Keine Sensation im Zentralstadion. RB Leipzig scheidet mit einem 0:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg sang- und klanglos aus dem DFB-Pokal aus . Caliguri (20.) und Klose (57.) erzielten für den Bundesliga-Zweiten die Tore.
Vor dem Viertelfinale im DHB-Pokal gegen die Füchse Berlin sprachen Trainer Christian Prokop und Phillip Pöter über ihre Erwartungen für den Mittwoch. „Der Kadervergleich spricht schon für Berlin“, stellte der Trainer fest. Was angesichts von neun Nationalspielern auf dem Mannschaftsbogen der Füchse nicht verwundert. Doch mit einer außerordentlichen Teamleistung könnte aus seiner Sicht an einem richtig guten Tag ein Sieg gelingen.
Seit dem Spiel gegen Oldenburg war eines klar für Trainer Ty Shaw: „Ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel, wenn wir die Playoffs noch erreichen wollen.“ Würdigen Endspiel-Charakter hatte die spannungsgeladene Partie am Sonntagabend auf jeden Fall. Wie im Hinspiel ging es gegen die Bochum Astro Stars in die Verlängerung. Und wieder siegte das Heimteam, dieses Mal also die Leipziger mit 87:84. Nach der regulären Spielzeit stand es 74:74.
Knapp 1.000 Fans vom 1. FC Union Berlin führten am Sonntag Mittag nach dem Traditionsspiel zwischen ihrem Verein und BSG Chemie einen Fanmarsch zum Stadion an der Jahnallee durch, um ihre Vorstellungen von Fußballkultur zu verteidigen. Was im Grunde kein Problem sein sollte und durch den Traditionskick in Leutzsch den richtigen, weil positiven Drall bekam. Der Rest waren die in Leipzig langsam zur Tradition werdenden Anti-Stimmungen gegen RB Leipzig.
RB Leipzig bietet den Zuschauern wieder Spektakel-Fußball. Beim 3:2 (3:2) gegen Union Berlin treffen Kaiser (3./Strafstoß), Kimmich (7.) und Teigl in einer turbulenten Anfangsviertelstunde. Unions Skrzybinski (8.) und Polter (29.) erzielen die Anschlusstore.
Der 1. FC Lok hat die ersten drei Punkte des Jahres eingefahren. Vor 2.865 Zuschauer besiegten die Scholz-Schützlinge den Tabellenvorletzten Dynamo Dresden II mit 3:1 (2:1). In einem schmucklosen Spiel lebte Lok vor allem von seiner Effektivität. Ondrej Brusch traf doppelt, bereitete ein Tor vor und avancierte damit zum stärksten Neuzugang.
Leipzig steht ein chaotischer Fußball-Sonntag bevor. Ab 13:30 Uhr kämpfen RB Leipzig und Union Berlin im Zentralstadion um Zweitliga-Punkte. Zuvor findet ab 11 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark ein Traditionsspiel zwischen BSG Chemie und dem Berliner Kultclub statt.
Am kommenden Samstag greifen die Bundesliga-Männer des Rugby Club Leipzig (RCL) nach dreimonatiger Winterpause wieder aktiv ins Spielgeschehen ein. Im März zieht die zweite Mannschaft sowie das Frauenteam nach. In der abschließenden Folge unserer "Zwischenstopp"-Serie gibt RCL-Vizepräsidentin Anett Schult ihre Einschätzung zum bisherigen Saisonverlauf des RCL ab und blickt auf das, was da noch kommen mag.
RB Leipzig darf sich wohl auf ein weiteres Zweitliga-Jahr einstellen. Gegen Eintracht Braunschweig kommen die Leipziger am Montag nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Emil Berggreen (45.) bringt die Gastgeber in Führung, Dominik Kaiser (84.) erzielt den Ausgleich. Die Rasenballer trennen mittlerweile 8 Punkte von einem Aufstiegsplatz.
"Wir haben das gemacht, was die Magdeburger am Freitag gemacht haben: Gekämpft bis zum Umfallen!", sagte der reaktivierte André Spalke nach dem Spiel. Dieses hatten die Uni-Riesen im dritten Viertel dominiert und konnten im vierten Spielabschnitt den Sack zu machen. Die ganze erste Hälfte gegen die Oldenburger Weser-Ems Akademie war es eine offene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste. Mit der harten Verteidigung taten sich die Leipziger in der kleinen Halle der Arena zunächst schwer. Mit 76:71 siegten sie schließlich, obwohl es ein Dreier der Niedersachsen noch einmal spannend gemacht hatte.
Am zweiten Tag der Deutschen Hallen-Meisterschaft in Karlsruhe sind die Leipziger Hürdenspinter ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Sowohl Cindy Roleder als auch Erik Balnuweit sicherten sich den Titel. Alexander John sorgte mit Platz 2 hinter Balnuweit für einen LAZ-Doppelsieg. Maximilian Bayer hätte gar für ein komplettes Leipziger Siegertreppchen sorgen können. Ein Fehlstart im Finale brachte ihm allerdings das frühzeitige Aus.
