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Gastronomie

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Hotellerie und Gastronomie kämpfen mit massiver Personalnot (Symbolbild). Foto: Pixabay

Tourismus in Leipzig zieht wieder an: Doch Hotels und Gaststätten haben weiter Personalprobleme

Natürlich erfreut das eine ganze Branche, wenn die Corona-Regeln weitgehend wieder gelockert wurden und Reisen relativ unbeschwert wieder möglich ist. Das hat vor allem dem Städtetourismus gutgetan. Und entsprechend freut sich auch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) der Region Leipzig-Halle-Dessau über die neuesten Tourismus-Zahlen aus Sachsen und die Übernachtungszahlen aus Leipzig. Leipzig verzeichnete im ersten Halbjahr […]

Parkplätze entwidmet - dafür heiß begehrte Fahrradbügel hingestellt: Räder und Freisitz am Neumarkt. Foto: Ralf Julke

Grüne-Antrag zu Schanigärten: Gastwirte brauchen vor Saisonbeginn nur einen Antrag zu stellen

Es ist schon verblüffend, wie lange Anträge aus dem Stadtrat zuweilen brauchen, bis es dazu eine belastbare Stellungnahme der Stadt gibt. So wie bei einem Antrag der Grünen-Fraktion, den diese im Juni 2021 gestellt hat. Anlass war die Nicht-Verwandlung der Gottschedstraße in eine Freisitz-Straße. Eine Baustelle verhinderte das. Also beantragten die Grünen Schanigärten nach Wiener und Münchner Vorbild. Und die soll es 2022 auch geben. Gastwirte müssen sie nur beantragen.

Tarifverhandlungen & Kundgebung in Leipzig: Gastro-Beschäftigte fordern mindestens 13 Euro pro Stunde + Video & Update Abschluss

Bei den Beschäftigten im sächsischen Gastgewerbe richten sich die Blicke am Mittwoch, dem 2. Februar, nach Leipzig. Hier treffen sich der Arbeitgeberverband Dehoga und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu Tarifverhandlungen in einem Hotel am Hauptbahnhof. Die Gewerkschaft hatte aus diesem Anlass zu einer Kundgebung vor dem Gebäude aufgerufen. Sie fordert 13 Euro pro Stunde für die untersten Lohngruppen – aktuell würden teilweise weniger als zehn Euro pro Stunde gezahlt.

Nico Brünler (Linke). Foto: DiG/trialon

Kneipensterben beruht vor allem auf niedrigen Löhnen – Solidarität mit den Beschäftigten

Zur heutigen Kundgebung der NGG Ost in Leipzig für die Beschäftigten im Gastgewerbe erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Nico Brünler: „Wir wissen, dass die Corona-Pandemie und ihre Eindämmung diese Branche schwer belasten. Die Beschäftigten streiten dennoch völlig zurecht dafür, dass ihre anstrengenden Jobs gerechter entlohnt werden.“

Staatsmnisterin Petra Köpping (SPD). Foto: Michael Freitag

Sachsen lockert die Corona-Regeln und schließt einen weiteren Freizeit-Lockdown aus

Die sächsische Landesregierung hat am Dienstag, dem 1. Februar, die Eckpunkte für die neue Corona-Notfall-Verordnung präsentiert. Diese sieht weitere Lockerungen in zahlreichen Bereichen vor. Gleichzeitig hat Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) angekündigt, im Falle einer erneuten Überlastung der Krankenhäuser im Kultur- und Sportbereich auf einen Lockdown zu verzichten. Einrichtungen wie Kinos, Theater und Fußballstadien dürften dann – mit massiven Einschränkungen – offen bleiben.

© Sächsisches Oberverwaltungsgericht

2G-Regelung für sächsische Gastronomiebetriebe bleibt bestehen

Mit Beschluss vom gestrigen Tag hat sich der für das Infektionsschutzrecht zuständige 3. Senat des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts erstmals nach der vorläufigen Außervollzugsetzung der 2G-Regelung im niedersächsischen Einzelhandel (Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 16. Dezember 2021 - Az.: 13 MN 477/21 -) mit der sog. 2G-Regelung für sächsische Gastronomiebetriebe befasst und diese als voraussichtlich rechtmäßig erachtet.

Mit der Vierten Corona-Welle brachen die Umsätze im sächsischen Gastgewerbe wieder ein . Foto: Ralf Julke

Umfrage des DEHOGA Sachsen: Schon im November gab es einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent im sächsischen Gastgewerbe

Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze: Die sächsische Corona-Notverordnung vom 19. November 2021 hat alle diese Betriebe in Sachsen geschlossen. „Das ist ein gravierender Eingriff in die Geschäftstätigkeit der betroffenen Unternehmen. Doch ist dieser Schritt angesichts der geringen Infektionsrisiken in Beherbergungsbetrieben überhaupt gerechtfertigt?“, fragte sich der DEHOGA Sachsen und meldete am 3. Dezember erhebliche Zweifel an.

