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Thema

Warnstreik

Metall-Tarifkonflikt 2021: Warnstreikwelle in Brandenburg und Sachsen

Vorgestern hat der sächsische Arbeitgeberverband VSME in der 4. Tarifverhandlung erneut erklärt, dass er nicht über die regionale Forderung nach dem Tariflichen Angleichungsgeld verhandeln wolle. Begründet wurde diese Haltung unter anderem mit der vermeintlich wirtschaftlichen Schwäche des Ostens. Der VSME betonte, dass es einen großen Rückstand in den wesentlichen wirtschaftlichen Kriterien gegenüber westdeutschen Tarifgebieten gäbe.

Warnstreiks im Bezirk werden am Freitag, 16. April abgesagt

Die für Freitag angekündigten Warnstreiks wurden von der IG Metall abgesagt. Hintergrund ist eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Leipzig vom heutigen Tage. Die schriftliche Begründung des Gerichts steht noch aus.

Beschäftigte bei Amazon in Leipzig beteiligen sich an bundesweiten Streiks

Mit Beginn der Nachtschicht vom Sonntag zum Montag werden auch die Beschäftigten bei Amazon in Leipzig zu einem viertägigen Streik aufgerufen. „Bereits vor einer Woche haben zehntausende Mitarbeiterinnen an den italienischen Amazon-Standorten ihre Arbeit niedergelegt. Sie haben quasi den Aufschlag zu einer internationalen vorösterlichen Streikwelle gemacht“, sagt der für Amazon zuständige Leipziger Gewerkschaftssekretär Thomas Schneider.

In der 4. Warnstreikwoche bisher rund 30.000 Beschäftigte in Bewegung

Am gestrigen frühen Morgen legten 120 Beschäftigte mit einer Frühschluss-Aktion im Mannesmannröhren-Werk in Zeithain befristet die Arbeit nieder. In der Tarifrunde der ostdeutschen Stahlindustrie werden 4 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten aufgerufen.

Warnstreik – Autokorso bei Porsche Leipzig am Donnerstag, 18. März

Die IG Metall ruft die Frühschicht bei Porsche in Leipzig am Donnerstag, 18.03.2021, 13.30 Uhr, zum Warnstreik rund um das Werk auf. „Auch unter Corona-Bedingungen zeigen die Beschäftigten, dass sie bereit sind, mit kreativen Aktionen für ihre Forderung zu kämpfen“, erklärte Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter IG Metall Leipzig.

11.950 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Warnstreik

In Zwickau beteiligten sich gestern rund 250 Kolleginnen und Kollegen von GKN Driveline Deutschland Werk Mosel an einem Warnstreik. Innerhalb der Friedenspflicht hatten bereits 1.390 Beschäftigte mit vielfältigen Aktionen ihre Unterstützung für die IG Metall-Forderungen signalisiert. Damit waren bisher insgesamt rund 11.950 Beschäftigte aus 60 Betrieben an Warnstreiks und Aktionen beteiligt.

Warnstreik – Autokorso bei Porsche Leipzig am Donnerstag

Die IG Metall ruft die Frühschicht bei Porsche in Leipzig am Donnerstag, 11.03.2021, 13.30 Uhr, zum Warnstreik rund um das Werk auf. „Auch unter Corona-Bedingungen zeigen die Beschäftigten, dass sie bereit sind, mit kreativen Aktionen für ihre Forderung zu kämpfen“, erklärte Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter IG Metall Leipzig.

7.000 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen demonstrieren für ihre Forderungen in der Tarifrunde

Seit Ende der Friedenspflicht haben bis zum 9. März rund 7.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Der Schwerpunkt der Warnstreiks am gestrigen Dienstag lag in Sachsen.

Warnstreik – Autokorso bei BMW Leipzig am Mittwoch

Die IG Metall ruft die Frühschicht bei BMW in Leipzig am Mittwoch, 10.03.21, 12.30 Uhr, zum Warnstreik rund um das Werk auf. „Auch unter Corona-Bedingungen zeigen die Beschäftigten, dass sie bereit sind, mit kreativen Aktionen für ihre Forderung zu kämpfen“, erklärte Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter IG Metall Leipzig.

Erneuter Warnstreik bei DENTAL-Kosmetik

Die Zeichen stehen erneut auf Streik! Beim Putzi-Hersteller DENTAL Kosmetik in Dresden kämpft die Belegschaft weiter um höhere Löhne. Warnstreiks im November und Dezember 2020 führten bisher nicht zum Einlenken der Geschäftsführung.

Rund 1000 Beschäftigte im Warnstreik

Rund 1000 Beschäftigte aus neun Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben sich am Donnerstag, 4.  März, an Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen beteiligt. Sie alle sendeten deutliche Signale an die Adresse der Arbeitgeber und forderten sie zu Bewegung am Verhandlungstisch auf – in Pandemiezeiten mit viel Kreativität, Abstand, Maske und Anstand.