Emotionen gab es beim gestrigen Samstags-Spitzenspiel in der Landesliga wahrlich genug. Oder um es mit Chemie selbst im Nachgang zu sagen „Das war nix!“. Das dritte Heimspiel in Folge, diesmal vor 1.327 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark, kein Erfolg und nun auch noch die Tabellenführung weg. Heimspiel TV war dabei und beobachtete „gnadenlos effiziente Grimmaer“, glücklose Leutzscher selbst am Elfmeterpunkt, einen ziemlichen Kartenregen und ein paar Nickeligkeiten nach dem Abpfiff. Der Videobericht auf der L-IZ vom Spitzenspiel BSG Chemie gegen den FC Grimma vom 21. Februar 2015, welches 0:2 und mit einem neuen Tabellenführer endete.
Zwei neue Leipziger Leichtathleten haben am ersten Wettkampftag der Deutschen Hallen-Meisterschaft aus Stahlkugeln Gold und Bronze gezaubert. Bei den Titelkämpfen in Karlsruhe ließ Kugelstoß-Weltmeister David Storl (SC DHfK) keine Zweifel aufkommen. Trotz monatelanger Verletzungspause stellte er bei seinem Comeback eine europäische Jahresbestleistung auf. Vereinskollegin Josephine Terlecki erntete zudem eine Bronze-Medaille.
Das Gastspiel von RB Leipzig bei Erzgebirge Aue bleibt weiter ein Thema. Wie nach einer Sitzung des RB-Fanverbands bekannt wurde, hatten Fans im RB-Fanblock während dieses Spiels antisemitische und antiziganistische Rufe Richtung Aue-Fans losgelassen. Der Versuch, diese Fans zum Schweigen zu bringen, endete in einem Handgemenge. Verursacher soll eine Naunhofer Fangruppierung sein.
LeserclubDer 1. FC Lokomotive Leipzig ist der Fußballverein in der Messestadt, der die meisten Problemfans in seinen Reihen beherbergt. Dies geht aus Zahlen des sächsischen Innenministeriums hervor, die L-IZ.de vorliegen. Im sachsenweiten Vergleich geht demnach aus Sicht der Behörden nur von Anhängern der SG Dynamo Dresden ein höheres Sicherheitsrisiko aus. Fraglich jedoch bleibt, wie die Zahl von 300 Lok-Hooligans bei der Legida-Demonstration am 12. Januar entstand.
Am Freitag, dem Dreizehnten, testete Oberligist SSV Markranstädt gegen den Sachsenliga-Zweiten FC International. Die Markranstädter mussten im Stadion am Bad ohne ihre drei Torjäger auskommen und trafen promt die Bude nicht. Der FCI machte es besser und gewann mit 0:1. "Es ist beängstigend, wir haben - außer gegen Halle - jedes Vorbereitungsspiel gewonnen. Aber das ist sehr trügerisch, nächste Woche kommt der Ernst des Lebens an.", sagte FCI-Trainer Heiner Backhaus im Interview mit dem Heimspiel-Fanmagazin.
Lange hatte es nach der ersten Goldmedaille für die Region Leipzig ausgesehen. Im Finale über 400 Meter legte Maximilian Grupen (LC Taucha) nahezu einen Start-Ziel-Sieg hin. Wenige Meter vor dem Ziel allerdings geriet er ins Straucheln und musste Joshua Abuaku (LAV Oberhausen) den Vortritt lassen. Damit kehren die Leipziger Leichtathleten mit drei Silbermedaillen von der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft zurück.
Auch mit Mario Basler im Fanblock hat der 1. FC Lok beim Chemnitzer FC II nicht gewinnen können. Auf der Baustelle Stadion an der Gellerstraße verlor Lok mit 1:2 (0:1). Die Blaugelben spielten nach einer „katastrophalen“ Halbzeit explosiv und gaben in der Schlussphase eine verdiente Punkteteilung vor den 1.047 Lok-Fans unter den 1.443 Zuschauern aus den Händen. Der Abstand zu einem Aufstiegsplatz beträgt weiter sieben Punkte.
Fehlstart für Achim Beierlorzer. RB Leipzig verliert trotz Trainerwechsel gegen den FSV Frankfurt 0:1 (0:0). Roshi erzielt nach einem Lapsus von RB-Keeper Fabio Coltorti den Siegtreffer (58.). Mit der Heimpleite verabschieden sich die Rasenballer bis auf Weiteres aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze.
Glänzender Auftakt für die Leipziger Leichtathleten bei der Jugend-Hallenmeisterschaft in Neubrandenburg. Am Samstag holte die Wurf-Abteilung zweimal Silber. Den Anfang machte der kurzfristig nachgemeldete LAZ-Speerwerfer Roman Klem mit einer Edelmetall-Weite von 62,96 Metern. Diskus-Kollege Tobias Köhler zog mit 52,56 Metern nach. Am Sonntag stehen die Vorzeichen für eine weitere Medaille gut, denn 800m-Läufer Maximilian Grupen (LC Taucha) legte die beste Vorlaufzeit auf die Bahn.
