

Das war dann wirklich gewaltig spät, dass Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am 29. August endlich die „Radverkehrskonzeption 2019“ vorlegte, drei Tage vor der Wahl, wie die Grünen postwendend kritisierten. Denn auch wenn Dulig die Radwegeförderung in seiner Amtszeit deutlich erhöht hat, erleben die radfahrenden Sachsen davon seit 2014 fast nichts. Selbst an hochbrisanten Stellen wie an der B2 im Leipziger Norden. Dort gab’s am 31. August die dritte Fahrraddemo.

Grit Kalies: Raumzeit. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Raumzeit: Das Drama des zweifelnden Wissenschaftlers in der Nacht vor seiner Probevorlesung

Albert Einstein hätte wahrscheinlich seinen Spaß gehabt mit diesem Buch, hätte mitgefiebert und den Helden bedauert in seiner Klemme, diesen Richard T. Weiß, der mit 36 Jahren noch immer keine feste Stelle hat, obwohl er vor sechs Jahren eine viel versprechende Doktorarbeit geschrieben hat. Doch nun will er einfach nur eine Dozentenstelle für die Geschichte der Physik – und weiß genau, dass er im Bewerbungsvortrag nicht sagen darf, was er für richtig hält. Ein Buch, das so wohl wirklich nur Grit Kalies hat schreiben können. Sorry: Prof. Dr. habil. Grit Kalies.

Die aktuelle Wahlgrafik zum Stand 1.09., 23:45 Uhr in Sachsen. CDU-AfD-Land mit kleinen Punkten. Bild: sachsen.wahlen
·Politik·Sachsen

Liveticker: Die Landtagswahl in Sachsen – Das vorläufige End-Ergebnis der Sachsenwahl

Die Landtagswahl in Sachsen läuft. Bis 18 Uhr dürfen mehr als drei Millionen Menschen heute, am 1. September 2019, ihre Stimmen abgeben. Viele blicken vor allem gespannt auf das Ergebnis der AfD und mögliche Koalitionen abseits von Schwarz-Blau. Gegen 12 Uhr war die Wahlbeteiligung in Leipzig fast doppelt so hoch wie vor fünf Jahren. Die L-IZ wird im Liveticker über aktuelle Entwicklungen berichten.

Patrick Wolf hat soeben das 1:0 für den 1. FC Lok in Meuselwitz erzielt. Senic jubelt mit. Foto: Thomas Gorlt.
·Sport·Fußball

ZFC Meuselwitz vs. 1. FC Lok Leipzig 0:1 – Lok aufregend, historisch und glücklich

Historischer Auswärtssieg für den 1. FC Lok. Der 1:0 (0:0)-Erfolg beim ZFC Meuselwitz war der allererste Erfolg auf der Glaserkupper für die Probstheidaer und erst der zweite Sieg im 13. Pflichtspiel gegen Meuselwitz. In einem schwach geleiteten Spiel unterbrach Schiedsrichter Burghardt die Partie für 13 Minuten, nachdem der Schiedsrichter-Assistent von aufgebrachten Zuschauern eine Flüssigkeit abbekommen hatte. Mit Urban und Rudolph flog jeweils ein Spieler pro Mannschaft vom Platz. Das Siegtor gelang Patrick Wolf drei Minuten vor dem Ende.

Das neu geschaffene Editorial Board der drei Verlage besteht aus Sebastian Wolter, Katy Derbyshire, Karina Fenner, Leif Greinus und Helge Pfannenschmidt. Foto: Robert Gommlich
·Wirtschaft·Firmenwelt

Voland & Quist gründet ein englisches Imprint und übernimmt 2020 die Edition Azur

Wenn eine Idee trägt, dann wächst sie auch, so wie beim Verlag Voland & Quist, der 2004 von einem Dresdener (Leif Greinus) und einem Leipziger (Sebastian Wolter) gegründet wurde, um „junge, zeitgemäße Literatur“ zu publizieren. Deswegen standen Dresden und Leipzig im Impressum, im letzten Jahr kam Berlin hinzu. Und nun meldet der Verlag die Gründung eines Imprints für den englischsprachigen Markt und die Aufnahme eines weiteren Verlags.