Donnerstag, der 4. März 2021: Neue Corona-Schutzverordnung, Warnstreiks und Vorbereitungen auf das kommende Demo-Wochenende + Video

Trotz lauter Kritik an den Ergebnissen des gestrigen Coronagipfels legt die sächsische Landesregierung heute eine Schutzverordnung vor, die von den Bund-Länder-Beschlüssen kaum zu unterscheiden ist. Heute rief die IG Metall erneut zu Warnstreiks auf, unter anderem in Leipzig. Außerdem: die Vorbereitungen auf das Demo-Wochenende laufen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 4. März 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

2240 Beschäftigte demonstrieren in Berlin, Brandenburg und Sachsen für ihre Forderungen in der Tarifrunde

2240 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben am 3. März vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Allein in Berlin waren am Vormittag 1500 Beschäftigte aus zwölf Betrieben im Warnstreik.

Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie: 700 Kolleginnen und Kollegen im Warnstreik

Die Warnstreikwelle im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen nimmt Fahrt auf. Mit klassischen Warnstreiks und Kundgebungen, Autokorsos oder digitalen Zusammenkünften bewiesen rund 700 Beschäftigte im Bezirk eindrucksvoll und kreativ, dass sie auch unter Coronabedingungen in der Lage sind, für ihre Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie zu kämpfen.

Ärzteschaft in Brandis plant Streikmaßnahmen

Am Fachklinikum Brandis verstößt der Arbeitgeber bei der Dienstplanung der Ärztinnen und Ärzte seit Jahren gegen geltendes Recht. Die Entscheidung des Betriebsrates, die gesetzwidrigen Dienstpläne abzulehnen, wurde durch die Klinikleitung mehrfach missachtet. So wird auch der Dienstplan für den Monat Januar vollzogen, obwohl der Betriebsrat seine Zustimmung verweigert hat.

Warnstreik statt Inventur: Beschäftigte im Kabelwerk in Meißen kämpfen auch im neuen Jahr für einen Tarifvertrag

Die Beschäftigten im Kabelwerk in Meißen haben am ersten Tag im neuen Arbeitsjahr erneut gestreikt. Anstatt die Inventur zu machen, legten sie am Montag, 4. Januar, um 9.00 Uhr die Arbeit nieder und kamen vor das Werkstor, um unmittelbar danach nach Hause zu gehen. Wegen der prekären Pandemielage in Sachsen lautete das Motto des Warnstreiks an diesem Tag: „Arbeitsniederlegung zu Hause“.

Die IG Metall begrüßt das neue Jahr im Kabelwerk Meißen mit einem Warnstreik am ersten Arbeitstag am 4. Januar 2021

Die IG Metall kündigt für den ersten Arbeitstag am 4. Januar im Kabelwerk Meißen im neuen Jahr 2021 gleich den ersten Warnstreik an. Bereits die letzten Wochen im Jahr 2020 waren mit fünf Warnstreiks in fünf Wochen zu Ende gegangen. Damit haben die Beschäftigten nachdrücklich deutlich gemacht, dass es für sie eine Zukunft im Kabelwerk nur mit einem fairen Tarifvertrag gibt. Sie sind fest entschlossen, auch im neuen Jahr so lange weiterzukämpfen, bis sie ihr Ziel erreicht haben: bessere Arbeits- und Lohnbedingungen, festgeschrieben in einem Tarifvertrag!

Kabelwerker demonstrieren mit Autokorso durch Meißen

Die Beschäftigten vom Kabelwerk in Meißen sind nicht nur beharrlich, sondern in harten Lockdown-Zeiten auch kreativ: Ihren fünften Warnstreik innerhalb von fünf Wochen für bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen am Montag, 14. Dezember, initiierten sie als Autokorso durch die Meißener Innenstadt. Geschmückt mit roten Fahnen der IG Metall drehten sie laut hupend einige Runden durch die Meißener City, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen: endlich bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen im Kabelwerk Meißen!

Morgiger Streik bei Globalfoundries Dresden

Morgen, Freitag, 11.12.2020 um 14:20 Uhr beginnt der erste von mehreren 24-Stunden-Warnstreiks bei Globalfoundries Dresden. Wir werden diese Arbeitskampfmaßnahmen solange fortführen, bis der Arbeitgeber verbindlich zusagt, mit uns in Tarifverhandlungen einzutreten. Die Streikwelle wird zunächst bis Weihnachten andauern.

Geschäftsführung des Kabelwerks in Meißen verweigert weiterhin jegliche Gesprächsbereitschaft

Nahezu unglaublich, aber wahr: Seit elf Jahren haben die Beschäftigten des Kabelwerks in Meißen keine Lohnerhöhung mehr erhalten. Dies allein ist nicht der Grund für den Unmut in der Belegschaft, nein die Sturheit des Geschäftsführers, weiterhin allein über die Arbeitsbedingungen entscheiden zu wollen, schürt den Unmut in der Belegschaft. Jetzt wenden sich die Beschäftigten mit einem offenen Brief an Politik und Gesellschafter.

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