Für den 1. FC Lok ist die Winterpause in der Oberliga am Sonntag vorbei. 14 Uhr trifft der Club auf der Baustelle Stadion an der Gellertstraße auf Chemnitzer FC II. „Die werden gut verstärkt sein“, fürchtet Co-Trainer Rüdiger Hoppe, der trotzdem guter Dinge ist, dass es mit dem Aufstieg für den derzeitigen Sechsten doch noch klappt. Ein Interview über die neue Flexibilät, die neue Hoffnung und die neuen Talente des Clubs.
Bei der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft der Leichtathleten werden am kommenden Wochenende (14.-15. Februar) in Neubrandenburg die Medaillen und Titel vergeben. Aus Leipzig gehen die Talente des LAZ (14x), der SG MoGoNo (2x) und des LC Taucha (1x) an den Start. Als heißester Medaillenkandidat gilt der Tauchaer Maximilian Grupen über die 400 Meter der U20. Und vielleicht schleudert auch einer der U18-Jungs seinen Diskus auf Treppchen-Weite.
Alexander Zorniger verlässt RB Leipzig. Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandschef Oliver Mintzlaff hatten dem Chefcoach am Sonntag eröffnet, mit Blick auf den sportlichen Negativ-Trend in den letzten Wochen zur Sommerpause, einen neuen Trainer verpflichten zu wollen. Zorniger bot daraufhin am Dienstag die sofortige Aufhebung seines bis 2016 laufenden Vertrages an. Die Nachfolge übernimmt bis zum Ende der Rückrunde U17-Trainer Achim Beierlorzer.
Das war's. Zweitligist RB Leipzig trennt sich nach dem desaströsen 0:2 bei Erzgebirge Aue von seinem Cheftrainer. Alexander Zorniger wurde am Mittwoch beurlaubt. Die Profis werden laut Medienberichten vorerst von U17-Coach Achim Beierlorzer betreut.
Dass ein Teil der Dynamo-Fans im November beim Auswärtsspiel in Rostock von allen guten Geistern verlassen war, musste die Mannschaft am vergangenen Samstag mit einem Geisterspiel büßen. Während Dresden vor leeren Rängen mit 0:1 gegen Erfurt verlor, machten sich die dennoch erschienenen Fans vor den verschlossenen Stadiontoren lautstark bemerkbar. Doch selbst bei diesem Anlass mochten Einige nicht auf Pyrotechnik verzichten. Das Heimspiel-Fanmagazin fasst zusammen.
Das Traumfinale Deutschland gegen Niederlande fand wegen einer Niederlage der Oranjes in der Gruppenphase schon im Halbfinale statt. Die Niederländer behielten die Nerven und ebneten im Shoot-Out den Weg zum Titel. Deutschland musste daher nach dem ungefährdeten Gruppensieg im "kleinen Finale" gegen den Iran antreten. Die Männer aus dem Mittleren Osten hatten überraschend die Russen im Viertelfinale bezwungen, unterlagen aber Österreich mit 5:7. Nach dem 11:3 Gruppensieg hatten die Männer von Stefan Kermas auch im Spiel um Platz drei wenig Mühe.
Sowohl die Herren- als auch die Damenauswahl der Niederlande haben die Finalspiele am Sonntag in der Arena Leipzig gewonnen. Bei den Herren unterlagen die Österreicher nach starkem Kampf mit 2:3. Die deutschen Damen verloren das Finale nach langer Führung im Shoot-Out. Bei der Siegerehrung bedankte sich Kapitänin Katharina Otte bei den über 5.000 Zuschauern für die "unglaubliche Unterstützung. Das werden wir so wahrscheinlich kein zweites Mal erleben."
Der Titelverteidiger ist aus dem Rennen. In einem Nerven aufreibenden Halbfinale mussten sich die deutschen Hockey-Männer nach Penalty-Schießen den Niederländern geschlagen geben. Schnell lagen die Deutschen nach neun Minuten mit 0:3 zurück. Eine verpasste erste Halbzeit, die den Bundestrainer ärgerte. In der zweiten Halbzeit folgte eine fulminante Aufholjagd zum 4:4. Die Arena Leipzig erbebte unterm Torjubel der begeisterten Fans, und beim Ausgleich, 36 Sekunden vor Spielende, brachen alle Dämme.
Großer Jubel bei den deutschen Hockey-Frauen. Mit einem ungefährdeten 7:0-Sieg gegen Österreich, haben sie sich den Platz im morgigen WM-Finale gesichert. Der Erfolg zeichnete sich bereits zur Halbzeit ab, in die die Deutschen einen 5:0-Vorsprung mitnahmen. Im Endspiel am Sonntag geht es um 13 Uhr nun gegen die Niederlande. Die Oranjes hatten ihr Halbfinale gegen Tschechien mühsam mit 3:1 gewonnen.
Mit einer souveränen Vorstellung zogen die deutschen Hockey-Männer am Samstag-Mittag ins Halbfinale der Hallen-WM ein. Der Gegner aus Polen war dem deutschen Angriffsdruck nur rund zehn Minuten lang gewachsen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber bereits mit 5:2 und konnten den Vorsprung in der zweiten Hälfte bis auf 11:2 ausbauen. Im Halbfinale treffen die Deutschen bereits heute um 19:00 Uhr auf die Niederlande.
