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Steuern

Tricksen mit Zahlen: Wie die INSM sich um die vielverdienenden Steuerzahler in Deutschland sorgt

Dafür, dass die INSM und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) keine unabhängigen Gutachten vorstellen und die Ergebnisse sehr interessengesteuert interpretieren, sind sie bekannt. Am Montag, 10. Mai, bekamen sie tatsächlich den akrobatischen Kopfstand hin mit der Botschaft „Einkommensteuerbelastung der Spitzenverdiener seit 1998 deutlich gestiegen.“ Arme Spitzenverdiener, ist man da geneigt zu sagen. Und sagt auch INSM-Chef Hubertus Pellengahr ziemlich unverblümt.

Amazon Europa: Rekordumsatz und kein Cent Steuern

Nach aktuellen Medienberichten hat Amazon EU S.à r.l. in Luxemburg* im Jahr 2020 trotz eines neuen Rekordumsatzes von 44 Milliarden Euro keinen Cent Steuern bezahlt. Der Konzern erhielt sogar noch eine Steuergutschrift von 56 Millionen Euro.

Sächsische Steuerfahndung deckte im Jahr 2020 Steuerschaden von 117 Millionen Euro auf

Im vergangenen Jahr haben die rund 104 sächsischen Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder für den Fiskus insgesamt knapp 117 Millionen Euro (2019: rund 95 Millionen Euro) aufgedeckt. Die Hälfte dieses Mehrergebnisses lässt sich auf Strafverfahren im Bereich des Umsatzsteuer-Karussellbetrugs zurückführen. Insgesamt beträgt das von der sächsischen Steuerfahndung festgestellte Mehrergebnis bei der Umsatzsteuer knapp 72 Millionen Euro.

Der Stadtrat tagte: Höhere Hundesteuer kommt als klimapolitisches Instrument wohl nicht infrage + Video

In der (digitalen) Leipziger Ratsversammlung gibt es mittlerweile Sätze zu hören, die wären noch vor fünf Jahren undenkbar gewesen. Die tapferen Demonstrationen von Fridays for Future und der Antrag des Jugendparlaments von 2019 zum Klimanotstand zeigen Wirkung. Bis hinein in die Worte von FDP-Stadtrat Sven Morlok, der am Mittwoch, 24. März, sehr deutlich formulierte, dass ein Klimanotstand auch Notstandsmaßnahmen erzwingt.

Steuerliche Neuregelungen zum 1. Januar 2021

Zum Jahreswechsel treten wieder verschiedene steuerliche Änderungen in Kraft. So entfällt ab 2021 für die meisten Steuerzahler der Solidaritätszuschlag. Außerdem steigen unter anderem der Grund- und der Kinderfreibetrag.

Steuerliche Verbesserungen ab 2021 für Menschen mit Behinderung

Zum 1. Januar 2021 treten für Menschen mit Behinderung bei der Lohn- und Einkommensteuer diverse Verbesserungen in Kraft, die sowohl zu einer finanziellen Entlastung als auch zu Vereinfachungen beim Verfahren führen. Hintergrund ist das am 27. November 2020 beschlossene Gesetz zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge und zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen.

Service: Jetzt Steuerklassenwahl für 2021 prüfen

Verheiratete Arbeitnehmer, die beim monatlichen Lohnsteuerabzug der tatsächlichen Jahressteuer möglichst nahe kommen wollen, sollten jetzt ihre Steuerklasse überprüfen. Eine andere Wahl kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn sich die Lohn- und Gehaltsverhältnisse geändert haben.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende mehr als verdoppelt

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise steigt der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in den Jahren 2020 und 2021 von bisher 1.908 Euro auf 4.008 Euro. Damit wurde er mehr als verdoppelt. Die Änderung gilt rückwirkend ab dem 1. Juli 2020 bereits für das erste zu berücksichtigende Kind.

Sachsen verlängert Frist zur Umstellung von Registrierkassen

Auch der Freistaat Sachsen gibt den Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie mehr Zeit für die Aufrüstung von elektronischen Registrierkassen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE). Statt bis zum 30. September 2020 haben betroffene Unternehmen bis zum 31. März 2021 Zeit, um ihre Kassensysteme mit einer technischen Sicherheitseinrichtung nachzurüsten.

Finanzamt Leipzig II mit neuem Vorsteher

Das Finanzamt Leipzig II bekommt heute mit Holger Hubert einen neuen Amtsleiter. Er übernimmt die Verantwortung für eines der größten Finanzämter Sachsens.