Die Arbeitslosenquoten der deutschen Großstädte. Grafik: BIAJ
·Politik·Kassensturz

Wenn Menschen das Gefühl überkommt, dass sie sich für die Politik nicht mehr rechnen

Am Donnerstag, 29. August, brachte der "Spiegel“ einen Beitrag über junge Frauen im Osten. Ein Beitrag in der Serie, in der das Magazin zu greifen versucht, was da im Osten eigentlich so schiefgelaufen ist, dass regional bis zu 30 Prozent der Bevölkerung bereit sind, eine erzkonservative Partei wie die AfD zu wählen. Und auch die F.A.Z. versucht es irgendwie zu begreifen. Das kommt davon, könnte man sagen.

Foto: Oper Leipzig
·Kultur·Musik

Drei Wochen Unendlichkeit: Oper gibt erste Details zu „Wagner 22“ bekannt

13 Meisterwerke in chronologischer Reihenfolge. Erstklassige Sängerbesetzungen. Eines der besten Orchester der Welt. So lauten die Versprechungen der Oper Leipzig für die Richard-Wagner-Festtage 2022. Pünktlich zum Saisonstart präsentiert das Haus in einer Hochglanzbroschüre erste Details des Wagner-Festivals, mit dem sich Intendant Ulf Schirmer vom Leipziger Publikum verabschieden wird.

Jörg Sobiella: Weimar 1919. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Am Donnerstag liest Jörg Sobiella im Zeitgeschichtlichen Forum aus seinem Buch zu Weimar im Jahr 1919

Revolutionen greifen ineinander. Sie hören nicht auf, weil Menschen nie aufhören, über eine bessere Gesellschaft nachzudenken. Und deswegen ist es so wichtig, im Jahr 2019 auch an die vorletzte erfolgreiche Revolution in Deutschland zu erinnern. Und das mit einem Buch, das die Mühen der folgenden Ebene nur allzu anschaulich beschreibt. Am Donnerstag, 5. September, ist Jörg Sobiella mit „Weimar 1919“ im Zeitgeschichtlichen Forum zu Gast.

Die Studie der Leipziger Wissenschaftler zeigte, dass kooperative Spiele die Bereitschaft, mit anderen Kindern zu teilen, fördert. Foto: Selma Kalhorn
·Bildung·Forschung

Lernen Menschenkinder eigentlich schon beim Spielen, ob sie egoistisch oder kooperativ werden im Leben?

Wie beeinflusst das Spielverhalten von Kindern ihr prosoziales Verhalten? Diese Frage haben sich Wissenschaftler des Leipziger Forschungszentrums für frühkindliche Entwicklung (LFE) der Universität Leipzig und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig gestellt. Es zeigte sich, dass kooperative Spiele die Bereitschaft, mit anderen Kindern zu teilen, förderte. Ihre neuen Erkenntnisse haben die Forscher jetzt im Fachjournal „PLoS ONE“ veröffentlicht.

Grundsteinlegung mit OBM Burkhard Jung, Lars Menzel (Geschäftsführer der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland) sowie Jörg Wimmer (Geschäftsführer basis|d). Foto: Frank Schütze/priori relations
·Politik·Brennpunkt

Am Freitag wurde der Grundstein für die Johanniter-Akademie Mitteldeutschland im Campus Lorenzo gelegt

Stück für Stück nimmt der Campus Lorenzo in Reudnitz Gestalt an. Im August 2018 startete der Bau der Kindertagesstätte, die im Herbst die ersten Kinder aufnehmen wird. Am Freitag, 30. August, gab es nun die Grundsteinlegung für ein modernes Bildungszentrum in den Bereichen Gesundheit und Soziales. Mit der Grundsteinlegung für den neuen Gebäudekomplex der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland an der Riebeckstraße beginnen die Arbeiten für eine innovative Ausbildungsstätte für soziale Berufe.