Bittere Blamage zum Rückrundenstart. RB Leipzig verliert am Freitag bei Tabellenschlusslicht Erzgebirge Aue verdient mit 0:2 (0:1). Die Tore erzielten Alibaz (45.) und Schönfeld (Elfmeter/58.).
Die deutschen Hockey-Frauen sind mit zwei Siegen in die Weltmeisterschaft gestartet. In der Leipziger Arena gewannen sie am Mittwoch zunächst mit 4:1 (3:0) gegen Belgien und besiegten am Abend das Team aus Kanada klar mit 8:1 (3:0). Auch am Donnerstag warten zwei Partien auf die Deutschen: Um 11:30 Uhr geht es gegen die Ukraine und um 19 Uhr gegen Österreich.
Das Ziel nach dem Regionalliga-Abstieg des 1.FC Lok war schnell klar: Sofortiger Wiederaufstieg. Doch die erste Halbserie der laufenden Oberliga-Saison gestaltete sich zäher als in Probstheida erhofft. Mit 23 Punkten finden sich die Blau-Gelben derzeit nur auf dem 6. Platz wieder. Ein Grund dafür ist, dass in den 14 Spielen bisher nur 18 Treffer zustande kamen. Gianluca Marzullo erzielte davon alleine sieben Stück - und gibt die Lok noch nicht auf.
Das Heimspiel-Fanmagazin war mit der Kamera dabei, als am Sonntag im Leutzscher Alfred-Kunze-Sportpark dem ehemaligen FC Sachsen-Torhüter Marco Eckstein gedacht wurde. Im Alter von 40 Jahren war dieser im Dezember 2014 einem Krebsleiden erlegen. Ihm zu Ehren trat das Landesliga-Team der BSG Chemie nun vor rund 2.000 Zuschauern gegen ein FC Sachsen-Allstarteam an. Die Einnahmen aus dieser Partie sowie aus der Versteigerung aller dabei getragenen Trikots kommen Marco Ecksteins Familie zugute.
Nur zwei Tage nach dem Leichtathletik-Meeting in Düsseldorf, ging es für die Leipziger Hürdencracks am Samstag schon wieder unterm Karlsruher Hallendach zur Sache. Dabei siegte Cindy Roleder im Finale über 60m-Hürden und verbesserte ihre noch frische Saisonbestzeit auf 8,03 Sekunden. Erik Balnuweit musste aufgrund muskulärer Probleme auf den Finallauf verzichten. Im Vorlauf machte er mit 7,64 Sekunden genau da weiter, wo er in Düsseldorf aufgehört hatte.
Nach dem Fehlerfestival vom Dienstagabend, als der HC Leipzig verdient aber völlig unnötig gegen den Buxtehuder SV mit 20:24 verloren hatte, zeigten die Mundwinkel in der Arena mehrheitlich nach unten. Vier Tage später allerdings brachten die HCL-Handballerinnen ihre Fans wieder zum Strahlen. Im ersten Spiel der Champions League Hauptrunde besiegten die Blau-Gelben überraschend, aber ebenfalls verdient, das mazedonische Team von Vardar Skopje mit 26:23.
Den letzten Test vor dem Rückrundenauftakt haben sich die Rasenballer und ihre Fans sicher anders vorgestellt. Gegen den VfR Aalen müssen die Leipziger zeitweise einem Rückstand hinterher laufen, erarbeiten sich bei klirrender Kälte am Ende ein 1:1 (0:1). Die Tore erzielten Andreas Ludwig (38.) und Yordy Reyna (79.)
Die Fußballerinnen der zweiten Mannschaft des FFV Leipzig haben eine respektable erste Halbserie in der Regionalliga hingelegt. Nach elf Partien rangieren sie zur Pause auf dem 4. Tabellenplatz. Damit liegen sie nur zwei Punkte hinter dem Leipziger Lokalrivalen Eintracht Süd (ELS), jenem Verein, für den Thomas Wedemann bis vor wenigen Monaten gemeinsam mit Sebastian Popp die Trainergeschäfte führte. Wie beurteilt Wedemann den Saisonverlauf seines neuen Teams?
Zum zehnten Mal trafen sich am Donnerstagabend internationale Top-Leichtathleten zum Meeting unterm Düsseldorfer Hallendach. Vor 2.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Arena-Sportpark, hatten vor allem zwei der vier teilnehmenden Leipziger LAZ-Athleten Grund zur Freude. Cindy Roleder (8,04 Sekunden) und Erik Balnuweit (7,64 Sekunden) knackten jeweils über 60m-Hürden die Norm für die Anfang März in Prag stattfindende Hallen-EM.
Paukenschlag am Nachmittag: RB-Neuzugang Nils Quaschner muss in Salzburg bleiben. Schuld ist die rigorose Regelauslegung der FIFA. Im Trainingslager in Katar absolvierte RB zwei Testspiele. Von RB Salzburg trennten sich die Leipziger am Dienstag unentschieden.
