Fälle & Unfälle

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Quer durch Zentrum und Südvorstadt (2): Eine späte Polizei und fünf Stunden im Kessel

Das Auffinden des getöteten Flüchtlings Kahlid B. und die anfängliche, falsche Einschätzung des Falles seitens der Dresdner Polizei heizt die Stimmung in Sachsen weiter an. Auch in Dresden kam es am gestrigen Abend zu Spontandemonstrationen: In Leipzig demonstrierten circa 700 Personen gegen Rassismus bei den Pegida- und Legida-Demonstrationen. Die Wut von einigen Demonstrationsteilnehmern entlud sich in Sachbeschädigungen an mehreren Gebäuden. Was anschließend ein teilweise fragwürdiges Vorgehen der Polizei rechtfertigen sollte. Ob diese dabei die Richtigen einkesselte, ist nach den L-IZ-Beobachtungen vor Ort äußerst fraglich.

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Quer durch Zentrum und Südvorstadt: Randalieren, demonstrieren, kapitulieren

War es bei der Legida-Demo am Montag, 12. Januar noch ein Audi A8 und Mülltonnen, welchen einige Verwirrte anstecken mussten, um den Flüchtlingen angeblich beizustehen, ging es heute Abend einmal quer durch Connewitz. Von rund 100 Personen berichten die ersten Augenzeugen, kurz darauf von 500 und ein exklusives L-IZ-Video zeigt nicht viel, lässt aber den angeblichen Wunsch der "Demonstranten" vom heutigen 15. Januar vor dem Feinkostgelände hören.

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Erwischt: Brüderpaar wegen Kinderpornos vor Gericht

Marko O. (32) soll sich in den Jahren 2011 und 2012 mehrfach kinderpornographisches Material aus dem Internet geladen haben. Dessen Bruder Stefan (22) habe laut Anklage von den illegalen Downloads, die teils auf ein von ihm mitbenutzten Notebook erfolgten, gewusst und sich somit ebenfalls schuldig gemacht. Die Angeklagten schwiegen am Mittwoch zu den Vorwürfen.

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Polizeibericht: Lagerhallenbrand, Handyräuber unterwegs, Zeugenaufrufe

In der Abrahamstraße brannte ein Gebäudekomplex aus mehreren Lagerhallen und einem Bürogebäude +++ Auf dem Fahrrad vorbeigefahren und zugegriffen - die Polizei warnt vor Handyräubern +++ Zu einem Verkehrsunfall in der Georg-Schumann-Straße, zu einem Unfall mit einem gestohlenen Pkw und einer Fahrerflucht werden Zeugen gesucht.

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Landgericht: Dosenwurf kostet Hansa-Fan nur noch 1.200 Euro

Diese Fahrt nach Leipzig hat sich für Christian G. (34) gelohnt. Das Landgericht hat am Dienstag die Verurteilung des Hansa-Fans halbiert. Wegen des Werfens einer Bierdose auf einen Polizisten muss der Mecklenburger 60 Tagessätze über je 20 Euro zahlen. Das Amtsgericht hatte im September 120 Tagessätze verhängt.

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Aus Mangel an Beweisen: NPD-Stadtrat Enrico Böhm nach unangemeldeter Anti-Flüchtlings-Demo freigesprochen

Enrico Böhm (31) im Glück: Weil die Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass der NPD-Stadtrat am 18. Dezember 2013 in der Löbauer Straße eine Kundgebung unter dem Motto "Kinderrecht vor Asylrecht" auf die Beine gestellt hat, ohne diese zuvor anzumelden, marschierte der Kommunalpolitiker am Dienstag mit einem Freispruch aus dem Amtsgericht.

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Polizeibericht: Raubüberfälle, Zeugen zu Unfall gesucht, Spenden geklaut

Gestern Abend überfiel ein Vermummter den Einkaufsmarkt in der Zschocherschen Straße +++ In der Windmühlenstraße wurde die 26-jährige Angestellte eines Cafés überfallen +++ In Lausen wurde ein 6-Jähriger von einem Linienbus erfasst - Zeugen gesucht +++ In Altlindenau wurde die ev-luth. Kirchgemeinde um die Spenden erleichtert.