Auch die große Veranstaltungsbühne wird wieder auf den Wilhelm-Leuschner-Platz gestellt. Archivfoto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Stiftung Friedliche Revolution eröffnet dritten FREI_RAUM am 6. September mit OBM Jung

Während Sachsen noch im Wahlkampffieber steckt, laufen in Leipzig längst schon wieder die Vorbereitungen zur Feier der Friedlichen Revolution. Die Pressestelle der Stadt sprach zwar jüngst von einem „Gedenken“ an das Ereignis von 1989. Aber da war man wohl in der falschen Spalte gelandet. Die Friedliche Revolution ist nicht tot und keiner muss irgendwo Kränze ablegen, um um sie zu weinen. Aber das Jahr 2019 erinnert eben daran, dass eine Revolution nie endet. Ab dem 6. September auch wieder mit „FREI-RAUM“.

Kalender-These #10 - September 2019. Foto: MJA Leipzig e.V.
·Leben·Gesellschaft

These #10: Die Angst vor Status- und Fördermittelverlust in der Sozialen Arbeit verhindert Politisierung

Kritik am System und Veränderung im Sinne einer sozialen Gerechtigkeit sind unbequem – nicht nur für den/ die Kritisierte/n. Wir alle kennen die Redewendung „Beiße niemals die Hand die dich füttert“. Soziale Arbeit wird in Deutschland überwiegend durch Steuermittel finanziert, also als Zuwendung durch die Kommunen oder das Land an die Träger ausgereicht.

Olympia ein Stück näher: Franz Anton (LKC Leipzig) holte die Bronze-Medaille im Kanu-Einer. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Weitere

Kanu-Slalom Weltcup: Franz Anton hält Olympia-Rennen offen

Der Leipziger Slalom-Kanute Franz Anton (LKC) hat mit seinem dritten Platz auf der Heimstrecke in Markkleeberg wichtige Punkte im Rennen um den einzigen deutschen Startplatz für Tokio 2020 gesammelt. Gestartet war er mit nicht wenig Druck, 21 zu 14 führte sein weiterhin schärfster Konkurrent Sideris Tasiadis (Augsburg) vor dem Weltcup vor Leipzigs Toren. „Ich habe eine 93er Zeit angepeilt, eine mit 94 Sekunden vor dem Komma ist es geworden. Da bin ich zufrieden, zumal die Medaille heute das Optimum ist“.

Buchautor David Gray im Interview mit #wirbleibenhier. Foto: Erik Weiss, Berlin
·Leben·Gesellschaft

#wirbleibenhier (5): Das Interview mit David Gray

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei der freie Buchautor David Gray aus Leipzig.

Weißes Fahrrad an der Unfallstelle am Kleinmessegelände. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Interessiert sich Sachsens Verkehrsminister nicht für gefährliche Orte für Radfahrer?

Es sagt auch wieder ein wenig über die Behäbigkeit und Selbstgerechtigkeit von Ämtern aus, was Marco Böhme, mobilitätspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, jetzt zu den Unfallschwerpunkten im Freistaat erfuhr. Gerade gefährliche Orte für Radfahrer fallen bei den Verkehrsbehörden immer wieder unter den Tisch. Der Verkehrsminister soll sie gar verheimlicht haben, kritisiert Böhme.

Deutlicher Hinweis auf die Fahrradstraße in der Beethovenstraße. Foto: #LucynPierre
·Wirtschaft·Mobilität

Grüne wollen wissen, warum Leipzigs Verwaltung nicht selbst große Markierungen für die Fahrradstraße aufs Pflaster gemalt hat

Was Lucy und Pierre anfangs der Woche im Musikviertel auf die Straße malten, hilft nicht nur Autofahrern leichter zu erkennen, dass sie auf einer Fahrradstraße unterwegs sind. Eigentlich war es sogar Stadtratsbeschluss. Doch Leipzigs Verwaltung tut sich unheimlich schwer, Beschlüsse des Stadtrates auch zeitnah umzusetzen. Das thematisiert jetzt die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat.