Die ehemalige MoGoNo-Leichtathletin Anne Lobenstein kommt mit ihrem neuen Arbeitsgerät - dem Zweierbob - immer besser zurecht. Nach einem 6. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, die Ende letzten Jahres ausgetragen wurde, raste sie mit ihrer Pilotin Mariama Jamanka am Wochenende bei der Junioren-DM in Altenberg auf den Bronze-Platz. "Wir sind beide überglücklich!", freute sich Anne Lobenstein über den Podestplatz.
Schon zur Halbzeit deutete sich an, dass die Wölfe aus Weißenfels trotz lautstarker Unterstützung in der Arena Leipzig dieses Spiel nicht würden gewinnen können. Zu viele offene Würfe kreierten die Berliner aufgrund größerer individueller Klasse und führten schon mit 40:60. Nun hat es im Basketball durchaus schon Partien gegeben, die wundersam gedreht wurden, doch Alba Berlin behielt die Kontrolle und siegte verdient 81:96 lautete der Endstand.
Gegen die Rostock Seawolves gingen die Uni-Riesen vor 950 Zuschauern als Sieger vom Parkett. Entscheidend war vor allem eine gute Verteidigungsleistung, die Behebung eines großen Fehlers der Vorwoche schadete auch nicht. Denn das Ausblocken der Gegenspieler beim Rebound gelang deutlich besser, auch wenn Neu-Trainer Ty Shaw weiter Potential in der Innenverteidigung sieht. Die zwei Punkte beim 66:53 waren auf jeden Fall verdient, da die Leipziger das Spiel gut kontrollierten.
Die nächste Veränderung im Kader des 1. FC Lok steht an. Verteidiger Ronny Surma wird zum FCL zurückkehren, dafür wird Damian Paszlinski den Club verlassen. Surma spielte schon einmal für sechs Monate in Probstheida. Schon vergangene Woche hatte Lok zwei Japaner verpflichtet.
Plötzlich war er da. Am Mittwoch unterschrieb Ex-Nationalspieler Mario Basler im Rahmen einer Pressekonferenz beim 1.FC Lok Leipzig einen Vertrag als Geschäftsführer für den Bereich Sport. "So ein Traditionsverein gehört einfach in den bezahlten Fußball", legte sich der 46-Jährige fest und avisierte für das Jahr 2020 den Einzug in die 3. Bundesliga. Das Heimspiel-Fanmagazin hat die Pressekonferenz im Video aufbereitet.
Wie spannend Hallenhockey sein kann, bewiesen die ATV-Frauen am vergangenen Wochenende eindrucksvoll. Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang ihnen der Sprung in die Meisterschafts-Playoffs der 1. Bundesliga. Nachdem die Leipzigerinnen am Samstag bei TuS Lichterfelde noch mit 5:8 den Kürzeren gezogen hatten, vertagten sie die Entscheidung auf das Heimspiel gegen die Zehlendorfer Wespen am Sonntag. Und das war nichts für schwache Nerven...
Gerade einmal zwei Wochen war es her, dass sich die Handballerinnen des HC Leipzig mit einer desaströsen zweiten Halbzeit faktisch selbst aus dem DHB-Pokal kegelten. Lachender Sieger damals war der VfL Oldenburg, der am Samstag erneut in Leipzig auf der Platte stand - diesmal allerdings ging es um Bundesligapunkte. "Wir haben uns gesagt, das passiert nie wieder, dass wir nach der Halbzeit so einbrechen", verriet Saskia Lang. Der Schwur hielt.
Ralf Rangnick strebt den Bundesliga-Aufstieg schon im kommenden Sommer an. Da die Ausgangslage mit Platz 7 und einer vergleichsweise schwachen Offensive nicht die allerbeste ist, schlug der Sportdirektor in den vergangenen Wochen mehrmals auf dem Transfermarkt zu. Am Dienstag reisen die Rasenballer ins Wintertrainingslager nach Katar.
Nach dem Trainerwechsel zu Ty Shaw haben die Uni-Riesen die nächste Niederlage einstecken müssen. Die Luft zu den angestrebten Play-Off-Rängen wird zwar noch nicht dünn, aber selbst die großen Männer müssen sich nun strecken, soll das Saisonziel noch erreicht werden.
Bereits am heutigen Samstag könnten die Hockey-Frauen des ATV Leipzig ein gutes Stück Vereinsgeschichte schreiben. Gelingt dem Team um Kapitänin Nadine Schwarte im Auswärtsspiel beim TuS Lichterfelde (15 Uhr) mindestens ein Remis, wäre das Ticket für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft gebucht. Es wäre für die Leipzigerinnen das erste Mal, dass ihnen der Sprung unter die besten Acht gelänge.
Das kann mit Fug und Recht eine Sensation genannt werden: Ex-Nationalspieler Mario Basler arbeitet ab sofort beim Oberligisten Lok Leipzig. Präsident Heiko Spauke hat den Deutschen Meister über geschäftliche Beziehungen kennengelernt und für Lok begeistern können. Gemeinsam will man nun für eine bessere Zukunft beim 1. FC Lok sorgen - mit Basler als Türenöffner.
