Wikipedia zur Gründung und zum Aufbau von Ver.di (etwas gekürzt): “Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz Verdi, Eigenschreibweise: ver.di) ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie entstand im Jahr 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften und ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Mit etwa 1,9 Millionen Mitgliedern ist sie nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft. Die Frauenquote liegt bei 52,60 Prozent – Verdi hat 977.078 Frauen und 880.316 Männer organisiert. Die Gewerkschaft beschäftigt bundesweit rund 3300 Mitarbeiter (davon 540 Beschäftigte in der Bundesverwaltung) und nimmt durch Beitragszahlungen jährlich etwa 490 Millionen Euro ein. Verdi ist in zehn Landesbezirke und fünf Fachbereiche untergliedert und wird von einem neunköpfigen Bundesvorstand geleitet.”
Gemeinsame Streikkundgebung im Verdi-Warnstreik am 14.11.23 in der Peterskirche Leipzig. Foto: Jan Kaefer
Ver.di in Leipzig
Auf der Ver.di-Website findet man Informationen über Service und Leistungen, Seminarangebote, aktuelle Termine und Veranstaltungen.
Die Gewerkschaft hat eine ihrer Niederlassungen im Leipziger Volkshaus in der Karl-Liebknecht-Straße. Hier findet man die Geschäftsstelle für den Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die Leipziger Geschäftsstelle:
Ver.di führt Tarifverhandlungen mit Arbeitgebern, um faire Löhne, Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen für die Mitglieder auszuhandeln. Die Gewerkschaft ist die Interessenvertretung der Mitglieder in Unternehmen und Branchen. Dazu gehört die Mitbestimmung in Betrieben und die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen gegenüber den Arbeitgebern. Ver.di bietet ihren Mitgliedern Unterstützung und Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen, wie zum Beispiel bei Kündigungen, Arbeitsverträgen oder anderen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten.
Die Gewerkschaft engagiert sich auch auf politischer Ebene für soziale Gerechtigkeit und setzt sich für eine faire Gestaltung der Sozialpolitik ein. Sie bietet Schulungen und Seminare für ihre Mitglieder an, um deren Qualifikationen zu verbessern und sie in gewerkschaftlichen Belangen zu schulen. Ver.di kümmert sich um die Betreuung ihrer Mitglieder und bietet Unterstützung in verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen.
Ver.di setzt sich für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen ein und engagiert sich im Bereich Arbeitsschutz.
Die Interessenvertretung arbeitet auf internationaler Ebene mit anderen Gewerkschaften zusammen, um globale Arbeitsrechte zu fördern und internationale Solidarität zu stärken.
Einleitungstext veröffentlicht am: 18.11.2023
Alle Artikel und Meldungen, die zum Schlagwort “Ver.di” veröffentlicht wurden:
Erst gestern 16 Uhr beschloss Ver.di laut Sprecher Stefan Hilbig über den kurzfristigen Warn-Streik von 3 Uhr bis 14 Uhr am heutigen Freitag, 13. April, bei den öffentlichen Nahverkehrsbetrieben und informierte kurz darauf die Medien. Noch gestern Abend hieß es seitens der LVB, die genaue Dauer des Streiks sei unbekannt. Seit heute morgen ist klar: von „Warnung“ kann bei diesem Streik kaum die Rede sein, Leipzig hat seit 3 Uhr praktisch keinen ÖPNV mehr, Busse und Bahnen blieben fast komplett in den Depots. Bis 14 Uhr „fahren keine Busse und Straßenbahnen der LVB“, so die LVB heute um 4:22 Uhr auf der Internetseite der L-Gruppe. Erst nach 6 Uhr folgten dann die ersten Informationen auf Twitter.
Da steht den Leipziger Bürgern ja am Freitag, 13. April, einiges ins Haus. Busse und Bahnen werden ausfallen, die Kinderbetreuung wird an vielen Stellen nicht oder nur eingeschränkt angeboten und eine Kundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz kommt noch obenauf. Zu dieser versammeln sich ab 9:30 Uhr die öffentlichen Angestellten und die Mitarbeiter der LVB, Leobus und LSVB zur gemeinsamen Demonstration. Gleichzeitig wird es Streiks in Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen geben. Dass der Ausstand von öffentlich Angestellten und Nahverkehrsmitarbeitern auf einen Tag fällt, ist dabei kein Zufall, wie Ver.di auf L-IZ – Nachfragen hin schildert.
Vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr erlaubt die allgemeine Gesetzeslage, einer davon soll nun der 18. März und somit der letzte Tag der Buchmesse werden. Eine entsprechende Rechtsordnung wird für die anderen Termine gerade beraten, doch wegen des schon baldigen Ereignisses war für den Sonntag im März Eile geboten. Heute beschloss der Stadtrat die Sonderöffnung von 12 bis 18 Uhr. Die Gewerkschaft Ver.di hatte bereits im Vorfeld eine gerichtliche Prüfung angekündigt.
Es geht nicht mehr um Mal-Pause-Machen. Auch nicht um mehr Geld. Das Personal in den deutschen Kliniken leidet unter einem Kostendruck, der vor allem dazu geführt hat, dass zu wenige Schwestern und Pfleger sich um die Sicherung der Abläufe in den Kliniken kümmern. Sie arbeiten meist mehrschichtig, müssen viel zu viele Patienten betreuen und stehen unter enormem Leistungsdruck. Jetzt macht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mobil.
Es hat sich noch lange nicht herumgesprochen, welche Folgen der Privatisierungswahn in Deutschland schon angerichtet hat. Gerade das Gesundheitswesen ist ein Tummelplatz der privaten Anbieter geworden. Doch statt die Kosten zu senken, sind sie im gesamten Gesundheitswesen im Aufwind. Doch das Personal hat davon nichts: Das leidet unter immer rücksichtsloseren Arbeitsbedingungen und kann nicht mal Überstunden abfeiern.
Da kommt was zu auf die Kommunen in Mitteldeutschland. Am Montag, 21. März, beginnen die Verhandlungen zu neuen Tarifverträgen in den Kommunen der drei Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di geht mit einer satten Forderung in die Verhandlung: 6 Prozent mehr Entgelt für die Beschäftigten. Und nicht nur die Kämmerer dürften stöhnen.
Kaum steht die Bundesrepublik mal wieder vor einer richtigen Herausforderung wie der Unterbringung von hunderttausenden Asylsuchenden aus den Bürgerkriegen Nordafrikas, beginnen verantwortliche Politiker mal leise, mal lauter von steigenden Steuern und Solidaritätszuschlägen zu murmeln. Gleichzeitig bereitet die Regierungskoalition ein Erbschaftssteuergesetz vor, das die großen Vermögen im Land weitgehend verschont. Zeit für eine Petition, fand ver.di.
Es ist ein ganz großes Rad, das die Leipziger Stadtholding LVV da drehen möchte. Am 15. Juli schwappte es durch die Medien: Die LVV will die Verbundnetz Gas AG (VNG) kaufen. Erst einmal sei es eine unverbindliche Offerte, sagte LVV-Sprecher Frank Viereckl. Aber 1,1 Milliarden Euro sind ein Rad, das Leipzig so noch nie gedreht hat. Und die Gewerkschaft ver.di zeigt sich entsprechend besorgt.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Aktuelle Kommentare