Radweg an der Lützner Straße. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

SPD-Fraktion beantragt Radschnellweg von Markranstädt über Grünau und Lindenau bis ins Stadtzentrum

Leipzig braucht Radschnellwege. Das weiß jeder, der das Fahrrad zu seinem Hauptverkehrsmittel gemacht hat und damit schnell durch die Stadt kommen will. Er landet immer wieder in unübersichtlichen Passagen, wird an den Rand gedrängt, muss Umwege fahren. Zwar arbeitet die Stadt an einer Konzeption, die solche Schnellwege vorsieht. Aber bis sie umgesetzt wird, dauert’s. Und die SPD-Fraktion macht jetzt Druck. Im Westen brauche es jetzt wirklich einen Schnellweg.

Die Säule auf dem Nikolaikirchhof erinnert an die Friedliche Revolution 1989. Foto: Ralf Julke
·Politik·Engagement

Erklärung der Stiftung Friedliche Revolution: Der Geist der AfD hat nichts mit der Friedlichen Revolution zu tun

Im Landtagswahlkampf der AfD versucht die rechtsradikale Partei mit Slogans wie „Wende 2.0“ zu suggerieren, sie stünde in der Tradition der Friedlichen Revolution und würde gar eine Vollendung dessen versprechen, was die friedlich protestierenden Ostdeutschen 1989 gewollt haben. Eine Einvernahme, gegen die sich jetzt die Stiftung Friedliche Revolution in einer öffentlichen Erklärung verwahrt.

Juliane Streich. Foto: privat
·Leben·Gesellschaft

#wirbleibenhier (4): Das Interview mit Juliane Streich

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei die freie Journalistin Juliane Streich aus Leipzig.

Peter Maxwill: Die Reise zum Riss. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die Reise zum Riss: Peter Maxwills Erkundungen in einem Deutschland, das das Miteinander-Sprechen wieder lernen muss

Jüngst ließ ich hier ein wenig meinen Unmut aus an den Expeditionskorps diverser großer deutscher Zeitungen, die meinten, den Osten mit solchen ausgesandten Forschungskollektiven noch schnell mal vor den Landtagswahlen ergründen zu können. Es gibt auch Magazine und Journalisten, die es anders gemacht haben. So wie Peter Maxwill, 1987 geboren und als Redakteur beim „Spiegel“ beschäftigt. Er ist schon seit 2015 unterwegs.

In der Regel ab sechs Wochen vor dem Wahltag erteilen Gemeinden die Sondernutzungserlaubnis für Wahlwerbung im öffentlichen Raum. Jeweils etwa 50.000 bis 100.000 Plakate befestigt jede der großen Parteien in Sachsen. © Frank Willberg
·Politik·Sachsen

Betreutes Wählen: Wahlwerbung kann Spaß machen, ist aber dennoch vollkommen sinnlos

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelWie ein Albtraum. Plakate über Plakate. Drei oder auch fünf Stück übereinander, bis der Laternenmast einfach keinen Platz mehr bietet. Lächelnde oder mit aller Kraft seriös wirkende Gesichter. Je konservativer die Partei, desto männlicher der Kandidat. Ein paar Satzfetzen, Schlagwörter, Parolen. Dazu natürlich Parteinamen. Alle buhlen sie um meine Aufmerksamkeit. Und wenn ich durch die Stadt radele, kann ich danach nicht behaupten, ich hätte keine Wahlplakate wahrgenommen.

Wahlforum in Schönefeld mit Moderatorin Antonie Rietzschel. Foto: René Loch
·Politik·Sachsen

Wahlforum in Schönefeld: Bildung, Pflege und Wohnen

In der Schönefelder Pfarrei „Heilige Familie“ fand am Donnerstag, den 29. August, das vorletzte von 60 Wahlforen der Landeszentrale für politische Bildung statt. Die Direktkandidaten der sechs wichtigsten Parteien diskutierten vor allem über Bildung, Pflege und Wohnen. Themen wie Migration und Asyl spielten fast keine Rolle.

