Artikel zum Schlagwort Israel

Bilder und Debatten

Diskussion im Ariowitsch-Haus: Zum Israel-Bild in den DDR-Medien

Foto: L-IZ.de

Er ist aus den Medien verschwunden. Der Nahost-Konflikt. Der Bundesaußenminister traf sich zuletzt mit regierungskritischen Organisationen in Israel, wird als Gast von Premierminister Netanjahu wieder ausgeladen. Sein Amtsvorgänger und frisch gewählter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – gerade in Israel – betonte das freie Recht zur Wahl von Gesprächspartnern … So viel zum „sensibelsten Konflikt“ in Geschichte und Gegenwart? Konflikt verschwunden? Weit gefehlt. Weiterlesen

Auszeichnung für Leipziger Engagement im Jubiläumsjahr – „50 Jahre Diplomatische Beziehungen Israel – Deutschland“

Für herausragende Verdienste und Projekte verleiht heute (31. Mai) der Botschafter des Staates Israel, Yakov Hadas-Handelsmann, im Rahmen eines Empfangs in seiner Berliner Residenz zum feierlichen Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Diplomatische Beziehungen Israel –Deutschland“ an rund 50 Organisationen und Partner Medaillen. Dr. Gabriele Goldfuß, Leiterin des Referates Internationale Zusammenarbeit, wird für die Stadt Leipzig die Auszeichnung entgegennehmen. Weiterlesen

„Mein persönlicher Blick auf die Gründerjahre Israels“

Fotoausstellung des israelischen Fotografen Moshe Gross im Saal des Ariowitsch-Haus

Foto: Moshe Gross

Vom 12. Mai bis 3. Juli stellt das Ariowitsch-Haus Fotos aus den Gründerjahren Israels aus. Moshe Gross ist ehemaliger Leipziger. Er wurde 1925 in Leipzig geboren, wanderte 1933 mit seinen Eltern über Paris nach Palästina aus. In Israel studierte er Werkzeugschlosserei/Elektrizität und Elektronik/Optik. Nach dem Studium bildete er sich vor allem als Fotograf weiter und gründete sein eigenes Fotostudio. Seit 1948 begleitete er mit seiner Kamera den Aufbau Israels. Ein besonderes Interesse galt dabei vor allem der modernen Architektur, die in Israel in den 50er Jahren aus dem Boden schoss und die er in großartigen Fotos festhielt. Weiterlesen

Leipziger Delegation besucht Gedenkstätte Yad Vashem

Mit dem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geht am heutigen Mittwoch der Besuch der Leipziger Delegation, des Thomanerchores und des Gewandhausorchesters in Israel zu Ende. Mit einer Andacht erinnerten der Pfarrer der Thomaskirche, Martin Hundertmark, und Oberbürgermeister Jung an die Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Zeit. Sänger des Thomanerchores umrahmten die Zeremonie mit "Richte mich Gott" (Felix Mendelssohn Bartholdy) und "Ich hebe meine Augen auf" (Johann Hermann Schein). Weiterlesen

Konzertreise der Leipziger Kulturbotschafter startet mit frenetischem Applaus

Thomanerchor – Erfolgreicher Auftakt in Tel Aviv

Foto: Fotograf SINNergy, Roman Friedrich

Mit dem heutigen (04.12.2015) ausverkauften Konzert in der "New Israeli Opera" in Tel Aviv startete der Thomanerchor - Leipzigs internationaler Kulturbotschafter - gemeinsam mit dem Gewandhausorchester in die mit Spannung erwartete Israel-Tour und somit in das erste von vier Konzerten. Mit Bravo-Rufen und Standing-Ovations ist der Chor vom israelischen Publikum in Tel Aviv bejubelt worden. Weiterlesen

Jubiläumsjahr "50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland - Israel"

Thomanerchor und Gewandhausorchester führen Weihnachts-Oratorium in Israel auf

Vom 3. bis 9. Dezember reisen 60 Thomaner, das Gewandhausorchester Leipzig sowie Akiko Ito (Sopran), Anke Vondung (Alt), Johannes Chum (Tenor) und Thomas E. Bauer (Bass) unter der Leitung von Gotthold Schwarz für vier Konzerte nach Tel Aviv, Jerusalem und Herzliya. Im Rahmen des Abschlusses des Jubiläumsjahres "50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland - Israel" führen der Leipziger Thomanerchor und das Gewandhausorchester das Weihnachts-Oratorium von Johann Sebastian Bach in Israel auf. Begleitet werden die Musiker von einer städtischen Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Burkhard Jung. Weiterlesen

Buchmesse-Vortrag über Israel mit Folgen

StuRa streicht Unterstützung für „Arbeitskreis Nahost“

Foto: Alexander Böhm

Im März veranstaltete der "Arbeitskreis Nahost" (AKN) eine Veranstaltung an der Universität Leipzig, die nicht ganz alltäglich war: Der Vortrag wurde mit Zwischenrufen und lautem Gelächter immer wieder unterbrochen. Die Störer protestierten damit gegen die ihrer Meinung nach antisemitischen Ausrichtung der Gruppierung. Kurze Zeit später eskalierte die Situation. Die Polizei musste gerufen werden. Der Student_innenRat der Uni Leipzig zog nun Konsequenzen und untersagte dem AKN weitere die Unterstützung. Weiterlesen

Handfestes an der Universität

Links-Linkes Tohuwabohu zum Buchmesse-Thema Israel

AK Nahost Sympathisanten vertreiben Antisemitismusgegner aus dem Saal. Foto: Alexander Böhm

Die Nahostdiskussion ist ein heißes Eisen, in Deutschland wohl eher ein heißer Stahl. Rasch drehen sich gerade hierzulande aktuelle Debatten auch in die Geschichte des Dritten Reiches, die Shoah und die Fragen um das heutige Verhalten des Staates Israel hinein. Innerhalb der Linken sowieso, hier scheint einerseits zu gelten: die Existenz Israels ist strikt zu verteidigen, Antisemitismus ist keine Option. Doch darf man den Staat Israel dann noch kritisieren? Und wenn, wie? Statt einer Antwort auf diese und weitere Fragen gab es während der Leipziger Buchmesse eine Podiumsbesetzung, Schläge und Tritte. Weiterlesen