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Polizeibericht: Neun Autos beschädigt, Imbiss heimgesucht, Nächtliche Kritzler

In der Nacht vom Freitag zum Samstag waren in der Adlershelmstraße 1 bis 3 Vandalen am Werke. Sie zerkratzten an neun Pkw, wie Ford, Fiat, Skoda, Opel, Golf und Toyota, den Lack an Fahrer- und Beifahrerseite sowie auf der Motorhaube. Die Geschädigten erstatteten Anzeige. Den Halterinnen und Haltern entstand Schaden von insgesamt etwa 9.200 Euro. Polizeibeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

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Rathaus-Posse: Legida-Anhänger dürfen Mohammed-Karikaturen zeigen

Rathaus-Posse um Mohammed-Karikaturen. Am Samstag war bekannt geworden, dass das Ordnungsamt den Veranstaltern der Legida-Demonstration untersagt hatte, während der Versammlung Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed zu zeigen. Dem Verbot ging eine einvernehmliche Absprache zwischen Legida und der Behörde voraus. Am Montag entschied sich OBM Burkhard Jung, die Auflage nach Bürgerprotesten zu kippen.

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Legida trifft auf NoLegida: Zutritt und Blockieren verboten?

Die Demonstration auf dem Stadionparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße und die sieben Gegenveranstaltungen werden zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im gesamten Gebiet rings um das Waldstraßenviertel in Leipzig führen. Anwohner stehen die gewohnten Parkplätze ganztägig nicht zur Verfügung und weitere Halteverbotszonen werden entlang der Aufzugsrouten durch die Polizei eingerichtet werden. Dies teilte das Ordnungsamt auf Anfrage der L-IZ mit. Desweiteren sei "absichtliches Blockieren" verboten, so die Behörde und man möchte offenbar eine Art Verbotszone errichten.

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Parkautomateneinbrecher: Die Polizei bittet um Mithilfe

In der Nacht zum 30. August 2014 brachen zwei unbekannte Täter einen Parkplatzautomaten an der Arena auf und bedienten sich am Innenleben: Über 1.000 Euro Bargeld erbeuteten sie und flohen unerkannt in Richtung Festwiese. Die Polizei sucht nun mit Hilfe der Bilder einer Überwachungskamera nach einem der zwei Täter.

Angriff auf Polizeiposten in Connewitz. Foto: L-IZ.de
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Steine, Farbbeutel, Brandsatz: Angriff auf Polizeiposten in Connewitz

Der Polizeiposten in der Wiedebach-Passage in Connewitz wurde am Mittwochabend, 7. Januar durch eine größere unbekannte Gruppe in Mitleidenschaft gezogen. Die nach ersten Aussagen der Polizei bis zu 50 Personen starke Gruppe sei dabei mit Steinen und einem Brandsatz gegen den Polizeiposten vorgegangen. In einem Bekennerschreiben auf dem Portal "Indymedia" wurde noch am gleichen Abend von einem unbekannten Autor die Tat mit dem Gedenken an den Tod von Oury Jalloh vor zehn Jahren begründet.

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Drei Jahre Haft für Brandstifter: “Das ist unglaublich unfassbar, was Sie da gemacht haben”

Rene B. muss für drei Jahre hinter Gitter. Der 29-Jährige hatte im März und August des vergangenen Jahres aus Frust seine Wohnung in Brand gesetzt. Über die Folgen seiner Taten dachte er nicht nach, was in der gestrigen Verhandlung am Amtsgericht für Kopfschütteln sorgte. Seine letzte Hoffnung ist eine Therapie, die ihn vor der Gefährdung von sich und anderen bewahren soll.