Foto: The Power of the Arts 2017, Robert Rieger
·Leben·Gesellschaft

#wirbleibenhier (3): Das Interview mit Michal von Banda Comunale

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite "Wir bleiben hier" aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Mit dabei, der Dresdner Musiker und Architekt Michal von Banda Internationale/Comunale.

Der in Halle geborene Künstler Axel Krause war über den erneuten Sturm aus Presse, Funk und Fernsehen sehr überrascht. Foto: Michael Freitag
·Kultur·Ausstellungen

Schuld haben die anderen

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelEnde Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.an>Der Wind dreht sich. Nach dem heißen Sommer um den Leipziger Kunstmaler Axel Krause versucht der Verein der Leipziger Jahresausstellung Normalität einkehren zu lassen. Ende Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.

UFZ-Forschungsschiff Albis. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Forscher sind neun Tage lang zu einer Niedrigwasser-Testkampagne auf der Elbe unterwegs

Es ist keine erfreuliche, aber eine hilfreiche Gelegenheit, die sich für die Wasserforscher des Leipziger Umweltforschungszentrums (UFZ) auftut, seit die Elbe auf hunderten Kilometern Niedrigwasser führt. Frachtschiffe können da seit Monaten nicht mehr fahren. Dafür eignet sich das „Restwasser“ gut zur Erforschung der Frage: Wie geht der Fluss eigentlich mit den ganzen Schadstoffen um, die er aufnimmt?

Jeannette Hagen. Foto: privat
·Leben·Gesellschaft

#wirbleibenhier (2): Das Interview mit Jeannette Hagen

In Interviews haben in den vergangenen Wochen verschiedendste Engagierte auf der Seite „Wir bleiben hier“ aus ihren ganz persönlichen Blickwinkeln beschrieben, warum sie sich wofür einsetzen. In einer einmaligen Aktion vor der Landtagswahl in Sachsen wollen so die Initiatoren Sandra Strauß und Schwarwel deutlich machen, wie viele verschiedene Gründe und Perspektiven es gibt, sich für eine offene und zugewandte Gesellschaft einzusetzen. Auch und gerade im Osten. Den Anfang der Reihe macht die Künstlerin und Autorin Jeannette Hagen.

Blick über die verockerte Pleiße bei Kieritzsch zum Kraftwerk Lippendorf. Foto: Luftbild 2019, LMBV/Radke
·Politik·Region

Beim Workshop am 28. August deutete sich eine Gesamtlösung für Wyhra, Pleiße und die Witznitzer Seen an

Es geht alles nicht ganz so flott, wie ursprünglich auch von der LMBV gedacht. Die Aufgabe ist auch gar nicht so leicht: Wie bekommt man das Eisen wieder aus der Pleiße, nachdem sie in ihrem künstlichen Bett erst einmal die ganzen Abraumhalden im Leipziger Südraum durchquert hat? Die wichtigste Erkenntnis der letzten Jahre ist: Technisch ist das ein irrsinniger Aufwand. Viel besser ist es, sie gar nicht erst durch die Abraumhalden zu leiten. Am 28. August tagte wieder der Workshop der Beteiligten.

Das Wahlpodium am 19. August 2019 (vlnr) Juliane Nagel (Linke), Lars Menzel (SPD), Paula Piechotta (Grüne), Björn Meine (LVZ), Rudolf Georg Ascherl (FDP), Karsten Albrecht (CDU) und Alexander Wiesner (AfD, verdeckt). Foto Michel Freitag
·Politik·Leipzig

Voller Saal beim Wahlforum im Leipziger Süden: Politiker/-innen diskutieren über Angst und Stimmungsmache

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelNach anderthalb Stunden Diskussion über landespolitische Themen wie Umweltschutz, steigende Mieten und fehlende Kita-Plätze sprach Paula Piechotta, Kandidatin der Grünen für den sächsischen Landtag, den „Elefanten“ an, „der hier noch im Raum steht“. Sie lenkte das Thema des Abends auf eine gesellschaftliche „Stimmung der Angst“, die in Sachsen aktuell herrsche und für die sie die AfD verantwortlich mache. Sie habe als Frau keine Angst, nachts allein joggen zu gehen, aber sie habe „Angst vor Nazis in Connewitz“.

