Artikel zum Schlagwort Metropolregion

Konjunkturbericht für die Region Leipzig/Halle

Das Herz Mitteldeutschlands ist derzeit in Hochform

Grafik: IHK zu Leipzig

Da lag Theresa May augenscheinlich selbst für konservative Parteifreunde völlig falsch, als sie stur auf einen harten Brexit zusteuerte. Das wäre die Variante, bei der der Austritt Großbritanniens den größtmöglichen Schaden angerichtet hätte. Nicht nur für englische Unternehmen, die Zugang zum europäischen Binnenmarkt brauchen. Auch für Unternehmen aus dem Herzen Mitteldeutschlands. Eine eindringliche Warnung aus Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Mobilität, Strukturwandel, Hochschulen

Metropolregion fordert mit „Leipziger Memorandum“ eine andere Zusammenarbeit der mitteldeutschen Bundesländer

Foto: Ralf Julke

Ob sie verstanden haben? Und ob sie eine Ahnung haben, wie es gehen könnte, die europäische Metropolregion endlich wirklich zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum zu machen? Denn nichts weniger fordert das am Montag, 27. Februar, auf dem „Forum Mitteldeutschland“ verkündete „Leipziger Memorandum“. Und alle drei Wirtschaftsminister waren da. Anmelden und weiterlesen.

Eine Konferenz in Chemnitz für einen zerstückelten Wirtschaftsraum

Metropolregion Mitteldeutschland träumt von Schweden und hat nicht den Mut zur Selbstorganisation

Foto: Metropolregion Mitteldeutschland

Sie träumen. Sie träumen tatsächlich von einem „Mitteldeutschland als deutsches Schweden“. Am Donnerstag, 15. Dezember, trafen sich rund 200 Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zur Jahreskonferenz der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland in Chemnitz und versuchten Ideen zu entwickeln, wie man mit den demografischen Herausforderungen in der Region Mitteldeutschland umgehen könnte. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs neuer Wirtschaftsbericht 2016

Eine sonnige Stadt ohne Wachstumsschmerzen und Ressourcenprobleme und irgendwann in der 1. Liga

Cover: Stadt Leipzig

Seit in Leipzig mit aller Macht ein Bundesliga-Fußballclub installiert wurde, hat OBM Burkhard Jung einen großen Traum: Auch mal mit der ganzen Stadt in der Ersten Liga spielen zu dürfen. Er hat ein euphorisches Vorwort für den neuesten Wirtschaftsbericht der Stadt geschrieben, der am 26. September auch in gedruckter Form erscheint. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 6 der Besprechung

Viele Ost-Rückkehrer zieht es in Wachstumsstädte wie Potsdam und Leipzig

Foto: Ralf Julke

Einen ganz witzigen Beitrag zu Hin-und-Her-Wanderung in Deutschland haben die beiden IAB-Mitarbeiterinnen Michaela Fuchs und Antje Weyh für den neuen Quartalsbericht Nr. II/2016 geschrieben. Denn es gibt im so gern verteufelten Osten tatsächlich echte Re-Migranten. Also Leute, die in den vergangen 17 Jahren mal in den wilden Westen gezogen sind und nun tatsächlich heimkehren in dieses menscheinfeindliche Eckchen Welt. Anmelden und weiterlesen.

Bürgerumfrage 2015, Teil 12

Metropolregion Mitteldeutschand, war da mal was?

Foto: Ralf Julke

Eigentlich hatte man sich, als vor einigen Jahren die Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland und das Städtenetzwerk der Metropolregion miteinander verschmolzen, erhoffen dürfen, dass die neue Organisation schlagkräftiger, mutiger und politischer wird. Aber von einer Aktionsplattform ist das Netzwerk meilenweit entfernt. Es fehlen ihm schlicht die mutigen Politiker. Anmelden und weiterlesen.

Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel zum Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlereviers

Foto: Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Am Mittwoch, den 11. Mai 2016, fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin ein Treffen zwischen Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises und Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, statt. Zusammen mit Professor Dr. Andreas Berkner, Leiter der Planungsstelle des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen, sowie dem sachsen-anhaltinischen Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben befassten sie sich mit dem Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlenreviers. Weiterlesen.

Holt der Osten den Westen ein oder ist die Frage falsch gestellt?