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Nachsichtiges Urteil: Gelegenheitsdealer kommt auf freien Fuß

Mit viel Nachsicht konnte Alexander R. (35) heute das Amtsgericht auf freiem Fuß verlassen. Der gelernte Tischler hatte mehrere hundert Gramm Marihuana und andere Drogen gelagert, um sie bei passender Gelegenheit zu verkaufen und seine Sucht zu vergünstigten. Um seine ambitionierten Pläne für eine neue Existenz zu unterstützen, fällte das Gericht ein mildes Urteil mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten.

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Tötungsverbrechen: Innenministerium erkennt Thomas K. als Opfer rechter Gewalt an

Die Staatsregierung hat ein weiteres Todesopfer rechter Gewalt offiziell anerkannt. "Der 16-jährige Thomas K. war am 4. Oktober 2003 in Leipzig-Wahren mit einem Messer niedergestochen worden. Ein Gericht sah später als erwiesen an, dass der daraufhin verurteilte Täter einer "Gruppierung mit ersichtlich rechtsnationaler Gesinnung" angehörte, zu dessen Feindbild vermeintliche Drogenkonsumenten gehörten und die zu misshandeln er sich vorgenommen hatte. Thomas K. wurde laut Urteil zu einem "Ersatzziel".

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Prozess um Jasmin-Mord: “Er konnte krabbeln wie ein Baby”

Am 7. Juni 2014 tötete Sebastian S. (23) seine Bekannte Jasmin K. auf dem Heimweg von der Diskothek. Der Angeklagte hat den Mord an der 19-jährigen Frohburgerin eingeräumt. Die Beweislage spricht glasklar gegen den jungen Mann. Das Landgericht bemühte sich am Dienstag um die Aufklärung weiterer Details im Ablauf der Tage nach der verhängnisvollen Nacht.

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Polizeibericht: Dreister Pkw-Diebstahl, Einbrüche, Zänkische Hundehalter

Vor der Grundschule in Böhlitz-Ehrenberg kam es zu einem dreisten Pkw-Diebstahl - 11-Jähriger saß noch im Auto +++ Zwei Unbekannte brachen gestern im Kabarett in der Kupfergasse ein - Zeugen gesucht +++ Bei der nächtlichen Gassirunde gerieten drei Hundehalter aneinander +++ Erneut wurde ein Sprengstoffanschlag auf einen Fahrkartenautomaten verübt.

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Schlägerei nach PEGIDA-Demo: Die Polizei Dresden zum Stand der Ermittlungen

Am 23. Dezember gab die Polizei Dresden erste Informationen bekannt, dass es im Nachgang an die PEGIDA-Demonstration vom 22. Dezember gegen 20:30 Uhr zu Auseinandersetzungen auf der Prager Straße gekommen war. Obwohl die Beamten einen Bezug zur Demonstration sahen, bleibt bis heute unklar, wer genau involviert gewesen sei. Am 5. Januar 2015 teilte nun die Polizeidirektion Dresden den Stand ihrer Ermittlungen mit. Und stellt unter Anderem fest: "Die vorliegenden Beschreibung der Abläufe bzw. die Bewertung der Ereignisse sind jedoch sehr unterschiedlich und widersprüchlich." Man suche nach wie vor Zeugen.

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Polizeibericht: 26-Jährige überfallen, Fahrkartenautomat gesprengt, Zeugen gesucht

Heute Nacht wurde in der Gerberstraße eine 26-Jährige überfallen und bestohlen +++ In Marktranstädt gab es einen Sprengstoffanschlag auf einen Fahrkartenautomaten +++ Zeugen gesucht: In der Silvesternacht kam es in Leipzig-Heiterblick zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht; in der Max-Liebermann-Straße wurden vier Pkws und ein Lkw erheblich beschädigt.