Mai-Steuerschätzung 2020: Freistaat Sachsen fehlen fünf Milliarden Euro durch Corona-Pandemie

Gestern ist die 157. Sitzung des Arbeitskreises „Steuerschätzungen“ zu Ende gegangenen. Gesamtstaatlich liegen die Einnahmeerwartungen bis 2024 insgesamt um rund 316 Milliarden Euro unter dem Niveau der Steuerschätzung vom Oktober 2019.

Steuerliche Entlastung für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft kann ab sofort beim Finanzamt beantragt werden

Mit Zustimmung der EU-Kommission ist die Tarifermäßigung bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft am 30. Januar 2020 bundesweit in Kraft getreten. Die Antragsformulare auf Gewährung der Tarifermäßigung sind ab sofort online verfügbar. Die Anträge können beim zuständigen Finanzamt gestellt werden.

Steuerliche Neuregelungen zum 1. Januar 2020

Zum Jahresbeginn treten verschiedene steuerliche Änderungen in Kraft. So steigen unter anderem der Grund- und der Kinderfreibetrag. Zudem gibt es neue Regeln für Arbeitnehmer und Existenzgründer. Das Wichtigste im Überblick.

Steuerfahnder decken im ersten Halbjahr 2019 Steuerschaden von fast 35 Millionen Euro auf

Gestern fand der Steuerstrafrechtstag der sächsischen Finanzverwaltung in Dresden statt. Am Informations- und Erfahrungsaustausch nahmen neben Bediensteten der Steuerfahndung sowie der Bußgeld- und Strafsachenstellen auch Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen, der Justiz, des Zollfahndungsamtes und des Landesamtes für Steuern und Finanzen teil.

Sächsische Initiative erfolgreich: Unternehmen haben mehr Zeit zur Umstellung ihrer Registrierkassen

Auf Initiative des sächsischen Finanzministers Dr. Matthias Haß haben Bund und Länder beschlossen, dass ab dem 1. Januar 2020 eine Nichtbeanstandungsregelung gelten soll, da absehbar war, dass eine flächendeckende Aufrüstung mit technischen Sicherheitseinrichtungen bis zum Jahreswechsel nicht erreichbar sein würde.

Rente 2019 – Wer jetzt Steuern zahlen muss

Muss ich als Rentner jetzt wieder Steuern zahlen? Jede Rentenerhöhung hat aus steuerlicher Sicht ihre Haken und Ösen. Hinzu kommt zudem die Erhöhung der Rente für Mütter um einen halben Rentenpunkt, für diejenigen, die vor 1992 ein Kind geboren haben. Die Folge: Rund 48.000 Ruheständler müssen jetzt voraussichtlich Steuern zahlen. Aber wer?

Warum der „Steuerzahlergedenktag“ überhaupt nichts mit der realen Abgabenbelastung der Deutschen zu tun hat

Schon im April kannten die Kommentatoren der großen deutschen Zeitungen keine Hemmungen, so richtig auf den Tisch zu hauen: „OECD-Studie: Bei der Steuerlast gehört Deutschland zur Weltspitze“, titelte die „Welt“. „Steuerlast: Deutsche müssen besonders viele Abgaben zahlen“, behauptete die „Zeit“. Das ist natürlich Futter für die Jammerbrigade der Besserverdiener, den Deutschen Steuerzahlerbund, der am 15. Juli seinen Jammertag feiern will, genannt „Steuerzahlergedenktag“. Der Trug steckt schon im Wort.

Petra Köpping plädiert für eine Millionärssteuer und eine höhere Erbschaftssteuer

Die Mahnung des niederländischen Historikers Rutger Bregman zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos war deutlich: Wer nicht über Steuern debattiert, wird weder Wohlstand noch sozialen Zusammenhalt langfristig sichern. Sein Auftritt wirkte in Davos geradezu außerirdisch. Auch in Deutschland wird das Thema gern unter den Tisch gekehrt. Mit dem Ergebnis: Das Geld wandert immer ungebremster zu den Superreichen. Am Montag erschrak selbst Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping darüber.

„Steuern – Der große Bluff“ am 4. April bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

Steuern sind für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Dieser mangelnde Durchblick der Vielen ist allerdings die Grundlage für enorme Profite der Wenigen - zulasten der Allgemeinheit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Walter-Borjans hat immer wieder versucht, die Ungerechtigkeiten und Schwächen unseres Steuersystems ins Zentrum der politischen Auseinandersetzungen zu rücken und Ideen für größere Transparenz, Einfachheit und Gerechtigkeit entwickelt.

In 2018 über 150.000 Einsprüche in Steuersachen durch Finanzämter abgeschlossen

In den sächsischen Finanzämtern wurden im Jahr 2018 über 150.000 Einsprüche abschließend bearbeitet. 20 Prozent davon haben die Steuerpflichtigen wieder zurückgenommen. Antragsgemäß geändert werden konnten 63 Prozent der Fälle.

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