Es sind die Metropolen, die die Produktivität auch im Osten vorantreiben

Grafik: IWH

Diese komische Produktivität. Wenn die nicht wäre, könnte der Osten den Westen einfach einholen, überholen und links liegen lassen. Aber wie schafft man das, wenn die Unternehmen mit den höchsten Produktionskennzahlen fast alle im Süden liegen? Man nähert sich auf leisen Socken und in winzigen Schritten. Zumindest hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) das jetzt mal so ausgerechnet. Anmelden und weiterlesen.

Der Metropoleneffekt wird nach 2020 nicht einfach aussetzen

Die ganz normale Zuwanderung wird Leipzigs Bevölkerungszahl bis 2030 auf 720.000 wachsen lassen

Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Warum gehen die Prognosen der Leipziger Bevölkerungszahlen derart heftig auseinander, wie das jetzt in der Vorausschätzung des Statistischen Landesamtes und des Leipziger Amtes für Statistik und Wahlen für Leipzig der Fall ist? Ein Grund ist unübersehbar der Wunsch, die zunehmende Metropolisierung in Deutschland einfach auszublenden. Sie läuft trotzdem mit unübersehbarer Kraft ab. Und wird Leipzig zur 700.000-Einwohner-Stadt machen. Anmelden und weiterlesen.

Expertengruppe ist sich einig

Mindestens bis 2020 setzt sich das Leipziger Wachstumstempo so fort wie in den letzten Jahren

Grafik: L-IZ

Richtig zuversichtlich war Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Dienstag, als er die neue Bevölkerungsprognose für Sachsen vorlegte – zuversichtlich, dass sie nun die Entwicklung bis 2030 einigermaßen schlüssig beschreiben könnte. Für Leipzig tut sie das aber auf keinen Fall, stellte Leipzigs OBM Burkhard Jung nun am Mittwoch, 20. April, fest. Anmelden und weiterlesen.

Neuer Quartalsbericht für Leipzig, IV/2015

Teil 3 zum Zahlenpaket: Flüchtlinge sorgen seit Frühjahr 2014 wieder für ein Bevölkerungswachstum in Sachsen

Karte: Stadt Leipzig/Amt für Statistik und Wahlen, GeoSN 2015

Man darf durchaus ein wenig nervös werden, wenn man die demografischen Entwicklungen derzeit in Sachsen und anderswo betrachtet. Leipzigs Bevölkerungswachstum gehört ja dazu. Aber es ist nicht ganz so einzigartig, wie es mit Blick auf die Wachstumsraten oft scheint. Alle europäischen Staaten haben dieselben Probleme. Und ignorieren sie mit aller Macht. Anmelden und weiterlesen.

Ein neuer Standortbericht für Sachsen, Teil 2

Sachsens Provinzen haben nur Chancen, wenn die Großstädte endlich gestärkt werden

Grafik: Freistaat Sachsen / SMWA

„Mit unserem sächsischen Erfindergeist, der Anpassungsfähigkeit an neue Herausforderungen, Weltoffenheit und Mut zum Wagnis werden wir die vielfältigen und komplexen Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf uns warten, angehen“, schwärmte am Sonntag, 21. Februar, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig, als er den neuen Standortbericht für Sachsen vorstellte. Anmelden und weiterlesen.

Eine Studie des Berlin-Institut zur Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland

Ein Netz wachsender Großstädte ist die neue Struktur des Ostens

Grafik: Berlin-Institut

Das Berlin-Institut brachte es am 26. Januar auf eine griffige Formel: "Der Osten wird zum Einwanderungsland". In der Studie "Der Osten auf Wanderschaft" hat sich das Institut einmal mit den demografischen Veränderungen in Ostdeutschland beschäftigt - zwar nur mit den Zahlen von 2008 bis 2013 (haben die keine neueren?), aber auch die machen schon deutlich, dass die neuen Bundesländer auch eine neue Politik brauchen. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Pendler-Zahlen 2014

Fachkräftemangel in Sachsen, Nachwuchsengpass und hungrige Großstädte

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Andere haben die Meldung aus dem Statistischen Landesamt einfach übernommen, frei nach dem Motto "Sachsen immer attraktiver, immer mehr Pendler kommen hierher zur Arbeit". Platter geht's nicht. Aber was soll dabei herauskommen, wenn man Journalismus als PR betrachtet? Die nicht mehr ganz so neuen Zahlen zu Sachsen-Pendlern 2014 hat das Statistische Landesamt am 21. Januar veröffentlicht. Anmelden und weiterlesen.