Die Fußballerinnen von Eintracht Leipzig-Süd waren das Überraschungsteam der letztjährigen Regionalliga-Saison. Am Ende hatten sie ganz oben in der Tabelle gestanden. Doch auf den Auftstieg in die 2. Bundesliga musste der Verein aus finanziellen Gründen verzichten und mischt weiterhin in der Regionalliga-Nordost mit. In die Winterpause ging ELS nun als Tabellen-Dritter. Wie zufrieden ist Trainer Sebastian Popp mit diesem Zwischenstand?
Eine Veränderung hätte ohnehin in nächster Zeit angestanden, da Martin Scholz zum nächsten Schulhalbjahr ein Referendariat als Lehrer antritt. Eigentlich war geplant, dass die Assistenz-Trainer Thorben Schwieder und Tuna Isler den Posten teilen würden. Doch seitdem dieser Plan feststand, zeigte die Mannschaft nach gutem Saisonstart eine unbeständige Form. Die Zuversicht, die alle drei Trainer im Oktober ausstrahlten, ließ sich durch die Ergebnisse des Dezembers nicht mehr rechtfertigen. Nun ist klar, Ty Shaw 35-Jähriger US-Amerikaner wird die Mannschaft bis mindestens Saisonende trainieren.
Nach drei Niederlagen in Folge war ein Sieg fällig, um die Leipziger Playoff-Hoffnungen aufrecht zu erhalten. Gegen die Quasi-Nachbarn aus Sandersdorf gelang dieser nach einem wieder mal verschlafenen Auftakt. Doch spätestens ab dem dritten Viertel kamen die Uni-Riesen in Schwung, Jörn Wessel zeigte sich gut erholt von einer Blessur der Vorwoche, die ihn nur gut ein Viertel gegen die Dresden Titans zu spielen erlaubte. Der Erfolg wurzelte für Trainer Martin Scholz klar in einer guten Teamleistung.
Die Leipziger Uni-Riesen waren mit großen Zielen in diese ProB-Saison gestartet. Das Team um Trainer Martin Scholz sah sich bereit dafür, am Ende ganz oben in der Tabelle zu stehen. Beim Blick auf die aktuelle Rangfolge fällt unschwer auf, dass dieses Ziel sehr ambitioniert war. Nach 14 Spielen stehen nur sechs Siege acht Niederlagen gegenüber, was die Leipziger auf Platz 11 zurückwarf - allerdings in einem durchaus engen Classement. Martin Scholz schätzt die Situation ein.
Der Jubel über den Sieg fiel eher gedämpft aus. Drei Tage nach der Pokal-Blamage gegen Oldenburg, hatten sich die Handballerinnen des HC Leipzig am Dienstag im Bundesligaspiel gegen die Füchse Berlin erneut schwer getan. Der HCL schickte seine Fans durch ein Wellental der Gefühle und hätte in den letzten Minuten fast noch eine 24:18-Führung aus der Hand gegeben. Zusätzlicher Stimmungskiller: Nationalspielerin Luisa Schulze sah wenige Sekunden vor Ultimo nach einem Foul die rote Karte.
Die Tischtennis-Frauen der Leutzscher Füchse spielen zwar bereits ihre dritte Saison in der 1. Bundesliga, doch in diesem Jahr geht es für sie erstmals richtig um die Wurst. Denn da die Liga in den Vorjahren unterbesetzt war, gab es keinen sportlichen Absteiger. Diesmal jedoch sind alle zehn Startplätze belegt, so dass man wenigstens Achter werden muss, um die Klasse zu halten. Das haben sich Linda Renner und ihr Füchse-Team auf die Fahnen geschrieben.
Das Ziel, welches sich die Hockey-Frauen des ATV Leipzig für die laufende Hallensaison gesteckt hatten, klang durchaus ambitioniert: Einzug ins Viertelfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Doch nach sechs Spielen scheint dieser Traum durchaus Realität werden zu können. ATV-Kapitänin Nadine Schwarte zieht für die L-IZ eine Zwischenbilanz.
Mit zwei dermaßen unterschiedlichen Halbzeiten, dass diese kaum zu ein und demselben Spiel zu gehören schienen, haben sich die Handballerinnen des HC Leipzig um den Einzug in die DHB-Pokalendrunde gebracht. Am Samstag hatten sie die Gäste des VfL Oldenburg zunächst klar dominiert, waren mit 17:9 und damit acht Toren Vorsprung in die Pause gegangen. Doch nach dem Wechsel spielte sich der VfL in einen Rausch, während beim HCL jedes Selbstvertrauen über Bord ging.
Am Sonntag, 11. Januar, ist es wieder soweit, dann kann man seine guten Vorsätze umsetzen, wenn man sich denn mehr Bewegung vorgenommen hat für 2015: beim Laufauftakt in der "Wasser-Stadt-Leipzig" am Karl-Heine-Kanal. Treffpunkt zum Laufereignis im Leipziger Westen ist am Vereinshaus Wasser-Stadt-Leipzig e.V. (Industriestraße 72) ab 8 Uhr. Der Laufstart erfolgt um 10 Uhr.