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Pegida: Eine Schlägerei und die ersten Unstimmigkeiten im Bild der gewaltfreien Demonstranten

Es begann alles mit einem Interview auf dem linken Dresdner Portal "Alternative Dresdner Nachrichten" adnn.me. In diesem schildern zwei Geschädigte einen Überfall von rund 50 offenkundigen PEGIDA-Anhängern am 22. Dezember 2014 im Anschluss an das "Weihnachtssingen" auf eine Gruppe von jugendlichen Migranten. Was das Interview so bemerkenswert macht - die Polizei in Dresden scheint, so zeigt es zumindest die Polizeimeldung zu dem Vorgang, Opfer und Täter irgendwie anders herum zu sehen. Nun gehen weitere Medien der Geschichte nach - auch die L-IZ. Denn bislang geben sich PEGIDA-Anhänger betont gewaltfrei.

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Silvester am Connewitzer Kreuz: Spontandemo endet im Kessel

Zum Jahreswechsel versammelten sich wie in den Vorjahren mehrere hundert Menschen am Connewitzer Kreuz, um den Jahreswechsel zu feiern. Neben zahlreichen pyrotechnischen Spielereien fanden eine Spontandemonstration und vereinzelte Maßnahmen der Polizei statt. Anwesende Polizeieinheiten verhielten sich größtenteils passiv. Allerdings kam es im Laufe der Silvesternacht zu mehreren Gewahrsamnahmen.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: Eigentümer eines Vibraphons gesucht

Auch in Leipzig gelangt die Polizei bisweilen an recht ungewöhnliche Dinge, die sich später als Diebesgut herausstellen. Um einen solchen Fall handelt es sich auch in der vorliegenden Fahndung: Am 20.10.2014 wurde einem Musiker (54), der sich zu Gast in der Messestadt aufhielt, in der Fußgängerzone der Innenstadt durch zwei Personen (einen Mann und eine Frau), ein Musikinstrument zum Kauf angeboten.

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Polizeibericht: Diebe gestellt, Sturz in Fahrstuhlschacht, Bettelbetrüger unterwegs

Kein guter Tag für Smartphone- und Gänsedieb +++ In einem leerstehenden Haus in der Gregor-Fuchs-Straße stürzte ein Pärchen in einen Fahrstuhlschacht +++ Die Polizei warnt weiter vor Bettelbetrügern, die ihren Wirkungskreis wohl auf die Weihnachtsmärkte im Umland verlegt haben +++ In der Tschaikowski- und der Mierendorffstraße trugen sich Einbrüche zu - Zeugen gesucht +++ Im Flughafen ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall.

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Halluzinationen im Spiel? Leipziger NPD-Aktivisten erträumen sich Zusammenarbeit mit der Polizei

Leipziger NPD-Aktivisten leiden anscheinend unter Halluzinationen. Anders lässt sich ein Vorgang, der sich am 10. und 11. Dezember im sozialen Netzwerk "Facebook" abgespielt hat, kaum noch erklären. Die Kameraden behaupten dort, die Leipziger Polizei würde begrüßen, dass künftig 10 Parteimitglieder eine Lößniger Schule bewachen. Die Ordnungshüter dementieren die unglaubliche Geschichte.

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Angeklagter gesteht bei Gericht: “Ja, ich bin am Tode von Jasmin schuld”

Der Mörder von Jasmin K. (19) hat am Dienstag bei Gericht die grausame Tat eingeräumt. Verteidiger Rainer Wittner verlas für seinen Mandanten eine kurze Erklärung, in welcher Sebastian S. (24) gesteht, die Frohburgerin am 7. Juni getötet zu haben. Zu der Frage, ob er die junge Frau bei der Tat vergewaltigt habe, äußerte sich der Angeklagte allerdings nicht.

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Wenn’s brennt: Feuerwehr, Polizei, SEK und ein Haftbefehl

In der Reihenfolge trafen heute nach einer Meldung der Polizei Leipzig die Freunde und Helfer in der Gutsmutsstraße ein. Erst die Feuerwehr gegen 14:30 Uhr, denn es war ein Feuer gemeldet worden. Doch ein Bewohner der brennenden Wohnung wollte sie nicht hereinlassen. Dennoch konnten die Kameraden mit den Löscharbeiten beginnen, weil sie den 38-jährigen Mann kurzerhand abwehrten und in seine eigene Küche sperren. Dort fand er offenbar ein Messer, denn noch immer war er wohl nicht bereit, sich helfen zu lassen. Kurz darauf wurde auch klar, warum.