Unter verschärften Bedingungen: Die Suedbrause ist wieder geöffnet. Foto: Marco dos Santos

Suedbrause – bei Freunden: Ein Gespräch mit Leo + Video

Die Suedbrause in Connewitz hat wieder geöffnet. Neue Betreiber, neues Team und Leo hat Zeit für ein Gespräch gefunden. 15 Tage nur dauerte das Debüt, dann kam der Lockdown light und damit 2G sowie die Öffnungszeitbegrenzung bis 20 Uhr. Umso wichtiger, die neue Suedbrause vorzustellen. Wir sprachen mit den Betreibern über ihr Konzept und über in Nori-Blätter und Raucharoma eingelegte Möhren. Zudem haben wir uns bestechen lassen.

Wenn keiner mehr bedient ... Foto: Ralf Julke

Sächsisches Gastgewerbe im 3. Quartal 2021: Noch einmal ein Umsatzplus vor der Ankunft der vierten Corona-Welle

Zu den Branchen, die von den Einschränkungen der zurückliegenden Lockdowns am heftigsten betroffen waren, gehört natürlich das Gastgewerbe. Nicht nur, dass es monatelang schließen musste und damit Umsatz und Gäste verlor. Es verlor aufgrund der langen Schließzeit auch tausende wertvoller Mitarbeiter/-innen. Das war selbst noch in der Zeit spürbar, bevor die vierte Corana-Welle Sachsen unter sich begrub.

Umsatzentwicklung in ausgewählten Wirtschaftsbereichen in Ost und West. Grafik: Bundesamt für Statistik

IWH-Prognose zur ostdeutschen Wirtschaft: Die seltsame Leerstelle Gastronomie

Regelmäßig veröffentlichen deutsche Wirtschaftsinstitute ihre Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung. So auch das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle für die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose. Doch so deutlich wie nie zuvor zeigt die jüngste Prognose, dass man mit viel zu engem Raster arbeitet. Die Fixierung auf die Industrie ist überdeutlich. Aber andere Branchen – wie das Gastgewerbe – funktionieren eben nicht wie die Industrie. Darüber stolperten auch schon die Bundesstatistiker.

Freya Endrullis, Nina Grote und Arne Ehrnstorfer eröffnen das Generations-Café "Lux" in der Martinstraße 13. Foto: Birthe Kleemann

Das Alter ist auch nur eine Zahl: Im Leipziger Osten entsteht ein Generationen-Café

In der Martinstraße 13 im Leipziger Osten eröffnet demnächst das Café Lux, das Generationen zusammenbringen und für Austausch im Kiez sorgen will. Bei Kaffee und Kuchen, Bingo-Treff, Lese-Abend oder Konzerten möchten Nina Grote, Freya Endrullis und Arne Ehrnstorfer einen Raum für Begegnung schaffen, der keine Altersbegrenzung kennt.

Die Gastronomie ist dank Servicekräften ein Genuss für die Gäste. Foto: Bibliotheques de Nancy Flickr

Die Gastronomie während der Pandemie

Über zwei Millionen Menschen müssen in Deutschland seit November die Füße stillhalten: Der im Herbst beschlossene „Lockdown Light“ und die Verschärfungen ab Dezember verdammen Gastronomen zum Nichtstun. Bundesfinanzminister Olaf Scholz gab allen betroffenen Unternehmen und Mitarbeiter/-innen Hoffnung: „Wir lassen in dieser ernsten Lage unsere Unternehmen und ihre Beschäftigen nicht allein, sondern erweitern nochmals unsere Hilfsangebote für die betroffenen Selbstständigen, Unternehmen und Einrichtungen.“

Was vom Sommer 2020 blieb, endete in der Schließung im November 2020. Foto: LZ

Außengastronomie auf Wegen und Plätzen muss beantragt werden

Sondernutzungen für eine eventuell mögliche Außengastronomie auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen im Rahmen der Lockerungen nach Sächsischer Corona-Schutzverordnung sind vor der beabsichtigten Inanspruchnahme zu beantragen. Darauf weist das Ordnungsamt hin. Für die Beantragung ist das Formular, welches auf www.leipzig.de/formulare (Suchwort „Sondernutzung“) hinterlegt ist, zu verwenden. Dieses kann gern per E-Mail an [email protected] gesendet werden.

Wenn der Lockdown der Gastronomie alle beruflichen Wünsche auf Eis legt

Die Auswirkungen der Corona-Politik gehen weit über finanzielle Einbußen und freiheitliche Grundrechte hinaus. Seit der erste Lockdown vor knapp einem Jahr begann, ist das berufliche Glück von Antonia Apfelbaum*, welches sie in einer Gastronomie-Agentur gefunden hatte, in Dauerwarteschleife. Ein Gespräch über einen ganz persönlichen Wanderarbeits-Weg durch ein Jahr Corona-Krise in der Gastronomie.

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