Einen besseren Neustart in das Jahr hatten sich die Uni-Riesen sicher erhofft. Doch die Mannschaft verschlief den Beginn der Partie und den Einstieg ins vierte Viertel komplett und brachte sich somit um den Teilerfolg einer packenden Aufholjagd im dritten Viertel. "Wir versuchen schon seit Wochen etwas zu ändern, haben auch teilweise Erfolg. Aber mit 25 Ballverlusten gewinnt man halt kein Spiel." So fuhren die Dresdner zufrieden als 60:70-Sieger nach Hause.
Anlässlich des am morgigen Samstag auf dem Programm stehenden Viertelfinals im DHB-Pokal, blicken wir im heutigen "Moment 2014" zurück in den April. Vor eigenem Publikum hatte sich der HC Leipzig damals in den Final4 den Pokalsieg sichern können. Vier Jahre ohne nationalen Titel hatten die erfolgsverwöhnten Handballerinnen bis dahin verkraften müssen. Um so größer war die Freude, als sie endlich den Pott in die Höhe recken durften.
Am Ende sieht man dem Resultat gar nicht an, wie hart die Handballerinnen des HC Leipzig darum haben ringen müssen. Zum letzten Bundesligaspiel des Jahres hatten diese am Dienstag die HSG Blomberg-Lippe zu Gast in der Arena. Die Ostwestfalen hielten die Begegnung bis fünf Minuten vor dem Ende offen. Erst im Schlussspurt wusste der HCL zu überzeugen, sicherte sich damit zwei wichtige Punkte und geht als Tabellen-Fünfter ins neue Jahr.
Im letzten Spiel des Jahres und vor der Winterpause, begannen die Hausherren nicht sehr überzeugend. Ungeduldige Abschlüsse und Fehlpässe ließen den Essenern viele Chancen zu schnellen Gegenstößen. Gleichzeitig kam so die Abwehr selten zu einem stabilen Positionsspiel. Felix Storbeck hielt aber stark und damit seinen SC DHfK im Spiel. Doch in der zweiten Halbzeit unterbrachen die Leipziger erfolgreich den Essener Spielfluss durch Stopp-Fouls und kamen so ins Spiel. Auch in der Offensive lief vieles runder, und so war der 34:30 Endstand der verdiente Lohn.
Wachsende Unruhe war zu vernehmen. Immer wieder richteten sich besorgte Blicke nach oben. Dorthin, wo sich Stück für Stück hässliche schwarze Wolken dem Ulmer Donaustadion näherten. Hier lag die Deutsche Meisterschaft der Leichtathleten in den letzten Zügen. Das Wetter hatte es bisher gut gemeint, doch konnte sich eine dunkle Drohgebärde wohl doch nicht verkneifen. "Das zieht vorbei!", wusste ein Schlaumeier zu vermelden. Schon klar.
Nach dem ungeplanten Abschied von Spielmacherin Maura Visser, vermeldete der HC Leipzig am Sonntag eine bemerkenswerte Neuverpflichtung. Im Sommer wird Nationalspielerin Shenia Minevskaja nach Leipzig wechseln. Die 22-Jährige, die bis dahin noch in Diensten des TuS Metzingen steht, unterschrieb zunächst für zwei Jahre. "Ich freue mich sehr auf Leipzig und mein neues Team, auch wenn ich zugeben muss, dass mir die Entscheidung nicht leicht gefallen ist.", so die Torjägerin.
Noch immer von Ausfällen geschwächt, haben die Zweitliga-Handballer zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit zwei Niederlagen in Folge kassiert. Gegen den direkten Verfolger TV Bittenfeld fehlten immer noch Rückraumspieler Philipp Weber, der auch am Montagabend noch ausfallen wird. Noch im Hinspiel hatten die Bittenfelder Verletzungsprobleme. Gegen die Gäste aus Essen käme ein Sieg nun Recht, um mit einem positiven Abschluss in die bis Februar dauernde Pause zu gehen.
"Sächsische Herzlichkeit, nette Wanderbekanntschaften und eine wunderschöne sich in einem ständigen Wandel befindende Seenlandschaft, das sind die Markenzeichen der 7-Seen-Wanderung", werben die Sportfreunde Neuseenland e.V. für dieses Ereignis, das das Neuseenland nun jedes Frühjahr zu einem Wander-Parcour macht. Auch 2015 dürfen sich die Wanderer wieder auf Erlebnisse und Begegnungen im Leipziger Südraum freuen.
Am Donnerstag, 1. Januar, um 11:00 Uhr starten sportbegeisterte Leipziger beim Neujahrslauf ins nächste Sportjahr. Bei der 40. Auflage werden im Jubiläumsjahr der Leipziger Ersterwähnung 1.000 große und kleine Läufer, Walker oder Skater auf der traditionellen Innenstadtrunde erwartet. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung gibt am 1. Januar um 11 Uhr den Startschuss für den "Leipziger Galeria Neujahrslauf".