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Nach Leichenfund: Uni Leipzig sieht keinen Handlungsbedarf

Der Obdachlose, der am Donnerstag in einer Toilette des Hörsaal-Gebäudes am Augustusplatz entdeckt wurde, ist offenbar aufgrund einer natürlichen Ursache verstorben. "Eine Obduktion wurde nicht angeordnet", sagte ein Polizeisprecher am Freitag-Nachmittag gegenüber L-IZ.de. Die Universitätsleitung sieht vorerst keinen Grund zum Handeln.

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Nach bewaffnetem Bankraub in der Jahnallee: Die Polizei bittet um Mithilfe

Am Dienstag, den 9. Dezember 2014, gegen 18:30 Uhr, lauerte in der Jahnallee, Ecke Lessingstraße, ein unbekannter Täter zwei Angestellten eines Geldinstitutes am Personalausgang auf. Die Bank hatte bereits für die Besucher geschlossen. Der Täter hielt eine Pistole in der Hand und zielte damit direkt auf die beiden Frauen (25 und 54). Er forderte sie auf, wieder nach drinnen zu gehen und unterstrich seinen Willen mit erhobener Waffe. Die erschrockenen Frauen wichen ängstlich zurück und gewährten ihm Einlass.

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Polizei sucht nackte Frau: Bilderdiebstahl führt zu öffentlicher Fahndung

In der Nacht von 29. zum 30. Oktober waren in Brandis Einbrecher zugange und hebelten an einem Einfamilienhaus ein Fenster auf. Was sonst zu Routineermittlungen führt, wird nun im Nachgang durch ein zeitgenössisches Gemälde des Malers Jean Boskja Missler zu einer öffentlichen Fahndung. Immerhin eine konkrete Spur, der Erkennungswert ist höher als bei den, ebenfalls in der Nacht gestohlenen weiteren Gegenstände wie ein Laptop, Werkzeuge, Schmuck und ein Handy.

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Nach Gaza-Demo: Freispruch im Flaschenwurf-Prozess

Ein Leipziger, der am 17. Juli in der City für die Befreiung des Gaza-Streifens demonstriert hatte, ist am Montag vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Der 34-Jährige sollte eine gefüllte Wasserflasche in Richtung pro-israelischer Gegendemonstranten geworfen haben.

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Mordfall Jasmin: Viel Publikum, keine Antworten

Vor dem Landgericht hat am Freitag die Verhandlung gegen den Mörder von Jasmin K. (19) begonnen. Die junge Frau war am 7. Juni in den frühen Morgenstunden von einem Bekannten vergewaltigt und getötet worden. Sebastian S. (24) äußerte sich beim Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kennt diesen Mann?

Seit geraumer Zeit sucht die Polizei nach dem abgebildeten Mann, der eine gestohlene EC-Karte in betrügerischer Absicht zu mehreren Einkäufen nutzte. So bezahlte er im letzten Jahr unter anderem am 13.05.2013 in einem Einkaufsmarkt der Inselstraße, wo er mehrere Waren im Wert von 72 Euro erwarb.

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Bandenmäßig Kupfer und Werkzeuge geklaut: Polizei feiert Ermittlungserfolg

Kleine Fische sind die Mitglieder dieser Gruppe sicher nicht. Ein kleiner Fuhrpark und viele schnelle Hände haben in der Vergangenheit in Leipzig jede Menge Buntmetall abhanden kommen lassen. Den bislang zugeordneten Schaden summiert die Polizeidirektion derzeit auf 500.000 Euro, nachdem Spezialeinsatzbeamte am Montag, 1. Dezember sechs Männer im Alter zwischen 16 und 36 Jahren auf frischer Tat festgenommen hatten. Nun wurden die Mitglieder einer bis zu 15 Mann starken Diebesbande dem Haftrichter vorgeführt.