Als frei gemeldete Arbeitsstellen in Leipzig. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig
·Politik·Kassensturz

Lehrer und Pflegekräfte sind zu Hunderten arbeitslos, obwohl im Gesundheits- und Bildungssystem immer mehr Stellen unbesetzt sind

„Arbeitslosigkeit steigt wegen Wirtschaftsflaute“, titelte die F.A.Z.gleich mal am Donnerstag, 29. August, als die neuen, höheren Arbeitslosenzahlen bekannt wurden. Man hat sich ja in den großen westdeutschen Zeitungen schon seit Monaten in eine Rezessionsstimmung hineingeschrieben. Man weiß, wie man Stimmungen schafft und verstärkt. Auch in Leipzig stiegen die Zahlen. Aber die Gründe sind durchwachsen. Und eine zum Teil selbst angerührte Suppe.

Detail des Kubus „Expedition 4x6“. Foto: Axel Kunz
·Theater

Schaubühne und Naturkundemuseum machen ab September Forschung im Kubus am Naturkundemuseum lebendig

Für gewöhnlich führt Leipzigs Naturkundemuseum ein Schattendasein. Die Suche nach einem neuen Haus entwickelt sich zum quälenden Langstreckenlauf. Aber im September wird es einmal etwas anders sein. Seit Tagen wird an einem eisernen Kubus auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum gearbeitet. Hier haben Naturkundemuseum und Schaubühne Lindenfels im September Spannendes vor. Titel des Abenteuers: „Expedition 4x6“.

Bibers Werk am Elsterbecken. Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Wirklich ernsthafte Klimapolitik in Sachsen gibt es nur mit Grünen, Linken und SPD

Der 1. September ist in Sachsen eine Klimawahl. Die jungen Wähler haben es längst begriffen, während ein Großteil der Älteren in einem jämmerlichen „Und wer integriert uns?“-Modus feststeckt. Nur ja nichts ändern an einem bräsigen Wohlstands-Lebensstil. Der Bundesverband Beruflicher Naturschutz hat untersucht, wie die Parteien beim Umweltschutz ticken. Ganz fachlich. Welche Parteien stehen wirklich für Umweltschutz?

Die Initiative „Wir bleiben hier“ fragt nach Engagegement statt Jammerei. Foto: Screen Wir bleiben hier
·Politik·Engagement

#wirbleibenhier (1): Bleiben. Aushalten. Widerstehen.

Nach den Europa- und Kommunalwahlen gab es so ein Grummeln in der Zivilgesellschaft. Unter den Kreativen und Engagierten vor allem in Leipzig aber auch weit darüber hinaus. Angesichts der überraschend hohen Wahl-Ergebnisse rechtsradikaler Kräfte vor allem in Sachsen, aber auch im gesamten Ostteil Deutschlands, kam der eine oder die andere auf seltsame Ideen. Vom Weggehen, Sachsen zu verlassen war die Rede, eine zweite Welle nach 1990 vor allem derer, die sich täglich einbringen, schien möglich. Doch da war noch dieser Ruf, welcher einst auf den Montagsdemonstrationen erklungen ist.

Neuer Name für den öffentlichen Teil der Filmkunstmesse. Foto: René Loch
·Kultur·Film & TV

Filmkunstmesse mit neuem Namen und weniger Auswahl

Seit fast 20 Jahren findet in Leipzig die Filmkunstmesse statt – ungefähr einen Monat vor dem DOK. In diesem Jahr erhält der öffentliche Teil einen neuen Namen: „Kinotage Leipzig“. Zudem sind weniger Filme als in den vergangenen Jahren zu sehen. Darunter befindet sich mit dem Eröffnungsfilm „Parasite“ der diesjährige Gewinner der Filmfestspiele von Cannes.