2016 - was kommt

Die Auswertung einer Bürgerumfrage mit seltsamen Einzelfragen. Nr. 2: Wie ratlos fühlt sich Mitteldeutschland?

Foto: Ralf Julke

Über die Leiden der Metropolregion Mitteldeutschland haben wir ja an dieser Stelle schon des Öfteren berichtet. Die Leiden werden weitergehen. Und das nicht nur, weil sich drei Landesregierungen lieber in ihrem provinziellen Kleinklein beglücken und eine Fusion der drei kleinen Bundesländer nicht auf die Tagesordnung setzen. Auch die Mitglieder des Europäische Metropolregion Mitteldeutschland e.V. wissen nicht so recht, wohin. Anmelden und weiterlesen.

Die demografische Entwicklung in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Drei Wachstumskerne und ein paar sich stabilisierende Großstädte in Mitteldeutschland

Karte: Freistaat Sachsen

Da nun zu unserem jüngst hier veröffentlichten Beitrag zum Wachstum der Stadt Leipzig die Frage aufkam "Ja, wie ist das dann aber mit der Region drumherum? Gibt es da Zahlen?" Natürlich gibt es die. Für das Bundesland Sachsen sogar geballt auf einer Website, in die die Landesstatistiker alle Zahlen zur demografischen Entwicklung einpflegen: Das ist der Demografiemonitor. Die grüne Farbe darf einen dabei nicht irritieren. Anmelden und weiterlesen.

Eine Metropolregion braucht ein funktionierendes Schienennetz

Mitglieder der Metropolregion Mitteldeutschland fordern einen integrierten Regionalverkehr für die ganze Region

Foto: Ralf Julke

Da haben die vereinigten Landesverwalter von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wohl eine ganze Menge falsche Weichen gestellt in den letzten 25 Jahren. Jetzt fällt es der Region auf die Füße, dass die Provinzkönige der 1990er Jahre von tollen Superschnellstrecken träumten, die nachhaltigen Schienenstrukturen in der Region aber hintanstellten. Grund genug für die Metropolregion Mitteldeutschland, aufs Höchste alarmiert zu sein. Anmelden und weiterlesen.

Leserbrief zu Leipzigs Entwicklung strahlt immer auf die ganze Region aus – in guten wie in schlechten Zeiten

Foto: Ralf Julke

Von Max Schmidt: Die Analyse der aktuellen Ist-Situation sollte auch die Metropolregion Leipzig-Halle einbeziehen. Alle angeführten Entwicklungslinien seit der friedlichen Revolution 1989 treffen sowohl für die Stadt Leipzig mit dem Umland als auch für die Stadt Halle zu. Daher sind Synergieeffekte dann leichter zu heben, wenn die Metropolregien Halle-Leipzig in Gänze betrachtet wird. Zum Nutzen beider Städte! Weiterlesen.

Leipzigs Rückkehr zu einer alten und wichtigen Rolle

Leipzigs Entwicklung strahlt immer auf die ganze Region aus – in guten wie in schlechten Zeiten

Foto: Ralf Julke

Schrumpfen, Wachsen, Schrumpfen, Wachsen - Ruth Schmidt lässt im neuen Quartalsbericht die Stadt Leipzig und ihre Umgebung pulsieren, Rot für Schrumpfung, Grün für Wachstum. Alles passiert zwischen 1991 und 2014. 23 Jahre wie ein Vollrausch. Und ihr Beitrag "Leipzig wächst - sein Umland wächst mit" belegt ziemlich klar, warum Leipzig auf Gemeindegrenzen eigentlich keine Rücksicht (mehr) nehmen darf. Anmelden und weiterlesen.

Wenn ein OBM Vergleiche wagt

Wächst Leipzig heute genauso wie vor 100 Jahren?

Archivfoto: Matthias Weidemann

Manchmal ist es einfach so, dass Dinge zusammenkommen, weil der Blick geschärft ist für ein Thema. Zum Beispiel die Frage: Warum wächst Leipzig eigentlich wieder? Kann es sein, dass da ganz alte Mechanismen einfach wieder in aller Stille wirken, obwohl verantwortliche Politiker alles dafür tun, genau das zu verhindern? Leipzigs Statistiker haben sich der Sache mal angenommen. Anmelden und weiterlesen.