Wenn sich Zwei streiten, entfleucht der Dritte. Über die Disziplinlosigkeit von Bällen habe ich ja bereits gestern philosophiert. Ein Rugby-Ball mit seiner ei(!)genartigen Form bringt diesbezüglich noch mal eine ganz neue Dynamik ins Spiel. Die Richtung, die er nach einem Aufprall auf den Boden einschlägt, ist kaum vorhersehbar. Mit ungläubigen Blicken scheinen auch die Sportlerinnen auf dem heutigen Foto das Eigenleben des Spielgerätes zu bestaunen.
Bälle sind oft sehr undisziplinierte Fotomodels. Entweder verabschieden sie sich im entscheidenden Moment aus dem Bildausschnitt oder aber sie drängen sich derart in den Vordergrund, dass sie die eigentlichen Protagonisten dreist verdecken. So dürften sich in den Archiven so ziemlich jedes Sportfotografen Aufnahmen tummeln, auf denen die Sportler statt ihres Kopfes einen Fußball oder Basketball tragen. Selbst Tischtennisbälle treiben gern mal ihren Schabernack...
Paukenschlag bei RB Leipzig: Laut übereinstimmenden Medienberichten, sortieren die Rasenballer offenbar Daniel Frahn (27) und Matthias Morys (28) aus. Beide Angreifer seien trotz laufender Verträge bis Sommer 2016 nicht mehr im Team.
Wieder kein Sieg. RB Leipzig kommt am Montag gegen 1860 München nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Poulsen (29.) bringt die Gastgeber in Führung. Okotie (86.) bestraft in der Schlussphase einen Lapsus der RB-Defensive.
Am Mittwochabend noch gelang den Leipziger Zweitliga-Handballern die kleine Sensation und sie kegelten die HBW Balingen-Weilstetten aus dem DHB-Pokal. Doch der Sieg gegen den Erstligisten forderte Tribut. Phillip Weber, Bastian Roscheck, Max Emanuel sowie Ulrich Streitenberger fehlten zusätzlich zum Langzeitverletzten Michael Qvist in Hüttenberg. Ohne diese fünf Spieler reichte es für ein 25:25 auf fremdem Parkett mit spannender Schlussphase.
Auch das Sportamt hatte sich schon seit 2013 Gedanken gemacht, welche Höhepunkte denn zum Jubiläumsjahr in der Stadt beigetragen könnten. Es sind nun vor allem die Hallenhockey-Weltmeisterschaft und die Kanuslalom-Europameisterschaft, die von sportlich herausragender Bedeutung sind. Der Zuschauerrenner wird aber wohl das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Georgien, zumal die DFB-Kicker die EM-Qualifikation bisher eher spannend gestalten.
Der 1.FC Lok Leipzig muss in der Rückrunde ohne Angreifer Alexander Langner auskommen. Auf seinen eigenen Wunsch hin wird der 19-Jährige in dieser Zeit an Regionalliga-Spitzenreiter FSV Zwickau ausgeliehen. Erst im Sommer hatte Langner seinen Vertrag in Probstheida um drei Jahre verlängert, kam in den letzten vier Oberliga-Partien jedoch nur noch zu Kurzeinsätzen. Zudem stehen für ihn in dieser Saison erst zwei Tore zu Buche, zuletzt traf er vor einem Vierteljahr.
Punkteteilung in Aalen. RB Leipzig kommt auf der Ostalb nicht über ein torloses Remis hinaus. Die Leipziger spielen ab der 56. Minute in Unterzahl, weil Anthony Jung wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sieht. Alexander Zorniger greift in Aalen wieder auf die Dienste von Matthias Morys zurück. Grund: Ante Rebic zog sich in Fürth einen Muskelbündelriss zu.
Martialisch mutet es an, das Plakat zum Handball-Pokalspiel gegen die HBW Balingen Weilstetten am Mittwoch. Als "Gallier von der Alb" bezeichnen sich die Gegner und sind ebenso kriegerisch dargestellt. Kapitän Lukas Binder erwartet auch ein physisch geprägtes Spiel. "Sie werden uns verprügeln, wie die Kesselflicker, so spielen sie nun einmal Handball." Davor schützen sollten allerdings fähige Schiedsrichter und davor, dass keine dubiosen Zaubertränke zum Einsatz kommen, schützen die Doping-Richtlinien.
Hinter der einstigen MoGoNo-Leichtathletin Anne Lobenstein liegt ein ereignisreiches Wochenende. Erst in diesem Jahr war sie komplett zum Bobsport gewechselt, wo die 19-Jährige nun auf der Kunsteisbahn am Königssee (Oberbayern) ihr Europacup-Debüt gab. Der von ihr angeschobene und von Pilotin Mariama Jamanka (24/ SC Potsdam) gesteuerte Zweierbob kam auf dem 8. Platz ein. "Mit so einem Ergebnis können wir in unserem ersten gemeinsamen Winter zufrieden sein.", lautete das Fazit der Leipzigerin.
RB Leipzig gewinnt am Freitag 1:0 (0:0) bei Greuther Fürth. Trotz vieler Chancen aus dem Spiel während der ersten Halbzeit bringt in der 76. Minute ein Eckball die Entscheidung. Niklas Hoheneder avanciert zum Spieler des Tages.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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