Porträt Jens-Uwe Jopp.
·Bildung·Bücher

Überm Schreibtisch links: Zum 50. Todestag von Theodor W. Adorno

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im Handel6. April 1967. An der Wiener Universität hält der neu-marxistische Philosoph und Soziologe Theodor Wiesengrund Adorno einen im besten Sinne populär-wissenschaftlichen Vortrag zu den „Aspekte[n] des neuen Rechtsradikalismus“. Der Sozialistische Studentenbund der Uni hatte ihn eingeladen.

Eine feste Gruppe am 21. Januar 2015, in der sich auch der spätere Angreifer (mitte) bewegt. Foto: L-IZ.de
·Leben·Fälle & Unfälle

Freispruch teilweise aufgehoben: Landgericht wertet Jagd auf Journalisten als Nötigung

Für eine halbe Minute gehörte die Straße am 21. Januar 2015 den Neonazis und Hooligans, die Journalisten erst bedrohten und dann jagten. Ricco W. war einer von ihnen. Er soll zudem einen Fotografen zu Fall gebracht haben. Das Amtsgericht hatte ihn im vergangenen Jahr freigesprochen, wogegen die Staatsanwaltschaft Berufung einlegte. Nun verurteilte ihn das Landgericht zumindest wegen Nötigung. Dagegen wiederum legte der Angeklagte Revision ein.

Pro Chemnitz und AfD gemeinsam am 1. September 2018 in Chemnitz. Foto: L-IZ.de
·Politik·Sachsen

Hat Sachsens Innenminister die Verabredung zur Hetzjagd in Chemnitz dem Innenausschuss verschwiegen?

Es war dasselbe Schema wie bei dem verabredeten Überfall auf Connewitz 2016. Sachsens Rechtsextreme sind bestens vernetzt. Sie wissen, wie Smartphones funktionieren und wie man die gewaltbereite Szene in kürzester Zeit auf die Beine bringt. Nicht nur zu einer offiziell angemeldeten „Trauermarsch“-Demo, sondern auch zu gemeinsamen Angriffen auf andere Menschen. Ein Bericht des LKA legt nahe, dass genau das auch im August 2018 in Chemnitz passiert ist.

Er will Schluss machen mit der Unwissenheit über die (eigenen) Daten und für den Umgang damit sensibilisieren. © Michael Rullmann
·Bildung·Leipzig bildet

Data Week bei der HTWK: „Viele wissen gar nicht, was mit ihren Daten passiert.“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelDr. Gerold Bausch will Schluss machen mit der Unwissenheit über die (eigenen) Daten. Deshalb bietet der Professor für eingebettete Systeme und Signalverarbeitung, eine Stiftungsprofessur, finanziert von der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer, vom 16.–20. September eine Data Week für Studenten der HTWK an. Sein Ziel: Sensibilisieren für den Umgang mit Daten und deren Chancen aufzeigen. Und eins ist ganz wichtig: Keine Angst!

Der Elster-Saale-Kanal bei Dölzig. Foto: Gernot Borriss
·Politik·Leipzig

Jetzt soll Leipzig auch noch Mitglied der Internationalen Kanal-Vereinigung werden

Es gibt kein Projekt im Leipziger Raum, das sich so verselbständigt hat wie das Kanal-Bauprogramm im Gewässerknoten Leipzig. Da können Beteiligungsverfahren platzen, Umweltverbände frustriert den Raum verlassen – Leipzigs Kanalbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) macht einfach weiter. Die Internationale Kanalkonferenz hat er 2020 schon nach Leipzig geholt. Jetzt soll Leipzig auch noch Mitglied im IWI werden, weil sonst vielleicht die Konferenz in Leipzig platzt.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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