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Raubstraftat: Die Polizei bittet um Mithilfe

Am Dienstag, 21.10.2014, kurz vor Ladenschluss betraten zwei unbekannte maskierte Täter den Verkaufsraum eines Schreibwarengeschäftes in der Virchowstraße in Gohlis. Einer der Täter hielt eine Waffe in der Hand und ging direkt auf die Verkäuferin (50) zu, die zu diesem Zeitpunkt hinter dem Tresen stand. Er rief ihr etwas Unverständliches zu und bedrohte sie mit der schwarzen Waffe. Ein zweiter Täter stand plötzlich schräg hinter der Verkäuferin und hatte begonnen die Auslagen der Tabakwaren in eine mitgebrachte Tasche zu packen.

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Connewitz: Polizeiauto in der Simildenstraße “entglast”

Offensichtlich spontan haben Unbekannte am heutigen Montagnachmittag, 1. Dezember, auf der Simildenstraße die Front-, Seiten- und Heckscheiben eines geparkten Polizeiwagens eingeschlagen. Zurück blieben etwas verdatterte Beamte und ein wortkarges Führungs- und Lagezentrum (FLZ) der Polizeidirektion Leipzig.

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Eisenbahnstraße: „Ich wollte mich nur gegen eine Mafiabande verteidigen“

Schwere Vorwürfe gegen Ruhollah E. (36), Jalal G. (31) und Sooren O. (30): Die Männer sollen im März 2013 Ziri J. (50) mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf verletzt haben. Laut Anklage benutzten die Schläger eine Holzstange und einen Hammer.Ruhollah E. umriss seine Ausführungen am Dienstag mit einer gewissen Darstellungskunst: Es habe eine Vorgeschichte gegeben, die auf einer Party im Rahmen des persischen Neujahrsfest seinen Ausgangspunkt nahm.

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5,7 Kilo Marihuana gehortet: 35-Jährige kommt mit Bewährungsstrafe davon

Der Fund war eine kleine Sensation. Am 16. Juli 2013 entdeckte die Polizei in einem Mehrfamilienhaus nach Hinweis eines Nachbarn 5,7 Kilo Marihuana, 13 Hanfpflanzen, eine kleine Menge Crystal sowie 220 Euro in szenetypischer Stückelung. Wohnungsinhaberin Nicole H. (35) hatte einem Bekannten ihre vier Wände zur Verfügung gestellt. Dafür kassierte die psychisch labile Frau, die bis 2011 als Prostituierte jobbte, von ihrem früheren Freier 300 Euro. Vor dem Amtsgericht kam sie am Dienstag mit einem blauen Auge davon.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: Betrüger gesucht

Am 21. Februar 2014 gegen 09:35 Uhr begab sich ein unbekannter Mann an den Schalter einer Bankfiliale im Leipziger Zentrum, Martin-Luther-Ring, und wies sich mit einem Personalausweis aus. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem Ausweis um eine Totalfälschung.

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Polizeibericht: Kollision mit Straßenbahn, Hilfsbereitschaft ausgenutzt, 84-Jähriger überfallen

In der Riebeckstraße kollidierte eine Volvo-Fahrerin mit einer Straßenbahn +++ Zwei unbekannte Täter nutzten die Hilfsbereitschaft eines 22-Jährigen zum Diebstahl seines Handys +++ Im Alten Amtshof wurde ein 84-Jähriger von drei Männern überfallen +++ In einer Discothek in der Petersstraße kam es zu einer Schlägerei auf der Tanzfläche +++ In der Hans-Wittwer-Straße wurde ein kompletter Sattelauflieger entwendet.

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Polizeibericht: Doppelstockbus auf der B 95 ausgebrannt

Auf dem Weg zur Stadtrundfahrt, ins Leipziger Städtchen, geriet gestern Nachmittag auf der B 95 ein Doppelstockbus vom Baujahr 1989 in Brand. Mit großer Wahrscheinlichkeit war ein technischer Defekt die Ursache. Der Omnibus hatte mit den 30 Fahrgästen bereits die Abfahrt Rötha passiert, als im Heckbereich ein Feuer ausbrach und sich rasch ausbreitete. Noch schneller zog eine schwelende Rauchwolke durch den Bus und nahm den Fahrgästen den Atem.

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EC-Karten-Betrüger: Die Polizei bittet um Mithilfe

In einem Büroraum in Borna, OT Eula, wurde einer 58-jährigen Mitarbeiterin am 24. Februar 2014 die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen. In dem Portemonnaie befanden sich sowohl eine nicht unerhebliche Summe an Bargeld, zwei EC-Karten, als auch diverse Kundenkarten.

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Sachsenlotto warnt: Dreiste Anrufer im Namen der Sächsischen LOTTO-GmbH

Bei Sachsenlotto gibt es erneut Beschwerden über Anrufe von Unternehmen, die ein vermeintliches LOTTO-Abo verlängern wollen. Wie die Kunden berichteten wurde - zur Untermauerung der vermeintlichen Seriosität - die Anzeige der Telefonnummer des Anrufers manipuliert und es erschien im Display des Angerufenen die Nummer der Sächsischen LOTTO-GmbH. Doch die Anrufe stammen nicht von SACHSENLOTTO und wurden auch nicht von der Sächsischen LOTTO-GmbH beauftragt, teilt das Unternehmen mit.

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Überfall auf Juweliergeschäft: Die Polizei bittet um Mithilfe

Während sich der Inhaber (66) am Montag, 10.11.2014, gegen 09:15 Uhr, des Juweliers im Geschäft befand, klingelte es plötzlich an der Eingangstür. Diese war zu diesem Zeitpunkt verschlossen, sodass der 66-Jährige zur Tür ging, um sie zu öffnen. Ohne Vorwarnung und ein weiteres Wort wurde dem Inhaber von einem fremden Mann - unmaskiert - eine Pistole vorgehalten und zwei Männer drängten ihn in den Kundenverkaufsraum. Sie sprachen nicht viel, doch das was der erste Täter sagte, bestand aus gebrochenem Deutsch und beschränkte sich darauf, den 66-Jährigen ruhig zu halten.

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Der Leipziger Amtsschimmel wiehert: Steuern für einen toten Hund

Es gibt so Geschichten, kleine Geschichten, die manchmal das zeigen, was der Bürger als fehlende Verständigung und Fairness erlebt, wenn er auf Ämter und Behörden und ihre unverrückbaren Regeln trifft. Schreiben kann man sie auch nur eher einhändig, weil man die andere Hand am Kopf hat, der sich schüttelt. Als Axel K.'s (Name geändert) Hund starb, verlor er auch einen langjährigen Wegbegleiter und Freund. Am 26. November 2012 musste der Leipziger nach 16 gemeinsamen Jahren seinen Kumpel ärztlich einschläfern lassen. Wer Hundehalter ist, weiß: ein schöner Tag sieht anders aus. Seither bemüht man sich bei der Leipziger Stadtkasse redlich, ihn immer wieder mal an seinen toten Freund zu erinnern.

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Polizeibericht: Einbrüche, Fahrkartenautomat aufgehebelt, schwerer Raub

In Delitzsch wurde in eine Kindertagesstätte eingebrochen und mehrere Geldkassetten entwendet +++ In Wiederitzsch hebelten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten auf - Sachschaden 10.000 Euro +++ In der Gohliser Straße raubten drei Männer einem Spielothek-Besucher den Geldspielgewinn +++ In der Riesaer Straße konnte die Polizei zwei Einbrecher festnehmen +++ Die Verkehrspolizei sucht dringend Zeugen.

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Zeugen gesucht: Opferstock aus der Taborkirche gestohlen

Auf einen mit einem schmiedeeisernen Beschlag versehenen Opferstock aus Eiche hatten es unbekannte Langfinger abgesehen. Sie schleppten den 50 kg schweren Opferstock in der Zeit von 3. Oktober und 5. Oktober aus der unverschlossenen ev.-luth.-Taborkirche in der Windorfer Straße.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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